Sortiert nach

×

bookmark_borderTrans­port (1)

Teil 2
Wie erfol­gen die Auf­nah­me des Was­sers und der Makro-/Mi­kro­ele­men­te?

In der gesam­ten beleb­ten Umwelt gibt es drei wesent­li­che Pro­zes­se mit deren Hil­fe Sub­stan­zen in Lebe­we­sen hin­ein und aus Lebe­we­sen her­aus beför­dert werden:

  1. Dif­fu­si­on
    Inner­halb der Zel­len wer­den Was­ser und ande­re Sub­stan­zen auf der phy­si­ka­li­schen Grund­la­ge der Dif­fu­si­on bewegt und so ausgetauscht.
  2. Osmo­se
    Zwi­schen Zel­len, zwi­schen ver­schie­de­nen Gewe­ben, und zwi­schen der Umwelt und leben­den Zel­len erfol­gen die Was­ser- und Sub­stanz­ver­tei­lung durch Osmo­se, weil semi­per­meable Mem­bra­nen zu pas­sie­ren sind. 
  3. Akti­ver Trans­port
    Wer­den Stof­fe nicht durch die bei­den vor­her benann­ten Mecha­nis­men aus­ge­tauscht, dann wer­den sie "aktiv", d.h. durch (gesteu­er­te, ener­gie­ver­brau­chen­de) Kanä­le geschleust. In man­chen Fäl­len wer­den Stof­fe zuvor an Trans­por­tei­wei­ße ange­dockt und erst dann kön­nen sie trans­por­tiert werden.
  • Das pas­siert immer dann, 
    • wenn Stof­fe zu 'sper­rig' sind
      (che­misch: stark ver­zweig­te Moleküle),
    • wenn ihr Durch­mes­ser sehr groß ist
      (che­misch: Teil­chen­grö­ße der betei­lig­ten Ato­me, abhän­gig von der Posi­ti­on im Periodensystem),
    • weil sie (star­ke, ungleich ver­teil­te) elek­tri­sche Teilladun­gen haben
      (che­misch: Elek­tro­ne­ga­ti­vi­tät), oder
    • weil sie gegen ein Kon­zen­tra­ti­ons­ge­fäl­le trans­por­tiert wer­den müssen.

Fort­set­zung "Mine­ral­stof­fe (III)" folgt

bookmark_borderWasser, chemisch & physikalisch

.
Jüngst waren die Eigen­schaf­ten von Was­ser, sei­ne Wan­de­rung in Orga­nis­men und sei­ne Fähig­keit Sal­ze zu 'lösen' Gegen­stand einer Dis­kus­si­on. Da wur­de viel Unfug über die Rol­le des Was­sers und sei­ne Auf­ga­ben im mensch­li­chen Orga­nis­mus ver­brei­tet. Daher will ich in den fol­gen­den Absät­zen ver­su­chen ein wenig Licht ins Dun­kel der Abgrün­de von Unwis­sen­heit, Vor­ur­teil und Falsch­dar­stel­lun­gen zu bringen.

Abbil­dun­gen ["click!" ver­grö­ßert]: Wiki­pe­dia CC-Lizenz

Zunächst ist es wich­tig die beson­de­ren Eigen­schaf­ten des Was­sers herauszustellen: 

  1. 1

    Es han­delt sich um ein 104,5° gewin­kel­tes Mole­kül (sie­he Abbil­dung) aus zwei Ato­men Was­ser­stoff (weiß) in Form von Was­ser­stoff-Ionen (H+) und einem Atom Sau­er­stoff (rot) in Form eines Sau­er­stoff-Ions (O2-).
  2. 1

    Was­ser ist zudem ein "Dipol" (sie­he Abbil­dung). Wegen der stark ver­schie­de­nen Ladun­gen von Sau­er­stoff und Was­ser­stoff ord­nen sich die Ato­me so an, dass das Sau­er­stoff­atom in der Mit­te liegt, die bei­den Was­ser­stoff­ato­me von­ein­an­der ent­fernt auf unter­schied­li­chen Sei­ten des Sau­er­stoff­atoms. So wird die Sei­te auf der die Was­ser­stoff­ato­me lie­gen "+" (posi­tiv gela­den), die abge­wand­te Sei­te dage­gen "-" (nega­tiv geladen).
  3. 1
    Was­ser zer­legt sich unter defi­nier­ten Umstän­den selbst in ver­schie­den gela­de­ne Teil­chen [2 H2O H3O+ + OH-] und ist daher in der Lage als "Lösungs­mit­tel" die Kri­stall­git­ter von Sal­zen auf­zu­lö­sen (sie­he Abbildung).
  4. 1

    Wegen der Wech­sel­wir­kung zwi­schen den gela­de­nen Was­ser­mo­le­kü­len ent­ste­hen zwi­schen ihnen Kräf­te, die in der Lage sind die Was­ser­ober­flä­che zu 'ver­dich­ten' - so ent­steht eine Ober­flä­chen­span­nung die z. B. in der Lage ist Gegen­stän­de zu 'tra­gen'.
  5. Was­ser erreicht sei­ne größ­te Dich­te nicht bei 0°C, son­dern schon bei ca. 4°C - das führt dazu, dass Eis auf dem ('dich­te­ren') Was­ser nied­ri­ge­rer Tem­pe­ra­tur schwimmt, bzw. das Was­ser unter dem Eis nicht in den festen Zustand übergeht.

