bookmark_borderIrgendein Depp mäht irgendwo immer ....

.... und natür­lich rat­tert eben­so eine Hecken­sche­re. Der Grün­schnitt wird am Schluß mit einem Laub­blä­ser weg­ge­pu­stet .... das hat schon Rein­hard Mey in Wor­te & Musik gefaßt. Sei­ne Ver­stim­mung scheint schon ein wenig abge­klun­gen zu sein. Min­de­stens klin­gen die Zei­len recht moderat.


 

Ich kom­me dar­auf, weil ich heu­te früh von infer­na­li­schem Lärm geweckt wurde.
Lärm von einer Heckenschere.
Da muß­te ich an Super­märk­te denken.
Sie wer­den den­ken "Super­märk­te?
Wie­so denn gera­de Super­märk­te?"

Der Grund dafür ist einfach:

Stel­len sie sich ein­mal vor was pas­sie­ren wür­de wenn - wahl­los - ein paar Super­märk­te in ihrem Wohn­ort nie­der­ge­ris­sen und weg­trans­por­tiert würden.
Da stün­den sie vor den kläg­li­chen Resten auf dem Grund­stück und müß­ten womög­lich sehr viel län­ge­re Strecken zurück­le­gen um sich zu ver­sor­gen. Wenn aller­dings auch rund­um alle Super­märk­te weg wären müß­ten sie sehr, sehr weit fah­ren - und wenn sie kei­nen Super­markt mehr fin­den müß­ten sie viel­leicht Hun­gers sterben ....

Nun stel­len sie sich ein­fach mal vor wie es den Bie­nen, Hum­meln und Schweb­flie­gen geht: 

Die fin­den nichts mehr für sich und ihre Nach­kom­men­schaft wenn Hecken, Büsche und Bäu­me auf "SCHÖN" getrimmt wer­den und dabei alle Blü­ten & Früch­te ver­nich­tet und weg­trans­por­tiert werden.

Leben geop­fert für eine aus­ufern­de "Ästhe­tik".
"Mein schö­ner Gar­ten" läßt grüßen.
Eine Schande.

[Quel­le]

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Über­set­zung: Isra­el begrenzt die Höchst­sum­me des Gehal­tes für Bank­ma­na­ger auf 2,5 Mil­lio­nen She­kel [US$ 650.000] pro Jahr oder 44 mal den Betrag, den die nied­rig­ste Lohn­grup­pe der Bank gezahlt bekommt.
[Reu­ters]


Isra­el - anson­sten nicht gera­de ein Modell­fall für ein demo­kra­ti­sches Staats­ge­fü­ge - macht sich dar­an die exor­bi­tan­ten Bezü­ge der Bank­ma­na­ger zu kap­pen. Es wird inter­es­sant sein das zu beob­ach­ten. Weil es bei uns heißt, der Ban­ken­sek­tor wer­de "unter­ge­hen" wenn die Mana­ger­be­zü­ge ange­ta­stet wür­den .... Abwan­de­rung, Sie verstehen.

Nichts wird passieren.
Die Damen & Her­ren wer­den da blei­ben wo sie sind. 570.000 €uro sind doch immer noch ein mehr­fa­ches des­sen was ande­re Men­schen in Jahr­zehn­ten (!) als Ent­gelt bekommen.

bookmark_borderDie "Würde" Europas verspielt.
*update* (01-04-2016)

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Aber wen wun­dert das noch?
Das ein­zig Gute an all dem ist, dass macht­hung­ri­ge, bau­ern­schlaue Empor­kömm­lin­ge wie Erdu­an irgend­wann den Bogen über­span­nen - und in die­sem Moment flie­gen ihnen die Fet­zen nur so um die Ohren.

War die Ein­be­stel­lung des deut­schen Bot­schaf­ters wegen des sati­ri­schen Vide­os von "extra-3" der Umkehr­punkt an dem der tür­ki­sche Macht­ha­ber einen Schritt zu weit gegan­gen ist?

Es kann bei WIKIPEDIA leicht nach­ge­le­sen wer­den wes Gei­stes der Herr Erdo­gan ist:

Die Demo­kra­tie ist nur der Zug, auf den wir auf­stei­gen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unse­re Kaser­nen, die Mina­ret­te unse­re Bajo­net­te, die Kup­peln unse­re Hel­me und die Gläu­bi­gen unse­re Soldaten.“
 

– Recep Tayyip Erdoğan

 
Das Land hät­te es bestimmt ver­dient von Bes­se­ren regiert zu wer­den. Mit die­ser Spit­ze sind die Zukunfts­chan­cen mau. Dar­über täu­schen momen­tan noch die gute Kon­junk­tur dort und der eiser­ne Griff auf die Medi­en hin­weg. Das läßt sich erfah­rungs­ge­mäß nicht ewig in Balan­ce hal­ten. Dann kommt der Moment der Implosion.

