bookmark_borderParadox - oder:
Wie falsch & richtig sich umkehren ....

Wed­nes­day, June 3, 2009
Oil:
Sup­p­ly Up, Demand Down
Oil pri­ces exten­ded their decli­ne Wed­nes­day after a weekly govern­ment inven­to­ry report said cru­de sup­plies rose unex­pec­ted­ly. Light, sweet cru­de for July deli­very fell $1.37 to $67.18 a bar­rel by 10:48 a.m. ET. Oil had traded down 75 cents just pri­or to the report's release.

Für sol­che Situa­ti­on galt früher:
Sin­ken­de Nach­fra­ge, über­vol­le Vor­rä­te = Sin­ken­der Preis.

In drei Wochen begin­nen die ersten Sommerferien.

Seit Ostern stei­gen die Ben­zin­prei­se kon­ti­nu­ier­lich (1,12 => 1,35).
Natür­lich sind es nicht die kom­men­den Feri­en, die die Prei­se nach oben treiben.
Es ist "die lang­fri­sti­ge Lie­fer­preis­bin­dung", ha!
Und wenn es die nicht ist muß es an der "redu­zier­ten För­de­rung der OPEC" lie­gen, ha, ha!
Soll­te das auch noch nicht zur Erklä­rung rei­chen, dann "ist es eben ein sel­te­ner Zufall, daß zum einen die Prei­se stei­gen und zum ande­ren bald die Urlaubs­zeit kommt", ha, ha, ha! 

bookmark_borderWachstum

[Das The­ma schien mir bedeut­sam, weil bei Frau la-mam­ma eine Fra­ge zu (Wirt­schafts-) Zyklen - samt Ant­wort - dis­ku­tiert wur­de].  

 
Was im all­ge­mei­nen als "Wachs­tum" bezeich­net wird ist in den (wesent­li­chen) Indu­strie­län­dern in Wirk­lich­keit ein "Null­sum­men­spiel", denn tat­säch­li­ches Wachs­tum fin­det nicht statt ....


Der Begriff "Wachs­tum" sug­ge­riert einen Zuwachs wo kein Zuwachs zu ver­zeich­nen ist. Dies als zutref­fend anzu­se­hen fällt dem auf­merk­sa­men Beob­ach­ter nicht schwer:
Geht man offe­nen Auges durch eine grö­ße­re Stadt, so wird man Neu­auf­bau erken­nen der an Stel­len statt­fin­det wo zuvor bereits Gebäu­de mit flo­rie­ren­den Unter­neh­men zu fin­den waren. Sieht man noch genau­er hin und erin­nert sich, so wer­den zykli­sche Struk­tu­ren erkenn­bar.
 

 
Zunächst wird eine Pla­nung durch­ge­führt - auf deren abso­lu­te Not­wen­dig­keit wird von Sei­ten der Pla­nen­den stets ener­gisch hin­ge­wie­sen - die oft mit Unter­stüt­zung der Städ­te & deren Bau­be­hör­den abläuft. Da fin­det man bereits den ersten Grund für Skep­sis, denn die Städ­te haben 1. ein Inter­es­se ihre Behör­den 'aus­zu­la­sten' - das bedeu­tet ja Ein­nah­men - und 2. lang­fri­stig Steu­er­ein­nah­men zu sichern und aus­zu­wei­ten - das wird durch Erwei­te­rung der Zahl von vor­han­de­nen Betrie­ben erreicht:
Mehr Betrie­be = mehr Einnahmen ....

Bei sol­chen Vor­ha­ben müs­sen natür­lich bestehen­de Gebäu­de abge­ris­sen wer­den, die vor­han­de­nen Betrie­be wer­den (oft nur teil­wei­se) 'aus­ge­sie­delt' und im neu­en Pro­jekt - sofern sie dann dort die erheb­lich teu­re­re Mie­te noch zu zah­len in der Lage sind! - wie­der 'ange­sie­delt' .... Eine blo­ße "Erwei­te­rung", Sanie­rung oder ein Umbau wer­den des­we­gen nicht in Betracht gezo­gen, weil der 'pro­fit' bei Neu­pla­nung, Abriß und Neu­bau natür­lich viel höher ist als mit Maß­nah­men, bei denen ein Teil der "Alt­sub­stanz" erhal­ten wird ....

