Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte ....
es fehlt an Bildung in unserem Land.
Und natürlich an vielem Anderen ....
aber diese Liste würde den Rahmen sprengen.

Kategorie: Politik
bookmark_borderWahl - automatisierte "Entscheidungshilfe"
(Bundestagswahl 2017)
*update* [08.09.2017]
Die Parteien zur Kreiszahl Pi pic.twitter.com/DqvUUtPn2o
Es gibt verschiedene Möglichkeiten die eigene, grundsätzliche Einstellung zu Parteien abzufragen. Mir gefallen die computergestützten *Entscheidungshilfen* als aktueller Anreiz sich mit Inhalten der Wahlprogramme auseinanderzusetzen.
Die bessere Variante scheint mir aber zu sein nach dem tatsächlichen Stimmverhalten und damit dem tatsächlichen Handeln der Parteien zu schauen - und das tut nur eines dieser Programme, weswegen ich bei den anderen Bedenken hinsichtlich der späteren Relevanz habe. Dies umso mehr, als mich "Wahl-Navi" (per *cookie*?) trotz Änderung einiger Antworten immer wieder überzeugen wollte "Die Grünen" zu wählen. Erst nach Löschung des Miniprogrammes war dann Schluß mit "grün" ....
Wir wissen doch Alle:
Was die Parteien nach der Wahl tun unterscheidet sich sehr von ihren Programmen - und es werden immer die gleichen *Entschuldigungen* vorgebracht .... Sachzwänge, Einigungsnotwendigkeit, Flexibilität, Regierungsfähigkeit .... etc.
Werden die Daten tatsächlich *anonym* ausgewertet oder besteht da eine Absicht die Einstellungen nochmal zu prüfen und gegebenenfalls dann *Ereignisse* stattfinden zu lassen die die tatsächliche Wahl beeinflussen könnten? Schließlich ist die Bundeszentrale für politische Bildung eine Institution die [mittelbar] der Regierung unterstellt ist und damit von deren Weisungen / Finanzierung abhängig.
Oder bei den Programmen, die von Zeitungsverlagen gesponsert sind:
Wird die *Meinungsbildung* entsprechend der Ergebnisse in *gewünschte Bahnen* umgeleitet, indem man tendenziöse Berichte lanciert?
Noch besser fände ich allerdings wenn als Basis für die Entscheidungshilfe-Programme die langfristige Handlungsweise der Parteien einbezogen würde - dann könnte es nicht sein, dass mir z.B. die "Grünen" empfohlen werden, weil sie ja wesentlich am Ruin des sozialen Gefüges mitgewirkt haben. Oder denken wir an Baden-Württemberg, da ist der Ministerpräsident ein in grünem Gewande steckendes CDU/SPD/FDP-Gesinnungs- und Handlungskonglomerat ....
Was ich ausprobiert habe



[Wie zu erkennen ist liegen die Ergebnisse nah beieinander, was entweder bedeuten kann, dass ähnliche Programmsteuerungen benutzt werden - oder, dass alle eine korrekte Aussage zu machen in der Lage sind.]
Hinweis
Beim »Spiegel« gibt es weitere Möglichkeiten seine Überzeugungen in Wahlempfehlungen zu verwandeln ....
*update*
[08.09.2017]
Heute stieß ich auf eine weitere Variante:

*2. update*
[20.09.2017]
Heute stieß ich auf eine weitere Variante:


bookmark_borderWem nützt BREXIT ...?

Link
Die fünftgrößte Wirtschaftsnation, der mindestens zweitwichtigste europäische Bankenplatz, das war es, was die Begehrlichkeit der US-Milliardäre schon lange geweckt hatte - eine "Übernahme" nur unmöglich dadurch, dass Großbritannien zur EU gehörte. Brexit, erschienen wie aus dem Nichts, war der erste Schritt zum Erfolg.
