
So sieht die Ölpreiskurve aus.
Die Tankstellenpreise schwanken täglich mehrmals um ca. 5-15%.
Angebot & Nachfrage?
Wer glaubt denn sowas noch?
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....

So sieht die Ölpreiskurve aus.
Die Tankstellenpreise schwanken täglich mehrmals um ca. 5-15%.
Angebot & Nachfrage?
Wer glaubt denn sowas noch?
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Wenn wir hierzulande Überschwemmungen haben werden die Ursachen erforscht und im allgemeinen wird dafür gesorgt, dass dergleichen an diesen Orten nicht wieder passiert.
Alle Jahre wieder kommen Nachrichten aus Indien und Pakistan zu schrecklichen Fluten, die Tausende von Menschen wegspülen und ihre Heimstätten vernichten, Ernten und Vieh sind verloren, es herrscht die blanke Not.
Gleichzeitig erfahren wir Jahr für Jahr welche technischen Errungenschaften in beiden Ländern vorhanden sind und wieviel des Budgets für Verteidigung ausgegeben wird.
| Land | Militär- ausgaben |
pro Kopf |
| ____ | ____ | ____ |
| Indien | 14,1 Milliarden US$ | 13 |
| Pakistan | 2,7 Milliarden US$ | 17 |
| Bangladesh | 606,8 Millionen US$ | 4 |
| U.S.A. | 370,7 Milliarden US$ | 1.265 |
| BRD | 35,1 Milliarden US$ | 425 |
Es tut mir leid um die verstorbenen Menschen. All die Not, die dort herrscht, berührt mich zutiefst.
Aber: Wäre es nicht die Aufgabe der dortigen Regierungen Abhilfe zu schaffen?
Langfristig?
Alle Hilfe von Wohltätigkeitsorganisationen kann nur punktuell Erleichterung bringen. Nächstes Jahr, zur nächsten Regensaison, geht es wieder los ....
Solange allerdings derart sinnlos hohe Militärausgaben getätigt werden bezweifle ich den Willen der Verantwortlichen zu Abhilfe.
Schaut man sich die Zahlen bei uns an - nur 'mal so nebenbei erwähnt - dann könnte auch hierzulande Sinnvolleres mit dem Geld angefangen werden.
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Gestern (Sonnabend, 30.08.2014) sah ich das "Wort zum Sonntag" - dort wurde die "Eiswasser-Challenge" angesprochen*, die in den U.S.A. für Aufsehen sorgt und an der schon abermillionen gutgläubige Menschen teilgenommen haben:
Die Videos werden ins Internet gestellt und es funktioniert wie ein Kettenbrief - die 'Übergossenen' nennen drei Leute die es ihnen nachtun sollen ....
Dazu zwei Anmerkungen.
Erstens kommt tatsächlich nur ein Bruchteil der gesammelten Gelder dem genannten Zweck zugute, wie nachzulesen ist:
[Zitat]
.. Die ALS Association, an die die Spenden aus der Ice Bucket Challenge fließen, gab im letzten Jahr mehr als die Hälfte der eingenommenen Gelder für ihre Mitarbeiter aus
Seit dem letzten Monat bahnt sich die Ice Bucket Challenge ihren Weg durch die Videoportale, Boulevardnachrichten und Sozialen Medien: Eine Art Video-Kettenbrief, bei dem die sich die Nominierten dabei filmen lassen, wie sie sich einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf schütten und danach drei andere Namen nennen, die das wiederholen und 10 Dollar (beziehungsweise 10 Euro) an die ALS Association spenden sollen. Wer dazu nicht bereit ist, soll 100 Dollar (oder Euro) spenden ..
Zweitens ist es schon peinlich zu nennen wie sich ein Pfarrer anbiedert und an einen aktuellen Trend anhängt um auf diese Weise die Kirche ins Gespräch zu bringen:
Der Essener Pfarrer Gereon Alter spricht das "Wort zum Sonntag" zur "Ice Bucket Challenge".
Da sag' ich nur:
Ehy, Alter, hättste erst 'mal Info geholt un' Wasser geschpaart ....
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" .. Bleistifte, Kulis und Füller her .. "
Viele Jahre meines Lebens habe ich unterrichtet. Meist naturwissenschaftlichen Stoff. Also einen Bereich, der für die meisten Menschen schon Horror verbreitet bevor sie der ersten Unterrichtsstunde beigewohnt haben.
