bookmark_borderSmørrebrød, Smørrebrød ....

Ver­bre­chen lohnt sich doch.
Aller­dings darf es nicht zu offen­sicht­lich sein.
Ein kom­pli­ziert gestrick­tes System von ver­floch­te­nen Schein­fir­men mit regem - auch angeb­li­chem (!) - Geschäfts­ver­kehr unter­ein­an­der und über Län­der­gren­zen hin­weg reicht da schon zur Ver­wir­rung der Allgemeinheit ....

Hin­ter einer Sau­ber­mann­fas­sa­de wer­den zwie­lich­ti­ge Geschäf­te gemacht. Ich hat­te vor Jah­ren 'mal einen Stu­den­ten der aus einer der Groß­ban­ken kam und sei­nen 'Bil­dungs­ur­laub' zur Erlan­gung der näch­sten aka­de­mi­schen Stu­fe nutz­te - der gab das unum­wun­den zu und erwei­ter­te mei­ne dump­fen Ver­mu­tun­gen zu Tatsachenkenntnissen ....

"Ach", höre ich Sie sagen, "das sind doch nur Ver­schwö­rungs­theo­rien und wo, bit­te­schön, ist denn ein Beweis?"

Lesen Sie Bör­sen­nach­rich­ten und Geschäfts­be­rich­te der Groß­ban­ken und Ver­si­che­rungs­kon­zer­ne! Da steht ALLES ganz offen drin ....

Mei­ne Groß­mutter sag­te immer:
Man muß etwas Wert­vol­les nicht ver­stecken son­dern ganz offen liegenlassen.

Einen sol­chen Rat muß frü­her irgend­wer den Geschäf­te­ma­chern gege­ben haben. Mei­ne Groß­mutter ist aller­dings über jeden Ver­dacht erha­ben - sie war es bestimmt nicht.

bookmark_borderZu vermeiden ....

  1. Inno­va­tiv
  2. Dyna­misch
  3. Moti­viert
  4. Umfang­rei­che Erfahrungen
  5. Pro­ak­tiv
  6. Team­play­er
  7. Erfolgs­bi­lanz
  8. Mehr­wert
  9. Ergeb­nis­ori­en­tiert
  10. Pro­blem­lö­ser

[Quel­le]

Die­se Füll- und Selbst­lob-Phra­sen waren mir schon seit jeher ver­däch­tig. In Anleh­nung an angel­säch­si­sche, spe­zi­ell aber ame­ri­ka­ni­sche "Bewer­bungs­flos­keln" hat man auch hier­zu­lan­de vor ein paar Jah­ren begon­nen sowas zu benut­zen - Aus­sa­ge­fä­hig­keit gleich Null, aber es wird Text generiert.

Wenn sol­cher­lei Unfug ver­schwin­det wird man dem kei­ne Trä­ne nachweinen ....

bookmark_borderZwiegespalten ....

Wie bekannt bin ich ja weder reli­gi­ons- noch sonst­wie "gläu­big". Für mich sind reli­giö­se Feste schon immer wohl­ver­dien­te Fei­er­ta­ge, also arbeits­freie Tage gewe­sen. Ohne jede spi­ri­tu­el­le Bedeutung.

Aller­dings ist mir natür­lich die Wer­tig­keit des Christ­fe­stes für die Reli­gi­ons­aus­üben­den durch­aus vor Augen.

Was aber unter­schei­det mei­ne Hal­tung von der der "Nicht-akti­ven-Chri­sten"?

Ich den­ke da an all Jene, die zwar noch Kir­chen­steu­ern bezah­len und weiß hei­ra­ten (weil es so angeb­lich viiii­ieeel schö­ner ist), aber anson­sten den Kir­chen abge­wandt sind, also nicht am soge­nann­ten "Gemein­de­le­ben" teilnehmen.

Mei­ne Groß­mutter war ewig-und-drei-Tage 'kir­chen­fern'. Als es dann aber ans Ster­ben ging ließ sie sich (weil in einem katho­li­schen Kran­ken­haus) die soge­nann­te "Letz­te Ölung" ertei­len - und auf die erstaun­te Fra­ge mei­nes Vaters war­um und wie­so ant­wor­te­te sie:
"Man kann ja nie wissen ..."

So wer­den wahr­schein­lich Vie­le denken.
Rückversicherung.
Das ist nur all­zu menschlich.
Aber es ist nicht konsequent.
Des­we­gen kann ich es weder akzep­tie­ren noch bil­li­gen - min­de­stens nicht für mich selbst.

Trotz all die­ser Gedan­ken wün­sche ich natür­lich allen hier Lesen­den ein paar geruh­sa­me Tage, wenn­gleich es dies­mal ja wohl nur zu einem 'ver­län­ger­ten' Wochen­en­de reicht ....

bookmark_borderWo wir stehen ....

