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bookmark_borderSich verzockt ..?!
*3 updates*

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*update (1)* (15:30h); *update (2)* (18:00h); *update (3)* (12.03.;21:00h).

.... und das gleich in meh­rer­lei Hin­sicht, hat sich der Herr Hoe­neß. 3,3 Mil­lio­nen unver­steu­ert. Dazu noch­mal 15 Mil­lio­nen - gesam­te Steu­er­schuld lt. "legal tri­bu­ne online" [LTO] dem­nach 18,5 Mio. Steuerschuld.

**edit/update (2)**
[11.03.2014; 18:00h]
Lt. "law­blog" sol­len es jetzt schon 23,7 Mil­lio­nen sein (Ein­schub: nun sind es schon 26 Mil­lio­nen) - und das vom Finanz­amt zugun­sten des Herrn Hoe­neß berechnet.

Reicht da noch der Hin­weis auf "Wohl­tä­tig­keit"?
Wenn die Sum­men dort in kei­nem Ver­hält­nis stehen?

Reicht da noch der Hin­weis auf "unta­de­li­gen Lebenswandel"?
Wenn jedes Kind schon weiß: Steu­er­hin­ter­zie­hung ist kein 'Kavaliers'delikt?

Reicht da noch die "Selbst­an­zei­ge"?
Wenn sie nur­mehr ein Sech­stel der tat­säch­lich hin­ter­zo­ge­nen Beträ­ge beinhaltete?

Bei ihnen - lie­be Leser - und mir mög­li­cher­wei­se nicht. Wir sind ja auch kei­ne Fuß­bal­ler und nicht in Bay­ern gut 'ver­netzt', so wie der ehren­wer­te Herr Hoeneß.

Der Aus­gang die­ses Pro­zes­ses ist die Nagelprobe:
Leben wir noch in einem Rechts­staat oder nicht?

Zuletzt noch fol­gen­der Gedan­ke:
Wäh­rend nun in den Fern­seh­nach­rich­ten und son­sti­gen Medi­en der Fall Hoe­neß dis­ku­tiert wird soll­ten wir uns fra­gen "Wovon lenkt die­ses Spek­ta­kel ab?" oder viel­leicht "Was heckt unse­re Koali­ti­ons­re­gie­rung gera­de aus von dem unse­re Auf­merk­sam­keit abge­lenkt wer­den soll?"

**edit/update (1)**
[11.03.2014; 15:30h]
Ganz offen­sicht­lich ist schon 'mal eine Schwei­ne­rei auszumachen:
Ein­schrän­kung des Informationsfreiheitsgesetzes

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

PS:
Die rest­li­chen Steu­er­hin­ter­zie­her im Lan­de wer­den gut beob­ach­ten - und wahr­schein­lich auch gut bera­ten sein sich jetzt 'auf den Pfad der Tugend' zu bege­ben und ihre Steu­er­schul­den an uns Alle (!) zu zahlen:
Weil ich trotz vie­ler Rück­schlä­ge die Hoff­nung noch nicht völ­lig ver­lo­ren habe und erwar­te, dass Herr Hoe­neß schon des­we­gen 'ein­sit­zen' wird, weil ihn bei die­sen Beträ­gen selbst kor­rup­te Poli­ti­ker wie eine 'hei­ße Kar­tof­fel' fal­len las­sen werden.

*update (3)*
**edit**
Der Herr Patho­lo­ge hat mir zum The­ma "Steu­er" ein E-Mail geschickt, das ich mit freund­li­cher Geneh­mi­gung hier ein­stel­len darf. Es ist die Zusam­men­fas­sung eines Gesprächs, dass er mit einem Bekann­ten, Eng­län­der, führte:

.. Da gera­de Uli Hoe­neß in den Nach­rich­ten ist, haben wir das The­ma auch durch­ge­nu­delt. Sei­ne Ein­schät­zung: "Wenn ich Herr Hoe­neß wäre, wür­de ich bei der Ver­hand­lung ein­fach sagen: Nein, ich zah­le kei­ne Steu­ern." Sei­ne Begrün­dung: Steu­ern die­nen dem Staat ledig­lich dazu, die Infla­ti­on vor­an­zu­trei­ben. Wür­de ein Staat über­haupt kei­ne Steu­ern erlas­sen, sol­le er ein­fach Geld drucken und davon Gemein­schafts­aus­ga­ben bezahlen.
Steu­er­flücht­lin­ge gäbe es somit nicht, die durch das mehr­ge­druck­te Geld ent­ste­hen­de Infla­ti­on ent­sprä­che der durch Steu­ern erzeug­ten Infla­ti­on (er sieht Steu­ern als Ent­wer­tung des Gehal­tes). Sei­ner Mei­nung nach erzeu­gen auch Ban­ken nicht vor­han­de­nes Geld, wenn sie Kre­di­te ver­ge­ben, da sich die Ban­ken das Geld bei der Zen­tral­bank "bor­gen", die eben­falls kein Geld hat und die­ses ein­fach (durch Aus­stel­lung eines Bonds) "erzeugt". Der Bond muss zurück­ge­zahlt wer­den, zusätz­lich dazu Zin­sen. Effek­tiv kre­iert die Bank Ver­mö­gen, da sie das vir­tu­el­le, nicht vor­han­de­ne Geld zurück bekommt (also die vir­tu­el­le Ent­nah­me wie­der nul­len kann) plus die rea­len Zin­sen vom Kre­dit­neh­mer, die die­ser erwirt­schaf­ten muss .. 

Sei­ne The­se unter­stützt er mit einem Doku­men­tar­film, der auf You­tube zu fin­den ist:
- Eng­lisch (Ori­gi­nal­text) The Secret of OZ
- Deutsch syn­chro­ni­siert The Secret of OZ

- Sie­he auch die­ses VIDEO (Eng­lisch)
- Sie­he zusätz­lich: A. Ein­stein / S. Freud - Schrift­wech­sel: MACHT & KRIEG

bookmark_borderFehlinterpretation

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Immer wenn Jour­na­li­sten oder Buch­schrei­ber - wie in den letz­ten Mona­ten immer häu­fi­ger vor­ge­kom­men - sich in der Inter­pre­ta­ti­on von gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen ver­su­chen und dabei natur­wis­sen­schaft­li­che, ins­be­son­de­re bio­lo­gi­sche Grund­la­gen "hin­ein­in­ter­pre­tie­ren", dann stel­len sich mir die Nacken­haa­re hoch.

Was die­se Stüm­per sich zusam­men­rei­men ist weit am The­ma vorbei: 

Die Entwicklung der "Natur",
und dort speziell der Evolution,
geschieht völlig ohne Richtung und Ziel.

Es ist daher blan­ker Unsinn eine indi­vi­du­el­le Nei­gung oder Fer­tig­keit als "gut" oder "böse", als "rich­tig" oder "falsch", als "natür­lich" oder "unna­tür­lich" darzustellen.

Ver­än­de­run­gen der beleb­ten Umwelt gesche­hen stän­dig. Man nennt sie Muta­tio­nen. Die­se kön­nen sich für das Indi­vi­du­um und die Art als gün­stig oder ungün­stig erweisen:
Ent­we­der sie machen erfolg­rei­cher (im Sin­ne von bes­se­ren Über­le­bens- und Fort­pflan­zungs­chan­cen) oder weni­ger erfolg­reich (im Sin­ne von schlech­te­ren Über­le­bens- und Fort­pflan­zungs­chan­cen). Das ist die Kern­the­se der Evolution.

Selbst das, was ein Indi­vi­du­um erfolg­reich oder nicht erfolg­reich macht muß kei­nen Bestand haben und kann schon eine Gene­ra­ti­on wei­ter wie­der ver­lo­ren gegan­gen sein.

Ent­wick­lun­gen von Indi­vi­du­en - die oben ange­spro­che­nen "Muta­tio­nen" - sind rein zufäl­lig. Was wir beob­ach­ten ist also stets eine Moment­auf­nah­me. Die schon in ein paar Tagen, Wochen, Mona­ten oder Jah­ren völ­lig anders aus­se­hen kann.

Es ist daher unzu­läs­sig mit der Bio­lo­gie gesell­schaft­li­che, gesund­heit­li­che oder sozia­le Ver­hält­nis­se, bei­spiels­wei­se Femi­nis­mus, Homo­se­xua­li­tät, Fami­li­en­struk­tur oder indi­vi­du­el­le Krank­heits­nei­gung oder Behin­de­run­gen erklä­ren zu wollen. 

Biologische Erkenntnisse sind immer wertfrei, sie stellen lediglich objektive Beobachtungen dar, ohne irgendwelche Folgerungen oder Rückschlüsse daraus zu ziehen.

Abge­se­hen viel­leicht hin­sicht­lich der Rele­vanz für das jewei­li­ge (bio­lo­gi­sche) Fachgebiet.