Während all dieser Jahre haben sich die Methoden und Medien mehrfach verändert, oft, zurückblickend, nicht zum Besseren in Hinsicht auf die Vermittlung des Lernstoffes.
Da ich der Auffassung war, dass das Mitdenken der Zuhörer gefördert wird wenn die Inhalte langsam an einer großen Tafel oder auf einem Flip-Chart entwickelt werden, habe ich die Medienflut abgelehnt.
In gewisser Weise hat es mich daher durchaus mit Genugtuung erfüllt als ich wenige Jahre vor meinem Ruhestand eine Veröffentlichung mit dem Titel "Back to Talk and Chalk!" [Zurück zu Lehrvortrag und Tafel] las, die einer konservativen Stoffvermittlung das Wort sprach.
Nun gibt es eine Untersuchung zum Lernen bei Studenten. Die fand heraus, dass - per Hand - selbst schreiben den Lernstoff besser festigt als das mit Computer zu erledigen.
Späte Bestätigung. Der Mensch ist anders angelegt und die Evolution wird noch viele Jahrhunderte brauchen bis sich das vielleicht ändert.
Bezug:
Students Who Take Notes With Laptops Learn Less, and the Reason May Surprise You
Informationelle Selbstbestimmung endet in den Amtsstuben
".. Insgesamt habe es für Hoeneß’s Steuerakte 8.130 Zugriffsberechtigungen gegeben, wovon auf etliche Mitarbeiter mehrere solche Berechtigungen entfielen .."
Bevor ich diese Zeilen beim "lawblog" gelesen habe war ich schon der Auffassung, dass die fast unbeschränkte Zugriffsmöglichkeit auf Daten anderer Menschen für den durchschnittlich voyeuristisch gestimmten Behördenmitarbeiter eine Versuchung darstellen MUSS der er leicht erliegt - man braucht sich doch nur die Zuseherzahlen bei Sendungen wie "Big Brother" vor Augen zu führen die von genau dieser menschlichen Schwäche leben.
Da sitzen sich "Zugriffsberechtigte" in schlicht eingerichteten, schmucklosen Einheitsbüros den Hintern platt und anstatt Däumchen zu drehen schauen sie eben mal nach was ihr Nachbar so auf dem Konto hat, wohin er Reisen gebucht hat und wie er versichert ist, und, wo er schon dabei ist schaut er mal mit wem der letztlich telefoniert hat und was in den Mails steht ...
Kontrolle?
Richtervorbehalt?
Eine Lachnummer.
Wenn einmal der Damm gebrochen ist gibt es kein Halten.
Wir sind für diese Amts-Würstchen ein offenes Buch.
Gute Unterhaltung!
Quelle:
8.130 Zugriffsberechtigungen
".. Krieg zur Not in Kauf nehmen .."
".. Nur eine entschlossene Antwort eröffnet eine Chance auf Frieden in der Ukraine .. damals wie heute haben die USA und ihre europäischen Verbündeten keine andere Wahl, als Putins Fehdehandschuh aufzunehmen .."
Wie schon früher angedeutet wird die KRIEGsvorbereitung vorangetrieben:
Alternativlos, gnadenlos, ideenlos ...!
Die Wirtschaft der EU stagniert weil die Bürger mit Masse mit allen Konsumgütern ausgestattet sind und die der sogenannte 'bürgerliche Haushalt' vermeintlich oder tatsächlich sein eigen nennen muß um als solcher zu gelten - und welcher Deutsche wollte das wohl nicht?
Es gibt keinen Bedarf, keine Nachfrage mehr, die erfüllt werden müßten.
Da könnte ein Krieg doch prima dafür sorgen die bestehende Infrastruktur zu zerstören - und nach einem Krieg ist wie von Zauberhand wieder "Nachfrage" nach Industrieproduktion:
Die ist heute weitgehend in der Hand von Großkonzernen die klug vermeiden die den Konsumenten bekannten Marken zu ändern und so die Zusammenhänge, vor allem die Besitzverhältnisse, verschleiern.
Die Gier einer kleinen Zahl von Menschen nach immer mehr und mehr reißt Nationen in den Abgrund weil die von ihnen manipulierten Politiker nicht anders handeln können und wollen - ganz offenbar und öffentlich sichtbar.
Meine Hoffnung als "Nachkriegskind" (*1945) einmal - ohne je einen Krieg erlebt zu haben - in Ruhe zu sterben scheint sich nicht zu erfüllen. Schade.
