noch'n gedicht ....
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Sie kommen - und sie gehen:
*Aber die tüpfel'sche Pin-up-Sammlung ist sehenswert ....
" .. Führung ist im Wandel begriffen. Im 21. Jahrhundert zählt der Mensch. Die Mitarbeiter - so jedenfalls die Theorie - sind in einer komplexen Informations- und Dienstleistungsgesellschaft das wertvollste Kapital eines jeden Unternehmens. Ihre Talente zu entdecken, ihre Stärken, ihre Ressourcen zu nutzen und ihren Besonderheiten Raum zu geben, gilt als der entscheidende Wettbewerbsvorteil.
Nur
können ein Unternehmen zum Erfolg führen. Wer die Köpfe der Mitarbeiter nicht erreicht*, heißt es deshalb, hat verloren.
Doch wie erreicht man Köpfe? Wie bringt man Menschen dazu, Verantwortung zu übernehmen? Wie führt man mit Verantwortung? Und: Für wen hat man Verantwortung? Für sich selbst, die Mitarbeiter, das Unternehmen, die Gesellschaft? .. "
[Zitat/Quelle]
Wie sieht die Wirklichkeit aus?
Mitarbeiter werden "gering geachtet" - dumm, faul, aufsässig ....
Da werden die Daumenschrauben hervorgeholt, wird Gleichklang produziert, schafft das Management "Stromlinienform":
Leicht führbar - ohne Aufmucken.
Individualisten aber bringen Unternehmen voran - wer den Einheitsbrei nur wiederkäut und in veränderter Form ausscheidet hat nichts, aber auch garnichts zum Gelingen des "großen Ganzen" beigetragen.
Nein.
Nicht nur Nichts.
Minus Nichts!
* Es müssen - aus meiner Sicht - auch die Herzen der Mitarbeitenden erreicht werden. "Kopf" ohne "Herz" reicht nicht!
- die Diplom-Biolog/-inn/-en - eine Berufsgruppe, die sehr viel mehr kann als manch' andere Naturwissenschaftler oder gar Geisteswissenschaftler: Immer noch als "exotisch" verkannt und nicht so eingesetzt, wie es ihrem Potential entspricht ....
Nur einige Angaben zum Spektrum der Ausbildung:
Und was lese ich da kürzlich in einer überregionalen Wochenzeitung?
Deutschlands Personalchefs haben die Geisteswissenschaftler als "bestens geeignete" Kräfte mit Führungspotential erkannt .... und wollen zukünftig vermehrt auf diesen "pool" zugreifen ....
Unsere Probleme sind größer als man auf den ersten Blick annimmt ....
Wenn es zukünftig also in Unternehmen nach der Devise
"Also das find ich jetzt überhaupt nicht gut wie du arbeitest.
Darüber müssen wir dringend 'mal in der Gruppe reden .... "
zugeht, anstatt auf hochqualifizierte Problemlöser wie die Biologen zuzugreifen - dann, ja dann, wird mir Angst und Bange ....
PS
Da fällt mir ein:
Sind eigentlich Fächer wie Betriebswirtschaft und Marketing Naturwissenschaften?
Nein!
Es sind Geisteswissenschaften ....
"richtige" Programmierer ....
" .. ich hasse leute, die meinen, man müsse zu allem eine meinung haben. und zwar eine maximal veträgliche, alles und jeden einende meinung, die sich möglichst abgedroschener phrasen aus 200 jahren frauenbewegung, genfer konvention, kolonialisierungsgeschichte, falsch verstandener liberalität, gleichheit als naturgesetz, meinungsfreiheit und einem kräftigen schuss kategorischem und praktischem imperativ bedient. .. "
[Quelle]
Und wenn Sie dort waren - und es dort "schön" fanden:
Beehren Sie mich bitte nicht wieder ....
Lesen Sie gern die Langfassung* dort
- meine Kurzfassung zu dem obigen Absatz lautet:
"Ich verabscheue Journalisten und solche Menschen,
die glauben sie schrieben wie Journalisten.
Schlimmer sind nur noch Politiker."
Sehen Sie:
Es geht doch!
So muß man heute schreiben um sich Gehör zu schaffen ....
* " .. hochgradig ungoustiös .. "
und für den Rest des Jahres - bis zum nächsten Nationalfeiertag - vergessen. Der Tag der Deutschen Einheit - wären wir nur schon so weit!
Kürzlich saß ich mit drei Kollegen am Tisch. Zwei Ost - ein West (und ich). Wir haben über Trennendes gesprochen, zum Glück aber auch über Gemeinsamkeiten. Wir einigten uns am Ende darauf, daß Ignoranz den jeweils "Anderen" gegenüber zu schlimmen und schlimmsten Vorurteilen führt, noch verstärkt durch das Gefühl die Finanzlage sei immer so:
Ost bekommt, West zahlt!
Was mich an all den Reden an diesem Tag mächtig geärgert hat war die weltfremde, abgehobene Sicht der Redenden, ihre Unfähigkeit, sich in die Situation der Menschen hineinzuversetzen.
Das sollte mich durchaus nicht verwundern oder gar ärgern. Denn mit den Kollegen aus dem (früheren!) Osten waren wir uns einig:
Wohin man schaut, in Betriebe, in Verwaltungen, in die Politik - kein Gespür mehr für "das Volk", kein Ansatz zu "Dienstleistung" - lediglich die Auffassung, es schon richtig gemacht zu haben und zukünftig auch weiter so zu machen ....
Im nächsten Jahr hören wir dann von den Erfolgen. Diese Berichte allerdings vertrauen darauf, daß die Masse der Zuhörenden bereits vergessen hat, daß dies auch die Erfolge diesen Jahres waren ....
Elf oder Eins?
Zwölf oder Eins?
Eins oder Zwei?
Ist es schon wieder Winterzeit?
Oder noch Sommerzeit?
Oh, immer diese Zeit!
sind es nicht die großen Agenturen mit ihren Heerscharen an Kreativen ....
Sondern die kleinen, regionalen Agenturen
- wie die unten gezeigte Abbildung deutlich macht:
Heiter & witzig, treffend, einfach ....
"Click!" zum Vergrößern!
Bild-Quelle: Westfälische Nachrichten (WN) v. 03.10.2006