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bookmark_borderProjekt: "18" der SPD *updated!*

Ja, das muß sein, sonst kommt es wie­der zu einer "Gro­ßen"(!) Koalition ....
 




[Quel­le der Abbil­dung]

Ich hät­te da auch noch einen Vorschlag:
 



Wer will darf die Abbil­dung gern - unver­än­dert! - über­neh­men ....

.... damit es nicht wie­der eine "Gro­ße Koali­ti­on" geben kann!
 
 
*edit*
Ein wei­te­rer Grund die der­zei­tig Agie­ren­den a b z u w ä h l e n fin­det sich bei HEISE
 
Noch ein Grund:
Alle Ver­spre­chen die gege­ben wur­den wer­den wie­der einkassiert ...!
 
 

bookmark_borderVisionen, ....

die unse­ren Poli­ti­kern - und dem­entspre­chend ihrer Poli­tik feh­len .... wäh­rend man sich hier damit befaßt die Rech­te ein­zu­schrän­ken und die Pflich­ten zu erwei­tern wird andern­orts eine Zukunft entwickelt ....



Nur zur Klar­stel­lung: Ich habe nach wie vor Beden­ken bei ein­zel­nen Maß­nah­men, den­noch begrü­ße ich vor allem die Offen­heit, mit der die Plä­ne dis­ku­tiert wer­den und die Geschwin­dig­keit mit der gehan­delt wird ....

 
 

bookmark_borderAha ...!

" .. Drei Mona­te nach dem Start des Gesund­heits­fonds zeich­nen sich die Aus­ma­ße des dro­hen­den Mil­li­ar­den­lochs ab .. Stein­brück (SPD) gleicht Ein­nah­me­ver­lu­ste .. aus Steu­er­mit­teln aus – aber 2011 muss der Fonds .. zurück­zah­len. Zudem dro­hen schon im Wahl­jahr wei­te­re Lücken. Der Ruf nach Nach­bes­se­run­gen wird lau­ter. Jetzt naht die Stun­de der Wahr­heit. Am 30. April wol­len Kas­sen-, Regie­rungs- und Behör­den­ex­per­ten im Schät­zer­kreis ihre Pro­gno­sen für das Kri­sen­jahr revi­die­ren. Der Vor­sit­zen­de der AOK Rheinland/Hamburg, Wil­fried Jacobs, geht von «einer Unter­deckung der Ein­nah­men von mehr als zwei Mil­li­ar­den Euro» aus. Der Chef der KKH-Alli­anz, Ingo Kai­luweit, erwar­tet ein Defi­zit von min­de­stens 1,5 Mil­li­ar­den Euro .. Nor­bert Klu­sen, Chef der größ­ten gesetz­li­chen Kas­se: «Wir brau­chen eine Reform oder die Abschaf­fung des Gesund­heits­fonds.» .. " [Zitat]

Die Lüge der Frau Gesund­heits­mi­ni­ster hat also nicht ein­mal ein hal­bes Jahr gehalten:
Die Erhö­hung für 75% aller Kas­sen­pa­ti­en­ten von einem Durch­schnitt von 13,5 auf 15,5% war nicht aus­rei­chend, jetzt kom­men die Nach­for­de­run­gen .... und weil bald Wahl ist wird aus der "Steu­er­kas­se" aus­ge­gli­chen - die Rech­nung wird dann sofort nach der Wahl präsentiert.

Ich kann mir so unge­fähr vor­stel­len was dann gesagt wer­den wird .... näm­lich das, was immer folgt:
"Das ist das schwe­re Erbe aus der vori­gen Legis­la­tur­pe­ri­ode" - und die­je­ni­gen, die schon betei­ligt waren, wer­den es auf den frü­he­ren Koali­ti­ons­part­ner schie­ben .... 'busi­ness as usu­al' - zah­len wird die Allgemeinheit ....

bookmark_borderGer(har)d S., peinlich ....

Ich begin­ne mit einem Zitat, gefun­den bei "feyn­sinn" - ergänzt durch eine Zei­tungs­no­tiz (Col­la­ge), die heu­te in unse­rem Lokal­blatt zu lesen war - wahr­schein­lich basie­rend auf einer Agen­tur­mel­dung, die auch die SZ brach­te, die bei "feyn­sinn" gelinkt ist ....

