bookmark_borderZwischenruf: Kappe ab!

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Diskus­si­ons­run­de im Fern­se­hen - und sowohl im Publi­kum wie auch auf dem Podi­um sit­zen 'Gäste' mit Base­ball­kap­pen auf dem Kopf. 

Im Stu­dio.

Bei wahr­schein­lich erträg­li­chen Temperaturen.

Extre­me Wet­ter­ver­hält­nis­se sind dort nicht zu erwarten.

Je nach Grund­ein­stel­lung sind Slo­gans ein­ge­stickt oder auf­ge­klebt - das ist ein wenig so wie Auf­kle­ber am Auto, mit deren Hil­fe der Umwelt die Gesin­nung der Besit­zer mit­ge­teilt werden.

Ich will sowas nicht wissen.
Ich hal­te sol­che Hin­wei­se für unnötig.
Ich mag kei­ne Kap­pen­trä­ger in geschlos­se­nen Räumen.

Ich den­ke, sie sind unhöf­lich und von sol­chen unge­ho­bel­ten Zeit­ge­nos­sen will ich gar nicht erst wis­sen was sie zu sagen haben.

Wer so wenig Per­sön­lich­keit hat, dass er/sie sich sol­cher Acces­soires bedie­nen muß 'um etwas dar­zu­stell­len', 'wer zu sein' dis­qua­li­fi­ziert sich als ernst­haf­ter Diskussionspartner.

 

PS
Noch schlim­mer sind sol­che Zeit­ge­nos­sen, die ihre Kap­pe schräg oder mit dem Schild nach hin­ten tra­gen: Persönlichkeitsersatz?

bookmark_borderWDR III, 22:10, Böttinger (2)

Die neue Sen­de­rei­he in der die Bür­ger zu Wort kom­men ist sicher zu begrü­ßen - allein:
Es fehlt an Konsequenzen!

Viel­leicht bin ich nur unge­dul­dig. Zu unge­dul­dig. Weil ich nicht erken­nen kann was die Dis­kus­sio­nen und Tat­sa­chen­be­rich­te der Gäste & Exper­ten aus­rich­ten sol­len bzw. können.

Ein Bei­spiel aus der heu­ti­gen Sendung:
Ein Befrag­ter geht auf die Besteue­rung von Groß­un­ter­neh­men ein und erläu­tert, dass jeder €uro, der in Deutsch­land ver­dient wird auch hier besteu­ert wer­den soll­te - und dass das die Ein­nah­men­sei­te des Staa­tes enorm ver­bes­sern könnte. 

Rich­tig.

Die U.S.A. - bestimmt kein Bei­spiel für eine sozia­li­sti­sche Grund­stim­mung in Bevöl­ke­rung und Admi­ni­stra­ti­on ken­nen nur die­ses eine Modell:
- Was in den U.S.A. ver­dient wird wird dort versteuert.
- Wer U.S.Bürger ist ver­steu­ert dort auch sein Geld. Ohne Ausnahme.

Links zur Sen­de­rei­he von Bet­ti­na Böttinger

bookmark_borderÜberzeichnet oder realistisch ...?

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P-zu-M

.Abbil­dung:
Screen shot aus der ZDF-Sen­dung "Wils­berg"

 

 

 

 

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Die Media­the­ken / live streams der Fern­seh­an­stal­ten sind eine will­kom­me­ne Mög­lich­keit sich Sen­dun­gen dann anzu­se­hen wenn man nicht an das Pro­gramm­sche­ma gebun­den sein will - oder kann - was ja auch in der ent­spre­chen­den Wer­bung her­aus­ge­stellt wird.

Ganz abge­se­hen von den mög­li­cher­wei­se "ver­steck­ten Absich­ten" die Kri­mis trans­por­tie­ren schaue ich mir gern die in Mün­ster spie­len­den Kri­mis an. Dies obwohl ich zu der Stadt und ihren erz­kon­ser­va­ti­ven, wenn nicht zu sagen: gei­stig unbe­weg­li­chen Bewoh­nern, durch­aus ein zwie­späl­ti­ges Ver­hält­nis habe. Viel­leicht habe ich dort aber ein­fach nur zu lan­ge (25+ Jah­re) gewohnt.

Unge­wohnt kri­tisch fiel der gest­ri­ge Mün­ster-Kri­mi aus: Estab­lish­ment-bas­hing vom fein­sten. Da beka­men Homöo­pa­thie­gläu­bi­ge, Phar­ma­un­ter­neh­men und das Wach­per­so­nal von Asyl­be­wer­ber­wohn­stät­ten ordent­lich 'ihr Fett weg'. Mit Recht, ins­be­son­de­re die Wach­leu­te, davon konn­te ich mir per­sön­lich in Bie­le­feld vor eini­gen Wochen ein Bild machen. Gro­be, unge­ho­bel­te, rechts­la­sti­ge Typen, die an die­ser Stel­le grund­sätz­lich fehl am Plat­ze sind, es fehlt ihnen an mensch­li­cher Wär­me, Ver­ständ­nis­be­reit­schaft und inter­kul­tu­rel­ler Kompetenz.

