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bookmark_borderWas ist PEGIDA wirklich?
*update* (05-02-2016)
*update* (22-12-2016)

oder:
Ist Pegi­da eine Grün­dung der Geheimdienste?

Erst­mal:
Ganz offen­sicht­lich ist nicht nur mir die­ser Gedan­ke gekom­men, denn es gibt meh­re­re Arti­kel mit ähn­li­cher Aus­sa­ge, wie z.B. die­sen => PEGIDA: Ein tro­ja­ni­sches Pferd?

Oder die­sen => Pegi­da und Anti-Pegi­da – eine Inszenierung?

Und noch die­sen => Wird die Anti­fa und die Pegi­da vom Staat finan­ziert?

Es ist noch zu früh, um 1 und 1 zusam­men zu zäh­len. Jedoch liegt der Ver­dacht nicht weit, dass PEGIDA eine poli­tisch ein­ge­fä­del­te Akti­on sein könn­te, um die Men­schen unter­ein­an­der wei­ter zu spal­ten. Nicht nur Lutz Bach­mann arbei­tet eng mit dem Sprin­ger Ver­lag zusammen.

[Quel­le]

Gestützt wird das auch von => Steu­er­geld-Miss­brauch: Setz­te die Staats­kanz­lei in Sach­sen bezahl­te »Pro­test­ler« gegen PEGIDA ein?

Das Orga­ni­sa­ti­ons­team bzw. des­sen Mit­glie­der sind lt. WIKIPEDIA (Stand: 10.05.2015):
Der besag­te Herr Bachmann, 

  • sei­ne Frau Vicky Bach­mann, wie er in der Wer­be-Bran­che tätig,
  • Tho­mas Hie­mann, Ver­tre­ter eines Dresd­ner Eishockeyfanclubs,
  • Frank Ingo Frie­de­mann aus Moritz­burg, frü­her Geschäfts­füh­rer eines Ham­mām, Vor­stand des Dresd­ner Sportfördervereins,
  • René Jahn, führt einen Hausmeisterservice,
  • Kath­rin Oer­tel, Wirt­schafts­be­ra­te­rin,
  • Tom Balazs,
  • Ste­phan Baumann,
  • Sieg­fried Däbritz, Sicher­heits­un­ter­neh­mer mit Kon­tak­ten zur HoGe­Sa, ehe­ma­li­ger FDP-Stadt­rats­kan­di­dat in Meißen,
  • Achim Exner, Mit­glied der Dresd­ner AfD,
  • Bernd-Vol­ker Lin­cke, Wirtschaftsberater,
  • Tho­mas Tall­acker, ein ehe­ma­li­ger CDU-Stadt­rat aus Meißen.

Es sind alle­samt Men­schen mit Beru­fen in denen nicht ein Arbeit­ge­ber das Gehalt zahlt, son­dern sol­che, bei denen Neben­ein­künf­te von Haupt­ein­künf­ten schwer zu unter­schei­den sind - woher also genau deren "Ein­kom­men" fließt läßt sich sehr viel leich­ter als bei einer lohn­ab­hän­gig­gen Tätig­keit ver­schlei­ern .... nimmt man also an es sei­en Bezü­ge aus geheim­dienst­li­cher Tätig­keit, so könn­ten die­se ohne gro­ße Pro­ble­me ver­deckt ein­flie­ßen und da den Nach­weis zu füh­ren dürf­te für Außen­ste­hen­de sehr schwer sein.

Besag­ter Lutz Bach­mann, PEGI­DA-Grün­der, stand unter Beschuß weil alte Bil­der von ihm auf­ge­taucht sind, wie ein "Hit­ler­bild". Er soll auch Beschimp­fun­gen bestimm­ter Grup­pen im Netz ver­brei­tet haben. Das sind wei­te­re Indi­zi­en - mög­li­cher­wei­se dazu ein­ge­bracht, um ihn vor­über­ge­hend her­aus­zu­lö­sen und ande­re Agi­ta­to­ren ein­zu­schleu­sen die 'geneh­mer' erschienen.

Dies war die wei­ter oben bereits erwähn­te Kath­rin Oer­tel, die aller­dings auch schon wie­der in den Hin­ter­grund trat.

Schließ­lich gibt es noch eine Frau Hei­di Mund aus Frankfurt/Hessen die von sich in die­sem Zusam­men­hang reden macht.

Wenn man sich wei­te­re Prot­ago­ni­sten anschaut stößt man - in den ver­schie­de­nen Regio­nen - auf Men­schen mit ähn­lich dubio­sem Hin­ter­grund und ver­wa­sche­ner Bio­gra­fie wie die vorgenannten:

  • ein ehe­ma­li­ger CSU-Akti­vist Micha­el Stürzenberger
  • eine neo­na­zi­stisch auf­ge­fal­le­ne Mela­nie Dittmer
  • ein radi­ka­ler NRW-Bür­ger Paul Spät­ling
  • ein Jour­na­list, Udo Ulfkot­te
  • ein umstrit­te­ner Lite­rat, Akif Pirincci
  • Micha­el Mann­hei­mer, auf­ge­fal­len durch sei­ne Tätig­keit bei Poli­ti­cal­ly Incor­rect, einer rechts­la­sti­gen Publikation.
  • in Öster­reich noch Georg Imma­nu­el Nagel, über den in sei­ner Hei­mat nicht beson­ders posi­tiv geur­teilt wird.
  • Ein wenig zuvie­le Gleich­ge­sinn­te oder sich in ihrer poli­ti­schen Aus­rich­tung nah Ste­hen­de um es als rei­nen Zufall anzu­se­hen, dass sich genau die­se Leu­te, weit über die Repu­blik ver­teilt, irgend­wie "spon­tan" zusam­men­ge­fun­den haben sollen ...!

    Ist also PEGIDA zur Kana­li­sie­rung der rech­ten Sze­ne bzw. Unter­wan­de­rung der Popu­li­sten-, und Extre­mi­sten­grup­pie­run­gen gegrün­det worden?
    Soll so - zur Bin­dung lin­ker Bestre­bun­gen durch "Bereit­stel­lung" eines greif­ba­ren Fein­des - der Hand­lungs­spiel­raum von Ord­nungs­be­hör­den, Poli­zei und Geheim­dien­sten geschaf­fen werden?

    Dafür spricht die 

    • 'gespiel­te' Ver­un­si­che­rung der Poli­tik, zum ande­ren die Anbah­nung eines
    • 'Dialog(es)' durch die Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung in Sachsen. 
    • Sind die ande­ren Zwei­ge in der EU (F, AUS) eben­falls Geheim­diensta­b­le­ger und stel­len eine der grenz­über­grei­fen­den gemein­sa­men Aktio­nen dar?