"feyn­sinn" schreibt
unter der Über­schrift "Der Ehr­geiz des Pro­le­ten":

.. Es ist pein­lich. Vor vie­len Jah­ren wies Vol­ker Pis­pers schon auf die “Ver­wü­stun­gen” hin, “die der zwei­te Bil­dungs­weg hin­ter­läßt”. Ger­hard Schrö­der ist so ein Self­made­man aus der Unter­schicht, der sich vie­les erar­bei­ten muß­te .. Er ist ein Macht­mensch aus Ehr­geiz, ein Auf­stei­ger .. Der Gedan­ke, daß er auch viel Glück gehabt hat und noch von ganz ande­ren “Lei­stun­gen” pro­fi­tiert hat, ist des Pudels Kern ..
Zum Bei­spiel ist da die SPD, die ihm und ande­ren aus ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen immer Hoff­nung gemacht hat. Gene­ra­tio­nen von Vor­kämp­fern, die dafür gesorgt haben, daß über­haupt so etwas wie Durch­läs­sig­keit in der Gesell­schaft exi­stiert. Die dafür gesorgt haben, daß der Pöbel sich bil­den darf und das “Exi­stenz­mi­ni­mum” mehr ist als ein Stück Brot am Tag.
Zum Bei­spiel ist da sein Feind und Weg­ge­fähr­te Oskar Lafon­taine, der Schrö­ders Wahl­sieg maß­geb­lich ermög­licht hat - mit poli­ti­schen Vor­stel­lun­gen, die der Kanz­ler dann ins Gegen­teil ver­kehrt hat. Schrö­der hat mit der Agen­da 2010 ein sozi­al­dar­wi­ni­sti­sches Pro­gramm auf­ge­legt .. "

Nun der Zeitungsausschnitt:



 
Wahr­haf­tig, so wie es da steht: Im Aus­land .... und so soll­te es auch blei­ben. Er hat sei­ner Par­tei schon genug "Bären­dien­ste" erwie­sen, da mutet eine von Stein­mei­er abge­ge­be­ne Äuße­rung - wenn sie denn so stimmt wie die WN zitiert (sie­he clip­ping) - schon eher als hef­ti­ge Ableh­nung denn als ermun­tern­de Auf­for­de­rung an ....

Aber wie das bei 'Empor­kömm­lin­gen' so ist: Kein Bewußt­sein für Tra­di­ti­on, kei­nes für Anstand und Ehre, statt­des­sen skru­pel­lo­ses Gewinn­stre­ben, kein Fein­ge­fühl, nur bra­chia­les Prol­len, und vor allem ein ein­stu­dier­tes 'fei­nes Beneh­men', das auf­ge­setzt ist und daher auch so wirkt - ein klein­ster Anstoß und die Mas­ke fällt .... der Pro­let kommt zum Vor­schein wenn die rich­ti­gen Stich­wor­te fal­len .... ich erin­ne­re da an die "Ele­phan­ten­run­de" nach der letz­ten Bun­des­tags­wahl in der man den Ein­druck haben konn­te er sei angetrunken ....

Viel Geld als Ersatz für staats­män­ni­sche Grö­ße macht eben aus dem Staats­mann - als der er nach sei­ner Kanz­ler­schaft hät­te abtre­ten kön­nen - das was er schon immer war:
Einen zweit­klas­si­gen, geld­gie­ri­gen Politiker.

"Im Aus­land ist sei­ne Stim­me noch immer gefragt", die Stim­me viel­leicht, aber die Inhal­te? Das kann man zudem auch von diver­sen 'Künst­lern' sagen, die hier­zu­lan­de nicht ein­mal mehr bei Kaf­fee­fahr­ten auf­tre­ten .... nur wird uns Schrö­der als 'Wahl­kämp­fer 2009' nicht erspart blei­ben. Ich befürch­te, daß er, in 'Rattenfänger'-Manier, immer noch eini­ge Unbe­darf­te wird blen­den kön­nen - nicht etwa daß das den SPD-Genos­sen viel hel­fen wür­de, aber es wäre eine noch grö­ße­re Pein­lich­keit als Alles was er bis­her so getrie­ben hat ....

bookmark_borderDomino ....

vor der Wahl, Mer­kel & Stein­mei­er fal­len um:
Die Abwrack­prä­mie wird nun doch verlängert ....
 
