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bookmark_borderDie Weltbevölkerung steigt
und die vorhandenen Resourcen schwinden ....
*ÜBERSETZUNG*

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Glo­bal Popu­la­ti­on & Glo­bal Resour­ces Rapid­ly Moving in Oppo­sing Directions
[http://independentreport.blogspot.com.es/2014/05/global-population-global-resources.html]

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Weltweite Population & globale Resourcen bewegen sich rasant auseinander

 
Das Wachs­tum der Welt­be­völ­ke­rung im letz­ten Jahr­hun­dert ist nichts weni­ger als außer­ge­wöhn­lich. Expo­nen­ti­el­les Wachs­tum der Mensch­heit stellt eine gro­ße Her­aus­for­de­rung und Schwie­rig­keit in den kom­men­den Jahr­zehn­ten dar.

1900 betrug die Welt­be­völ­ke­rung geschätzt 1,564 Mil­li­ar­den. Seit Juli 2013 hat die Welt­be­völ­ke­rung schät­zungs­wei­se 7,152 Mrd. erreicht (United Sta­tes Cen­sus Bureau).

Bemer­kens­wert ist, dass sich die Welt­be­völ­ke­rung im 20. Jahr­hun­dert ver­vier­facht hat.

Das Bevöl­ke­rungs­wachs­tum im Westen wur­de schnel­ler nach der Ein­füh­rung der obli­ga­to­ri­schen Imp­fun­gen und Ver­bes­se­run­gen in Medi­zin und Hygiene.

Aller­dings wur­de das glo­ba­le Bevöl­ke­rungs­wachs­tum weit­ge­hend durch die erhöh­te Nah­rungs­mit­tel­pro­duk­ti­on ange­trie­ben (die wie­der­um wur­de durch fos­si­le Brenn­stof­fe wie aus Erd­gas abge­lei­te­ten Dün­ge­mit­teln, Pesti­zi­den auf Ölba­sis und durch Koh­len­was­ser­stoff­ver­bin­dun­gen betrie­be­ner Bewäs­se­rung ermög­licht wur­de) und erlaub­te die­se mas­si­ve Expansion.

Feh­len aus­rei­chend Roh­öl und ölba­sier­te Dün­ge­mit­tel, dann kann die­ser Bevöl­ke­rungs­boom sich nicht fort­ge­set­zen. Dar­über hin­aus wer­den zusätz­li­che Mil­li­ar­den von Men­schen erheb­lich grö­ße­re Men­gen an Res­sour­cen brau­chen, von denen vie­le nicht erneu­er­bar und damit nicht nach­hal­tig zu nut­zen sind.

Die UN sagt ein ste­tig sin­ken­des Bevöl­ke­rungs­wachs­tum in der nahen Zukunft vor­aus. Aller­dings wird die Welt­be­völ­ke­rung vor­aus­sicht­lich bis zum Jahr 2050 den­noch eine Grö­ße zwi­schen 8,3 und 10,9 Mil­li­ar­den zu erreichen.

Doch eini­ge Ana­ly­sten stel­len die Mög­lich­keit wei­te­ren Wachs­tum der Welt­be­völ­ke­rung in Fra­ge, ins­be­son­de­re wegen des wach­sen­den Druckes auf Umwelt, glo­ba­le Nah­rungs­mit­tel­ver­sor­gung und Energie-Ressourcen.

Zum Bei­spiel warnt Pro­fes­sor John Bed­ding­ton, wis­sen­schaft­li­cher Chef­be­ra­ter der bri­ti­schen Regie­rung, davor, dass bis zum Jahr 2030 die Welt 50% mehr Ener­gie, Nah­rung und Was­ser brau­chen wird. Nach einem Bericht der Ernäh­rungs-und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen (FAO) von 2009 müß­te die Welt bis zu 70% mehr Nah­rungs­mit­tel pro­du­zie­ren, um bis zum Jahr 2050 3,8 Mil­li­ar­den zusätz­li­che Men­schen zu ernähren.

Aller­dings wer­den die höhe­ren Ölprei­se, der Ver­lust von Acker­land, und die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels unwei­ger­lich die Getrei­de-und Nah­rungs­mit­tel­prei­se in die Höhe trei­ben, viel­leicht außer­halb der Reich­wei­te von Mil­li­ar­den der Ärm­sten der Welt.

