bookmark_borderSalami-Taktik

.
Vor eini­gen Jah­ren sind wir umge­zo­gen, raus aus der Groß­stadt, rein in eine Klein­stadt. Über­schau­bar, ruhig, mit­ten in einem Erho­lungs­ge­biet und einer grö­ße­ren, zusam­men­hän­gen­den Wald- und Kulturlandschaft ....

Wie wir von unse­rem dama­li­gen Nach­barn erfah­ren haben zahl­te der Vor­mie­ter unse­rer Woh­nung ca. 40,- €uro weni­ger Grund­mie­te - OK, das machen die Gesell­schaf­ten so, weil es die schnell­ste und pro­blem­lo­se­ste Lösung für eine Erhö­hung ist.

Nun haben wir das zwei­te Jahr in Fol­ge eine klei­ne­re Miet­erhö­hung prä­sen­tiert bekom­men: Die­ses Mal sind es etwas mehr als 7,- €uro. Gemes­sen am Gesamt­be­trag noch nicht mal zwei Pro­zent, zusam­men mit der Erhö­hung vom letz­ten Jahr aller­dings eine durch­aus 'spür­ba­re' Erhöhung.

Vor zwei Jah­ren wur­de die Häu­ser­grup­pe an einen soge­nann­ten "Inve­stor" ver­kauft, zuvor war die Besit­ze­rin eine im Mün­ster­land ansäs­si­ge Genos­sen­schaft. Ver­bes­sert wur­de in der Zwi­schen­zeit nichts, eher ver­schlech­tert, wenn ich an die Pfle­ge der Außen­an­la­gen denke.

Ein gutes Bei­spiel dafür, wie Woh­nun­gen aus Genos­sen­schaf­ten in Anla­ge­ver­mö­gen umge­schich­tet wer­den und dann immer teu­rer wer­den - ohne dass die neu­en Erwer­ber etwas an der Bau­sub­stanz tun.

Wenn das so wei­ter geht, dann wer­den es in drei wei­te­ren Jah­ren schon 10 Pro­zent Erhö­hung sein. Ein Grund dafür sich zu über­le­gen, ob es nicht doch sinn­voll ist in eine ande­re Stadt, oder gar in ein ande­res Bun­des­land zu wech­seln und sich im Zuge die­ser Ver­än­de­rung vom Auto unab­hän­gig zu machen:
Jetzt ist es nicht denk­bar ohne aus­zu­kom­men - das könn­te man bei einem Umzug anders gestalten.

Wie heißt es so schön bei den Bre­mer Stadtmusikanten?
".. etwas Bes­se­res als den Tod fin­dest du überall .." 

bookmark_borderÜberall auf der Welt ....

.
.... hin­ter­las­sen Hand­wer­ker ihre 'Spu­ren' wenn sie irgend­wel­che Arbei­ten rund um Haus oder Woh­nung erledigen.

Bei den Elek­tri­kern sind es die­se schwer zu ent­fer­nen­den Stücke der Iso­lie­rung, klei­ne röll­chen­ar­ti­ge Stücke, die dann anfal­len, wenn vom Kabel Stücke ange­schlos­sen wer­den. Die haben die lästi­ge Ange­wohn­heit sich so zu ver­tei­len, dass man sie noch Jah­re spä­ter in irgend­wel­chen Möbeln oder Ecken findet.
Mich wun­dert, dass da noch nie­mand ein "Abiso­lier­ge­rät" erfun­den hat, in dem die­se End­stücke auf­ge­fan­gen werden ....