Quelle Zitat:
Der Westen muss Putin stoppen und Der Standard - Österreich
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Als ich 2005 berufsbedingt nach Hamburg zog kostete eine Zwei-Zimmer-Wohnung in Eppendorf ca. 450 €uro. Heute, knapp zehn Jahre später, ist eine solche Wohnung nicht unter 650 €uro zu mieten. Ich kenne keinen Berufszweig in dem in den letzten zehn Jahren die Gehaltssteigerung 45% betragen hat - das wären pro Jahr ca. 5% Gehaltserhöhung.
In München, womöglich noch begehrter als Hamburg, Frankfurt oder Berlin, bezahlt man mittlerweile für eine Ein-Zimmer-Wohnung um die 700 €uro. Das ist selbst bei überdurchschnittlichen Einkommen ein dicker Batzen des monatlichen Budgets.
Nun hilft es nicht viel das lediglich zu beklagen. Es muß erstmal die Frage gestellt werden wodurch diese Steigerung entsteht und zweitens wie man ihr begegnet.

Das ist eine Frage von Angebot & Nachfrage - wenn viele Menschen eine Wohnung suchen können die Vermieter die Mieten erhöhen, es finden sich offenbar immer noch genug Mieter die das bezahlen.
Wer sich eine solche Miete aus eigener Entlohnung nicht leisten kann bekommt Hilfe vom Staat - Wohngeld, zum Beispiel, ist da eine Variante. Aber wer erfüllt schon die Kriterien für den Erhalt von Wohngeld? Die Zahl der Berechtigten hält sich deswegen auch in Grenzen.
Immerhin ist es für einen kleinen Teil der Mieter genug um sich die nachgefragten, überhöhten Mieten gerade noch leisten zu können.
Anleger von nah und fern sehen in den Immobilien eine lohnende Geldanlage, denn in ihren eigenen Ländern ist das Geld nicht mehr "sicher" - sie sehen die Gefahr es zu verlieren.
In einer solchen Situation ist das Risiko des Verlustes von 10 oder 20 % der Geldanlage vernachlässigbar wenn sich die Marktlage ändert, denn im schlimmsten Fall droht zu Hause ein 100%-Verlust.
Hier kommen auch die institutionellen Anleger ins Spiel. Sie suchen ebenfalls nach Anlagemöglichkeiten nachdem die gewerblichen Immobilien nicht mehr absetzbar sind und deswegen keine Rendite zu erwarten ist. Wohnungen werden immer noch nachgefragt, die Zahl der Single-Haushalte wächst - und damit die benötigte Zahl von Kleinwohnungen vor allem dort, wo noch Unternehmen angesiedelt sind die wachsen.

Wegen der hierzulande bestehenden gesetzlichen und steuerrechtlichen Vorgaben kann es sich für Besitzer lohnen Wohnraum unvermietet "leer stehen" zu lassen - da könnte, nach dem Motto "Eigentum verpflichtet!" eine Regelung helfen die es verbietet Wohnungen über einen gewissen Zeitrahmen hinaus unvermietet zu halten. Überschreitet der Besitzer - egal ob Privatperson oder Gesellschaft - diese Fristen müßte die Kommune übernehmen und eine Vermietung vornehmen. Ziel ist hier eine Angebotserhöhung, wodurch die Nachfrage besser befriedigt werden könnte.
Außerdem könnten gesetzliche Vorgaben geschaffen werden, die fordern, dass Investoren zusätzlich zu ihrer Anlage einen Beitrag zur Infrastruktur leisten der vom Kaufpreis zum einen und vom Mietpreis zum anderen abhängig ist.
Dies beinhaltet den Gedanken, dass Menschen die in diesem Wohnraum leben einen Beitrag zum Gesamtwohl der Stadt/Region leisten, sie dem Anleger seinen Geldeinsatz durch die Mietzahlung erstatten und darüber hinaus einen Zugewinn sichern.
Die Ausgleichsabgabe auf den erhobenen Mietpreis - eventuell versehen mit einem Exponentialfaktor - bremst das Mietbegehren.
Der Anleger profitiert durch Wertsteigerung der Immobilien in einem nachfrageintensiven Markt ohne selbst einen Beitrag zu leisten - die Kosten für die Infrastrukturmaßnahmen werden nur von denen getragen, die tatsächlich dort leben und arbeiten:
Demnach handelt es sich also bei einer Zusatzabgabe auf den Kaufpreis um eine Abschöpfung des Gewinnpotenzials von Immobilien, was eine Abkühlung des überhitzten Marktes nach sich ziehen könnte.
