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Immer wenn ich denke "Schlimmer kann es nicht werden!" finde ich irgendein Beispiel, das vom Gegenteil zeugt ....

Für mich wäre die Wahl zum "Supernarr" einfach: Herr Dr. Söder.
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
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Immer wenn ich denke "Schlimmer kann es nicht werden!" finde ich irgendein Beispiel, das vom Gegenteil zeugt ....

Für mich wäre die Wahl zum "Supernarr" einfach: Herr Dr. Söder.
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Der Staat besteht aus einzelnen Menschen. Angeblich ist die Politik von diesen Menschen beauftragt deren Interessen wahrzunehmen. Eine Verselbständigung in ein Gebilde das sich "Staat" nennt und seinen Auftraggebern zuwiderhandelt ist in unserem Grundgesetz nicht vorgesehen, denn dort heißt es:
Früher wurde das - zu Zeiten - anders gesehen und der "Staat" wurde als abstrakte Größe betrachtet, der seine "Untertanen", verschleiernd als "Einzelwesen" bezeichnet, seinerseits von Rechten ausschließen können sollte:
.. Die Freiheit des Individuums richtet sich immer nach der Freiheit, die ein Volkskörper an sich zu genießen in der Lage ist, und die Freiheit des Individuums muss ihm um so mehr eingegliedert werden, je größer die akuten Gefahren sind, von denen der Staatskörper an sich temporär bedroht ist.
Diese Begrenzung der Geistes- und Meinungsfreiheit kann eine freiwillige, sie kann aber auch eine erzwungene sein.
Sie wird sich immer dann zum Segen des ganzen Staatswesens auswirken, wenn die Mehrheit der Wohlmeinenden sie sich freiwillig auferlegt und sie von Staats wegen den renitenten und sabotierenden Elementen aufgezwungen wird.
Der Staat kann sich gar nicht dieses souveräne Recht von irgendeinem Einzelwesen nehmen lassen.
In dem Augenblick, in dem der Staat sich dieses souveränen Rechtes begibt, begibt er sich der Möglichkeit, eine zielbewußte und konsequente Politik nach innen und nach außen zu betreiben .. "
[Zitat]
Das war Josef Göbbels. Wir hören heute wieder Kommentare der Politik die zum Inhalt haben man müsse - natürlich zum Nutzen "des Volkes" - Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit vornehmen.
Das Wohl des deutschen Volkes ist bereits beeintächtigt, werden doch immer mehr Gesetze & Verordnungen erlassen die den (fiktiven) "Staat" anstelle der Bürger zum Souverän erklären, oder, wenn das nicht ausdrücklich so bestimmt ist, mindestens Einschränkungen der Rechte von Bürgern vorsehen.
Das Grundgesetz, einziges Hindernis und 'Bollwerk' gegen die ausufernde Kontrolle und Machtbefugnis des Staates, ist in ernsthafter Gefahr. Um ihre Interessen und die ihrer Geldgeber zu betreiben schert es die Verantwortlichen nicht wenn es "unveräußerbare" Anteile im Grundgesetz betrifft und diese außer Kraft setzt.
"Recht ist was dem Volke nützt!" - so hieß es schon einmal - und wir sind auf dem 'besten' Wege das nochmals zu erleben ....
*2.edit*
(30.01.2024)
"lebenskunst.me/archives/610" existiert nicht mehr aktiv im Internet, der Link führt jetzt zu einer Kerstin Neumann, die mit dem hier besprochenen Thema keine Verbindung hat. Den Artikel auf den ich mich bezogen hatte finden Sie nun → dort
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Es haben sich wieder ein paar Themen angesammelt bei denen ich keine umfangreichen Erörterungen schreiben will, die mir aber trotzdem der Erwähnung wert scheinen.

Es sind ja keine Riesenschwankungen im Klima, die da gemessen worden sind [Sehenswerte Animation] - dennoch ist es beunruhigend zu erkennen, dass es einen Trend nach oben gibt. Daran können nur solche Politiker vorbeisehen die - geblendet vom Geld der Lobbyisten - einfach nichts sehen wollen.