Wer die Bio­lo­gie zu etwas ande­rem miß­braucht ist ein Blen­der, Täu­scher und Schwät­zer ohne wirk­li­che Kennt­nis­se des Faches. 

bookmark_borderHat Joachim Gauck das Thema seiner Präsidentschaft gefunden?

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Statt "Frei­heit" jetzt "Krieg"?

"Deutsch­land, auf in die Welt!" titelt der SPIEGEL, bei der "WELT" heiß es "Bun­des­prä­si­dent Gauck spricht end­lich Tache­les" und der FOCUS schreibt "Deutsch­land darf nicht mehr „Weg­se­hen“" - der abge­half­ter­te Tages­schau­spre­cher Peter Hah­ne schließ­lich, schon öfter mit rech­tem Gedan­ken­gut in Erschei­nung getre­ten, tönt in der BILD-online-Aus­ga­be: "Pazi­fi­sten sind kei­ne bes­se­ren Men­schen!" und fährt fort: "Die Rede von Joa­chim Gauck vor­ge­stern auf der Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz gehört zu den größ­ten, die ein Bun­des­prä­si­dent je gehal­ten hat. Mit­ten in der Debat­te um den Ein­satz deut­scher Sol­da­ten in Mali for­dert er mehr Enga­ge­ment der Bun­des­re­pu­blik in den Kri­sen­her­den der Welt."

Der Herr Bun­des­prä­si­dent ist doch von Haus aus Pfar­rer. Kennt er nicht - wie sogar ich als Athe­ist - das fünf­te Gebot "Du sollst nicht töten!"?

Unge­nü­gend, set­zen, Herr Bundespräsident!

Nun wird auch klar, war­um Frau v.d. Ley­en zur Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­rin 'gekürt' wur­de. Was zunächst völ­lig sinn­frei erschien bekommt Konturen:
Ihr Bestre­ben Kanz­le­rin zu wer­den ist über­mäch­tig - daher wird sie alles dar­an­set­zen sich nütz­lich zu erwei­sen und ohne Zögern der­glei­chen Aus­lands­ein­sät­ze anordnen.
So wird sie denn auch von der "tages­schau" zitiert:

.. Gleich­gül­tig­keit ist nie­mals eine Opti­on, weder aus sicher­heits­po­li­ti­scher noch aus huma­ni­tä­rer Sicht", sag­te von der Ley­en wei­ter. Dies gel­te auch für Deutschland.
"Als eine bedeu­ten­de Volks­wirt­schaft und als ein Land von erheb­li­cher Grö­ße" habe die Bun­des­re­pu­blik "ein star­kes Inter­es­se an inter­na­tio­na­lem Frie­den und Sta­bi­li­tät". Vor die­sem Hin­ter­grund sei die Bun­des­re­gie­rung bereit, "ihre inter­na­tio­na­le Ver­ant­wor­tung aus­zu­wei­ten"
..

Hopp­la!
Da war doch eine For­de­rung des U.S.-Präsidenten in sei­ner Ber­li­ner Rede?
Deutsch­land müs­se sich als 'wich­ti­ge Nati­on' - so wie ande­re Natio­nen auch - an mili­tä­ri­schen Inter­ven­tio­nen rund um die Welt betei­li­gen um die U.S.A. in die­ser Hin­sicht zu ent­la­sten .... das hat die Frau v.d. Ley­en jetzt aber gut her­ge­sagt. Fast wört­lich den U.S.-Präsidenten zitiert. 

Eins mit zwei Stern­chen, set­zen, Frau v.d. Leyen!

 ∙ ▪  ▪ ∙ 


Als ehe­ma­li­ger Sol­dat, Oberst­leut­nant d.R., bin ich ent­setzt eine sol­che For­de­rung in einer Rede des Bun­des­prä­si­den­ten zu lesen. Der Eid, den ich damals geschwo­ren habe, galt für eine Bun­des­wehr die der Gefah­renabwehr die­nen soll­te, nicht einem Angriff zugun­sten von Kapi­tal und Wirt­schaft rund um die Welt. So, wie es von den Ame­ri­ka­nern seit Jahr­zehn­ten vor­ex­er­ziert wird.

bookmark_borderFreiheit, Demokratie, Laïzismus

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Tja, "Frei­heit, Demo­kra­tie, Laï­zis­mus", schön wär's ....
Frei­heit stimmt, noch.
Aber Demo­kra­tie und Laïzismus?

.. Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land .. (ist) .. zwar im Grund­satz reli­gi­ös und welt­an­schau­lich neu­tral, .. (hat) .. die Tren­nung von Staat und Kir­che aber nicht voll­stän­dig umge­setzt. Ange­sichts der zahl­rei­chen Ver­schrän­kun­gen von Staat und Kir­che [Kon­kor­da­te und Staats­ver­trä­ge mit den gro­ßen Kir­chen, Kir­chen­steu­er, Staats­lei­stun­gen an Kir­chen, Mili­tär­seel­sor­ge, Theo­lo­gi­sche Fakul­tä­ten, Kon­kor­dats­lehr­stüh­le an Uni­ver­si­tä­ten, Mit­be­stim­mung oder Zustim­mung des Staa­tes bei Bischofs­er­nen­nun­gen, Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten als Kör­per­schaf­ten des öffent­li­chen Rechts u. a.] spricht man von einer "hin­ken­den Trennung" ..
[Quel­le, cc-Lizenz]

OK, Laï­zis­mus haken wir also auch ab.

Bleibt noch Demo­kra­tie.
Ha, ha. 

Sie­he dazu auch → Das gro­ße Wuseln: Hek­ti­sche Betrieb­sam­keit als Poli­ti­ker­satz Zitat: ".. Die­se Form der geist­vol­len par­la­men­ta­ri­schen Debat­te gibt es nicht mehr. Sie ist tot. Sie ist unwie­der­bring­lich auf dem Altar der Par­tei­en­de­mo­kra­tie geschlach­tet worden .."

bookmark_borderAlt & einsam

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In vie­len Situa­tio­nen des Lebens erwirbt man Erfah­run­gen über vie­le Jah­re und braucht sie doch selbst nur ganz sel­ten. Dazu gehört die Fer­tig­keit mit Ande­ren zu kom­mu­ni­zie­ren und Freund­schaf­ten zu knüp­fen. Feh­len die­se Vor­aus­set­zun­gen, dann kommt es zu Ver­ein­sa­mung und Abschot­tung. Die stän­di­gen Schreckens­mel­dun­gen in den Medi­en tra­gen auch nicht dazu bei, dass sich älte­re Men­schen ver­trau­ens­voll in ihrer Umge­bung bewe­gen. Das Gegen­teil ist der Fall.

Vie­le Men­schen höhe­ren Alters gehen regel­mä­ßig zum Arzt. Wahr­schein­lich sind die mei­sten die­ser Besu­che unnö­tig und es kommt ihnen ledig­lich auf den 'sozia­len Kon­takt' an, der mit die­sen Begeg­nun­gen ver­bun­den ist.

Wer allein und ohne Bezie­hun­gen ist sucht nach Mög­lich­kei­ten die­se Iso­la­ti­on von der Rest­ge­sell­schaft zu über­win­den - mit mehr oder weni­ger Geschick. Es ändert sich für kur­ze Zeit ihre Per­spek­ti­ve durch ihren Auf­ent­halt in den ärzt­li­chen Pra­xen. An ihrer Grund­si­tua­ti­on ändert sich nichts. 

Noch schlim­mer aller­dings ist es, wenn Men­schen sich auf­ge­ben und sich völ­lig abkap­seln. Ihre "Abwe­sen­heit" wird manch­mal nicht ein­mal von ihren näch­sten Nach­barn wahr­ge­nom­men. Es gab genü­gend Berich­te von wochen­lang unent­deck­ten Ver­stor­be­nen die nur per Zufall ent­deckt wor­den sind.

Ich wünsch­te mir in einer Gesell­schaft zu leben die sol­che Pro­ble­me anpackt anstatt den Gra­ben zwi­schen Jung & Alt immer tie­fer auszuheben.

  °  

bookmark_borderWie ein Bär in der Höhle ....

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Wie ein Bär in der Höh­le beim Win­ter­schlaf kom­me ich mir der­zeit vor:
Wenn ich 'mal kurz auf­wa­che und nach drau­ßen blinz­le - dun­kel, besten­falls grau-in-grau .... Trüb­nis wohin man schaut.

Nicht wirk­lich, wie man sofort erken­nen kann, aber der Ver­gleich drängt sich auf. Zumal es auch anson­sten eher jen­seits mei­nes Inter­es­ses Akti­vi­tä­ten gibt. Akti­vi­tä­ten denen ich nicht viel abge­win­nen kann. Als 'kir­chen- und reli­gi­ons­fer­ner' Mensch wun­de­re ich mich dar­über wie jede Hand­lung unter dem Stich­wort "Weih­nacht" offen­bar völ­lig irra­tio­nal abläuft.

