Sortiert nach

×

bookmark_borderHindernisse

.
1 1

.. The flower-power-days are over, histo­ry. Not­hing achie­ved, war whe­re­ver you look, the world is a mess, impe­ria­lism stron­ger than ever: "The Preven­tive Strike" sub­sti­tu­tes decent poli­tics and rea­son .. Do we have an obli­ga­tion to try and chan­ge things, to push har­der to get the obst­a­cles out of our way? .. But what about the obst­a­cles in this world? Did they get less on the way? May­be to a cer­tain degree, but not much at all. Do I feel bad about not "stop­ping it all"? No, there´s a gene­ra­tion after mine, wait­ing to use up their bat­te­ries! .. Get at it, start doing it, but ask your­self — wha­te­ver you want to do — is it worth the energy? .. 

[Aus­zug aus "Bemer­kun­gen zu Hin­der­nis­sen / Remarks on Obs­ta­cles." vom Febru­ar 2004]

Wer nicht bereit ist ein Risi­ko ein­zu­ge­hen kann nichts vor­an trei­ben. Wer nicht zu sei­nen Ideen steht und für sie kämpft wird nichts errei­chen. Wer von sei­nem Stand­punkt abweicht - was manch­mal beque­mer ist als 'hart' zu blei­ben - ver­liert nicht nur die­se eine Aus­ein­an­der­set­zung. Die Schwel­le sinkt mit jedem Nachgeben.

Die lei­di­gen Har­mo­nie­ap­pel­le sind es, die das gesam­te Leben in unse­rem Lan­de vergiften:
Nicht der klein­ste gemein­sa­me Nen­ner bringt uns wei­ter, son­dern das, was gegen die bis­he­ri­ge Vor­ge­hens­wei­se absticht, was in die Zukunft weist. Das größ­te gemein­sa­me Viel­fa­che, auch wenn es mathe­ma­tisch so nicht existiert.

Sie­he dazu ergän­zend den fol­gen­den Bei­trag [Mai 2009]:
"Was unter­schei­det uns (Euro­pä­er) von den Amerikanern?"

bookmark_borderAnalyse (II)

1
.

.. Schließ­lich sei es den drei Poli­zi­sten gelun­gen, einen Arm des Unru­he­stif­ters auf des­sen Rücken zu fixie­ren und ihn so lan­ge am Boden zu hal­ten, bis die New Yor­ker Poli­zei eintraf.
Beson­ders beein­druckt schien der Augen­zeu­ge laut Bericht von der Art und Wei­se, wie die Poli­zi­sten mit der Situa­ti­on umgingen. .. 

[Quel­le via fefe]

 ・ - ⚫ - ・ 

Das Stau­nen der Zuse­her ver­wun­dert mich nicht. Aller­dings läßt sich dar­aus auch her­lei­ten was schon All­tag ist. Wie­so die Ame­ri­ka­ner sich gewun­dert haben: 

Wenn man unge­bil­de­te Unter­schicht­ler - die vor dem Poli­zei­dienst meist im Mili­tär waren und dort zu abso­lu­tem Gehor­sam und gna­den­lo­sem Ver­hal­ten dem "Feind" gegen­über gedrillt wur­den - auf ihre Lands­leu­te los­läßt und ihnen ein­trich­tert sie sei­en eine 'Éli­te', dann wer­den sie zuerst schie­ßen und dann Fra­gen stellen.

Es zeigt aber eben­falls, dass sich eine sach­ge­rech­te Aus­bil­dung und zivi­li­sier­ter Umgang mit den Schutz­be­foh­le­nen - wie es die Poli­zei in Schwe­den lernt - lang­fri­stig auszahlen.

"Wie man in den Wald hin­ein ruft so schallt es her­aus!"

Die schwe­di­sche Vari­an­te von Poli­zei­ar­beit ist mir jeden­falls erheb­lich sym­pa­thi­scher. Da könn­ten unse­re Ord­nungs­kräf­te auch noch etwas abgucken.

bookmark_borderZukunft ..!?

1

.. Attac kri­ti­siert ins­be­son­de­re den in den Abkom­men fest­ge­schrie­be­nen Inve­sto­ren­schutz (ISDS), der demo­kra­ti­sche Hand­lungs­spiel­räu­me wei­ter ein­schrän­ken wür­de. So könn­te ein Inve­stor Scha­dens­er­satz von einem Staat oder einer Kom­mu­ne for­dern, wenn es sei­ne Gewinn­erwar­tun­gen durch Geset­ze oder Auf­la­gen ein­ge­schränkt sieht. Die geplan­te "regu­la­to­ri­sche Koope­ra­ti­on" wür­de Unter­neh­men zudem einen deut­lich grö­ße­ren Ein­fluss auf die Gesetz­ge­bung geben als bisher. .. 