    Die nicht zu klä­ren­den Fra­gen lau­ten daher:

    • Wer zahlt die Kosten bei PEGIDA?
    • Woher kommt das Geld?
    • Oder, wie der Tages­spie­gel formuliert:

    • Wer finan­ziert Pegi­da in Dresden? 
    • War­um ist Pedi­ga stark in Dresden? 
    • Wer ver­dient an Pegida?

    *update*
    05.02.2016
    Aus­zug aus einem Inter­view zum The­ma "Rechts­ra­di­ka­lis­mus & "tie­fer Staat"

    1

    *update*
    22.12.2016
    [Quel­le der Abbildung]

    Schau einer an ..!
    Der Anschlag fand am Mon­tag, 19.12.2016 um ca. 20:00h statt und schon um kurz nach 22:00h mel­det sich Herr Bach­mann zu Wort. Herr Bach­mann hat - wie ver­wun­der­lich - "inter­ne Quel­len" bei der Ber­li­ner Polizei:

     

    ft

    ______________________________________________ 


     
    Ori­gi­nal­bei­trag vom 16. Mai 2015 @ 02:00
    ______________________________________________ 


     

    bookmark_borderRevisited: 70 = 50 ...?

    Alter sei, so las ich kürz­lich, ledig­lich eine Fra­ge der Einstellung:

    "70 ist die neue 50"!

    Wer sol­che The­sen auf­stellt - bei­na­he hät­te ich geschrie­ben: Wer sol­chen Unfug ver­zapft - kann nicht älter als höch­stens Mit­te Vier­zig sein.

    Ich erin­ne­re mich noch genau an die Zeit als ich Fünf­zig war. Ver­gli­chen mit dem, wie die Umstän­de heu­te, mit Sieb­zig, sind, sehe ich kei­nen Anlaß zu Jubel oder Eupho­rie anläß­lich des Älterwerdens.

    Klar, die Zei­ten haben sich geän­dert. Vie­les, was man frü­her mit Sieb­zig nie getan hät­te ist heu­te völ­lig nor­mal. Das sieht man schon, wenn man die Klei­dung älte­rer Leu­te betrach­tet. 'Beige' über­wiegt, oft kom­bi­niert - es läßt sich ja so gut kom­bi­nie­ren - mit freund­li­chen, hel­len Farben.

    Die Paten­tan­te mei­ner Mut­ter war, solan­ge ich mich erin­nern kann, 'zeit­los' geklei­det. Schwar­zes bis dun­kel­grau­es Kleid oder Rock mit etwas hel­le­rer Blu­se, dar­über eine arm­lo­se Kit­tel­schür­ze, um die Hüf­te eine Arbeits­schür­ze, die Haa­re zu einem Kno­ten ("Dutt") mit Haar­na­deln auf dem Hin­ter­kopf befestigt. 

    Ihr Mann, mein Groß­on­kel, hat­te eine graue Hose, meliert, mit schwar­zen Fäden durch­zo­gen und Hosen­trä­gern. Letz­te­re waren am Ende mit je zwei Leder­schlau­fen ver­se­hen, die wie­der­um an pas­send plat­zier­ten Knöp­fen im Hosen­bund befe­stigt waren. Sein Hemd war kra­gen­los. Den Kra­gen knöpf­te man nur an das Hemd wenn es qua­si-offi­zi­el­le oder fei­er­li­che Anläs­se zu bege­hen hieß. Dar­über trug er eine graue Strick­we­ste, die hat­te ihm sei­ne Frau selbst gestrickt, so wie meh­re­re ande­re, gleich­ar­ti­ge, aber ver­schie­den grau gefärb­te Westen ähn­li­chen Zuschnitts. Wie­der zu beson­de­ren Anläs­sen wur­de ein Sak­ko aus dem Schrank geholt. Die Schul­tern abge­bür­stet um den Staub zu ent­fer­nen, der sich ange­sam­melt hat­te, weil das gute Stück so lan­ge unbe­nutzt im Schrank geblie­ben war ....

    Ja, es hat sich Vie­les seit Mit­te des letz­ten Jahr­hun­derts geän­dert, aber immer zum Besseren?

    Ver­lust, Nie­der­gang und Aus­son­de­rung - das sind die Stich­wor­te die mit dem Altern ein­her­ge­hen. Gut, da hat sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten so man­ches geän­dert, aller­dings mehr an der Ober­flä­che, erzwun­gen von den so genann­ten "jun­gen Alten" (der Begriff ist übri­gens eine Erfin­dung der Main­zer Kar­ne­va­li­sten, wer hät­te das gedacht?)

    Ver­lust:
    " .. die Beschäf­ti­gung mit Tod und Ster­ben wird von der älte­sten Gene­ra­tion viel stär­ker ver­drängt als dies je zuvor der Fall war .. "

    Freun­de und Bekann­te ster­ben weg. Alter bedeu­tet zuneh­men­de Redu­zie­rung der Zahl von Per­so­nen, denen man ver­traut. Beson­ders betrof­fen sind sol­che älte­ren Men­schen, die - aus wel­chen Grün­den auch immer - selbst kei­ne Kin­der haben. Gut, da gibt es Son­der­fäl­le in denen Frem­de näher ste­hen als eige­ne Kin­der, die Regel ist es aller­dings nicht.

    Nie­der­gang:
    " .. Je älter die Leu­te sind desto kla­rer steht ihnen die End­lich­keit .. des Lebens vor Augen. Ein guter Grund das Schick­sal nicht her­aus­zu­for­dern .. " schrieb ich vor eini­ger Zeit in einem Bei­trag zum Auto­fah­ren älte­rer Personen.

    Nichts bleibt wie es frü­her ein­mal war: Nach­las­sen­de Seh­kraft, nach­las­sen­de Mus­kel­kraft, nach­las­sen­de Reak­ti­ons­ge­schwin­dig­keit - all das trägt zu einem erhöh­ten Risi­ko bei, das älte­re Auto­fah­rer nun ein­mal dar­stel­len. Was aller­dings stets ver­ges­sen wird sind die viel trau­ri­ge­ren (weil ver­meid­ba­ren) Risi­ken durch jün­ge­re Fah­rer: Alko­hol, Selbst­über­schät­zung, über­höh­tes Tem­po, gerin­ge Erfah­rung in Extrem­si­tua­tio­nen. Die tat­säch­li­chen Zah­len spie­geln ledig­lich die Tat­sa­che wider, dass die Kom­pen­sa­ti­on der Ein­schrän­kun­gen den Älte­ren bes­ser gelingt als den Jün­ge­ren sich in Zaum zu halten. 