Es ist bekannt was Herr Erdo­gan will.
Aller­dings, fällt mir da ein, muß man dazu ins Inter­net und ein wenig suchen .... und das ist so gar nicht das Ding unse­rer Regie­rungs­mit­glie­der. Der der­zei­ti­ge Umgang mit dem Herrn Erdo­gan ist so nicht zu ent­schul­di­gen, aber zu erklären.

*PS*
Noch 'was zum Schmun­zeln ....

*2.PS*
Wie zu erwar­ten war hält sich die Tür­kei nicht an die ver­ein­bar­ten Bedin­gun­gen in den Ver­ein­ba­run­gen mit der EU:
Amne­sty Inter­na­tio­nal berich­tet, dass Flüch­ten­de wie­der zurück nach Syri­en 'gescho­ben' wer­den. Der Ver­trags­brü­chi­ge Erdu­an wird der­wei­len in den U.S.A. z-B- vom Broo­kings Insti­tut ein­ge­la­den um dort zu reden - es kam zu Über­grif­fen durch die tür­ki­schen Leib­wäch­ter auf Jour­na­li­sten und Demon­stran­ten. Da sieht man, was den U.S.A. die Men­schen­rech­te und Rede­frei­heit tat­säch­lich wert sind - ist es oppor­tun wirft man sie schnell über Bord ....

bookmark_borderEin halbes Jahrhundert ....

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Als ich mich im Juli 1963 per Schiff auf den Weg in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, kurz: U.S.A., auf­mach­te wuß­te ich kaum etwas über das, was mich da erwar­ten würde.

In Syra­cu­se, N.Y., emp­fing mich mei­ne Gast­fa­mi­lie, Vater, Mut­ter, Gast­bru­der & ~schwe­ster. Der erste Anlauf­punkt war das Haus der Schwe­ster mei­nes Gast­va­ters, die in Syra­cu­se wohn­te. Da gab es ein aus­ge­dehn­tes Abend­essen und am näch­sten Tag fuh­ren wir zum Wohn­ort der Gast­fa­mi­lie, nach Gou­ver­neur, N.Y., nicht weit vom St. Lorenz Was­ser­weg ent­fernt gele­gen. Jeden­falls eine typi­sche Klein­stadt im Nord­we­sten des Staa­tes New York, kaum 7.000 Ein­woh­ner und sechs Kir­chen, alle nahe des Ortszentrums.

In der Umge­bung - dem 'Coun­ty' - haupt­säch­lich Wei­de­wirt­schaft, Milch­kü­he, aber auch Tal­k­um­för­de­rung und Holzwirtschaft.

Die Schu­le, Gou­ver­neur Seni­or High School, war nur weni­ge Minu­ten vom Haus mei­ner Gast­fa­mi­lie ent­fernt. So konn­te ich den über­wie­gen­den Teil des Schul­jah­res dar­auf ver­zich­ten in den Schul­bus zu stei­gen um zum Unter­richt zu kommen.

In die­ser Regi­on der U.S.A. war die Welt noch in Ord­nung. Was nach Les­art der dor­ti­gen Gesell­schaft bedeu­te­te: Kei­ne Ras­sen­un­ru­hen, kei­ne Arbeits­lo­sig­keit, kei­ne reli­gi­ons­lo­sen Anwoh­ner - und wenn wel­che da gewe­sen wären hät­ten sie es der Mehr­heit bestimmt nicht mitgeteilt ....

Wäh­rend des Jah­res geschah dann das Ungeheuerliche:
Ein far­bi­ger Schü­ler wur­de ange­mel­det und besuch­te fort­an die Schu­le - und weil wenig über die Hin­ter­grün­de bekannt war bro­del­te die Gerüchteküche.



 
x°°y°

 

[Quel­le der Abbildung] 

Zu die­ser Zeit gab es in den Sezes­si­ons­staa­ten noch "Ras­sen­tren­nung"*, die erst 1964, dem Jahr in dem ich im Juni wie­der nach Deutsch­land zurück rei­ste, auf­ge­ho­ben wurde.

