bookmark_borderJüdisch-christliche Werte? Weit gefehlt!
*update* [20.06.2018]

[Über­set­zung im 2. Absatz]

.. The ide­as of free­dom of speech, liber­ty for all, demo­cra­cy, and equa­li­ty are sup­pres­sed, not cele­bra­ted, in the Bible and by tho­se who fol­lo­wed it befo­re our nati­on was foun­ded .. “Western civi­lizati­on did not emer­ge from Judeo-Chri­sti­an values. It emer­ged despi­te them .. Our foun­da­ti­ons can be tra­ced back to anci­ent Athens far more than anything in the Bible .. 

.. Die Ideen der Mei­nungs­frei­heit, der Frei­heit für alle, der Demo­kra­tie und der Gleich­heit wer­den in der Bibel und von denen, die ihrem Inhalt vor der Grün­dung unse­rer Nati­on folg­ten, unter­drückt, nicht freu­dig ange­nom­men .. "Die west­li­che Zivi­li­sa­ti­on ist nicht aus jüdisch-christ­li­chen Wer­ten her­vor­ge­gan­gen. Sie ent­stand gegen ihren Wider­stand" .. Unse­re Grund­la­gen las­sen sich weit mehr auf das anti­ke Athen zurück­füh­ren als auf irgend­et­was aus der Bibel .. 


[Quel­le des eng­li­schen Originaltextes.]

Frü­her dach­te man, es sei ohne die grund­sätz­li­chen Wer­te der Gebo­te nicht mög­lich ein erfüll­tes Leben zu füh­ren, ein­ge­bet­tet in die Gemein­schaft und mit einem festen Gerüst von Sit­te und Moral. Deren Ursprung, so haben uns die Kir­chen über zwei­tau­send Jah­re weis­ge­macht, sei­en natür­lich in der Bibel begrün­det - oder im Tal­mud, dem jüdi­schen Gegenstück.
Obwohl der obi­ge Text auf die ame­ri­ka­ni­schen Ver­hält­nis­se abzielt trifft er für Euro­pa genau­so zu, denn hier stel­len die Kir­chen die glei­chen The­sen auf.

Den­ken wir nur ein­mal an die Kindererziehung:
Was nicht zu erklä­ren war wur­de mit "Gott" erklärt und wei­te­re Fra­gen waren nicht erwünscht. Welch eine arm­se­li­ge Vor­ge­hens­wei­se, tötet sie doch die Wiß­be­gier der Klei­nen die erken­nen, dass ihnen ein wei­ter den­ken, erfor­schen, erfah­ren ver­wehrt ist. Alles Wis­sen steht ja angeb­lich in der Bibel. Sie sol­len "glau­ben" was in den alten Schrif­ten steht, Fra­gen sind ein Zei­chen von man­geln­dem Glauben.

Maro­die­ren­de Hor­den von früh­christ­li­chen Jung­män­nern rot­te­ten sich zu Anbe­ginn des Chri­sten­tums zusam­men und zer­stör­ten - nach glei­cher Manier wie vor weni­gen Jah­ren der IS - die Kul­tur­gü­ter des Zeit­al­ters davor und ver­brann­ten die Biblio­the­ken (wie bei­spiels­wei­se Alex­an­dria) um jede abwei­chen­de Infor­ma­ti­on unmög­lich zu machen.

Und das soll die "Wie­ge des Abend­lan­des" gewe­sen sein?
Wel­che Drei­stig­keit das vor dem gegen­tei­li­gen Beweis durch Fak­ten heu­te noch zu behaupten.
Schaut man sich die baye­ri­sche Poli­tik an, so ist man ver­sucht den Ver­gleich mit jenen maro­die­ren­den Chri­sten­hor­den zu zie­hen die alles frem­de und ihnen unbe­kann­te ablehn­ten und zu zer­stö­ren such­ten. Die das dama­li­ge Zen­trum der Welt in eine mehr als tau­send­jäh­ri­ge Dun­kel­heit des Gei­stes stürzten.
Wol­len wir uns von einer 5% Par­tei wie der CSU in die Zeit vor der Auf­klä­rung zurück schicken lassen?

*update* [20.06.2018]

.. Wuss­test du, Luci­lio Vani­ni, sei­nes Zei­chens Frei­den­ker und Phi­lo­soph, schrieb Anfang des 17. Jahr­hun­derts, dass Mensch und Affe die­sel­ben Vor­fah­ren hät­ten. Für sol­che Aus­sa­gen wur­de er 1617 auf einem Schei­ter­hau­fen ver­brannt, zuvor ris­sen die Scher­gen ihm aller­dings die Zun­ge heraus .. 

[Quel­le]

bookmark_borderReligion ist der Hemmschuh ...!

.. The roles them­sel­ves are sim­ply retreads of fun­da­ge­li­cals’ favo­ri­te eras in Ame­ri­can histo­ry: the white, straight, Chri­sti­an parts of the Vic­to­ri­an Age and the 1950s. The­se eras ido­li­zed the nuclear fami­ly of sit­com and seri­al lore: working Dad, stay at home Mom (SAHM), at least two child­ren – a boy and a girl, typi­cal­ly born in that order, plus well-beha­ved pets. The fami­ly must also live in a sin­gle-fami­ly home. They must have no serious drama .. 

