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bookmark_borderWieder einmal:
Keine Wirkung!

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Schon öfter hat­te ich dar­auf hin­ge­wie­sen, dass trotz vie­ler Jah­re die - zum Beweis der Wirk­sam­keit von homöo­pa­thi­schen Wirk­stof­fen - schon ver­gan­gen sind, noch immer kein ein­zi­ges Pro­dukt die­sen Beweis erbracht hat. Alle Stu­di­en zu die­sen Sub­stan­zen - nach wis­sen­schaft­li­chen Kri­te­ri­en und als Dop­pel­blind­ver­such ange­legt - haben kei­ne Wir­kung über Pla­ce­bo fin­den kön­nen, manch­mal sogar nicht ein­mal soviel Wir­kung WIE Placebo.

Wir­ken homöo­pa­thi­sche Mit­tel? Die austra­li­sche Gesund­heits­be­hör­de NHMRC ist der Fra­ge, die gro­ße Strei­tig­kei­ten auch unter Medi­zi­nern, in der Öffent­lich­keit, in Foren und in Fami­li­en aus­löst, anhand klar defi­nier­ter wis­sen­schaft­li­cher Kri­te­ri­en in einer evi­denz­ba­sier­ten Stu­die nach­ge­gan­gen. Sie ist zu einem Ergeb­nis gekom­men, das die Wir­kungs­fra­ge dort­hin ver­weist, wo sie für vie­le Skep­ti­ker ohne­hin ange­sie­delt ist: in der pri­va­ten Halb­welt des reli­gi­ons­glei­chen Glau­bens.
Nach Stand der Din­ge, wie ihn der NHMRC-Bericht wider­gibt, kön­nen Per­so­nen, die an bei­spiels­wei­se an Asth­ma, Migrä­ne oder Kopf­schmer­zen lei­den, deren Kin­der Durch­fall haben, die sich erkäl­tet haben oder Schmer­zen nach dem Zahn­arzt, ledig­lich auf einen Pla­ce­bo-Effekt hof­fen.

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[Quel­le]; Her­vor­he­bung von mir. 

bookmark_borderAlles hat seine Zeit ....

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oder:
Nichts ist bestän­di­ger als der Wandel.

Jeder Lebens­ab­s­chitt ist von bestimm­ten mar­kan­ten Ereig­nis­sen geprägt - an die erin­nert man sich, sie sind sozu­sa­gen die 'Über­schrift' für die­ses Kapi­tel des Lebens.

Als ich heu­te am Strand spa­zie­ren ging dach­te ich genau dar­an, näm­lich wie ich zum ersten Mal auf die­ser Pro­me­na­de ent­lang­schlen­der­te und mich freu­te dem kal­ten deut­schen Wet­ter ein Schnipp­chen zu schla­gen und 10°C wär­me­res Wet­ter zu genießen.

Sol­che Tage wer­den nach einer Wei­le Rou­ti­ne, sie wer­den selbst­ver­ständ­lich und im Gegen­teil, wenn es ein­mal ein, zwei Tage etwas getrübt ist und nicht den gan­zen Tag die Son­ne scheint, den­ke ich nicht etwa an das schlech­te Deutsch­land­wet­ter, son­dern wün­sche mir, dass es bald hier wie­der bes­ser wird ....

Ein Abschnitt abge­schlos­sen dadurch, dass Rou­ti­ne einkehrt?

Ja, in gewis­ser Wei­se. Dazu noch die wegen des nahen­den Oster­fe­stes ein­strö­men­den Ein­hei­mi­schen auf die der Hund schreck­haft reagiert weil sie sehr plötz­lich sehr laut mit­ein­an­der umge­hen - alles im grü­nen Bereich, sie sind eben nur ein wenig impul­siv und die Laut­stär­ke stört Mensch & Hund.