Was ist nach 50 Jah­ren "Auf­he­bung der Ras­sen­tren­nung" das Fazit?
For­mal mag es zwar Ände­run­gen gege­ben haben, von einer Gleich­be­rech­ti­gung der far­bi­gen US-Bevöl­ke­rung kann aller­dings nicht die Rede sein. Es wer­den durch unver­hält­nis­mä­ßi­ge poli­zei­li­che Über­grif­fe immer noch Schwar­ze anders behan­delt als Wei­ße (Sie­he hier­zu auch "Black Lives Mat­ter" [#Black­Li­ves­Mat­ter] & die­sen Bericht).

Das Land hat sich ver­än­dert. Ich habe mich ver­än­dert. Wie anders soll­te man die Ent­wick­lung in fünf­zig Jah­ren beschrei­ben? Das Ame­ri­ka von heu­te ist nicht mehr das Land, in das ich all die Jah­re nach mei­ner Rück­kehr wie­der rei­sen und dort leben woll­te. Das habe ich schon 1998 gemerkt, als ich zum ersten Mal wie­der mehr als ein paar Wochen Urlaub dort ver­bracht habe. 

Noch viel hef­ti­ger war der Schock als die Regie­rung Bush 2002 begann das Land in ein Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis zu ver­wan­deln, von dem die drin­nen kaum etwas merken:
Ein­tritt und Aus­gang mit
- ver­schärf­ten Personenkontrollen,
- Metalldetektoren,
- Ganz­kör­per­scan­nern und
- sicher­heits­dienst­li­cher Behand­lung inclusive
- Iris­scan und
- Fingerabdrücken.

"Land of the Free" - das war ein­mal und ist unwie­der­bring­lich ver­lo­ren .... wenn es auch den Tou­ri­sten der ADAC-geführ­ten-deutsch­spra­chi­ge-Rei­se­lei­tung-inbe­grif­fen-Tour und den Drei-Tage-Shop­ping-New-York Rei­sen­den anders erschei­nen mag.

 * Sie­he hier­zu auch fol­gen­den LINK

bookmark_border.... und wer schert sich um meine Gefühle?

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.. The­se enforce­ment mea­su­res are … inten­ded to con­trol the act of cele­bra­ting Christ­mas exce­s­si­ve­ly and open­ly, which could dama­ge the aqi­dah (beliefs) of the Mus­lim com­mu­ni­ty," the Mini­stry of Reli­gious Affairs said in a state­ment explai­ning the edict that was published in the Bru­nei Times.

[Quel­le]

Über­set­zung:
"Die­se Durch­set­zungs­maß­nah­men ... wer­den zur Ein­däm­mung der exzes­si­ven und offe­nen Fei­er des Weinh­nachts­fe­stes ein­ge­führt, die den Glau­ben der mus­li­mi­schen Gemein­de zer­stö­ren könn­ten", sag­te das Mini­ste­ri­um für reli­giö­se Ange­le­gen­hei­ten in einer Ver­laut­ba­rung die den Erlaß in der Bru­nei Times erläuterte.

Das Mini­ste­ri­um in Bru­nei soll­te sich fragen:

  1. Ist der Glau­be sei­ner mus­li­mi­schen Bür­ger so schwach, dass er schon durch ande­re reli­giö­se Fei­ern ins Wan­ken gebracht wird & zer­stör­bar ist?
  2. Ist es nicht ein Zei­chen von Will­kür gegen die - oder min­de­stens Miß­ach­tung der Rech­te der - christ­li­chen Min­der­hei­ten dort?
  3. Sol­che Zei­chen von Into­le­ranz gegen 'Frem­des' las­sen den Ver­dacht auf­kom­men, dass es in ande­ren Lebens­be­rei­chen nicht viel bes­ser bestellt sein kann. Dafür spricht zudem die Ein­füh­rung der Sharia-Gesetzgebung.

Bekann­ter­ma­ßen gehö­re ich weder der einen noch der ande­ren Glau­bens­rich­tung an. Nach der Lek­tü­re sol­cher 'state­ments' durch Regie­rungs­stel­len - egal von WO auf der Welt - stel­le ich immer fest: Wir sind noch sehr weit von einem fried­li­chen Zusam­men­le­ben auf die­sem Pla­ne­ten entfernt.

