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bookmark_borderAuffälligkeiten ....

"A stran­ge man is wai­ting in your dri­ve­way" - so die tele­fo­ni­sche Bot­schaft über mei­ne Anwe­sen­heit vor einem Anwe­sen in Eng­land an den Besit­zer des Hau­ses - den ich nicht ange­trof­fen hat­te und des­we­gen vor sei­nem Haus erwartete ....

Die "Nach­bar­schaft" funk­tio­niert schein­bar ähn­lich wie bei uns - mit dem klei­nen Unter­schied, daß man bei uns wohl eher "nur beob­ach­tet" und nicht tele­fo­niert hätte ....

bookmark_borderDer "deutsche" Weg ....

Din­ge zu tun - oder zu las­sen, das aber eher sel­ten - ist immer etwas anders als in ande­ren Län­dern Euro­pas. Die­se Erkennt­nis trifft einen immer wie­der. Vor allem natür­lich dann, wenn man mit Men­schen ande­rer Natio­na­li­tät umgeht.

Man­ches am "Deut­schen Wesen" hat sich her­um­ge­spro­chen und wird als Abson­der­lich­keit von den umlie­gen­den Euro­pä­ern akzep­tiert, tole­riert und höch­stens wenn sie unter sich sind auch da und dort belächelt.

Des­we­gen fand ich es schon erstaun­lich, daß mir ein (bri­ti­scher) Gesprächs­part­ner - ganz ent­ge­gen der 'fei­nen eng­li­schen Art' - frei her­aus zu ver­ste­hen gab, daß vie­ler­lei Regeln zum Stra­ßen­ver­kehr wie in Deutsch­land andern­orts nicht den Hauch einer Chan­ce hätten ....

Recht­lich gese­hen haben wir zwar immer noch "Freie Fahrt für freie Bür­ger", doch die Wirk­lich­keit hat uns auf den Stra­ßen schon lan­ge zu "weni­ger frei fah­ren­den Bür­gern" gemacht:

Zwar gibt es kei­ne gene­rel­le Geschwin­dig­keits­be­gren­zung, doch kannn man wohl mit Fug & Recht behaup­ten, daß die Geschwin­dig­keit auf den Auto­bah­nen durch die mas­si­ve Zunah­me der Ver­kehrs­dich­te in den letz­ten 20 Jah­ren von ca. 150 auf mitt­ler­wei­le unter 100 Km/Stunde abge­sun­ken ist. Soweit mei­ne per­sön­li­che Einschätzung.

Kennt Jemand dazu pas­sen­de - objek­ti­ve - Zahlen?

bookmark_borderMesse ....

"Frue*er"™ habe ich "aktiv" an Mes­sen teil­ge­nom­men. Da war ich "Stand­be­sat­zung" und sah die Kun­den­strö­me an mir vor­bei­zie­hen .... Heu­te [07.10.2010] war ich - mit Frau, die drin­gend neue Gerä­te braucht - zur REHA in Düs­sel­dorf. Natür­lich als "Mes­se­be­su­cher".

Schon inter­es­sant, die­ser Wech­sel der Per­spek­ti­ve. Aber auch die gemein­sa­men "Lei­den" von Beschickern und Besu­chern sind erwähnenswert:
Zu sehr auf­ge­heiz­te Hal­len, die durch die Besu­cher­strö­me noch wär­mer wer­den, sticki­ge Luft, zu wenig zu trin­ken und die Schieberei/Lauferei in den engen Gän­gen ist sowohl für Stand­per­so­nal wie Besu­cher eine Qual ....

Posi­tiv ist aber, daß man auf engem Raum die Pro­dukt­pa­let­te ver­schie­de­ner Unter­neh­men begut­ach­ten, aus­pro­bie­ren und Fra­gen dazu stel­len kann. Das scheint mir - trotz der beschrie­be­nen Nach­tei­le - doch der wesent­li­che Grund dafür zu sein war­um man auch wei­ter­hin sol­che Fach­mes­sen braucht.

bookmark_borderDas Geheimnis ....

einer Ehe von Bestand ist nicht etwa tota­le Über­ein­stim­mung. Son­dern es gilt eini­ge Gemein­sam­kei­ten zu pfle­gen und indi­vi­du­el­le Eigen­hei­ten zu tolerieren.

Das fängt bei Klei­nig­kei­ten an.
Wenn je ein Stück Apfel­ku­chen und Pflau­men­ku­chen vor­han­den sind ist es gut zu wis­sen, daß der eine Teil der Part­ner­schaft lie­ber Apfel-, der ande­re lie­ber Pflau­men­ku­chen ißt .... eine ein­fa­che Lösung:
Jeder ißt was sie/er mag.

Mögen aber z.B. bei­de Part­ner Pflau­men­ku­chen so fängt es an kom­ple­xer zu werden:
Ent­we­der teilt man bei­de Stücke in der Mitte
oder einer ver­zich­tet auf das "Lieb­lings­stück" und bekommt beim näch­sten Mal den Vorrang ....

Den­ken sie sich, lie­be Lesen­de, noch kom­ple­xe­re Bei­spie­le aus: Es gibt noch Sah­ne auf dem Kuchen, man hat nur noch eine Kuchen­ga­bel, es kommt plötz­lich Besuch der den Kuchen gern haben will, der Hund / die Kat­ze hat zwi­schen­zeit­lich den Kuchen sti­bitzt .... etc.