Am Neu­bau ver­die­nen die Betei­lig­ten alle­samt ein Mehr­fa­ches des­sen, was ein blo­ßer Umbau in ihre Kas­sen spü­len könn­te .... kein Wun­der also, wenn Neu­bau das bevor­zug­te Vor­ge­hen ist. Dabei ist es - so son­der­bar das klin­gen mag - völ­lig unwich­tig, ob es sich um Ersatz an glei­cher Stel­le oder an ande­rem Orte han­delt. In der Sum­me wer­den bestimm­te Berei­che 'ent­sie­delt' und neue Berei­che 'besie­delt' und davon pro­fi­tie­ren Abbruch­un­ter­neh­men, Archi­tek­ten, Bau­ge­sell­schaf­ten und städ­ti­sche Behör­den die an Pla­nung, Bau­ord­nung betei­ligt sind und mög­li­cher­wei­se ver­dient eine Stadt auch direkt, wenn sie Grund­stücke ver­äu­ßern kann.

Schaut man genau hin, dann wird deutlich:

Die ent­ste­hen­den Ein­künf­te wer­den nir­gend­wo zu den zusätz­lich geschaf­fe­nen Flä­chen ins Ver­hält­nis gesetzt, den Bür­gern wer­den ledig­lich die Vor­zü­ge sol­cher Vor­ha­ben dar­ge­stellt. Und eine Dis­kus­si­on fin­det meist auch erst dann statt, wenn sol­che Pro­jek­te sich schon in einem nahe­zu unum­kehr­ba­ren Sta­di­um befinden .... 


"Und ist's nicht Absicht, so hat es doch Methode!"
möch­te man da anfügen ....


 

Wie oben bereits ange­deu­tet ent­steht also kein wenig ver­nach­läs­sig­bar gerin­ges Wachs­tum (im Sin­ne von "abso­lu­tem Zuwachs"), denn es wer­den ande­rer­seits noch bestehen­de "Wer­te" abge­ris­sen und ver­nich­tet. Ver­dient wird aber trotz­dem, und zwar nicht schlecht:

Ban­ken verdienen,
(Bau-) Gesell­schaf­ten verdienen,
Städ­te verdienen,
eini­ge weni­ge Privilegierte/Ausführende "die Jeman­den ken­nen der wen kennt" ....

Ein "Null­sum­men­spiel" schrieb ich wei­ter oben. Dabei blei­be ich. Aller­dings - wie zu sehen ist - nur für die Bür­ger. Sie zah­len höhe­re Prei­se in den neu­en Geschäf­ten - weil die ja auch höhe­re Mie­ten zah­len müs­sen, sie zah­len für neue Infra­struk­tur­maß­nah­men durch erhöh­te Gebüh­ren der Städ­te, sie zah­len in Form von Ver­lust an Iden­ti­tät, denn die neu­en Gebäu­de sind oft nur "zweck­mä­ßig" aber nicht beson­ders ansehn­lich ...! Ganz neben­bei wer­den an sich noch nutz­ba­re Wer­te zer­stört, eine Tat­sa­che, die wahr­schein­lich irgend­wann dadurch zum Erlie­gen kommt, daß die Roh­stof­fe ausgehen.

Das Wachs­tum, was kei­nes ist, ähnelt "Des Kai­sers neu­en Klei­dern" - nur ver­ste­hen das immer weni­ger Men­schen, weil 'Poke­mon' und 'spon­geB­ob' und ande­re dümm­li­che Seri­en die Mär­chen abge­löst haben, die wenig­stens noch für Lern­schrit­te bei den Klei­nen sorg­ten. Kon­su­mie­ren statt Hin­ter­fra­gen wird ein­stu­diert. Damit gewin­nen Jene, die bei der Durch­set­zung ihres 'pro­fits' kei­ne lästi­gen Bür­ger­ein­wän­de gebrau­chen können ....

