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bookmark_borderDurchblick

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Unter­ti­tel: Tri­via­le Alltagsprobleme

Haben Sie letzt­lich Bedarf für Bat­te­rien gehabt?
Grö­ße AAA?
Ich schon.
Womit ich unwei­ger­lich zu mathe­ma­ti­scher Höchst­form gezwun­gen wurde.

Grund dafür sind die ver­schie­de­nen Packungsgrößen:
Jede Fir­ma hat da ver­schie­de­ne Men­gen, etwa 4, 6, 8, 10 und 12 und zusätz­lich noch Son­der­ver­packun­gen nach dem Muster 4 + x, 6 + x, 8 + x, 10 + x und so wei­ter. Son­der­ba­rer­wei­se gibt es bei den Chi­ne­sen meist Viel­fa­che von 3 als Packungsgrößen.

Ich gebe mal drei Preis-Beispiele:
- 6 + 4 | PANASONIC: 7,99 €
- 8 + 4 | SONY: 9,99 €
- 4 + 4 | DURACELL 8,99 €

Sehen Sie nun vor wel­cher Schwie­rig­keit ich da stand?
Mir hat dann eine Nähe­rungs­rech­nung geholfen.
Basis waren die PANASONIC Bat­te­rien, da habe ich pro Bat­te­rie auf 80 ₵ gerun­det - und konn­te so leicht erkennen:
Die SONY-Bat­te­rien sind teu­rer [12 x 80 = 9,60, tat­säch­li­cher Preis höher] - und die Duracell sind die teu­er­sten Bat­te­rien [8 x 80 = 6,40, tat­säch­li­cher Preis sehr viel höher].

Aus­ge­hend von der Annah­me, dass alle Bat­te­rien glei­che Tech­nik bie­ten war daher die Ent­schei­dung für PANASONIC gefallen.

Ach, noch ein Nachtrag:
Die "no-name" in einem chi­ne­si­schen Geschäft - Packungs­in­halt 15 Bat­te­rien - waren mit 13,50 € auch teu­rer als die letzt­lich gekauf­ten Bat­te­rien. Zudem waren die Hül­len schlecht gear­bei­tet, an den Kan­ten aus­ge­franst und bei zwei Bat­te­rien in der Packung schien der Inhalt schon herauszuquellen.

bookmark_borderLichtblick ..!?

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Das ZDF hat distan­ziert-sach­lich, aber doch bestimmt, über die ille­ga­len Machen­schaf­ten der Geheim­dien­ste vor allem aus den U.S.A. und der BRD in einer zwei­tei­li­gen Doku­men­ta­ti­on [Diens­tag & Mitt­woch] unter dem Titel "Ver­schwö­rung gegen die Frei­heit" berichtet.

Der zwei­te Teil wur­de zwar zu einer etwas ungün­sti­ge­ren Zeit gesen­det, scha­de, weil dar­in die tat­säch­li­che Ver­wick­lung unse­rer "Dien­ste" mit denen der U.S.A. auf­ge­zeigt wurde. 

Trotz­dem:
Es hat sich gelohnt. 

Die arro­gan­te Selbst­herr­lich­keit des Herrn Hay­den und die Skru­pel­lo­sig­keit von Vize­prä­si­dent Che­ney mit denen sie sich über jedes Recht und die Geset­ze stel­len war das Schlimm­ste in die­ser Doku­men­ta­ti­on. Null Unrechts­be­wußt­sein - Gewis­sen­lo­sig­keit wie man sie anson­sten nur von "Unrechts­staa­ten" auf der Welt kennt.

In der danach fol­gen­den Sen­dung von M. Lanz - die ich grund­sätz­lich weni­ger schät­ze - blieb ich auf dem Kanal und muß zuge­ben, dass auch die­se Sen­dung sich gelohnt hat. In sonst sel­ten gekann­ter Deut­lich­keit wur­den die unrecht­mä­ßi­gen, unan­ge­mes­se­nen und vor allem unnö­ti­gen Schnüf­fel­maß­nah­men noch­mal ver­ein­facht und mit Bei­spie­len durch­ge­spro­chen - so, dass es auch einem "Bil­dungs- und Inter­ner­fer­nen" Publi­kum ver­deut­licht wurde. 

Ganz wich­tig war, das wur­de her­aus­ge­ar­bei­tet, dass auch Men­schen betrof­fen sind, die anson­sten wenig mit dem Inter­net zu tun haben, son­dern ledig­lich Bank­ge­schäf­te abwickeln und ihre Steu­er­erklä­rung abgeben.

