bookmark_border.. even big players,
such as Chancellor Merkel,
are pawns ..

.

.. This means that most of our poli­ti­ci­ans are now ser­vants of inter­na­tio­nal neces­si­ties they can­not con­trol. A poli­ti­ci­an who is ‘rea­li­stic’ must simp­le (sic!) com­ply with the extra-sta­te non-demo­cra­tic dic­ta­tes of high power if their own posi­ti­on within the tree of power is to be pre­ser­ved. Here even big play­ers, such as Chan­cell­or Mer­kel, are pawns .. 

[Quel­le]

Star­ker Tobak, was der Herr Varou­fa­kis so sagt - aber genau das, näm­lich kein Blatt vor den Mund zu neh­men und zu ver­su­chen, den Ein­fluß von Geld zu ver­rin­gern und den des Sou­ve­räns, also des Vol­kes, wie­der zu ver­grö­ßern, hat ihn unter all den Abnickern in Brüs­sel und anders­wo unsym­pa­thisch gemacht:
Wer die Wahr­heit vor kon­ven­tio­nel­les Ver­hal­ten stellt ist eine Gefahr - weil die Bevöl­ke­run­gen erken­nen könn­ten wie sie von ihren gewähl­ten Reprä­sen­tan­ten ver­schau­kelt wur­den & werden.

bookmark_borderAblenkungsmanöver (II)

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1

.. In Hes­sen haben die Behör­den nach eige­ner Ein­schät­zung einen isla­mi­sti­schen Anschlag ver­ei­telt .. Aller­dings soll er (der gefaß­te "Atten­tä­ter") in der Ver­gan­gen­heit Kon­takt zur Sau­er­land­zel­le gehabt haben .. 

[Quel­le]

Hat­te ich gestern noch spe­ku­liert, so zieht Hes­sen heu­te einen neu­en "Auf­re­ger" aus dem Hut:
Ver­ei­tel­ter "Ter­ro­ri­sti­scher Anschlag"
Hin­weis auf die "Sau­er­land­zel­le"

Um das 'offen' zu las­sen wird schon dar­über spe­ku­liert es könn­ten viel­leicht noch nicht alle Betei­lig­ten gefaßt sein .... na klar, so hält man das in der Schwe­be und kann den näch­sten Hasen im Hut verstecken.

Das Erstaun­lich­ste:
Ganz ohne Vor­rats­da­ten­spei­che­rung entdeckt?
Wie kann das sein?
Wo doch OHNE auf­klä­rungs­tech­nisch gar­nichts läuft ..!?

Der Bun­des­in­nen­mi­ni­ster, Tho­mas de Mai­ziè­re (CDU), gibt bekannt:

.. Die heu­ti­ge Fest­nah­me in Hes­sen ist Beleg für die effek­ti­ve Arbeit der Sicher­heits­be­hör­den von Bund und Län­dern", sag­te de Mai­ziè­re in Ber­lin. Das Vor­ge­hen zei­ge: "Wir sind wach­sam und wir sind wehrhaft .. 

[Quel­le]

Sagt einer, der in den näch­sten Tagen viel zu erklä­ren haben wird. Bei­spiels­wei­se zur Aus­spä­hung von Fir­men und Poli­ti­kern die gera­de bekannt gewor­den sind.

Nach­satz:
Bei der "Sau­er­land­zel­le" wur­de im Nach­hin­ein fest­ge­stellt, dass die Draht­zie­her aus den Geheim­dien­sten kamen und ledig­lich ein armes, irre­ge­lei­te­tes Würst­chen von Möch­teg­ern­ter­ro­rist betei­ligt war. Mal sehen wie es dies­mal ausgeht ....

bookmark_borderJubiläum

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10
Herz­li­chen Glück­wunsch zum 10-jäh­ri­gen Erscheinen.
Hallo.
Hier schreibt die Redak­ti­on des Blogs "RELA­tief".
Wir - also ich - lese(-n) Fefes Blog seit neun Jahren.
Fast täglich.
Natür­lich nur wegen
der gei­len Nacktbilder
der wit­zi­gen Karikaturen
der lite­ra­risch hoch­wer­ti­gen Texte
....

bookmark_borderNeues aus Schilda (V)

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Am 27.03.2015 hat die Koali­ti­on auf Betrei­ben der CSU einen wei­te­ren "Schild­bür­ger­streich" der lan­gen Liste hin­zu­ge­fügt.