Es wird immer behauptet die Veröffentlichung wissenschaftlicher Werke leide darunter, dass einzelne Verlage damit lediglich Geld verdienen wollen und so den freien Zugang zu Wissen, das nicht von ihnen selbst generiert wurde unter 'Verschluß' halten - dass so Wissenschaft künstlich verteuert und unzugänglich gemacht werde.
Arbeiten, die schon von der Allgemeinheit aus Steuern finanziert & ermöglicht werden unterliegen dann plötzlich den "Rechten" von Verlagen, die nichts, aber auch garnichts dafür geleistet haben, aber kräftig kassieren.

Abgebildet ist ein screen shot aus dem Verlagsangebot von "ELSEVIER", einem Verlag der sich bei mir noch nie gemeldet hat um mir 'Tantiemen' zu zahlen - obwohl man dort für meine veröffentlichte Diplomarbeit pro Abruf [*.pdf] immerhin stolze US$ 41.95 haben will, ich vermute das ist der Preis ohne MwSt. :c(
Der erstgenannte 'Autor' ist übrigens der Professor, bei dem ich die Arbeit geschrieben habe. Außer Rat hat er nichts beigetragen, aber das ist bei dieser Art von Veröffentlichung immer noch so: Weil ohne 'professoralen' Touch die Arbeit von der Zeitschrift wohl nicht angenommen würde - ein weiterer Anachronismus, denn der Inhalt stand ja schon vorher fest.
Von 1955 bis 1962 bin ich SCHÖLER dieser höheren Lehranstalt gewesen - die Schule selbst und die Räumlichkeiten in ihr erinnerten doch sehr an die in dem Film "Die Feuerzangenbowle" gezeigten Beispiele - lediglich das Lyceum / Lyzeum [Mädchengymnasium] war nicht in Sichtweite, sondern ein paar Kilometer entfernt. Schade - aber ich erinnere mich ganz schwach, dass wir doch 'Kontakte' dorthin knüpften .... ;c)
Ein paar Jahre nach meinem Ausscheiden aus der HOLA wegen Umzugs nach Norddeutschland [Westerland / Sylt] hat man allerdings die alt-ehrwürdige Institution für Mädchen geöffnet - und das Mädchengymnasium für Knaben.
Garnicht so lange her, die Gleichberechtigung.
Auf dies Thema gebracht hat mich diese Abbildung zu den Ehemaligen:

Ab und an bekommt wohl jeder dessen Daten irgendwann zu Bestellungen oder Anmeldung auf Webseiten eingegeben wurden solche Spam-Mails:

Wie einfältig diese Spammer in Wahrheit sind entdeckt man bei näherem Hinsehen: Es wimmelt von Grammatik- und Rechtschreibfehlern - vor allem solchen, die ein 'Muttersprachler' selten machen würde, die aber bei Übersetzung auftreten.
"Staatsanwalt & Schufa" - das ist der Hammer in diesem Mail.