Nach­dem ich nun ein wenig mehr ver­ste­he weiß ich: Kein Streit, nur Aus­druck von Leb­haf­tig­keit der Argu­men­ta­ti­on. Und doch - so mei­ne ich - auch wie­der ein abge­schlos­se­ner Abschnitt, denn die ver­än­der­te Wahr­neh­mung erzeugt ein ande­res Lebens­ge­fühl und führt sekun­där zu ver­än­der­tem Ver­hal­ten. Ich lebe mehr zurück­ge­zo­gen weil mich Lärm - gleich wel­cher Ursa­che - zuneh­mend ner­vös macht und stört.

Allen hier Lesen­den wün­sche ich einen guten Start in die Woche und ab und an Momen­te der Ruhe. Ach­ten Sie mal dar­auf. Lärm stört das Wohl­be­fin­den. Sehr. Ganz enorm.

bookmark_borderWie überaus gnädig ..?!

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Da bin ich aber froh.
Was hät­te ich nur gemacht, wenn mei­ne 'Anfra­ge' nega­tiv beschie­den wor­den wäre?
Ber­ger* verklagen?

"Unge­schickt läßt grü­ßen" kann ich da nur sagen.
Wer Wert dar­auf legt mich wei­ter als Kun­den zu behal­ten muß sich schon einer ande­ren Aus­drucks­wei­se bedie­nen. So geht's jeden­falls nicht.

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* Fritz Ber­ger GmbH
Sitz der Gesell­schaft: Fritz-Ber­ger-Str. 1, 92318 Neumarkt
email@news1.fritz-berger.de

bookmark_borderGrenzen

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Zu Zei­ten wird das Leben hek­tisch: Ter­mi­ne, Ver­pflich­tun­gen, all­täg­li­che Erle­di­gun­gen - und wenn man denkt es sei Alles 'im Griff' kommt plötz­lich irgend­ei­ne 'Stö­rung', die die schö­ne Pla­nung das Cha­os zu been­den völ­lig zunich­te macht.

1Umzugs­zeit ist Streß-Zeit, das ist all­ge­mein bekannt. Gestern schließ­lich war ich an einem Punkt, an dem ich merk­te: Schluß, aus, vor­bei! Jetzt, und zwar sofort, muß eine schöp­fe­ri­sche Pau­se ein­ge­legt wer­den. Sonst geht es an die Gesundheit.

Des­we­gen ist der Don­ners­tag "Ruhe­tag". Da wer­den kei­ne Arbei­ten ver­rich­tet. Außer viel­leicht .... der Aus­rich­tung der Satel­li­ten­an­ten­ne. Das fällt gera­de noch unter 'ruhi­ge Tätig­keit', weil die Auto­ma­tik den Löwen­an­teil der Ein­stel­lung erle­digt. Theo­re­tisch zumindest.

bookmark_borderNeu & Alt

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Es wer­den seit meh­re­ren Jah­ren Befürch­tun­gen laut: Web­logs befän­den sich im Rück­gang - und das sei den soge­nann­ten "sozia­len Net­zen" geschuldet ....

Da bin ich - mit Ver­laub - ande­rer Meinung.

Zwar ist es rich­tig, dass die Zahl der 'ernst­haf­ten' Blogs sich bestän­dig redu­ziert hat, der Grund dafür liegt aber nach mei­ner Beob­ach­tung eher dar­in, dass die Betrei­ber nicht kon­se­quent ihre Linie ver­fol­gen, son­dern dar­auf schie­len, was das Publi­kum wohl wün­schen könn­te & dass sie ins­be­son­de­re kein Durch­hal­te­ver­mö­gen zei­gen. Da ich selbst gut zehn Jah­re blog­ge ken­ne ich noch die Blog­ger, die etwa zur glei­chen Zeit zu schrei­ben begon­nen haben:
Davon sind viel­leicht zwei Hän­de voll übrig .... der Rest ist zwi­schen­zeit­lich untergegangen.

Ein wei­te­rer Grund ist das Auf­kom­men von Fil­ter­sei­ten die wahl­los nach bestimm­ten Begrif­fen aus­sie­ben - da fällt schon mal eine Wort­kom­bi­na­ti­on oder ein Bezug auf eine geäch­te­te Songzei­le unter die gestren­gen Kri­te­ri­en der Fil­ter­pro­vi­der. Auch wenn anson­sten das Blog durch­aus 'kin­der­taug­lich' wäre.