Über­le­gen sie doch' mal, lie­be Leser, ob es denn wirk­lich nötig und/oder über­le­bens­not­wen­dig ist ein bestän­di­ges "Wachs­tum" zu haben. Der "Club of Rome" hat schon in den Sieb­zi­gern auf die "Gren­zen des Wachs­tums" hingewiesen.
Umsonst, wie mir scheint.

'busi­ness as usu­al' - solan­ge bis die Res­sour­cen erschöpft sind ....
Wahr­schein­lich haben wir uns dann die Fol­gen 'ver­dient' ....

bookmark_borderEin Gedankenspiel ....

Wenn ein Mann - sagen wir 'mal 69 Jah­re alt ist - und eine Freun­din hat die - sagen wir 'mal 29 Jah­re alt ist - fin­det das kaum jemand ver­werf­lich .... man zer­reißt sich das Maul, ja, die Pres­se bringt einen Vier­zei­ler, aber dann geht man zur Tages­ord­nung über ....

Vor 15 Jah­ren aller­dings - er war da 54 Jah­re alt, sie war 14 Jah­re alt - wäre das "Unzucht mit Min­der­jäh­ri­gen" * gewesen ....

Und sol­che Män­ner sind in unse­rem Par­la­ment in her­vor­ge­ho­be­ner Funk­ti­on tätig. Kein Wun­der also, wenn sie kein Inter­es­se haben Pädo­phi­lie an der Wur­zel auszurotten.

Sie sind ja selbst pädophil.


* Im §§ 176 heißt das heu­te: „Sexu­el­ler Miss­brauch von Kindern“
[Sie­he dazu auch "Jung­brun­nen"]
 

bookmark_borderWie einfach ....

doch das Leben sein kann:
Genug zu essen, genug zu trin­ken, ein Dach über dem Kopf und wenn nötig ein Ofen zum Wär­men .... wenn dann noch ein paar bür­ger­li­che Frei­hei­ten - wie im Grund­ge­setz ver­an­kert - dazu­kom­men ist es schon fast perfekt. 

Da wun­dert es mich immer, wenn so weni­ge Men­schen ein Inter­es­se dar­an haben die­se Frei­hei­ten zu bewah­ren und - wider bes­se­res Wis­sen - immer aufs Neue die Politik/Politiker wäh­len, die ihnen genau die­se Rech­te neh­men wol­len. Die ihnen sogar essen, trin­ken und das Dach über dem Kopf strei­tig machen wenn sie in Not geraten ....

Das alles vor dem Hin­ter­grund, daß jeder der arbei­tet durch Zah­lung von monat­li­chen Bei­trä­gen ein Recht dar­auf erwirbt daß ihm gehol­fen wird. 

Wenn das funk­tio­nier­te wäre das Leben wohl zu einfach .... 

bookmark_borderDie Stadtwerke …. - Teil II


 Jahr  Umrechnungs-Faktor  Brennwert  Zustandszahl
 2003  9,847  10,29  0,957
 2004  9,863  10,31  0,957
 2005  9,918  10,36  0,957
 2006  9,893  10,34  0,957
 2007  9,805  10,25  0,957
 2008  9,895  10,34  0,957

So, in die­ser Tabel­le ist jetzt ein (fik­ti­ver) Wert für die Zustands­zahl ange­nom­men [0,957]. Dar­aus ergibt sich - unter­stellt, die von den Stadt­wer­ken gelie­fer­ten Zah­len wären der "Umrech­nungs­fak­tor" - dann eine Zahl für den "Brenn­wert" .... natür­lich soll­te das eigent­lich umge­kehrt berech­net wer­den, aber in Erman­ge­lung der tat­säch­li­chen Zustands­zahl blieb hier nur die­se Mög­lich­keit - am Ergeb­nis ändert das nichts, die Ten­denz bleibt gleich 