Wenn es so wei­ter­ge­hen soll­te kommt es viel­leicht doch dazu, dass die­se bei­spiel­lo­se Unver­fro­ren­heit der Ver­ant­wort­li­chen für die­se Schnüf­fel­ak­tio­nen die Bevöl­ke­rung wachrüttelt.

PS:
Schon frü­her [17. Okto­ber 2009] habe ich dar­auf hin­ge­wie­sen, war­um es nicht emp­feh­lens­wert ist Daten in den U.S.A. zuspeichern.
Spe­zi­ell zur "cloud" - da lacht jedem Geheim­dienst­ler das Herz [13.04.2012] - gibt es noch einen wei­te­ren Arti­kel vom 07.08.2012 ["cloud": Dunk­le Wol­ken .... ]

bookmark_borderRückblick

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Am 20.04.2009 hat­te ich unter dem Titel "Pro­jekt: "18" der SPD *updated!*" einen Arti­kel ver­öf­fent­licht und schon damals vor der Gro­ßen Koali­ti­on gewarnt. Weil zu erwar­ten war, was in der jet­zi­gen Regie­rung passiert:
Anstatt mutig Refor­men (z.B. des Steu­er­sy­stems) anzu­grei­fen herrscht eine Poli­tik des "klein­sten gemein­sa­men Nen­ners" vor - und alle Ver­spre­chen wer­den wie­der ein­mal gebrochen.

Vor dem Hin­ter­grund der Euro­pa­wahl wird die gan­ze Ver­lo­gen­heit - auch wie­der ein­mal - sicht­bar. Alle behaup­ten irgend­wie "gewon­nen" zu haben. Kon­se­quen­zen? Fehlanzeige!

Die deut­sche Sicht­wei­se auf Euro­pa ist wie der bekann­te "Tun­nel­blick":
Man sieht nur was die Medi­en uns glau­ben machen. Wie zer­ris­sen die euro­päi­sche Land­schaft ist geht dabei unter. Da ich in Spa­ni­en mit­er­le­be was sozia­le Abgrün­de für vie­le Men­schen bedeu­ten - her­vor­ge­ru­fen u.a. durch die über­bor­dern­de deut­sche Ein­fluß­nah­me in Sachen "Euro­ret­tung", die eher eine Ban­ken­ret­tung war - kann ich sehr gut nach­voll­zie­hen, dass es ins­ge­samt hier­zu­lan­de einen 'Ruck nach Links' gege­ben hat.

Wo bleibt der 'Ruck nach Links' in Deutschland?
Die ein­zi­ge Par­tei, die ver­stan­den hat was die Groß­kon­zer­ne rund um die Welt anrich­ten und wie man - aus­ge­hend von Deutsch­land und Euro­pa - etwas dage­gen tun könn­te ist "Die Linke".

Ren­ten­er­hö­hung für eine klei­ne Grup­pe in Deutsch­land - das war (ein) Rezept der CDU/CSU die deut­schen Rent­ner 'bei der Stan­ge' zu hal­ten und ihr Wahl­kli­en­tel zu erhal­ten. So wur­de es schon seit Jahr­zehn­ten mit unter­schied­li­chen "Wohl­ta­ten" prak­ti­ziert und funk­tio­niert offen­sicht­lich bei die­ser Alters­grup­pe immer noch blendend.

Erschreckend ist aber für mich das (über­wie­gen­de) Wahl­ver­hal­ten der "Gene­ra­ti­on Praktikum":
Die Poli­tik tut nichts für die­se Gene­ra­ti­on, dafür viel gegen sie - und trotz­dem wäh­len gut 30% CDU und fast eben­so Vie­le SPD. Intel­lek­tu­ell unfaß­bar, mensch­lich ent­täu­schend und erstaun­lich wirk­lich­keits­fremd. Da drängt sich mir der Gedan­ke auf, dass die Anti-Bil­dungs­re­for­men all­mäh­lich zu grei­fen begin­nen und des­we­gen die Zahl derer die kri­tisch hin­ter­fra­gen was da so an poli­ti­scher Hand­lung abläuft immer mehr sinkt.

Sinkt. Ein pas­sen­des Stichwort.
Ich höre auf, weil sonst mei­ne Stim­mung noch wei­ter sinkt.

bookmark_borderSonnensteuer (II)

Vor eini­gen Mona­ten hat­te ich über Ari­zo­na berichtet
- dort machen sich die Ener­gie­ver­sor­ger stark dafür Ein­spei­sun­gen und selbst­er­zeug­te Ener­gie aus Son­nen­licht mit einer Abga­be zu bele­gen.

