bookmark_borderHessen wählt .... demnächst.

" .. Beim Euro­pa­par­tei­tag der rhein­land-pfäl­zi­schen SPD beton­te sie, wie wich­tig das neue Teil­zeit­ge­setz für vie­le Frau­en sei. "Lie­be Leu­te, es spricht nur kei­ne Sau dar­über", sag­te sie und appel­lier­te: "Aber wir spre­chen dar­über. Weil wir es sind, die das in die­sem Land für die Men­schen durch­set­zen". Das sei der ent­schei­den­de Unterschied .. "
[Quel­le]

Da ist die Frau Nah­les aber sau­er. Und wenn man böse wird, dann fällt man auf sei­ne Ursprün­ge zurück. Dahin, woher man kommt - und alle ange­lern­te Con­ten­an­ce fällt ab, so wie die alte Haut von einem Insekt. Her­vor kommt bei Nah­les ihre frü­he Sozia­li­sa­ti­on mit Gossensprache ....

Wenn " .. kei­ne Sau dar­über spricht .. " kann das dar­an lie­gen, dass es zwar der SPD und der Frau Nah­les wich­tig ist, es aber für die Men­schen im Lan­de wich­ti­ge­re Din­ge zu lösen gibt - und des­we­gen wäh­len sie nicht mehr SPD, weil die etwas ande­res für wich­tig hält. Ganz ein­fach, aber offen­bar zu kom­pli­ziert für Frau Nahles.

Die SPD - einst stol­ze Arbei­ter­par­tei - hat die Arbei­ter ver­ra­ten und sich mit den Pro­fit­gei­ern gemein gemacht. Wenn nun Frau Nah­les sagt: 

" .. Da gebe es "Reno­vie­rungs­be­darf",
über den dis­ku­tiert wer­den müs­se .. "
,

dann reicht das nicht. Ein Her­um­dok­tern an Ein­zel­hei­ten ist zu wenig, das Gesamt­werk "Hartz IV" gehört raus­ge­wor­fen und durch eine men­schen­freund­li­che, sank­ti­ons­lo­se Novel­le ersetzt.

Da das nicht pas­siert wird die SPD in Hes­sen nicht reüssieren.
Scha­de, denn der Herr Schä­fer-Güm­bel ist nicht dumm, er ist sehr kun­dig, kun­di­ger als Herr Bouf­fier, und wesent­lich flot­ter im Denken.

Viel­leicht reicht es ja zu rot-rot-grün?
Das täte Hes­sen gut.

bookmark_borderO "neuer Mann"
.... mich reizt deine schöne Gestalt!??

Bezug:
"kraut­re­por­ter"; Esther Göbel; Schön­heits­idea­le beim Mann; 18. Okto­ber 2018;
"Oh Boy! Es ist auf ein­mal sehr stres­sig, ein schö­ner Mann zu sein". 

Zitat aus dem oben genann­ten Bei­trag
[Über die­sen Link kann man den gesam­ten Arti­kel lesen]:

» .. Und „Male­b­log­ger“ wie der Ame­ri­ka­ner Adam Gal­lag­her, der mit Mode- und Life­style-Tipps 1,2 Mil­lio­nen Fol­lower ver­sorgt , macht auf Insta­gram vor, wie man(n) aus­zu­se­hen hat. Das deut­sche Pen­dant zu Gal­lag­her heißt zum Bei­spiel Dani­el Fox, der eben­falls über Insta­gram nicht nur Mode prä­sen­tiert, son­dern auch Inspi­ra­ti­on zum eige­nen Fit­ness­ver­hal­ten und zum Rei­sen ver­spricht und 1,7 Fol­lower um sich schart. Mit sei­nen zwei Kum­pels Kosta und San­dro betreibt Dani­el zusätz­lich einen Blog, the modern man, in dem die drei ihr Lebens­mot­to in einem Satz so zusam­men­fas­sen: „…Gents, it's your time! We would like to take you on a jour­ney ... the way of life in the 21st cen­tu­ry and it's based on fashion, fit­ness and the life­style of a modern man“ .. Und auf You­tube ertei­len Män­ner wie Sami Sli­ma­ni ande­ren Män­nern in Schmink-Tuto­ri­als Tipps , wie sich zum Bei­spiel Augen­rin­ge weg­pin­seln las­sen. In einem die­ser Vide­os sagt Sli­ma­ni: „Ich hof­fe, die­ses Video wird auch ein Zei­chen set­zen für die Män­ner da drau­ßen, dass Make-up nichts ist, wovor ihr euch scheu­en müsst. Weil Make-up ist sowas Uni­ver­sel­les; Män­ner, Frau­en, jeder kann das nut­zen. Ihr wisst nicht, wie wich­tig so ein Erst­ein­druck ist!“ .. « 

