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bookmark_borderDie CSU-Dreifaltigkeit ....

Die CSU-Drei­fal­tig­keit besteht aus Into­le­ranz, Igno­ranz und Intelligenzmangel.
So, wie die Umfra­gen aus­se­hen, geht eine Mehr­heit der baye­ri­schen Bür­ger die­ser Par­tei nicht mehr auf den Leim.

Mer­ke:
Nicht Jeder der sich in einem Bier­zelt wohlfühlt
ist danach ein Leben lang immun gegen Vernunft.

Am Bei­spiel Bay­erns erkennt man die Kün­gel­wirt­schaft zwi­schen Kir­che und Poli­tik, die über Jahr­hun­der­te die Bür­ger gemein­sam geknech­tet hat. Geht es dem "Glau­ben" an den Kra­gen, so folgt auch bald der Unter­gang einer ver­filz­ten Poli­tik zu Ungun­sten der Landeskinder.

Der Weg bis zur voll­stän­di­gen Besei­ti­gung des Fil­zes aus Poli­tik, Kirche(-n) und Groß­un­ter­neh­men ist schon kür­zer geworden.
Dennoch:
Gera­de in die­sem letz­ten Abwehr­ge­fecht der eta­blier­ten Mäch­te wer­den die Ban­da­gen här­ter, mit denen ums Über­le­ben gekämpft wird.

bookmark_borderWas steckt dahinter, was ist die wirkliche Absicht?

Wir erle­ben der­zeit ein täg­li­ches Getö­se aus Bay­ern. Die Stand­punk­te der dort füh­ren­den Poli­ti­ker wer­den her­aus­po­saunt und man hat den Ein­druck sie woll­ten um jeden Preis eine Spal­tung, eine Abspal­tung(?) von der CDU und der Nati­on ins­ge­samt in die Wege lei­ten. Gleich­zei­tig wer­den den Hard­li­nern in der EU Avan­cen gemacht, sie wer­den als Freun­de geprie­sen und man gra­tu­liert dem tür­ki­schen Pascha.

Unter­stellt, dass es sich nicht um hoff­nungs­lo­se Dumm­köp­fe han­delt die dort regie­ren könn­te aller­dings der Schein trü­gen und es steckt ein ganz ande­rer Zweck dahin­ter als es zunächst erscheint. Was könn­te also die Ziel­rich­tung sein?

Unter­stellt man wei­ter, dass die Bevöl­ke­rung im Durch­schnitt ein kur­zes Gedächt­nis hat, so könn­te ein Ziel sein von den tat­säch­li­chen Äuße­run­gen durch bestän­di­ges Nach­le­gen abzu­len­ken und nur den Ein­druck zurück zu las­sen: Die tun end­lich etwas gegen all das Cha­os, das Frau Mer­kel geschaf­fen hat. 

Das hat (min­de­stens) drei­er­lei Auswirkung:

  • 1. Die rechts ten­die­ren­den baye­ri­schen Wäh­ler könn­ten neue Hoff­nung auf die CSU set­zen, die sie in den letz­ten Mona­ten häu­fig zer­strit­ten wahr­ge­nom­men haben - und sich dadurch von der AfD abwenden.
  • 2. Die Oppo­si­ti­on wird zugleich in Zug­zwang gebracht sich gegen die CSU abzu­gren­zen und dabei Aus­sa­gen zu tref­fen die ihnen spä­ter - wenn die CSU erwar­tungs­ge­mäß nicht die abso­lu­te Mehr­heit erhält, aber noch die stärk­ste Frak­ti­on stellt - in mög­li­chen Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen wie­der abge­run­gen wer­den kön­nen, um sie zu Mehr­heits­be­schaf­fern zu machen und gleich­zei­tig als 'wort­brü­chig' zu brandmarken.
  • 3. Die Öffent­lich­keit nimmt die bestän­di­gen Schar­müt­zel wahr und so man­cher Nicht-Wäh­ler könn­te geneigt sein sich doch auf­zu­raf­fen und sei­ne Stim­me abzu­ge­ben - wie bekannt nützt das immer den Par­tei­en, die stär­ker ver­tre­ten sind.
  • Haben sich also die baye­ri­schen CSU-Spit­zen ins­ge­heim ver­ab­re­det viel Lärm zu machen um ihr Ergeb­nis zu erhö­hen und sich als die bes­se­re AfD dar­zu­stel­len? Oder sind sie tat­säch­lich Rechts­ra­di­ka­le die sich zur Tar­nung mit einem christ­li­chen Män­tel­chen kleiden?