.[Zitat; "click!" ver­grö­ßert.]

Nur sechs natio­na­le, über­re­gio­na­le Hol­dings hal­ten alle Radio-, TV- und Film­ge­sell­schaf­ten in den U.S.A.

Da fällt es schwer zu glau­ben, dass es "Mei­nungs­viel­falt" gibt.

Zumal in eini­gen der Unter­neh­men z.B. Tele­fon- bzw. Kabel­ge­sell­schaf­ten mit Medi­en­ge­sell­schaf­ten gebün­delt sind. Da wird es wohl eher auf ein­sei­ti­ge Bevor­zu­gung im 'stream' hin­aus­lau­fen als auf "Netz­neu­tra­li­tät".

Wir beob­ach­ten hier­zu­lan­de schon eine Kon­zen­tra­ti­ons­wel­le. Kabel- Tele­fon- und Inter­net­dien­ste ver­schmel­zen - und wenn erst ein Oli­go­pol besteht wer­den die Prei­se ange­zo­gen. Der Kon­su­ment hat kei­ne Wahl mehr, denn zwi­schen den Unter­neh­men gibt es Abspra­chen die nie­mand mehr wird nach­wei­sen können.

Mit TTIP lie­fern wir in Euro­pa den Unter­neh­men aus den U.S.A. genau den Hebel der ihnen jetzt noch fehlt:
Zugang in den Markt ohne die bis­he­ri­gen (regio­na­len, z.B. deut­schen) Hemm­nis­se. Da ist es eine Fra­ge der Zeit bis die "öffent­lich-recht­li­chen" mar­gi­na­li­siert sind weil ihre Ver­wal­tun­gen trä­ge und die Mit­ar­bei­ten­den ein­falls­los sind.

bookmark_borderAnalyse

1
.

.. Fair­ness, Gerech­tig­keit, Anstand, sozia­les Ver­hal­ten, Respekt, Aner­ken­nung und Bescheidenheit.
Das alles ist ver­lo­ren gegangen.
Die Ursa­chen dafür sind kaput­te Fami­li­en, Anony­mi­tät, Ent­frem­dung, Ellenbogengesellschaft .. 

[Quel­le]
 ・  ⚫  ・ 

Wie­der eine zusam­men­fas­sen­de Dar­stel­lung die ich ein­fach so zitie­re - jeder Ver­such das bes­ser zu sagen könn­te mißlingen.

bookmark_borderAmerican exceptionalism ...?

1
.

.. Noam Chom­sky explains why Ame­ri­can excep­tio­na­lism is neither uni­que nor foun­ded on truth. The renow­ned lin­gu­ist goes on to dis­cuss how, despi­te the fact that many are under the illu­si­on that United Sta­tes inter­ven­tio­nist atti­tu­des abroad are altru­istic, the country’s for­eign poli­cy only bene­fits the most powerful Americans .. 

[Quel­le]
 ・  ⚫  ・ 


Übersetzung:
[.. Noam Chom­sky erklärt, war­um ame­ri­ka­ni­scher Exzep­tio­na­lis­mus weder ein­zig­ar­tig noch auf Tat­sa­chen gegrün­det ist. Der bekann­te Lin­gu­ist dis­ku­tiert wei­ter war­um - trotz der Tat­sa­che, dass vie­le der Illu­si­on erle­gen sind die inter­ven­tio­ni­sti­sche Hal­tung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten im Aus­land sei altru­istisch - die Außen­po­li­tik des Lan­des nur die mäch­tig­sten Ame­ri­ka­ner pro­fi­tie­ren läßt ..]

Sie­he hier­zu auch:
‘Any rea­der of Orwell would be per­fect­ly fami­li­ar’ with US maneuvers

*2.edit*
(Sie­he hier­zu wei­ter­hin: "Die Heu­che­lei der Ame­ri­ka­ner"; 24.04.2015)

*3.edit*
(Des wei­te­ren paßt hier: Zitat wp
" .. eine weltmacht
die in 75 län­dern mordet
in 20 foltert
mehr­fach ver­such­te nen welt­krieg anzuzetteln
und uns beklaut über­wacht an die front schickt
wenn skla­ven sowas gutes widerfährt
das ist schon einen asbach uralt wert... ")

bookmark_borderDas glaub' ich nicht ...!