Bei den Tisch­lern sind es Säge- und Hobel­spä­ne. Haben Sie schon mal ver­sucht die 'sau­ber' zu ent­fer­nen? Eine Pla­ge! Beson­ders des­we­gen, weil die Holz­re­ste sich in Besen und Kehr­be­sen fest­kral­len und man sie zwar aus den Räu­men ent­fernt, dann aber noch in den Rei­ni­gungs­ge­rä­ten sit­zen hat - für Wochen!
Selbst wenn die Maschi­nen­her­stel­ler ver­su­chen Abhil­fe zu schaf­fen schei­tert das an den Nut­zern: Die Stut­zen zum Anschluß von Staub­saugern sind zwar gut gemeint - aber außer im Heim­wer­ker­be­reich und bei indu­stri­el­len Anwen­dun­gen habe ich die noch nie 'in Betrieb' gesehen.

Von der Was­ser­püt­sche­rei der Klemp­ner und den dabei (manch­mal) ent­ste­hen­den üblen Gerü­chen will ich gar­nicht erst reden :( und ver­wei­se auf Rein­hard Meys "Ich bin Klemp­ner von Beruf" - da wird alles Nöti­ge berichtet ....

Den Dreck, den jene Hand­wer­ker ver­ur­sa­chen, die Arbei­ten an den äuße­ren Berei­chen ver­rich­ten, sieht man wenig­stens nicht.

bookmark_borderNeu & Alt

.
Es wer­den seit meh­re­ren Jah­ren Befürch­tun­gen laut: Web­logs befän­den sich im Rück­gang - und das sei den soge­nann­ten "sozia­len Net­zen" geschuldet ....

Da bin ich - mit Ver­laub - ande­rer Meinung.

Zwar ist es rich­tig, dass die Zahl der 'ernst­haf­ten' Blogs sich bestän­dig redu­ziert hat, der Grund dafür liegt aber nach mei­ner Beob­ach­tung eher dar­in, dass die Betrei­ber nicht kon­se­quent ihre Linie ver­fol­gen, son­dern dar­auf schie­len, was das Publi­kum wohl wün­schen könn­te & dass sie ins­be­son­de­re kein Durch­hal­te­ver­mö­gen zei­gen. Da ich selbst gut zehn Jah­re blog­ge ken­ne ich noch die Blog­ger, die etwa zur glei­chen Zeit zu schrei­ben begon­nen haben:
Davon sind viel­leicht zwei Hän­de voll übrig .... der Rest ist zwi­schen­zeit­lich untergegangen.

Ein wei­te­rer Grund ist das Auf­kom­men von Fil­ter­sei­ten die wahl­los nach bestimm­ten Begrif­fen aus­sie­ben - da fällt schon mal eine Wort­kom­bi­na­ti­on oder ein Bezug auf eine geäch­te­te Songzei­le unter die gestren­gen Kri­te­ri­en der Fil­ter­pro­vi­der. Auch wenn anson­sten das Blog durch­aus 'kin­der­taug­lich' wäre.

Blog-"Erfinder" sind dem Schwund gegen­über genau­so rat­los wie die Nut­zer: Sie hül­len sich in Schwei­gen oder schrei­ben eupho­ri­sche Lobes­hym­nen - die mit der Wirk­lich­keit schon seit vie­len Jah­ren nichts gemein­sam haben. 

Der Trend geht immer in Rich­tung des Neu­en. Neu­er als Blogs sind face­book, twit­ter, Whats­App (letz­te­res wohl auch weil es kosten­gün­sti­ge­re Kom­mu­ni­ka­ti­on anbie­tet als z.B. sms oder telefonieren). 

Die Kurz­le­big­keit von Trends spie­gelt sich so in der Art und den Medi­en wider, die zur Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­wen­det wer­den. Kommt eine neue Form auf, so wird die­se die älte­ren über­win­den und damit den Zyklus erneut star­ten. Im Mar­ke­ting spricht man von "life cycle" eines Pro­duk­tes, das einer ganz durch­schnitt­li­chen Lebens­kur­ve folgt - und da scheint es mit den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men des Inter­nets Par­al­le­len zu geben. Min­de­stens. Denn auch Kom­mu­ni­ka­ti­on ist ein Pro­dukt, mit dem, wie leicht fest­zu­stel­len, viel, viel Geld ver­dient wer­den kann.

bookmark_borderUnwissenheit (II)

.
Im ersten Bei­trag zum The­ma "Unwis­sen­heit" habe ich dar­auf ver­wie­sen, wie im Lau­fe der letz­ten Jahr­zehn­te die Natur­wis­sen­schaf­ten all­mäh­lich aus dem Schul­all­tag ver­bannt wer­den indem die dafür ver­füg­ba­re Stun­den­zahl immer mehr ein­ge­schränkt wird.