Am Ende mei­ne Frage:
"Ich bin gespannt,
wann hier bei uns die erste Gesell­schaft auf die Idee kommt ...."

Nun, es hat nicht ein­mal ein Jahr gedau­ert und schon ist die Ant­wort parat - unser Wirt­schafts­mi­ni­ster Gabri­el über­trifft (als Sozi­al­de­mo­krat!) noch alle Kapitalistenträume:
[Zitat von 'tele­po­lis']

.. Wer Solar­strom in gro­ßen Son­nen-Kraft­wer­ken erzeugt, soll künf­tig min­de­stens drei Cent Son­nen­steu­er pro Kilo­watt­stun­de für den Eigen­ver­brauch bezah­len. Wer dage­gen Koh­le­strom erzeugt und die­sen selbst ver­braucht wie die gro­ßen Koh­le­kraft­wer­ke, soll von der EEG-Umla­ge befreit bleiben.
Die­se total ver­rück­te und kaba­rett­rei­fe Idee hat aus­ge­rech­net der Wirt­schafts­mi­ni­ster die­ses Lan­des, zugleich zustän­dig für die Ener­gie­wen­de, ins Spiel gebracht: Sig­mar Gabriel! .. 

.... und irgend­wann, da bin ich sicher, wird noch ein Poli­ti­ker auf die Idee kom­men Sau­er­stoff der Luft zu besteu­ern, das lebens­wich­ti­ge Was­ser woll­te ja die EU auch nicht als "Men­schen­recht" akzeptieren.

bookmark_borderZwei Zitate ....

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.... zur Euro­pa­wahl wie sie gegen­sätz­li­cher nicht sein könn­ten. Das erste stammt von M. Spreng, der tin­gelt seit Mona­ten durch die Talk­shows und pro­fi­tiert von frü­he­rer Beschäf­ti­gung in Spit­zen­po­si­tio­nen des staats­tra­gen­den Jour­na­lis­mus - er bedau­ert die Ent­schei­dung zum Ver­zicht auf eine Pro­zent­hür­de durch das deut­sche Ver­fas­sungs­ge­richt. Kein Wun­der, denn das kostet die bei­den gro­ßen Blöcke (CDU/CSU und SPD) Sit­ze im euro­päi­schen Parlament. 

Ich beto­ne aber - obwohl aus mei­ner Ein­schät­zung schon mei­ne Hal­tung dazu deut­lich sein müß­te - dass ich die­se Ent­schei­dung des Gerichts für eine Stüt­zung des demo­kra­ti­schen Gedan­kens hal­te und des­we­gen begrüße.

'fefe' hin­ge­gen zählt auf war­um es genug Grün­de geben könn­te nicht zu wäh­len - ist doch die EU den Bür­gern meist 'in den Rücken gefal­len' indem sie mit den U.S.A. zwar ver­han­delt, aber letzt­lich doch immer deren Inter­es­sen gestützt hat. 

Das könn­te, und ich schrei­be 'könn­te', weil ich den Gedan­ken von 'fefe' nicht so tei­le, Grund für man­che Bür­ger gewe­sen sein, nicht zur Wahl zu gehen - wäre es so, dann sind die­se Leu­te sich selbst im Weg:
Nur wer hin­geht um zu wäh­len kann Ein­fluß neh­men. Nicht zu wäh­len spielt - wie im Inland bei uns - den gro­ßen Par­tei­en die bes­se­ren Kar­ten zu.

Den­noch ste­he ich der kri­ti­schen Hal­tung von 'fefe' sehr viel näher als der von M. Spreng

 
In Euro­pa nichts Neues

 
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Die Euro­pa­wahl

 
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bookmark_borderBRD

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" .. Die Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land begann mit dem Inkraft­tre­ten des Grund­ge­set­zes am Ende des Tages sei­ner Ver­kün­dung, dem 23. Mai 1949, als die Wei­chen für die neue Repu­blik gestellt wurden .. " 
[Quel­le]

Am 23. Mai 1949 unter­zeich­ne­te Kon­rad Ade­nau­er die pro­vi­so­ri­sche Ver­fas­sung: Beginn der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, noch ohne das Saar­land, das erst zum 1. Janu­ar 1957 bei­trat. In der heu­ti­gen Form besteht die Bun­des­re­pu­blik - nach 'Bei­tritt' der ehe­ma­li­gen DDR - seit dem 3. Okto­ber 1990. 