    Oder ist das alles falsch und es sind ein­fach baye­ri­sche Dumm­köp­fe deren Hand­lun­gen mit Ver­nunft nicht nach­voll­zieh­bar sind?

     

    bookmark_borderEin politisches 'Statement'?
    Nein, nein, nie und nimmer ....

    Wenn es zum "Schwu­re" kommt erkennt man die wah­re Haltung:

    Quel­le Bild­zi­tat: http://www.tagesschau.de/inland/oezil-guendogan-steinmeier-101.html

    "Respekt" für einen dik­ta­to­risch agie­ren­den Staats­chef der die Oppo­si­ti­on ins Gefäng­nis wirft und die Pres­se mund­tot macht? Instinkt­lo­sig­keit ist hier noch eine mil­de Beur­tei­lung des­sen, wes­sen sich die­se Fuß­bal­ler schul­dig gemacht haben.

    bookmark_borderWunsch & Wirklichkeit

    Bezug: Regie­rungs­er­klä­rung vom 21. März 2018

    War­um - so fra­ge ich mich - hören sich Regie­rungs­er­klä­run­gen immer so toll an, sind aber die Inhal­te nach Ablauf der Regie­rungs­zeit nur bruch­stück­haft erreicht?

    Die Ant­wort ist:
    Es wird zu wenig in die Zukunft gedacht, obwohl die Zukunft immer beschwo­ren wird. Die Regie­rung baut auf bewähr­te Struk­tu­ren zur Lösung von Her­aus­for­de­run­gen in den näch­sten Jah­ren - es müs­sen dem­ge­gen­über neue Struk­tu­ren mit ein­schlä­gig erfah­re­nen Fach­leu­ten ent­wickelt wer­den. Der Beam­ten­ap­pa­rat gerät an sei­ne Gren­zen, muß dazu bei­tra­gen sich selbst sei­ner Träg­heit ent­le­di­gen, ja sich mög­li­cher­wei­se selbst abschaf­fen, um die Zukunft zu gestalten.

    Ein wei­te­rer Aspekt der noch fehlt:
    Zwar ist es rich­tig, dass Unter­neh­men Arbeits­plät­ze schaf­fen, aller­dings schöp­fen "Anle­ger" den Mehr­wert ab - und jene, die die­sen Mehr­wert schaf­fen gehen leer aus. Wenn das Geld ver­die­nen durch Geld­an­la­ge mehr Ertrag bringt als die Schaf­fung von Wer­ten durch Arbeit ist etwas falsch und muß kor­ri­giert werden.

    Ins­be­son­de­re die fol­gen­de Fra­ge wur­de nicht ange­spro­chen oder irgend­wie erwähnt:
    Wie schaf­fen wir es res­soucen­scho­nend die Zukunft zu ent­wickeln, vom unend­lich sich stei­gern­den Wachs­tums­ge­dan­ken weg zu kom­men und trotz­dem kei­ne Rück­schrit­te in der Lebens­qua­li­tät zu riskieren.

    Dazu habe ich in der Rede der Frau Kanz­le­rin nichts gehört.

    bookmark_borderParallelen

    bildzitat
     

    world   Das etwas 'schief gelau­fen' ist bei der Inter­gra­ti­on und "Wie­der­ver­ei­ni­gung" des Osten Deutsch­lands dürf­te mitt­ler­wei­le auch dem letz­ten Bür­ger unse­rer Repu­blik auf­ge­fal­len sein. War­um das so ist wird in einem intel­li­gen­ten Essay von Frank Rich­ter dar­ge­stellt. Das Buch ist ab März erhältlich. 

    Bei "kraut­re­por­ter" wur­de eine Zusam­men­fas­sung ver­öf­fent­licht in der es ein­gangs heißt:

      .. Er war Chef der Säch­si­schen Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung, als der Auf­stieg von Pegi­da begann. Mit „Hört end­lich zu!” hat er einen der span­nend­sten Debat­ten­bei­trä­ge zur poli­ti­schen Lage Deutsch­lands geschrie­ben. Er zeigt dar­in, wel­che Feh­ler wir im Umgang mit Pegi­da began­gen haben. Und war­um die Erfah­run­gen der Ost­deut­schen mehr Beach­tung verdienen .. 