Das sagt zumindest der oben verlinkte Artikel - und es ist eine Aussage die mit Fakten & Zahlen unterlegt ist. Einzelne Hinweise gab es ja schon vor den Neuwahlen die so desaströs für die Regierungspartei ausging. Wie beispielsweise die finanzielle Austrocknung des NHS, in ganz offensichtlicher Vorbereitung einer Privatisierung - und Amerikanisierung, indem US-Versicherungen der vorrangige Zugriff gesichert werden soll. Oder schon ist? Wir werden es erleben.
» .. designed to set us
into permanent alignment
with Trump’s America .. «
Das ist das Ziel. Im Artikel wird nachgewiesen wie in Zusammenspiel zwischen Agenturen und *Diensten* Facebook-Daten gezielt eingesetzt wurden um das erwünschte Ergebnis bei dem Brexit-Referendum zu erreichen.
*u p d a t e:
Siehe hierzu auch "As a British EU negotiator, I can tell you that Brexit is going to be far worse than anyone could have guessed"*
bookmark_border(M)Ein Mail an "correctiv" ....
Hallo & guten Tag,
worum geht es mir?
In der Einleitung zum newsletter [v. 27.06.2017] heißt es [Zitat]:
" .. Die demokratischen Parteien, CDU, SPD, Grüne und FDP, müssen die Chance nutzen, offensiv und angstfrei in den kommenden Monaten für die Demokratie zu streiten .. "
Ich finde es befremdlich, wenn hier "Die Linke" einfach so wegfällt bzw. durch das Weglassen der Eindruck vermittelt wird es handele sich nicht um eine der "demokratischen" Parteien.
Das ist weder sachlich, noch korrekt dargestellt, denn an innerparteilicher Demokratie mangelt es bei dieser Partei schon lange nicht mehr - und wenn immer wieder der Vorwurf »Nachfolgepartei der SED« aus dem Hut gezaubert wird dann mangelt es an journalistischer Sorgfalt, denn in CDU / SPD / FDP vor allem im Osten der Republik wimmelt es immer noch von ehemaligen Funktionären - nur haben die sich geschickt verpieselt und getarnt und sind daher nicht so sichtbar gewesen wie ihre ehemaligen Genossen die nun in der Linken noch übrig sind.
Ich finde es ebenso befremdlich, wenn die Zusammenarbeit der CDU / FDP Koalition ungeprüft und ohne kritische Durchleuchtung als "bürgerliche Koalition" bezeichnet wird, weil das suggeriert sie hätten nur das Beste für die Bürger im Sinn. Ich gehe hier nicht auf Einzelheiten ein, doch haben Sie z.B. selbst noch vor ein paar Tagen berichtet, dass es CDU / FDP Politik zu verdanken ist, dass der Wirrwarr um G8 / G9 entstand (und Frau Kraft mit der SPD /Grüne-Koalition das schließlich vollendet hat).
Im übrigen ein Beispiel dafür, wie die SPD sich immer wieder dazu bringen läßt gegen den Widerstand ihrer Basis das zu vollenden was die CDU angedacht & vorbereitet hat.
Die CDU ist in NRW deswegen so stark, weil in den ländlichen Gebieten im Norden, Osten und Süden die katholische Einflußnahme den einfachen Menschen beibringt es sei gegen 'Gottes Wille' etwas anderes als CDU zu wählen und das ungebildete Landvolk darauf hereinfällt - oder die großen Bauern natürlich ein Interesse haben ihre Anliegen weiter bei dieser Partei unterzubringen, die 'Zusammenarbeit' war ja finanziell auf allen Ebenen und für ale Beteiligten lohnend.
Wenn es wirklich um Arbeitnehmerrechte und Verteilungsumkehr (statt von unten nach oben von oben nach unten) gehen soll ist "Die Linke" die einzige Partei die in ihrem Programm konkret dazu etwas hat und es auch ernst meint, indem sie Lobbyeinfluß nicht zuläßt - während der SPD-Kanzlerkandidat sich den Agenda-Gazprom-Schröder holt, was bestimmt keine Umkehr oder Aktion für mehr soziale Gerechtigkeit bei der Verteilung signalisiert.