[Quel­le]

Über­set­zung
".. Die Rol­len selbst sind ein­fach rund­erneu­ert von den Lieb­lings­epo­chen der Fun­di-Evan­ge­li­ka­len in der ame­ri­ka­ni­schen Geschich­te: die wei­ßen, hete­ro­se­xu­el­len, christ­li­chen Tei­le des vik­to­ria­ni­schen Zeit­al­ters und der 1950er Jah­re. Die­se Epo­chen ver­göt­ter­ten die Kern­fa­mi­lie der Sit­com- und Seri­en­über­lie­fe­rung: arbei­ten­der Vater, Mut­ter zu Hau­se (stay-at-home-mom; SAHM), min­de­stens zwei Kin­der - ein Jun­ge und ein Mäd­chen, typi­scher­wei­se in die­ser Rei­hen­fol­ge gebo­ren, plus gut erzo­ge­ne Haus­tie­re. Die Fami­lie muss auch in einem Ein­fa­mi­li­en­haus woh­nen. Sie dür­fen kei­ne ernst­haf­ten Aus­ein­an­der­set­zun­gen haben .."

Ein Teil des­sen, was uns von der Poli­tik als "Leit­kul­tur" ver­kauft wird, ist genau die­ses, aus den fun­da­men­ta­li­stisch-evan­ge­li­ka­len Krei­sen stam­men­de Bild der Fami­lie, bei uns nicht anders als in Ame­ri­ka, unse­rem gro­ßen Vor­bild. Das hat nur einen klei­nen Feh­ler: Heut­zu­ta­ge, gera­de durch die Refor­men des Sozi­al­we­sens und der Umver­tei­lung von Früch­ten der Arbeit von unten nach oben, ist es für Nor­mal­ver­die­ner unmög­lich gewor­den von einem Ein­kom­men eine Fami­lie zu ernäh­ren. Dadurch ent­fällt schon ein­mal die erste Vor­aus­set­zung für die­ses über­wie­gend christ­lich gepräg­te Fami­li­en­bild - nur will es offen­bar nie­mand wahr haben und des­we­gen wird in den Medi­en, haupt­säch­lich im Fern­se­hen, immer noch das alte Bild pro­pa­giert. Schau­en Sie sich ein­mal die gän­gi­gen Herz-Schmerz-Film­chen an, die eine hei­le Welt dar­stel­len. In der am Ende ein treu­sor­gen­der Mann die in Ver­zweif­lung durch das Leben allein über­for­der­te Mut­ter aus ihrer Mise­re ret­tet. Und Alles ist wie­der gut!

Nie­mand in der Poli­tik, da fin­den wir ja die gut ver­die­nen­den und durch Neben­ein­künf­te "bes­ser gestell­ten" Frau­en und Män­ner, hat auch nur eine Vor­stel­lung davon, was es bedeu­tet Job und Fami­lie so zu koor­di­nie­ren, dass dabei die Kin­der­er­zie­hung nicht zu kurz kommt und die Ehen auch noch über Jah­re glück­lich oder wenig­stens har­mo­nisch geführt wer­den kön­nen. Die Frau Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster bei­spiels­wei­se, immer als heh­res Rol­len­vor­bild für die Ver­ein­bar­keit von Mut­ter­schaft und anstren­gen­den Beruf ange­führt, hat eine Heer­schar von 'Bedien­ste­ten', die für sie orga­ni­sie­ren und wirt­schaf­ten, sodass nach außen 'hei­le Welt' und erfolg­rei­ches Fami­li­en­le­ben demon­striert wer­den kann.

Oder schau­en wir ein­mal auf alter­na­ti­ve Lebens­ge­mein­schaf­ten - ohne hier zu dis­ku­tie­ren ob die­se rich­tig oder sinn­voll sind - die lan­ge Jah­re gegen den Wider­stand der Kir­chen (hier eher die katho­li­sche Kir­che) ankämp­fen muß­ten bis schließ­lich ihre Zahl so groß wur­de, dass sie nicht län­ger igno­riert wer­den konnten. 

Bis in die jüng­ste Zeit haben Reli­gio­nen sich gegen Auf­klä­rung*, Aner­ken­nung von wis­sen­schaft­li­chen Befun­den (wenn sie der 'Leh­re' wider­spra­chen) und Tren­nung von Kir­chen und Staat mit Hän­den und Füßen gewehrt - und tun es immer noch. Unter­stützt durch Poli­ti­ker wie z. B. in Bay­ern, die einer rück­wärts gerich­te­ten Poli­tik der Ver­mi­schung von Reli­gi­on und Staat durch 'Son­der­er­las­se' Vor­schub leisten.

* Hier im Sin­ne einer Ent­wick­lung, durch ratio­na­les Den­ken alle den Fort­schritt behin­dern­den Struk­tu­ren zu über­win­den gebraucht.


 

bookmark_borderFragen stellen ....

