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bookmark_borderDie Neugierde treibt ....

schon 'mal Freund und Feind auf die­se Seite ....

Offen­bar vor allem (frü­he­re & ver­blie­be­ne) Fein­de, dar­un­ter schon ver­trau­te und weni­ger ver­trau­te Feinde ....

[wei­ter]

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bookmark_borderBäckerei mit Café ....

oder auch: Bäcke­reicafé - Pro­duk­ti­ons­stät­te mit Laden­lo­kal und Publi­kums­be­reich .... eier­le­gen­de Woll­milch­sau, nichts Hal­bes und nichts Gan­zes - eine ver­zicht­ba­re Krea­ti­on der moder­nen Zeit, die Qua­li­tät sug­ge­rie­ren soll wo tri­stes Einer­lei den All­tag diktiert ....

Wie man leicht erken­nen kann mag ich sol­che Plät­ze nicht.


[3259 / 192278]

bookmark_borderNötigung ....

Als ich vor­hin die Baye­ri­sche Staats­flag­ge ein­ge­holt habe - unter Zwang von mir nahe­ste­hen­den Per­so­nen, die mein­ten ich müs­se unbe­dingt die "Deut­sche Fah­ne" his­sen - rief mir ein Nach­bar zu:
"Das wur­de aber auch Zeit, ich dach­te schon ich müß­te 'rüber­kom­men und selbst Hand anlegen."

Nach­barn ...!
Fami­lie ...!

bookmark_borderLicht- und Schattenseiten ....

Was im Zuge einer EM - jetzt "EURO" genannt - so alles passiert:
Da wird aus Wien, Schloß Schön­brunn, ein Kon­zert über­tra­gen .... wahr­haf­tig ein gro­ßes musi­ka­li­sches Ereignis.

Inter­es­sant sicher auch die Betrachtungsweise:
Für die Fuß­ball­fans eine unwich­ti­ge Randerscheinung -
für die Freun­d/-innen/-e klas­si­scher Musik ein abso­lu­tes 'high­light' der Saison ....

Es gibt sie, die­se klei­nen Unter­schie­de in der Betrachtung.


[3254 / 19209?]

bookmark_borderGewichtheben ....

ist eine olym­pi­sche Dis­zi­plin zu der ich nie ein 'Ver­hält­nis' hat­te - das mag dar­an lie­gen, daß ich seit vie­len Jah­ren extrem schwe­re Umzugs­ki­sten - gefüllt mit Unmen­gen von Büchern (!) her­um­ge­tra­gen habe .... nicht als "Möbel­packer, nein, als Benutzer:
Wir haben die Umzugs­ki­sten als 'Stau­raum' für das vie­le klei­ne Gerödel benutzt, das man so in einem Haus­halt hat .... wie ich höre, ist über­all ein bestimm­tes "System" in Gebrauch. Bei uns war das eben das "Umzugs­ki­sten­sy­stem" ....

Das war sozu­sa­gen die 'Vor­re­de' - und jetzt kom­me ich zum eigent­li­chen Thema:
Seit eini­gen Tagen habe ich das - zwei­fel­haf­te! - Ver­gnü­gen die­se Kisten­flut zwi­schen Kel­ler - Dach­o­den - Gara­ge zu bewe­gen und dabei ist das Wohn­zim­mer zwecks "Sich­tung der Inhal­te" Zwischenstation ....

Nach vier Fahr­ten zu Recy­cling­hö­fen und Ablie­fe­rung von Unmen­gen an Über­schüs­si­gem aus den vor­han­de­nen Spei­cher­ki­sten, der Neu­ord­nung des Gespei­cher­ten in Gara­ge* - Dach­bo­den - Kel­ler, bin ich nun fit und stark genug an einem Gewicht­he­ber­wett­be­werb teilzunehmen ....

Trai­nings­men­ge so ca. 2 to. inner­halb von vier Tagen, da ist min­de­stens "Bron­ze" drin ...!

*Die Gara­ge ist zum ersten Mal fast so leer daß man ein Auto dar­in par­ken könnte ....


Ich hät­te noch so ca. ein Dut­zend (!) mit Büchern gefüll­te Umzugs­ki­sten abzu­ge­ben .... möch­te jemand ein Anti­qua­ri­at aufmachen?


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bookmark_borderDialog (-e)

 Szene/Regie  Der Ritter

 Der Zauberer

 Der Knecht

 Rum­peln hin­ter der Büh­ne, her­vor kommt ein zer­zau­ster Rit­ter, ris­si­ges Ket­ten­hemd, einen Krug in der einen Hand, eine Schweins­ha­xe (leicht ange­nagt) in der ande­ren Hand ....

  Kru­zi­fix Hal­le­lu­ja, man hat aber nir­gend­wo Ruhe vor die­sem när­ri­schen Volk ...!     
 Zau­be­rer betritt die Sze­ne, schwingt sei­nen Zau­ber­stab, dabei ent­ste­hen geschweif­te Sternwolken ....

   Aber, aber, edler Herr Rit­ter, wer wird denn da so her­um­to­ben .... seid doch froh, daß ihr noch etwas zu trin­ken und einen Schle­gel zum Hin­ein­bei­ssen habt ....