Gegen den Rat von Fach­leu­ten, gegen den Sach­ver­stand von Fach­ju­ri­sten und gegen den erklär­ten Wil­len einer Mehr­heit der Bevöl­ke­rung wur­de beschlos­sen ein Büro­kra­tie­mon­ster zu schaf­fen - ein Kon­strukt, das angeb­lich viel Geld in die Kas­sen spü­len soll. Noch im Febru­ar spricht sich der Bun­des­rat gegen die PKW-Maut aus. Noch 2013 waren die CDU und die Kanz­le­rin eben­so gegen die­se Maut.

Was tat­säch­lich her­aus­kom­men soll wird mit 500 Mil­lio­nen bezif­fert, aller­dings hat­te Dob­rindt noch im Febru­ar eine Zahl von 700 Mil­lio­nen genannt. Wahr­schein­li­cher ist nach Mei­nung von Fach­leu­ten aber ein Über­schuß von ledig­lich 200 Millionen.

Wie ich eben­falls schon frü­her behaup­tet habe wird es am Ende zu einer PKW-Maut für alle bun­des­deut­schen Auto­fah­rer kom­men - und die Koali­ti­on wird sich damit her­aus­re­den, dass es die EU gewe­sen sei, die das ver­langt habe.

Ein wei­te­rer Fall in dem die CDU/CSU/SPD auf das schnel­le Ver­ges­sen der Bevöl­ke­rung bau­en. Wie so oft zuvor.
Dabei müß­ten sie doch mitt­ler­wei­le gelernt haben, dass via Inter­net & Daten­spei­cher der­glei­chen "Ver­ges­sen" nicht mehr statt­fin­det und sie spä­te­stens dann ein­holt wenn es ihnen am wenig­sten paßt. 

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Ähn­li­che Bei­spie­le aus der Vergangenheit:
  1. Neu­es aus SCHILDA .... (Vier-Augen-System)
  2. Neu­es aus SCHILDA .... (Elek­tro­ni­scher Aus­weis)
  3. Tri­umph der Mit­tel­mä­ßig­keit (Gefälsch­te Fas­sa­den)
  4. Wenn ich ein Mäus­lein wär' .... (Selbst­er­hal­ten­de, wach­sen­de Büro­kra­tie­sy­ste­me)

bookmark_borderNoch ein Lügner ....

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Zbi­gniew Brze­ziń­ski - Rus­sen­feind ein Leben lang - reiht sich in die lan­ge Schlan­ge der Kriegs­trei­ber ein. Er for­der­te kürz­lich Waf­fen, Gerät und U.S.-Truppen in Litau­en & Est­land zu dis­lo­zie­ren um "einem Nukle­ar­krieg durch die Rus­sen" vor­zu­beu­gen .... zu solch einer 'Logik' muß man sich erst­mal ver­stei­gen können.

Was Brze­ziń­ski zu erwäh­nen ver­gaß war, dass die jet­zi­ge Füh­rungs­rie­ge der Ukrai­ne eine Mario­net­ten­re­gie­rung* ist, die an die Macht kam, nach­dem die gewähl­ten Volks­ver­tre­ter durch die U.S.A. in einem Hand­streich aus dem Amt gefegt wor­den waren.

Er ver­gaß auch zu erwäh­nen, dass sich die Bevöl­ke­rung der Krim** schon lan­ge vor dem Ple­bis­zit vom 16 März 2014 für einen Anschluß an Ruß­land aus­ge­spro­chen hat­te - und dies in der genann­ten Abstim­mung wiederholte.

Der rus­si­sche Flot­ten­stütz­punkt ist seit 1783 auf der Krim, wer hat da wohl die älte­ren Rechte?

Das NATO Abkom­men basiert auf einem gegen­sei­ti­gen Hilfeversprechen:
Wird ein NATO-Land ange­grif­fen so ist dies gleich­be­deu­tend mit einem Angriff auf die rest­li­chen Ver­bün­de­ten und die sind ver­pflich­tet zu Hil­fe zu kommen.