Seit­her, das muß ein­mal betont wer­den, leben wir, ohne Krieg im eige­nen Land, eini­ger­ma­ßen sicher und in grö­ße­rem Wohl­stand als vie­le ande­re Völ­ker in der Welt. Las­sen sie uns gemein­sam hof­fen, dass das min­de­stens die näch­sten 65 Jah­re so bleibt, wenn es auch Anlaß zur Sor­ge gibt, da die Kri­sen­her­de uns - angeb­lich 'alter­na­tiv­los!' - immer näher kommen.

bookmark_borderÜberall auf der Welt ....

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.... hin­ter­las­sen Hand­wer­ker ihre 'Spu­ren' wenn sie irgend­wel­che Arbei­ten rund um Haus oder Woh­nung erledigen.

Bei den Elek­tri­kern sind es die­se schwer zu ent­fer­nen­den Stücke der Iso­lie­rung, klei­ne röll­chen­ar­ti­ge Stücke, die dann anfal­len, wenn vom Kabel Stücke ange­schlos­sen wer­den. Die haben die lästi­ge Ange­wohn­heit sich so zu ver­tei­len, dass man sie noch Jah­re spä­ter in irgend­wel­chen Möbeln oder Ecken findet.
Mich wun­dert, dass da noch nie­mand ein "Abiso­lier­ge­rät" erfun­den hat, in dem die­se End­stücke auf­ge­fan­gen werden ....

Bei den Tisch­lern sind es Säge- und Hobel­spä­ne. Haben Sie schon mal ver­sucht die 'sau­ber' zu ent­fer­nen? Eine Pla­ge! Beson­ders des­we­gen, weil die Holz­re­ste sich in Besen und Kehr­be­sen fest­kral­len und man sie zwar aus den Räu­men ent­fernt, dann aber noch in den Rei­ni­gungs­ge­rä­ten sit­zen hat - für Wochen!
Selbst wenn die Maschi­nen­her­stel­ler ver­su­chen Abhil­fe zu schaf­fen schei­tert das an den Nut­zern: Die Stut­zen zum Anschluß von Staub­saugern sind zwar gut gemeint - aber außer im Heim­wer­ker­be­reich und bei indu­stri­el­len Anwen­dun­gen habe ich die noch nie 'in Betrieb' gesehen.

Von der Was­ser­püt­sche­rei der Klemp­ner und den dabei (manch­mal) ent­ste­hen­den üblen Gerü­chen will ich gar­nicht erst reden :( und ver­wei­se auf Rein­hard Meys "Ich bin Klemp­ner von Beruf" - da wird alles Nöti­ge berichtet ....

Den Dreck, den jene Hand­wer­ker ver­ur­sa­chen, die Arbei­ten an den äuße­ren Berei­chen ver­rich­ten, sieht man wenig­stens nicht.

bookmark_borderNebelkerzen

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"De Mai­ziè­re berich­tet von Abhör-Ein­schrän­kun­gen" schreibt das Han­dels­blatt - so wie auch eini­ge ande­re Blät­ter die Agen­tur­mel­dun­gen kri­tik­los und ohne wei­te­re Prü­fung auf tat­säch­li­che Gege­ben­hei­ten unter das (Euro­pa-) Wahl­volk bringen.

Liest man genau­er, so wird deut­lich, dass es sich erneut ledig­lich um Absichts­er­klä­run­gen ohne kon­kre­te Aus­ge­stal­tung han­delt - wie stets im Ver­hält­nis zu unse­rem "wich­tig­sten Ver­bün­de­ten" U.S.A. .... da denkt der infor­mier­te und nach­denk­li­che Bür­ger "Die Bot­schaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glau­be." und ist sicher wie das aus­se­hen wird wenn erst­mal die Euro­pa­wahl vor­bei ist: 

"busi­ness as usual"

- die NSA wird nicht einen Deut an ihrer Vor­ge­hens­wei­se ändern. Da es aber so bald kei­nen zwei­ten Snow­den geben wird dür­fen wir rät­seln, ob das, was wir auf­ge­tischt bekom­men, der Wahr­heit entspricht.

bookmark_borderDie Weltbevölkerung steigt
und die vorhandenen Resourcen schwinden ....
*ÜBERSETZUNG*

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Glo­bal Popu­la­ti­on & Glo­bal Resour­ces Rapid­ly Moving in Oppo­sing Directions
[http://independentreport.blogspot.com.es/2014/05/global-population-global-resources.html]

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Weltweite Population & globale Resourcen bewegen sich rasant auseinander

 
Das Wachs­tum der Welt­be­völ­ke­rung im letz­ten Jahr­hun­dert ist nichts weni­ger als außer­ge­wöhn­lich. Expo­nen­ti­el­les Wachs­tum der Mensch­heit stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung und Schwie­rig­keit in den kom­men­den Jahr­zehn­ten dar.

