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James Garner Of The 70s TV Show 'The Rockford Files' Dies
Actor James Garner, whose rugged but affable character made hits out of the TV shows Maverick and The Rockford Files, has died. He was 86.
[Abbildung cc]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
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James Garner Of The 70s TV Show 'The Rockford Files' Dies
Actor James Garner, whose rugged but affable character made hits out of the TV shows Maverick and The Rockford Files, has died. He was 86.
[Abbildung cc]
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Nachdem nun für die kommenden Tage (und Wochen, sehr gut!) höhere, d.h. "sommerliche" Temperaturen vorhergesagt sind möchte ich meinen Beitrag dazu leisten das Sommergefühl abzurunden:
Mit dem Rezept für ein (alkoholisches) Sommergetränk.
Es schmeckt ein wenig nach Sangria, wird allerdings sehr viel einfacher zubereitet.
Man nehme:
nicht die billigste Sorte um Kopfschmerz zu vermeiden,
es dürfen auch Dosenfrüchte sein [gut geeignet sind Orangenstückchen (wenn der O-Saft schon Fruchtfleisch enthält weglassen), Pfirsichstückchen, Ananasstückchen, gemischt.]
Wenn pro Glas [hohe, schlanke Gläser] zubereitet wird ein bis zwei Eiswürfel zuerst ins Glas geben, ansonsten die Mischung in einem Krug vorbereiten und im Kühlschank vorrätig halten.
Wer es süßer mag kann noch etwas zerstoßenen braunen Kandis zugeben, dann aber gut (ver-)rühren bevor die Orangenbrause beigegeben wird ....
Prosit!
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Marchantia polymorpha (Vielgestalt-Brunnenlebermoos);
Subsp. ~ ruderalis
Dieses Mini-Pflänzchen - ca. 2 cm - wird ganz groß wenn man die entsprechende Kamera benutzt. Ich habe das erste Bild in unserem Blumenkasten geknipst, die folgenden Bilder stammen von verschiedenen Fotografen [siehe Angaben dort], weil mein 'Schnell-Knips-Apparat' nicht so perfekte Makroaufnahmen ermöglicht.
Komplette Pflanze:

[ⓒ Photo: WvS]
Der Pfeil zeigt auf einen Brutbecher in dem schon Jungpflanzen zu sehen sind; bei Regen werden diese Minis herausgewaschen, weggespült und wenn sie günstige Bedingungen finden wächst ein neues Pflänzchen daraus ....
Brut-Becher:

[ⓒ Photo: Walter OBERMAYER]
[cc Photo: Holger Casselmann; Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported]
Zellen:

[ⓒ Photo: Walter OBERMAYER]
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Kennen Sie das Gefühl sich einzubilden irgendwo auf ihrem Körper krabbeln kleine Tierchen rum? So ging es mir heute.
Nein, ich habe nicht getrunken.
Ich habe heute zwei Nistkästen gereinigt, weil in dieser Jahreszeit keine gefiederten Bewohner dort leben ....
Im Frühjahr nisteten noch in beiden Kästen (nacheinander) Meisen.
Gut, heute also öffnete ich die Kästen um das Nistmaterial herauszuholen und sie zu säubern. Ganz unten waren kleine Ästchen geschichtet, darüber verwobenes Moos verschiedener Art und in der obersten Schicht bestand die Mulde im wesentlichen aus Tierhaaren.
Diese Nestkonstruktion ließ sich in einem Stück herausheben.
Was darunter zum Vorschein kam war weniger erbaulich:
Es hüpfte, wimmelte und wuselte, kleinste und kleine Tierchen versuchten - verschreckt vom plötzlichen Licht - irgendwie 'unsichtbar' zu werden. Alle wild durcheinander ....
Ich habe natürlich Alles herausgeholt & geputzt bis sich keines der Tierchen mehr dort aufhielt.
Na ja, und seitdem habe ich dieses kribbel-krabbelige Gefühl.
Wenn ich genau hinsehe kann ich aber nichts finden.
Eingebildet eben.
*edit*
(26.04.2016)
Wie ich beim NABU gelesen habe sollte man Ende September die Nistkästen reinigen. Weil dann auch eine "zweite Brut" bestimmt geschlüpft & ausgeflogen ist.