Ein wesent­li­ches Man­ko der Geg­ner­schaft zu Rege­lun­gen hin­sicht­lich der Immi­gra­ti­on nach Deutsch­land - und, genau genom­men, natür­lich auch in ande­re Län­der Euro­pas - ist deren Unfä­hig­keit abstrakt zu den­ken, sodaß sie, selbst wenn sie in der Welt her­um­ge­kom­men sind, nur das mit nach Hau­se brin­gen was ihren zuvor schon vor­han­de­nen Vor­ur­tei­len ent­spricht. Wer im Muff der DDR oder einer in den Sech­zi­gern ste­hen­ge­blie­be­nen Klein­stadt auf­ge­wach­sen ist und sozi­al geprägt wur­de kann also noch so viel rei­sen und wird doch stets wei­ter "klein-klein" denken ....

Es ist dem­nach in Gesamt­schau zu befürch­ten, daß alle ernst­haf­ten Bemü­hun­gen um eine alle Sei­ten zufrie­den­stel­len­de Inte­gra­ti­ons­po­li­tik in unser Land erst von der näch­sten Gene­ra­ti­on gelei­stet wer­den wird. Die jetzt an der Macht befind­li­chen Poli­ti­ker ver­fü­gen weder über die mensch­li­che noch staats­män­ni­sche Sta­tur ein sol­ches Vor­ha­ben in die Tat umzu­set­zen. Sofern dann doch Initia­ti­ven ergrif­fen wer­den die­nen sie allei­ne dem Zweck die hie­si­gen Arbei­ten­den wei­ter unter Druck zu set­zen und mit den Ein­wan­dern­den das Kosten­ni­veau für Ver­gü­tun­gen immer mehr zu sen­ken - nur so läßt sich in einer Zeit sin­ken­der Absät­ze der 'share­hol­der value' noch verwirklichen.

Man mag bedau­ern wie hier­zu­lan­de mit Aus­län­dern umge­gan­gen wird. Aber schau­en wir uns doch ein­mal um:
Auch und beson­ders in den U.S.A. dreht sich das Rad der Geschich­te unauf­halt­sam zurück. Wo frü­her eine libe­ra­le Sicht die Ein­wan­de­rungs­po­li­tik bestimm­te haben nun soge­nann­te "hardl­li­ner" - eine freund­li­che, ver­schlei­ern­de Umschrei­bung für dum­me Beton­köp­fe - das Heft in der Hand und ent­spre­chend rigi­de wer­den alle Initia­ti­ven für einen ratio­na­len Umgang mit Zuwan­de­rern geblockt.

Die Ver­hält­nis­se dort las­sen sich hier­her über­tra­gen, denn getreu dem frü­he­ren Mot­to der DDR 


"Von der Sowjet­uni­on ler­nen heißt sie­gen lernen"


ahmt man hier in höchst äffi­scher Wei­se alles nach was aus den U.S.A. her­über­schwappt - oder beugt sich unter­wür­fig gegen­über den von dort ver­lang­ten Ein­schrän­kun­gen tra­dier­ter bür­ger­li­cher Frei­hei­ten, bzw. dient sich in ver­ach­tens­wer­ter Wei­se, gera­de­zu hün­disch, an und macht aus dem vor­ge­nann­ten Wahl­spruch die Variante 


"Den U.S.A. die­nen heißt ein paar Bro­sa­men abbekommen."


Erwar­tet denn auch nur ein klar den­ken­der Zeit­ge­nos­se, daß von die­ser Rie­ge mit­tel­mä­ßi­ger Poli­ti­ker, die augen­blick­lich 'zur Ver­fü­gung' ist, eine Auf­bruch­stim­mung zu neu­en gesell­schaft­li­chen Nor­men und Zie­len - etwa im Sin­ne einer Abkehr vom mitt­ler­wei­le irri­gen Gedan­ken des ste­ti­gen Wachs­tums - aus­ge­hen könnte?

Eine rhe­to­ri­sche Fra­ge, gewiß. Aber doch in der Hoff­nung gestellt, daß sich die Situa­ti­on recht bald dadurch ver­bes­sern wird, daß eine bes­ser infor­mier­te und glo­bal den­ken­de Gene­ra­ti­on nach­rückt und fri­scher Wind durch unser gebeu­tel­tes Land weht ....

bookmark_borderWerden Sie unser Weihnachtsmann ...?

Heu­te ....
wur­de ich gefragt, ob ich als "Weih­nachts­mann" zur Ver­fü­gung ste­hen könn­te. Wegen des mitt­ler­wei­le fast voll­stän­dig wei­ßen Voll­bar­tes kann man schon auf eine sol­che Idee kommen.

Ich habe aller­dings mit Bedau­ern abgelehnt:
Sol­che lang­fri­sti­gen Ter­mi­ne kann ich als Hoch­be­tag­ter nicht mehr anneh­men .... ;c)

bookmark_border".. haben wir auf meinem chef seinem geburtstag mal ordentlich die funken spritzen lassen .. "

schreibt eine jun­ge Frau in ihrem Web­log - aus China.
Super Woh­nung und eine Putz­frau hat sie auch.
Urlaubs­plä­ne für jedes Wochen­en­de und über Weih­nach­ten Hongkong .... 