1900 betrug die Welt­be­völ­ke­rung geschätzt 1,564 Mil­li­ar­den. Seit Juli 2013 hat die Welt­be­völ­ke­rung schät­zungs­wei­se 7,152 Mrd. erreicht (United Sta­tes Cen­sus Bureau).

Bemer­kens­wert ist, dass sich die Welt­be­völ­ke­rung im 20. Jahr­hun­dert ver­vier­facht hat.

Das Bevöl­ke­rungs­wachs­tum im Westen wur­de schnel­ler nach der Ein­füh­rung der obli­ga­to­ri­schen Imp­fun­gen und Ver­bes­se­run­gen in Medi­zin und Hygiene.

Aller­dings wur­de das glo­ba­le Bevöl­ke­rungs­wachs­tum weit­ge­hend durch die erhöh­te Nah­rungs­mit­tel­pro­duk­ti­on ange­trie­ben (die wie­der­um wur­de durch fos­si­le Brenn­stof­fe wie aus Erd­gas abge­lei­te­ten Dün­ge­mit­teln, Pesti­zi­den auf Ölba­sis und durch Koh­len­was­ser­stoff­ver­bin­dun­gen betrie­be­ner Bewäs­se­rung ermög­licht wur­de) und erlaub­te die­se mas­si­ve Expansion.

Feh­len aus­rei­chend Roh­öl und ölba­sier­te Dün­ge­mit­tel, dann kann die­ser Bevöl­ke­rungs­boom sich nicht fort­ge­set­zen. Dar­über hin­aus wer­den zusätz­li­che Mil­li­ar­den von Men­schen erheb­lich grö­ße­re Men­gen an Res­sour­cen brau­chen, von denen vie­le nicht erneu­er­bar und damit nicht nach­hal­tig zu nut­zen sind.

Die UN sagt ein ste­tig sin­ken­des Bevöl­ke­rungs­wachs­tum in der nahen Zukunft vor­aus. Aller­dings wird die Welt­be­völ­ke­rung vor­aus­sicht­lich bis zum Jahr 2050 den­noch eine Grö­ße zwi­schen 8,3 und 10,9 Mil­li­ar­den zu erreichen.

Doch eini­ge Ana­ly­sten stel­len die Mög­lich­keit wei­te­ren Wachs­tum der Welt­be­völ­ke­rung in Fra­ge, ins­be­son­de­re wegen des wach­sen­den Druckes auf Umwelt, glo­ba­le Nah­rungs­mit­tel­ver­sor­gung und Energie-Ressourcen.

Zum Bei­spiel warnt Pro­fes­sor John Bed­ding­ton, wis­sen­schaft­li­cher Chef­be­ra­ter der bri­ti­schen Regie­rung, davor, dass bis zum Jahr 2030 die Welt 50% mehr Ener­gie, Nah­rung und Was­ser brau­chen wird. Nach einem Bericht der Ernäh­rungs-und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen (FAO) von 2009 müß­te die Welt bis zu 70% mehr Nah­rungs­mit­tel pro­du­zie­ren, um bis zum Jahr 2050 3,8 Mil­li­ar­den zusätz­li­che Men­schen zu ernähren.

Aller­dings wer­den die höhe­ren Ölprei­se, der Ver­lust von Acker­land, und die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels unwei­ger­lich die Getrei­de-und Nah­rungs­mit­tel­prei­se in die Höhe trei­ben, viel­leicht außer­halb der Reich­wei­te von Mil­li­ar­den der Ärm­sten der Welt.

Rund um die Welt wer­den die Fisch­be­stän­de durch Über­fi­schung dezi­miert. Dies ist durch­aus pro­ble­ma­tisch, da so vie­le Men­schen dar­auf ange­wie­sen, Lebens­mit­tel aus den Ozea­nen zu bezie­hen. Der­zeit lebt etwa 40% der Welt­be­völ­ke­rung im Bereich bis zu 100 km von der Küste, und Mee­res­früch­te ist der größ­te Anteil ihrer Nahrung.

Laut World Wild­life Fund (WWF) ist die glo­ba­le Fische­rei­flot­te ist 2-3 mal grö­ßer als das, was die Mee­re nach­hal­tig her­vor­brin­gen können.

Als Ergeb­nis, sagt WWF, wer­den 53% der Fisch­be­stän­de der Welt voll abge­schöpft, 32% sind über­fischt, völ­lig erschöpft oder erho­len sich gera­de von einer Erschöp­fung. Dar­über hin­aus sind die mei­sten der Top-Ten der Mee­res­fi­sche, die rund 30% der gesam­ten Fische­rei­pro­duk­ti­ons­men­ge aus­ma­chen, voll­stän­dig aus­ge­beu­tet oder überfischt.