"War­um?" fra­gen klei­ne Kin­der immer, sie wol­len die Welt ver­ste­hen. Das wird ihnen häu­fig von Erwach­se­nen 'aus­ge­trie­ben', man fer­tigt sie mit Phra­sen ab und all­mäh­lich wird so der Ent­decker­drang schon sehr früh im Kei­me erstickt - weil Kin­der lernen:
Fra­gen stel­len ist ungün­stig, es macht die Gefrag­ten oft ner­vös, manch­mal unwirsch, und viel­fach abweisend.
Da Kin­der auch gemocht wer­den wol­len unter­las­sen sie dann mehr und mehr die für Erwach­se­ne lästi­ge Fragerei .... 

War­um ver­hal­ten sich Erwach­se­ne so? Sie haben es am eige­nen Lei­be erfahren:
Es ist bes­ser den Mund zu hal­ten und nicht auf­zu­fal­len. Wer zu vie­le Fra­gen stellt bringt sein Gegen­über manch­mal in Ver­le­gen­heit. Öfter, so ist zu ver­mu­ten, wis­sen die Gefrag­ten selbst nicht was sie ant­wor­ten sol­len - und nie­mand wird gern dabei ertappt etwas nicht zu wis­sen, sowas macht Vie­le aggressiv.

Auch Orga­ni­sa­tio­nen wie die Kir­chen wer­den nicht gern gefragt, viel lie­ber "ver­kün­den" sie. Am besten in Situa­tio­nen, in denen die so "belehr­ten" nicht in Fra­ge stel­len, nicht nach­ha­ken oder gar wider­spre­chen kön­nen. Es kommt nicht von unge­fähr, wenn stets von der Kan­zel her­ab gepre­digt wird, weil es einer­seits die Erha­ben­heit des Ver­kün­ders dar­stel­len soll, ande­rer­seits für die Zuhö­rer schwer macht selbst etwa zu fragen.

Die Kir­chen haben über vie­le hun­der­te Jah­re dar­an gear­bei­tet Fra­gen zu unter­drücken. Nach dem etwas flap­sig for­mu­lier­ten Mot­to "Wer viel fragt geht viel irr!" anstatt "Wie­so? Wes­halb? War­um? Wer nicht fragt bleibt dumm!", was eine viel bes­se­re Betrach­tungs­wei­se gewe­sen wäre.

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Frech ist die Hal­tung der Kir­chen immer dann, wenn sie ver­su­chen auf­zu­sprin­gen wenn der Kar­ren (im über­tra­ge­nen Sin­ne, ver­steht sich) schon ordent­lich Fahrt auf­ge­nom­men hat - dann machen sie es wie die Ame­ri­ka­ner und erklä­ren die Errun­gen­schaf­ten und Erkennt­nis­se sei­en nur durch ihre wohl­wol­len­de und unein­ge­schränk­te För­de­rung mög­lich gemacht worden.
Jeder klar den­ken­de Mensch erkennt sofort die Drei­stig­keit die­ser Lüge, aber wer wagt es schon der Kir­che / den Kir­chen zu widersprechen?

Lang­fri­stig wer­den die Glau­bens­be­kennt­nis­se ver­sie­gen, wer­den die Kir­chen unter­ge­hen. Irgend­wann ist der Punkt gekom­men an dem es heißt:

Wer ein­mal lügt dem glaubt man nicht (mehr!),
und wenn er selbst die Wahr­heit spricht!

 ・ • ⚫ • ・ 


Bild-Zitat aus "Pas­sen Wis­sen­schaft und Chri­sten­tum zusammen?"

PS
Wenn Ihnen näch­stens ein Kind Fra­gen stellt:
Ant­wor­ten Sie gedul­dig und umfassend ...!

bookmark_borderDe finibus bonorum et malorum. Hä ...?

oder:
Ver­führt Macht Män­ner zu sexu­el­len Übergriffen?

In den U.S.A. rollt eine Wel­le von Ent­hül­lun­gen zu sexu­el­ler Belä­sti­gung von Frau­en durch Män­ner in Schlüs­sel­po­si­tio­nen, in Macht­po­si­tio­nen im Show­busi­ness und in der Poli­tik. Wahr­schein­lich fol­gen dem­nächst wei­te­re Ver­öf­fent­li­chun­gen sol­chen Fehl­ver­hal­tens aus der Wirt­schaft, denn es ist kaum anzu­neh­men, dass das ein Sek­tor ist, in dem sol­cher­lei Miß­brauch nicht vorkommt.

Wenn Män­ner ihre Fin­ger nicht von Frau­en las­sen kön­nen die klar machen, dass sie das nicht wol­len und tole­rie­ren ist es schlimm genug. Die­se Annä­he­rungs­ver­su­che durch geöff­ne­te Bade­män­tel, Nackt­auf­tritt oder Mastur­ba­ti­on vor den Objek­ten der Begier­de sind wahr­haf­tig abscheu­lich. Noch wider­li­cher aller­dings sind sol­che ver­lo­ge­nen, erz­christ­li­chen Lum­pen. Die, wie der Senats­kan­di­dat Moo­re, sich an Min­der­jäh­ri­ge her­an manchen. 