"Die Linke" ist, das müßten Sie fairerweise nachtragen, eine demokratische Partei, die ebenso koalitionsfähig ist wie die FDP oder die Grünen. Thüringen / Ramelow wurde verteufelt und der Untergang der Nation an die Wand gemalt - und nun? Es wird dort Politik für die Bürger gemacht!
"Die Linke" zu diskreditieren ist sonst eher das Anliegen der Kräfte in unserem Land die von dort etwas zu befürchten haben könnten, wie z.B. dazu gezwungen zu werden ihre Mitarbeiter gerecht zu bezahlen und am Erfolg des Unternehmens teilhaben anstatt es in den eigenen Säckel verschwinden zu lassen .... da wollen Sie sich doch nicht einreihen oder gemein machen?
bookmark_border"Root", "Objective" & "Goal" der U.S.A.-Politik
Hinter Cowboy-Romantik versteckt, "Wildem Westen" und einer weltumspannenden Medienindustrie (die keine Fragen stellt sondern ein virtuelles Bild des Landes zeigt) entwickelte sich das Land seit den späten sechziger Jahren zu einer Kriegsmaschinerie. Erbarmungslos und nur darauf abgestellt 'profit' für zu Hause möglich zu machen werden in neo-kolonialem, imperialistischen Stil die hilflosen Völker der Erde militärisch und mittels Geheimdiensteinsatz 'sturmreif' geschossen und dann ausgeplündert.
Dabei wird der eigenen Bevölkerung "Größe" vorgegaukelt wo doch nur Gier regiert, angeheizt durch die schmale Schicht von Top-Verdienern, denen es noch nicht genug ist mehr zu besitzen als über 50% der restlichen Weltbevölkerung.
Mit einigen Schlußfolgerungen zur Person Bernie Sanders - wie im verlinkten (und nur auszugsweise übersetzten) Text dargestellt - bin ich nicht einverstanden, weil sie anderen Quellen widersprechen und die Person ohne Not diskreditieren, mit dem Rest der Demokraten in einen Topf werfen. Dennoch ist Sanders zu allererst Amerikaner - und wenn man das Erziehungssystem dort kennt ist selbst er das Ergebnis von "Gehirnwäsche durch Schulen & Bildungsinstitutionen" - und daher ist es eher verwunderlich seine linke Überzeugung zu beobachten. Sein Land steht für ihn - kompromißlos - an erster Stelle vor allen anderen Nationen.
Was in dem übersetzten Auszug zu lesen ist deckt sich allerdings mit dem, was ich aus Recherchen und Gesprächen mit US-Bürgern erfahren konnte und was ich selbst in mehreren Jahren dort erlebt habe:
Eine glänzende Fassade, hinter der sich - im übertragenen Sinne formuliert - Unmengen an Unrat verbergen. Antisoziale und rassistische Umtriebe, überfüllte Gefängnisse, die Unterschicht massiv in der Armee 'geparkt', einseitige und abgeschottete Medienwelt, hire-and-fire-Kapitalismus, Wucherzinsen und Ablenkung von der Wirklichkeit durch ein fein gesponnenes, allumfassendes Unterhaltungssystem. Das alles noch getoppt von einer heuchlerischen Gläubigkeit, deren Scheinheiligkeit nirgendwo auf der Welt übertroffen wird.
Hier zunächst der Textauszug im Original
The United States does not have a national health care system worthy of the name, because it is in the war business, not the health business or the social equality business. The U.S. has the weakest left, by far, of any industrialized country, because it has never escaped the racist, predatory dynamic on which it was founded, which stunted and deformed any real social contract among its peoples. In the U.S., progress is defined by global dominance of the U.S. State — chiefly in military terms — rather than domestic social development. Americans only imagine that they are materially better off than the people of other developed nations — a fallacy they assume to be the case because of U.S. global military dominance. More importantly, most white Americans feel racially entitled to the spoils of U.S. dominance as part of their patrimony, even if they don’t actually enjoy the fruits. (“WE made this country great.”) This is by no means limited to Trump voters.