 
 Rit­ter, mürrisch

 Ihr habt gut reden, Herr Mör­lin, geht euch der Vor­rat aus so zau­bert ihr rasch neu­en her­vor .... nervt Euch das Volk, so ver­zau­bert ihr es in Frö­sche oder Esel ....

   
 Der Zau­be­rer erdolcht den Rit­ter fast mit sei­nem aus­ge­streck­ten Zei­ge­fin­ger und nähert sich bis auf weni­ge Zen­ti­me­ter dem Ritter ....

   Da irrt ihr, Herr Rit­ter, für mich selbst zu zau­bern ist mir nicht erlaubt - ich muß mit Tricks und Knif­fen arbei­ten um mich selbst zu versorgen ....

 
 Von der gegen­über­lie­gen­den Sei­te betritt der Knecht die Sze­ne, er spricht in wei­ner­li­chem Ton ....

     Für­wahr, davon kann ich ein Lied­chen sin­gen - geht doch die Bevor­ra­tung des Herrn Mör­lin immer zu mei­nen Lasten - auch als Modell für Frö­sche, Krö­ten und ande­res Getier wer­de ich mißbraucht ....

 Rit­ter wen­det sich dem Knecht zu und preßt heraus:

 Du Hunds­fott und Miß­ge­burt von einem Die­ner, Heid, schweig' gefäl­ligst still solang Du nicht zum Reden auf­ge­for­dert bist ...!

   
 Knecht, vom Rit­ter abge­wen­det mur­melt fast unverständlich:

     Das Aas ist heu­te wie­der in Streit­lau­ne, da will ich fein still­schwei­gen und sehen, daß ich ihn besänftige ....

 

 

  - wird fort­ge­setzt -  

* edit * vom 27.06. / 00:05h

 Dreh­buchände­rung -erweiterung

 

 
 Herr Mör­lin spitzt die fah­len Lip­pen und die her­ab­hän­gen­den Ohren sowie­so, schließt sei­ne tief­brau­nen Augen und lauscht dem leich­ten Nach­hall der Wor­te, die sei­nem schmal­lip­pi­gen Mund gera­de ent­schlüpft sind.

  „Ich bin eine Bratwurst.“

  „Nicht schlecht,“ brab­belt er ent­zückt. “So könn­te es gehen.“

 
 Mr.Heid, ver­gra­ben im dicken Schaff­fell, aus dem Schaukelstuhl.       „Pöh,“ 

       „Was soll das wer­den? Und sie sagt dann: ‚Ich bin Pom­mes Rot-Weiß.' Sag mal, geht's noch?" 
 Sein dün­nes drecki­ges Lachen lässt die Ohren von Herrn Mör­lin flat­tern und des­sen Gesicht ver­fin­stert sich.     „Wie­so denn nicht? Soll er sagen: ‚Ich bin ein Pflau­men­ku­chen’?. Das gibt doch wie­der Ärger mit der Ali­ce S. Im übri­gen ist die media­le Reich­wei­te einer Brat­wurst grö­ßer. Und außer­dem, sie hat damals gar nichts gesagt.“  
  Unwirsch fährt Herr Mör­lin mit der tin­ten­be­fleck­ten Hand durch die Luft und sein schmäch­ti­ger Kör­per zit­tert vor Erregung.       
        „Dann ersetz doch die Brat­wurst durch Schwei­ne­backe. Da lachen sich alle scheckig und las­sen ihn in Ruhe,“
 pru­stet Mr.Heid, hef­tig mit dem Schau­kel­stuhl vor und zurück schaukelnd.

Herrn Mör­lin neigt sei­nen Kopf zur Sei­te und zieht die Stirn in Falten.
    „Also gut. Schlecht hört sich das ja nicht an.“  
  Er beugt sich vor und der schmut­zig­graue zer­fa­ser­te Feder­kiel kratzt eif­rig über das Papier.     *Ich bin eine Schweinebacke.“   
  Mr.Heid rekelt sich woh­lig grun­zend im kusche­li­gen Schaff­fell und spitzt sei­ne bläu­li­chen Lippen.

      „Hof­fent­lich hilft es. Kei­ner nimmt ihn danach ernst und sie las­sen ihn leben. Nur, was machen wir mit den Ein­ge­bo­re­nen? Die Stadt der Schwei­ne­backen. Wenn das mal kei­nen Ärger gibt.“
Mit ele­gan­tem Schwung setzt Herr Mör­lin den letz­ten Punkt hin­ter den Satz, betrach­tet zufrie­den grin­send den noch feuch­ten blau­grau­en Schrift­zug und seufzt leise.

    „Jetzt müs­sen wir die Dreh­buch­än­de­rung nur noch beim Chef der Schöp­fung durchkriegen.“ 

 

  .... ein Anfang, wie ver­spro­chen .... Vor­schlä­ge für den wei­te­ren Ver­lauf sind gern gese­hen .... bit­te mit Regie-Anwei­sung, Text & Per­son die spre­chen soll .... (Hin­weis: Nicht jugend­freie oder jugend­ge­fähr­den­ede Pas­sa­gen wer­den nicht übernommen ...!) 

[3248/191822]