Letz­te­rer hat sich selbst bela­stet als er in einem Inter­view von sei­ner Ehe­frau sprach:
Mit 15 hat er sie 'beob­ach­tet' und gehei­ra­tet hat er sie dann als sie 23 wur­de.
Schon da hat er also eine Min­der­jäh­ri­ge im Visier gehabt - wes­we­gen die Anschul­di­gun­gen der ande­ren Frau­en umso glaub­wür­di­ger sind.

Wie kürz­lich mehr­fach beim Herrn bloed­bab­b­ler zu lesen war ist es bei uns manch­mal nicht sehr viel bes­ser um die Moral und den Anstand bestellt.

Was her­vor­ge­ho­ben wer­den muß ist aus mei­ner Sicht die Ver­lo­gen­heit beson­ders kirch­li­cher Krei­se, die oft in sol­che Über­grif­fe ein­ge­bun­den sind und sie zu ver­tu­schen suchen - oder gar selbst die Täter sind. Da bekommt der Begriff "Christ­li­che Näch­sten­lie­be" eine völ­lig neue, ver­ab­scheu­ungs­wür­di­ge Bedeutung.
Zu all dem Leid das Reli­gio­nen über die Welt brin­gen kommt nun eine wei­te­re Dimen­si­on hin­zu. Spä­te­stens da müß­ten doch bei Vie­len die Alarm­glocken läu­ten und der Gedan­ke an einen Kir­chen­aus­tritt end­gül­tig in die Tat umge­setzt werden.

(On the ends of good and evil)

bookmark_borderVon "Beleidigungen"

Hamed Abdel-Samad

" .. Ich respek­tie­re Mus­li­me als Men­schen und tre­te für ihr Recht auf Reli­gi­ons- und Mei­nungs­frei­heit ein, aber ich muss nicht alles respek­tie­ren, wor­an sie glau­ben. Denn Reli­gio­nen sind nur eine Samm­lung von Ideen. Kei­ne Idee steht unter Arten­schutz. Jede Idee kann kri­ti­siert und geschmäht wer­den. Wer kei­ne kri­ti­schen (sic!) Distanz zwi­schen sich und Ideen, Reli­gi­on, Nati­on oder Fuß­ball­club hat, fühlt sich immer per­sön­lich belei­digt, wenn die­se kri­ti­siert wer­den. Die­ses kin­di­sche Ver­hal­ten muss nicht von uns im Namen des Respekts hono­riert wer­den .. Und wenn Islam­kri­tik immer als Belei­di­gung der Mus­li­me inter­pre­tiert wird, dann müs­sen wir Mus­li­me eben beleidigen .. " 
[Quel­le]

Wie schon frü­her ange­merkt besteht bei vie­len Men­schen die irri­ge Annah­me man müs­se in allen Fra­gen ihrer Mei­nung sein um als 'guter Mensch', also akzep­ta­bler Mensch durch­zu­ge­hen. Was bei wis­sen­schaft­li­cher Betrach­tung der Welt eine Selbst­ver­ständ­lich­keit ist - näm­lich zwi­schen Per­son und ver­tre­te­nen Grund­sät­zen zu unter­schei­den - ist für den über­wie­gen­den Teil der Bevöl­ke­rung nicht zutref­fend.

So wer­den *Erz*feindschaften geschaffen:
Bist du nicht mei­ner Mei­nung, glaubst du nicht an ein höhe­res Wesen, an homöo­pa­thi­sche Heil­kraft oder das Vor­han­den­sein von Engeln, dann will ich mit dir nichts zu tun haben.

Sicher ist es ein­fa­cher - und bequem noch dazu - sich mit Gleich­ge­sinn­ten zu umge­ben, Anders­den­ken­de zu mei­den. Dafür spre­chen die zahl­rei­chen Ver­ei­ne und Gesell­schaf­ten hierzulande.
Was dabei ver­lo­ren geht ist Fort­schritt, Krea­ti­vi­tät und Vor­aus­pla­nung in die Zukunft. Was bedeu­tet: Die Zukunft wird erlebt, hin­ge­nom­men wie sie kommt. So tötet Bequem­lich­keit des Den­kens die Per­spek­ti­ve auf Zukunft gestal­tend Ein­fluß zu nehmen.

"Wei­ter so!", davon hat­ten wir über vie­le Jah­re genug. Oft war es sogar ein "Zurück in die Ver­gan­gen­heit", noch schlim­mer. Dem ist ledig­lich fol­gen­des abzugewinnen:
Es kann nur bes­ser werden ...!

bookmark_borderMenschenrecht auf Religionsfreiheit für Muslime

Hin­weis:
Soweit ich erken­nen kann han­delt es sich bei der ver­tre­te­nen Mei­nung des Herrn Meves nicht um eine offi­zi­el­le Stel­lung­nah­me der Partei.

" .. Mit dem Men­schen­recht auf Reli­gi­ons­frei­heit für Mus­li­me wür­den die Men­schen­rech­te fal­len. Mit den Men­schen­rech­ten die Chan­ce, eine soli­da­ri­sche, fried­li­che und gerech­te Gesell­schaft auf demo­kra­ti­schem Wege zu erreichen .. "

[Zitat aus: Neu­es aus den reli­gi­ons­po­li­ti­schen Debat­ten der LINKEN; Gegen den Hass und für glei­che Rech­te aller Reli­gi­ons- und Welt­an­schau­ungs­ge­mein­schaf­ten; Von: Hel­ge Meves; 18. Sep 2017]

Bedau­er­li­cher­wei­se ver­kennt der Autor hier den wesent­li­chen Unter­schied des Islam gegen­über den mei­sten ande­ren Glaubensbekenntnissen:
Wer nicht an den Pro­phe­ten / den Koran glaubt gilt als Feind der zu töten ist!