Die Bestän­de aller der­zeit als Lebens­mit­tel gefan­ge­nen Arten wer­den, lt. WWF, um 2048 zusam­men­bre­chen, wenn an der augen­blick­li­chen Situa­ti­on nichts geän­dert wird.

Das ist wirk­lich schlech­tes Timing für die Mensch­heit, da die Welt­be­völ­ke­rung vor­aus­sicht­lich bis Mit­te des Jahr­hun­derts mit 10,9 Mil­li­ar­den Men­schen ihren Höhe­punkt errei­chen wird. Offen­bar müs­sen wir Mee­res­früch­te in Zukunft von den Menüs strei­chen. Das wird die Ernäh­rung all die­ser zusätz­li­chen Mil­li­ar­den von Men­schen wirk­lich erschwe­ren, wenn nicht unmög­lich machen.

Wir müs­sen unse­re Anbau­me­tho­den neu zu bewer­ten, und begin­nen Din­ge weit­aus effi­zi­en­ter und nach­hal­tig­erzu gestal­ten um ein Mas­sen­ster­ben zu ver­mei­den. Die wich­tig­ste Fra­ge für die Zukunft wird Was­ser sein. Rund um den Glo­bus sind die Bevöl­ke­rungs­zah­len ange­stie­gen, unser Was­ser­ver­brauch expo­nen­ti­ell gewachsen.

Als Ergeb­nis sind unse­re Grund­was­ser­re­ser­ve­ge­bie­te mit einer alar­mie­ren­den Geschwin­dig­keit ent­leert wor­den. Zum Bei­spiel die Ogal­la­la Grund­was­ser, die 30 Pro­zent des Bewäs­se­rungs­be­darfs der Ver­ei­nig­ten Staa­ten umfasst, könn­te bis zum Jahr 2060 über­wie­gend auf­ge­braucht sein wenn die aktu­el­len Trends anhalten.

Einer der welt­weit füh­ren­den Res­sour­cen-Ana­ly­sten, Lester Brown, hat davor gewarnt, dass 18 Län­der - die die Hälf­te der Welt­be­völ­ke­rung aus­ma­chen - zur Zeit ihre unter­ir­di­schen Was­ser­re­ser­ven bis zu dem Punkt aus­pum­pen, der nicht wie­der auf­ge­füllt wird, und wo als Fol­ge die Erträ­ge (Ent­nah­me­men­gen) jedes Jahr immer klei­ner wer­den. Dies ist, was als "Peak­Wa­ter" bezeich­net wird.

Offen­sicht­lich ist die Art, wie wir heu­te fri­sches Was­ser ver­wen­den unhalt­bar. Die Rea­li­tä­ten des glo­ba­len Bevöl­ke­rungs­wachs­tums und der Was­ser­vor­rä­te kollidieren.

Fast die Hälf­te aller in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ver­wen­de­ten Was­sers wird für die Auf­zucht von Tie­ren als Lebens­mit­tel verwendet.

Mehr als 2.400 Gal­lo­nen (ca. 9.085 Liter) Was­ser wer­den benö­tigt, um ein Pfund Fleisch zu pro­du­zie­ren. Ein Pfund Wei­zen ver­braucht dage­gen nur 25 Gal­lo­nen (ca. 95 Liter).

Wäh­rend die Erde 57 Mil­lio­nen Qua­drat-Mei­len Land­flä­che (147.629.321.731 km²) hat, gibt es nur 12 Mil­lio­nen Qua­drat-Mei­len (31.079.857.206 km²) Acker­land (land­wirt­schaft­li­che Flä­chen). Dies sind nur 21 Pro­zent der gesam­ten Land­flä­che der Erde, eine Zahl, die bei Jeder­mann ernst­haf­te Beden­ken erzeu­gen sollte.

Auf­grund von Ero­si­on schwin­det die­se Zahl. In der Tat geht pro Jahr Acker­land in alar­mie­ren­der Geschwin­dig­keit ver­lo­ren: Über 38.610 Qua­drat-Mei­len (100.000 km²).

Dies deu­tet auf eine Bevöl­ke­rung, die immer mehr an wert­vol­len Res­sour­cen- in eini­gen Fäl­len nicht erneu­er­ba­ren Res­sour­cen - in einer ste­tig wach­sen­den Men­ge ver­braucht, um den Bedürf­nis­sen einer wach­sen­den Welt­be­völ­ke­rung gerecht zu werden.