.
Alle Welt behaup­tet es sei unmög­lich irgend­et­was gegen Frau Mer­kel durch­zu­set­zen bzw. sie in einer Wahl zu schlagen.

Das glau­be ich nicht.

Wenn ich ein paar Jah­re zurück gehe und an mei­ne Stu­di­en­zeit den­ke fällt mir ein Bei­spiel ein. Da gab es eine ähn­lich aus­sichts­lo­se - oder soll­te ich schrei­ben "alter­na­tiv­lo­se"? - Situa­ti­on in der Alle glaub­ten es sei aus­sicht­los etwas zu unternehmen.

Es ging um die Wahl zum Fach­schafts­rat, einer stu­den­ti­schen Insti­tu­ti­on des Mit­spra­che­rechts in Ver­wal­tungs­an­ge­le­gen­hei­ten, zu denen auch Prü­fungs­mo­da­li­tä­ten gehörten.

Eine Grup­pe von Kom­mi­li­to­nen war ange­tre­ten die For­de­rung durch­zu­set­zen alle Prü­fun­gen "abzu­schaf­fen", auch die Abschluß­prü­fung. Sowas war natür­lich gro­ber Unfug, denn ohne Nach­weis eines Abschlus­ses wären die Aus­sich­ten auf dem Arbeits­markt gleich Null.

Eini­ge weni­ge Stu­den­ten haben des­we­gen ange­fan­gen die soge­nann­te "schwei­gen­de Mehr­heit" zu mobi­li­sie­ren. Kurz zusammengefaßt:
Es gelang die Mehr­heit gegen die Prü­fungs­ab­schaf­fer zu gewin­nen und damit war auf die näch­sten Jah­re die Kuh vom Eis.

Man soll­te sich nicht ver­blüf­fen las­sen & wenig­stens ver­su­chen Din­ge zu ändern die man für ände­rungs­wür­dig hält. 

bookmark_borderVon Pseudowissenschaften ....

.
.... zu hören und ruhig zu blei­ben fällt mir trotz fort­ge­schrit­te­nen Lebens­al­ters noch immer schwer.

Des­we­gen hier ein Zitat um die Infor­ma­ti­on gegen die­sen Unfug mög­lichst weit zu streu­en .... Danisch ist auch anson­sten "sehr lesens­wert" - gehen Sie 'mal hin.

» .. Die Dis­kus­si­on in San Jose, CA, führ­te zum fol­gen­den Konsens:
Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gen soll­ten den Gen­de­ris­mus, eine uni­ver­si­tä­re Pseu­do­wis­sen­schaft, die den deut­schen Steu­er­zah­ler jähr­lich vie­le Mil­lio­nen Euro kostet, mit dem­sel­ben Ernst ana­ly­sie­ren und sach­lich wider­le­gen, wie den damit gei­stes­ver­wand­ten Krea­tio­nis­mus ..
«

[Quel­le Zitat]

bookmark_borderZEITGEIST

.

zeitgeist-description

Wenn schon ein Pro­gramm "dea­m­on*" [DÄMON] heißt ...!

Was so harm­los als "Hin­ter­grund­pro­gramm" bezeich­net wird hat es in sich:
Es wird jede Akti­vi­tät des Nut­zers auf­ge­zeich­net, und nicht nur das. Das Pro­gramm kann auch Ver­knüp­fun­gen zwi­schen den Akti­vi­tä­ten her­stel­len und die­se sogar mit der 'geo loca­ti­on' verbinden ....

"Freaks" fin­den sowas toll, denn sie kön­nen das Pro­gramm fragen:
"Wel­che Datei habe ich vor­ge­stern im Zug von Nürn­berg nach Erlan­gen geschrie­ben?" - und die Ant­wort kommt prompt.

Mir macht sowas Angst, "ger­man angst" wie die Ame­ri­ka­ner sagen wür­den, und sie hät­ten recht. 

Einer der Haupt­grün­de für die Nut­zung von LINUX, bzw. der Fort­ent­wick­lun­gen dar­aus, ist doch gera­de die Beherr­schung des­sen, was auf die eige­ne Maschi­ne gela­den wird - und dann sowas! 

Mein Miß­trau­en wuchs noch, als ich fest­stel­len mußte:
Das Pro­gramm war schon in der Ursprungs­ver­si­on mei­nes Betriebs­sy­stems ent­hal­ten, gut ver­steckt, und so wur­de mir das erst bewußt als es ein update dazu gab, des­sen Beschrei­bung mich erstar­ren ließ.