Man beach­te ins­be­son­de­re
den unter Punkt iii behan­del­ten Sach­ver­halt
:
Die Was­ser­mo­le­kü­le umhül­len die posi­tiv gela­de­nen Ionen (= Ato­me mit Ladung) des Sal­zes (grün, Natri­um, Na) und die nega­tiv gela­de­nen Ionen (blau, Chlo­rid, Cl) - und zwar so, dass die "posi­ti­ve" Sei­te des Was­se­mo­le­küls sich an das nega­ti­ve Chlo­rid­teil­chen, die "nega­ti­ve" Sei­te des Was­ser­mo­le­küls sich an das posi­ti­ve Natri­um­teil­chen legt. 

Das Was­ser - in Form sei­ner ein­zel­nen Mole­kü­le - dringt so zwi­schen die Salz­be­stand­tei­le Na und Cl und löst deren Git­ter­ver­bund auf. Ergeb­nis ist eine "Lösung" aus Was­ser und (Koch-) Salz, im Volks­mund 'Lake'.
Ähn­lich geschieht die­ser Vor­gang natür­lich auch bei ande­ren Sal­zen, und da unser Kör­per im Wesent­li­chen aus Was­ser besteht kann man ihn als "Wäss­ri­ge Lösung" auf­fas­sen. Alle che­mi­schen Pro­zes­se unse­res Orga­nis­mus - mit Sam­mel­be­griff als "PHYSIOLOGIE" bezeich­net - unter­lie­gen daher bestimm­ten che­misch-phy­si­ka­li­schen Bedin­gun­gen, die über­all in der beleb­ten Umwelt gleich ablaufen.

Dar­aus folgt:
Man kann sich kei­ne Abläu­fe "wün­schen" oder etwas "glau­ben" - man muß die zugrun­de lie­gen­de CHEMIE ver­stan­den haben um Pro­zes­se in unse­rem Kör­per zu erklären.

Wie Was­ser & Che­mie miß­bräuch­lich zur Kon­su­men­ten­täu­schung ver­wen­det wer­den → HIER
Weiterlesen/Vertiefen:
- Pola­re Moleküle
- Che­mie: Eigen­schaf­ten des Wassers
- Schü­ler­wis­sen: Eigen­schaf­ten des Wassers
- Wiki­pe­dia: Was­ser

[Fort­set­zung folgt:
- Mine­ral­stof­fe,
- Metho­den der Wissenschaft,
- Was­ser & Sal­ze - Trans­port­pro­zes­se.]

bookmark_border30:2

.

.. while our major news net­works show­ca­sed the slaugh­te­ring of Foley and Sotl­off, they blacked out a sto­ry that Sau­di Ara­bia had behea­ded an Ira­ni­an and three Syri­ans con­vic­ted of attemp­ting to smugg­le hash­ish, brin­ging the num­ber of peo­p­le deca­pi­ta­ted the past month in the oil-rich king­dom to 30. The bar­ba­ri­ty of the Sau­dis, our [U.S.A. Anm.d.Verf.] fri­ends and clo­se allies in the Midd­le East ..

[Quel­le / Link]

Ich hat­te schon zuvor dar­auf hin­ge­wie­sen: Jede Hin­rich­tung ist abzu­leh­nen, egal aus wel­chem Grund, weil sie ledig­lich ein archai­sches Prin­zip von "Auge für Auge" repli­ziert. Das soll­te im 21. Jahr­hun­dert längst 'über­holt' sein.

30:2 - das sind 2 Ent­haup­tun­gen durch IS, die jetzt laut Rede des U.S.-Präsidenten die geball­te Macht der U.S.A. und ihrer Ver­bün­de­ten tref­fen soll gegen 30 Ent­haup­tun­gen im letz­ten Monat allei­ne (!) durch Sau­di Ara­bi­en, einen engen Ver­bün­de­ten der U.S.A. Wir wür­den wohl aus unse­rer Sicht die Sau­dis bestimmt nicht als lupen­rei­ne Demo­kra­ten bezeichnen.

Der Unter­schied zwi­schen den Sau­dis und IS?

Die Sau­dis haben Öl - und sie haben jüngst den Ame­ri­ka­nern "Trai­nings­camps" gestattet. 

Es gibt zudem Ver­öf­fent­li­chun­gen die spe­ku­lie­ren, die IS sei eine "Trup­pe, in Jor­da­ni­en aus­ge­bil­det und bewaff­net von der CIA" um den Nahen Osten zu desta­bi­li­sie­ren und den U.S.A. eine Hand­ha­be zu ver­stärk­tem Ein­grei­fen zu geben ....

bookmark_borderAlles "neu" ....