    Aus­son­de­rung:
    " .. Wir finan­zie­ren seit Jahr­zehn­ten ein Gesund­heits-System das uns eine län­gere Lebens­er­war­tung beschert und durch die­se Per­spek­tive ver­schie­ben wir gleich­zei­tig das Ren­ten­al­ter ste­tig – und zwangs­läu­fig – immer wei­ter nach hin­ten .. per Sal­do gewin­nen wir (“die All­ge­mein­heit”) dadurch nichts als mehr Streß in den vie­len Arbeits­jah­ren .. "

    Die ärg­sten Ver­lie­rer sind jene Alten, die wegen gei­sti­gen Abbaus in Pfle­ge­ein­rich­tun­gen 'abge­scho­ben' wer­den. Glück­li­cher­wei­se erken­nen vie­le davon nicht mehr was man ihnen da antut. Wobei der Ver­lust an Selbst­be­stim­mung sicher nur ein klei­ner Teil des Elends ist.

    "70 ist die neue 50"! - ich kor­ri­gie­re mei­ne Ein­schät­zung im ein­lei­ten­den Absatz:
    Wer sowas behaup­tet kann höch­stens Mit­te Drei­ssig sein. 

    ____________________________________________ 

    Zu die­sem The­ma ergän­zen­de Artikel:


    [Erst­ver­öf­fent­li­chung: 01.06.2016 @ 02:21]

    bookmark_borderExponentiell - sag' ich doch schon länger ....

    exp

     
    [Quel­le; ver­än­dert durch hin­zu­fü­gen der Exponentialkurve]
     

     
     

    Zuerst - das ist das Wesen der Expo­nen­ti­al­kur­ve - ist der Anstieg kaum sicht­bar, ver­läuft fast par­al­lel zur x-Ach­se. Gegen Ende aller­dings erfolgt der Anstieg rasant.

    Dazu gibt es ein Bei­spiel, das ich immer wie­der sehr ein­drucks­voll fin­de, weil es demon­striert, wie "uner­war­tet" das abläuft. Es sprengt unse­re im Nor­mal­fall vor­herr­schen­de Vor­stel­lung von linea­ren Ver­läu­fen und ist für Lai­en ver­blüff­ned, ja sogar zweifelhaft. 

    Wis­sen­schaft ist nicht zu diskutieren.
    Das fällt den vie­len Laber­köp­fen schwer zu verstehen.
    Ein­fa­ches Bei­spiel: Die Erde ist rund.
    Dadurch, dass die­se Tat­sa­che von man­chen Men­schen bezwei­felt wird - weil sie mei­nen kei­ne Krüm­mung der Ober­flä­che erken­nen zu kön­nen - ändert sich NICHTS am Wahr­heits­ge­halt des wis­sen­schaft­li­chen Befun­des. Dis­kus­si­on hin oder her bleibt er wahr, auch wenn es man­chen nicht gefällt ....

    Genau­so wird die Erwär­mung der Expo­nen­ti­al­kur­ve fol­gen. Bis zu einem Punkt, an dem mit allen Mit­teln der Tech­nik die uns zur Ver­fü­gung ste­hen kei­ne Umkehr mehr erzwun­gen wer­den kann.

    Spä­te­stens dann wer­den die Erwär­mungs­leug­ner erken­nen, dass sie sich ver­rannt und des­we­gen geirrt haben. Hof­fent­lich leben mög­lichst vie­le von ihnen noch um das Ergeb­nis ihrer Igno­ranz zu erleben.

     

    bookmark_borderSchattenboxen

    Oba­ma On Rus­si­an Hacking: 
    'We Need To Take Action. And We Will'

    [Quel­le]

    Die regie­rungs­un­ab­hän­gi­gen Exper­ten in U.S.A. haben vor ein paar Tagen den Vor­wurf als "halt­los & unsin­nig" zurück­ge­wie­sen - da fragt sich der Beobachter:
    Was bezwecken die Ame­ri­ka­ner durch die­se Drohgebärde?

    Sind sie tat­säch­lich dar­auf aus einen Cyber­krieg vom Zau­ne zu brechen?
    Soll das der Auf­takt zu einen 'rich­ti­gen' Krieg sein, wenn die Rus­sen dann nicht taten­los zuse­hen und sich zur Wehr set­zen? Im Inland (U.S.A.) geht es ja schon los mit der Hexen­jagd gegen Alle die nicht am Russ­land­bas­hing teilnehmen ....

    Das Alles paßt zusam­men mit den War­nun­gen, den halt­lo­sen Grün­den, die vor­ge­scho­ben wer­den. Das kommt von wei­te­ren "Exper­ten" in U.S.A., die davon spre­chen, dass die sozia­le Spal­tung in Euro­pa und die Mise­re der Staats­fi­nan­zen aller ent­wickel­ten Län­der der Welt nur durch einen Krieg been­det wer­den könn­te. Der wür­de auf einen Schlag der Regie­rung jedes Mit­tel in die Hand geben die Feh­ler und Ver­säum­nis­se der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te mit drei dicken Wirt­schafts­bla­sen auszubügeln. 

    Um wel­chen Preis!
    Die Fol­gen sind unab­seh­bar, und wir wer­den da ohne unser Zutun mit hin­ein­ge­zo­gen, unse­re Nato-Uschi steht schon Gewehr bei Fuß.

    bookmark_border15 Jahre lang ....

    .... habe ich unter "RELA­tief" Blogs bei ver­schie­de­nen Blog­ho­stern geführt, davon zehn Jah­re auf eige­ner Domain mit "word­press".

    Die ersten fünf Jah­re waren durch sehr umfang­rei­che und teil­wei­se recht zeit­auf­wän­di­ge Recher­chen & Dis­kus­sio­nen geprägt - bis es mir klar wur­de, dass der Auf­wand zum über­wie­gen­den Teil nutz­los war. Min­de­stens wenn man die Zahl der Lesen­den in Rela­ti­on dazu setzte. 

    Die Leser­zah­len sind zudem im Lau­fe die­ser Jah­re rück­läu­fig gewe­sen. Waren es zu Zei­ten noch 3.000, spä­ter 1.000 im Monat, so san­ken die Zugrif­fe auf nun­mehr 300 ab.