Wenn es ein Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage gibt wäre es sinnvoll durch vermehrte öffentliche Bautätigkeit die Situation zugunsten des Angebots zu verschieben - das allerdings durch gemeinnützige, öffentliche Institutionen, denn in der Vergangenheit hat sich ja gerade gezeigt, dass die Einbindung von auf Profit ausgerichteten Unternehmen langfristig eher zu einer weiteren Verteuerung von Wohnraum geführt haben - ohne gleichzeitig die Erhaltung und Modernisierung zeitgemäß voranzutreiben.

Nachsatz:
Selbstverständlich erhebt dieser Artikel nicht den Anspruch alle Facetten des Problems erschöpfend zu besprechen.
* update * (14.07.2014; 19:40h)
Siehe hierzu => MO 14.7., 22:00 Uhr, WDR "Wahnsinn Wohnungsmarkt"
* 2. update * (27.01.2020)
Siehe hierzu => Studie: Mieten in Münster um 40 Prozent gestiegen
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In der nachstehenden Abbildung wird gezeigt, wie Einwohner ihre eigene, bzw. die Situation ihres jeweiligen Landes in Hinsicht auf die Wirtschaftssituation einstufen.
[Der Prozentsatz stellt dar, wie viele die Situation für "schlecht" halten.]
Wie in vielen Bereichen von Umfragen steht Deutschland auch hier nicht besonders schlecht da - was nicht verwundert, denn im Vergleich zu anderen europäischen Nationen geht es uns tatsächlich besser. Diesen Kerngedanken verbreiten die Medien, die Politiker und die Unternehmer:
Das wird 'eingetrichtert'.
Mit Erfolg, wie die Zahlen es darstellen.
Davon, wie sich in den vergangenen zwanzig Jahren die Situation insgesamt verschlechtert hat, weil die Einkommen zwar fiktiv, also vom Betrag her immer höher, effektiv jedoch (Kaufkraft) immer geringer wurden, spricht natürlich niemand - und die Politiker wären keine, wenn sie es sich nicht verkneifen würden solche heiße Eisen öffentlich zu diskutieren.

Es fragt sich, ob nun die soziale Unruhe nicht da zu erwarten ist, wo die höchsten Unzufriedenheitszahlen festgestellt wurden. Scheinbar nur punktuell in Europa, in den U.S.A und Russland nicht. Meine Vermutung ist, dass es nur da passiert wo die Einwohner die tatsächliche Lage zu durchschauen imstande sind:
Da, wo noch Bildung vermittelt wird und die Menschen nicht völlig abgestumpft sind - überall sonst geht es hoch her, man braucht sich nur anzusehen, wo überall Unabhängigkeitsbestrebungen entstanden (Abbildung zu diesem Teilaspekt ebenfalls unter besagter Quelle).
EUROPA hat, wenn es so betrachtet wird, offenbar keine besondere Attraktivität mehr ....
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Eine wenig bekannte Entwicklung spielt sich im Hintergrund der Wirtschaft ab:
Während die Preise für Energie (darunter gefaßt sowohl Strom, wie Gas und Treibstoffe) ständig wachsen, sinken gegenläufig sowohl die Verkaufsmenge wie auch der Erzeugerpreis*.
Üblicherweise wird uns erzählt der Markt regele sich nach "Angebot & Nachfrage" - warum also passiert das bei der Energie gegenläufig? Beispiel U.S.A.: Seit Jahren sinken die Tankstellenverkäufe. Den Verbrauchern wird aber weisgemacht, die importierte Menge Öl steige jährlich um einen bestimmten Betrag um "Wachstum" vorzugaukeln. Wachstum gibt es nur bei den eingelagerten Mengen, nicht beim Verkauf!
Auch hierzulande steigen die Preise seit Jahren** - und das vor dem Hintergrund sinkender Durschnittsverbräuche der Fahrzeuge. Markt ad absurdum - das wird aber der zahlenden Masse nicht vermittelt. Egal wie die Verbraucher befragt werden, sie sind der Überzeugung, es herrsche Mangel an Energie.
