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bookmark_borderRobin Williams
*update* Lauren Bacall

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Ein sehr bedau­er­li­cher frü­her Tod.
Aber wie so oft:
Ein Künst­ler­le­ben wie ein Stroh­feu­er, rasch auf­flam­mend und schnell erloschen.

Was mich wun­dert ist, dass in den vie­len Nach­ru­fen der Film fehlt, der mir per­sön­lich von ihm am Besten gefal­len hat:

Bicen­ten­ni­al Man
- mit dem etwas sper­ri­gen deut­schen Titel "Der 200 Jah­re Mann"

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Eben las ich, dass eine wei­te­re Hol­ly­wood­le­gen­de ver­stor­ben ist:
Lau­ren Bacall, die als Gefähr­tin von Hum­phrey Bogart in den Fil­men "The Big Sleep" and "Key Lar­go" agierte.
Sie wur­de 89 Jah­re alt.

bookmark_borderVoll in die Sche***e ....

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[Pho­to: Abo­de of Cha­os (CC BY 2.0)
"click!" auf das Bild vergrößert ....

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Voll in die Sche***e grei­fen die Ame­ri­ka­ner häu­fi­ger wenn sie in irgend­wel­chen Regio­nen der Welt irgend­wel­che Leu­te unter­stüt­zen von denen sie glau­ben, die könn­ten in der Zukunft für sie nütz­lich sein. Oder nur des­we­gen, weil sie gegen die Par­tei in ihrem Land kämp­fen die die Ame­ri­ka­ner - egal aus wel­chen Grün­den auch immer - ablehnen. 

So wie­der ein­mal bewie­sen im Fall des "Chefs" der ISIS, Abu Bakr al-Bagh­da­di*, der das Macht­va­ku­um und die dar­aus resul­tie­ren­de Unge­wiß­heit der Men­schen im Irak aus­nutz­te. ISIS - mitt­ler­wei­le von Syri­en bis in den Irak aus­ge­brei­tet - über­zieht die Regi­on mit Angst & Schrecken und ver­übt (offen­bar bewie­sen) Greu­el­ta­ten.

* The New Iraqi Mon­ster Ame­ri­ca Hel­ped Make

bookmark_border" .. Nun sei bedankt, mein lieber Schwan! .."

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Sie erken­nen, lie­be Lesen­de, ich habe mich in den ver­gan­ge­nen Tagen mit Wag­ners Wer­ken befaßt. Prak­tisch, sozu­sa­gen, denn ich habe mei­ne CDs durch­for­stet (nicht nur Wag­ner, das wäre dann doch zu ein­sei­tig). Eini­ge davon sind mitt­ler­wei­le - zum Zwecke der Platz­erspar­nis - über­tra­gen [Sound Jui­cer], umfor­ma­tiert [Sound­Con­ver­ter] und auf einem USB-Stick gespei­chert [USB-Stick-For­ma­tie­rer].

So brau­che ich nur den Stick und spa­re mir die Mit­nah­me einer umfang­rei­chen klas­si­schen Audio­samm­lung. Die fort­schrei­ten­de Minia­tu­ri­sie­rung der Spei­cher ist schon beacht­lich, 16 GB auf einem schlan­ken 'Inten­so', nur gering­fü­gig brei­ter als der USB-Stecker selbst - und das für noch nicht mal 12,- €uro!

Nach­satz:
Soll­te es zutref­fend sein, dass Geheim­dien­ste die USB-Spei­cher­sticks mani­pu­lie­ren las­sen um dann die Inhal­te abzu­ru­fen, wer­den sie wohl min­de­stens bei die­sem Spei­cher­in­halt fru­striert werden.
Oder auch nicht.
Es könn­te mög­li­cher­wei­se ein Klas­sik­freund rein­hö­ren und sich damit einen schö­nen Tag machen. Viel­leicht wird es auch für eine beson­ders aus­ge­feil­te Ver­schlüs­se­lung gehal­ten - bei den mei­sten Ame­ri­ka­nern gel­ten Musi­cals schon als "Klas­sik", was dar­über hin­aus­geht, wo also die 'rich­ti­ge' klas­si­sche Musik erst anfängt, ken­nen die Mei­sten nicht ....

bookmark_borderLästlinge

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[ Pho­to: WvS]
Das klei­ne Fen­ster zeigt eines der Tier­chen vergrößert ....