Zuge­ge­ben:
Eine Klei­nig­keit, wer da was bekommt, und doch schei­tern gera­de an sol­chen Lap­pa­li­en anson­sten aus­sichts­rei­che Ehen - hört man ....

bookmark_border20 Jahre ....

und immer noch kei­ne "blü­hen­den Land­schaf­ten" in Sicht:
Statt­des­sen Tri­stesse in Ost und West des (wie­der) ver­ein­ten Landes.
Sin­ken­de Durch­schnitts­löh­ne und stei­gen­de Abgabenlasten.
Sanie­rung der maro­den Ban­ken und der dort arbei­ten­den Zocker aus der Staatskasse.
Die Bevöl­ke­rung als Last­esel und Dukatenka**er ....

Es wird wohl eher auf mei­ne dama­li­ge Pro­gno­se herauslaufen:
Erst die Gene­ra­ti­on der heu­te 15-20-jäh­ri­gen Bun­des­bür­ger wird die Unter­schie­de der gesell­schaft­li­chen Vor­prä­gung ihrer Eltern­ge­nera­ti­on über­win­den kön­nen - eine "Ver­ei­ni­gung" fin­det also erst dann statt wenn der vor­mals 'herr­schen­de' Kanz­ler Kohl schon von den Wür­mern gefres­sen ist ....

Per­sön­lich war­te ich immer noch dar­auf ein­mal wenig­stens einen die­ser Gren­zer der vor­ma­li­gen DDR ken­nen­zu­ler­nen - aber sicher ist es so wie mit den BILD-Lesern und Fernsehshow-Sehern: 

Nie­mand will es gewe­sen sein, nie­mand will es zugeben ....

bookmark_borderG O L D . . . !

Zählt man alle Gold-Zer­ti­fi­ka­te der Welt zusam­men - so fand ein gewitz­ter Ana­lyst in U.S.A. her­aus - so müß­te die 45-fache Men­ge des­sen an Gold vor­han­den sein als die, von deren tat­säch­li­chem Bestand man weiß ....

Rela­ti­on 1:45?
44-facher Betrug beim GOLD?
Wür­de mich nicht wundern.
Nicht bei den Span­nen die DAS bedeu­ten würde ....

Inter­es­sant dazu auch fol­gen­der Text [Aus­zug / Quel­le]:


Wie unschwer zu erken­nen ist geht es hier dar­um die Gold-Inve­sto­ren in Sicher­heit zu wie­gen und wei­te­re Kun­den zu gewin­nen .... mein Mit­leid für die sol­cher­ma­ßen Irre­ge­lei­te­ten hält sich in Grenzen.

bookmark_borderWie man sich so einige Dinge* erklären kann ....

Wer nichts von der Welt erfährt weil die Medi­en im eige­nen Land immer einen Ein­heits­brei von Nich­tig­kei­ten als "Nach­rich­ten" ver­brei­ten, der ist dar­auf ange­wie­sen sich die Welt selbst zu "erklä­ren" .... manch­mal kommt etwas Ver­nünf­ti­ges dabei her­aus, meist aber sind sol­che Ver­su­che stüm­per­haft und voll von Vor­ur­tei­len - wie soll denn auch ohne aus­rei­chen­de Infor­ma­ti­on ein annä­hernd kor­rek­tes Bild der Wirk­lich­keit herauskommen?

In die­se Kapi­tel gehö­ren die wenig auf­hel­len­den Schrei­be­rei­en des Herrn Sar­ra­zin, aber auch andern­orts "strickt man sich sei­ne Legen­den" nach bewähr­tem Muster: 


Ein Mus­lim, ein Inder, zwei Ame­ri­ka­ner fal­len las­sen und einen Chi­ne­sen auf­neh­men - bit­te die Mexi­ka­ner rei­hen­wei­se dazwi­schen einfügen ....


Unter dem Titel "HOW IMMIGRATION AND MULTICULURALISM DESTROYED DETROIT" kann man ein sol­ches Ela­bo­rat lesen - am Unter­gang von Detroit sind - wen wun­dert es - Mus­li­me und ande­re Ein­wan­de­rer schuld. Die Auto­bos­se und Kon­struk­teu­re, die jah­re­lang fal­sche Geschäfts­ent­schei­dun­gen tra­fen sind Ame­ri­ka­ner - und die haben bekann­ter­ma­ßen NIE an etwas Schuld ....


Arbeits­lo­sig­keit von knapp 30% (!) & Iden­ti­täts­ver­lu­ste in Detroit ....

bookmark_border" ... the final curtain ... "

Vor ein paar Tagen sprach ich mit einem Mann der in sei­nem Leben nie geraucht hat, durch sei­nen Beruf immer an fri­scher Luft arbei­te­te und kei­ne kör­per­li­che Schwerst­ar­beit ver­rich­ten muß­te - den­noch bekam er 'aus hei­te­rem Him­mel' eine Lun­gen­em­bo­lie .... und dank schnel­ler Dia­gno­se sei­ner Haus­ärz­tin konn­te er das Kran­ken­haus nach zehn Tagen zwar geschwächt und um fast zehn Kilo leich­ter - grund­sätz­lich jedoch "wie­der­her­ge­stellt" - verlassen.

Sol­che Bei­spie­le bewei­sen immer aufs Neue, daß es nicht gut ist beson­de­re Ereig­nis­se & Vor­ha­ben "für spä­ter" zu pla­nen - spä­ter kann näm­lich schon "zu spät" sein ....