Wir Men­schen brau­chen jetzt das Äqui­va­lent von 1,5 Pla­ne­ten, um uns zu erhal­ten, und von den 2030er Jah­ren wird es zu einem Äqui­va­lent von zwei Pla­ne­ten gestie­gen sein. Das Pro­blem ist natür­lich, dass wir nur einen Pla­ne­ten zur Ver­fügng haben.

Nach dem zuvor refe­ren­zier­ten Bericht aus 2009 der Ernäh­rungs-und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen (FAO) wird die Welt 70% mehr Nah­rungs­mit­tel zu pro­du­zie­ren haben, um bis zum Jahr 2050 alle zu ernäh­ren. Was vor­aus­sicht­lich zusätz­li­che 2-3 Mrd. Men­schen sein werden.

Ein füh­ren­der austra­li­scher Wis­sen­schaft­ler sagt zu unser aller Ent­set­zen vor­aus, die Welt müs­se in den näch­sten 50 Jah­ren mehr Lebens­mit­tel pro­du­zie­ren als wir in den Tau­sen­den von Jah­ren seit Beginn der Zivi­li­sa­ti­on pro­du­zier­ten. Das ist eine erschrecken­de Aussicht.

Wie könn­te das über­haupt erreicht wer­den? Ein sol­ches Ziel klingt abso­lut fantastisch.

In die­sem Jahr­hun­dert wer­den wir schließ­lich an die Gren­zen der Res­sour­cen­ex­trak­ti­on sto­ßen. In Zukunft wird das Leben, das wir immer für selbst­ver­ständ­lich gehal­ten haben, letzt­lich durch Res­sour­cen­er­schöp­fung begrenzt werden.

Lei­der ist unse­re gesam­te Lebens­wei­se offen­bar nicht nach­hal­tig. Laut "Glo­bal Foot­print Net­work" ver­brau­chen wir Men­schen nun die natür­li­chen Res­sour­cen der Erde für ein gan­zes Jahr in weni­ger als drei Vier­teln eines Jahres.

Im Jahr 2013 hat die Mensch­heit in weni­ger als neun Mona­ten so viel von der Natur ver­braucht wie die Erde nur in einem Jahr rege­ne­rie­ren kann.

Wie es das Herb-Stein-Gesetz mit ele­gan­ter Schlicht­heit ausdrückt:
"Wenn etwas nicht ewig so wei­ter­ge­hen kann wird es aufhören."

"Earth Over­shoot Day" ist der Tag des Jah­res an dem die Men­schen die Vor­rä­te an Land, Bäu­men und Fischen abge­schöpft haben und an dem die Jah­res­ka­pa­zi­tät des Pla­ne­ten Abfall­pro­duk­te (wie z.B. Koh­len­di­oxid) zu absor­bie­ren über­schrit­ten ist.

Die­sen "öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck" berech­net man aus der Fähig­keit des Pla­ne­ten Res­sour­cen wie­der auf­zu­fül­len und Abfall zu absor­bie­ren. Dies wird im Ver­gleich zum Ver­brauch glo­ba­ler Roh­stof­fe durch die Men­schen berechnet.

"Earth Over­shoot Day" kam im Jahr 2013 ein paar Tage frü­her als im Jahr 2012. Es war Teil eines beun­ru­hi­gen­den und fort­lau­fen­den Musters - eines Musters, das ein­fach nicht nach­hal­tig ist.

Das Glo­bal Foot­print Net­work sag­te, dass im Jahr 1961 nur rund zwei Drit­tel der zur Ver­fü­gung ste­hen­den natür­li­chen Res­sour­cen auf der Erde von der Mensch­heit ver­wen­det wur­de, aber schon in den 1970er Jah­ren erhöh­te Koh­len­di­oxid-Emis­sio­nen und all­ge­mei­ner Ver­brauch das, was der Pla­net lei­sten konn­te, zu überholen.

Der Bericht bekräf­tigt was For­scher und Wis­sen­schaft­ler zuvor gesagt hat­ten: Men­schen brau­chen jetzt das Äqui­va­lent von 1,5 Pla­ne­ten, um sich zu erhal­ten, und von der Mit­te des Jahr­hun­derts wird es auf zwei Pla­ne­ten gestie­gen sein.

Also, was bedeu­tet das für die Mensch­heit? Die Aus­sich­ten sind beängstigend.

Laut einer neu­en Gemein­schafts-Stu­die, unter Ver­wen­dung von For­schun­gen der NASA, könn­te die Gesell­schaft in nur weni­gen Jahr­zehn­ten zusammenbrechen.