    Alles hat sei­ne Zeit - und offen­sicht­lich ist die Zeit für die Art von Blog die ich schrei­be vor­bei. Der Trend geht zu fla­cher Unter­hal­tung. Fach­lich kor­rek­te Beschrei­bun­gen oder Erklä­run­gen, die über­grei­fend Zusam­men­hän­ge dar­stel­len sind zu wis­sens­la­stig für das brei­te Publi­kum. Gefragt sind Mode, Make-up, Koch­re­zep­te - und Vide­os die zei­gen was man ein­ge­kauft hat und wie man bestell­te Gerä­te aus­packt. Über den Bil­dungs­grad und Wis­sens­ho­ri­zont der Leu­te, die sowas im Inter­net ver­brei­ten, wer­de ich mir hier aller­dings jedes Urteil verkneifen. 

    Zudem hat­te ich schon vor Jah­ren immer mal den Gedan­ken zu einer Zeit auf­zu­hö­ren wenn es mir kei­nen Spaß mehr macht .... und jetzt bin ich an die­sem Punkt angekommen.

    Ich wer­de den über­wie­gen­den Teil mei­ner Blogs nicht mehr mit neu­en Inhal­ten ver­se­hen. Sie blei­ben aller­dings 'online'.

    Ledig­lich in dem Blog zu mei­nen Rei­sen & Auf­ent­hal­ten im Süden Euro­pas [»dar­um sind wir doch hier!«; anmel­de­pflich­tig!] und dem Blog in eng­li­scher Spra­che bei "ant­ville" [spotlight] wer­de ich wei­ter schrei­ben. Das Blog [RELA­tief] bei "two­day" behal­te ich eben­falls - und dort will ich wie bis­her auf neue Blog­ein­trä­ge andern­orts hinweisen. 

    Ein wesent­li­cher Grund dafür auf­zu­hö­ren war (auch) das am Ende die­ses Bei­tra­ges fol­gen­de Video.
    Es zeigt, dass unse­re Gesell­schaft nur noch Mei­nung und schö­nen Schein als Maß­stab haben will, Wis­sen und Fak­ten sind sowas von 'out'. Fach­leu­te war­nen seit vie­len Jah­ren und mah­nen zur Umkehr von ste­tig wach­sen­dem Res­sour­cen­ver­brauch hin zu öko­lo­gisch ver­tret­ba­rem Kon­sum. Da jedoch Geld die Welt regiert sind die­se Mah­nun­gen & War­nun­gen vor dem "point of no return" [in bio­lo­gi­schen Syste­men, also öko­lo­gisch, auch als "umkip­pen" bezeich­net] nutz­los zwi­schen all den Peti­tes­sen des All­tags unter­ge­gan­gen - oder wur­den geflis­sent­lich igno­riert, weil sie den "life style" in Unord­nung brin­gen wenn man anfängt dar­über nachzudenken.

    Das Video ist via "you­tube" ein­ge­bun­den. Soll­te es dort nicht mehr ver­füg­bar sein habe ich eine Kopie auf mei­nen web­space gela­den die => HIER abge­ru­fen wer­den kann. Da es ca. 750 MB sind kann es etwas dau­ern bis von dort abspiel­fer­tig gela­den ist.

    bookmark_borderEin Vorschlag, Frau Nahles ....

    Die Ren­te. Eine unend­li­che Geschich­te - min­de­stens solan­ge ich mich erin­nern kann. Es sieht momen­tan nicht so aus, als ob sich das in abseh­ba­rer Zeit ändern wür­de. Soll­te es aber, wenn man die Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung sieht.

    Es müs­sen neue Ideen her, das ist sicher. Denn was bis­her aus­pro­biert wur­de hat ganz offen­sicht­lich nicht zu einem sta­bi­len - und zugleich gerech­ten - System geführt.

    Zuerst müs­sen alle Arbei­ten­den gleich behan­delt werden:
    Was bedeu­tet, dass es kei­ne Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen mehr geben soll­te, das Ren­ten­sy­stem sich mehr am Gemein­wohl ori­en­tier­te. Eige­ne Ver­si­che­rungs­sy­ste­me für bestimm­te Berufs­grup­pen, wie bei­spiels­wei­se Ärz­te, Anwäl­te, Archi­tek­ten, Apo­the­ker und vor allem Beam­te und ihnen gleich­ge­stell­te Arbeit­neh­mer sind nicht mehr zeit­ge­mäß und müs­sen auf­ge­ge­ben wer­den. Berufs­grup­pen, die zwar kei­ne Beam­ten sind, deren Bezah­lung sich aber am Beam­ten­be­sol­dungs­ge­fü­ge ori­en­tiert, eingeschlossen.

    Es gibt eini­ge Län­der, in denen das mit Erfolg durch­ge­führt wird - und es hat nicht zur Ver­ar­mung oder Min­der­be­wer­tung der Lei­stung bes­ser aus­ge­bil­de­ter Arbeit­neh­mer geführt. Weder wäh­rend deren akti­ver, noch pas­si­ver Lebens­zeit als Emp­fän­ger von Alters­be­zü­gen. Die Schweiz und die Nie­der­lan­de sind sol­che Beispiele.

    Als näch­ten Schritt soll­te die Frau Mini­ster für die Ren­ten­be­rech­nung eine regres­si­ve Gewich­tung ein­füh­ren. Damit mei­ne ich eine Redu­zie­rung der Ren­ten­an­sprü­che gegen­läu­fig zur Stei­ge­rung der tat­säch­li­chen, aktu­el­len Bezü­ge und der dar­aus resul­tie­ren­den Bei­trags­zah­lung. Ein Gegen­ge­wicht zur pro­gres­si­ven Ein­kom­mens­si­tua­ti­on, die oft zu skur­ri­len Höchst­ver­dien­sten führt, weil ab einer fest­ge­leg­ten Gren­ze die Bei­trä­ge zur Ren­ten­ver­si­che­rung gekappt sind. 

    Das müß­te man sich so vorstellen:
    Jeder, der etwas ver­dient muß davon - wie bis­her - sei­ne Ren­ten­bei­trä­ge zah­len. Je höher aber die­ses Ein­kom­men steigt, desto gerin­ger wird der Anteil, der spä­ter als Ren­te durch die Ren­ten­an­stalt gezahlt wird.