Es kann & darf nir­gend­wo Auf­ga­be eines Staa­tes sein sei­nen Bür­gern eine Reli­gi­on vor­zu­schrei­ben. Genau­so­we­nig darf es sein, das Gesetz, das für alle Bür­ger gel­ten soll, von der Reli­gi­on abhän­gig zu machen. Geset­ze & Ver­ord­nun­gen müs­sen unab­hän­gig von der­glei­chen Ein­flüs­sen sein und sich an den all­ge­mei­nen Men­schen­rech­ten der UN orientieren.

bookmark_borderSonntag, 20.12.2015:
Wahl in Spanien
*update* (20–12-2015)

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.. Am Sonn­tag wird in Spa­ni­en ein neu­es Par­la­ment gewählt und laut vie­len Vor­her­sa­gen wird es ein histo­ri­sches Ergeb­nis geben: Wie auch schon in Por­tu­gal und in Grie­chen­land zuvor, wird das bestehen­de eta­blier­te Zwei­par­tei­en­sy­stem auf­ge­bro­chen. Seit dem Ende der Fran­co-Dik­ta­tur haben immer ent­we­der die kon­ser­va­ti­ve Part­ido Popu­lar (PP) oder die Sozia­li­sten (PSOE) das Land regiert. Mit dem Erstar­ken des vor allem in der Kri­se ent­stan­de­nen lin­ken Zusam­men­schlus­ses Pode­mos und der wirt­schafts­freund­li­chen Ciu­da­d­a­nos scheint nun alles anders .. 

[Quel­le des Zita­tes & wei­te­re Links zum Thema]

Die Spa­ni­er sind es leid von einer kor­rup­ten und men­schen­feind­li­chen Jun­ta regiert zu wer­den, einer Regie­rungs­mann­schaft, die schwar­ze Kas­sen nor­mal fin­det aus denen Bestechungs­gel­der an sie flie­ßen wäh­rend der Bevöl­ke­rung ange­tra­gen wird den Gür­tel enger zu schnal­len. Die restrik­ti­ve Gesetz­ge­bung zum Ver­samm­lungs­we­sen (Demon­stra­tio­nen) hat dem Trei­ben dann noch das "i"-Tüpfelchen aufgesetzt.

Die Umbrü­che wer­den nicht ohne Aus­wir­kung blei­ben - nicht nur in Spa­ni­en, son­dern auch in ganz Europa:
Die Austeri­täts­po­li­tik, der Aus­ver­kauf von staat­li­chen Unter­neh­men an Geld­an­le­ger (bei uns frü­her auch schon mal als "Heu­schrecken" bezeich­net) hat ein Aus­maß erreicht, das selbst abge­brüh­ten Wirt­schafts­fach­leu­ten den Atem stocken läßt.
Die Prei­se für Was­ser, Abwas­ser, Strom sind so hoch, dass sie vie­ler­orts die Miet­prei­se über­tref­fen. Und das bei einer Arbeits­lo­sig­keit von mehr als 20% (jün­ge­re Arbeits­su­chen­de 25 mehr als 45%). Gäbe es nicht ein funk­tio­nie­ren­des System der gegen­sei­ti­gen Hil­fe für Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge, so wären die Aus­wir­kun­gen noch viel här­ter - und die Stim­mung wohl noch bri­san­ter als der­zeit zu beob­ach­ten ist. 
1. [Sie­he hier­zu auch => LINK; Eng­lisch]
 
2. [Ich wer­de zum Wahl­aus­gang anfangs der Weih­nachts­wo­che berichten]
 
3. El Pais (Eng­lish)

4. C. Valen­cia

5. The Spain Report (Eng­lish)

bookmark_borderPortugal

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".. Por­tu­gal galt lan­ge Zeit als Euro­pas Muster­schü­ler, als das per­fek­te Anti-Grie­chen­land .. " - weil die por­tu­gie­si­sche Regie­rung sich dem Dik­tat der Troi­ka unter­warf ohne Wider­stand zu leisten.

In Por­tu­gal gab es vor ein paar Wochen nach der Wahl einen Eklat - der Staats­prä­si­dent erteil­te der 'alten' Gar­de den Auf­trag zur Regie­rungs­bil­dung. Obwohl die­se die Wah­len ver­lo­ren hat­te. Gewin­ner waren die lin­ken Par­tei­en des Landes.

" .. Nun haben sich die oppo­si­tio­nel­len Kräf­te im Par­la­ment, die Sozia­li­sten, der Links­block und die Kom­mu­ni­sten dar­auf ver­stän­digt, die Min­der­heits­re­gie­rung zu stür­zen, um selbst die Macht zu über­neh­men. Zusam­men ver­fügt die bun­te Trup­pe über 122 der 230 Sitze .. "
Heu­te (10.11.2015) räch­te sich dann das Vor­ge­hen des Staats­prä­si­den­ten und es wur­de ein Regie­rungs­vor­ha­ben mit den Stim­men des Links­blocks abge­schmet­tert. Der erwei­ter­ten Ver­schär­fung der Austeri­tät wur­de so ein Rie­gel vorgeschoben.