Blog-"Erfinder" sind dem Schwund gegen­über genau­so rat­los wie die Nut­zer: Sie hül­len sich in Schwei­gen oder schrei­ben eupho­ri­sche Lobes­hym­nen - die mit der Wirk­lich­keit schon seit vie­len Jah­ren nichts gemein­sam haben. 

Der Trend geht immer in Rich­tung des Neu­en. Neu­er als Blogs sind face­book, twit­ter, Whats­App (letz­te­res wohl auch weil es kosten­gün­sti­ge­re Kom­mu­ni­ka­ti­on anbie­tet als z.B. sms oder telefonieren). 

Die Kurz­le­big­keit von Trends spie­gelt sich so in der Art und den Medi­en wider, die zur Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­wen­det wer­den. Kommt eine neue Form auf, so wird die­se die älte­ren über­win­den und damit den Zyklus erneut star­ten. Im Mar­ke­ting spricht man von "life cycle" eines Pro­duk­tes, das einer ganz durch­schnitt­li­chen Lebens­kur­ve folgt - und da scheint es mit den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­for­men des Inter­nets Par­al­le­len zu geben. Min­de­stens. Denn auch Kom­mu­ni­ka­ti­on ist ein Pro­dukt, mit dem, wie leicht fest­zu­stel­len, viel, viel Geld ver­dient wer­den kann.

bookmark_borderTerrorismus als Vorwand

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Rund um die Welt - und ins­be­son­de­re in den U.S.A. - wird der Ter­ro­ris­mus als 'Hebel' benutzt um unlieb­sa­me Oppo­si­ti­on zu kri­mi­na­li­sie­ren und dadurch mund­tot zu machen.

Was schon zu RAF-Zei­ten der 'Staats­ge­walt' ent­ge­gen kam ist nicht ver­ges­sen und wird immer wie­der kopiert. Zuerst wer­den Akti­vi­sten drang­sa­liert, dann kri­mi­na­li­siert & ohne gesetz­li­che Grund­la­ge in Gewahr­sam genom­men - um sie dann, nach Ver­schär­fung der Geset­ze - end­gül­tig per Gerichts­be­schluß aus der öffent­li­chen Wahr­neh­mung 'zu entfernen'.
Die Geheim­dien­ste agie­ren der­wei­len ver­deckt und jen­seits aller Lega­li­tät. Womit meist eben­so für eini­ge Zeit die berech­tig­ten Anlie­gen aus dem kol­lek­ti­ven Gedächt­nis ver­schwin­den. Auf das "Ver­ges­sen" der Mas­sen zu hof­fen hat schon immer den poli­ti­schen Akteu­ren genützt.

Nun gibt es in Sachen Inter­net zwar einen Sil­ber­streif am Hori­zont, es bleibt jedoch wei­ter­hin ein Kampf­feld: Die Inter­net­re­gu­la­ti­on, eine Tar­nung zur Beschnei­dung des Infor­ma­ti­ons­flus­ses zwi­schen Men­schen ohne staat­li­chen Ein­griff und ohne Abhän­gig­keit von Geld, scheint gebannt. Bis zum näch­sten Ver­such. Der, das wis­sen wir seit Zen­sur­su­la und Vor­rats­da­ten­dis­kus­si­on, wird bestimmt kommen.
Wie war das noch mit der Hydra? Ein Kopf abge­schla­gen und schon wach­sen zwei neue aus dem Stumpf heraus ....

bookmark_borderEine Schande

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Wenn ich mich mit jun­gen Leu­ten unter­hal­te wer­de ich manch­mal sehr zor­nig - nicht auf die jun­gen Leu­te, son­dern auf die Per­so­nal­ab­tei­lun­gen in "D". Was da an Stel­len­an­ge­bo­ten fabri­ziert wird schreit zum Him­mel! Maxi­mal­for­de­rung über Maxi­mal­for­de­rung und völ­lig vor­bei an der Lebenswirklichkeit. 