Race relations in the U.S. cannot be understood outside the historical context of war, including the constant state of race war that is a central function of the U.S. State: protecting “American values,” fighting “crime” and “urban disorder,” and all the other euphemisms for preserving white supremacy.
War is not a side issue in the United States; it is the central political issue, on which all the others turn. War mania is the enemy of all social progress — especially so, when it unites disparate social forces, in opposition to their own interests, in the service of an imperialist state that is the tool of a rapacious white capitalist élite. Therefore, the orchestrated propaganda blitzkrieg against Russia by the Democratic Party, in collaboration with the corporate media and other functionaries and properties of the U.S. ruling class, marks the party as, collectively, the Warmonger-in-Chief political institution in the United States at this historical juncture. The Democrats are anathema to any politics that can be described as progressive.
[Quelle]
Die Vereinigten Staaten haben kein nationales Gesundheitsversorgungssystem das diesen Namen verdiente, weil das Land nicht im Gesundheits- oder soziale Gleichheits-Geschäft, sondern im Kriegs-Geschäft ist.
Die U.S.A. hat die schwächste Linke von allen industrialisierten Ländern, weil sie niemals der rassistischen, räuberischen Dynamik entwachsen ist, auf der sie gegründet wurde. Einer Dynamik, die einen wirklichen sozialen Zusammenhalt in ihrer Bevölkerung verkümmern und degenerieren ließ. In den USA wird der Fortschritt durch die globale Dominanz des US-Staates - vor allem in militärischer Hinsicht - und nicht durch die heimatliche soziale Entwicklung definiert. Amerikaner stellen sich nur vor, dass sie wesentlich besser gestellt sind als die Menschen anderer entwickelter Nationen - ein Irrtum, dem sie wegen der US-Militärdominanz verfallen. Noch wichtiger ist, dass die meisten weißen Amerikaner sich (rassistisch) berechtigt fühlen, die Beute der U.S. Dominanz als Teil ihres Erbes zu genießen, auch wenn sie nicht wirklich daran teilhaben. ("Wir haben dieses Land groß gemacht.") Das ist keineswegs auf Trump-Wähler beschränkt.
Rassenbeziehungen in den USA können nicht außerhalb des historischen Kontextes des Krieges verstanden werden, einschließlich des konstanten Zustands des Rassenkrieges, der eine zentrale Funktion des US-Staates ist: Schutz der "amerikanischen Werte", "Kampf gegen das Verbrechen" und "Erhalt der städtische Ordnung" und all die anderen Euphemismen, die für die Erhaltung der weißen Vormachtstellung stehen.
Krieg ist in den Vereinigten Staaten keine Nebensache. Es ist die zentrale politische Frage, an der sich der Rest orientiert. Kriegslust ist der Feind allen gesellschaftlichen Fortschritts - besonders wenn ungleiche gesellschaftliche Kräfte im Gegensatz zu ihren eigenen Interessen im Dienste des imperialistischen Staates (der das Werkzeug einer räuberischen, weißen, kapitalistischen Élite ist) vereint werden. Die von den Demokraten in Zusammenarbeit mit den Medienkonzernen und weiteren Funktionären und Vertretern der herrschenden US-Klasse orchestrierte Propaganda für einen blitzkrieg gegen Russland weist diese Partei als derzeitigen Kriegstreiber Nummer 1 in den Vereinigten Staaten aus. Die Demokraten sind zu diesem historischen Zeitpunkt das genaue Gegenteil jener Politik, die man als 'progressiv' bezeichnen würde.