An der zusam­men­fas­sen­den Bewer­tung aus dem vori­gen Bei­trag ändert sich auch inso­weit nichts, daß bei gleich­blei­ben­der Zustands­zahl (Orts- bzw. Ent­nah­me­stel­len­ab­hän­gig) und sich ver­än­dern­dem Umrech­nungs­fak­tor (wie in der Tabel­le oben) der Brenn­wert schwankt - und zwar son­der­ba­rer­wei­se ten­den­zi­ell nach oben. Dazu noch­mals eine Gra­fik, die Wer­te zwi­schen 2003 und 2008 ver­gleicht - beson­ders inter­es­sant ist die pro­zen­tua­le Stei­ge­rung der Kosten für Gas ....
 




 


 
Dazu sagt das Sta­ti­sti­sche Bun­des­amt:
" .. " .. Die lang­fri­sti­gen Lie­fer­ver­trä­ge der Erd­ga­sim­por­teu­re mit den wich­tig­sten Lie­fer­län­dern sind zu einem gro­ßen Teil an die Preis­ent­wick­lung von leich­tem und schwe­rem Heiz­öl gebun­den (Ölpreis­bin­dung). Die­se direk­te Ölpreis­bin­dung ist auch für Ver­trä­ge zwi­schen den Gas­ver­sor­gern und Indu­strie­kun­den bzw. Kraft­wer­ken (hier teil­wei­se Preis­bin­dung auch an Koh­le) typisch. Bei Klein­ver­brau­chern (ins­be­son­de­re pri­va­te Haus­hal­te) wirkt die Ölpreis­bin­dung nur indi­rekt, d.h. es gibt kei­ne auto­ma­ti­sche Kopplung.
Die End­ver­sor­ger pas­sen ihre jewei­li­gen Tarif­wer­ke jedoch in Abhän­gig­keit von der Ent­wick­lung ihrer (an den Ölpreis direkt gekop­pel­ten) Ein­kaufs­prei­se an. Dabei fal­len die Preis­aus­schlä­ge jedoch in der Regel gerin­ger aus als die Ölpreis­ver­än­de­run­gen, da der Kosten­an­teil des Gases am End­ver­brau­cher­preis für pri­va­te Haus­hal­te nur etwa 30% beträgt. Die rest­li­chen ca. 70% bestehen aus Trans­port- und Ver­triebs­ko­sten, Steu­ern sowie den Gewinnmargen .. " .. "


 
Das bedeu­tet eine ste­te Preis­er­hö­hung des Gases,
nicht nur beim Kubikmeterpreis,
son­dern 'klamm­heim­lich' auch durch die Fak­to­ren-Arith­me­tik!

 

Und wenn 'alle Stricke rei­ßen' gibt es noch den beru­hi­gen­den Satz:
" .. Hier [beim Brenn­wert, Anm. d. Verf.] sind jedoch
Band­brei­ten bis ca. 10,4 kWh/m³ möglich. .. "

Schwan­kun­gen um 100%? Wie beruhigend ....

Alles klar?

bookmark_borderEin Zitat
- und sich daraus ergebende Folgerungen ....

[Quel­le des Zitates]
".. Den Laden am Lau­fen .. hal­ten – um jeden Preis. 

.. Räder müs­sen rol­len, Autos müs­sen ver­kauft wer­den, es muss Ban­ken geben, damit man Schul­den machen kann, und im näch­sten Jahr müs­sen wir mehr ver­die­nen als in die­sem, weil wir die Schul­den vom Vor­jahr sonst nicht mehr bedie­nen können. 

Letz­ten Endes ist das sogar verständlich. 