Vor kur­zem haben wir wohl Obst oder Gemü­se gekauft das mit Frucht­flie­gen oder ihren Vor­sta­di­en ver­seucht war - jeden­falls hat­ten wir plötz­lich eine Men­ge die­ser Tier­chen in der Küche herumfliegen.

Nor­ma­ler­wei­se greift die 'sau­be­re Haus­frau' unter sol­chen Umstän­den zu dra­sti­schen Maß­nah­men: INSEKTENSPRAY!

Es geht aber auch ohne Che­mie *edit* Gift. Man nimmt ein klei­nes Glas­schäl­chen und gießt etwas Apfel­saft hin­ein. Dann gibt man zwei bis drei Trop­fen Spül­mit­tel hin­zu und ver­rührt das Gan­ze ohne Schaum zu erzeu­gen. Die­ses Schäl­chen stellt man in der Küche auf - und sie­he da, die Frucht­flie­gen ver­su­chen sich am süßen Saft zu laben. Wegen der feh­len­den Ober­flä­chen­span­nung (Spül­mit­tel!) ver­sin­ken sie aber in der Flüs­sig­keit .... schon ist die Pla­ge eingedämmt.

Je nach Befall soll­te man das Schäl­chen ein paar Tage ste­hen las­sen und dann ent­sor­gen, wenn kei­ne Tier­chen mehr gefan­gen werden.

*edit*
Ganz Recht, Herr bloed­bab­b­ler: Da habe ich Logik ver­mis­sen las­sen und schnel­ler geschrie­ben als gedacht. Natür­lich ist Spül­mit­tel auch 'Che­mie' - nur sanfter ....

bookmark_borderPrioritäten

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Heu­te Abend hat Erste Pro­gramm einen kur­zen Bei­trag zu TTIP gesen­det: "Der gro­ße Deal - Geheim­ak­te Frei­han­dels­ab­kom­men", Gesamt­dau­er 30 Minuten.

Am Sonn­abend sen­de­te das Erste Pro­gramm "Ver­ste­hen Sie Spaß?" - eine kla­mau­ki­ge Sen­dung die von der Scha­den­freu­de über die Her­ein­ge­leg­ten lebt - mit einer Gesamt­dau­er von 90 Minu­ten, das Zwei­te Pro­gramm ser­vier­te dem stau­nen­den Sonn­abend­pu­bli­kum "Die gro­ße Grill­show" mit einer Gesamt­dau­er von 150 Minu­ten. Gril­len mit Pro­mi­nen­ten, öffent­lich-recht­lich vor­ge­stellt zur besten Sendezeit.

Die Dimen­si­on des geheim ver­han­del­ten TTIP betrifft alle Bür­ger der EU.

Der Spaß-Sen­dung, die eine Min­der­heit [Ver­ste­hen Sie Spaß?; 20:14; 0,85 Mio.; 10,8 %], die sich am Miß­ge­schick Ande­rer erfreu­en kann sah, räum­te man drei­mal soviel Zeit ein.
Der Grill-Sen­dung, die gera­de ein­mal 2 Mio Zuse­her ange­schaut haben, hat man gar die fünf­fa­che Zeit eingeräumt.

Der rei­ne Ver­gleich der Sen­de­zeit sagt natür­lich nicht all­ge­mein­gül­tig etwas über die Qua­li­tät der betref­fen­den Sen­dung aus. Davon möge sich der Leser selbst überzeugen.

Ich stel­le nur die Frage:
Sind die ein­ge­räum­ten Sen­de­zei­ten & Sen­de­ta­ge dem jewei­li­gen The­ma angemessen?
Und beant­wor­te sie mit:
NEIN.

bookmark_borderInkonsequenz

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Manch­mal den­ke ich:
Inkon­se­quenz muß eine natio­na­le Eigen­schaft sein.