    Je län­ger ich gele­sen habe desto mehr ist mir auf­ge­fal­len wel­che Par­al­le­le zwi­schen Reli­gi­on und dem Wachs­tums­glau­be des Neo­li­be­ra­lis­mus besteht. In bei­den Ideo­lo­gien wird den 'Gläu­bi­gen' das selb­stän­di­ge Den­ken unter­sagt. Sobald die Schäf­chen anfan­gen Fra­gen zu stel­len kommt es zu Zwei­feln an der Gül­tig­keit der Aus­sa­gen. Ewi­ges Wachs­tum geht zu Lasten der Umwelt - und wenn Reli­gi­on hin­ter­fragt wird bricht das Gedan­ken­ge­bäu­de man­gels greif­ba­rer, zufrie­den­stel­len­der Begrün­dung zusammen.

    Kein Wun­der also, wenn sich Par­tei­en "christ­lich" nen­nen - ohne tat­säch­lich christ­lich zu han­deln - son­dern den wirt­schaft­li­chen Erfolg als Maß für den Wert eines Men­schen pro­pa­gie­ren. Glück­li­cher­wei­se gibt es immer mehr jun­ge Men­schen die die­ser sehr ein­sei­ti­gen Betrach­tung skep­tisch gegen­über ste­hen und statt­des­sen erken­nen, dass "glück­lich sein" nicht von Geld abhängt. Folg­lich geht das Stre­ben nach mehr frei­er Zeit, in der selbst gewähl­te Zie­le ver­folgt wer­den kön­nen. Glei­cher­ma­ßen führt es zu wach­sen­der Kir­chen­fer­ne. Das beob­ach­ten natür­lich die gro­ßen Reli­gio­nen mit zueh­men­dem Miß­trau­en und die ersten Gegen­be­we­gun­gen sind bereits zu beobachten.

    Die christ­li­chen Amts­trä­ger und ihre Hel­fers­hel­fer in poli­ti­schen Ämtern hau­en zuneh­mend auf Kri­tik ein - sie stel­len wo sie nur kön­nen Ver­nunft und wis­sen­schaftl­ci­he Erkennt­nis­se in Fra­ge. Wir sind geneigt das vor allem in den U.S.A. zu bemän­geln - wäh­rend­des­sen läuft es bei uns still und lei­se, ohne gro­ße Beach­tung, schon in der glei­chen Richtung. 

    Dazu ein Beispiel:
    Erschreckend fand ich, dass 7% [ande­re Quel­len bis zu 10%] aller ange­hen­den und schon im Vor­be­rei­tungs­dienst befind­li­che Bio­lo­gie­leh­rer die Evo­lu­ti­on nicht ken­nen oder akzep­tie­ren. Reli­gi­ös Vor­ge­präg­te sind da in der Mehr­zahl, athe­istisch Den­ken­de stel­len die Minderheit.

    Es wird hier deut­lich, wie die Redu­zie­rung der natur­wis­sen­schaft­li­chen Fächer, ins­be­son­de­re der Bio­lo­gie, sich nun­mehr nach Jahr­zehn­ten auswirkt:
    Was nicht gelehrt wird wird durch Hören­sa­gen und Mei­nung ersetzt ....
    Anhand die­ses Bei­spiels wird eben­so deut­lich war­um es an Aus­bil­dung in Fra­gen der Wirt­schaft an unse­ren Schu­len mangelt:
    Wer zuviel dar­über weiß geht den Neo­li­be­ra­len nicht so leicht auf den Leim!

    bookmark_borderVerdammt stolz - zu Recht ...?

    Heu­te im News­let­ter von "cor­rec­tiv" ist fol­gen­des zu lesen:

    Bei der Dis­kus­si­on und Abstim­mung über die Regie­rungs­be­tei­li­gung haben die SPD-Genos­sen und Genos­sin­nen gezeigt, dass es die Demo­kra­ten in unse­rem Land gibt. Und dar­auf kann jeder von ihnen ver­dammt stolz sein.

    Schön wär's wenn es wahr wäre ...!

    Doch bedau­er­li­cher­wei­se stimmt die Aus­sa­ge nicht.
    Min­de­stens nicht im Kern.
    Es ging ledig­lich dar­um Ja oder Nein zur Koali­ti­on zu sagen.