Dazu habe ich fol­gen­de Anmerkung:
Es scha­det bestimmt nicht, wenn auch Män­ner end­lich ler­nen sich regel­mä­ßig zu pfle­gen und auf ein adret­tes Äuße­res zu ach­ten - dann auf Schmin­ke & Stu­dio als "Heils­leh­re" zu ver­trau­en spielt nur denen in die Hän­de, die sol­che trends gestal­ten um den Pro­fit zu optimieren.

Frü­her™ lern­ten Män­ner (bei denen das zu Hau­se ver­säumt oder nicht mög­lich war) in Zivil- oder Mili­tär­dienst die Grund­la­gen der Kör­per­pfle­ge. Man mag über Mili­tär den­ken wie man will:
Der Gebrauch von Was­ser, Sei­fe, Bür­ste & Kamm
hat aus so man­chem Stin­ker einen
pas­sa­bel aus­se­hen­den & wohl­rie­chen­den Kerl gemacht.


Der wah­re Hin­ter­grund der männ­li­chen "Schön­heits­wel­le" ist doch:
Nach­dem sich die Umsät­ze bei den Frau­en in vie­len Berei­chen nicht mehr stei­gern las­sen weil man ihnen schon allen Schrott ange­dreht hat - unter der ver­meint­li­chen Not­wen­dig­keit nur so einen Part­ner fin­den zu kön­nen - geht man jetzt auf die ande­re Hälf­te der Bevöl­ke­rung über.
Nach­dem den Män­nern ein­ge­trich­tert wur­de sie hät­ten "Sof­ties" zu sein kom­men jetzt die nöti­gen Aces­soirs, d.h. sie wer­den als unab­ding­bar pro­pa­giert. Bei Män­nern wer­den pro­por­tio­nal zu weni­ge Kla­mot­ten ver­kauft, sie benut­zen nicht genug Kos­me­tik ... da geht doch noch was!
 

 
Ich fin­de es bedrückend, wenn hier [bei "kraut­re­por­ter"] die­ses hohe Lied der neu­en Männ­lich­keit mit Bei­spie­len wie "Sami Sli­ma­ni"* gesun­gen wird, ohne dabei auf die ganz offen­sicht­li­che Absicht der Umsatz­ver­meh­rung in bestimm­ten Teil­seg­men­ten des Mark­tes hinzuweisen.

* [klingt ein wenig wie die Marke(-n) "Ange­lo Littri­co" oder "Bru­no Bana­ni", jeden­falls total gekün­stelt, und dann noch die­ser halb-ver­schla­fe­ne Gesichts­aus­druck - sol­len das die heu­ti­gen Frau­en etwa attrak­tiv fin­den? Der sieht für mich wie eine schlan­ke­re, jün­ge­re Ver­si­on von Glööck­ler aus!]

bookmark_borderLeistungszwang vs. Altersleistung

.
Mal ganz abge­se­hen von einer all­ge­mei­nen Stim­mung in unse­rem Lan­de nach der sol­che Men­schen die kei­ner 'regel­mä­ßi­gen' Arbeit nach­ge­hen ent­we­der Faul­pel­ze, Schma­rot­zer oder Dumm­köp­fe sind, gibt es noch die älte­ren Mit­bür­ger, die ihr Arbeits­le­ben schon hin­ter sich haben.
Bei denen wird das Urteil der Arbei­ten­den schon mil­der, sie sind aber den­noch miß­trau­isch beäugt, gel­ten sie doch als die Maden, die in dem Speck leben, den jene zur Ver­fü­gung stel­len, die Arbeit haben. 

Die Lebens­um­stän­de die­ser Grup­pe sind vor­der­grün­dig para­die­sisch. In Wahr­heit jedoch oft trist und ein­tö­nig. Nur will das so recht nie­mand wissen:
Der wohl bestall­te, gut situ­ier­te und finanz­kräf­ti­ge Rent­ner macht sich - vor allem beschwo­ren durch die Poli­tik - natür­lich sehr viel bes­ser. Das nur zur Ein­stim­mung, denn ich will auf die Rand­be­rei­che hin­aus, jene Zeit also, wenn die Men­schen als "älte­re Arbeit­neh­mer" bzw. "jun­ge Rent­ner" gelten. 