Ich wüß­te nun gern, 

  • wel­che Aus­bil­dung sie hat
  • ob sie Chi­ne­sisch spricht
  • wie sie den Job bekam
  • was sie arbeitet

Nach allen gän­gi­gen Kri­te­ri­en beur­teilt wun­dert mich der "Sta­tus" schon ein wenig. Sehr mysteriös ....

bookmark_borderDazugelernt: ....

Oft hat man nur eine gewis­se "Ahnung", daß näm­lich ein "Prin­zip" hin­ter man­chen Machen­schaf­ten ste­hen kön­ne - auf den ver­link­ten Sei­ten wer­den Mecha­nis­men, Struk­tu­ren und Hand­lungs­wei­sen in Bezug gebracht und neu­tral dargestellt ....

Dazu paßt das Murphy'sche vS'sche Gesetz der Manipulation:

"Wenn man glaubt nicht mani­pu­liert zu wer­den
ist die Mani­pu­la­ti­on am erfolgreichsten."


© [13.11.2010 by wvs]

bookmark_borderGute ....

Nach­bar­schaft.

*edit/update*
Heu­te traf ich den bewuß­ten Nach­barn wie­der. Ich habe ihn ange­spro­chen und zwar etwa so:

"Wir hat­ten da gestern einen schlech­ten Start. Wie wäre es, wenn wir noch­mal von vor­ne begin­nen - ich hei­ße vS, wie ist ihr Name?"

Es ergab sich ein Gespräch und am Ende wuß­te ich wie lan­ge er schon hier wohnt und war­um er aus­ge­rech­net wegen des Stroms aus sei­ner Steck­do­se so auf­ge­bracht war .... das Ergeb­nis ist zufrie­den­stel­lend, eine ver­nünf­ti­ge Basis für das Zusam­men­le­ben geschaffen.

Ein erfolg­rei­cher Tag.
Gut so.

PS
Mitt­ler­wei­le sind die Regal­schie­nen an der Gara­gen­wand, die Regal­bret­ter drauf und schon ein paar "Gara­gen­ge­gen­stän­de" dort - jetzt kann die Arbeit am Kel­ler losgehen ....

bookmark_borderAuffälligkeiten ....

"A stran­ge man is wai­ting in your dri­ve­way" - so die tele­fo­ni­sche Bot­schaft über mei­ne Anwe­sen­heit vor einem Anwe­sen in Eng­land an den Besit­zer des Hau­ses - den ich nicht ange­trof­fen hat­te und des­we­gen vor sei­nem Haus erwartete ....

Die "Nach­bar­schaft" funk­tio­niert schein­bar ähn­lich wie bei uns - mit dem klei­nen Unter­schied, daß man bei uns wohl eher "nur beob­ach­tet" und nicht tele­fo­niert hätte ....

bookmark_borderDer "deutsche" Weg ....

Din­ge zu tun - oder zu las­sen, das aber eher sel­ten - ist immer etwas anders als in ande­ren Län­dern Euro­pas. Die­se Erkennt­nis trifft einen immer wie­der. Vor allem natür­lich dann, wenn man mit Men­schen ande­rer Natio­na­li­tät umgeht.

Man­ches am "Deut­schen Wesen" hat sich her­um­ge­spro­chen und wird als Abson­der­lich­keit von den umlie­gen­den Euro­pä­ern akzep­tiert, tole­riert und höch­stens wenn sie unter sich sind auch da und dort belächelt.

Des­we­gen fand ich es schon erstaun­lich, daß mir ein (bri­ti­scher) Gesprächs­part­ner - ganz ent­ge­gen der 'fei­nen eng­li­schen Art' - frei her­aus zu ver­ste­hen gab, daß vie­ler­lei Regeln zum Stra­ßen­ver­kehr wie in Deutsch­land andern­orts nicht den Hauch einer Chan­ce hätten ....

Recht­lich gese­hen haben wir zwar immer noch "Freie Fahrt für freie Bür­ger", doch die Wirk­lich­keit hat uns auf den Stra­ßen schon lan­ge zu "weni­ger frei fah­ren­den Bür­gern" gemacht:

Zwar gibt es kei­ne gene­rel­le Geschwin­dig­keits­be­gren­zung, doch kannn man wohl mit Fug & Recht behaup­ten, daß die Geschwin­dig­keit auf den Auto­bah­nen durch die mas­si­ve Zunah­me der Ver­kehrs­dich­te in den letz­ten 20 Jah­ren von ca. 150 auf mitt­ler­wei­le unter 100 Km/Stunde abge­sun­ken ist. Soweit mei­ne per­sön­li­che Einschätzung.

Kennt Jemand dazu pas­sen­de - objek­ti­ve - Zahlen?