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Sport ist eine positive Beschäftigung zur Erhaltung der Gesundheit. Solange man es nicht übertreibt. PROFI-Sport allerdings ist knallhartes Geschäft, das sich den Idealismus Vieler - und deren Bereitschaft für ihre Idole zu zahlen - zunutze macht :
Wie stets wird ganz oben abgesahnt, die ganz unten zahlen dafür.
So werden denn auch einen Tag nach dem Sieg, die Mannschaft ist noch nicht einmal zurück im Lande, die ersten Konturen der Vermarktung sichtbar .... den Sportartikelherstellern stehen ein paar lukrative Monate ins Haus und selbst sportferne Industriezweige rechnen damit, dass ein paar Brosamen für sie abfallen.
Ansonsten bleibt Alles so wie es war.
Daran ändert der Sieg nichts.
Überhaupt nichts.
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Hineingezogen zu werden in die aktuellen Ereignisse im Lande bleibt nicht aus wenn man im Lande ist. So etwa lautet meine Erkenntnis kurz vor dem losbrechenden Sturm, der die Nation heute Abend erschüttern wird.
Das Leben synchronisiert sich am Ereignis des Tages, dem Fußballspiel der Nationalmannschaft, die einmal mehr zum Hoffnungsträger der Massen wird. Die die Hoffnung der Darstellung "Deutscher Größe" auf ihren Schultern trägt. Und wehe das mißlingt!
Obwohl ich dem Ereignis völlig neutral gegenüberstehe bin ich davon mittel- und unmittelbar betroffen:
Ich werde mich jetzt sputen zügig das Abendessen zu kochen, damit die Familie sich den Bart & das Kinn wischen kann bevor der Anpfiff ertönt - satte Menschen sind versöhnlicher, und wenn dann etwas schief laufen sollte wird die Reaktion hoffentlich ein wenig milder ausfallen ....
Deswegen "Kopf hoch!", liebe Landsleute, selbst wenn es für Deutschland heute abend in Brasilien schlecht ausgehen sollte, eines ist gewiß:
Der Globus wird sich weiter drehen,
die Welt wird nicht untergehen,
und Frau Merkel bleibt ....
wobei ich auf letzteres am ehesten verzichten könnte.
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Als ich 2005 berufsbedingt nach Hamburg zog kostete eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Eppendorf ca. 450 €uro. Heute, knapp zehn Jahre später, ist eine solche Wohnung nicht unter 650 €uro zu mieten. Ich kenne keinen Berufszweig in dem in den letzten zehn Jahren die Gehaltssteigerung 45% betragen hat - das wären pro Jahr ca. 5% Gehaltserhöhung.
In München, womöglich noch begehrter als Hamburg, Frankfurt oder Berlin, bezahlt man mittlerweile für eine Ein-Zimmer-Wohnung um die 700 €uro. Das ist selbst bei überdurchschnittlichen Einkommen ein dicker Batzen des monatlichen Budgets.
Nun hilft es nicht viel das lediglich zu beklagen. Es muß erstmal die Frage gestellt werden wodurch diese Steigerung entsteht und zweitens wie man ihr begegnet.

Das ist eine Frage von Angebot & Nachfrage - wenn viele Menschen eine Wohnung suchen können die Vermieter die Mieten erhöhen, es finden sich offenbar immer noch genug Mieter die das bezahlen.
Wer sich eine solche Miete aus eigener Entlohnung nicht leisten kann bekommt Hilfe vom Staat - Wohngeld, zum Beispiel, ist da eine Variante. Aber wer erfüllt schon die Kriterien für den Erhalt von Wohngeld? Die Zahl der Berechtigten hält sich deswegen auch in Grenzen.
Immerhin ist es für einen kleinen Teil der Mieter genug um sich die nachgefragten, überhöhten Mieten gerade noch leisten zu können.
Anleger von nah und fern sehen in den Immobilien eine lohnende Geldanlage, denn in ihren eigenen Ländern ist das Geld nicht mehr "sicher" - sie sehen die Gefahr es zu verlieren.
In einer solchen Situation ist das Risiko des Verlustes von 10 oder 20 % der Geldanlage vernachlässigbar wenn sich die Marktlage ändert, denn im schlimmsten Fall droht zu Hause ein 100%-Verlust.