Es geht um Lei­stung, bes­ser noch, um Lei­stungs­zwang - und der hört kei­nes­wegs auf wenn das Arbeits­le­ben abge­schlos­sen ist. Weil in der heu­ti­gen Gesell­schaft die Akti­vi­tät zählt. Nur der Rent­ner ist ein guter Rent­ner der sich fit hält, für Kin­der und Enkel mit klei­nen oder gro­ßen Hil­fe­lei­stun­gen ver­füg­bar ist, Frei­zeit­zer­streu­un­gen kul­tu­rel­ler und kari­ta­ti­ver Natur nach­geht und anson­sten 'pfle­ge­leicht' im Umgang mit der Umge­bung lebt.

Schon ein Blick in die Welt der Haus­tie­re - und fast jeder Haus­halt hat heut­zu­ta­ge einen Hund oder eine Kat­ze als Haus­ge­nos­sen - müß­te doch den Leu­ten ein Licht auf­ge­hen las­sen. Es gibt Pha­sen im Tier­le­ben, die sehr deut­lich zu erken­nen und zu unter­schei­den sind. Nicht immer von glei­cher zeit­li­cher Dau­er, aber doch ähn­lich. Im Ver­gleich gibt es hier Ähn­lich­keit mit dem mensch­li­chen Lebenszyklus.

Wenn man den Erkennt­nis­sen der Medi­zin und Human­bio­lo­gie ver­traut ver­läuft das Leben jedes Indi­vi­du­ums - in leich­ter Varia­ti­on, ver­steht sich - etwa so (3 Abbil­dun­gen; Quel­le; "click!" vergrößert.):


1

Es ist dem­nach eine dif­fe­ren­zier­te Betrach­tung angezeigt:
Zwar nimmt die Geschwin­dig­keit der Ver­ar­bei­tung ab, wird jedoch teil­wei­se durch brei­te­re Erin­ne­rung & Erfah­rung kompensiert. 

Dies konn­te zuvor schon nach­ge­wie­sen wer­den, wobei die Erkennt­nis lau­tet "Die Suche in einer grö­ße­ren Fül­le an abge­spei­cher­ter Infor­ma­ti­on erhöht die Zeit die gebraucht wird eine Ein­zel­in­for­ma­ti­on abzurufen."

Aller­dings darf das nicht über die Grund­tat­sa­che hinwegtäuschen:
Die Lei­stung sinkt mit stei­gen­dem Lebens­al­ter nicht tat­säch­lich, son­dern nur dem Anschein nach
- die gesell­schaft­li­che Erwar­tung trägt dem nicht aus­rei­chend Rech­nung, weil davon wenig bis gar nichts bekannt ist.

Mus­kel­kraft und die Sen­so­rik sind gemin­dert - pro­por­tio­nal zum stei­gen­den Lebens­al­ter. Dar­an ist kein Zwei­fel, inso­weit gibt es tat­säch­lich eine Lei­stungs­min­de­rung. Dies betrifft - außer in Krank­heits­fäl­len - jedoch nicht die gei­sti­ge Leistung.
 

1

 

1

Fazit:
Für Älte­re ist es nicht leicht sich der Prä­mis­se ewig glei­cher gei­sti­ger, phy­si­scher und sen­so­ri­scher Lei­stungs­fä­hig­keit zu ent­zie­hen, die die natür­li­che Abnah­me ver­leug­net. Das paßt nicht zur "lifestyle"-Erwartung vie­ler jün­ge­rer Leu­te. Altern­de ver­su­chen sich die­ser Erwar­tung zu stel­len. Sie ver­aus­ga­ben sich mehr als ihrer Gesund­heit zuträg­lich ist. Der so ent­ste­hen­de Streß ver­stärkt zusätz­lich die Abnah­me der gei­sti­gen Lei­stungs­fä­hig­keit und führt zu uner­wünsch­tem, vor­zei­ti­gen Verschleiß.
.
Es ist also im wohl­ver­stan­de­nen Eigen­in­ter­es­se älte­rer Men­schen sich von den For­de­run­gen nach Akti­vi­tät zu ent­kop­peln und einen eige­nen Rhyth­mus zu fin­den der ihrer tat­säch­li­chen phy­si­schen und psy­chi­schen Situa­ti­on Rech­nung trägt.
.
Das läßt sich mit dem bekann­ten Slogan
"Weni­ger kann oft mehr sein!"
beschreiben.