Rund um die Welt wer­den die Fisch­be­stän­de durch Über­fi­schung dezi­miert. Dies ist durch­aus pro­ble­ma­tisch, da so vie­le Men­schen dar­auf ange­wie­sen, Lebens­mit­tel aus den Ozea­nen zu bezie­hen. Der­zeit lebt etwa 40% der Welt­be­völ­ke­rung im Bereich bis zu 100 km von der Küste, und Mee­res­früch­te ist der größ­te Anteil ihrer Nahrung.

Laut World Wild­life Fund (WWF) ist die glo­ba­le Fische­rei­flot­te ist 2-3 mal grö­ßer als das, was die Mee­re nach­hal­tig her­vor­brin­gen können.

Als Ergeb­nis, sagt WWF, wer­den 53% der Fisch­be­stän­de der Welt voll abge­schöpft, 32% sind über­fischt, völ­lig erschöpft oder erho­len sich gera­de von einer Erschöp­fung. Dar­über hin­aus sind die mei­sten der Top-Ten der Mee­res­fi­sche, die rund 30% der gesam­ten Fische­rei­pro­duk­ti­ons­men­ge aus­ma­chen, voll­stän­dig aus­ge­beu­tet oder überfischt.

Die Bestän­de aller der­zeit als Lebens­mit­tel gefan­ge­nen Arten wer­den, lt. WWF, um 2048 zusam­men­bre­chen, wenn an der augen­blick­li­chen Situa­ti­on nichts geän­dert wird.

Das ist wirk­lich schlech­tes Timing für die Mensch­heit, da die Welt­be­völ­ke­rung vor­aus­sicht­lich bis Mit­te des Jahr­hun­derts mit 10,9 Mil­li­ar­den Men­schen ihren Höhe­punkt errei­chen wird. Offen­bar müs­sen wir Mee­res­früch­te in Zukunft von den Menüs strei­chen. Das wird die Ernäh­rung all die­ser zusätz­li­chen Mil­li­ar­den von Men­schen wirk­lich erschwe­ren, wenn nicht unmög­lich machen.

Wir müs­sen unse­re Anbau­me­tho­den neu zu bewer­ten, und begin­nen Din­ge weit­aus effi­zi­en­ter und nach­hal­tig­erzu gestal­ten um ein Mas­sen­ster­ben zu ver­mei­den. Die wich­tig­ste Fra­ge für die Zukunft wird Was­ser sein. Rund um den Glo­bus sind die Bevöl­ke­rungs­zah­len ange­stie­gen, unser Was­ser­ver­brauch expo­nen­ti­ell gewachsen.

Als Ergeb­nis sind unse­re Grund­was­ser­re­ser­ve­ge­bie­te mit einer alar­mie­ren­den Geschwin­dig­keit ent­leert wor­den. Zum Bei­spiel die Ogal­la­la Grund­was­ser, die 30 Pro­zent des Bewäs­se­rungs­be­darfs der Ver­ei­nig­ten Staa­ten umfasst, könn­te bis zum Jahr 2060 über­wie­gend auf­ge­braucht sein wenn die aktu­el­len Trends anhalten.

Einer der welt­weit füh­ren­den Res­sour­cen-Ana­ly­sten, Lester Brown, hat davor gewarnt, dass 18 Län­der - die die Hälf­te der Welt­be­völ­ke­rung aus­ma­chen - zur Zeit ihre unter­ir­di­schen Was­ser­re­ser­ven bis zu dem Punkt aus­pum­pen, der nicht wie­der auf­ge­füllt wird, und wo als Fol­ge die Erträ­ge (Ent­nah­me­men­gen) jedes Jahr immer klei­ner wer­den. Dies ist, was als "Peak­Wa­ter" bezeich­net wird.

Offen­sicht­lich ist die Art, wie wir heu­te fri­sches Was­ser ver­wen­den unhalt­bar. Die Rea­li­tä­ten des glo­ba­len Bevöl­ke­rungs­wachs­tums und der Was­ser­vor­rä­te kollidieren.

Fast die Hälf­te aller in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ver­wen­de­ten Was­sers wird für die Auf­zucht von Tie­ren als Lebens­mit­tel verwendet.