Hier kommen auch die institutionellen Anleger ins Spiel. Sie suchen ebenfalls nach Anlagemöglichkeiten nachdem die gewerblichen Immobilien nicht mehr absetzbar sind und deswegen keine Rendite zu erwarten ist. Wohnungen werden immer noch nachgefragt, die Zahl der Single-Haushalte wächst - und damit die benötigte Zahl von Kleinwohnungen vor allem dort, wo noch Unternehmen angesiedelt sind die wachsen.

Wegen der hierzulande bestehenden gesetzlichen und steuerrechtlichen Vorgaben kann es sich für Besitzer lohnen Wohnraum unvermietet "leer stehen" zu lassen - da könnte, nach dem Motto "Eigentum verpflichtet!" eine Regelung helfen die es verbietet Wohnungen über einen gewissen Zeitrahmen hinaus unvermietet zu halten. Überschreitet der Besitzer - egal ob Privatperson oder Gesellschaft - diese Fristen müßte die Kommune übernehmen und eine Vermietung vornehmen. Ziel ist hier eine Angebotserhöhung, wodurch die Nachfrage besser befriedigt werden könnte.
Außerdem könnten gesetzliche Vorgaben geschaffen werden, die fordern, dass Investoren zusätzlich zu ihrer Anlage einen Beitrag zur Infrastruktur leisten der vom Kaufpreis zum einen und vom Mietpreis zum anderen abhängig ist.
Dies beinhaltet den Gedanken, dass Menschen die in diesem Wohnraum leben einen Beitrag zum Gesamtwohl der Stadt/Region leisten, sie dem Anleger seinen Geldeinsatz durch die Mietzahlung erstatten und darüber hinaus einen Zugewinn sichern.
Die Ausgleichsabgabe auf den erhobenen Mietpreis - eventuell versehen mit einem Exponentialfaktor - bremst das Mietbegehren.
Der Anleger profitiert durch Wertsteigerung der Immobilien in einem nachfrageintensiven Markt ohne selbst einen Beitrag zu leisten - die Kosten für die Infrastrukturmaßnahmen werden nur von denen getragen, die tatsächlich dort leben und arbeiten:
Demnach handelt es sich also bei einer Zusatzabgabe auf den Kaufpreis um eine Abschöpfung des Gewinnpotenzials von Immobilien, was eine Abkühlung des überhitzten Marktes nach sich ziehen könnte.
Wenn es ein Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage gibt wäre es sinnvoll durch vermehrte öffentliche Bautätigkeit die Situation zugunsten des Angebots zu verschieben - das allerdings durch gemeinnützige, öffentliche Institutionen, denn in der Vergangenheit hat sich ja gerade gezeigt, dass die Einbindung von auf Profit ausgerichteten Unternehmen langfristig eher zu einer weiteren Verteuerung von Wohnraum geführt haben - ohne gleichzeitig die Erhaltung und Modernisierung zeitgemäß voranzutreiben.

Nachsatz:
Selbstverständlich erhebt dieser Artikel nicht den Anspruch alle Facetten des Problems erschöpfend zu besprechen.
* update * (14.07.2014; 19:40h)
Siehe hierzu => MO 14.7., 22:00 Uhr, WDR "Wahnsinn Wohnungsmarkt"
* 2. update * (27.01.2020)
Siehe hierzu => Studie: Mieten in Münster um 40 Prozent gestiegen
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Am Donnerstag, 23 April 2009, schrieb ich einen Beitrag der so begann:
Als ich heute morgen die Titelzeile der Zeitung las hatte ich den Eindruck fast vier Jahrzehnte zurückgeworfen zu sein: "Abgrundtiefer Hass" stand da zu lesen, und "Sauerland-Zelle plante Attentate" — so wie zu besten Baader-Meinhof-Banden-Zeiten / RAF* war der Kommentar dann auch zum Thema "Terroristen" und begann mit den Zeilen "Die Fratze des Terrors hat Deutschland seit gestern wieder eingeholt .. "
Zwischenzeitlich sind fünf Jahre vergangen - und die Situation hat sich eher verschlechtert als verbessert. Die Politik ist in ihrem Bestreben das Internet zu ihren Gunsten zu verändern weiter gekommen. Es fehlt eine schlagkräftige Opposition, denn Jene, die verstehen worum es geht sind in der Minderheit. Die Masse der Älteren wählt "staatstragend" und nicht nach Themen, sondern nach Gefühl & Tradition ....
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Manchmal bekommt man einen Anstoß etwas anzusehen. Wie diesen Film, aus dem die Ausschnitte von youtube stammen. Der war mir völlig 'entgangen'. Ekeltiere als Handlung ist (mindestens) sehr mutig ....