O Wun­der, wer hät­te das gedacht!
 
So kurz vor der Wahl will man nicht sound­so­vie­le poten­ti­el­le Auto­käu­fer ver­prel­len, die nicht in die Puschen gekom­men sind und die Prä­mi­en­aus­schüt­tung doch gern noch mit­neh­men möch­ten - wohin man schaut der­zeit Wohl­ta­ten für das Wahl­volk, Wohl­ta­ten, für die wir alle nach der Wahl und vie­le, vie­le Jah­re dar­über hin­aus, noch bit­ter büßen müssen.

Nur sagt das natür­lich kei­ner von die­sen geschnie­gel­ten, gegel­ten, gelang­weil­ten und über­be­zahl­ten Frau­en und Män­nern die behaup­ten, sie mach­ten "Poli­tik" in Berlin ....



[Bild: Wikipedia]

bookmark_borderFrau Will ....

hat der Kanz­le­rin eine "Plat­form" gebo­ten und brav beim - wahr­schein­lich gut vor­be­rei­te­ten und mit den Par­tei­stra­te­gen abge­spro­che­nen - Fra­ge-Ant­wort-Spiel­chen mit­ge­macht .... so weit so schlecht! 

Mich ärgert ledig­lich, daß es dem unbe­darf­ten Zuse­her vor­gau­kel­te die sonst so schweig­sa­me, zurück­hal­ten­de und ent­schei­dungs­un­wil­li­ge Frau Kanz­ler habe für alle bren­nen­den Pro­ble­me eine Lösung:
Was völ­lig außer Acht geblie­ben ist war die Tat­sa­che, daß genau die­se Kanz­le­rin die letz­ten paar Jah­re regiert und NICHT BESONDERS VIEL gelöst hat - war­um, in drei Teu­fels Namen, soll­te es dann bes­ser wer­den wenn man sie wie­der wählt?

Eine Frau Will die Stich­wor­te gab, eine Kanz­le­rin die bekann­te Paro­len aus­schmückend her­un­ter­be­te­te - nein, so stel­le ich mir eine jour­na­li­sti­sche Glanz­lei­stung nicht vor. Das war Schü­ler­zei­tungs­ni­veau - obwohl, als ich den vor­ma­li­gen DDR-Gro­ßen H. Bent­zi­en (1961 bis 1965 Mini­ster für Kul­tur) Anfang 1965 für unse­re Schü­ler­zei­tung inter­view­te, ging es leb­haf­ter her ....

bookmark_borderEin Zitat
- und sich daraus ergebende Folgerungen ....

[Quel­le des Zitates]
".. Den Laden am Lau­fen .. hal­ten – um jeden Preis. 

.. Räder müs­sen rol­len, Autos müs­sen ver­kauft wer­den, es muss Ban­ken geben, damit man Schul­den machen kann, und im näch­sten Jahr müs­sen wir mehr ver­die­nen als in die­sem, weil wir die Schul­den vom Vor­jahr sonst nicht mehr bedie­nen können. 

Letz­ten Endes ist das sogar verständlich. 

Die Res­sour­cen- und Wachs­tums­kri­se stellt unwei­ger­lich die Grund­la­gen der Indu­strie­ge­sell­schaft selbst in Fra­ge, und es ist eben die­se Indu­strie­ge­sell­schaft, der die poli­ti­schen Eli­ten ihre der­zei­ti­ge Posi­ti­on ver­dan­ken. Man soll­te wohl auf­hö­ren, von ihnen zu erwar­ten, dass sie am eige­nen Ast sägen .. 