Doch zurück zum Kri­mi - den ich ins­ge­samt als "gelun­gen" bezeich­nen möch­te. Wenn auch, und da wird es schon kri­ti­scher, die Cha­rak­te­re stets etwas zu sehr Kari­ka­tu­ren ähneln, die sich über­mä­ßig auf­ge­bla­sen geben und völ­lig über­zeich­net sind. Wie etwa der oben in der Abbil­dung dar­ge­stell­te Chef von Wils­berg-Freund Ecki. 

Aber mög­li­cher­wei­se muß das sein um selbst dem trot­te­lig­sten Zuschau­er eine Chan­ce zu geben zu ver­ste­hen wer 'böse' und wer 'gut' ist. Soll­te aller­dings zutref­fen wie 'Vor­ge­setz­te' dar­ge­stellt sind wäre das ein Armuts­zeug­nis, ein Ein­ge­ständ­nis der Mit­te­mä­ßig­keit deut­scher Führungskräfte.

bookmark_borderManchmal

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Der Kir­che und den Reli­gio­nen ste­he ich bekann­ter­ma­ßen eher kri­tisch gegen­über - was mich nicht dar­an hin­dert, posi­ti­ve Erschei­nun­gen auch ent­spre­chend zu würdigen.

So ließ der Köl­ner Kar­di­nal Woel­ki heu­te (Mo., 09.11.) bei einem Besuch in einer Flücht­lings­un­ter­kunft ver­neh­men er sei außer­or­dent­lich unge­hal­ten über die neu­er­li­chen Vor­stö­ße eini­ger Amts­trä­ger der Regie­rung man wol­le den Nach­zug von Fami­li­en begren­zen: "Das arbei­tet nur den Schlep­pern zu und schafft neue Tote, Frau­en und Kin­der, im Mittelmeer".

Schon frü­her ist der Kar­di­nal mit ähn­li­cher Über­zeu­gung und Empö­rung gegen die Paro­le "Das Boot ist voll!" vor­ge­gan­gen und wet­ter­te: " .. Solan­ge bei uns Luxus­au­tos in edlen Glas­pa­lä­sten aus­ge­stellt wer­den, haben wir längst nicht all unse­re Mög­lich­kei­ten aus­ge­schöpft. Solan­ge in hohen, wohl­tem­pe­rier­ten Emp­fangs­hal­len der Bank- und Ver­si­che­rungs­ka­the­dra­len noch schicke Desi­gner­so­fas auf Kund­schaft war­ten, soll­te sich doch für Flücht­lings­fa­mi­li­en eine men­schen­wür­di­ge Schlaf­ge­le­gen­heit fin­den lassen .. "

Recht hat er, der Herr Kar­di­nal Erz­bi­schof von Köln, ich hof­fe sehr sei­ne Wor­te wer­den von den Uni­ons­christ­li­chen gebüh­rend zur Kennt­nis genommen.
Mög­li­cher­wei­se könn­te er ja mal mit Exkom­mu­ni­zie­rung dro­hen wenn Wor­te nicht reichen?

bookmark_borderLügenmäuler (II)

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Dem­ago­gen die das Volk belü­gen sind heu­te kei­ne Sel­ten­heit. Das war frü­her fast ohne Wider­spruch mög­lich, und es war eine lang­wie­ri­ge Auf­ga­be sol­che Lügen nachzuweisen.

Heu­te braucht es höch­stens ein paar Stun­den bis sol­che Argu­men­te den Gerüch­te­streu­ern um die Ohren fliegen:

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[Abbil­dung aus "twit­ter"]

Eine der ‘Paro­len’ ist, die Asyl­be­wer­ber sei­en bes­ser gestellt als Hartz IV-Emp­fän­ger - eine durch­sich­ti­ge Tak­tik um letz­te­re gegen die erste­ren auf­zu­het­zen. Alles gelogen!

Wir wer­den auch nicht "über­rannt":

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[Abbil­dung "ARD"]

Zwei Asyl­be­wer­ber auf 1.000 Ein­woh­ner, selbst mit Fami­li­en­nach­zug wären das vier oder fünf - auf 1.000 Deut­sche. Wer da von "Flut" redet will bewußt Unru­he säen.

bookmark_borderLügenmäuler

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Poli­ti­ker die das Volk belü­gen sind heu­te kei­ne Sel­ten­heit. Das war frü­her fast ohne Wider­spruch mög­lich, und es war eine lang­wie­ri­ge Auf­ga­be sol­che Lügen nachzuweisen.

Heu­te braucht es höch­stens ein paar Stun­den bis sol­che Argu­men­te den Gerüch­te­streu­ern um die Ohren fliegen:

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[Abbil­dung aus "twit­ter"]

Sowas paßt natür­lich nicht zu der The­se die Alba­ner kämen aus wirt­schaft­li­chen Grün­den. Antatt sol­che Unwahr­hei­ten in die Welt zu set­zen wäre es pro­duk­tiv, wenn sich die Poli­ti­ker end­lich ein­mal des Sach­ver­stan­des in der Bevöl­ke­rung bedien­ten, der ihnen dabei hel­fen könn­te, die Orga­ni­sa­ti­on der zustän­di­gen Behör­den end­lich in den Griff zu bekommen. 