la cucaracha - wer produziert so eine Seite?
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TOR? Haben Sie 'was zu verbergen?
Was, Sie sind nicht bei "facebook"?
Ihr Ausweis steckt in einer Alu-Hülle?
Ach, und von "whatsapp" halten Sie nichts?
So so, sie verschlüsseln also ihre E-Mails?!
Heutzutage ist doch Jeder bei "twitter" aktiv!
Sie benutzen statt 'smartphone' noch ein Nokia von 2003?
Sehr verdächtig "unverdächtig" zu sein, wenige bis keine Datenspuren zu erzeugen - oder wenigstens den Versuch zu unternehmen so wenig wie möglich bleibende Spuren im Internet zu hinterlassen ....
Die Perversion des Denkens ist mittlerweile weit über das hinaus gediehen, was Orwell'sche Fiktion dargestellt hat:
Alleine die Abweichung vom NORMverhalten macht verdächtig, was gesundes Mißtrauen gegenüber den Schnüffelmöglichkeiten diverser Konzerne und "Dienste" ist wird als "extrem" eingestuft.
Die Grundidee von "Biedermann und die Brandstifter" auf den Kopf gestellt: Der unverdächtige Biedermann wird zum modernen Schurken, dessen Verweigerungshaltung ihn, in Gegensatz zu den -vermeintlich- staatstragenden und verfassungsschützenden Geheimdienstelementen stehend, zum Staatsfeind macht.
Unverdächtig ist schon verdächtig.
Keine Spur zu hinterlassen ist sehr verdächtig.
Nicht das zu tun was die Masse tut ist höchst verdächtig!
Merke:
Der 'moderne' Staatsfeind zeichnet sich dadurch aus,
dass er den Geheimdiensten das Leben schwer macht. Kein staatsfeindliches Verhalten ist verdächtiger als umgekehrt. Weil nach der Grundidee der Dienste (offenbar) jede Abweichung von der Norm nur eine Schlußfolgerung zuläßt:
Es muß sich um eine/-n Extremistin/-ten handeln.
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".... dann schlag' ich dir den Schädel ein!" - so lautet ein etwas drastisches, geflügeltes Wort. Es ist, wie ich meine, eine gute Einleitung zu den folgenden Überlegungen.
Frau Rabe brachte mich kürzlich zum Nachdenken. Mit einer Frage [Wo ist der Unterschied zu anderen?] in ihrem Kommentar.
Natürlich sind Menschen verschieden und 'glauben' - geprägt aus Elternhaus, Schule, Beruf, Landsmannschaft und Erfahrung - an sehr unterschiedliche Dinge. Diese Vielfalt ist es ja gerade, die das Leben interessant macht. Was zugleich heißt:
Diese Verschiedenheit ist weder Anlaß zur Sorge, noch sollte sie Anlaß für 'tödliche' Feindschaft sein.
Wie bekannt gelingt das aber selten bis nie. Wer verschiedener Meinung ist wird erstmal mit Worten 'bearbeitet'. Um die Meinung an die eigene anzugleichen. Gelingt das nicht auf Anhieb, so werden nach und nach stärkere Geschütze aufgefahren:
Vermeintliche oder tatsächliche Meinungsführer aus dem öffentlichen Leben werden zitiert. Auf die schlimmen Folgen dessen, was passiert wenn man sich nicht besinnt und umdenkt wird hingewiesen. Der Verlust an Freunden und Bekannten wird beschworen. Wenn das alles nicht hilft werden die Gespräche immer lauter, immer heftiger und am Ende gar - je nach Herkunft und erlerntem Konfliktlösungsverhalten - 'tätlich' ....
Ich kann beispielsweise christliches Denken (oder auch naturheilkundliche "Behandlung") nicht ernst nehmen. Vieles, was dazu gesagt und geschrieben ist, ist mir schon deswegen verdächtig, weil es keiner Logik - wenigstens keiner nachvollziehbaren Logik - folgt.
Um allerdings die Apologeten einer solchen Denkweise als Mensch zu schätzen, als Mensch zu achten, muß ich nicht unbedingt gleicher Auffassung zu den oben genannten (nur als Beispiel gewählten) Themen sein:
Wenn also Jemand eine Meinung vetritt die ich nicht teilen kann so ist das eine Sache. Derjenige bleibt aber ein Mensch, er wird nicht automatisch zum Feind.