Ganz offen­bar spie­len die U.S.A. hier ein gefähr­li­ches Spiel indem sie genau die­sen Mecha­nis­mus aus­zu­lö­sen ver­su­chen um ihre geo-stra­te­gi­schen Macht­spie­le in die Tat umzusetzen.

[In Anleh­nung an einen Bei­trag von Nor­man Pilon]

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* [Der U.S.-Präsident sag­te dazu: “ .. sin­ce Mr. Putin made this decis­i­on around Cri­mea and Ukrai­ne — not becau­se of some grand stra­tegy, but essen­ti­al­ly becau­se he was caught off-balan­ce by the pro­tests in the Mai­dan and Yanu­ko­vych then fle­e­ing after we had bro­ke­red a deal to tran­si­ti­on power in Ukrai­ne — sin­ce that time, this impro­vi­sa­ti­on that he’s been doing has get­ting — has got­ten him deeper and deeper into a situa­ti­on that is a vio­la­ti­on of inter­na­tio­nal law, that vio­la­tes the inte­gri­ty, ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty and sove­reig­n­ty of Ukrai­ne .. ”]
" .. after we had bro­ke­red a deal to tran­si­ti­on power in Ukrai­ne .. " [Über­set­zung: .. nach­dem wir in der Ukrai­ne einen Über­gang der Macht ver­mit­telt hat­ten .. ] - das ist der wesent­li­che Satz, stellt er doch klar her­aus WER da in der Ukrai­ne gezün­delt hat!

** " .. 82% of Cri­me­ans “Ful­ly endor­se” Crimea’s having beco­me part of Rus­sia (of which it had been part bet­ween 1783 and 1954, and which the public the­re had never wan­ted to lea­ve); 11% “Most­ly endor­se” it; 2% “Most­ly dis­ap­pro­ve”; 3% “Don’t know”; and only 2% “Ful­ly dis­ap­pro­ve.” Or, to put it sim­ply: 93% appro­ve; 3% don’t know, and 4% dis­ap­pro­ve. .. " [Quel­le 1; Quel­le 2.]

bookmark_border"Gesellschaftsfähig"!?

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Es gab in der Ver­gan­gen­heit soge­nann­te "gesell­schaft­li­che Tabus", also pri­va­te Sach­ver­hal­te in Sachen Sexua­li­tät, die nie in die Öffent­lich­keit gezerrt wurden.
Das war auch gut so.

Wie ich auf das The­ma komme?
Ich habe in mei­nen Links gele­sen und bin auf einen Arti­kel von Rai­ner Wer­melt gesto­ßen der mit "Ist Sado­ma­so­chis­mus salon­fä­hig?" beti­telt ist, Unter­ti­tel "Peit­schen­sex und Fes­sel­lie­be", "Wis­sen­schaft­le­rin forscht zu 'Shades of Grey'".

Ein Satz aus dem Arti­kel fiel mir ins Auge:
" .. und weni­ger als ein Drit­tel wür­de die Sexu­al­prak­ti­ken der Roma­ne aus­pro­bie­ren .. " - das sagt doch aus, dass es zwar Ver­ständ­nis und Neu­gier­de gibt, aller­dings ein Nach­ah­mungs­wil­le nicht sehr aus­ge­prägt ist. 

Mein Paten­on­kel sag­te zu sowas immer "Igitt, igitt wie schön!". Was für mich eine gewis­se Attrak­ti­vi­tät sol­cher Prak­ti­ken für vie­le Men­schen bedeu­tet, gleich­zei­tig aber auch eine Unsi­cher­heit ob das denn die Form der Lie­be ist die sie akzep­tie­ren könnten. 

Die Rezen­si­on von Herrn Wer­melt ist außer­or­dent­lich sach­lich geschrie­ben - und mir fehlt eine per­sön­li­che Stel­lung­nah­me zum The­ma. Ein Blog ist schließ­lich ein Medi­um das Dis­kus­si­on zu Mei­nung, Stim­mung und gesell­schaft­li­cher Strö­mung zuläßt und gera­de­zu herausfordert. 