Noch ein Wort zum Abschluß:
"Amerikafeindlich" ist dieser Artikel bestimmt nicht. Wenn Tatsachen benannt werden ist das völlig ohne jedes Urteil. Wenngleich das Verhalten der Vereinigten Staaten in Summe als "verurteilungswürdig" bezeichnet werden kann. Aus der Vergangenheit gibt es für jeden der genannten Teilbereiche mannigfaltige Belege, die - beispielsweise was die US-Geheimdienstaktivitäten angeht - aus Quellen genau dieser Dienste stammen.
bookmark_borderErdogan ante portas ..?!
Soll man einem angehenden Diktator eine Platform in dem Land geben das er wiederholt als den Hort von Terroristen (gegen die Türkei gerichtet) bezeichnet hat? Die Antwort kann nur ein klares, unmißverständliches "NEIN" sein.
Sodann sollte an den Schah-Besuch 1967 erinnert werden, ein ähnliches Politikum, eine ähnliche Hintergrundkonstellation:
- Unterdrückte Opposition,
- eingekerkerte Journalisten,
- Meinungsfreiheit perdü - nur die Regierung darf sagen was sie will,
- Geheimgefängnisse mit Folter und Ermordung von Regimegegnern,
- Reisebeschränkungen für regimekritische Besucher.
Wenn die CDU / SPD Regierung diesen Möchtegerndiktator hier sein Gift versprühen läßt, ihn
dann muß sie sich nicht wundern wenn die Verdrossenheit der Menschen hierzulande sie immer weiter nach rechts in die offenen Arme der Rechtsradikalen treibt.
Oder, das könnte eine andere oder parallel erfolgende Richtung sein: Wenn sich die Opposition gegen Erdogans Besuch in eine gegen die Regierung selbst gerichtete Verwerfungen im Staate verwandelt. Deren Dimension ist beachtlich, wie wir in den Folgejahren nach '67, dem Aufbruch einer " .. mehr Demokratie wagen .. " Bewegung gesehen haben. Die folgende, starke, außerparlamentarische Empörungswelle mit Umsturztendenzen ist mir noch gut in Erinnerung und wenn ich an die heutigen Möglichkeiten der Vernetzung per Elektronik denke wird mir Angst & Bange .... oft haben in der Geschichte kleinste Anlässe das Faß endgültig zum Überlaufen gebracht.
APO '68 und bald flashMOB '18 ...?
Hoffentlich nicht.
Sicher ist nur Eines:
Wenn man Erdogan gewähren läßt bringt das nichts Gutes.
Schon deswegen sollte man ihm nahelegen zu Hause zu bleiben.
Ach, und diesen Nachsatz kann ich mir nicht verkneifen:
All jene Türken die zu einer Erdogan-Jubel-Veranstaltung gegangen sind - und noch gehen werden - sollten sich überlegen wie schlecht es ihnen in dieser deutschen Demokratie geht - und sich schleunigst in ihre türkische Heimat aufmachen, wo sie den Herrn Erdogan tagtäglich im Staatsfernsehen reden hören können.
Von "Integration in die deutsche Gesellschaft", so oft von den Asylsuchenden & Flüchtlingen verlangt, sind die Besucher der Erdogan-Veranstaltung jedenfalls meilenweit entfernt, darum:
Ab nach Hause in die Türkei
- weil es dort so paradiesisch ist ....
Das paßt zum Thema:
bookmark_border"Why Are My Highly Educated Friends so Ignorant About Trade?"
The above line is the title of a summary article dealing with & explaining the results "trade treaties" like CETA and TTIP / TPP. The impact on their lives is not grasped by a majority of people around the world.
Here's the link to the article dealing with the subject ➡
Why Are My Highly Educated Friends so Ignorant About Trade?
The biggest danger, however, is:
Once in - never out!
All these treaties are designed to last forever without the possibility to leave. This alone is reason enough to be alarmed, because life's lesson is that life is constant change ....