    Die SPD-Mit­glie­der hat­ten eine Wahl zwi­schen zwei Übeln. Sie stan­den mit dem Rücken an der Wand, zwi­schen Skyl­la und Cha­ryb­dis weil sie nur das Ergeb­nis, nicht über die Inhal­te abstim­men konnten.

    Das als Tri­umph der Demo­kra­ten zu benennen
    ist eine Umkehr der Wahrheit.

    Par­tei­en wer­den von klei­nen Zir­keln geführt. Die sind aus den regio­na­len Zir­keln her­vor­ge­gan­gen. Wie dort die Kan­di­da­ten 'gekürt' wer­den folgt einem bewähr­ten Muster der "Mei­nungs­bil­dung" wie sie in Grup­pen­ver­an­stal­tun­gen benutzt werden:

    Vor­schlä­ge wer­den gesam­melt, Alles wird auf­ge­schrie­ben, dann wird 'prio­ri­siert', das bedeu­tet, es wer­den davon die The­men wei­ter ver­folgt, die eine Mehr­heit der Stim­men bekommen.

    Das hat zwei wesent­li­che Feh­ler, oder beinhal­tet Manipulationsmöglichkeiten:

    Der erste Feh­ler ist, dass es den Mode­ra­to­ren mög­lich ist The­men zu steu­ern, indem sie ent­we­der Vor­schlä­ge selbst ein­brin­gen oder sol­che The­men an bevor­zug­te Stel­le brin­gen die in ihr Kon­zept 'pas­sen'.
    Neh­men wir an es sei­en 12 Punk­te genannt wor­den, dann wer­den aller­dings nur 5 The­men wei­ter ver­folgt, im Ergeb­nis fal­len dem­nach mehr als die Hälf­te der von der Basis gewünsch­ten Dis­kus­si­ons­punk­te weg.
    Begrün­det wird das dann als not­wen­di­ge Straf­fung und Kon­zen­tra­ti­on auf das Wesentliche.

    Das pas­siert eben­so auf den fol­gen­den Ebe­nen - und das Ergeb­nis ist nicht mehr demo­kra­ti­sche Teil­ha­be son­dern von oben gesteu­er­te Manipulation.

    So geht es auch im Geran­gel um Personen.
    Was her­aus­kommt ist Mit­tel­maß, jede/ -r extre­me (von die­sem Mit­tel­maß) abwei­chen­de Dis­kus­si­on­ge­dan­ke oder Kan­di­dat / -in wird mit dem Hin­weis auf die Not­wen­dig­keit einer Beschrän­kung des The­men­spek­trums abgeschmettert.

    239.000 Mit­glie­der von 463.722 stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­dern* bestim­men also über eine neue Regie­rung. Von ca. 82 Mil­lio­nen Bür­gern, von denen wie­der­um rund 61,5 Mil­lio­nen wahl­be­rech­tigt sind. Da sind die abstim­mungs­be­rech­tig­ten SPD-Mit­glie­der so in etwa 0,38% der Bevöl­ke­rung. Das allei­ne - ganz abge­se­hen von den son­sti­gen hier dis­ku­tier­ten Punk­ten - ist schon ein wesent­li­cher Aspekt der die Aus­sa­ge der Kanz­le­rin " .. Ich gra­tu­lie­re der @spdde zu die­sem kla­ren Ergeb­nis und freue mich auf die wei­te­re Zusam­men­ar­beit zum Woh­le unse­res Lan­des .. " gro­tesk erschei­nen läßt. 

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    *
    Abge­ge­be­ne Stim­men: 378.437,
    davon wirk­sam abge­ge­be­ne Stim­men: 363.494.
    Mit Ja stimm­ten 239.604 Mit­glie­der (66,02 Prozent),
    mit Nein 123.329 Mitglieder.
    Die Betei­li­gung lag bei rund 78 Prozent.

     

    bookmark_borderDem Untergang 'geweiht' ....

    Mit dem heu­ti­gen Ergeb­nis des Mit­glie­der­ent­scheids ist das Schick­sal der SPD end­gül­tig besie­gelt. Mit weni­ger als mit­tel­mä­ßi­ger Füh­rungs­rie­ge und immer bemüht den For­de­run­gen der CDU/CSU in vor­aus­ei­len­dem Ver­hal­ten noch eins drauf zu set­zen wer­den die Wei­chen auf "Still­stand" gesetzt. Jeden­falls auf Neo­li­be­ral statt Sozial.