Des­we­gen hier mei­ne Auf­fas­sung zum Thema:

Ich fin­de es abar­tig wenn ein natür­li­ches Bedürf­nis wie Sexua­li­tät nur dann zu Befrie­di­gung führt wenn es mit Schmerz oder psy­chi­scher Aberra­ti­on* ver­bun­den wird. Teil der Sexua­li­tät ist zwar Aggres­si­vi­tät, d.h. das Ein­drin­gen in die Inti­me Zone [Indi­vi­du­al­di­stanz] eines ande­ren Men­schen, aber gleich­zei­tig gewollt und zuge­las­sen von den Betroffenen.

Wenn die Aggres­si­on Über­hand gewinnt ist nicht nur der bio­lo­gi­sche Zweck von Sexua­li­tät, son­dern auch der einer sexu­el­len Ver­ei­ni­gung inne­woh­nen­de Gedan­ke der see­lisch-kör­per­li­chen Ver­bin­dung verfehlt.

Anders aus­ge­drückt:
"Sexu­el­le Prak­ti­ken" sind mit "Lie­be" unvereinbar.

 ・  ⚫  ・ 

* [[4] Psy­cho­lo­gie: eine leich­te psy­chi­sche Störung]

bookmark_borderHeads, I win.
Tails, you lose.

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"..A Self-Per­pe­tua­ting Machi­ne for Ame­ri­can Insecurity
Wel­co­me to the Natio­nal Secu­ri­ty Sta­te of 2015.."

(Über­set­zung: Ein Per­pe­tu­um mobi­le ame­ri­ka­ni­scher Unsi­cher­heit - Herz­lich will­kom­men im "Staat der natio­na­len Sicher­heit von 2015")
[LINK: Tom Engel­hardt]

Wir schrei­ben das Jahr 1963 und ich bin im Juli des Jah­res auf dem Weg in die U.S.A., in den Nor­den des Staa­tes New York, nach GOUVERNEUR, einem klei­nen Nest mit damals etwa 5.000 Einwohnern.

Schü­ler­aus­tausch für ein Jahr, orga­ni­siert vom AFS, Ame­ri­can Field Ser­vice, einer wohl­tä­ti­gen Orga­ni­sa­ti­on, die - mit Unter­stüt­zung der U.S.-Regierung - Schü­ler aus aller Welt nach U.S.A. ver­frach­tet und dort mit dem "Ame­ri­can way of life" ver­traut macht. 

Im Süd­osten der U.S.A. liegt Kuba. Kuba, das seit 1960 unter einem U.S.-Embargo ächtzt. Das man ver­ge­bens in 1961 mit einer völ­ker­rechts­wid­ri­gen Inva­si­on (Schwei­ne­bucht) in die Knie zwin­gen woll­te um die Revo­lu­tio­nä­re um Fidel Castro aus dem Land zu jagen. Denn die hat­ten das kor­rup­te, aber U.S.-freundliche Régime Ful­gen­cio Bati­sta getürzt und vor­bei war es mit den Spiel­höl­len und der Pro­sti­tu­ti­on, aus denen U.S.-Gangster rei­che Gewin­ne machten.

1962 dann die soge­nann­te "Rake­ten­kri­se" - die Welt stand für ein paar Tage am Ran­de des Abgrunds und es war vie­len Men­schen rund um den Glo­bus noch nicht ein­mal rich­tig bewußt.

Ich rei­se 1963 nach U.S.A., acht­zehn Jah­re alt, ohne mir Gedan­ken dar­über zu machen, dass die Welt kurz davor noch sehr knapp einem Atom­krieg ent­kom­men ist, weil die U.S.A. Rake­ten in der Tür­kei sta­tio­niert hat­ten und die UDSSR dar­auf­hin Rake­ten nach Kuba ver­schifft hat. Wäh­rend mei­nes Auf­ent­hal­tes (bis Juni 1964) wird Prä­si­dent John F. Kenn­dy in Dal­las, Texas, erschossen.

Das war der Beginn des poli­ti­schen Den­kens bei mir. Hat­te ich zuvor noch völ­lig sorg­los nur mit hal­bem Ohr zuge­hört wenn von poli­ti­schen Ereig­nis­sen in den ver­schie­den­sten Län­dern der Welt die Rede war, so hör­te ich von da an sehr inten­siv zu. Im wesent­li­chen des­halb, weil es den zustän­di­gen Behör­den nicht gelang [bzw., wie mitt­ler­wei­le bekannt wur­de, nicht gelin­gen soll­te] die Ermor­dung des Prä­si­den­ten aufzuklären.