Linux

Das neue Linux Mint (ich benut­ze #17-64, Cin­na­mon) ist in neu­em Gewand ver­öf­fent­licht und nach­dem - zum Glück erst kurz nach einer Daten­si­che­rung - wie­der mal eine Stö­rung auf­ge­tre­ten war, auch installiert.

.. Für die mei­sten Win­dows­nut­zer ist Linux eine schlech­te­re Win­dows­ko­pie. Es hat weni­ger offen­sicht­li­che Funk­tio­na­li­tät, weni­ger Inte­gra­ti­on und viel mehr Kom­ple­xi­tät. Die­se Art von Nut­zern sieht Linux als ein schlech­tes Betriebs­sy­stem. Und das ist rich­tig: Es erfüllt nicht ihre Bedürf­nis­se. Ihre Bedürf­nis­se sind ein Betriebs­sy­stem, das sehr ein­fach zu ver­wen­den ist und alles tut, ohne dass sie etwas ler­nen müssten.
Win­dows wur­de erschaf­fen für nicht tech­nik­kun­di­ge Nut­zer. Unter die­sen Nut­zern ist die Wahr­neh­mung weit ver­brei­tet, dass Linux schwer zu benut­zen sei. Das ist nicht der Fall, aber es ist ein ver­ständ­li­ches Missverständnis.
Linux ist tat­säch­lich erfreu­lich ein­fach zu benut­zen. Wirk­lich. Es ist wirk­lich ein­fach zu benutzen. ..

[Quel­le]

bookmark_borderAuge für Auge, ....

Tora
(Ex 21,23 – 25 EU)

„… so sollst du geben
Leben für Leben,
Auge für Auge,
Zahn für Zahn,
Hand für Hand,
Fuß für Fuß,…" 

[WIKIPEDIA]

Ein Mensch wur­de von den ISIS-Mili­zen getö­tet.
Auf bar­ba­ri­sche Art & Wei­se, jen­seits unse­rer Wertvorstellungen.

Es ist sehr bedau­er­lich, dass hier ein Unschul­di­ger ster­ben mußte.
Ein Auf­schrei geht um die Welt.
Mit Recht.

Vie­le Men­schen wer­den täg­lich durch Kampf­droh­nen der Ame­ri­ka­ner getö­tet.
Auf 'ele­gan­te' Art & Wei­se, jen­seits unse­rer Vorstellungskraft.

Es ist sehr bedau­er­lich, dass immer wie­der Unschul­di­ge ster­ben, Frau­en, Kin­der, Greise.
Ich ver­mis­se den Auf­schrei rund um die Welt.
Mit Recht?

bookmark_borderEntwicklungsschritte
* update * (08.08.2014)

.
Über den gesam­ten Zeit­raum der Erd­ge­schich­te las­sen sich von­ein­an­der abhän­gi­ge Ver­än­de­run­gen nachweisen:

Eine Erst­be­sie­de­lung mit Lebe­we­sen, die sich auf dem Erd­ball ver­brei­te­ten - durch Kata­stro­phen­ein­fluß wur­de spä­ter die Arten­zahl auf 1% der vor­he­ri­gen Viel­falt reduziert.
Danach ein Wie­der­auf­blü­hen des Lebens bis zur Ära der Dino­sau­ri­er und die zwei­te Kata­stro­phe, die wie­der­um nur ca. 1% aller Lebe­we­sen über­le­ben ließ.

Dann die drit­te Wel­le der Evo­lu­ti­on auf die­sem Pla­ne­ten, die die Art her­vor­brach­te, die jetzt zur Aus­lö­schung ohne Kata­stro­phe, son­dern durch ihr eige­nes Tun füh­ren wird: 

Homo sapiens

Wobei in der Bezeich­nung selbst schon eine erstaun­li­che, unge­woll­te aber doch so vor­treff­li­che Iro­nie ver­steckt ist, denn "sapi­ens" trifft erstens nur auf Weni­ge zu - und zwei­tens sind unter die­sen Weni­gen Vie­le, die zum Unter­gang ihrer eige­nen Art beitragen.

Die Evo­lu­ti­on hat kei­ne Chan­ce mehr.
Eine ihrer Krea­tu­ren ver­hin­dert durch ihr unheil­vol­les Wir­ken auf die­sem Pla­ne­ten deren wei­te­re Akti­vi­tät - kehrt sie sogar ins Gegen­teil um, indem sie die Zahl der Arten durch Aus­rot­tung täg­lich ein wenig schrump­fen läßt und der Evo­lu­ti­on so die Basis entzieht.

*update*
(08.08.2014; Quel­le)

Bei "hei­se" gibt es den oben ver­link­ten Bei­trag mit dem Titel "Droht das sech­ste Mas­sen­ster­ben?" der sich mit dem glei­chen The­ma befaßt. Zwar sind Unter­schie­de in der Her­lei­tung vor­han­den, aber das Fazit fällt so aus wie ich es gezo­gen habe:
Wis­sen­schaft­lich belegt - der Mensch rot­tet erst die Natur aus, zer­tört die Umwelt und ent­zieht sich so sei­ne Lebensgrundlage.

bookmark_borderErhaltet die Netzneutralität
- ein Vorschlag zur Kommunikation des Problems
*update* (09.06.2014)

.
"Die Macht der Zen­sur hat sich von den staat­li­chen Stel­len mitt­ler­wei­le auf pri­va­te Unter­neh­men ver­la­gert, eine gefähr­li­che Ent­wick­lung, da sie erstens schwer nach­weis­bar ist und zwei­tens nicht den gesetz­li­chen Regeln folgt." - das war der ein­lei­ten­de Satz zum Arti­kel von gestern zum The­ma Zensur.