Ist das die "Hin­ter­tür" für die NSA oder eine der ande­ren Spio­na­ge­or­ga­ni­sa­tio­nen? Der Ver­dacht liegt schon des­we­gen nahe, weil es - anders als bei den WIN­DOWS-Pro­gram­men kei­ne direk­te Zusam­men­ar­beit mit den U.S.-Diensten gibt. 

Offi­zi­ell.

Das Sze­na­rio:
Mit den prä­pa­rier­ten Lap­tops wird der Zugang her­ge­stellt, mit ZEITGEIST wird ausgelesen ....

.. Weil das unge­frag­te Mit­pro­to­kol­lie­ren aller Aktio­nen auf dem Desk­top die Pri­vat­sphä­re des Users ver­let­zen könn­te, erlaubt es der Unity-Desk­top dem User, die Sam­mel­wut ein­zu­schrän­ken, ganz abzu­stel­len oder gar alle bis­lang gesam­mel­ten Daten zu ver­wer­fen. In den »System Set­tings« unter dem Ein­trag »Secu­ri­ty und Pri­va­cy« kann der User den Dae­mon durch das Deak­ti­vie­ren eini­ger Check­bo­xen in sei­ne Schran­ken wei­sen. Dann bekommt Zeit­geist eine Black­list zuge­spielt und igno­riert ein­tru­deln­de Events geblock­ter Applikationen .. 

[Zitat]

WER ES GLAUBT ..?!
Wenn z.B. von 'faceb**k' bekannt wur­de, dass user auch dann 'aus­ge­späht' wer­den, wenn sie kein 'faceb**k'-account haben, wer glaubt dann, dass sich die soge­nann­ten "Dien­ste" hier nicht ein noch ver­steck­te­res Hin­ter­tür­chen haben ein­bau­en lassen ....

 ・  ⚫  ・ 

* [Dämon; (com­pu­ting: Hin­ter­grund­pro­gramm, näm­lich ZEITGEIST)]

HIER steht wie man "Zeit­geist" wie­der los wird, nicht nur in "ubun­tu", son­dern allen Linux-Pro­gram­men, die auf "ubun­tu" basieren ....

bookmark_borderDer "Multi-Tasking-Irrtum"

.
Wie schon öfter berich­tet kommt die Wis­sen­schaft vie­len Din­gen auf die Spur die der durch­schnitt­li­che Beob­ach­ter zwar ver­mu­tet, aber man­gels wis­sen­schaft­li­cher Unter­su­chun­gen oder Bewei­se nicht als 'gesi­chert' anse­hen kann.

Im "Tele­graph" - nicht unbe­dingt das Refe­renz­blatt für exak­te Wis­sen­schaft, das will ich gern zuge­ben - wur­de über eine Stu­die berich­tet, die die Wahr­neh­mung hin­sicht­lich des "mul­ti-tas­kings" den­noch min­de­stens auf­weicht, wenn nicht gar widerlegt. 

.. Mul­ti­tas­king is an excu­se to get wives to do more work .. Not only are women .. given twice as much work, they’re also expec­ted to do it all in half the time ..

Die zugrun­de lie­gen­de Unter­su­chung stammt zwar schon aus 1987¹, wur­de aber erst 2007 'online' ver­öf­fent­licht und damit (min­de­stens als 'abstract' [Zusam­men­fas­sung]) einer brei­te­ren Öffent­lich­keit bekannt gemacht.

Der kom­plet­te Text ist nur gegen eine Zah­lung von 30,- €uro zu bezie­hen, daher nur weni­ge Sät­ze aus der Zusam­men­fas­sung [1989]:

Mit einer mit­tels MRT [eng­lisch MRI]; oft auch als "Kern­spin­to­mo­gra­fie" bezeich­net] durch­ge­führ­ten Unter­su­chung wur­de nach­ge­wie­sen, dass beim Ver­such zwei Din­ge zugleich zu erle­di­gen die Auf­merk­sam­keit zwi­schen bei­den hin-und-her springt, also nie tat­säch­lich "gleich­zei­tig" auf bei­de Auf­ga­ben ver­teilt wird. 

Das, so mei­ne ich, kann man getrost als das Ende der "Mul­ti-Tas­king-Dis­kus­si­on" - egal wel­chen Geschlechts - anse­hen. Eine Mehr­zahl der Lesen­den sieht das auch so:

10

 ・  ⚫  ・ 

¹ Recei­ved: 21 Dec 1987; Published online: 29 May 2007.