Wie übrigens auch die Masse der produzierten - aber unverkäuflichen - Neuwagen rund um die Welt ständig ansteigt (siehe hier). Wer es nicht glaubt kann sich selbst per Google-Earth von diesen Autohalden überzeugen.
In den U.S.A. sind gerade die Träume geplatzt man könne aus Ölschiefer Unmengen von Öl per Fracking gewinnen - was jetzt noch dort erwartet wird entspricht einer Verbrauchsmenge von gerade 30 Tagen .... und wenn man dann bedenkt, dass der Verbrauch ständig gesunken ist und die Lager voll sind wird der Versuch solche Lagerstätten zu erschließen vollends zur Farce.
Zusammenfassend läßt sich also sagen:
Die Autohalden wachsen weil sich die Bevölkerungen in vielen Industrieländern ein neues Auto nicht mehr leisten können. Der Energieverbrauch sinkt während die Verkaufspreise steigen, auch das führt bei den Verbrauchern zu einer Umschichtung anstatt Investitionen in längerfristige Wirtschaftsgüter (z.B. Autos) zu tätigen brauchen sie das Geld für kurzfristigen Konsum. Oder gar Verbrauch über die eigene Leistungsfähigkeit hinaus, finanziert durch Kredit. Nicht nur in den U.S.A. steigt die Zahl derer, die nie wieder zurückzahlen werden was sie geborgt haben, auch bei uns wächst diese Zahl.
Das bedeutet, dass die Wirtschaft schrumpft, nicht wächst, wie uns alle Politiker weismachen wollen. Wenn weniger Fahrzeuge weniger verbrauchen muß man allerdings fragen ob das der Grund für den sinkenden Kraftstoffverbrauch ist. Sicher nicht. Denn der rückläufige Verbrauch durch neue Fahrzeuge macht nur einen geringen Teil des (gesamten) Rückganges aus, der größere Teil entsteht durch geringere Fahrzeugbewegungen - also rückläufige Warentransporte wegen schrumpfender Wirtschaft.
.... soll die Welt genesen.
So ungefähr läßt sich kurz zusammenfassen was derzeit an Verhandlungen zu TTIP zwischen der EU und Amerika abläuft. Niemand weiß so recht Bescheid - nur dass wir dieses Abkommen dringend brauchen wissen vor allem die Politiker der CDU/CSU und SPD und die derzeitige Regierung.
Sie werden - wie die Verhandler der EU - über den Tisch gezogen für ein paar läppische Zugeständnisse. Die sie selbst hätten regeln können, wie z.B. die Gesetzgebung zur Regulierung des Bankwesens und der Steuergerechtigkeit. So werden einfach die U.S.-Vorgaben hierher nach Europa übertragen und im Tausch wird der hiesige Markt zum erweiterten U.S.-Markt umgebaut.
Wir werden noch bitter erleben was das genau bedeutet, denn die Ablehnung wissenschaftlicher Erkenntnisse ist im "mainstream" und bei den Konzernen in U.S.A. weit verbreitet:
Unsere Standards gehen von der Sicherheit im Zweifelsfalle aus, deswegen läuft bei unklaren Erkenntnissen die Abwägung zugunsten der Sicherheit - was nicht eindeutig als "sicher" gilt bleibt vom Tisch und darf NICHT verkauft werden.
Durch die neuen Regeln werden wir genau das Gegenteil bekommen:
Was nicht eindeutig wissenschaftlich als "schädlich" belegt ist muß verkauft werden dürfen.
Ich getraue mich zu behaupten, dass wir bald das angesüßte, süffige Mais- und Reis-Bier hier haben werden und dem unter Reinheitsgebot gebrauten Bier aus unseren Kleinbrauereien weiter der Zugang nach U.S.A. versagt sein wird: Zuviel Alkohol, das wird so geregelt werden, denn die U.S.-Plörre hat erheblich weniger 'Gehalt' - deren Alkoholgehalt kann man manipulieren, den unseres Bieres (wenn sachgerecht hergestellt, nach Reinheitsgebot) eben nicht. Und dies ist nur EIN Beispiel wie es laufen wird.
Noch ein Beispiel:
Die "shopper", die mal eben nach U.S.A. düsen um dort billig Jeans einzukaufen werden sich auch wundern. Denn die Jeans werden hier nicht plötzlich nur € 25,- anstatt € 80,- kosten wie derzeit. Sie werden hier genauso teuer wie immer bleiben, denn die Firmen werden einfach den europäischen Preis absprechen und das, was an Einfuhrzöllen der Staat bekam wird in den Taschen der U.S.-Aktionäre landen:
Kapitalismus at it's best!