    Ein trau­ri­ger Tag für die tra­di­ti­ons­rei­che Partei.
    Der Abstieg hat sich seit Jah­ren - ver­stärkt durch die unso­zia­len, men­schen­ver­ach­ten­den Geset­ze der Regierung(-en) Schrö­der - angedeutet:
    Vom Ursprung und Anspruch her war die SPD ein­mal dar­auf gegrün­det für die Arbeit­neh­mer zu spre­chen und deren Inter­es­sen zu vertreten.

    Mein ver­stor­be­ner Groß­va­ter, poli­tisch ver­folgt & von den Nazis aus dem Amt ent­fernt, weil er nicht der SPD abschwö­ren und der NSDAP bei­tre­ten woll­te, wird in sei­nem Grab rotieren.

    whz

    xhz

    bookmark_border“But wait, there’s more!”

    Den obi­gen Spruch hört man oft bei "beson­ders gün­sti­gen Ange­bo­ten" im US-home­shop­ping-Fern­se­hen. Das soll den Zuse­hen­den sug­ge­rie­ren hier bekä­men sie noch etwas zusätz­lich zu dem sowie­so schon gün­sti­gen Angebot.

    Die­se Woche hat­te ich mehr­fach den Ein­druck, dass es unse­re Koali­tio­nä­re so hal­ten wie die Wer­be­trei­ben­den " .. but wait, there's more! .." - und noch 'ne Schip­pe draufgelegt ....
    Wel­ches Füll­horn an ganz beson­ders attrak­ti­ven Zusatz­an­ge­bo­ten wur­de da über die Natioooon ausgeschüttet!

    Was ver­schwie­gen wur­de waren die im Hin­ter­grund lau­fen­den Geset­zes­än­de­run­gen, etwa eine Ver­schär­fung des Poli­zei­ge­set­zes in Bay­ern, eine hes­si­sche Gene­ral­am­ne­stie für straf­fäl­lig wer­den­de V-Leu­te und die gleich­zei­ti­ge (grund­ge­setz­wid­ri­ge) Ver­schär­fung der gesetz­li­chen Rege­lun­gen für den Verfassungsschutz. 

    Der grü­ne Regie­rungs­part­ner in Hes­sen (frü­he­res Zitat des Herrn Tarek Al-Wazir, vor der Koali­ti­on mit der CDU / Bouf­fier: " .. Wer Links­par­tei oder Pira­ten wählt, wacht mit Vol­ker Bouf­fier als Mini­ster­prä­si­dent auf .. Die Grü­nen stün­den ver­läss­lich und klar für den Wech­sel. Nun ist es umge­kehrt: Die Grü­nen-Wäh­ler wachen plötz­lich mit Bouf­fier auf. .. ") hat sei­ne gesam­te Basis gegen sich - und wie so oft wird es trotz­dem dazu kom­men. Dann wer­den erneut Steu­er­gel­der ver­schwen­det um die angeb­li­che Recht­mä­ßig­keit gegen die - mehr als gerecht­fer­tig­ten - Rechts­strei­te der Oppo­si­ti­on zu verteidigen .... 

    " .. But wait, there's more! .." - 'mal sehen, wohin die­se Gro­ße Koali­ti­on die Nati­on führt. Bestimmt nicht "(Brü­der,) zur Son­ne, zur Frei­heit ..!" [you­tube], son­dern eher - in Abwand­lung eines Schla­ger­ti­tels "Es führt ein Weg nach Nir­gend­wo ..!" ....

    bookmark_borderDe finibus bonorum et malorum. Hä ...?

    oder:
    Ver­führt Macht Män­ner zu sexu­el­len Übergriffen?

    In den U.S.A. rollt eine Wel­le von Ent­hül­lun­gen zu sexu­el­ler Belä­sti­gung von Frau­en durch Män­ner in Schlüs­sel­po­si­tio­nen, in Macht­po­si­tio­nen im Show­busi­ness und in der Poli­tik. Wahr­schein­lich fol­gen dem­nächst wei­te­re Ver­öf­fent­li­chun­gen sol­chen Fehl­ver­hal­tens aus der Wirt­schaft, denn es ist kaum anzu­neh­men, dass das ein Sek­tor ist, in dem sol­cher­lei Miß­brauch nicht vorkommt.