Sollte der Artikel nicht mehr verfügbar sein, so findet sich HIER eine Kopie (Abbildung/Bild), allerdings ohne aktive Links.
bookmark_borderFehler übertünchen ....
.... ist eine Methode ein Objekt zu "schönen" ohne am tatsächlichen Mangel etwas zu ändern.
Gabriel geht .... und Schulz kommt?
Natürlich kommt er, deswegen ist das Fragezeichen ironisch gemeint.
Aber wird er auch bleiben?
Bis zur Wahl bestimmt. Danach wohl nicht, dann geht er in den Ruhestand.
Kanzler wird er nicht.
Das scheint mir recht sicher.
Die Gabriel'sche Mißwirtschaft hat die SPD von knapp 30% auf unter 20% sinken lassen - und Schulz wird es nicht schaffen auf 40% aufzustocken.
Nicht in den paar Monaten und nicht gegen die Interessen der Wirtschaft, des Kapitals und der Medienkonzerne.
Sollte er doch in gefährliche Nähe der CDU/CSU Quoten kommen wird ein Dossier aus der Schublade gezogen und es wird ihm etwas angehängt .... das ist eine bewährte Methode - und schließlich hat das Kanzleramt die 'Aufsicht' über die Geheimdienste.
Die Grünen hingegen, mit verantwortlich nicht nur für AGENDA 2010, sondern dadurch ebenso für den Niedergang der SPD, werden mit der CDU koalieren und sich ins Fäustchen lachen. So wie Herr Trittin jetzt schon lacht wenn er der staunenden Bevölkerung die Übertragung der Atomentsorgung auf ihren Buckel lädt (unter Entlastung der Konzerne, die sie zu tragen gehabt hätten) und es als " .. wir haben da eine allgemein zufriedenstellende Lösung gefunden .. " verkauft.
Die originären Ziele der Grünen, ich kenne sie noch persönlich aus deren Anfängen, sind längst verraten. Wer den Ministerpräsidenten Kretschmann anhört hätte es erkennen müssen. Seit dessen Amtsantritt ist aus meiner Perspektive diese Partei passe. Unter dem Stichwort "Realpolitik" versteckt sich der Betrug an der grünen Idee aus deren Vergangenheit. Eine grün bemalte FDP, ein grün getünchter CDU-Flügel, das ist es, wozu die Grünen verkommen sind. In einer CDU-geführten Koalition schaufeln sie ihr eigenes Grab.
Nicht schade drum.
Von der Übernahme der Kanzlerkandidatur durch Schulz wird die SPD jedenfalls nicht profitieren. Und Gabriel als Außenminister? Braucht man für dieses Amt nicht eher eine ausgeglichene, besonnene und selbstbewußte Person als einen "Elefanten im Porzellanladen"?
bookmark_borderRevisited: Wozu die EU verkommen ist
und warum das geändert werden muß ....
.. die EU in ihrer jetzigen Form ist undemokratisch und liegt an der Leine neoliberaler Wirtschaftsmagnaten, Finanzspekulanten und Großkonzernen – sprich des Kapitals! Die Kommission beispielweise untersteht NICHT dem Europaparlament und wird auch nicht von diesem ernannt! Solange da nur eine halbe Sache gemacht wird und solche Dinge wie mit Griechenland oder auch Spanien und Portugal laufen – also eine unsoziale Sparpolitik auf Kosten der einfachen Leute gemacht wird, um Banken, Superreichen und Großkonzernen ein Weitermachen wie bisher zu ermöglichen, wird das mit der EU nichts (mehr) und diese wird sich, so vermute ich, in Bälde zerlegt haben!