Mehr als 2.400 Gal­lo­nen (ca. 9.085 Liter) Was­ser wer­den benö­tigt, um ein Pfund Fleisch zu pro­du­zie­ren. Ein Pfund Wei­zen ver­braucht dage­gen nur 25 Gal­lo­nen (ca. 95 Liter).

Wäh­rend die Erde 57 Mil­lio­nen Qua­drat-Mei­len Land­flä­che (147.629.321.731 km²) hat, gibt es nur 12 Mil­lio­nen Qua­drat-Mei­len (31.079.857.206 km²) Acker­land (land­wirt­schaft­li­che Flä­chen). Dies sind nur 21 Pro­zent der gesam­ten Land­flä­che der Erde, eine Zahl, die bei Jeder­mann ernst­haf­te Beden­ken erzeu­gen sollte.

Auf­grund von Ero­si­on schwin­det die­se Zahl. In der Tat geht pro Jahr Acker­land in alar­mie­ren­der Geschwin­dig­keit ver­lo­ren: Über 38.610 Qua­drat-Mei­len (100.000 km²).

Dies deu­tet auf eine Bevöl­ke­rung, die immer mehr an wert­vol­len Res­sour­cen- in eini­gen Fäl­len nicht erneu­er­ba­ren Res­sour­cen - in einer ste­tig wach­sen­den Men­ge ver­braucht, um den Bedürf­nis­sen einer wach­sen­den Welt­be­völ­ke­rung gerecht zu werden.

Wir Men­schen brau­chen jetzt das Äqui­va­lent von 1,5 Pla­ne­ten, um uns zu erhal­ten, und von den 2030er Jah­ren wird es zu einem Äqui­va­lent von zwei Pla­ne­ten gestie­gen sein. Das Pro­blem ist natür­lich, dass wir nur einen Pla­ne­ten zur Ver­fügng haben.

Nach dem zuvor refe­ren­zier­ten Bericht aus 2009 der Ernäh­rungs-und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen (FAO) wird die Welt 70% mehr Nah­rungs­mit­tel zu pro­du­zie­ren haben, um bis zum Jahr 2050 alle zu ernäh­ren. Was vor­aus­sicht­lich zusätz­li­che 2-3 Mrd. Men­schen sein werden.

Ein füh­ren­der austra­li­scher Wis­sen­schaft­ler sagt zu unser aller Ent­set­zen vor­aus, die Welt müs­se in den näch­sten 50 Jah­ren mehr Lebens­mit­tel pro­du­zie­ren als wir in den Tau­sen­den von Jah­ren seit Beginn der Zivi­li­sa­ti­on pro­du­zier­ten. Das ist eine erschrecken­de Aussicht.

Wie könn­te das über­haupt erreicht wer­den? Ein sol­ches Ziel klingt abso­lut fantastisch.

In die­sem Jahr­hun­dert wer­den wir schließ­lich an die Gren­zen der Res­sour­cen­ex­trak­ti­on sto­ßen. In Zukunft wird das Leben, das wir immer für selbst­ver­ständ­lich gehal­ten haben, letzt­lich durch Res­sour­cen­er­schöp­fung begrenzt werden.

Lei­der ist unse­re gesam­te Lebens­wei­se offen­bar nicht nach­hal­tig. Laut "Glo­bal Foot­print Net­work" ver­brau­chen wir Men­schen nun die natür­li­chen Res­sour­cen der Erde für ein gan­zes Jahr in weni­ger als drei Vier­teln eines Jahres.

Im Jahr 2013 hat die Mensch­heit in weni­ger als neun Mona­ten so viel von der Natur ver­braucht wie die Erde nur in einem Jahr rege­ne­rie­ren kann.

Wie es das Herb-Stein-Gesetz mit ele­gan­ter Schlicht­heit ausdrückt:
"Wenn etwas nicht ewig so wei­ter­ge­hen kann wird es aufhören."

"Earth Over­shoot Day" ist der Tag des Jah­res an dem die Men­schen die Vor­rä­te an Land, Bäu­men und Fischen abge­schöpft haben und an dem die Jah­res­ka­pa­zi­tät des Pla­ne­ten Abfall­pro­duk­te (wie z.B. Koh­len­di­oxid) zu absor­bie­ren über­schrit­ten ist.