Der Bericht listet fünf Risi­ko­fak­to­ren für gesell­schaft­li­chen Zusam­men­bruch auf:
Bevölkerung,
Klima,
Wasser,
Land­wirt­schaft und
Energie.
Die Kon­ver­genz von Nah­rungs-, Was­ser- und Ener­gie­kri­se könn­te einen "per­fek­ten Sturm" wäh­rend der Lebens­zeit von vie­len von uns die der­zeit leben hervorrufen.

Die Stu­die sagt, dass alle gesell­schaft­li­chen Zusam­men­brü­che in den letz­ten 5.000 Jah­ren zwei­er­lei bewirk­ten: "Streckung der Res­sour­cen auf­grund der Über­la­stung der öko­lo­gi­schen Trag­fä­hig­keit" und "Wirt­schafts­schich­tung der Gesell­schaft in Éli­te [reich] und Mas­sen (oder "All­ge­mein­heit") [arm]."

Letz­te­res ist ein The­ma, das ich hier und jetzt nicht anspre­chen will, aber ich habe es frü­her schon abge­deckt, als ich über Ungleich­heit und das Ver­schwin­den der ame­ri­ka­ni­schen Mit­tel­schicht vie­le Male berich­tet habe.

Wäh­rend eini­ge sicher­lich geneigt sind zu glau­ben, dass die Tech­no­lo­gie uns letzt­lich ret­ten wird, ver­neint der Bericht die­se Möglichkeit.

"Der tech­no­lo­gi­sche Wan­del kann die Effi­zi­enz der Res­sour­cen­nut­zung erhö­hen, aber führt auch dazu, sowohl den Pro-Kopf-Res­sour­cen­ver­brauch und das Aus­maß der Res­sour­cen­ge­win­nung zu erhö­hen, so dass die­se Effek­te, unter Ver­nach­läs­si­gung von Regle­men­tie­run­gen, Ver­brauchs­stei­ge­run­gen als Aus­gleich für die erhöh­te Effi­zi­enz der Res­sour­cen­nut­zung bewirken."

Dies sind beäng­sti­gen­de Per­spek­ti­ven. Folg­lich sind sie schwie­ri­ge Dis­kus­si­ons­the­men für vie­le von uns, und noch schwie­ri­ger zu akzep­tie­ren. Aber sie ein­fach zu igno­rie­ren schafft nicht sie nicht aus dem Weg. Mas­si­ve, histo­ri­sche, und bei­spiel­lo­se Ver­än­de­run­gen sind bereits in Gang.

Wir müs­sen uns anpas­sen - und wir müs­sen es schnell tun. Die Welt­be­völ­ke­rung und unse­re glo­ba­len Res­sour­cen bewe­gen sich rasant in ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tun­gen. Dies wird in Ver­zweif­lung und nicht wie­der gut zu machen­den Ergeb­nis­sen für Mil­li­ar­den von Men­schen auf der gan­zen Welt enden.

Der Weg, den wir ein­ge­schla­gen haben ist von Natur aus nicht nach­hal­tig. Die Welt muss sofort ihre Anstren­gun­gen auf die Erhal­tung und Effi­zi­enz zu kon­zen­trie­ren, mit beson­de­rem Schwer­punkt auf Erneu­er­bar­keit. Und natür­lich gibt es noch den Kom­plex rund um eine Geburtenkontrolle.

The time is now. This won't wait.
[Die Zeit ist reif. Dies wird nicht warten.]

 Über­set­zung by wvs
Weil ich das The­ma für sehr drin­gend und bedeut­sam hal­te habe ich mir die Mühe gemacht den Text ind Deut­sche zu über­tra­gen um ihn auch für Jene 'les­bar' zu machen, die die eng­li­sche Spra­che nicht oder nicht so gut beherrschen.
Im eng­li­schen Ori­gi­nal sind noch eini­ge Links vor­han­den auf die ich hier ver­zich­te­te habe, die ich aber denen ans Herz lege, die eng­li­schen Text lesen können. 

bookmark_borderSch**sstage



 

 

 

 

 

 
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Woher kommt es,
dass sich an man­chen Tagen,
egal was man tut,
kein Gefühl von Zufriedenheit
ein­stel­len will?

 
Es ist,
als ob ein 'Geist' herumschleicht,
der die Emp­fin­dun­gen dämpft
und so verändert,
dass nur ein mulmiges
Na-ja-so-ist-das-Leben-eben
herauskommt.

 
Sol­che Tage gefal­len mir ganz und gar nicht.