 ・ ⚫ ・ 

Zur Ver­än­de­rung der gei­sti­gen Kapazität:
" .. Die Beein­träch­ti­gun­gen in der Lern- und Gedächt­nis­lei­stung sind also haupt­säch­lich auf das schlech­te­re Ablau­fen der Arbeits­pro­zes­se (flüs­si­ge Intel­li­genz), nicht aber auf die Kapa­zi­tät der ver­schie­de­nen Spei­cher zurück­zu­füh­ren .. " [Kruse/Lehr/Rott S.357] [Quel­le]

 ・ ⚫ ・ 

Zur Ver­än­de­rung der kör­per­li­chen Aktivität:
" .. Ohne Zwei­fel ist das Altern ein unaus­weich­li­cher bio­lo­gi­scher Vor­gang, der frü­her oder spä­ter zu objek­ti­vier­ba­ren Lei­stungs­ver­lu­sten führt. Wie aber der Ver­gleich zwi­schen Alters­lei­stungs­sport­lern und gleich­alt­ri­gen Senio­ren­heim­be­woh­nern zeigt, ver­läuft der Alte­rungs­pro­zess indi­vi­du­ell sehr unter­schied­lich und unter­liegt zudem einer Viel­zahl von Ein­fluss­fak­to­ren. Die Ermitt­lung der tat­säch­lich alters­be­ding­ten Lei­stungs­än­de­run­gen ist jedoch nicht tri­vi­al und gelingt auch mit Hil­fe von Längs­schnitt­un­ter­su­chun­gen nicht ohne Wei­te­res. Ein gene­rel­les Pro­blem ist die Abgren­zung alters­be­ding­ter Ein­flüs­se gegen­über Effek­ten, die pri­mär durch ver­än­der­te Lebens­ge­wohn­hei­ten oder Erkran­kun­gen bedingt sind .. " [Quel­le]

 ・ ⚫ ・ 

Über­ar­bei­te­te Neu­fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung: 20. Jun 2015 um 00:09h.

 

bookmark_borderVon ausländischen Besserwissern ....

Der rechts­la­stig-tief­re­li­giö­se Jebe­diah Cle­tus McGee, Jr., aus Whistl­episs, Mis­sis­sip­pi, U.S.A., der noch nie die Gren­zen sei­nes Staa­tes über­schrit­ten hat und kei­ne Fremd­spra­che beherrscht, selbst mit sei­ner Mut­ter­spra­che Schwie­rig­kei­ten hat, weiß ganz genau, was hier bei uns in Deutsch­land los ist. Er hat Prä­si­dent D. Trump im Fern­se­hen reden gehört. Und er läßt sich vom 'smart'phone sei­ner Enkel­toch­ter vor­le­sen was die "Tea Par­ty" und Breit­bart zu sagen haben.

Seit­dem ist ihm klar:
- In Deutsch­land gibt es ein Pro­blem mit der Redefreiheit
- Deutsch­land wird von Mus­li­men über­rollt, es sind Mas­sen, die hier ein­fal­len um das Chri­sten­tum zu zerstören
- Was die Mus­li­me nicht schaf­fen wer­den die Athe­isten in Deutsch­land vollenden
- Die Deut­schen wer­den aus­ster­ben weil dort Abtrei­bun­gen legal sind und die Mus­li­ma so viel mehr Kin­der bekommen
- Es ist über­wie­gend sau­kalt in Deutschland
- In Deutsch­land ist es im Som­mer so heiß weil es kei­ne Kli­ma­an­la­gen gibt
- Deut­sche trin­ken täg­lich liter­wei­se Bier
- Sie lau­fen in Leder­ho­sen und Dirndl herum
- Deut­sche haben kei­nen Humor
- Auf deut­schen Auto­bah­nen ist man wegen feh­len­der Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen dem Tode nahe
- Deut­sche ernäh­ren sich haupt­säch­lich von Wurst und Sauerkraut
- Wir Deut­schen sind Skla­ven von Putin weil wir aus Russ­land Gas kaufen
- Wir haben eine sozia­li­sier­te Medi­zin in der Gesun­de für Kran­ke zah­len müssen

usw.