Wo man hin­kommt haben die Leu­te irgend­et­was wor­über sie sich auf­re­gen, wor­über sie kla­gen oder meckern. Auf Nach­fra­ge kommt dann her­aus, dass sie genau die Par­tei­en gewählt haben über deren Han­deln sie jetzt auf­ge­bracht sind, das sie miß­bil­li­gen. Der Vor­schlag aller­dings, bei der näch­sten Wahl doch eine ande­re Par­tei zu wäh­len kommt meist gar­nicht gut an. Nein, aus Tra­di­ti­on wäh­le man nun schon seit Jah­ren die­se Par­tei und das wer­de sich auch nicht ändern - weil die "Ande­ren" es ja auch nicht bes­ser kön­nen oder machen wür­den. Inkon­se­quenz, erstes Beispiel.

Neu­lich in unse­rer Nach­bar­schaft gro­ßes Getö­se: Ehe­streit, laut­stark bei offe­nen Fen­stern aus­ge­tra­gen, über zwei Tage rich­tig 'Zoff'. Drei unse­rer Nach­barn haben das gesprächs­wei­se in den letz­ten Tagen erwähnt und ihre Empö­rung dar­über ausgedrückt.
Nun traf ich die­ser Tage die Haus­mei­ste­rin und frag­te mal nach, ob sich denn jemand bei ihr wegen der Ruhe­stö­rung beschwert hät­te. Nein, nie­mand hat­te etwas erwähnt - und wenn, sag­te sie, müß­te sie das sowie­so schrift­lich mit Unter­schrift haben um etwas zu unter­neh­men .... Inkon­se­quenz, zwei­tes Beispiel.

Dabei will ich es belas­sen. Jede/-r kennt ähn­li­che Situationen:
Erst wird laut getönt und räso­niert - dann erfolgt - - - NICHTS!
Aber:
Alle wol­len "wich­tig" sein, Ver­eins­vor­stand oder sowas, irgend­ein Amt, das aus der Mas­se her­aus­hebt. Herr­schen, also die Unten kujo­nie­ren - und sich mit der Obrig­keit nicht anlegen.

Ver­wal­ten ist beliebt.
Knei­fen, sich her­aus hal­ten, sich bedeckt hal­ten und nur nicht für etwas ver­ant­wort­lich sein, das scheint dem­ge­gen­über im Kon­flikt­fall oder wenn es zum Schwu­re kom­men müß­te die ein­zi­ge Hand­lungs­op­ti­on für eine Mehr­zahl von Mit­bür­gern zu sein. Das ist - fast ein­hun­dert Jah­re nach Abschaf­fung der Mon­ar­chie - ein Armuts­zeug­nis für unse­re Nation.

bookmark_border"Begründete Vermutung"

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In vie­len Situa­tio­nen ver­fü­gen wir nicht über aus­rei­chen­de Infor­ma­tio­nen einen Sach­ver­halt schlüs­sig zu erklä­ren. Wenn das pas­siert sind wir dar­auf ange­wie­sen durch Erfah­rung und die vor­han­de­nen Hin­wei­se den Tat­sa­chen mög­lichst nahe zu kom­men, uns also so nah wie mög­lich an die 'Wahr­heit' heranzutasten. 

Im Unter­schied zu 'rei­ner' Spe­ku­la­ti­on lie­gen immer­hin eini­ge, aber nicht alle Infor­ma­tio­nen vor. Wel­che Vor­aus­set­zun­gen sind also nötig, wenn es nicht als rei­ne Spe­ku­la­ti­on enden soll?

Nun, zunächst ein­mal müs­sen die Fak­ten beschrie­ben, geord­net und bewer­tet wer­den wer­den. Dann folgt die Über­le­gung, wie bereits bekann­te oder ähn­li­che Hin­wei­se zu den vor­han­de­nen Infor­ma­tio­nen pas­sen und wo sich Über­ein­stim­mun­gen zu vor­lie­gen­den Erfah­run­gen auf­tun. Wahr­schein­lich­kei­ten der Lösung wer­den ver­gli­chen und schließ­lich steht am Ende eine "Begrün­de­te Vermutung" ....