    Wenn Män­ner ihre Fin­ger nicht von Frau­en las­sen kön­nen die klar machen, dass sie das nicht wol­len und tole­rie­ren ist es schlimm genug. Die­se Annä­he­rungs­ver­su­che durch geöff­ne­te Bade­män­tel, Nackt­auf­tritt oder Mastur­ba­ti­on vor den Objek­ten der Begier­de sind wahr­haf­tig abscheu­lich. Noch wider­li­cher aller­dings sind sol­che ver­lo­ge­nen, erz­christ­li­chen Lum­pen. Die, wie der Senats­kan­di­dat Moo­re, sich an Min­der­jäh­ri­ge her­an manchen. 

    Letz­te­rer hat sich selbst bela­stet als er in einem Inter­view von sei­ner Ehe­frau sprach:
    Mit 15 hat er sie 'beob­ach­tet' und gehei­ra­tet hat er sie dann als sie 23 wur­de.
    Schon da hat er also eine Min­der­jäh­ri­ge im Visier gehabt - wes­we­gen die Anschul­di­gun­gen der ande­ren Frau­en umso glaub­wür­di­ger sind.

    Wie kürz­lich mehr­fach beim Herrn bloed­bab­b­ler zu lesen war ist es bei uns manch­mal nicht sehr viel bes­ser um die Moral und den Anstand bestellt.

    Was her­vor­ge­ho­ben wer­den muß ist aus mei­ner Sicht die Ver­lo­gen­heit beson­ders kirch­li­cher Krei­se, die oft in sol­che Über­grif­fe ein­ge­bun­den sind und sie zu ver­tu­schen suchen - oder gar selbst die Täter sind. Da bekommt der Begriff "Christ­li­che Näch­sten­lie­be" eine völ­lig neue, ver­ab­scheu­ungs­wür­di­ge Bedeutung.
    Zu all dem Leid das Reli­gio­nen über die Welt brin­gen kommt nun eine wei­te­re Dimen­si­on hin­zu. Spä­te­stens da müß­ten doch bei Vie­len die Alarm­glocken läu­ten und der Gedan­ke an einen Kir­chen­aus­tritt end­gül­tig in die Tat umge­setzt werden.

    (On the ends of good and evil)

    bookmark_borderWider das "Vergessen"

    " .. ein bekann­ter Poli­ti­ker, der im Hin­ter­zim­mer von einem Waf­fen­lob­by­isten eine 100.000 DM-Bar­spen­de ent­ge­gen­nimmt, die spä­ter spur­los verschwindet.

    Was sich wie ein Agen­ten­kri­mi¹ liest, wur­de in den 90er Jah­ren mit der CDU-Spen­den­af­fä­re² bit­te­re poli­ti­sche Realität.

    Der besag­te Poli­ti­ker heißt Wolf­gang Schäub­le und wird an die­sem Diens­tag neu­er Bun­des­tags­prä­si­dent. Schäub­le wird dann aus­ge­rech­net für die Kon­trol­le der Par­tei­fi­nan­zen zustän­dig sein und frag­wür­di­ge Par­tei­spen­den prüfen .. "

    [Quel­le:abge­ord­ne­ten­watch
    / Rund­mail v. 22.10.2017]

    "Wer nichts zu ver­ber­gen hat hat auch nichts zu befürch­ten!" - so heißt es doch immer. Soll­te das wirk­lich zutref­fen, so wun­dert sich augen­rei­bend der Staats­bür­ger, war­um hat dann die CDU unter H. Kohl sei­ner­zeit gemau­ert und sich mit allen Kräf­ten gewehrt die Spen­den­af­fä­re auf­klä­ren zu lassen?

    Über die Rol­le Schäubles grü­belt der 'durch­schnitt­lich ver­stän­di­ge Bür­ger' schon des­we­gen, weil er aus der gan­zen Affä­re wie ein Phö­nix aus der Asche wie­der in höch­ste Staats­äm­ter gekom­men ist (und nun wie­der kommt). Ist es nur das beharr­li­che Schwei­gen zu der frü­he­ren Sache, der stück­wei­se zuge­ge­be­ne Sach­ver­halt immer dann wenn die Beweis­la­ge es schon erge­ben hat­te oder gar ein Wis­sen, das ande­ren amtie­ren­den Poli­ti­kern einen nicht wie­der gut zu machen­den Image­scha­den zufü­gen könn­te bzw. die Par­tei abstür­zen ließe?