Heu­te geht es um ein noch wich­ti­ge­res The­ma: Netzneutralität.

Das ist den mei­sten Men­schen schwer zu ver­mit­teln und eine 'grif­fi­ge' Beschrei­bung des­sen zu geben, was es für die ein­zel­ne Per­son bedeu­tet. Der Begriff selbst ist nicht auf­schluß­reich, daher muß eine ein­fa­che­re Erklä­rung gefun­den wer­den um die Dring­lich­keit der Ange­le­gen­heit zu beschreiben.

Ich schla­ge vor:

"Geld soll Inhalt & Geschwindigkeit
des Internets bestimmen!
Wollt ihr das?"
Netzneutralität erhalten!

- denn Auf­heb­nung der Netz­neu­tra­li­tät ist nur eine ver­deck­te Spiel­art von Zen­sur .... und wo ich gera­de dabei bin:
Es soll­te selbst­ver­ständ­lich sein, dass alle Inhal­te die den lokalen/nationalen Geset­zen ent­spre­chen, ohne Ein­grif­fe der Netz­be­trei­ber ver­öf­fent­licht wer­den. Egal wo sie selbst ihren Fir­men­sitz haben.

*update*
(09.06.2014)
Sie­he hier­zu einen Bei­trag bei "tele­po­lis".

bookmark_borderSonnensteuer (II)

Vor eini­gen Mona­ten hat­te ich über Ari­zo­na berichtet
- dort machen sich die Ener­gie­ver­sor­ger stark dafür Ein­spei­sun­gen und selbst­er­zeug­te Ener­gie aus Son­nen­licht mit einer Abga­be zu bele­gen.

Am Ende mei­ne Frage:
"Ich bin gespannt,
wann hier bei uns die erste Gesell­schaft auf die Idee kommt ...."

Nun, es hat nicht ein­mal ein Jahr gedau­ert und schon ist die Ant­wort parat - unser Wirt­schafts­mi­ni­ster Gabri­el über­trifft (als Sozi­al­de­mo­krat!) noch alle Kapitalistenträume:
[Zitat von 'tele­po­lis']

.. Wer Solar­strom in gro­ßen Son­nen-Kraft­wer­ken erzeugt, soll künf­tig min­de­stens drei Cent Son­nen­steu­er pro Kilo­watt­stun­de für den Eigen­ver­brauch bezah­len. Wer dage­gen Koh­le­strom erzeugt und die­sen selbst ver­braucht wie die gro­ßen Koh­le­kraft­wer­ke, soll von der EEG-Umla­ge befreit bleiben.
Die­se total ver­rück­te und kaba­rett­rei­fe Idee hat aus­ge­rech­net der Wirt­schafts­mi­ni­ster die­ses Lan­des, zugleich zustän­dig für die Ener­gie­wen­de, ins Spiel gebracht: Sig­mar Gabriel! .. 

.... und irgend­wann, da bin ich sicher, wird noch ein Poli­ti­ker auf die Idee kom­men Sau­er­stoff der Luft zu besteu­ern, das lebens­wich­ti­ge Was­ser woll­te ja die EU auch nicht als "Men­schen­recht" akzeptieren.

bookmark_borderDie Weltbevölkerung steigt
und die vorhandenen Resourcen schwinden ....
*ÜBERSETZUNG*

.
Glo­bal Popu­la­ti­on & Glo­bal Resour­ces Rapid­ly Moving in Oppo­sing Directions
[http://independentreport.blogspot.com.es/2014/05/global-population-global-resources.html]

1

Weltweite Population & globale Resourcen bewegen sich rasant auseinander

 
Das Wachs­tum der Welt­be­völ­ke­rung im letz­ten Jahr­hun­dert ist nichts weni­ger als außer­ge­wöhn­lich. Expo­nen­ti­el­les Wachs­tum der Mensch­heit stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung und Schwie­rig­keit in den kom­men­den Jahr­zehn­ten dar.

1900 betrug die Welt­be­völ­ke­rung geschätzt 1,564 Mil­li­ar­den. Seit Juli 2013 hat die Welt­be­völ­ke­rung schät­zungs­wei­se 7,152 Mrd. erreicht (United Sta­tes Cen­sus Bureau).

Bemer­kens­wert ist, dass sich die Welt­be­völ­ke­rung im 20. Jahr­hun­dert ver­vier­facht hat.

Das Bevöl­ke­rungs­wachs­tum im Westen wur­de schnel­ler nach der Ein­füh­rung der obli­ga­to­ri­schen Imp­fun­gen und Ver­bes­se­run­gen in Medi­zin und Hygiene.