Das Trei­ben der fun­da­men­ta­li­sti­schen Split­ter­grup­pen in den letz­ten Jah­ren hat sehr deut­lich gezeigt wohin der Pfad zum Sieg des mus­li­mi­schen Glau­bens füh­ren wird, näm­lich zu Fol­te­rung, Qua­len und dem letzt­end­li­chen Tod der 'Ungläu­bi­gen'.

Haben die­se extrem­gläu­bi­gen Mus­li­me Men­schen­rech­te als not­wen­di­ge Grund­la­ge ihres Han­delns ange­se­hen? Oder hält sich Herr Erdo­gan auf dem Weg zu einem mus­li­mi­schen Ein­heits­staat an Men­schen­rech­te, Gerech­tig­keit für Anders­gläu­bi­ge und Demo­kra­tie? Wie las­sen sich das Trei­ben der Anfüh­rer der Sau­dis oder des Iran mit Men­schen­rech­ten in Über­ein­stim­mung bringen?

Reli­gi­ons­frei­heit - also auch sol­che Men­schen die an ein fik­ti­ves Wesen 'glau­ben' des­we­gen nicht ihrer Men­schen­rech­te zu berau­ben - ist mir ein Anlie­gen, ver­gleich­bar mit der Mei­nungs­frei­heit, Rede­frei­heit .... das hat aller­dings dort sei­ne Gren­ze, wo die­se Reli­gi­on oder Welt­an­schau­ung sich zum Ziel setzt genau die­se Frei­hei­ten für 'Ungläu­bi­ge' ein­zu­schrän­ken und Zuwi­der­han­deln­de zu eliminieren.

Ich bedaue­re sehr, dass der Autor, offen­bar gut­mü­tig & leicht­gläu­big zugleich, sei­ne Augen vor der laten­ten Gefahr durch den Islam ver­schließt, wenn er Mus­li­me für schüt­zens­wert hält die den Leh­ren buch­sta­ben­ge­treu fol­gen [was offen­sicht­lich die Mehr­heit tut]:
Es ist Mus­li­men erlaubt Ungläu­bi­ge über ihre wah­ren Absich­ten zu täu­schen wenn es der Aus­brei­tung des Islam dient. Wöl­fe wer­den selbst durch Krei­de fres­sen nicht zu Scha­fen. Das soll­te man nie vergessen. 

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Die­ser Bei­trag ist als Kom­men­tar zum oben ver­link­ten Bei­trag erschienen.

bookmark_borderWas ich sein sollte ...?

Gemein­hin hal­te ich nicht viel von online-Tests die eine Mei­nung bzw. Ein­stel­lun­gen abfra­gen und dar­aus Schlüs­se zie­hen. Neu­gie­rig bin ich aller­dings auch, und des­we­gen habe ich einen Test gemacht der mir ver­ra­ten soll­te wel­che Reli­gi­on die Beste für mich wäre.

Bedau­er­li­cher­wei­se steht die Kate­go­rie "Athe­ist" nicht zur Ver­fü­gung - und des­we­gen bin ich als für "Bud­dhis­mus" geneigt ein­ge­stuft wor­den. Das ist von all den Kate­go­rien immer noch die, der ich zunei­gen wür­de wenn ich eben nicht Athe­ist wäre.

Schau­en Sie selbst mal nach, und ich wüß­te gern wo Sie lan­den, Danke.

reli-for-me


 

 
via ATHEIST MEDIA BLOG

 

 

bookmark_border11 Jahre alt, Mutter, und gezwungen ihren Vergewaltiger zu heiraten.
Raten Sie mal, wo das Alltag ist ....

[" .. 11 Years Old, a Mom, and Pushed to Mar­ry Her Rapist .. "]

Das muß eine Drit­te-Welt-Nati­on sein wer­den Sie den­ken, eine unter­ent­wickel­te, arme, kri­sen­er­schüt­ter­te Bürgerkriegsregion.

Weit gefehlt.
Es han­delt sich um die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, dem "land of the free" .... und es pas­siert heu­te noch genau wie in den ver­gan­ge­nen 100+ Jah­ren zuvor.

Hät­ten Sie gedacht, dass in die­sem Land das sich über­all auf der Welt als Moral­apo­stel auf­spielt und als Vor­rei­ter in Sachen Demo­kra­tie ein­mischt, in 25 von 50 Staa­ten kein Min­dest­hei­rats­al­ter gesetz­lich vor­ge­se­hen ist?

Welch ein Zufall zudem:
Dies sind im wesent­li­chen die Staa­ten in denen die Mehr­zahl der fun­da­men­ta­li­sti­schen christ­li­chen (!) Bewoh­ner zu fin­den sind.

Hal­le­lu­jah!