Die Res­sour­cen- und Wachs­tums­kri­se stellt unwei­ger­lich die Grund­la­gen der Indu­strie­ge­sell­schaft selbst in Fra­ge, und es ist eben die­se Indu­strie­ge­sell­schaft, der die poli­ti­schen Eli­ten ihre der­zei­ti­ge Posi­ti­on ver­dan­ken. Man soll­te wohl auf­hö­ren, von ihnen zu erwar­ten, dass sie am eige­nen Ast sägen .. 

Wie gut, daß es wenig­stens eini­ge klar den­ken­de Men­schen gibt die erken­nen, daß es so - wie der­zeit allent­hal­ben zu beob­ach­ten - nicht wei­ter­geht. Nicht wei­ter­ge­hen kann! Wenn sich wesent­li­che Roh­stoff- und Ener­gie­re­sour­cen der völ­li­gen Erschöp­fung nähern wür­de man doch erwar­ten, daß dies von den Regie­rungs­ver­ant­wort­li­chen wahr­ge­nom­men wird - genug Sach­ver­stand zu ihrer Bera­tung ist ja in die­sem Land vor­han­den .... es setzt natür­lich ein PROBLEMBEWUSSTSEIN voraus:
Genau dar­an man­gelt es!

bookmark_borderAktion Mensch

An der Lot­te­rie hat­te ich des­halb Inter­es­se, weil ich seit meh­re­ren Jah­ren zah­le - und vor kur­zem dach­te ich:

Schau doch 'mal nach, ob Du gewon­nen hast
- hab ich nicht. Soviel vorweg .... 

Dann woll­te ich gern mehr wis­sen und habe ein Email hin­ge­schickt, mit Fragen.
Was soll ich sagen?
Erstens bekam ich inner­halb von nur zwei Tagen (!) eine Ant­wort, die (zwei­tens) dann auch noch sehr aus­führ­lich war. Ledig­lich bei der Fra­ge "Wer ist im Kura­to­ri­um?" hat­te ich mich wohl unge­schickt aus­ge­drückt, weil ich einen Hin­weis auf die Sat­zung bekam - ich hät­te aber gern die Per­so­nen gewußt .... 

Die Ant­wor­ten:
Die Mit­glie­der des Kura­to­ri­ums sind ehren­amt­lich für den Ver­ein tätig. Ledig­lich Rei­se- und Über­nach­tungs­ko­sten wer­den von der Akti­on Mensch über­nom­men. Von den Lot­te­rie­er­lö­sen sind

  • 30 % Gewinne,
  • 16,67 % Lotteriesteuer,
  • 9,33 % Los­druck, Ver­trieb und Kommunikation,
  • 6 % Per­so­nal- und Verwaltungskosten,
  • 38 % För­de­rung, davon sind wiederum
    1. 90 % Behin­der­ten­hil­fe, Kin­der- und Jugend­hil­fe und
    2. 10 % Aufklärung

Die Akti­on Mensch för­dert monat­lich über 500 Pro­jek­te der Behin­der­ten­hil­fe und der Kin­der- und Jugend­hil­fe, sie ist vor allem im Inland tätig. Ein ver­hält­nis­mä­ßig klei­nes För­der­pro­gramm "Auf­bau von Basis­struk­tu­ren in Süd-, Mit­tel und Süd­ost­eu­ro­pa" ver­gibt jähr­lich Mit­tel für Pro­jek­te deut­scher Trä­ger in Ost­eu­ro­pa (0,8 % des jähr­li­chen Fördervolumens). 

Das ist schon recht aus­führ­lich. In etwa das, was ich auch erwar­tet hatte. 

Wenn ich dann dagegenhalte:
Bei den hie­si­gen Stadt­wer­ken habe ich vor gut sechs Wochen eine Fra­ge nach den Brenn­wert­fak­to­ren des gelie­fer­ten Gases gestellt - und immer noch kei­ne Ant­wort. Auf eine Erin­ne­rung (letz­te Woche) teil­te man mir mit mei­ne "hoch­kom­pli­zier­ten Fra­gen" sei­en in Arbeit - die aber sei ins­ge­samt so umfang­reich, daß man lei­der (!) noch etwas brau­che bis ich mei­ne Ant­wort bekom­men kann .... 