Aller­dings wur­de das glo­ba­le Bevöl­ke­rungs­wachs­tum weit­ge­hend durch die erhöh­te Nah­rungs­mit­tel­pro­duk­ti­on ange­trie­ben (die wie­der­um wur­de durch fos­si­le Brenn­stof­fe wie aus Erd­gas abge­lei­te­ten Dün­ge­mit­teln, Pesti­zi­den auf Ölba­sis und durch Koh­len­was­ser­stoff­ver­bin­dun­gen betrie­be­ner Bewäs­se­rung ermög­licht wur­de) und erlaub­te die­se mas­si­ve Expansion.

Feh­len aus­rei­chend Roh­öl und ölba­sier­te Dün­ge­mit­tel, dann kann die­ser Bevöl­ke­rungs­boom sich nicht fort­ge­set­zen. Dar­über hin­aus wer­den zusätz­li­che Mil­li­ar­den von Men­schen erheb­lich grö­ße­re Men­gen an Res­sour­cen brau­chen, von denen vie­le nicht erneu­er­bar und damit nicht nach­hal­tig zu nut­zen sind.

Die UN sagt ein ste­tig sin­ken­des Bevöl­ke­rungs­wachs­tum in der nahen Zukunft vor­aus. Aller­dings wird die Welt­be­völ­ke­rung vor­aus­sicht­lich bis zum Jahr 2050 den­noch eine Grö­ße zwi­schen 8,3 und 10,9 Mil­li­ar­den zu erreichen.

Doch eini­ge Ana­ly­sten stel­len die Mög­lich­keit wei­te­ren Wachs­tum der Welt­be­völ­ke­rung in Fra­ge, ins­be­son­de­re wegen des wach­sen­den Druckes auf Umwelt, glo­ba­le Nah­rungs­mit­tel­ver­sor­gung und Energie-Ressourcen.

Zum Bei­spiel warnt Pro­fes­sor John Bed­ding­ton, wis­sen­schaft­li­cher Chef­be­ra­ter der bri­ti­schen Regie­rung, davor, dass bis zum Jahr 2030 die Welt 50% mehr Ener­gie, Nah­rung und Was­ser brau­chen wird. Nach einem Bericht der Ernäh­rungs-und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen (FAO) von 2009 müß­te die Welt bis zu 70% mehr Nah­rungs­mit­tel pro­du­zie­ren, um bis zum Jahr 2050 3,8 Mil­li­ar­den zusätz­li­che Men­schen zu ernähren.

Aller­dings wer­den die höhe­ren Ölprei­se, der Ver­lust von Acker­land, und die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels unwei­ger­lich die Getrei­de-und Nah­rungs­mit­tel­prei­se in die Höhe trei­ben, viel­leicht außer­halb der Reich­wei­te von Mil­li­ar­den der Ärm­sten der Welt.

Rund um die Welt wer­den die Fisch­be­stän­de durch Über­fi­schung dezi­miert. Dies ist durch­aus pro­ble­ma­tisch, da so vie­le Men­schen dar­auf ange­wie­sen, Lebens­mit­tel aus den Ozea­nen zu bezie­hen. Der­zeit lebt etwa 40% der Welt­be­völ­ke­rung im Bereich bis zu 100 km von der Küste, und Mee­res­früch­te ist der größ­te Anteil ihrer Nahrung.

Laut World Wild­life Fund (WWF) ist die glo­ba­le Fische­rei­flot­te ist 2-3 mal grö­ßer als das, was die Mee­re nach­hal­tig her­vor­brin­gen können.

Als Ergeb­nis, sagt WWF, wer­den 53% der Fisch­be­stän­de der Welt voll abge­schöpft, 32% sind über­fischt, völ­lig erschöpft oder erho­len sich gera­de von einer Erschöp­fung. Dar­über hin­aus sind die mei­sten der Top-Ten der Mee­res­fi­sche, die rund 30% der gesam­ten Fische­rei­pro­duk­ti­ons­men­ge aus­ma­chen, voll­stän­dig aus­ge­beu­tet oder überfischt.

Die Bestän­de aller der­zeit als Lebens­mit­tel gefan­ge­nen Arten wer­den, lt. WWF, um 2048 zusam­men­bre­chen, wenn an der augen­blick­li­chen Situa­ti­on nichts geän­dert wird.

Das ist wirk­lich schlech­tes Timing für die Mensch­heit, da die Welt­be­völ­ke­rung vor­aus­sicht­lich bis Mit­te des Jahr­hun­derts mit 10,9 Mil­li­ar­den Men­schen ihren Höhe­punkt errei­chen wird. Offen­bar müs­sen wir Mee­res­früch­te in Zukunft von den Menüs strei­chen. Das wird die Ernäh­rung all die­ser zusätz­li­chen Mil­li­ar­den von Men­schen wirk­lich erschwe­ren, wenn nicht unmög­lich machen.