[Quelle]
| Die Regelungswut in Kleinigkeiten - ohne hinreichende Begründung oft als willkürlich und schikanös empfunden - trägt zusätzlich dazu bei die gesamte Konstruktion zu diskreditieren. Dies ist ein Grund dafür, warum "Brexit" erfolgreich war. Ganz davon abgesehen, dass die Besonderheiten und Empfindlichkeiten der britischen Gesellschaft von den Kontinentaleuropäern schon immer mit Amüsement oder sollte es besser heißen "augenzwinkernder Distanz" beobachtet werden. | ![]() |
Nicht zu unterschätzen ist außerdem der Einfluß der U.S. Außenpolitik: Sie kann kein Interesse an einem 'starken' Europa haben, das sowohl zahlenmäßig wie von der Wirtschaftsleistung den U.S.A weit überlegen ist. Ein weniger starkes Europa als Verbündete der Amerikaner, um deren Interessen zu unterstützen, gegen die wachsenden Blöcke Indien / Südost-Asien und China eine geballte Allianz zu setzen, das wird allerdings dort als nützlich angesehen.
Ansätze für eine Änderung in Richtung "echter" Demokratie der EU gibt es schon genug von den verschiedensten Seiten - den Stillstand verantworten jene Staaten deren Vertreter jetzt die dicksten Krokodilstränen über den Austritt der Briten weinen:
Frankreich, Deutschland und die Benelux-Länder.
Weil sie die Veränderung fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Da bleibt wenig Hoffnung. Interne Probleme der EU und die Unfähigkeit wirkliche Demokratie zuzulassen sind nichts als ein Spiegelbild der Verhältnisse in jedem dieser Länder. Es ist als ob ein Mann mit jedem Bein auf einem anderen Boot stünde - wohl wissend, welche Gefahr dabei entsteht ins Wasser zu fallen - sich aber nicht entschließen kann welches der Boote das Richtige für ihn ist.
Sollte die EU TTIP tatsächlich in der bisher bekannten Form zustimmen ist das ihr endgültiger Untergang, denn dann werden Länder die das nicht wollen alles unternehmen um sich aus dem Verbund zu lösen. So, wie es im Zitat oben angedeutet wird.
° update °
(27062016; 10:30h)
Siehe hierzu folgenden Text (Ausschnitt):

Quelle / Die Linke, die EU und ein alter weißer Mann
[Erstveröffentlichung: 27. Jun 2016 @ 01:24h]
bookmark_borderRevisited: Späte Genugtuung
.
Der "real existierende Sozialismus" hat nicht funktioniert - das steht seit dem Fall der DDR jedermann vor Augen. Doch wie sieht es mit dem "real existierenden Kapitalismus" oder, anders ausgedrückt "real existierenden Neo-Liberalismus" aus?
Nicht sehr viel besser.
Die Anzeichen des Kollapses mehren sich.
Der Kapitalismus frißt seine Basis, nachdem das Fundament schon bröckelig wurde.
Karl Marx hatte doch Recht mit seiner Analyse - wenn es auch nirgendwo gelungen ist ein Staatswesen zu begründen, das die vorhergesagten Fehler hätte vermeiden können.
Aber:
Die Beschreibung des Niederganges wird nicht dadurch weniger bedeutsam oder unwahr, dass sie keine ideale Repäsentation in der Wirklichkeit hat.
Die Produktion von Gütern für die Massen ist von einem Land zum anderen gewandert - immer dem Armutsgefälle folgend. Und nun ist die Situation erreicht in der es keine "noch ärmeren und billigeren" Produktionsstätten bzw. Standorte mehr gibt!
Mittelamerika, der Ferne Osten, China, Indien und dessen Randstaaten:
Alle ausgereizt, billiger geht es nicht.
Afrika ist seiner Rohstoffe überwiegend beraubt - zurück bleibt eine zunehmend verarmende Bevölkerung deren Wanderungsdruck nach Norden mit drakonischen Abwehrmaßnahmen beantwortet wird deren Bestand bei weiter anschwellendem Druck bezweifelt werden darf.
Das Verhalten der Europäer ist, obwohl sie doch immer so stolz auf ihre christlich-humanitären Errungenschaften sind, bestimmt weder das eine oder das andere.