Wei­ter habe ich auf den Unter­schied zwi­schen erlern­ba­rem und zu ver­ste­hen­dem Wis­sen hin­ge­wie­sen - aus­wen­dig­ler­nen wird z.B. bei "PISA" der Vor­zug gege­ben. Wo viel aus­wen­dig gelernt wird sind die Ergeb­nis­se besser.

Das führ­te zu der Betrach­tung wel­che Absol­ven­ten die Unter­neh­men bevor­zu­gen*. Es sind Jene, die in klein­sten Teil­be­rei­chen ver­tief­te Kennt­nis­se auf­wei­sen. Die Gene­ra­li­sten ster­ben so aus - und mit ihnen die fächer­über­grei­fen­de Sicht der Welt:
Die ist aber nötig ist um Fort­schritt zu bewirken.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

Was wir heu­te an "Inno­va­ti­on" sehen ist im wesent­li­chen eine Fort­ent­wick­lung bestehen­der und bereits bekann­ter Tech­nik. Es wird in immer klei­ne­ren Gerä­ten all das zusam­men­ge­faßt, was vor Jahr­zehn­ten noch ein­zeln und in grö­ße­ren Gerä­ten zu haben war. Der Preis dafür ist eine immer umfang­rei­che­re Infor­ma­ti­ons­flut und eine sich aus­wei­ten­de Erwar­tung hin­sicht­lich der Ver­füg­bar­keit des Einzelnen:
Jeder muß immer und über­all "ver­netzt" sein - min­de­stens aber mit nur gerin­gem Ver­zug reagieren.

Dabei ist bekannt, dass es eine Gren­ze der Kapa­zi­tät des mensch­li­chen Gei­stes gibt. Ruhe­pau­sen sind beson­ders für krea­ti­ve Arbei­ten unab­ding­bar. Für grund­sätz­lich neu­es Den­ken, d.h. die Schaf­fung von Ideen und Fort­schritt jen­seits bereits bekann­ter Gren­zen, braucht man Abstand vom All­tag und der Hek­tik des nor­ma­len Arbeitstages.

Hier wird deut­lich: Wer Arbeit plant soll­te auch Grund­kennt­nis­se der Human­me­di­zin und Bio­lo­gie des Men­schen haben. Anson­sten besteht die Gefahr, dass Unmög­li­ches erwar­tet wird - und das wer­den selbst die gut­wil­lig­sten Mit­ar­bei­ter nur für eine begrenz­te Zeit lei­sten kön­nen. Ein "Zuviel" an Erwar­tung jen­seits des­sen, was Men­schen zu lei­sten imstan­de sind, kann so das Schei­tern eines Vor­ha­bens bewir­ken. Oft braucht es nur mehr Zeit um erfolg­reich been­det wer­den zu können.

Die­ses Wis­sen allei­ne reicht manch­mal nicht aus. Es müs­sen auch min­de­stens Grund­kennt­nis­se zu Fach­be­rei­chen vor­han­den sein die mit dem eige­nen Fach­ge­biet nicht unmit­tel­bar in Zusam­men­hang stehen.