Die­sen "öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck" berech­net man aus der Fähig­keit des Pla­ne­ten Res­sour­cen wie­der auf­zu­fül­len und Abfall zu absor­bie­ren. Dies wird im Ver­gleich zum Ver­brauch glo­ba­ler Roh­stof­fe durch die Men­schen berechnet.

"Earth Over­shoot Day" kam im Jahr 2013 ein paar Tage frü­her als im Jahr 2012. Es war Teil eines beun­ru­hi­gen­den und fort­lau­fen­den Musters - eines Musters, das ein­fach nicht nach­hal­tig ist.

Das Glo­bal Foot­print Net­work sag­te, dass im Jahr 1961 nur rund zwei Drit­tel der zur Ver­fü­gung ste­hen­den natür­li­chen Res­sour­cen auf der Erde von der Mensch­heit ver­wen­det wur­de, aber schon in den 1970er Jah­ren erhöh­te Koh­len­di­oxid-Emis­sio­nen und all­ge­mei­ner Ver­brauch das, was der Pla­net lei­sten konn­te, zu überholen.

Der Bericht bekräf­tigt was For­scher und Wis­sen­schaft­ler zuvor gesagt hat­ten: Men­schen brau­chen jetzt das Äqui­va­lent von 1,5 Pla­ne­ten, um sich zu erhal­ten, und von der Mit­te des Jahr­hun­derts wird es auf zwei Pla­ne­ten gestie­gen sein.

Also, was bedeu­tet das für die Mensch­heit? Die Aus­sich­ten sind beängstigend.

Laut einer neu­en Gemein­schafts-Stu­die, unter Ver­wen­dung von For­schun­gen der NASA, könn­te die Gesell­schaft in nur weni­gen Jahr­zehn­ten zusammenbrechen.

Der Bericht listet fünf Risi­ko­fak­to­ren für gesell­schaft­li­chen Zusam­men­bruch auf:
Bevölkerung,
Klima,
Wasser,
Land­wirt­schaft und
Energie.
Die Kon­ver­genz von Nah­rungs-, Was­ser- und Ener­gie­kri­se könn­te einen "per­fek­ten Sturm" wäh­rend der Lebens­zeit von vie­len von uns die der­zeit leben hervorrufen.

Die Stu­die sagt, dass alle gesell­schaft­li­chen Zusam­men­brü­che in den letz­ten 5.000 Jah­ren zwei­er­lei bewirk­ten: "Streckung der Res­sour­cen auf­grund der Über­la­stung der öko­lo­gi­schen Trag­fä­hig­keit" und "Wirt­schafts­schich­tung der Gesell­schaft in Éli­te [reich] und Mas­sen (oder "All­ge­mein­heit") [arm]."

Letz­te­res ist ein The­ma, das ich hier und jetzt nicht anspre­chen will, aber ich habe es frü­her schon abge­deckt, als ich über Ungleich­heit und das Ver­schwin­den der ame­ri­ka­ni­schen Mit­tel­schicht vie­le Male berich­tet habe.

Wäh­rend eini­ge sicher­lich geneigt sind zu glau­ben, dass die Tech­no­lo­gie uns letzt­lich ret­ten wird, ver­neint der Bericht die­se Möglichkeit.

"Der tech­no­lo­gi­sche Wan­del kann die Effi­zi­enz der Res­sour­cen­nut­zung erhö­hen, aber führt auch dazu, sowohl den Pro-Kopf-Res­sour­cen­ver­brauch und das Aus­maß der Res­sour­cen­ge­win­nung zu erhö­hen, so dass die­se Effek­te, unter Ver­nach­läs­si­gung von Regle­men­tie­run­gen, Ver­brauchs­stei­ge­run­gen als Aus­gleich für die erhöh­te Effi­zi­enz der Res­sour­cen­nut­zung bewirken."

Dies sind beäng­sti­gen­de Per­spek­ti­ven. Folg­lich sind sie schwie­ri­ge Dis­kus­si­ons­the­men für vie­le von uns, und noch schwie­ri­ger zu akzep­tie­ren. Aber sie ein­fach zu igno­rie­ren schafft nicht sie nicht aus dem Weg. Mas­si­ve, histo­ri­sche, und bei­spiel­lo­se Ver­än­de­run­gen sind bereits in Gang.