Wer hat denn schon mit drei­ssig Jah­ren drei Jah­re Aus­lands­er­fah­rung, spricht min­de­stens drei Spra­chen, hat ein abge­schlos­se­nes Stu­di­um und will dann für 1.300,- €uro brut­to arbeiten?

Beson­ders unan­ge­nehm fal­len die öffent­li­chen Arbeit­ge­ber auf, die wohl nur noch Halb- oder gar Drit­tel­stel­len anbie­ten, aber dafür vol­le Arbeits­lei­stung erwar­ten. Kein Wun­der, wenn bei sol­chem Umfeld die Gesell­schaf­ten und Betrie­be 'nach­zie­hen' und der­glei­chen Machen­schaf­ten noch zu unter­bie­ten suchen.

Wie soll denn die Zukunfts­pla­nung die­ser Gene­ra­ti­on jemals auf siche­res Fun­da­ment gestellt wer­den, wenn die­se Spott­an­ge­bo­te zudem noch auf ein, zwei oder drei Jah­re befri­stet werden?

Manch­mal bin ich rich­tig froh dabei nicht mehr mit­zu­tun und das Arbeits­le­ben hin­ter mir zu haben.

bookmark_border"Sich beweisen"

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Kürz­lich traf ich einen Motor­rad­fah­rer, eine 'Sor­te' Gesprächs­part­ner, mit der ich anson­sten eher sel­ten zu tun habe. Er war - nach eige­ner Aus­sa­ge - Mit­te 50. Vom Anse­hen her hät­te ich gut und gern noch zehn Jah­re drauf­ge­ge­ben. Aber selbst wenn das Alter stimm­te fra­ge ich mich:
Was treibt einen sol­chen Men­schen an
- wo doch Auto fah­ren viel beque­mer und siche­rer ist?

Es muß damit zu tun haben, dass gera­de in die­ser Alters­stu­fe Vie­le es 'noch­mal wis­sen wol­len', den Beweis erbrin­gen wol­len nicht alt oder gebrech­lich oder bei­des zu sein. Der Preis dafür ist hoch, das wuß­te ich nach dem kur­zen Gespräch ganz sicher.

Besag­ter Fah­rer zeig­te mir näm­lich - nach­dem er müh­sam sei­ne Leder­ho­se vom Fuß aus ein wenig hoch­ge­scho­ben hat­te - ein mit Titan und Stahl geschien­tes Bein und erklär­te, das sei schon ein 'Tri­but an die Fas­zi­na­ti­on der Geschwin­dig­keit' auf dem Motor­rad: Kom­pli­zier­ter Bruch nach einem Sturz bei teil­wei­se glat­ter Fahr­bahn durch eine Ölspur (die kaum zu erken­nen gewe­sen sei).

Bei einer höhe­ren Geschwin­dig­keit sol­che Unfall­quel­len auf der Fahr­bahn zu erken­nen stel­le ich mir tat­säch­lich schwie­rig vor.
Ein Grund mehr auf sol­che Eska­pa­den zu verzichten.

bookmark_borderWieder "online" ....

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Dank einer freund­li­chen Nach­ba­rin, die zudem auch noch in der Lage ist fast ver­ständ­lich Eng­lisch zu spre­chen - eine Beson­der­heit hier­zu­lan­de - habe ich wie­der Inter­net zur Ver­fü­gung. Bis mei­ne eige­ne Lei­tung geschal­tet ist kann es noch ein wenig dau­ern. Aber bekannt­lich will "gut Ding" Wei­le haben ....

bookmark_borderAuf besonderen Wunsch ....

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.... und weil eine eng­li­sche Über­set­zung leicht via "Goog­le" erstellt wer­den kann, nicht aber in Rus­sisch - und in Erwar­tung des unzwei­fel­haft zugun­sten der Rus­sen aus­ge­hen­den III. Welt­krie­ges um die Krim - wird mein Blog ab näch­ster Woche par­al­lel wie dar­ge­stellt erscheinen:

Relatief
Ничто так не кажется ....

Хорошее начало апреля - вас смеяться вместо того, чтобы злиться