Wie gut, daß es wenig­stens eini­ge klar den­ken­de Men­schen gibt die erken­nen, daß es so - wie der­zeit allent­hal­ben zu beob­ach­ten - nicht wei­ter­geht. Nicht wei­ter­ge­hen kann! Wenn sich wesent­li­che Roh­stoff- und Ener­gie­re­sour­cen der völ­li­gen Erschöp­fung nähern wür­de man doch erwar­ten, daß dies von den Regie­rungs­ver­ant­wort­li­chen wahr­ge­nom­men wird - genug Sach­ver­stand zu ihrer Bera­tung ist ja in die­sem Land vor­han­den .... es setzt natür­lich ein PROBLEMBEWUSSTSEIN voraus:
Genau dar­an man­gelt es!

bookmark_borderDas Dilemma unserer Zeit:

Vie­le Men­schen ken­nen zwar bestimm­te Begrif­fe - weil sie als “Schlag­wor­te” in das öffent­li­che Bewußt­sein gebracht wer­den - die Wenig­sten aber sind tat­säch­lich “infor­miert”, d.h. kön­nen sich etwas Kon­kre­tes dar­un­ter vorstellen ….

Jeder hat aber den Ein­druck über­all mit­dis­ku­tie­ren zu kön­nen und zu jedem The­ma Stel­lung neh­men zu müs­sen - wir sind ein Volk von “Halb-Wis­sen­den” und 'Schwaf­lern', weil an einer fun­dier­ten All­ge­mein­bil­dung zugun­sten von Schmal­spur-Schul­zeit gespart wird ….
Das Ego der Schü­ler wird künst­lich ‘auf­ge­bla­sen’ weil kei­ne Kri­tik, kein Urteil mehr erfolgt, son­dern 'Mög­lich­kei­ten zur Ver­bes­se­rung' dis­ku­tiert werden.
Beim Wis­sen ist ‘die Luft raus’ weil die Schü­ler in immer kür­ze­ren Abstän­den immer mehr Stoff auf­neh­men sol­len - ohne daß von der Kul­tus­bü­ro­kra­tie bedacht wird, daß die Wis­sens­auf­nah­me pro Zeit­ein­heit eine end­li­che Grö­ße, ein limi­tie­ren­der Fak­tor ist ….

Das Ergeb­nis kann man beobachten:
Einst­mals über­for­der­te Kin­der ent­wickeln see­li­sche Defek­te, wer­den gna­den­lo­se Mana­ger mit skru­pel­lo­sem Gewinn­stre­ben ohne Gewis­sen oder sozia­le Ver­ant­wor­tung. Denn man hat sie durch­ge­peitscht und ihnen auf den Weg gege­ben: Du bist toll, laß' Nichts und Nie­man­den in dei­nem Wege stehen .... 

Dabei kann man den so Han­deln­den kei­nen Vor­wurf machen.
Das hat ihnen ihre Eltern­ge­nera­ti­on eingebrockt!

bookmark_borderIch habe einen guten Freund ....

in den U.S.A. - den ken­ne ich seit 1963.
Es ist seit­dem viel pas­siert, hier wie dort.
Ich habe Ken­ne­dy live gehört und war beeindruckt.
Ich habe - auch 1963 - vier Tage vor dem Fern­se­her geses­sen und erlebt wie eine Nati­on um den ermor­de­ten Ken­ne­dy getrau­ert hat.
 
Heu­te, nach der Amts­ein­füh­rungs­re­de [Kom­men­tier­te Fas­sung!] des Prä­si­den­ten Barack H. Oba­ma habe ich mei­nem Freund ein E-mail geschickt und ihm dazu gra­tu­liert daß er den Anbruch einer neu­en Zeit 'live' mit­er­le­ben kann. Jede Zeit gebiert Men­schen, die die­se Zeit gestal­ten. Barack Oba­ma ist ein sol­cher 'Gestal­ter' ....
 
Es ruht viel Hoff­nung, viel Ver­trau­en, viel Anspruch auf dem Präsidenten:
Hof­fen wir - für uns Alle, auch hier in Euro­pa - daß er die Gele­gen­heit hat sei­ne Ideen, Idea­le und Visio­nen umzu­set­zen .... und für uns Deut­sche wün­sche ich mir, daß ein wenig von der Fähig­keit die­ses Man­nes auf unse­re Poli­tik 'abfärbt' - wir haben es bit­ter nötig!