    Dies klingt mög­li­cher­wei­se erst­mal welt­fremd und kon­tra­pro­duk­tiv. Es ist jedoch auf lan­ge Sicht die ein­zi­ge Mög­lich­keit eine gerech­te­re Ren­ten­zah­lung zu gewähr­lei­sten und dabei die sozia­le Kom­po­nen­te einer Arbeits­lei­stung zu honorieren.
    Denn - um nur einen Punkt her­aus­zu­he­ben der das klar machen kann - wenn ein Flug­ka­pi­tän 12.000,- € im Monat ver­dient sei ihm das wegen der Ver­ant­wor­tung, Aus­bil­dung und Anstren­gung gegönnt. Aber ohne die vie­len Men­schen am Boden, die nur einen Bruch­teil die­ser Bezü­ge bekom­men, wäre sei­ne Arbeit nicht zu lei­sten. Die­se Abhän­gig­keit soll­te es wert sein, dass der Flug­ka­pi­tän einen Teil des­sen, was er an Alters­be­zü­gen zu erwar­ten hät­te an jene abgibt, die ihm ermög­licht haben sein hohes Ein­kom­men über­haupt erst zu erzielen.

    Kon­kret sähe das also so aus:
    - Je höher das Ein­kom­men, desto mehr Ein­zah­lung in das Ren­ten­sy­stem, ohne eine Begren­zung nach oben;
    - Je höher der Bei­trag, desto mehr sinkt die dar­aus ent­ste­hen­de Ren­ten­an­wart­schaft. Das könn­te soweit gehen, dass nur ein­ge­zahlt wird, und zwar ohne Zurech­nung auf die Rente.

    Die­ses Modell geht davon aus, dass es den Bezie­hern höhe­rer und höch­ster Ein­kom­men leicht mög­lich ist Geld für ihren Lebens­abend anzu­spa­ren um die spä­ter gerin­ge­re Anwart­schaft dadurch auszugleichen.
    Zugleich wür­de es nach dem der­zei­ti­gen Stand der Ein­kom­men in Deutsch­land dazu füh­ren, dass gerin­ge­re Ein­kom­men wei­ter ent­la­stet wer­den könnten:
    Wenn näm­lich die Ein­künf­te der Ren­ten­kas­se stei­gen ist es denk­bar die Pro­zent­punk­te für die Zah­lung zu sen­ken. Dies hät­te den wei­te­ren Vor­teil Geld frei zu machen, was die Bin­nen­wirt­schaft durch mehr Kauf­kraft stär­ken würde. 

    Es wird immer ver­langt, jeder möge " .. für das Alter Vor­sor­ge tref­fen .. " - das ist eine rich­ti­ge For­de­rung. Nur muß man gleich­zei­tig die Wirk­lich­keit sehen:

    Wer unter­halb des Medi­ans ver­dient [der­zeit mit 3.100,- € ange­ge­ben] und gar eine Fami­lie zu ernäh­ren hat kann davon kei­ne (zusätz­li­che) Alters­vor­sor­ge betrei­ben. Es reicht zum Leben, nicht zur Vor­sor­ge für die Zukunft. Stel­len Sie sich dage­gen einen Vor­stand eines Unter­neh­mens vor, der 12 Mil­lio­nen € pro Jahr an Ein­künf­ten hat. Eine sol­che Per­son ist doch bestimmt in der Lage ein wenig Geld bei­sei­te zu legen um im Alter nicht zu verarmen ....

    bookmark_borderPizzaschneider

    Für man­che Men­schen gehört "Piz­za" zum unab­ding­bar Not­wen­di­gen, zum Erhalt der guten Lau­ne, zur Inspi­ra­ti­on bei der Bewäl­ti­gung von kniff­li­gen Auf­ga­ben. Ich hal­te es nicht für ein voll­wer­ti­ges Essen, eine nach­hal­ti­ge Mahl­zeit oder Vor­aus­set­zung zum Glück.

    Dies nur vor­weg, denn es geht hier nicht um das Essen, son­dern um die Vor­be­rei­tun­gen dazu. Wie bekannt ist Piz­za übli­cher­wei­se rund. Ein­mal abge­se­hen von der, die aus klei­nen Fen­stern in Fuß­gän­ger­pas­sa­gen her­aus ver­kauft wird und auf gro­ßen, recht­ecki­gen Ble­chen gebacken wird. Völ­lig unab­hän­gig von der Form ist weder das, was auf dem gro­ßen, noch das, was auf einem klei­nen run­den Blech gebacken wird als ein Stück mit zwei Hän­den zu hal­ten und muß daher - der Titel deu­tet es schon an - mit einem Schneid­werk­zeug zer­klei­nert werden. 

    pizzaschneider

    Die­ses Werk­zeug ist ein Pizzaschneider.

    Wie unschwer zu erken­nen ist, besteht er aus einem Griff mit quer­lie­gen­der Parier­stan­ge, wie bei einem Schwert dazu ange­bracht, dass sich der Nut­zer nicht selbst mit sei­nem eige­nen Gerät ver­letzt. Sach­ge­mä­ße Hand­ha­bung vor­aus­ge­setzt gelingt das dem über­wie­gen­den Teil der Piz­za­zer­le­ger die mit einem Piz­za­schnei­der han­tie­ren auch.

     
    Wei­ter erkennt man an dem Bild (oben), dass das Gerät aus einer run­den Klin­ge besteht, die ein­sei­tig am Schaft befe­stigt ist. Bit­te behal­ten Sie die­sen Punkt beson­ders im Gedächt­nis, denn er wird spä­ter in die­sem Arti­kel noch Bedeu­tung erlangen.

    Nach Benut­zung wird - außer bei code­schrei­ben­den, in abge­dun­kel­ten Räu­men auf der Tasta­tur klim­pern­den Nerds - der Piz­za­schnei­der gerei­nigt. Wer Geld genug zusam­men­bringt kann sich eine Geschirr­spül­ma­schi­ne zule­gen, die die­se Rei­ni­gungs­auf­ga­be bestens erle­digt .... wenn, ja W E N N der jewei­li­ge Nut­zer den Piz­za­schnei­der R I C H T I G in den Besteck­korb legt.

    Ja, ja, lie­be stau­nen­de Leser, trotz moder­ner Tech­nik wird noch ein wenig Denk­ar­beit von den Beschickern die­ses Rei­ni­gungs­wun­ders erwartet! 