Ich mag seine Lebensideale nicht teilen, aber solange er nicht versucht meine wegzunehmen kann ich auch damit bestens leben. Dennoch darf ich und muß ich aus meinem Selbstverständnis und Lebensentwurf darauf hinweisen WAS ich an dem Denken & Handeln Anderer für falsch halte.
Was Vielen fehlt ist eine grundsätzliche Gelassenheit andere Meinungen hinzunehmen - und sie nicht als persönlichen Affront, als Angriff oder Frechheit zu sehen. Eine Tatsache, die übrigens auch im geschäftlichen und politischen Umgang gut täte.
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.... oder:
Der "amerikanische Exzeptionalismus" ist angeknackst ..?!
Bei uns heißt es:
Wir sind (bald) Weltmeister.
Wir sind Papst.
Mir san mir.
Bei den Amerikanern heißt es:
.. Finally, let’s remember that our leadership is defined not just by our defense against threats, but by the enormous opportunities to do good and promote understanding around the globe - to forge greater coöperation, to expand new markets, to free people from fear and want. And no one is better positioned to take advantage of those opportunities than America ..
- Wer die größte Armee/Luftwaffe/Marine der Welt mit den höchsten Verteidigungsausgaben unterhält bestimmt offenbar selbst was unter "defense" und "threats" zu verstehen ist.
Jedenfalls nicht das, was der Rest der Welt darunter versteht.
Der Rest der Welt sieht eine völlig außer Rand & Band geratene U.S.A. die überall wo es ihr paßt militärisch durchsetzt was politisch nicht durchsetzbar wäre - unterstrichen durch den Anspruch ein 'Monopol' auf die alleinige Definition dessen zu haben, was für jeden gut sein muß, weil es für die U.S.A. gut ist.
- Wo immer auf der Welt die U.S.A. in der Vergangenheit politische Führer und Systeme unterstützt haben war es nicht zum Besten für die Bevölkerung, sondern zum Besten für eine schmale Führungselite (wobei sich mir die Finger sträuben 'Élite' zu schreiben, Profiteure beschreibt es wohl besser) sowohl in den 'beglückten' Ländern als auch in den U.S.A. selbst.
- Statt 'forge' (schmieden) hätte wohl besser 'force' (zwingen) gepaßt, denn nach dem geflügelten Wort "Und bis du nicht willig, so brauch' ich Gewalt" wird dampfwalzenartig alles platt gemacht was den AMERIKANISCHEN Plänen im Wege steht:
Siehe Kooperationsverträge, die geheim ausgehandelt werden und stets zugunsten der U.S.A. ausgelegt werden - siehe ACTA, TTIP, etc. ....
'expand new markets' - ja, nach amerikanischem Muster, sogar der genetische Code sollte ja vor einigen Jahren "patentiert" werden, was dann selbst dem höchsten U.S.-Gericht nicht ganz geheuer war und zurückgepfiffen wurde.
Der Schwerpunkt liegt auf 'expand' - was aus U.S.-Sicht bedeutet:
Nach amerikanischem Rechtsverständnis und mit amerikanischen Geschäftsmethoden, bereits vorhandene Rechtliche und den Konsumentenschutz beinhaltende Schranken werden als 'wettbewerbswidrig' und "Wettbewerbshindernis" angesehen und einfach ignoriert oder durch Verträge 'neutralisiert' ....
Der Gipfel aber war die folgende Aussage, und das vor dem Hintergrund der Enthüllungen zu den weltweiten und illegalen Praktiken der NSA und begleitender Geheimdienste:
- Ja, sie schaffen ihre Möglichkeiten indem selbst bei befreundeten Nationen alles ausgespäht wird was man ausspähen kann, in unserem Fall sogar noch unterstützt durch unsere eigene Geheimdienste. Nach verlorenen Kriegen nannte man diese Helfershelfer des Feindes "Kollaborateure" und machte ihnen den Prozeß.
Bis heute weigert sich der Bundesanwalt auch nur einen Finger zu rühren, obwohl die Spatzen bereits die Wahrheit darüber von den Dächern pfeifen.
Wahrscheinlich sind in ihm die drei Affen zugleich repräsentiert:
Er sieht nichts, hört nichts und sagen tut er schon erst recht nichts ....