Neh­men wir z.B. die Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten, Bei­spiel Wasserbau:
Da reicht es nicht aus über die Volu­mi­na und Durch­mes­ser von Rohr­lei­tun­gen etwas zu wis­sen, son­dern viel bedeut­sa­mer sind Kennt­nis­se zum Umwelt­ein­fluß von Bau­maß­nah­men - also der Ein­fluß auf die Öko­lo­gie der betrof­fe­nen Was­ser­bau­maß­nah­men. Min­de­stens soll­ten ein paar Eck­da­ten bekannt sein - weil nicht zu jedem Pro­jekt die ein­schlä­gig erfah­re­nen Fach­leu­te hin­zu­ge­zo­gen wer­den kön­nen. Anson­sten besteht die Gefahr, dass ein Pro­jekt zwar tech­nisch OK, aber eben nicht umwelt­neu­tral ist.

Dies ist nur ein Bei­spiel von vie­len mög­li­chen, es zeigt aber auf, dass eine rei­ne Fach­be­zo­gen­heit in vie­len prak­ti­schen Situa­tio­nen unzu­rei­chend sein muß. Eine Sen­si­bi­li­sie­rung ist aber nur zu erwar­ten, wenn bereits in der Schu­le Ver­bin­dun­gen zwi­schen den ver­schie­den­sten Lebens­be­rei­chen und den Natur­wis­sen­schaf­ten dar­ge­stellt und bear­bei­tet werden.

Es ist ja nicht nur das Arbeits­le­ben betrof­fen - auch im pri­va­ten Bereich erge­ben sich zuneh­mend Not­wen­dig­kei­ten ein Min­dest­maß an natur­wis­sen­schaft­li­chen Kennt­nis­sen zu haben:
Der Kom­plex "Nah­rung", "Gesun­de Ernäh­rung" und "Nah­rungs­ge­win­nung", der Bereich "Medi­zin", "Ent­ste­hung, Vor­beu­gung und Behand­lung von Krank­hei­ten" oder das The­ma "Che­mi­sche Pro­duk­te im All­tag" sind Muster­fäl­le, in denen es einer Grund­in­for­ma­ti­on zu Natur­wis­sen­schaf­ten bedarf um Aus­sa­gen ein­zu­ord­nen und einen eige­nen Weg zur Gestal­tung des per­sön­li­chen Lebens zu fin­den. Es hier Pro­du­zen­ten zu über­las­sen die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen anzu­bie­ten heißt sich aus­zu­lie­fern und dadurch mani­pu­lier­bar zu werden.

Im näch­sten Teil (3) zum The­ma "Unwis­sen­heit" wer­de ich auf Mög­lich­kei­ten zur - neu­tra­len - Infor­ma­ti­on ein­ge­hen und ein paar Grund­re­geln aus den ver­schie­de­nen natur­wis­sen­schaft­li­chen Gebie­ten darstellen.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

⇨ wei­te­re Tei­le zu die­sem The­ma folgen ....

* Sie­he hier­zu auch "Aus­bil­dung und Arbeits­plät­ze: Wie bloß unse­re Lücken füllen?"

bookmark_borderSich verzockt ..?!
*3 updates*

.
*update (1)* (15:30h); *update (2)* (18:00h); *update (3)* (12.03.;21:00h).

.... und das gleich in meh­rer­lei Hin­sicht, hat sich der Herr Hoe­neß. 3,3 Mil­lio­nen unver­steu­ert. Dazu noch­mal 15 Mil­lio­nen - gesam­te Steu­er­schuld lt. "legal tri­bu­ne online" [LTO] dem­nach 18,5 Mio. Steuerschuld.

**edit/update (2)**
[11.03.2014; 18:00h]
Lt. "law­blog" sol­len es jetzt schon 23,7 Mil­lio­nen sein (Ein­schub: nun sind es schon 26 Mil­lio­nen) - und das vom Finanz­amt zugun­sten des Herrn Hoe­neß berechnet.

Reicht da noch der Hin­weis auf "Wohl­tä­tig­keit"?
Wenn die Sum­men dort in kei­nem Ver­hält­nis stehen?

Reicht da noch der Hin­weis auf "unta­de­li­gen Lebenswandel"?
Wenn jedes Kind schon weiß: Steu­er­hin­ter­zie­hung ist kein 'Kavaliers'delikt?