Sach­ver­stand gibt es genü­gend in die­sem Land - nur nicht in den Amts­stu­ben, wo sich trä­ge und sat­te Amts­in­ha­ber um sich selbst dre­hen, ihre Büro­blu­men gie­ßen und nicht wis­sen wo sie anfan­gen sollen.

bookmark_borderFast unbemerkt

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Der "Rhein-Main-Donau-Kanal" war sei­ner­zeit ein umstrit­te­nes Pro­jekt - doch es war ein Pre­sti­ge­ob­jekt hin­ter dem die CSU stand, die sich schließ­lich durch­setz­te. Die Aus­la­stung ist zwar über die Jah­re ange­wach­sen, hat aber nie das pro­jek­tier­te Volu­men erreicht. Der Kanal ist Teil der Ver­bin­dung Rot­ter­dam – Con­stanța am Schwar­zen Meer.

Doch wie stets wenn Geld ver­dient wer­den kann gibt es jetzt ein EU-Pro­jekt, das den Rhein-Main-Donau-Kanal über­flüs­sig machen könnte:
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[Quel­le; "click!" vergrößert.]

Die­ser Kanal ist - so min­de­stens die vor­han­de­nen Infor­ma­tio­nen dazu - um ca. 1.000 km kür­zer als die Was­ser­stra­ße von Rot­ter­dam nach Con­stanța. Zeit ist Geld, und so vie­le Kilo­me­ter weni­ger bedeu­ten einen finan­zi­el­len Vorteil.

Was bleibt sind das zer­stör­te Alt­mühl­tal und die War­tungs- und Betriebs­ko­sten des Kanals in Bay­ern [die Kosten tra­gen zu ⅔ der Bund, ⅓ der Freistaat].

Etwas Schwund ist immer.
Das ken­nen wir ja schon von ande­ren Großprojekten. 

bookmark_borderAb welchem Alter ist der Mensch
als Autofahrer ein untragbares Risiko?

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Die­se Fra­ge wur­de gestern in der "Aktu­el­len Stun­de" des WDR in der Anmo­de­ra­ti­on zu einem Unfall mit vier Ver­letz­ten gestellt. Die Fah­re­rin des ver­ur­sa­chen­den Fahr­zeugs ist 89 Jah­re alt.

Der Poli­zei­spre­cher bemerk­te dazu folgendes:
"Es gibt kei­ne Hin­wei­se, dass das Alter der Fah­re­rin ursäch­lich für den Unfall war. Sie hat einen ganz nor­ma­len, ver­kehrs­tüch­ti­gen Ein­druck hinterlassen."

Da fra­ge ich mich, war­um die­se Nach­richt mit dem Schwer­punkt "Alter" anmo­de­riert wur­de. Ich ken­ne mehr jun­ge Fah­rer die unsi­cher sind als älte­re die 'tüdelig' sind. Daher ist es für mich eine beson­de­re Art der Dis­kri­mi­nie­rung durch sol­che Bemer­kun­gen wie oben dar­ge­stellt. Es wird nicht aus­drück­lich eine Gefahr bejaht, sie wird in per­fi­der, ver­steck­ter Form unterstellt.

Was tat­säch­lich eine Gefahr dar­stellt kommt in dem Video schon heraus:
Eine zu kur­ze Ampel­pha­se, die ver­hin­dert, dass älte­re Men­schen, die nicht so schnell lau­fen kön­nen, Müt­ter mit Kin­der­wa­gen, und zusätz­li­chen Klein­kin­dern, oder Schul­kin­der, den Über­weg in gesam­ter Län­ge zurücklegen. 

Anstatt sich mit den Ver­kehrs­pla­nern aus­ein­an­der­zu­set­zen und sie zur Situa­ti­on zu befra­gen ist es natür­lich ein­fa­cher die Alten zu diskriminieren.

bookmark_borderMerkel-Basta!

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Die Bay­ern schie­ßen schon lan­ge quer, die CDU-Basis fängt an zu mur­ren - und die Frau Kanz­le­rin bie­tet Paro­li indem sie die ein­fa­che Fest­stel­lung trifft:
Die Men­schen kom­men und wir müs­sen dafür sor­gen, dass das in geord­ne­ter Form pas­siert. Eine posi­ti­ve Will­kom­mens­kul­tur sei alle­mal bes­ser als unfreund­li­cher, muf­fi­ger Menschenhass.

Es gibt sicher viel zu kri­ti­sie­ren, ins­be­son­de­re was die Hal­tung gegen­über Erdu­an angeht, ins­ge­samt jedoch scheint mir das Plä­doy­er der Frau Kanz­le­rin in der Talk­show in die rich­ti­ge Rich­tung zu gehen. 

Jetzt müs­sen Taten folgen.
Dar­an wird sich die Ernst­haf­tig­keit des Wol­lens mes­sen lassen.