    Im unte­ren Bild sind die zwei wesent­li­chen, denk­ba­ren Posi­tio­nen des zu rei­ni­gen­den Piz­za­schnei­ders gezeigt [Auf­nah­me gestellt, da dem wer­ten Publi­kum kei­ne ver­schmutz­ten Besteck­tei­le dar­ge­bo­ten wer­den sol­len]. Es gibt natür­lich - bei Ver­nach­läs­si­gung der vor­ge­ge­be­nen Ver­tie­fun­gen des Kor­bes - wei­te­re Mög­lich­kei­ten für krea­ti­ve Köp­fe. Man könn­te bei­spiels­wei­se den Piz­za­schnei­der quer & mit­tig über die Ober­kan­te des Besteck­kor­bes plat­zie­ren. Wie gesagt, 'krea­ti­ve' Köp­fe könn­ten das in Erwä­gung zie­hen. Und Anarchisten. 
    pizzaschneider In Posi­ti­on B - das kann ich Ihnen aus lang­jäh­ri­ger Erfah­rung berich­ten - ist das Ergeb­nis makel­los. Das kommt daher, dass das Schnei­de­rad frei dre­hen kann, Was­ser aus den Düsen des Dreh­ar­mes der Maschi­ne die Klin­ge erreicht und so selbst zwi­schen ihm und der Hal­te­rung für die Ach­se vor­han­de­ne Piz­za­be­lag­re­ste vom Gerät ent­fernt werden.

    In Posi­ti­on A hin­ge­gen - die ich, wie Sie aus den vor­an­ge­gan­ge­nen Erör­te­run­gen sicher schon ver­mu­ten, nie selbst in Erwä­gung zie­he - lastet das gesam­te Gewicht des Schaf­tes auf dem Schneid­rad, das zudem noch im Korb fixiert ist, da es den Quer­schnitt fast völ­lig aus­füllt. So wird eine Bewe­gung des Rades ver­hin­dert und der Piz­za­schnei­der behält häß­lich aus­se­hen­de und v e r d e r b l i c h e Reste zwi­schen Schnei­de­rad und Achs­trä­ger zurück.

    Ein Bei­spiel dafür, wie mit ein wenig Über­le­gung ein bes­se­res Ergeb­nis bei glei­chem Auf­wand erreicht wird. Nach­den­ken, mit­den­ken, ein wenig Phan­ta­sie bei sol­chen Haus­ar­bei­ten wird dadurch belohnt, dass Sie einen tip-top-sau­be­ren Piz­za­schnei­der in der Besteck­ab­la­ge haben, vor des­sen näch­stem Gebrauch sie sich nicht fürch­ten müs­sen weil er ver­gam­melt aussieht .... 

    bookmark_borderZufriedenheit

    Haben Sie in der (gera­de) aus­klin­gen­den Woche von der "Zufrie­den­heits­stu­die" gehört? Und von den tol­len Ergeb­nis­sen der Bür­ger­be­fra­gung
    [" .. die Fra­ge, wie es sich in Deutsch­land gut leben lässt .. "] in sound­so­vie­len Ver­an­stal­tun­gen mit Poli­ti­kern, die wis­sen woll­ten wie "das Volk" denkt und was es sich wünscht?

    Schon die Fra­ge sug­ge­riert "Es geht uns gut, sag' ja nicht das Gegen­teil" - aber da mag ich ein ande­res Sprach­ver­ständ­nis als die Ver­an­stal­ter haben. Außer­dem bin ich bei sol­cher Art Ver­an­stal­tung immer skep­tisch, denn in Betrie­ben wer­den sie genutzt um die Beleg­schaft zu mani­pu­lie­ren .... Poli­ti­ker tun sowas ja fast nie ..?!

    Da kom­me ich jetzt daher und behaup­te: Alles Ali­bi-Ver­an­stal­tun­gen und die Poli­tik schert sich einen feuch­ten Keh­richt dar­um was "das Volk" denkt .... 

    Denn es geht schon mit den Gesprächs­run­den los:
    Je nach­dem in wel­cher Ein­kom­mens- und Lebens­si­tua­ti­on die Ein­ge­la­de­nen ste­hen wer­den ihre Bedürf­nis­se sein. Wer nicht genug zu essen hat - und des­we­gen zur Tafel geht - inter­es­siert sich nicht für sol­che Ver­an­stal­tun­gen und wird dazu auch nicht ein­ge­la­den, denn selbst der Poli­ti­ker aus Hin­ter­tup­fing weiß, dass die­se Art von "Volk" nicht zufrie­den sein kann.

    Fragt man dage­gen jene Men­schen, von denen oft behaup­tet wird sie sei­en "die Mit­te der Gesell­schaft" - also bie­de­rer Durch­schnitt mit Rei­hen­haus und VW - dann fal­len die Ant­wor­ten bestimmt ganz anders aus, weil die­se Leu­te nicht um ihre Exi­stenz fürch­ten müs­sen. Kein Wun­der also, wenn Bedürf­nis­se wie "siche­rer Arbeits­platz", "Gesund­heit", "Frie­de" genannt werden.

    Der soge­nann­te „Glücks­at­las 2013“ der Deut­schen Post (mitt­ler­wei­le gibt es einen neu­en Glücks­at­las, ich habe ihn im Inter­net aller­dings erst nach län­ge­rem Suchen gefun­den) - war­um aus­ge­rech­net die deut­sche Post sowas erfor­schen läßt hat nach mei­ner Auf­fas­sung übri­gens nichts mit ihren Kern­auf­ga­ben zu tun. Aber mög­li­cher­wei­se gibt es ja ein Kapi­tel "Zufrie­den­heit & Glück der Emp­fän­ger von Brief­post in Deutschland" .... 

    Wenn ich dann noch lese " .. der Frei­bur­ger Finanz­wis­sen­schaft­ler Bernd Raf­fel­hü­schen .. " - der Hans-Dampf-in-allen-Gas­sen˟ der Wis­sen­schaft mit Mei­nung zu Allem & Jedem - sei feder­füh­rend gewe­sen weiß ich wo die­se Ergeb­nis­se hin­ge­hö­ren: In die Tonne!

    Sol­che "Stu­di­en" die­nen nur einem Zweck: Es ste­hen ein paar Kern­sät­ze in der Zusam­men­fas­sung die sich in den Medi­en gut zitie­ren und die Regie­rungs­po­li­tik blen­dend aus­se­hen las­sen. Der Rest ist nicht so wich­tig, und vie­le der Bericht­erstat­ter schau­en sich sowie­so nicht den kom­plet­ten Text an son­dern schrei­ben von der 'Pres­se­mit­tei­lung' ab.
    Was beim stau­nen­den Publi­kum ankommt ist die gewünsch­te Botschaft:
    Es geht uns gut, bes­ser denn je, und bei der Wahl im näch­sten Jahr bit­te kei­ne Experimente!

    So. Jetzt gehe ich in die Küche und mache mir einen Beu­tel "Mikro­wel­len­pop­corn" und den ver­zeh­re ich wäh­rend ich mir eini­ge you­tube-Film­chen zur Holz­be­ar­bei­tung anse­he .... ist ja bald Weihnachten.