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Killing Ragheads1
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| “American Sniper” lionizes the most despicable aspects of U.S. society — the gun culture, the blind adoration of the military, the belief that we have an innate right as a “Christian” nation to exterminate the “lesser breeds” of the earth, a grotesque hypermasculinity that banishes compassion and pity, a denial of inconvenient facts and historical truth, and a belittling of critical thinking and artistic expression. Many Americans, especially white Americans trapped in a stagnant economy and a dysfunctional political system, yearn for the supposed moral renewal and rigid, militarized control the movie venerates. These passions, if realized, will extinguish what is left of our now-anemic open society. 1 'Lumpenköpfe' [Despektierlicher Slang für "Turbanträger"; auch 'towelhead' ] |
"American Sniper" vergöttert die verabscheuungswürdigsten Aspekte der US-Gesellschaft: die Waffenkultur, eine blinde Anbetung des Militärs, den Glauben, dass wir2 als eine "christliche" Nation ein angeborenes Recht haben, die "Untermenschen" der Erde zu vernichten, ein groteskes Machoverhalten, das Mitgefühl und Mitleid verbannt, eine Negierung von unbequemen Fakten und historischer Wahrheit, und eine Herabsetzung kritischen Denkens und künstlerischen Ausdrucks propagiert. Viele Amerikaner, vor allem weiße Amerikaner, die in einer stagnierenden Wirtschaft und einem dysfunktionalen politischen System gefangen sind, sehnen sich nach der angeblichen moralischen Erneuerung und einer unbeugsamen, militarisierten Kontrolle die der Film verehrt. Diese Grundüberzeugungen, falls realisiert, ersticken was von der jetzt schon verblassenden offenen Gesellschaft noch vorhanden ist. 2 [die U.S.A.] |
| [Den englischen Originaltext von Chris Hedges finden Sie unter diesem Link: "Killing Ragheads for Jesus"; Posted on Jan 25, 2015. ⓒÜbersetzung W.v.Sulecki] |
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.... über die Konkurrenz durch Fernbusse.
Da wäre es doch angebrachter, wenn die Bahn sich fragen würde was sie denn falsch macht. Weswegen ihr zunehmend die Kunden weglaufen und die Fernbusse bevorzugen.
Ich hätte mindestens schon einen Tip:
Internet in allen Zügen.
Eine zweite, sehr einfach zu bewerkstelligende Maßnahme könnte "benutzerfreundliches Sitzen" sein - denn die Art wie man in den Zügen sitzt hat sich seit Anbeginn nicht wesentlich gewandelt, da gäbe es noch viel Verbesserungsbedarf. OK, 'mal abgesehen davon, dass es nur noch zwei Klassen und nicht vier gibt und die Sitze nicht mehr aus Holz gefertigt werden.
Drittens müßte über eine Alternative zur Gepäckaufbewahrung während der Reise nachgedacht werden - diese Schlepperei hinein und heraus ist, besonders bei einer alternden Bevölkerung, kein Anreiz sich der Bahn anzuvertrauen.
Viertens könnte möglicherweise eine bessere Bezahlung besser geeignetes Personal anziehen und das könnte besser geschult werden. In "Kundenfreundlichkeit" zum Beispiel. Da hapert es wohl derzeit.
So, fünftens, sechstens und so weiter überlasse ich denen, die das hauptberuflich bei der Bahn machen soll(t)en.
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Es fängt ganz harmlos an ....
Es kommentiert ein
Josef Mühlbacher
Josef@jos.it
194.96.98.159
.... und wenn man nachsucht stellt sich heraus, dass es eine Umleitung auf eine andere Domain ist, von der aus der Kommentar geschrieben wurde.
Dahinter steckt "parkingcrew.net" über die nach einger Sucharbeit zu lesen ist:
Websites get hijacked by parking page
Sometimes it shows my actual website, but a couple of minutes after requesting it, when I revisit my site it shows a parking page (from parkingcrew.net).
Es geht also darum eine Website auf der der Kommentar erscheint zu hacken, zu infizieren, um sie danach zu übernehmen und - ich vermute wohl nicht falsch - damit bestimmt keine wohltätigen Zwecke zu verfolgen.
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"the most interesting man in the world"
- nur echt mit der coolen Sonnenbrille ....
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- real - |
- "real" real - |
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| ["click!" auf das Bild vergrößert.] |
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"..A Self-Perpetuating Machine for American Insecurity
Welcome to the National Security State of 2015.."
(Übersetzung: Ein Perpetuum mobile amerikanischer Unsicherheit - Herzlich willkommen im "Staat der nationalen Sicherheit von 2015")
[LINK: Tom Engelhardt]
Wir schreiben das Jahr 1963 und ich bin im Juli des Jahres auf dem Weg in die U.S.A., in den Norden des Staates New York, nach GOUVERNEUR, einem kleinen Nest mit damals etwa 5.000 Einwohnern.