Jebe­diah Cle­tus McGee, Jr., aus Whistl­episs, Mis­sis­sip­pi, U.S.A. weiß viel bes­ser als wir Ein­hei­mi­schen wie es hier aus­sieht, was falsch läuft und war­um daher sein Prä­si­dent uns erklä­ren muß, dass wir uns ändern müs­sen oder untergehen. 

bookmark_borderKoch"kunst" ....

Was ich heu­te gelernt habe:
Eine Ente von 2,4 kg die - lt. Koch­buch - für vier Per­so­nen aus­rei­chend sein soll macht gera­de mal drei Leu­te satt. Die Hälf­te des Gewichts waren Was­ser, Inne­rei­en & Kno­chen, und vom 'Rest' war min­de­stens ein Drit­tel Fett ....

[Nur der Hund war glücklich:
Weil er Magen und Herz ver­spei­sen durfte.]

bookmark_borderWenn Sie ....

.... näch­stens zwei put­zi­gen, unbe­klei­de­ten männ­li­chen Per­so­nen* begeg­nen brau­chen Sie sich nicht zu äng­sti­gen - die Bei­den füh­ren nichts Böses im Schilde ....


* In den USA glau­ben ca. 40% der Bevöl­ke­rung Engel sei­en auf die­sem Pla­ne­ten "leib­haf­tig" zugegen ....

bookmark_borderMerke: ...!


Die Laut­stär­ke einer Kon­ver­sa­ti­on steht meist in umge­kehrt pro­por­tio­na­lem Ver­hält­nis zur Bedeu­tung des Inhalts.


bookmark_borderAlle lügen ....

Wenn es dar­um geht sich bes­ser aus­se­hen zu las­sen als man ist wird vor Über­trei­bung, Flun­kern und Lügen nicht zurück­ge­schreckt. Vor ein paar Tagen hat­te ich zu den Ver­hal­tens­wei­sen man­cher Men­schen hin­sicht­lich "Auto­ma­tis­men" schon mal was geschrie­ben - dar­an möch­te ich hier anknüp­fen. Weil mir näm­lich ein 'Nach­bar' erzähl­te, er sei täg­lich schon um 08:00 h mun­ter und spä­te­stens um 09:00 h habe er das Früh­stück schon lan­ge hin­ter sich ....

Nun kann ich seit ein paar Tagen sehr schlecht schla­fen. Das kommt rund um Voll­mond häu­fi­ger vor, weil es dann selbst Nachts nie so ganz dun­kel ist. Der Hund ist zu die­ser Zeit auch meist unru­hig und tapert durch die Woh­nung, was nicht gera­de zu erhol­sa­mem Schlaf des Herr­chens beiträgt.

Da wache ich dann oft sehr früh - für mei­ne Ver­hält­nis­se "zu nacht­schla­fe­ner Zeit" - so zwi­schen 07:00 und 08:00 h auf.

Und sie­he da:
Der angeb­lich immer sehr frü­he Nach­bar kriecht sel­ten vor 09:00 h aus den Federn ...!

Alle lügen.
Außer Mut­ti, und selbst bei der ist man nicht immer sicher .... ;)

bookmark_borderBlink, blink ....

Von Autos ver­ste­he ich nicht viel. Nur das, was ich in der Fahr­schu­le gelernt habe - und natür­lich das den ver­schie­de­nen Motor­ty­pen zugrun­de lie­gen­de Prin­zip. Auch den Unter­schied und die Wir­kungs­wei­se von Schalt- und Auto­ma­tik­ge­trie­be habe ich gelernt. Das war's aber im Wesent­li­chen schon. Nein, halt, ich kann Bir­nen aus­wech­seln und Öl nach­gie­ßen, das Wischer­was­ser erneu­ern und Luft auf die Rei­fen füllen.

Ich wür­de mich aber nie dar­an wagen etwas am Auto zu schrau­ben oder ver­än­dern, was nicht in der Betriebs­an­lei­tung genau beschrie­ben ist.

Seit ein paar Tagen bin ich durch die Anzei­gen des Autos ver­wirrt. Erst leuch­te­te die Wischer­was­ser­an­zei­ge - das habe ich nach­ge­füllt. Als das Lämp­chen aus war ging plötz­lich das vom Ölstand an und im Dis­play stand "low oil" - OK, einen Liter des vom Her­stel­ler ver­lang­ten Öls ist nachgefüllt.

Jetzt leuch­tet ein Lämp­chen "trac­tion" .... und ich bin ver­wirrt, denn beim Fah­ren erken­ne ich kei­nen Unter­schied, die All­rad­an­zei­ge ist auch nor­mal und den Rei­fen­druck habe ich beim Ölkauf nachgesehen.