Jetzt beginnt das Rät­sel­ra­ten wie es in Por­tu­gal wei­ter­ge­hen soll. " .. Aus dem Anti-Grie­chen­land könn­te dann ein zwei­tes Grie­chen­land werden .. "

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RT: [Anti-austeri­ty bloc brings down Portugal's government]
Welt: Euro­pa zit­tert vor neu­em Griechenland

bookmark_borderFast unbemerkt

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Der "Rhein-Main-Donau-Kanal" war sei­ner­zeit ein umstrit­te­nes Pro­jekt - doch es war ein Pre­sti­ge­ob­jekt hin­ter dem die CSU stand, die sich schließ­lich durch­setz­te. Die Aus­la­stung ist zwar über die Jah­re ange­wach­sen, hat aber nie das pro­jek­tier­te Volu­men erreicht. Der Kanal ist Teil der Ver­bin­dung Rot­ter­dam – Con­stanța am Schwar­zen Meer.

Doch wie stets wenn Geld ver­dient wer­den kann gibt es jetzt ein EU-Pro­jekt, das den Rhein-Main-Donau-Kanal über­flüs­sig machen könnte:
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[Quel­le; "click!" vergrößert.]

Die­ser Kanal ist - so min­de­stens die vor­han­de­nen Infor­ma­tio­nen dazu - um ca. 1.000 km kür­zer als die Was­ser­stra­ße von Rot­ter­dam nach Con­stanța. Zeit ist Geld, und so vie­le Kilo­me­ter weni­ger bedeu­ten einen finan­zi­el­len Vorteil.

Was bleibt sind das zer­stör­te Alt­mühl­tal und die War­tungs- und Betriebs­ko­sten des Kanals in Bay­ern [die Kosten tra­gen zu ⅔ der Bund, ⅓ der Freistaat].

Etwas Schwund ist immer.
Das ken­nen wir ja schon von ande­ren Großprojekten. 

bookmark_borderdad i do ned rein geha

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dad i do ned rein-geha*

Mal ehr­lich:
Haben SIE das auf Anhieb verstanden?
Und jetzt ver­set­zen Sie sich in die Lage eines Asyl­be­wer­bers der ins tief­ste baye­ri­sche Hin­ter­land gehen muß. Selbst wenn die­se schon ein paar Brocken Deutsch gelernt hät­ten hül­fe es ihnen dort - - nichts!

Wie leicht zu erken­nen ist haben nicht nur die Bay­ern ein Problem.

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* Hoch­deutsch: wür­de ich da nicht hin­ein gehen

bookmark_borderSo geht's ....

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22.09.2015
Sta­bi­li­sie­ren, dere­gu­lie­ren, libe­ra­li­sie­ren, privatisieren:
So funk­tio­nie­ren die Struk­tur­an­pas­sungs­pro­gram­me des IWF
Von Ernst Wolff.
Zitat:

Wich­tig­stes Mit­tel zur Durch­set­zung sei­ner Poli­tik sind seit Beginn der Acht­zi­ger Jah­re die Struk­tur­an­pas­sungs­pro­gram­me mit den Schwer­punk­ten Sta­bi­li­sie­rung, Dere­gu­lie­rung, Libe­ra­li­sie­rung und Pri­va­ti­sie­rung. Obwohl die­se Maß­nah­men die Armut, den Hun­ger und den Analpha­be­tis­mus geför­dert und die sozia­le Ungleich­heit rund um den Glo­bus ver­schärft haben, glau­ben vie­le Men­schen in den Indu­strie­staa­ten immer noch, dass ihre Durch­set­zung recht­mä­ßig, not­wen­dig und die damit ver­bun­de­nen Ent­beh­run­gen für die Men­schen in den betrof­fe­nen Län­dern unver­meid­lich seien.

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Das nur, weil der Jun­ge aus einer in Ungna­de gefal­le­nen Fami­lie stammt.
Ein Skan­dal, dass das Land auch noch einen Sitz in der UN Men­schen­rechts-Exper­ten­grup­pe erhal­ten hat. Öl vor Moral. 

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Kna­ben als Lust­skla­ven in Afgha­ni­stan - und die US Armee schaut weg: Neu­auf­la­ge und heim­li­che Ori­en­tie­rung an dem frü­he­ren "Don't ask - don't tell"?


So geht's NICHT:
Wei­se und die Dop­pel­funk­ti­on - ein wei­ters Bei­spiel dafür, wie der Regie­rung die bestehen­de Geset­zes- und Ver­ord­nungs­la­ge "Wurscht" ist .... oder wird mög­li­cher­wei­se aus Inkom­pe­tenz so gehandelt?
Bei­des nicht gera­de wünschenswert.