Wir müs­sen unse­re Anbau­me­tho­den neu zu bewer­ten, und begin­nen Din­ge weit­aus effi­zi­en­ter und nach­hal­tig­erzu gestal­ten um ein Mas­sen­ster­ben zu ver­mei­den. Die wich­tig­ste Fra­ge für die Zukunft wird Was­ser sein. Rund um den Glo­bus sind die Bevöl­ke­rungs­zah­len ange­stie­gen, unser Was­ser­ver­brauch expo­nen­ti­ell gewachsen.

Als Ergeb­nis sind unse­re Grund­was­ser­re­ser­ve­ge­bie­te mit einer alar­mie­ren­den Geschwin­dig­keit ent­leert wor­den. Zum Bei­spiel die Ogal­la­la Grund­was­ser, die 30 Pro­zent des Bewäs­se­rungs­be­darfs der Ver­ei­nig­ten Staa­ten umfasst, könn­te bis zum Jahr 2060 über­wie­gend auf­ge­braucht sein wenn die aktu­el­len Trends anhalten.

Einer der welt­weit füh­ren­den Res­sour­cen-Ana­ly­sten, Lester Brown, hat davor gewarnt, dass 18 Län­der - die die Hälf­te der Welt­be­völ­ke­rung aus­ma­chen - zur Zeit ihre unter­ir­di­schen Was­ser­re­ser­ven bis zu dem Punkt aus­pum­pen, der nicht wie­der auf­ge­füllt wird, und wo als Fol­ge die Erträ­ge (Ent­nah­me­men­gen) jedes Jahr immer klei­ner wer­den. Dies ist, was als "Peak­Wa­ter" bezeich­net wird.

Offen­sicht­lich ist die Art, wie wir heu­te fri­sches Was­ser ver­wen­den unhalt­bar. Die Rea­li­tä­ten des glo­ba­len Bevöl­ke­rungs­wachs­tums und der Was­ser­vor­rä­te kollidieren.

Fast die Hälf­te aller in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ver­wen­de­ten Was­sers wird für die Auf­zucht von Tie­ren als Lebens­mit­tel verwendet.

Mehr als 2.400 Gal­lo­nen (ca. 9.085 Liter) Was­ser wer­den benö­tigt, um ein Pfund Fleisch zu pro­du­zie­ren. Ein Pfund Wei­zen ver­braucht dage­gen nur 25 Gal­lo­nen (ca. 95 Liter).

Wäh­rend die Erde 57 Mil­lio­nen Qua­drat-Mei­len Land­flä­che (147.629.321.731 km²) hat, gibt es nur 12 Mil­lio­nen Qua­drat-Mei­len (31.079.857.206 km²) Acker­land (land­wirt­schaft­li­che Flä­chen). Dies sind nur 21 Pro­zent der gesam­ten Land­flä­che der Erde, eine Zahl, die bei Jeder­mann ernst­haf­te Beden­ken erzeu­gen sollte.

Auf­grund von Ero­si­on schwin­det die­se Zahl. In der Tat geht pro Jahr Acker­land in alar­mie­ren­der Geschwin­dig­keit ver­lo­ren: Über 38.610 Qua­drat-Mei­len (100.000 km²).

Dies deu­tet auf eine Bevöl­ke­rung, die immer mehr an wert­vol­len Res­sour­cen- in eini­gen Fäl­len nicht erneu­er­ba­ren Res­sour­cen - in einer ste­tig wach­sen­den Men­ge ver­braucht, um den Bedürf­nis­sen einer wach­sen­den Welt­be­völ­ke­rung gerecht zu werden.

Wir Men­schen brau­chen jetzt das Äqui­va­lent von 1,5 Pla­ne­ten, um uns zu erhal­ten, und von den 2030er Jah­ren wird es zu einem Äqui­va­lent von zwei Pla­ne­ten gestie­gen sein. Das Pro­blem ist natür­lich, dass wir nur einen Pla­ne­ten zur Ver­fügng haben.

Nach dem zuvor refe­ren­zier­ten Bericht aus 2009 der Ernäh­rungs-und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen (FAO) wird die Welt 70% mehr Nah­rungs­mit­tel zu pro­du­zie­ren haben, um bis zum Jahr 2050 alle zu ernäh­ren. Was vor­aus­sicht­lich zusätz­li­che 2-3 Mrd. Men­schen sein werden.

Ein füh­ren­der austra­li­scher Wis­sen­schaft­ler sagt zu unser aller Ent­set­zen vor­aus, die Welt müs­se in den näch­sten 50 Jah­ren mehr Lebens­mit­tel pro­du­zie­ren als wir in den Tau­sen­den von Jah­ren seit Beginn der Zivi­li­sa­ti­on pro­du­zier­ten. Das ist eine erschrecken­de Aussicht.

Wie könn­te das über­haupt erreicht wer­den? Ein sol­ches Ziel klingt abso­lut fantastisch.

In die­sem Jahr­hun­dert wer­den wir schließ­lich an die Gren­zen der Res­sour­cen­ex­trak­ti­on sto­ßen. In Zukunft wird das Leben, das wir immer für selbst­ver­ständ­lich gehal­ten haben, letzt­lich durch Res­sour­cen­er­schöp­fung begrenzt werden.