Wenn es dann soweit ist höre ich schon die Phrasen unserer Politiker, die uns weismachen wollen wie gut doch bei uns die Konjunktur läuft weil diese Waren bei uns Arbeitsplätze im Einzelhandel sichern - Ja, das werden sie, es werden noch mehr Teilzeit- und befristete Arbeitsverhältnisse vorhanden sein als wir jetzt schon haben und die Infrastruktur wird zusehends verfallen weil die Einnahmen aus den Importgeschäften wegfallen und kein Geld mehr für die dringendsten Erhaltungsarbeiten da sein wird ....
Schöne neue Welt!

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.... und ich habe das glatt übersehen
- das war nämlich schon am Sonnabend.
Pressefreiheit ist ein bedeutendes Thema:
In vielen Ländern ist Pressefreiheit keine Selbstverständlichkeit, deswegen kämpfen die Journalisten darum sie zu erreichen.
Wo - vermeintlich oder tatsächlich - Pressefreiheit herrscht kommt es allzu oft vor, dass sich die Journalisten kaufen lassen, anbiedern, oder schlicht zu träge sind um von dieser Freiheit Gebrauch zu machen.
Was ich mir für diesen Tag wünsche:
Algorithmus



| . Bei "golem" fand ich einen Beitrag mit dem Titel "Algorithmus soll Beliebtheit von Fotos vorausberechnen" - und bin dem Link gefolgt um ein paar meiner 'header' einzugeben. Nur 'mal so, aus Neugierde. Das Ergebnis hat mich erstaunt: Was ich für "populär" gehalten hätte war es nicht so sehr wie ein anderes Bild. |
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| Meine Reihenfolge |
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Stop the Secrecy before it’s too late.
Right now, Obama is meeting with leaders in Asia to finalize the secretive Trans-Pacific Partnership (TPP) agreement.
The TPP threatens to censor your Internet, kill jobs, undermine environmental safeguards, and remove your democratic rights.
Übersetzung:
Die Geheimverhandlungen müssen gestoppt werden bevor es zu spät ist.
In diesem Moment trifft sich Obama mit Asiatischen Führern um das Trans-Pacific-Partnership Abkommen zum Abschluß zu bringen.
Das TPP bedroht die Meinungsfreiheit des Internets, zerstört Arbeitsplätze, unterminiert Umweltstandards, und nimmt Ihnen ihre demokratischen Rechte.
Das gilt ebenso für die geplante Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) - bei der jetzt sogar unsere Regierung zugibt nicht informiert zu sein, was alleine schon ein Skandal ist - die auf EU-Ebene in Geheimverhandlungen durchgeboxt werden soll.
" .. Man merkt die Absicht - und ist verstimmt! .. " reicht wohl nicht. Wie stets, wenn ein Abkommen im Geheimen verhandelt wird, kann es nichts Gutes für all Jene bedeuten die davon betroffen sein werden - wäre es anders, könnten die Verhandler mit offenen Karten spielen. Allein die Geheimnistuerei nährt den Verdacht, und was bisher darüber bekannt wurde bestätigt genau diese Vermutungen.

Was soll man dazu schreiben?
Die x-te Fassung von
"Ich versteh' das nicht!" oder
"So wird Demokratie nie funktionieren!" oder
"UEFA Champions League, dafür interessieren sie sich!"
oder für irgendwas anderes ....
Die Mehrheit wählt mit großer Wahrscheinlichkeit also wieder Jene, die ihre Freiheit einschränken und ihnen ihre Bürgerrechte abnehmen will, die sie mit einer europaweiten Maut belegen und dadurch jede ihrer Bewegungen erfassen will, die die Artikulationsmöglichkeit im Internet nehmen/einschränken will um wieder 'Deutungshoheit' bei der Meinungsbildung zu erhalten, die sich für Banken und Versicherungen (soweit das überhaupt noch getrennt werden kann) einsetzt anstatt zum Nutzen der Bürger zu agieren ....
Ich bin es leid.
Ich nehme es zur Kenntnis.
Ich sage nur noch:
"Glücklicherweise werde ich nicht mehr miterleben wohin dieses Desinteresse der überwiegenden Zahl der Deutschen (und natürlich auch: restlichen Europäer) führt."