Wir müs­sen uns anpas­sen - und wir müs­sen es schnell tun. Die Welt­be­völ­ke­rung und unse­re glo­ba­len Res­sour­cen bewe­gen sich rasant in ent­ge­gen­ge­setz­te Rich­tun­gen. Dies wird in Ver­zweif­lung und nicht wie­der gut zu machen­den Ergeb­nis­sen für Mil­li­ar­den von Men­schen auf der gan­zen Welt enden.

Der Weg, den wir ein­ge­schla­gen haben ist von Natur aus nicht nach­hal­tig. Die Welt muss sofort ihre Anstren­gun­gen auf die Erhal­tung und Effi­zi­enz zu kon­zen­trie­ren, mit beson­de­rem Schwer­punkt auf Erneu­er­bar­keit. Und natür­lich gibt es noch den Kom­plex rund um eine Geburtenkontrolle.

The time is now. This won't wait.
[Die Zeit ist reif. Dies wird nicht warten.]

 Über­set­zung by wvs
Weil ich das The­ma für sehr drin­gend und bedeut­sam hal­te habe ich mir die Mühe gemacht den Text ind Deut­sche zu über­tra­gen um ihn auch für Jene 'les­bar' zu machen, die die eng­li­sche Spra­che nicht oder nicht so gut beherrschen.
Im eng­li­schen Ori­gi­nal sind noch eini­ge Links vor­han­den auf die ich hier ver­zich­te­te habe, die ich aber denen ans Herz lege, die eng­li­schen Text lesen können. 

bookmark_borderSch**sstage



 

 

 

 

 

 
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Woher kommt es,
dass sich an man­chen Tagen,
egal was man tut,
kein Gefühl von Zufriedenheit
ein­stel­len will?

 
Es ist,
als ob ein 'Geist' herumschleicht,
der die Emp­fin­dun­gen dämpft
und so verändert,
dass nur ein mulmiges
Na-ja-so-ist-das-Leben-eben
herauskommt.

 
Sol­che Tage gefal­len mir ganz und gar nicht.

bookmark_borderAm "Amerikanischen Wesen" ....

.... soll die Welt genesen.

So unge­fähr läßt sich kurz zusam­men­fas­sen was der­zeit an Ver­hand­lun­gen zu TTIP zwi­schen der EU und Ame­ri­ka abläuft. Nie­mand weiß so recht Bescheid - nur dass wir die­ses Abkom­men drin­gend brau­chen wis­sen vor allem die Poli­ti­ker der CDU/CSU und SPD und die der­zei­ti­ge Regierung.

Sie wer­den - wie die Ver­hand­ler der EU - über den Tisch gezo­gen für ein paar läp­pi­sche Zuge­ständ­nis­se. Die sie selbst hät­ten regeln kön­nen, wie z.B. die Gesetz­ge­bung zur Regu­lie­rung des Bank­we­sens und der Steu­er­ge­rech­tig­keit. So wer­den ein­fach die U.S.-Vorgaben hier­her nach Euro­pa über­tra­gen und im Tausch wird der hie­si­ge Markt zum erwei­ter­ten U.S.-Markt umgebaut.

Wir wer­den noch bit­ter erle­ben was das genau bedeu­tet, denn die Ableh­nung wis­sen­schaft­li­cher Erkennt­nis­se ist im "main­stream" und bei den Kon­zer­nen in U.S.A. weit verbreitet:
Unse­re Stan­dards gehen von der Sicher­heit im Zwei­fels­fal­le aus, des­we­gen läuft bei unkla­ren Erkennt­nis­sen die Abwä­gung zugun­sten der Sicher­heit - was nicht ein­deu­tig als "sicher" gilt bleibt vom Tisch und darf NICHT ver­kauft werden. 

Durch die neu­en Regeln wer­den wir genau das Gegen­teil bekommen:
Was nicht ein­deu­tig wis­sen­schaft­lich als "schäd­lich" belegt ist muß ver­kauft wer­den dürfen.