Lei­der ist unse­re gesam­te Lebens­wei­se offen­bar nicht nach­hal­tig. Laut "Glo­bal Foot­print Net­work" ver­brau­chen wir Men­schen nun die natür­li­chen Res­sour­cen der Erde für ein gan­zes Jahr in weni­ger als drei Vier­teln eines Jahres.

Im Jahr 2013 hat die Mensch­heit in weni­ger als neun Mona­ten so viel von der Natur ver­braucht wie die Erde nur in einem Jahr rege­ne­rie­ren kann.

Wie es das Herb-Stein-Gesetz mit ele­gan­ter Schlicht­heit ausdrückt:
"Wenn etwas nicht ewig so wei­ter­ge­hen kann wird es aufhören."

"Earth Over­shoot Day" ist der Tag des Jah­res an dem die Men­schen die Vor­rä­te an Land, Bäu­men und Fischen abge­schöpft haben und an dem die Jah­res­ka­pa­zi­tät des Pla­ne­ten Abfall­pro­duk­te (wie z.B. Koh­len­di­oxid) zu absor­bie­ren über­schrit­ten ist.

Die­sen "öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck" berech­net man aus der Fähig­keit des Pla­ne­ten Res­sour­cen wie­der auf­zu­fül­len und Abfall zu absor­bie­ren. Dies wird im Ver­gleich zum Ver­brauch glo­ba­ler Roh­stof­fe durch die Men­schen berechnet.

"Earth Over­shoot Day" kam im Jahr 2013 ein paar Tage frü­her als im Jahr 2012. Es war Teil eines beun­ru­hi­gen­den und fort­lau­fen­den Musters - eines Musters, das ein­fach nicht nach­hal­tig ist.

Das Glo­bal Foot­print Net­work sag­te, dass im Jahr 1961 nur rund zwei Drit­tel der zur Ver­fü­gung ste­hen­den natür­li­chen Res­sour­cen auf der Erde von der Mensch­heit ver­wen­det wur­de, aber schon in den 1970er Jah­ren erhöh­te Koh­len­di­oxid-Emis­sio­nen und all­ge­mei­ner Ver­brauch das, was der Pla­net lei­sten konn­te, zu überholen.

Der Bericht bekräf­tigt was For­scher und Wis­sen­schaft­ler zuvor gesagt hat­ten: Men­schen brau­chen jetzt das Äqui­va­lent von 1,5 Pla­ne­ten, um sich zu erhal­ten, und von der Mit­te des Jahr­hun­derts wird es auf zwei Pla­ne­ten gestie­gen sein.

Also, was bedeu­tet das für die Mensch­heit? Die Aus­sich­ten sind beängstigend.

Laut einer neu­en Gemein­schafts-Stu­die, unter Ver­wen­dung von For­schun­gen der NASA, könn­te die Gesell­schaft in nur weni­gen Jahr­zehn­ten zusammenbrechen.

Der Bericht listet fünf Risi­ko­fak­to­ren für gesell­schaft­li­chen Zusam­men­bruch auf:
Bevölkerung,
Klima,
Wasser,
Land­wirt­schaft und
Energie.
Die Kon­ver­genz von Nah­rungs-, Was­ser- und Ener­gie­kri­se könn­te einen "per­fek­ten Sturm" wäh­rend der Lebens­zeit von vie­len von uns die der­zeit leben hervorrufen.

Die Stu­die sagt, dass alle gesell­schaft­li­chen Zusam­men­brü­che in den letz­ten 5.000 Jah­ren zwei­er­lei bewirk­ten: "Streckung der Res­sour­cen auf­grund der Über­la­stung der öko­lo­gi­schen Trag­fä­hig­keit" und "Wirt­schafts­schich­tung der Gesell­schaft in Éli­te [reich] und Mas­sen (oder "All­ge­mein­heit") [arm]."

Letz­te­res ist ein The­ma, das ich hier und jetzt nicht anspre­chen will, aber ich habe es frü­her schon abge­deckt, als ich über Ungleich­heit und das Ver­schwin­den der ame­ri­ka­ni­schen Mit­tel­schicht vie­le Male berich­tet habe.

Wäh­rend eini­ge sicher­lich geneigt sind zu glau­ben, dass die Tech­no­lo­gie uns letzt­lich ret­ten wird, ver­neint der Bericht die­se Möglichkeit.

"Der tech­no­lo­gi­sche Wan­del kann die Effi­zi­enz der Res­sour­cen­nut­zung erhö­hen, aber führt auch dazu, sowohl den Pro-Kopf-Res­sour­cen­ver­brauch und das Aus­maß der Res­sour­cen­ge­win­nung zu erhö­hen, so dass die­se Effek­te, unter Ver­nach­läs­si­gung von Regle­men­tie­run­gen, Ver­brauchs­stei­ge­run­gen als Aus­gleich für die erhöh­te Effi­zi­enz der Res­sour­cen­nut­zung bewirken."