Seit­her ist die Welt trotz aller Bemü­hun­gen nicht "siche­rer" gewor­den. Alle Maß­nah­men das zu ändern haben nur zu mehr Unsi­cher­heit und Ein­schrän­kung der gesetz­lich ver­brief­ten Rech­te geführt.

Die U.S.A. ste­hen seit Jah­ren auf der Stu­fe der von ihnen als "Unrechts­staa­ten" bezeich­ne­ten Län­der - sie haben über­all auf der Welt nach Güt­dün­ken Rechts­brü­che began­gen und zwar meist im Gehei­men, zuneh­mend aber auch völ­lig offen und ohne Skru­pel. Aus dem Bewußt­sein her­aus "die letz­te Ord­nungs­macht der Welt" zu sein.

Wo sie ein­ge­grif­fen haben hat sich nichts ver­bes­sert. Der Haß auf die­se Nati­on ist ste­tig gewach­sen. Mit immer neu­en Inter­ven­tio­nen als "Welt­po­li­zei" wird das eher schlim­mer als bes­ser wer­den - und mit den Schnüf­fe­lei­en gegen Freund und Feind durch die Geheim­dien­ste der U.S.A. eska­lier­te die­se Feind­schaft noch­mals in nie gekann­te Berei­che. "Freun­de" haben die Ame­ri­ka­ner - man soll­te bes­ser sagen: Die ame­ri­ka­ni­schen Admi­ni­stra­tio­nen - nur noch bei den Regie­run­gen und unbe­darf­ten Hohl­köp­fen, die nur die Vor­zü­ge (?) des "ame­ri­can way of life" sehen und die nega­ti­ven Sei­ten ausblenden.


Das ist nicht mehr das Land, in das ich 1963 als Aus­tausch­schü­ler gereist bin, vol­ler Erwar­tung, Hoff­nung und mit Ach­tung vor den demo­kra­ti­schen Errun­gen­schaf­ten aus der Vergangenheit.

 


[Der ganz oben ver­link­te Arti­kel von Tom Engel­hardt ist in eng­li­scher Spra­che ver­faßt - wer in der Lage ist das (sinn­erfas­send) zu lesen soll­te es wirk­lich tun. Es ist eine scho­nungs­lo­se Dar­stel­lung des U.S.-Verfalls, der geeig­net ist selbst gut­wil­li­ge U.S.-Freunde ins Grü­beln zu brin­gen. Oder dazu, vom Freund zum Feind zu mutieren.]

bookmark_borderRückblick

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Wenn die Rast- und Ruhe­lo­sig­keit des Arbeits­le­bens vor­bei ist - und "Ruhe" in Form des Ruhe­stan­des ein­kehrt - ist Gele­gen­heit über zurück­lie­gen­de Zei­ten und Ent­schei­dun­gen nachzudenken. 

Vie­les sieht im Rück­blick anders aus als in der Pha­se als es pas­sier­te. Das sind die Momen­te in denen boh­rend der Gedan­ke nach vor­ne drängt "War es damals so rich­tig ent­schie­den?". In denen sich die­ser Gedan­ke fest­setzt, manch­mal tage­lang kreist und schließ­lich aufs Neue als "erle­digt" abge­hakt wird.

Als ich jün­ger war habe ich viel schnel­ler und leich­ter ent­schie­den als heu­te, so, wie es wohl die mei­sten jün­ge­ren Leu­te tun. Im Rück­blick aller­dings scheint es mir wich­tig festzuhalten:
Mehr Über­le­gung und sorg­fäl­ti­ge­res Abwä­gen, weni­ger Unge­duld Din­ge zu 'erle­di­gen' wären oft ange­bracht gewe­sen - im Gro­ßen und Gan­zen war es den­noch gut so wie es war.

bookmark_borderManchmal ....

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.... schau­keln sich - bekann­ter­ma­ßen - in Blogs die Emo­tio­nen auf und die Dis­kus­si­on in den Kom­men­ta­ren ent­gleist. Ganz so wie im rich­ti­gen Leben wer­den hef­ti­ge Vor­wür­fe aus­ge­kramt, und der ein­zi­ge Unter­schied ist dann, dass es nicht zu einer tät­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung kom­men kann ....