Ich getraue mich zu behaup­ten, dass wir bald das ange­süß­te, süf­fi­ge Mais- und Reis-Bier hier haben wer­den und dem unter Rein­heits­ge­bot gebrau­ten Bier aus unse­ren Klein­braue­rei­en wei­ter der Zugang nach U.S.A. ver­sagt sein wird: Zuviel Alko­hol, das wird so gere­gelt wer­den, denn die U.S.-Plörre hat erheb­lich weni­ger 'Gehalt' - deren Alko­hol­ge­halt kann man mani­pu­lie­ren, den unse­res Bie­res (wenn sach­ge­recht her­ge­stellt, nach Rein­heits­ge­bot) eben nicht. Und dies ist nur EIN Bei­spiel wie es lau­fen wird.

Noch ein Beispiel:
Die "shop­per", die mal eben nach U.S.A. düsen um dort bil­lig Jeans ein­zu­kau­fen wer­den sich auch wun­dern. Denn die Jeans wer­den hier nicht plötz­lich nur € 25,- anstatt € 80,- kosten wie der­zeit. Sie wer­den hier genau­so teu­er wie immer blei­ben, denn die Fir­men wer­den ein­fach den euro­päi­schen Preis abspre­chen und das, was an Ein­fuhr­zöl­len der Staat bekam wird in den Taschen der U.S.-Aktionäre landen:
Kapi­ta­lis­mus at it's best!

Wenn es dann soweit ist höre ich schon die Phra­sen unse­rer Poli­ti­ker, die uns weis­ma­chen wol­len wie gut doch bei uns die Kon­junk­tur läuft weil die­se Waren bei uns Arbeits­plät­ze im Ein­zel­han­del sichern - Ja, das wer­den sie, es wer­den noch mehr Teil­zeit- und befri­ste­te Arbeits­ver­hält­nis­se vor­han­den sein als wir jetzt schon haben und die Infra­struk­tur wird zuse­hends ver­fal­len weil die Ein­nah­men aus den Import­ge­schäf­ten weg­fal­len und kein Geld mehr für die drin­gend­sten Erhal­tungs­ar­bei­ten da sein wird ....

Schö­ne neue Welt! 

bookmark_borderWARNUNG
*update* (17.05.2014 - 16:00h)

W A R N U N G
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vor "phishing"-Mails vom glei­chen Typ wie unten abgebildet:

beeblebrox666@online.de

Ziel der Gau­ner ist es, dass die Emp­fän­ger die ange­häng­te *.zip-Datei öff­nen und sich so den Tro­ja­ner auf ihre Maschi­ne laden.
!! NICHT ÖFFNEN !!
!! Unbe­se­hen sofort löschen !!

*update* (17.05.2014 - 16:00h)

Noch­mal zwei von der Sorte:

habelpollmann@arcor.de

happylucky@online.de

bookmark_borderAVG - die Rettung!?

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Kaum hat­te ich gedacht jetzt wäre es vor­bei mit den selbst­er­nann­ten "Sicherheits"-Organisationen, da geht es schon wei­ter mit einer Fir­ma die "AVG"1 heißt.

Es wird erst­mal eine Bedro­hung2 formuliert. 

Dann folgt der Hin­weis wie AVG das abwen­den3, 4 kann.

Es wer­den Ange­bo­te5 gemacht die es schon gibt8 - bes­ser und unab­hän­gig - und bei denen der Nut­zer tat­säch­lich sei­ne Rech­te behält, anders als bei AVG.

Zum Schluß kommt die Kat­ze aus dem Sack:
Ange­bo­te von "aus­ge­wähl­ten Anbie­tern" für soge­nann­te "deals"5 sol­len dem Nut­zer Geld spa­ren - in Wahr­heit sind genau die­se vor­ausge­wähl­ten Anbie­ter das Geschäftsmodell. 

Da AVG weiß, wel­che Daten des Nut­zers vor­lie­gen6 & wel­che Nei­gun­gen der Nut­zer hat, wer­den gezielt Ange­bo­te7, 9 der asso­zi­ier­ten Geschäfts­part­ner eingespielt.
Schnapp!
Den Sack zugemacht.
AVG hat sein Geschäft erle­digt und verdient.

.... und das alles unter dem Deck­män­tel­chen der ver­bes­ser­ten Sicherheit. 