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    ˟ Hin­ter­grund

    bookmark_borderPassagiere

    gwm gwm

    Flug­ha­fen Frank­furt am Main Deutschland

    2015. FRA/EDDF 61.032.022 ▲ 2,5 % ▼ 11.
    2014. FRA/EDDF 59.566.132 ▲ 2,6 % ▲ 12.
    2013. FRA/EDDF 58.036.948 ▲ 0,9 % ▼ 11.
    2012. FRA/EDDF 57.520.001 ▲ 1,9 % ▼ 9.
    2011. FRA/EDDF 56.436.255 ▲ 6,5 % ▬ 9.
    2010. FRA/EDDF 53.009.221 ▲ 4,1 % ▬ 9.
    2009. FRA/EDDF 50.932.840 ▼ 4,7 % ▬ 9.

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    Die größten deutschen Flughäfen in Zahlen

    [2015]

    Flug­ha­fen (IATA-Code) Pas­sa­gie­re (jähr­lich) Ter­mi­nals
    Frank­furt am Main (FRA) 59.000.000 3
    Mün­chen (MUC) 39.000.000 2
    Düs­sel­dorf (DUS) 21.000.000 3
    Ber­lin-Tegel (TXL) 20.000.000 5
    Ham­burg (HAM) 14.000.000 2
    Stutt­gart (STR) 10.000.000 4
    Köln/Bonn (CGN) 9.500.000 2
    Ber­lin-Schö­ne­feld (SXF) 7.000.000 4
    Han­no­ver-Lan­gen­ha­gen (HAJ) 5.000.000 4
    Nürn­berg (NUE) 3.000.000 2

    _______________________________________________________________

     
    Flug­rei­se­ver­kehr auf deut­schen Flughäfen
    – ein- und aus­stei­gen­de Passagiere –
    Ziel-/Her­kunfts­ge­biet 2014 2013 Ver­än­de­rung
    in %
    1 000 Passagiere
    1 Im inner­deut­schen Ver­kehr wer­den Pas­sa­gie­re nur ein­mal gezählt.
    X = Tabel­len­fach gesperrt, weil Aus­sa­ge nicht sinnvoll.
    Pas­sa­gie­re ins­ge­samt 1
     
    186 388 180 742 3,1
     
    Deutsch­land
    22 732 22 578 0,7
     
    Aus­land
    163 657 158 165 3,5
     
    Euro­pa
    127 142 122 276 4,0
    dar­un­ter:
    Spa­ni­en 24 323 22 867 6,4
    Tür­kei 14 375 13 628 5,5
    Ver­ei­nig­tes Königreich 12 519 12 211 2,5
    Ita­li­en 11 666 11 303 3,2
    Frank­reich 7 223 7 183 0,6
    Öster­reich 6 762 6 535 3,5
    Schweiz 5 987 5 903 1,4
    Grie­chen­land 5 097 4 361 16,9
    Inter­kon­ti­nen­tal­ver­kehr 36 514 35 889 1,7
     
    Asi­en
    15 621 15 232 2,6
    dar­un­ter:
    Ver­ei­nig­te Ara­bi­sche Emirate 3 514 3 328 5,6
    Chi­na (ein­schließ­lich Hongkong) 2 648 2 521 5,1
    Japan 1 283 1 334 – 3,9
    Indi­en 1 262 1 315 – 4,0
    Isra­el   1 095  979 11,8
    Thai­land  769  821 – 6,3
    Sin­ga­pur  741  785 – 5,7
     
    Ame­ri­ka
    15 308 14 993 2,1
    dar­un­ter:
    USA 10 388 10 331 0,6
    Kana­da 1 903 1 800 5,7
    Bra­si­li­en  879  830 6,0
    Mexi­ko 533 431 23,7
     
    Afri­ka
    5 586 5 636 – 0,9
    dar­un­ter:
    Ägyp­ten 1 998 1 948 2,5
    Tune­si­en 1 078 1 036 4,1
    Süd­afri­ka  774  747 3,7
     
    Australien/Ozeanien
    0 28 X


    Alle Pas­sa­gie­re rein / raus :
    186.388.000 [2014] | 180.742.000 [2013] Dif­fe­renz: 5.646.000


     

    bookmark_borderReichsbürger

    Es heißt ja, die Geschich­te sei dazu da von ihr zu ler­nen. Was ler­nen wir also aus der Geschich­te in Bezug auf die plötz­li­chen Akti­vi­tä­ten der baye­ri­schen Ver­wal­tung & Justiz gegen die Reichsbürger?

    Es ist ein Para­de­bei­spiel dafür, wie mit bestimm­ten Adjek­ti­ven in der Bericht­erstat­tung ein Bild bei Zuhö­rern & ~sehern erzeugt wird, das man nur als "Zerr­bild der Wirk­lich­keit" bezeich­nen kann.

    Die mei­sten der Reichs­bür­ger sind kei­ne Rechts­ra­di­ka­len, radi­kal und unbe­irr­bar sind sie aller­dings schon: Wenn es näm­lich um die Frasge geht ob die Bun­des­re­pu­blik Rechts­nach­fol­ge­rin des drit­ten Rei­ches ist. Da kommt ein glat­tes "Nein" - die Bun­des­re­pu­blik sei, so erklär­te man mir, eine GmbH mit Sitz in New York. [Sie­he ande­re Ver­sio­nen bei WIKIPEDIA]


    >>>>>> Anders als in den Medi­en behaup­tet datie­ren die Reichs­bür­ger den letz­ten recht­lich fun­dier­ten Staat "Deutsch­land" auf das Kai­ser­reich zurück, also nicht die Gren­zen von 1937, son­dern die Gren­zen des Kai­ser­rei­ches vor 1912. 

    Die soge­nann­ten "Reichs­bür­ger" sind kei­ne unbe­deu­ten­de Min­der­heit, es sind eine Men­ge Men­schen - und die wur­den in den letz­ten Jah­ren immer mehr. So vie­le, dass schon seit Jah­ren die Ver­fas­sungs­schüt­zer der Bun­des­län­der die Akti­vi­tä­ten der Reichs­bür­ger zu durch­schau­en und zu erfas­sen suchen. Da haben uns heu­te, 19.10.2016, am Tag die­ses Zwi­schen­falls in Bay­ern, die Pres­se und das Fern­se­hen falsch infor­miert, mög­li­cher­wei­se, das muß man ein­räu­men, aus purer Unwissenheit.