    Was frü­her ging wird heu­te noch gern so gemacht - Spen­den wer­den gestückelt und so wird die Ver­öf­fent­li­chung ver­zö­gert .... oft gera­de so lan­ge, bis die Öffent­lich­keit ander­wei­tig 'abge­lenkt' ist und der Vor­gang so unter­halb des Radars bleibt.

    Was übrig bleibt ist ein unge­klär­ter Par­tei­spen­den­skan­dal, des­sen Haupt­ak­teur nun in jenes Amt kom­men wird das sol­cher­lei Machen­schaf­ten ver­hin­dern soll.


    _______________________________________________


     
    ¹ WIKIPEDIA:
    " .. Es gebe hun­der­te von [Sta­si-]Pro­to­kol­len, die dem Unter­su­chungs­aus­schuss über­ge­ben wer­den könn­ten. Die­ser wer­te­te die Abhör­pro­to­kol­le mit Ver­weis auf den Schutz des gespro­che­nen Worts im Grund­ge­setz, auf die Ille­ga­li­tät der Abhör­ak­tio­nen sowie aus poli­tisch-mora­li­schen Grün­den nicht aus .. Das Bun­des­in­nen­mi­ni­ste­ri­um mach­te im April 2000 publik, dass Sta­si-Abhör­pro­to­kol­le west­deut­scher Poli­ti­ker, die sich in Bun­des­be­sitz befan­den, nach einem Beschluss der Regie­rung Kohl kurz vor der Wie­der­ver­ei­ni­gung ver­nich­tet wurden .. "

    _______________________________________________

    ² WIKIPEDIA:
    " .. Mit­te Febru­ar 2000 ver­häng­te Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Thier­se gemäß dem Par­tei­en­gesetz gegen die CDU wegen fal­scher Rechen­schafts­be­rich­te eine Geld­bu­ße von 41,3 Mil­lio­nen DM. Die CDU ließ die­se Ent­schei­dung gericht­lich über­prü­fen, unter­lag jedoch in letz­ter Instanz vor dem Bundesverwaltungsgericht. .. "

     

    bookmark_borderWarum der Kapitalismus sich selbst zerstört
    .... und was die Folgen für die Allgemeinheit abmildern könnte



     

    Ab 09:40 wird im ersten Video der Wider­spruch des Kapi­ta­lis­mus an einem Bei­spiel aufgezeigt.

    Im Text zum 2. Video heißt es:
    " .. Eco­no­mist Yanis Varou­fa­kis, the for­mer Mini­ster of Finan­ce for Greece, says that it's becau­se you can be in poli­tics today but not be in power — becau­se real power now belongs to tho­se who con­trol the eco­no­my. He belie­ves that the mega-rich and cor­po­ra­ti­ons are can­ni­ba­li­zing the poli­ti­cal sphe­re, caus­ing finan­cial crisis. .. "

    bookmark_borderWahl (III) .... " .. Wenn ich mir 'was wünschen dürfte .. "

    Es gibt nur ein paar klei­ne, leicht zu erfül­len­de Wün­sche an die zukünf­ti­ge Frau Kanz­le­rin, die ich hätte:
    Kei­ne Posten in der neu­en Regie­rung für 

    • Frau von der Leyen
    • Herrn Dob­rindt
    • Herrn Herr­mann
    • Herrn Schäub­le

    Die haben bis­her schon mehr als genug rechts- und geset­zes­wid­ri­ge For­de­run­gen, Ver­öf­fent­li­chun­gen und Maß­nah­men in die Wege geleitet.
    Jetzt ists 'mal gut damit.
    Das Ver­fas­sungs­ge­richt stimmt mir da wahr­schein­lich zu, es wür­de den Damen & Her­ren dort viel Arbeit erspart.

    Beson­ders will ich noch Herr Schulz (SPD) bit­ten, dass auch

    • Frau Nah­les

    bit­te kei­ne für die Öffent­lich­keit sicht­ba­ren Auf­ga­ben haben soll­te. Am besten auch kei­ne unsicht­ba­ren Auf­ga­ben. Sie hat schon genug Scha­den ange­rich­tet.