In Südamerika sieht es nicht besser aus, da ist allerdings die Geologie mit dem 'Engpaß' Mittelamerika wie bei einer Eieruhr das regulierende Element.
Jetzt packt das wirtschaftliche Grauen langsam aber stetig auch die Staaten, die zuvor noch halbwegs sicher der Masse ihrer Bevölkerung ein zukünftig sorgenfreíes Leben bieten konnten.
Die sogenannte "Unterschicht" ist schon an den Rand gedrängt. Viele sind schon über den Rand gefallen. Mittlerweile geht es der Mittelschicht ans Zeug.
Seit Jahren stagnieren - unter Einbezug der sich erhöhenden Steuern, Abgaben und Kosten - die verfügbaren Einkommen, in vielen Branchen werden, um "Wettbewerbsfähigkeit" vorzugaukeln, sogar die tatsächlichen Bezüge gesenkt, Erhöhungen zeitlich verzögert oder ganz gestrichen. Der schöne Schein wird durch Kauf auf Pump erhalten - doch gerade das drängt Kreise an den Abgrund, die zuvor in der Geschichte nie von dergleichen Schicksal bedroht gewesen sind. Die Mitte wird zur bröckelnden Kante.
Eine schmale Schicht gewinnt, die Massen verlieren.
Das hat Marx schon vorhergesehen. Er hat das Prinzip beschrieben, ohne sich auf einen zeitlichen Rahmen festzulegen:
Konzentration der Großkonzerne und Banken - das beste Beispiel für einen Prozeß, der am Ende auf ganz wenige verbleibende Akteure zuläuft. Beispiel Softwaregiganten - konsolidierende Wanderungen und Schaffung immer größerer Einheiten durch Ankauf, Zerschlagung oder mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Konkurrenten. Das gilt für die Autoindustrie und deren Zulieferer, andere Branche, gleiches Muster.
Diese Reihe ließe sich fortsetzen, wäre allerdings eine Wiederholung. Das Prinzip ist klar, wer seine Augen öffnet und genug Verstand hat erkennt die Tendenz.
.... und trotzdem regen sich Viele über Blatter auf.
Ohne sich über das System aufzuregen, das solche Halunken groß werden läßt - und das sie selbst durch Wahlen auch noch legitimieren.
[Erstveröffentlichung 1. Jun 2015 @ 13:30]
bookmark_borderSchattenboxen
Obama On Russian Hacking:
'We Need To Take Action. And We Will'
[Quelle]
Die regierungsunabhängigen Experten in U.S.A. haben vor ein paar Tagen den Vorwurf als "haltlos & unsinnig" zurückgewiesen - da fragt sich der Beobachter:
Was bezwecken die Amerikaner durch diese Drohgebärde?
Sind sie tatsächlich darauf aus einen Cyberkrieg vom Zaune zu brechen?
Soll das der Auftakt zu einen 'richtigen' Krieg sein, wenn die Russen dann nicht tatenlos zusehen und sich zur Wehr setzen? Im Inland (U.S.A.) geht es ja schon los mit der Hexenjagd gegen Alle die nicht am Russlandbashing teilnehmen ....
Das Alles paßt zusammen mit den Warnungen, den haltlosen Gründen, die vorgeschoben werden. Das kommt von weiteren "Experten" in U.S.A., die davon sprechen, dass die soziale Spaltung in Europa und die Misere der Staatsfinanzen aller entwickelten Länder der Welt nur durch einen Krieg beendet werden könnte. Der würde auf einen Schlag der Regierung jedes Mittel in die Hand geben die Fehler und Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte mit drei dicken Wirtschaftsblasen auszubügeln.
Um welchen Preis!
Die Folgen sind unabsehbar, und wir werden da ohne unser Zutun mit hineingezogen, unsere Nato-Uschi steht schon Gewehr bei Fuß.