Reicht da noch die "Selbst­an­zei­ge"?
Wenn sie nur­mehr ein Sech­stel der tat­säch­lich hin­ter­zo­ge­nen Beträ­ge beinhaltete?

Bei ihnen - lie­be Leser - und mir mög­li­cher­wei­se nicht. Wir sind ja auch kei­ne Fuß­bal­ler und nicht in Bay­ern gut 'ver­netzt', so wie der ehren­wer­te Herr Hoeneß.

Der Aus­gang die­ses Pro­zes­ses ist die Nagelprobe:
Leben wir noch in einem Rechts­staat oder nicht?

Zuletzt noch fol­gen­der Gedan­ke:
Wäh­rend nun in den Fern­seh­nach­rich­ten und son­sti­gen Medi­en der Fall Hoe­neß dis­ku­tiert wird soll­ten wir uns fra­gen "Wovon lenkt die­ses Spek­ta­kel ab?" oder viel­leicht "Was heckt unse­re Koali­ti­ons­re­gie­rung gera­de aus von dem unse­re Auf­merk­sam­keit abge­lenkt wer­den soll?"

**edit/update (1)**
[11.03.2014; 15:30h]
Ganz offen­sicht­lich ist schon 'mal eine Schwei­ne­rei auszumachen:
Ein­schrän­kung des Informationsfreiheitsgesetzes

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

PS:
Die rest­li­chen Steu­er­hin­ter­zie­her im Lan­de wer­den gut beob­ach­ten - und wahr­schein­lich auch gut bera­ten sein sich jetzt 'auf den Pfad der Tugend' zu bege­ben und ihre Steu­er­schul­den an uns Alle (!) zu zahlen:
Weil ich trotz vie­ler Rück­schlä­ge die Hoff­nung noch nicht völ­lig ver­lo­ren habe und erwar­te, dass Herr Hoe­neß schon des­we­gen 'ein­sit­zen' wird, weil ihn bei die­sen Beträ­gen selbst kor­rup­te Poli­ti­ker wie eine 'hei­ße Kar­tof­fel' fal­len las­sen werden.

*update (3)*
**edit**
Der Herr Patho­lo­ge hat mir zum The­ma "Steu­er" ein E-Mail geschickt, das ich mit freund­li­cher Geneh­mi­gung hier ein­stel­len darf. Es ist die Zusam­men­fas­sung eines Gesprächs, dass er mit einem Bekann­ten, Eng­län­der, führte:

.. Da gera­de Uli Hoe­neß in den Nach­rich­ten ist, haben wir das The­ma auch durch­ge­nu­delt. Sei­ne Ein­schät­zung: "Wenn ich Herr Hoe­neß wäre, wür­de ich bei der Ver­hand­lung ein­fach sagen: Nein, ich zah­le kei­ne Steu­ern." Sei­ne Begrün­dung: Steu­ern die­nen dem Staat ledig­lich dazu, die Infla­ti­on vor­an­zu­trei­ben. Wür­de ein Staat über­haupt kei­ne Steu­ern erlas­sen, sol­le er ein­fach Geld drucken und davon Gemein­schafts­aus­ga­ben bezahlen.
Steu­er­flücht­lin­ge gäbe es somit nicht, die durch das mehr­ge­druck­te Geld ent­ste­hen­de Infla­ti­on ent­sprä­che der durch Steu­ern erzeug­ten Infla­ti­on (er sieht Steu­ern als Ent­wer­tung des Gehal­tes). Sei­ner Mei­nung nach erzeu­gen auch Ban­ken nicht vor­han­de­nes Geld, wenn sie Kre­di­te ver­ge­ben, da sich die Ban­ken das Geld bei der Zen­tral­bank "bor­gen", die eben­falls kein Geld hat und die­ses ein­fach (durch Aus­stel­lung eines Bonds) "erzeugt". Der Bond muss zurück­ge­zahlt wer­den, zusätz­lich dazu Zin­sen. Effek­tiv kre­iert die Bank Ver­mö­gen, da sie das vir­tu­el­le, nicht vor­han­de­ne Geld zurück bekommt (also die vir­tu­el­le Ent­nah­me wie­der nul­len kann) plus die rea­len Zin­sen vom Kre­dit­neh­mer, die die­ser erwirt­schaf­ten muss .. 