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[source / read more: forced child maria­ge ]

bookmark_borderAtheisten sind die besseren "Christen" ..?!

Papst: Bes­ser Athe­ist als scheinheilig

In sei­ner Mor­gen­mes­se am Don­ners­tag im Vati­kan hat Papst Fran­zis­kus Kri­tik am „Dop­pel­le­ben“ eini­ger Mit­glie­der der katho­li­schen Kir­che geübt. Es sei bes­ser, Athe­ist zu sein, als ein sol­cher Katho­lik, sag­te er in der Pre­digt .. „Eine Sache sagen und eine ande­re tun“ .. „Was ist der Skan­dal? Eine Sache zu sagen und eine ande­re zu tun, .. Dop­pel­le­ben in allem: ‚Ich bin sehr katho­lisch, gehe immer in die Mes­se, .. Aber mein Leben ist nicht christ­lich, ich bezah­le mei­ne Ange­stell­ten nicht gerecht, ich nut­ze Men­schen aus, betrei­be drecki­ge Geschäf­te, wasche Geld ...‘ dop­pel­tes Leben.“ Und vie­le Katho­li­ken sei­en so, und sie sei­en skan­da­lös, so der Papst.

_________ [Quel­le des Zita­tes] _________

Zuge­ge­ben, ich war schon sehr erstaunt das zu lesen - nicht etwa, dass ich Zwei­fel an dem Inhalt der Aus­sa­ge hät­te. Ganz im Gegen­teil, das habe ich seit Jah­ren in diver­sen Arti­keln zu ver­deut­li­chen ver­sucht. Was mich erstaunt ist die Deut­lich­keit und Unmiß­ver­ständ­lich­keit, das Her­un­ter­bre­chen ins Detail, sodaß nie­mand inter­pre­tie­ren oder das bezwei­feln kann was der Papst sagen will.

Natür­lich gilt das eben­so - mög­li­cher­wei­se noch viel mehr - gera­de auch für die ande­ren Groß­re­li­gio­nen, den Islam aus­ge­nom­men, denn da ist es erlaubt die Ungläu­bi­gen, die Nicht-Mus­li­me, zu belü­gen, zu betrü­gen und um die Ecke zu brin­gen. Schlim­mer noch als man­che Sek­te in deren Pro­gramm, deut­lich aus­ge­spro­chen oder vor­sich­tig impli­ziert, zum erbit­ter­ten Kampf und der Aus­lö­schung Anders­gläu­bi­ger auf­ge­for­dert wird:
Fun­da­men­ta­li­sten sind über­all auf der Welt gleich - der ein­zi­ge Unter­schied ist der Inhalt der "Heils­bot­schaft" die sie ver­kün­den, und die stets für die Grün­der und Bewah­rer die­se Glau­bens­ver­kün­di­gung Pri­vi­le­gie­rung bedeu­ten. Dar­in liegt wohl der Anreiz, den es gibt sich so eine Heils­bot­schaft aus­zu­den­ken und sie unter die Leu­te zu brin­gen - sie­he ent­spre­chend die Kir­chen hier­zu­lan­de - es ermög­licht näm­lich ein sorg­lo­ses, finan­zi­ell abge­si­cher­tes Leben auf Kosten der Gläu­bi­gen. Fein, was?

Nach­satz
"Ich suche Gott noch immer" - kann da 'mal Jemand beim Suchen hel­fen oder der Frau erklä­ren, dass sie einer Fik­ti­on nachläuft ...?

bookmark_borderWieder mal: Zweierlei Maß

.. Sad­ly, even though the­re has been this many cases repor­ted in the UK and the prac­ti­ce is ille­gal, the­re has been NOT ONE pro­se­cu­ti­on over this. How can the­se peo­p­le keep brea­king our laws?
Mus­lims need to be made awa­re that this cruel action won’t be tole­ra­ted in Western nati­ons, inclu­ding ours. Just as with honor kil­lings, they should be held accoun­ta­ble when they do some­thing awful to child­ren they cla­im to love .. 

[Quel­le; ein Schmier­blatt übel­ster Sor­te, weit­ge­hend auf Mei­nung statt Fak­ten beru­hend - hier nur zitiert um den Text der Wirk­lich­keit ent­ge­gen zu stellen]

Der Autor die­ses Mach­werks, strot­zend vor Selbst­ge­rech­tig­keit, soll­te in dem Buch lesen was den christ­li­chen Fun­da­men­ta­li­sten doch so wich­tig ist:

PSALM 1:1
How bles­sed is the man who does not walk in the coun­sel of the wicked, Nor stand in the path of sin­ners, Nor sit in the seat of scoffers!

Über­set­zung: [Wohl dem Mann, der nicht dem Rat der Frev­ler folgt, nicht auf dem Weg der Sün­der geht, nicht im Kreis der Spöt­ter sitzt!]

Als ein­zi­ge Hand­lungs­wei­se blie­be dann die Beschnei­dung von Kna­ben genau­so abzu­leh­nen und mit glei­cher Ener­gie & Laut­stär­ke dage­gen vor­zu­ge­hen wie gegen die Beschnei­dung von Mädchen. 