    Mich erin­nert das an die Anfän­ge von Baa­der-Mein­hof. Erst ganz weni­ge Infor­ma­tio­nen, dann plötz­lich gro­ßes Getö­se in den Medi­en und gleich­zei­ti­ge Straf­ver­schär­fung für Straf­ta­ten, die man die­ser Grup­pe zuord­ne­te. Der näch­ste Schritt war die völ­li­ge Dämo­ni­sie­rung ohne eine Aus­ein­an­der­set­zung mit den Zie­len und Argu­men­ten - und dann die tota­le Ver­fol­gung mit allen Mit­teln die dem Staat zur Ver­fü­gung stehen.

    Herr­mann, der baye­ri­sche Innen­mi­ni­ster, deu­te­te schon an "inten­si­ver" gegen die­se Leu­te vor­ge­hen zu wol­len. Sie wer­den der Poli­tik wohl unbe­quem, und es soll ein Exem­pel sta­tu­iert werden.

    Was hat denn den För­ster plötz­lich "nicht mehr zuver­läs­sig für den Besitz einer Waf­fe" gemacht? DAS hat bis­her in den Medi­en nie­mand erklärt.

    Wären Sie, lie­be Lesen­de, nicht auch erstaunt wenn man Ihnen so ganz aus hei­te­rem Him­mel plötz­lich ein bis­he­ri­ges Recht abspre­chen woll­te - nur weil sie den Staat kri­tisch sehen und sei­ne recht­mä­ßi­ge Exi­stenz anzweifeln? 

    Der Fra­ge, war­um g e n a u die baye­ri­sche Ver­wal­tung dem Mann sei­ne Waf­fen weg­neh­men woll­te hat sich noch nie­mand in der Bericht­erstat­tung ange­nom­men - und da wäre doch der Ansatz für Außen­ste­hen­de zu ver­ste­hen, ob die­ser Ver­wal­tungs­akt gerecht­fer­tigt oder will­kür­lich war. Was danach folg­te ist doch nur abschlie­ßend zu beur­tei­len, wenn man die Hin­ter­grün­de kom­plett überschaut.

    Soweit ich es ver­stan­den habe:
    "unge­eig­net" war der Mann nicht etwa weil er jeman­den bedroht hät­te, son­dern ledig­lich, weil er von sei­nem Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung Gebrauch gemacht hat und das der baye­ri­schen Ver­wal­tung nicht gefal­len hat - das ist eine gefähr­li­che Ent­wick­lung, die wir so zuletzt vor '33 hat­ten. Und gleich nach der Hitler'schen Macht­über­nah­me, in deren Fol­ge alle Ander­den­ken­den erst aus­ge­son­dert, dann geäch­tet, und zuletzt in KZs ermor­det wurden.

    Gera­de der Innen­mi­ni­ster in Bay­ern ist nicht zim­per­lich wenn es dar­um geht Anders­den­ken­de anzu­schwär­zen, aus­zu­son­dern, zu ächten ....

    Damit ich nicht ver­kehrt ver­stan­den werde:

    • Ich bin weder "Reichs­bür­ger" noch sym­pa­thi­sie­re ich mit deren Thesen;
    • Ich leh­ne jede Art von gewalt­sa­mer Akti­on zur Durch­set­zung von poli­ti­schen oder Welt­an­schau­ungs­zie­len ab;
    • Ich tre­te hier für freie Mei­nungs­äu­ße­rung auch von noch so abstru­sen Ideen ein, selbst wenn sie mir nicht gefal­len, denn sie sind ein Grund­pfei­ler der Demokratie.

    bookmark_border337.000 sind ganz schön viel ....

    .... in Rela­ti­on zur Gesamt­be­völ­ke­rung aller­dings fast nichts.

    Die­ser Satz beglei­tet mich nun schon ein paar Tage, seit Regie­rungs­spre­cher Sei­bert ihn in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz aussprach.

    Tat­säch­lich und für sich genom­men hat er natür­lich Recht.

    Nun sind die­se Unter­schrif­ten von Men­schen in die­sem Land die sich aktiv mit den Inhal­ten der in Rede ste­hen­den Abkom­men aus­ein­an­der­set­zen. daher mit mehr als nur der Fer­tig­keit die Abkür­zun­gen in Voll­be­zeich­nun­gen wie­der­zu­ge­ben, also mit "Sach­ver­stand" urtei­len. In Fol­ge des­sen ableh­nen, was dort fest­ge­schrie­ben wer­den soll. 

    Sei­bert urteilt aus sei­ner spe­zi­fi­schen Sicht: Zah­len sind rele­vant wenn es um Mehr­hei­ten im Par­la­ment geht, wenn es um Staats­fi­nan­zen geht, wenn es auf inter­na­tio­na­lem Par­kett um Hil­fe und Unter­stüt­zung geht. 

     
      Hier aller­dings ist eine rei­ne Betrach­tung von Zah­len unan­ge­bracht, weil "Sinn­voll" oder "Falsch" nicht von abso­lu­ten Zah­len abhängt, son­dern von den Fol­gen, die eine bestimm­te Rege­lung tat­säch­lich hat. 

    Der Regie­rungs­spre­cher ver­fährt nach dem Muster das ihm geläu­fig ist. Da erkennt man, war­um Poli­tik so oft an der Lebens­wirk­lich­keit vor­bei geht. Es wer­den die fal­schen Prä­mis­sen zu Grun­de gelegt, des­we­gen muß die Schluß­fol­ge­rung zwangs­wei­se falsch sein.

    Hal­ten wir also fest:
    Zah­len­gläu­big­keit ver­schlei­ert den Blick für die Argu­men­te, ver­hin­dert dem­nach eine ratio­na­le Aus­ein­an­der­set­zung - und ist ein wohl­fei­les Argu­ment für Jene, die wohl um die Män­gel wis­sen, man­ches wahr­schein­lich mit Absicht so gere­gelt haben wollen!
    Nur, bit­te­schön, die Betrof­fe­nen sol­len es mög­lichst nicht erkennen.

    Eine Regie­rung aller­dings, die im Nach­hin­ein Geset­ze so mma­ni­pu­liert, dass frü­he­re Straf­ta­ten von soge­nann­ten "Dien­sten" durch die­se Ände­rung einen Frei­brief erteilt bekom­men anstatt die­se Geset­zes­über­tre­tun­gen für­der­hin zu ver­hin­dern, hat bestimmt nicht das im Sinn was im Amts­eid geschwo­ren wird, näm­lich das " .. Wohl des deut­schen Vol­kes (zu) mehren .."