Sei­ne The­se unter­stützt er mit einem Doku­men­tar­film, der auf You­tube zu fin­den ist:
- Eng­lisch (Ori­gi­nal­text) The Secret of OZ
- Deutsch syn­chro­ni­siert The Secret of OZ

- Sie­he auch die­ses VIDEO (Eng­lisch)
- Sie­he zusätz­lich: A. Ein­stein / S. Freud - Schrift­wech­sel: MACHT & KRIEG

bookmark_borderSammelsurium X

.

  •  
    Um den Poli­ti­ker­lü­gen Glei­ches ent­ge­gen­zu­set­zen hat sich der Jour­na­list Gut­jahr unter dem Titel "Die Vor­rats­da­ten-Ver­rä­ter" Gedan­ken gemacht und eine Bild­se­rie ent­wickelt - bekannt­lich sagen Bil­der mehr als Worte.
     

     
    [Bild­quel­le: Sie­he Text oben]
     
     ∙ ▪ ☉ ▪ ∙ 
  •  

    Noch­mal zum The­ma "Maut" - und dazu die Anmer­kung, daß lt. Fern­seh­um­fra­ge ca. zwei Drit­tel der Deut­schen (angeb­lich? tat­säch­lich?) eine Maut für rich­tig halten:
     



      Wenn die Maut wirk­lich kommt wird damit eine Lawi­ne losgetreten ....
     
      
     ∙ ▪ ☉ ▪ ∙ 
  •  
    Ein wit­zi­ges Bild von einem Hasen der eine Schlan­ge im Maul hält sah ich in einem Film-Vor­spann und habe einen 'screen shot' davon gemacht:
     

     
    [Film: Robert Zim­mer­mann wun­dert sich über die Lie­be]
     Der Film selbst war nur bedingt 'wit­zig', manch­mal zu kla­mau­kig, das hät­te (mir) ohne die­se Pas­sa­gen bes­ser gefallen.
     
     ∙ ▪ ☉ ▪ ∙ 

bookmark_borderSammelsurium IX*

.
Heu­te nur drei 'topics' ....

  • KITKAT mit Tau­rin & Vitaminen
    da wur­de ich wie­der mal neu­gie­rig, denn aus rei­ner Men­schen­freund­lich­keit Kat­zen­freund­lich­keit wird das vom Her­stel­ler nicht ins Kat­zen­fut­ter getan .... und wie ich fest­stel­len konn­te ist es schon wegen des natür­li­chen Vor­kom­mens kei­ne beson­de­re Sor­ge um die Kat­zen son­dern ledig­lich ein Argu­ment für die Werbung.

    Anders gesagt: Man benennt einen sowie­so vor­kom­men­den Inhalts­stoff als beson­de­re 'Lei­stung' des Pro­duk­tes1.

    Bei Wiki­pe­dia gibt es Infor­ma­tio­nen zur Not­wen­dig­keit von Tau­rin für die aus­ge­gli­che­ne Ernäh­rung von Katzen.

    Vega­ne Ernäh­rung für Kat­zen - der Gip­fel der Perversion!
    Kat­zen sind Räu­ber - und sie ernäh­ren sich dem­entspre­chend durch das töten von Beu­te­tie­ren mit anschlie­ßen­dem Ver­zehr. Eine Kat­ze "vegan" zu ernäh­ren ist etwa so, als ob man einem Kän­gu­ru das Sprin­gen ver­bie­ten woll­te: Abartig!