Was für eine arm­se­li­ge Welt in der die­se Ver­stüm­me­lung von klei­nen Kin­dern auch noch in ver­meint­li­chen Rechts­staa­ten wie dem unse­ren unter der schein­bar alles Abgrün­di­ge ent­schul­di­gen­den Über­schrift "Reli­gi­ons­frei­heit" nicht nur gedul­det, son­dern sogar durch Son­der­ge­set­ze aus­drück­lich erlaubt wird.

bookmark_borderEine Frage der Perspektive

Oder: Es sind immer die "Ande­ren" die irren ....

"Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nach­ti­gall!" - so spricht der Volks­mund und wir ken­nen Alle Bei­spie­le, dass das in der Wirk­lich­keit sei­nen Aus­druck findet.

Kürz­lich las ich einen Kom­men­tar zu einer Erör­te­rung über die Schwam­mig­keit von Begrif­fen deren Benut­zung in den Medi­en als "ein­deu­tig" ange­se­hen wird - was natür­lich schon wegen der Viel­falt der mensch­li­chen Natur nie zutref­fend sein kann. In die­sem Kom­men­tar fin­det sich fol­gen­de Passage:

.. Zum Bei­spiel singt auch der Baju­wa­re jeden Sonn­tag aus vol­ler Keh­le Allah U Akhbar, jedoch nicht auf ara­bisch, son­dern in sei­ner Lan­des­spra­che und in kol­lek­ti­ver Form ritu­ell-zere­mo­ni­el­ler Kult­hand­lun­gen, in denen das Abbild eines grau­samst Gefol­ter­ten und Gekreu­zig­ten mit sei­ner gar wis­sen­schaft­lich gynä­ko­lo­gisch unmög­li­chen, aber trotz­dem nach­hal­tig behaup­te­ten Geburt aus einer Jung­frau und manch­mal sogar eksta­tisch und in Trance gefal­len ange­be­tet wird. Wehe das wagt jemand als gei­stes­krank anzu­mah­nen und ver­sucht es zu ver­hin­dern. Das wür­de sogleich zum Bereit­stel­len eines Schei­ter­hau­fens füh­ren oder in einer psych­ia­tri­schen Zwangs­mass­nah­me enden .. 

Die soge­nann­te "Deut­sche Leit­kul­tur" ist christ­lich geprägt, Eides­for­meln wer­den durch "So wahr mir Gott hel­fe!" abge­schlos­sen und in kirch­lich betrie­be­nen Insti­tu­tio­nen (Kin­der­gär­ten, Alten­hei­men, Sozi­al­dien­sten) bestimmt die Ein­hal­tung reli­giö­ser Nor­men über Anstel­lung bzw. Ent­las­sung von Individuen.

Gleich­zei­tig spre­chen wir hier­zu­lan­de aber über "Isla­mi­sten" - und damit mei­nen wir in abschät­zi­ger Form "Ver­blen­de­te". Wo, so fra­ge ich Sie, ist der Unter­schied zwi­schen der Ver­blen­dung der Mus­li­me und der Ver­blen­dung der Chri­sten? Glau­ben doch die Anhän­ger bei­der (und vie­ler ande­rer Glau­bens­rich­tun­gen) an fik­ti­ve, nie bewie­se­ne und natur­wis­sen­schaft­lich nicht halt­ba­ren über­ge­ord­ne­te Wesen, deren Exi­stenz zwei­fel­haft ist und deren tat­säch­li­ches Wir­ken besten­falls auf Visio­nen von Ein­zel­per­so­nen fußt ("Wun­der", "Erschei­nun­gen").

"Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nach­ti­gall!" - es wird Zeit die­se Per­spek­ti­ve aus unse­rem 'Kul­tur­kreis' zu hin­ter­fra­gen und dar­aus Schlüs­se zu zie­hen. Wel­che Art von Ver­nunft ist das, die - um die Bibel zu zitie­ren - 'den Split­ter im Auge der Ande­ren' sieht und 'den Bal­ken im eige­nen Auge' übersieht?

Radi­ka­le wohin man schaut, egal wel­che kul­tu­rell-reli­giö­se Prä­gung vor­han­den sein mag. Wie über­heb­lich es war als die Spa­ni­er im Namen des Glau­bens in Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka wüte­ten! Auch das ist Teil unse­res viel geprie­se­nen "sozio-kul­tu­rel­len Hintergrundes"!

Nie­mand (fast nie­mand) nimmt dar­an Anstoß, dass die U.S.A. über­all auf der Welt - ähn­lich wie Ter­ro­ri­sten - fol­tern, ver­ur­tei­len und per Fern­steue­rung exe­ku­tie­ren. Gleich­zei­tig wer­den die im Nahen Osten und Afri­ka wüten­den Mili­zen und selbst­er­nann­ten Got­tes­krie­ger als Aus­ge­burt der Höl­le ange­se­hen, die man aus­rot­ten muß um Frie­den zu schaffen.

Unse­re Per­spek­ti­ve ist falsch. Man hat uns den Blick­win­kel seit Jahr­zehn­ten erfolg­reich 'antrai­niert'. Bleibt die Fra­ge wer davon pro­fi­tiert. "Ver­schwö­rungs­theo­rien", höre ich da Eini­ge sagen.