Dies sind beäng­sti­gen­de Per­spek­ti­ven. Folg­lich sind sie schwie­ri­ge Dis­kus­si­ons­the­men für vie­le von uns, und noch schwie­ri­ger zu akzep­tie­ren. Aber sie ein­fach zu igno­rie­ren schafft nicht sie nicht aus dem Weg. Mas­si­ve, histo­ri­sche, und bei­spiel­lo­se Ver­än­de­run­gen sind bereits in Gang.

Wir müs­sen uns anpas­sen - und wir müs­sen es schnell tun. Die Welt­be­völ­ke­rung und unse­re glo­ba­len Res­sour­cen bewe­gen sich rasant in ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tun­gen. Dies wird in Ver­zweif­lung und nicht wie­der gut zu machen­den Ergeb­nis­sen für Mil­li­ar­den von Men­schen auf der gan­zen Welt enden.

Der Weg, den wir ein­ge­schla­gen haben ist von Natur aus nicht nach­hal­tig. Die Welt muss sofort ihre Anstren­gun­gen auf die Erhal­tung und Effi­zi­enz zu kon­zen­trie­ren, mit beson­de­rem Schwer­punkt auf Erneu­er­bar­keit. Und natür­lich gibt es noch den Kom­plex rund um eine Geburtenkontrolle.

The time is now. This won't wait.
[Die Zeit ist reif. Dies wird nicht warten.]

 Über­set­zung by wvs
Weil ich das The­ma für sehr drin­gend und bedeut­sam hal­te habe ich mir die Mühe gemacht den Text ind Deut­sche zu über­tra­gen um ihn auch für Jene 'les­bar' zu machen, die die eng­li­sche Spra­che nicht oder nicht so gut beherrschen.
Im eng­li­schen Ori­gi­nal sind noch eini­ge Links vor­han­den auf die ich hier ver­zich­te­te habe, die ich aber denen ans Herz lege, die eng­li­schen Text lesen können. 

bookmark_borderMißverhältnis

.
Heu­te habe ich einen neu­en Brief­ka­sten gekauft. 15,99 €uro. Weiß, mit gro­ßer Klap­pe, damit auch mal ein gro­ßer Umschlag rein­paßt und die Befe­sti­gungs­schrau­ben waren auch noch drin, inclu­si­ve der Dübel.
Es war ein Kom­pro­miß, denn der aus Edel­stahl hät­te mir optisch bes­ser gefal­len. Aller­dings koste­te er dop­pelt soviel, und das war es mir dann doch nicht wert.

Eine klu­ge Ent­schei­dung wie sich spä­ter herausstellte.
Weil das Namens­schild, ein Alu­plätt­chen 3 x 14 cm, in dunk­lem Blau, incl. Gra­vur schlaf­fe 21,45 €uro koste­te, zahl­bar bei Bestel­lung, ver­steht sich. Abhol­be­reit ab 21.05. ....

Wenn ich dar­über nach­den­ke fällt mir das Miß­ver­hält­nis nun so rich­tig auf.
Irgend­was ist aus den Fugen geraten.

bookmark_borderVerschlafen ....

.
Die Poli­tik hat wegen ihrer tech­nik­fer­nen Ver­tre­ter über vie­le Jah­re die Ent­wick­lun­gen des Inter­nets und der ver­bun­de­nen Unter­neh­men unter­schätzt. Des­we­gen waren ande­re Län­der mit flot­te­ren Struk­tu­ren und offe­nen Regeln erfolg­rei­cher. Genau­er: Es waren Unter­neh­men cle­ver genug die Chan­cen zu erkennen.

Der Umbruch kam mit einer sol­chen Geschwin­dig­keit, dass jedes bis­her bekann­te Erfas­sungs-, Prü­fungs- und Sicher­heits­sy­stem ver­sagt hat und in die­ses Vacu­um Fir­men vor­ge­drun­gen sind die den Man­gel an Regeln aus­nutz­ten bzw. in ihrem Sin­ne wei­test­ge­hend interpretieren.

Anstatt also in den näch­sten Wochen und Mona­ten wei­ter zurück zu schau­en und zu bekla­gen was alles schief gelau­fen ist soll­te der Blick nach vorn gerich­tet wer­den und alle Anstren­gung dar­auf ver­wen­det wer­den die Euro­pa­wahl zu einer Rich­tungs­än­de­rung in Sachen digi­ta­le Rech­te und Schutz der Pri­vat­sphä­re zu nutzen.

Dazu ist es nötig die Bedeu­tung die­ser Wahl in die Öffent­lich­keit zu tra­gen und klar zu machen, WAS im Inter­es­se der Bür­ger der EU zur Ent­schei­dung ansteht und WER dafür sor­gen kann, dass das zu Gun­sten der Bür­ger gere­gelt wird.

Die kon­ser­va­ti­ven, ver­schla­fe­nen Rechts­po­li­ti­ker des rech­ten Flü­gels - ver­ant­wort­lich für Ver­zug im Han­deln und Behar­ren auf alten, nicht mehr zeit­ge­mä­ßen Ord­nungs­vor­stel­lun­gen - sind es jeden­falls nicht, die uns in eine "bes­se­re Zukunft" führen.