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1
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1
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9
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["click!" auf die Abbil­dun­gen ver­grö­ßert; Abb. 1-7, 9 AVG; 8 Ghostery]

bookmark_borderMißverhältnis

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Heu­te habe ich einen neu­en Brief­ka­sten gekauft. 15,99 €uro. Weiß, mit gro­ßer Klap­pe, damit auch mal ein gro­ßer Umschlag rein­paßt und die Befe­sti­gungs­schrau­ben waren auch noch drin, inclu­si­ve der Dübel.
Es war ein Kom­pro­miß, denn der aus Edel­stahl hät­te mir optisch bes­ser gefal­len. Aller­dings koste­te er dop­pelt soviel, und das war es mir dann doch nicht wert.

Eine klu­ge Ent­schei­dung wie sich spä­ter herausstellte.
Weil das Namens­schild, ein Alu­plätt­chen 3 x 14 cm, in dunk­lem Blau, incl. Gra­vur schlaf­fe 21,45 €uro koste­te, zahl­bar bei Bestel­lung, ver­steht sich. Abhol­be­reit ab 21.05. ....

Wenn ich dar­über nach­den­ke fällt mir das Miß­ver­hält­nis nun so rich­tig auf.
Irgend­was ist aus den Fugen geraten.

bookmark_borderStopBadware

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1Anläß­lich der Warn­hin­wei­se von Goog­le mei­ne Web­sei­te sei eine Mal­wa­re-Schleu­der wur­de auf eine Sei­te von "Stop­Bad­ware" wei­ter­ge­lei­tet - dort war dann zu lesen man sei eine "neu­tra­le, steu­er­be­frei­te" (Nonprofit)-Organisation, die es sich zur Auf­ga­be macht " .. das Inter­net durch den Kampf gegen 'bad­ware' siche­rer zu machen .. ".

1Der Ver­such her­aus­zu­fin­den WER hin­ter die­ser selbst­er­nann­ten Auf­sichts­or­ga­ni­sa­ti­on steht ist sehr müh­sam. Ein "Impres­sum" in unse­rem (euro­päi­schen) Sinn gibt es nicht. Was man fin­det ist eine Auf­li­stung illu­strer Per­so­nen die dem "Board" - also einer Art Auf­sichts­rat - angehören.

Wei­ter erfährt man, dass die­se Orga­ni­sa­ti­on ein "spin-off" (Aus­glie­de­rung) der Har­vard-Uni­ver­si­tät ist. Näher betrach­tet sind zwei Fest­an­ge­stell­te und zwei Prak­ti­kan­ten "die Kern­mann­schaft" bei StopBadware. 

Knapp 163.000 Fäl­le hän­disch von so weni­gen Mit­ar­bei­tern behandelt?
Nun stel­le ich mal die Frage 
"Wer steckt denn - mög­li­cher­wei­se - tat­säch­lich hin­ter die­ser Orga­ni­sa­ti­on?"

Wenn man die Liste der vor­ge­stell­ten Per­so­nen ansieht fällt näm­lich auf, dass sie Alle irgend­wann in ihrer Kar­rie­re irgend­wie mit staat­li­chen Insti­tu­tio­nen der U.S.A. enge Kon­tak­te hat­ten oder dort gar ange­stellt waren - und wenn nicht das, arbei­te­ten sie in Groß­un­ter­neh­men mit enger Bin­dung zur U.S.-Regierung.

Im Zuge der Wie­der-Frei­schal­tung, also der Weg­nah­me der Sperr­bild­schir­me, soll man sich bei Goog­le in "Web­ma­ster Tools" ein­rich­ten und dort "um Auf­he­bung der War­nung" nach­zu­su­chen. Das allei­ne ist schon ein Aus­druck über­bor­dern­der Markt­macht - und der Zwang, sich dort anzu­mel­den und Daten offen­zu­le­gen ist eine Frech­heit. Um es freund­lich auszudrücken!

Als ein­zi­ge Alter­na­ti­ve kommt dann "Stop­Bad­ware" ins Spiel - dort nimmt man sich gegen Erklä­rung und Anmel­dung mit E-Mail-Adres­se der Ange­le­gen­heit "hän­disch"(!) an. 

Goog­le dage­gen arbei­tet mit Algo­rith­men, da kann schon mal 'was schief­ge­hen .... ist doch Mathe­ma­tik, völ­lig wertfrei?!