Ja, stimmt, aller­dings wer­den die Anzei­chen immer deut­li­cher, dass Vie­les, was noch vor zwan­zig, drei­ssig oder mehr Jah­ren als 'absurd' bezeich­net wur­de, mitt­ler­wei­le als Tat­sa­che feststeht.

Zeit für einen Perspektivwechsel ...?

 

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(ja, schon wieder, aber anders ....)

Wir wer­fen den Mos­lems vor "Fun­da­men­ta­li­sten" zu sein.
Da stel­le ich fest "Auch Deutsch­land ist ein Gottesstaat!"

112 Kürz­lich wur­de mir erneut an einem Bei­spiel klar wie ver­nich­tend Reli­gi­on sein kann. Wo die Reli­giö­sen doch genau das Gegen­teil behaup­ten und wenn etwas schief läuft es den Ungläu­bi­gen in die Schu­he zu schie­ben versuchen.

Chri­sten wer­den stets ange­hal­ten die Gebo­te zu leben und es ist nicht schick­lich deren Inhalt zu hin­ter­fra­gen. Der 'güti­ge Gott' ist zugleich Vor­bild und Mah­nung nicht vom rech­ten Wege abzu­wei­chen. Nun, für die mei­sten Gebo­te mag es aus einem tie­fe­ren mora­li­schen Ver­ständ­nis° Ent­spre­chun­gen mit ähn­li­chen For­de­run­gen an das Ver­hal­ten der Men­schen unter­ein­an­der geben - eini­ge aller­dings ste­hen nur da für Chri­sten. Ande­re Men­schen kön­nen nichts damit anfangen. 

Soll­ten Sie, lie­ber Leser, prak­ti­zie­ren­der Christ sein, dann ken­nen Sie die zehn Gebo­te bestimmt in-und-aus­wen­dig. Ich ver­wei­se hier nur dar­auf, weil es Leu­te gibt die da eine Erin­ne­rungs­stüt­ze brau­chen. Es gibt sogar sol­che The­sen: ".. bil­den die 10 Gebo­te so etwas wie den „Schlüs­sel“ zu einer gelun­ge­nen Lebens­ge­stal­tung .." - und die vie­len Men­schen auf der Erde ohne 'christ­li­che Füh­rung'? Alle lebensunfähig?

Das spielt mir direkt in die Hän­de, denn auf die­sen Anspruch woll­te ich hin­aus. Es wird unter­stellt, dass man sein Leben ohne in einer Kir­che, ohne Christ zu sein nicht mei­stern kön­ne. Ein abso­lu­ter Anspruch, der emp­find­li­che See­len schon ins Grü­beln brin­gen kann und manch­mal sogar labi­le Men­schen in den Abgrund stürzt, weil sie 'glau­ben' die­sem Anspruch nicht zu genü­gen und daher sowie­so ver­dammt seien.

Der zür­nen­de Gott, der zür­nen­de Pfar­rer, die zür­nen­de Obrig­keit, der zür­nen­de Leh­rer, die zür­nen­den Eltern .... alle for­dern von dem her­an­wach­sen­den Nach­wuchs Unter­wer­fung, Wohl­ver­hal­ten, Ein­hal­tung von Gebo­ten und dar­aus her­ge­lei­te­ten son­sti­gen Verhaltensregeln.

Was für eine schreck­li­che Zwangs­si­tua­ti­on das bedeu­ten kann ist jedem klar der die Fol­gen betrach­tet. Jeg­li­cher Ent­decker­drang, sich erpro­ben, Gren­zen aus­lo­ten, Neu­gier befrie­di­gen und so einen Platz in der Gesell­schaft zu erlan­gen wird ausgemerzt.

Gehor­sam und Unter­wer­fung statt Frei­heit und auf­rech­tem Gang.
Nein, das kann nicht, darf nicht so bleiben.
Fan­gen wir damit an die­se Struk­tu­ren immer dann zu hin­ter­fra­gen wenn wir durch ihr Wir­ken defor­mier­te Per­sön­lich­kei­ten erken­nen. Es kann nur bes­ser wer­den, selbst wenn es manch­mal nicht ohne Kon­flikt abge­hen wird.
 
 
PS
Bevor ich es vergesse:
Ein guter Anfang ist die tota­le Tren­nung von Kir­che & Staat.
Vie­le wün­schen es, allein die 'christ­li­chen' Abge­ord­ne­ten wol­len es nicht ändern. Obwohl so man­cher hoch­ge­stell­te Poli­ti­ker gegen Gebo­te ver­stößt - z.B. das Ehe­bruchs­ge­bot, mit Gelieb­ter und (bedau­erns­wer­tem) Kind aus der Ver­bin­dung. Sol­che Men­schen nennt man Heuch­ler oder Scheinheilige.
Wäh­len wir doch ein­fach sol­che Abge­ord­ne­ten, die unse­ren Wil­len umzu­set­zen bereit sind ....

 
 

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° (das dem Men­schen inne­wohnt, wes­we­gen auch 'Wil­de' so etwas wie Gebo­te hat­ten bevor sie die schreck­li­chen Ver­brei­ter des Glau­bens tra­fen)