    *update* (02−01−2014)

    B12-Man­gel­er­näh­rung.. Min­der­jäh­ri­ge im Wachs­tums­al­ter haben näm­lich nicht nur einen deut­lich ver­stärk­ten Bedarf nach Coba­la­mi­nen, son­dern sind auch davon abhän­gig, wel­che Infor­ma­tio­nen und Spei­sen ihre Eltern ihnen vorsetzen.
    Letz­te­res gilt auch für Hun­de, Kat­zen und ande­re evo­lu­tio­när als Fleisch­fres­ser geform­te Haus­tie­re von Vega­nern, deren ideo­lo­gi­scher Fana­tis­mus teil­wei­se so weit geht, dass sie sogar die­se fleisch­frei ernäh­ren wol­len ..
    [Quel­le]

  •  ∙ ▪  ▪ ∙ 
  • Bei Hei­se ("tele­po­lis") wer­den ab und an Umfra­gen durch­ge­führt - aktu­el­le The­men wer­den den Lesern zur Ent­schei­dung nach Mul­ti­ple-Choice-Art prä­sen­tiert (vor­ge­ge­be­ne Ant­wor­ten aus denen eine gewählt wer­den soll).




    Das war die Umfra­ge Stand 04.12. - in der Vor­wo­che sah das Ergeb­nis nur gering­fü­gig anders aus: 62% / 24% / 15% 
  •  ∙ ▪  ▪ ∙ 




  • Ich wüß­te zu gern, wie eine brei­te Öffent­lich­keit dar­über den­ken wür­de wenn sol­che unge­setz­li­chen Machen­schaf­ten und Täu­schung der Volks­ver­tre­ter publik würden ....

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

1 Man kennt das so ähn­lich von den Vit­ami­nen in Mar­ga­ri­ne: Die wer­den nicht bei­gemischt aus Sor­ge um die Gesund­heit der Ver­brau­cher, son­dern weil sie das Ran­zig­we­den des ent­hal­te­nen Fet­tes verhindern.
* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch das Inter­net & die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es Mail-Aus­zü­ge oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden ....

bookmark_borderAuf Krawall gebürstet ....

Der net­te Herr Gabri­el von der SPD.

Nach dem Par­tei­tag in Hes­sen ein wenig 'dünn­häu­tig', der Herr. Es lief wohl - ent­ge­gen sei­ner Aus­sa­ge - nicht alles rund bei der Ver­an­stal­tung. Nicht nur die Mit­glie­der­be­fra­gung, son­dern auch ande­re Vor­ge­hens­wei­sen der Bald-Koali­tio­nä­re (?) sind äußerst zwei­fel­haf­ter Natur.

Das Par­tei­tref­fen in Hes­sen soll­te die Genos­sen auf ein "JA" zum Koali­ti­ons­ver­trag einstimmen:
Der listen­rei­che Herr Gabri­el hat­te sich das so aus­ge­dacht um bei den Ver­hand­lun­gen immer mal wie­der Druck machen zu kön­nen - und die CDU/CSU hat wohl des­we­gen tat­säch­lich man­che Krö­te mehr geschluckt als ohne die­sen Schach­zug 'zu holen' gewe­sen wäre.

Spit­ze und sehr mutig war Frau Slomka. 

Von der ich nach die­sem Inter­view glau­be, daß sie den Herrn Gabri­el nicht so beson­ders gut lei­den kann, obwohl sie stand­haft das Gegen­teil beteuerte.
Mutig schon des­we­gen, weil sie nicht ein­knick­te, son­dern mun­ter wei­ter Salz in die Wun­de rieb ....

Jetzt bin ich mal gespannt wie es wei­ter­geht. Gera­de der Herr Gabri­el hat sich dafür stark gemacht die Macht der Poli­tik in den Auf­sichts­rä­ten der öffent­lich-recht­li­chen Anstal­ten zu verringern. 

Nun gibt es mit die­sem Inter­view ein Exem­pel an dem die Ernst­haf­tig­keit sei­nes Wol­lens geprüft wer­den kann.