Wenn ich die­sen Gedan­ken wei­ter spin­ne kommt mir die Idee, dass eine sol­che Sper­rung von / War­nung vor Web­sei­ten ein fast unver­däch­ti­ges Mit­tel ist miß­lie­bi­ge, uner­wünsch­te, kri­ti­sche und system­feind­li­che Sei­ten zu blocken und damit mund­tot zu machen.

Nun sind mei­ne Blogs zu unbe­deu­tend um der­art ins Visier zu gera­ten - obwohl, wenn ich so Revue pas­sie­ren las­se was ich in den letz­ten Jah­ren geschrie­ben habe:
Es war schon man­cher Nadel­stich gegen die U.S.A. und ihre will­fäh­ri­gen Hel­fers­hel­fer in unse­rer Repu­blik dabei. Mög­li­cher­wei­se reicht das schon - und die­se unge­recht­fer­tig­te Sper­rung am 07.05.2014 war sowas wie ein "Warn­schuß".

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PS
Die Sper­rung erfolgt weil "stats-4-free" mit "scripts" arbei­tet und die auch zu 'bösen' Zwecken genutzt wer­den .... schon seit Jah­ren! Da wun­dert es mich doch umso mehr, dass die­se Sper­re erst jetzt aus­ge­spro­chen wurde.

bookmark_borderFälschliche "Malware" Einstufung
am 07.05.2014

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Wegen eines Feh­lers bei "Goog­le" - dort wur­de plötz­lich der seit Jah­ren benutz­te Anbie­ter des coun­ters "stats-4-free" als Mal­wa­re-Schleu­der gekenn­zeich­net und alle user/webmaster die die­sen coun­ter benut­zen gleich mit :(

Ich habe mich an meh­re­re Stel­len gewen­det die sol­che Sper­run­gen auf­he­ben und seit heu­te (08.05.2014; 06:00h) soll­te das beho­ben sein..

Tut mir leid, dass mei­ne Leser dadurch erschreckt wur­den. Es zeigt aber, wie die Markt­be­herr­schung einer Such­ma­schi­ne durch fal­sche Ein­schät­zung gan­ze Kas­ka­den von Pro­ble­men lostritt ....

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Mich hat das selbst meh­re­re Stun­den geko­stet einen frem­den Feh­ler wie­der zu behe­ben / behe­ben zu lassen.
Zu dem Pro­ce­de­re und der dahin­ter ste­hen­den Mög­lich­keit durch sol­che Mecha­nis­men auch ggf. >"unlieb­sa­me Sei­ten" mund­tot zu machen wer­de ich näch­stens noch einen Arti­kel schreiben.

bookmark_border"Suchet, so werdet ihr finden ..!?"

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Übli­cher­wei­se fin­det man zu fast jedem, auch noch so aus­ge­fal­le­nen The­ma umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen im Internet.

Immer dann, wenn ich nach etwas im Inter­net suche und es fast kei­nen Bezug gibt oder die gefun­de­nen Quel­len sich umständ­lich und unver­ständ­lich aus­drücken wer­de ich miß­trau­isch. Sehr mißtrauisch.

So ging es mit mei­ner Suche nach dem Zweck von
"http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.8.3/jquery.min.js"

Um es kurz zu machen: Bei Goog­le - wo man doch zuerst eine Erläu­te­rung zu fin­den glaubt - wer­den nur lee­re Sei­ten oder Feh­ler 404 angezeigt.
Ruft man den Link auf so erscheint eine Sei­te mit end­lo­sem "code" aus dem wohl nur Fach­leu­te den Zweck erken­nen kön­nen - ich jeden­falls kann nichts damit anfangen.

Eine mehr­stün­di­ge Suche brach­te kaum Erfolg. 

Soviel ist wohl als Ergeb­nis zu sagen:
Mit Hil­fe der js-Funk­ti­on las­sen sich Akti­vi­tä­ten auf einer Web­sei­te indi­rekt ablei­ten und damit das Ver­hal­ten des "users" ver­fol­gen. Aha. Des­we­gen tut Goog­le so geheimnisvoll ....

Wenn jemand hier liest der es genau­er erklä­ren kann bit­te ich es in einem Kom­men­tar zu erläutern.
Danke!