Der Unter­schied ist vor allem des­we­gen inter­es­sant, weil es sich bei der Akti­on Mensch um eine Orga­ni­sa­ti­on han­delt die von ihren Kun­den abhän­gig ist und die­se Kun­den daher ernst nimmt ....

Die Stadt­wer­ke ver­mit­teln - trotz aller gegen­tei­li­gen Dar­stel­lun­gen auf ihrer Web­sei­te - den Ein­druck, daß sie - als "Qua­si-Mono­pol" - es nicht nötig haben und daher die Kun­den ent­spre­chend behan­deln können:
Als eher lästi­ge Stö­rung der Rou­ti­ne ....


bookmark_borderProfessionelle Tricks ....

konn­te ich heu­te beobachten:
Wie man Ter­mi­ne zurück­ver­legt und den 'Schwar­zen Peter' klamm­heim­lich ande­ren zuschiebt. Schon inter­es­sant. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten die Wirk­lich­keit zu revi­die­ren - Com­pu­ter sind da nur eine Variante.
Meist reicht schon Papier und ein Stift.

bookmark_borderNochmal: Abwrackprämie

Erst die gute Nachricht:
" .. Miss­brauch mit der Prä­mie soll künf­tig erschwert wer­den. Auto­käu­fer, die in Genuss der 2.500 Euro für die Ver­schrot­tung ihres alten Wagens kom­men wol­len, müs­sen laut Bun­des­wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­um nicht nur die Zulas­sungs­pa­pie­re ein­rei­chen, son­dern auch den ent­wer­te­ten Fahrzeugbrief .. "

Dann die schlech­te Nachricht:
" .. Abwrack­prä­mie zählt als Einkommen
Wie nach Mel­dung der «Lau­sit­zer Rund­schau» aus der Regie­rungs­ant­wort her­vor­geht, han­delt es sich bei der staat­li­chen Prä­mie um eine «Ein­nah­me in Gel­des­wert», die als Ein­kom­men zu berück­sich­ti­gen ist. Das gel­te auch, wenn die Prä­mie an den Ver­käu­fer des Neu­wa­gens abge­tre­ten sei .. "

Zur 'guten Nachricht':
Na pri­ma, end­lich sind sie aufgewacht ....

Zur 'schlech­ten Nachricht':
Es war ja zu schön um wahr zu sein - von den € 2.500,- blei­ben dann nach Steu­ern ca. € 1.900,- übrig. Prin­zi­pi­ell bin ich aber nach wie vor gegen eine sol­che Prä­mie ....

Fol­gen­de Anmer­kung kann ich mir nicht ver­knei­fen:
Das 'dicke Ende' kommt immer nach wenn man
- ver­meint­lich - etwas vom Staat geschenkt bekommt ....

 

bookmark_borderRechenkünstler ....

Bei unse­ren Stadt­wer­ken wur­de 'auf­ge­deckt', daß gefälsch­te Bus­tickets im Umlauf sind .... soweit so schlecht, denn das ist bestimmt kein 'Kava­liers­de­likt'.

Das Lamen­to der Stadt­wer­ke über­trifft aller­dings jedes Maß und grenzt an Real­sa­ti­re - die 'tag line' im Lokal­blatt (WN) lautet:

".. Stadt­wer­ke gehen von Scha­den in Mil­lio­nen­hö­he aus .."

Es hat sich offen­bar weder bei der Zei­tung noch bei den Stadt­wer­ken irgend­je­mand die Mühe gemacht ein­mal nachzurechnen: 


1.000.000 : 52,70 = 18.975 Monatstickets

Ich bezweif­le, daß über­haupt sovie­le Monats­kar­ten in Umlauf sind. Weder 'ech­te' noch 'fal­sche' ....