Ich glau­be, das Auto will mich ärgern indem es nach und nach sei­ne ver­schie­de­nen Lämp­chen blit­zen läßt ....


*edit*
Mitt­ler­wei­le habe ich mal nach Hin­wei­sen gesucht was das bedeu­ten könn­te. Bei WIKIPEDIA fin­det sich dazu ein Bei­trag, nach des­sen Lek­tü­re bin ich aller­dings so schlau wie vor­her, denn kei­ne der dort genann­ten Bedin­gun­gen ist erfüllt - hier ist die Stra­ße trocken, es gibt auch kei­nen Split, und die näch­ste War­tung soll nach Anzei­ge in ca. 12.000 Km erfolgen.
Es muß eine Fehl­funk­ti­on der Elek­tro­nik sein.
 

bookmark_borderProtest ...!

Es gibt sie noch, die Pro­test­ge­sän­ge, wie in den Sech­zi­gern, die Inhal­te haben sich nur leicht ver­scho­ben - trau­rig, wie gering der "Fort­schritt" in die­sem Land in fünf­zig Jah­ren war .... OK, das Posi­ti­ve ist, daß es sie wie­der immer noch gibt:

bookmark_border"typisch" ....

Das Bild "der Deut­schen" im Aus­land ist manch­mal sehr ver­zerrt, ins­be­son­de­re des­we­gen, weil bestimm­te Men­schen sich zu bestimm­ten Zie­len hin­ge­zo­gen füh­len und des­we­gen nicht über­all der glei­che "Tou­ri­sten­typ" zu fin­den sein wird.

Kürz­lich sah ich aber das Vor­ur­teil hin­sicht­lich des Aus­se­hens des typi­schen (männ­li­chen) deut­schen Tou­ri­sten wie­der voll bestätigt:

  • Knap­pe Turn­ho­se (kei­ne Shorts, son­dern die­se flat­te­ri­gen Hosen, aus dün­nem Stoff, aus den 50er Jahren)
  • Kugel­bauch, der unter einem viel zu knap­pen T-Shirt nur müh­sam ver­steckt war und unten noch heraussschaute
  • Füße in Socken und dazu Sandalen
  • Auf dem Kopf eine 'Batsch­kap­pe' (das bezeich­net eine Müt­ze die den kuba­ni­schen Mili­tär­müt­zen ähn­lich ist)

Muß ich noch erwäh­nen, daß besag­ter Tou­rist*, wahr­schein­lich Rent­ner, sich mit lau­ter Stim­me so äußerte:
"Die Spa­ni­er bekom­men nichts auf die Reihe.
Die müs­sen mal ler­nen hart zu arbei­ten - wie wir!"

Das sind die Momen­te in denen ich mich glück­lich schät­ze mich als 'nicht-zuge­hö­rig' dar­stel­len zu kön­nen indem ich nur noch Eng­lisch spre­che weil das biß­chen Spa­nisch, was ich bis­her gelernt habe, für eine 'nor­ma­le' Kon­ver­sa­ti­on noch nicht ausreicht ....


* Kenn­zei­chen "WW" - und wie man weiß kommt da die 'Éli­te' Deutsch­lands her ....

bookmark_border'Privileg'

Ich fin­de es immer wie­der erstaun­lich, was Men­schen so als 'Pri­vi­leg' deuten:

  • Eine lang­jäh­ri­ge Erfah­rung ist sicher hilf­reich, aber kei­ne "beson­de­re Qua­li­fi­ka­ti­on" - wird aber oft als sol­che fehl­ge­deu­tet. Ein 'Pri­vi­leg' wird dadurch nicht begründet.
  • Irgend­wo schon seit vie­len Jah­ren zu woh­nen muß auch nicht hei­ßen sich dort bes­ser als ande­re auszukennen.
  • Aus einem Land zu kom­men in dem die Infra­struk­tur aus­ge­reift ist bedeu­tet nicht, daß man ande­re Gege­ben­hei­ten in ande­ren Län­dern des­we­gen als 'min­der­wer­tig' anse­hen kann - es ist doch stets eine Ent­wick­lung hin zu Per­fek­ti­on, und da braucht es eben sei­ne Zeit .... grund­sätz­lich ist es ja nicht die Lei­stung einer ein­zel­nen Per­son wenn es im eige­nen Land 'bes­ser' als andern­orts funktioniert.