Schüleraustausch für ein Jahr, organisiert vom AFS, American Field Service, einer wohltätigen Organisation, die - mit Unterstützung der U.S.-Regierung - Schüler aus aller Welt nach U.S.A. verfrachtet und dort mit dem "American way of life" vertraut macht.
Im Südosten der U.S.A. liegt Kuba. Kuba, das seit 1960 unter einem U.S.-Embargo ächtzt. Das man vergebens in 1961 mit einer völkerrechtswidrigen Invasion (Schweinebucht) in die Knie zwingen wollte um die Revolutionäre um Fidel Castro aus dem Land zu jagen. Denn die hatten das korrupte, aber U.S.-freundliche Régime Fulgencio Batista getürzt und vorbei war es mit den Spielhöllen und der Prostitution, aus denen U.S.-Gangster reiche Gewinne machten.
1962 dann die sogenannte "Raketenkrise" - die Welt stand für ein paar Tage am Rande des Abgrunds und es war vielen Menschen rund um den Globus noch nicht einmal richtig bewußt.

Ich reise 1963 nach U.S.A., achtzehn Jahre alt, ohne mir Gedanken darüber zu machen, dass die Welt kurz davor noch sehr knapp einem Atomkrieg entkommen ist, weil die U.S.A. Raketen in der Türkei stationiert hatten und die UDSSR daraufhin Raketen nach Kuba verschifft hat. Während meines Aufenthaltes (bis Juni 1964) wird Präsident John F. Kenndy in Dallas, Texas, erschossen.
Das war der Beginn des politischen Denkens bei mir. Hatte ich zuvor noch völlig sorglos nur mit halbem Ohr zugehört wenn von politischen Ereignissen in den verschiedensten Ländern der Welt die Rede war, so hörte ich von da an sehr intensiv zu. Im wesentlichen deshalb, weil es den zuständigen Behörden nicht gelang [bzw., wie mittlerweile bekannt wurde, nicht gelingen sollte] die Ermordung des Präsidenten aufzuklären.
Seither ist die Welt trotz aller Bemühungen nicht "sicherer" geworden. Alle Maßnahmen das zu ändern haben nur zu mehr Unsicherheit und Einschränkung der gesetzlich verbrieften Rechte geführt.
Die U.S.A. stehen seit Jahren auf der Stufe der von ihnen als "Unrechtsstaaten" bezeichneten Länder - sie haben überall auf der Welt nach Gütdünken Rechtsbrüche begangen und zwar meist im Geheimen, zunehmend aber auch völlig offen und ohne Skrupel. Aus dem Bewußtsein heraus "die letzte Ordnungsmacht der Welt" zu sein.
Wo sie eingegriffen haben hat sich nichts verbessert. Der Haß auf diese Nation ist stetig gewachsen. Mit immer neuen Interventionen als "Weltpolizei" wird das eher schlimmer als besser werden - und mit den Schnüffeleien gegen Freund und Feind durch die Geheimdienste der U.S.A. eskalierte diese Feindschaft nochmals in nie gekannte Bereiche. "Freunde" haben die Amerikaner - man sollte besser sagen: Die amerikanischen Administrationen - nur noch bei den Regierungen und unbedarften Hohlköpfen, die nur die Vorzüge (?) des "american way of life" sehen und die negativen Seiten ausblenden.
Das ist nicht mehr das Land, in das ich 1963 als Austauschschüler gereist bin, voller Erwartung, Hoffnung und mit Achtung vor den demokratischen Errungenschaften aus der Vergangenheit.

[Der ganz oben verlinkte Artikel von Tom Engelhardt ist in englischer Sprache verfaßt - wer in der Lage ist das (sinnerfassend) zu lesen sollte es wirklich tun. Es ist eine schonungslose Darstellung des U.S.-Verfalls, der geeignet ist selbst gutwillige U.S.-Freunde ins Grübeln zu bringen. Oder dazu, vom Freund zum Feind zu mutieren.]