.... und dann gibt es Leu­te die das ledig­lich für "Vor­ur­tei­le" hal­ten - weil sie nicht logisch den­ken kön­nen und kei­ne Erfah­run­gen gemacht haben, weil sie mit Scheu­klap­pen durch die Welt gehen und glau­ben sowie­so die bes­se­ren Men­schen mit dem vol­len Durch­blick zu sein ....

bookmark_borderEntwicklungsschritte
* update * (08.08.2014)

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Über den gesam­ten Zeit­raum der Erd­ge­schich­te las­sen sich von­ein­an­der abhän­gi­ge Ver­än­de­run­gen nachweisen:

Eine Erst­be­sie­de­lung mit Lebe­we­sen, die sich auf dem Erd­ball ver­brei­te­ten - durch Kata­stro­phen­ein­fluß wur­de spä­ter die Arten­zahl auf 1% der vor­he­ri­gen Viel­falt reduziert.
Danach ein Wie­der­auf­blü­hen des Lebens bis zur Ära der Dino­sau­ri­er und die zwei­te Kata­stro­phe, die wie­der­um nur ca. 1% aller Lebe­we­sen über­le­ben ließ.

Dann die drit­te Wel­le der Evo­lu­ti­on auf die­sem Pla­ne­ten, die die Art her­vor­brach­te, die jetzt zur Aus­lö­schung ohne Kata­stro­phe, son­dern durch ihr eige­nes Tun füh­ren wird: 

Homo sapiens

Wobei in der Bezeich­nung selbst schon eine erstaun­li­che, unge­woll­te aber doch so vor­treff­li­che Iro­nie ver­steckt ist, denn "sapi­ens" trifft erstens nur auf Weni­ge zu - und zwei­tens sind unter die­sen Weni­gen Vie­le, die zum Unter­gang ihrer eige­nen Art beitragen.

Die Evo­lu­ti­on hat kei­ne Chan­ce mehr.
Eine ihrer Krea­tu­ren ver­hin­dert durch ihr unheil­vol­les Wir­ken auf die­sem Pla­ne­ten deren wei­te­re Akti­vi­tät - kehrt sie sogar ins Gegen­teil um, indem sie die Zahl der Arten durch Aus­rot­tung täg­lich ein wenig schrump­fen läßt und der Evo­lu­ti­on so die Basis entzieht.

*update*
(08.08.2014; Quel­le)

Bei "hei­se" gibt es den oben ver­link­ten Bei­trag mit dem Titel "Droht das sech­ste Mas­sen­ster­ben?" der sich mit dem glei­chen The­ma befaßt. Zwar sind Unter­schie­de in der Her­lei­tung vor­han­den, aber das Fazit fällt so aus wie ich es gezo­gen habe:
Wis­sen­schaft­lich belegt - der Mensch rot­tet erst die Natur aus, zer­tört die Umwelt und ent­zieht sich so sei­ne Lebensgrundlage.

bookmark_borderErkenntnis: Pitch­forks and Tor­ches*

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Der nach­fol­gend zitier­te Arti­kel stellt die gän­gi­ge kon­ser­va­ti­ve Sicht des öko­no­mi­schen Gleich­ge­wichts in Fra­ge. Auf eine Über­set­zung habe ich dies­mal ver­zich­tet, denn über Goog­le Über­set­zer kann bei Ein­ga­be des eng­li­schen Tex­tes eine zumin­dest in Grund­zü­gen ver­ständ­li­che Ver­si­on gene­riert wer­den - und wer Eng­lisch zu lesen imstan­de ist wird sowie­so die Ori­gi­nal­ver­si­on vorziehen.

Der Autor räumt auf mit der The­se es sei schäd­lich für das Wirt­schafts­sy­stem eines Lan­des höhe­re Löh­ne & Gehäl­ter zu zah­len und stellt in weni­gen Absät­zen klar, dass genau das Gegen­teil der Fall ist - als Bei­spiel führt er eine bereits abge­lau­fe­ne Initia­ti­ve im Raum Seat­tle an, durch die bewie­sen wer­den konn­te dass sein Vor­schlag zur Bele­bung der Wirt­schaft funktioniert.

Das erste Text­zi­tat habe ich gewählt weil es aus­drückt was Vie­le denken:
Wer das Tau­send­fa­che ver­dient gibt nicht das Tau­send­fa­che aus - son­dern inve­stiert den 'Über­schuß' um dar­aus Zin­sen und Zin­ses­zin­sen zu generieren. 