Neu­lich las ich einen gelun­ge­nen Satz zu einem The­ma das mir schon öfter vor­schweb­te wenn es wie­der mal hef­tig wurde:

Immer­hin gehört zum Blog­gen mehr
als zum Kom­men­tie­ren in ande­rer Leu­te Blogs.

[Quel­le: gnad­drig ad libi­tum]
(Hin­weis @ Frau iGing: Sie sind aus­drück­lich ausgenommen!)

Den Satz fand ich des­we­gen so geni­al, weil es der Wirk­lich­keit entspricht:
Als Blog­schrei­ber steht man jeden Tag erneut vor der Fra­ge was wohl für die Lesen­den inter­es­sant und des Lesens wert sein könn­te - und manch­mal trifft man das auf den Punkt, manch­mal eben dane­ben .... denn wer ein Blog schreibt hat auch gute und schlech­te Tage, so wie alle ande­ren Menschen.

Da trifft es umso här­ter, wenn ein Bei­trag 'nie­der gemacht' wird, wenn die Kri­tik mit der gro­ßen Keu­le vor­ge­bracht wird. Selbst­ver­ständ­lich muß Kri­tik sein, genau­so wie eine Dis­kus­si­on von gegen­tei­li­gen Mei­nun­gen - nur sach­lich soll­te es bleiben.

Die Leser soll­ten auch 'mal dar­an den­ken sich zu über­win­den und ein paar Wor­te zum Arti­kel schrei­ben. Das hilft min­de­stens eine Ten­denz zu erken­nen WIE der jewei­li­ge Bei­trag auf­ge­nom­men wurde.

Ein paar Sät­ze nur.
Wie wär's?

bookmark_borderSpitzentechnologie

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Gera­de [Nacht vom 28. auf den 29.10.14] bekam ich eine "Eil­mel­dung" per E-Mail in der vom crash der letz­ten Rake­te berich­tet wur­de die 5000 (Am.) Pfund Last zur Raum­sta­ti­on brin­gen soll­te [Unman­ned Ant­ares Rocket Explo­des Short­ly After Take­off].

Glück­li­cher­wei­se sind kei­ne Men­schen zu scha­den gekom­men weil es sich um eine 'unbe­mann­te' Mis­si­on handelte.

Es ist aller­dings ein erneu­tes Zei­chen für die Gren­zen der Tech­nik - obwohl Viel erreicht wur­de, wenn man dar­an denkt, dass eine Raum­sta­ti­on seit Jah­ren die Erde umkreist und dort wesent­li­che Infor­ma­tio­nen für spä­te­re, wei­ter ins All füh­ren­de Mis­sio­nen gewon­nen werden.

Im Gegen­satz zu son­sti­gen "Ver­kehrs­mit­teln" ist die Rate der miß­glück­ten Flü­ge noch zu hoch und die Quo­te an getö­te­ten Astro­nau­ten - min­de­stens nach mei­ner Auf­fas­sung - eben­falls. Bevor wei­te­re Anstren­gun­gen für noch spek­ta­ku­lä­re­re Raum­flü­ge unter­nom­men wer­den soll­ten bes­ser die noch bestehen­den tech­ni­schen Män­gel aus­ge­merzt werden.

bookmark_borderRobin Williams
*update* Lauren Bacall

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Ein sehr bedau­er­li­cher frü­her Tod.
Aber wie so oft:
Ein Künst­ler­le­ben wie ein Stroh­feu­er, rasch auf­flam­mend und schnell erloschen.

Was mich wun­dert ist, dass in den vie­len Nach­ru­fen der Film fehlt, der mir per­sön­lich von ihm am Besten gefal­len hat:

Bicen­ten­ni­al Man
- mit dem etwas sper­ri­gen deut­schen Titel "Der 200 Jah­re Mann"

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Eben las ich, dass eine wei­te­re Hol­ly­wood­le­gen­de ver­stor­ben ist:
Lau­ren Bacall, die als Gefähr­tin von Hum­phrey Bogart in den Fil­men "The Big Sleep" and "Key Lar­go" agierte.
Sie wur­de 89 Jah­re alt.