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"gap" - das ist das englische Wort für "Lücke", "Abstand" oder "Spalt". Es wird allerdings auch in übertragenem Sinne genutzt und hat dann die Bedeutung von Diskrepanz, Differenz, Inkongruenz.
Um diesen - übertragenen - Begriff geht es hier. Gestern las ich einen Artikel der sich mit den Medien (nicht nur in unserem Lande) auseinandersetzt.
Ein scheinbarer Nebenaspekt kam dabei nur am Rande vor:
Das Mißverhältnis zwischen öffentlicher Wahrnehmung und politischer Beurteilung (sowie Abhilfeversuchen!) allgemeiner gesellschaftlicher Realität.
Unter der Annahme, dass nicht alle Politiker Hohlköpfe sind, sondern durchaus gebildete Menschen mit Lebenserfahrung, und ihre Handlungsweise für eine breite Öffentlichkeit nicht schlüssig und konsequent erscheint, sind ihre Lösungsansätze oft völlig unverständlich.
Der Grund für diesen "gap" in der Wahrnehmung muß also woanders gesucht werden.
Es wird oft von einer "Volksferne" der Politik gesprochen. Das ist eine Tatsache. Wer abgeschottet von der Masse dem politischen Geschäft nachgeht und dafür viel Zeit aufzuwenden hat wird sich zunehmend von der Basis entfernen. Der durchschnittliche Politiker ist daher auf alternative Quellen angewiesen, die bedauerlicherweise eben nicht das darstellen was die Bevölkerung in ihrem Lebensumfeld wahrnimmt. Sondern das, was eine Journalistengilde für berichtens- und beachtenswert hält.
Wobei das oft deswegen nur ein kleiner Ausschnitt des "realen Lebens" ist, weil auch die Medienleute nur eine begrenzte Sicht der Wirklichkeit haben können - sind sie doch Teil der Gesellschaft und deswegen in einer Art sozialisiert, die ihnen nur wenige Facetten des Gesamtbildes eröffnen.
Anders gesagt:
Wer in einer bestimmten Gesellschaftsschicht aufgewachsen ist urteilt nach den dort vorhandenen Kriterien über die gesellschaftlichen Strömungen und das muß immer weniger sein als das Gesamtbild dessen, was tatsächlich vorhanden ist.
Der "gap" ist demnach eine zweiseitige Falle:
Die Berichterstatter sehen andere Facetten als die Bevölkerung allgemein, die Politik wiederum nur einen Ausschnitt dessen, was die Medien wiedergeben .... da muß die WIRKLICHKEIT der gesellschaftlichen Ereignisse - zwangsläufig - auf der Strecke bleiben. So lange, bis die Breite des beschriebenen "gaps" reduziert werden kann.
Da liegt meine Hoffnung auf dem Internet, vorausgesetzt, es bleibt weiterhin bei der bisher geübten Netzneutralität.
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oder:
Als ich ein kleiner Bub war lebte ich in HANAU am Main, der "Stadt des edlen Schmuckes". Diese Stadt ist auch Sitz der Firma Heraeus, die ein Gerät mit dem Namen Künstlichen Höhensonne – Original Hanau [vereinfacht: "Original Hanau Höhensonne"] produziert hat.
Wir wurden als Schulklasse [der Brüder-Grimm-Schule, einer der damaligen Grundschulen vor Ort 1951⁄52 und in den Folgejahren] klassenweise durch einen "Tunnel" aus Höhensonnen geschickt. Dieser Tunnel war ca. 30 m lang, die Höhensonnen waren nebeneinander an Decke und Wänden lückenlos angebracht. In der Mitte des Tunnels verlief ein Steg mit seitlichen Handläufen, so gebaut, dass es nicht möglich war die Höhensonnen beim Durchlaufen zu erreichen oder anzufassen.
Bis auf die Unterhose entkleidet mußten wir, geschützt nur von einer speziellen UV-Brille, langsam hintereinander durch diesen Höhensonnentunnel laufen, nach ein paar Schritten anhalten, uns um uns selbst drehen und dann wieder weitergehen.