Das zwei­te Zitat zeigt auf wie gleich­zei­tig der Was­ser­kopf von Regie­rungs­be­hör­den geschrumpft wer­den kann - wenn der Wil­le von Wirt­schaft und Poli­tik auf das glei­che Ziel gerich­tet ist.


 
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Der Autor [Nick Hanau­er; Text: My Fel­low Zil­lion­aires.] warnt alle 'Super­rei­chen' davor die Augen vor dem zuneh­men­den Gefäl­le zur Mas­se der Bevöl­ke­rung zu schlie­ßen und greift zu einer dra­sti­schen Beschrei­bung der Fol­ge sol­cher Ignoranz:
Er zitiert die Heu­ga­bel- & Fackeln-Sze­ne aus dem ersten Dra­cula­film (sie­he Link & Quel­le unten) in der der auf­ge­brach­te Mob sich zur Lynch­ju­stiz auf­macht - und warnt die obe­ren 0,01% sei­nes Lan­des davor sich die­sem Risi­ko aus­zu­set­zen, des­sen Her­an­na­hen er kom­men sieht.
Unausweichlich.
 
 

* Pitch­forks and tor­ches have long sym­bo­li­zed an angry mob. The pitch­forks-and-tor­ches mob was pre­sent in the film Fran­ken­stein (1931)


bookmark_borderThemenübergreifend

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Ein Trend geht um im Lande:

Was in den Schu­len mit der Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ver­schie­de­nen Unter­richts­fä­chern vor unge­fähr zwan­zig Jah­ren begann ist mitt­ler­wei­le im soge­nann­ten "main­stream" angekommen.

Die The­men aus Maga­zi­nen des Fern­se­hens wer­den zum Bei­spiel in den Talk-Sen­dun­gen wie­der auf­ge­nom­men und dort etwas umfang­rei­cher dis­ku­tiert. Das ist prin­zi­pi­ell eine gute Sache, denn die in den Maga­zin­sen­dun­gen zur Ver­fü­gung ste­hen­de Zeit ist knapp bemes­sen, zu knapp, um die kom­ple­xen The­men erschöp­fend zu behandeln.

Was aller­dings fehlt - wie in den mei­sten ähn­li­chen Fäl­len - ist die Kon­se­quenz aus den gefun­de­nen Erkennt­nis­sen der ver­sam­mel­ten Run­de von (mehr oder weni­ger fach­kun­di­gen) Dis­ku­tan­ten. Zwar ist der Erkennt­nis­ge­winn schon ein Wert an sich, bes­ser wären aber fühl­ba­re Ver­bes­se­run­gen der Situa­ti­on. Bei­spiels­wei­se durch Ände­run­gen der gesetz­li­chen Vorgaben.

Natür­lich ist es eben­so eine Fra­ge der Sach­kom­pe­tenz der Anwe­sen­den, da gibt es von Fall zu Fall Über­ra­schun­gen. In die eine oder ande­re Richtung. 

"Irgend­wie kommt's immer hin!" sag­te einer mei­ner frü­he­ren Nach­barn gern in sol­chen Situa­tio­nen. Schön wenn man nicht die Hoff­nung ver­liert und die Hoff­nung nicht aufgibt.

bookmark_borderZoff ....

 
Mein Vater hat­te einen Spruch parat wenn es in der Umge­bung bei Nach­barn mal lau­ter wurde: 

Pack schlägt sich - Pack ver­trägt sich!

Dar­an wur­de ich erin­nert, als es gestern in der Nach­bar­schaft hoch her ging. Und nicht nur gestern, nein, heu­te ging es gleich weiter. 

Sol­che Ereig­nis­se sehe ich stets zwiespältig: 

Soll man taten­los zuhö­ren wenn die Strei­te­rei ganz offen­sicht­lich in Tät­lich­keit aus­ar­tet? Ab wann muß der "Alarm" los­ge­hen, ab wann muß man dar­an den­ken die 'Ord­nungs­kräf­te' ein­zu­schal­ten um zur Been­di­gung der Aus­ein­an­der­set­zung ohne blei­ben­den Scha­den oder gar mehr für die Betei­lig­ten beizutragen?

Oder ist es rich­tig sich her­aus­zu­hal­ten und sich um der­glei­chen Stö­run­gen über­haupt nicht zu kümmern?

Es bleibt schwierig ....