Diese als "Höhensonnenkur" bezeichnete Prozedur wiederholte sich einmal wöchentlich während des gesamten Schuljahres.
In dem Tunnel war es heiß - stickig bis zur Atembeklemmung durch das wegen der UV-Strahlung entstehende, gesundheitsschädliche & übelriechende Ozon - und es roch zudem schrecklich nach Schweiß. Wer sich in der Anatomie & Physiologie ein wenig auskennt weiß, dass vor allem Kinder im Grundschulalter wenig schwitzen, und es außerordentlicher Bedingungen bedarf damit es doch passiert.
Mittlerweile ist bekannt, dass die dort entstehende 'harte' UV-Strahlung mit Blau- und Ultraviolettanteil in frühem Lebensalter zur Auslösung von Hautkrebs [ganz unten] beiträgt bzw. diesen zeitversetzt in höherem Lebensalter auslösen kann.
Wir waren also die "Versuchskaninchen" für die Firmeninteressen des Unternehmens - das unter Mitwirkung der Schulbehörden an der Optimierung seiner Produkte arbeitete.
Natürlich wurden, wie immer in solchen Fällen, Vorteile für die Gesundheit der so 'behandelten' Schüler in den Vordergrund gestellt:
Die in der Aufzählung genannten Krankheiten bzw. Befindlichkeitsstörungen sind durch eine sogenannte "Lichttherapie" natürlich nicht zu behandeln, schon erst recht nicht durch eine 'harte' UV-Strahlung, wie sie in den ersten Jahren nach dem Krieg bis in die späten sechziger Jahre praktiziert wurde, da die Geräte noch nicht über entsprechende Schutzeinrichtungen verfügten.
Vor dem Hintergrund dieses Rückblicks - bedauerlicherweise liegen keine Zahlen zu Erkrankungshäufigkeit an Hautkrebs unter den 'behandelten' Schülern vor, bzw. sind nicht veröffentlicht - ist es erschreckend wie kritiklos im Fernsehen neuerliche Versuche eine "Lichttherapie" zu etablieren ** dargestellt werden [Lokalzeit Münsterland vom 12.01.2015; mit u.a. Sabine Ridder-Schaphorn, Psychiaterin].
" .. Wissenschaftlich ist es unklar - wer heilt hat Recht .. " sagt im Video ein Arzt [Dr. Michael Feld u.a.] - eine immer wieder von der sogenannten "Erfahrungsmedizin" herangezogene Phrase, die längst widerlegt ist.
Die Aussagen der Patienten und die der Therapeutin werden [in dem erstverlinkten Video] unwidersprochen in den Raum gestellt. Weil die Grundregeln des "sorgfältigen Journalismus" nicht beachtet werden, nach denen eine solche Aussage verifiziert werden muß und weitere Quellen herangezogen werden sollen, entsteht der Eindruck, dass es ein wahres Glück für die Patienten ist sich dieser "Behandlung" zu unterziehen.
Mein Urteil:
Schlechter Journalismus,
schlechte Aussichten für die Patienten,
dilettantische Provinzquacksalberei.
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Ich wundere mich immer mehr über manche Vorgänge im Internet.
Die Abbildung zeigt nur einen Ausschnitt - danach ging es noch in gleichem Rhythmus weiter .... bis jetzt (15:00h) und offenbar kein Ende abzusehen.
Dabei ist das seit gestern abend erst im "Gedichte" Blog so, davor war das "Spanien" Blog dran ....
Ebenso "automatisiert" werden die benutzten IPs geblockt. Es ist - wie üblich - ein Katz-und-Maus-Spiel das beiden Seiten nur unnötigen Aufwand beschert. Völlig nutzlos schon deswegen, weil es unzählige Programme gibt die solche Aktivitäten eindämmen.
Der Sinn solcher Aktivitäten ist mir völlig unerfindlich:
Wer macht sowas und was soll das bezwecken?

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