Men­schen kau­fen vie­le Din­ge die den Beschenk­ten nicht nüt­zen, die sie sich eigent­lich nicht lei­sten kön­nen - die also ledig­lich dem Ver­käu­fer etwas brin­gen: Geld in die Kasse!

All-über­all dudelt ame­ri­ka­ni­sier­te "X-mas-Unter­hal­tung", die 'hohe Zeit' von Dean Mar­tin. Nicht ein­mal zum Aus­schrei­ben des Wor­tes "Christ­mas" reicht heut­zu­ta­ge die Zeit, war­um eigent­lich nicht "Weih­nacht", wo wir doch im deut­schen Sprach­raum sind. 

Es blinkt und blitzt von Lich­ter­ket­ten, aus Weih­nachts­bäu­men und Tan­nen­gir­lan­den .... sehr erstaun­lich, wo doch anson­sten Ene­rer­gie­spa­ren pro­pa­giert wird.

Weih­nach­ten - eine Zeit der Wider­sprü­che und Ungereimtheiten.

Das Ein­zi­ge wor­über ich mich wirk­lich freue ist die Tat­sa­che, daß alle Fami­li­en­mit­glie­der wie­der mal ein paar Tage gemein­sam ver­brin­gen kön­nen - da neh­me ich den son­sti­gen Rum­mel 'bil­li­gend' in Kauf.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

[Abbil­dungs­quel­le]

bookmark_borderIch bin (k)ein Elephant, Madame!

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".. Ich bin ein Elephant, Madame! .." behan­delt den Auf­stand von Schü­lern die ver­su­chen die auto­ri­tä­ren Struk­tu­ren ihrer Schu­le zu durch­bre­chen. Sie ver­lan­gen eine demo­kra­ti­sche Schul­form. Der Film ent­larvt die Leh­rer, die sich an der alt­her­ge­brach­ten Form von Schu­le fest­klam­mern. [Bear­bei­te­tes Zitat nach WIKIPEDIA]

Die neue Schreib­wei­se "Elefant" hat die älte­re Form "Elephant" abge­löst - was wohl ganz im Sin­ne des Film­in­hal­tes als Ergeb­nis der Auf­leh­nung gegen alt­her­ge­brach­te Struk­tu­ren ver­stan­den und inter­pre­tiert wer­den kann. 

Ganz im Zeit­ge­fühl der aus­lau­fen­den sech­zi­ger Jah­re aus­ge­stal­tet war der Film zum dama­li­gen Zeit­punkt ein 'Auf­re­ger', denn sich gegen Auto­ri­tä­ten (Leh­rer) zu stem­men galt als Auf­ruhr gegen die bestehen­de Ord­nung. Den­noch waren der­glei­chen Anstö­ße wich­tig. Sie konn­ten den Aber­witz man­cher Rege­lun­gen und Ver­hal­tens­nor­men nicht nur in den Schu­len, son­dern den Umgang der Gesell­schaft mit ihren Her­an­wach­sen­den schlecht­hin, ver­deut­li­chen und durch die Über­spit­zung als unsin­nig und lei­stungs­min­dernd vorführen.

Viel­fach preis­ge­krönt ist der­glei­chen sozi­al- und gesell­schafts­kri­ti­sches Film­schaf­fen durch die gigan­to­ma­ni­schen U.S.-Produktionen abge­löst wor­den. Die sol­len nur noch 'unter­hal­ten', aber nicht mehr zum Nach­den­ken anre­gen. Wir sind über­schüt­tet mit ame­ri­ka­ni­schem Film­schund der von den wah­ren Pro­ble­men ablenkt und die not­wen­di­ge Kri­tik am gesell­schaft­li­chen Irr­weg in für die Mäch­ti­gen erträg­li­chen - weil unge­fähr­li­chen - Bah­nen lenkt.

Wenn also an irgend­ei­ner Stel­le der Satz "Frü­her war Alles bes­ser" zutrifft, dann bei dem, was uns heu­te so als "Filmkunst" prä­sen­tiert wird.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 


[Trai­ler]

bookmark_borderDer Verfall ....

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.... der 'guten Sit­ten' schrei­tet mit Sie­ben-Mei­len-Stie­feln vor­an. In vie­len Berei­chen des täg­li­chen Lebens. Das steht nicht unter der Über­schrift "Frü­her war Alles bes­ser". Ver­än­de­run­gen sind gut und rich­tig, weil die all­ge­mei­nen Lebens­um­stän­de es ver­lan­gen. Den­noch dür­fen bestimm­te Grund­la­gen des Ver­hal­tens wie Kal­ku­lier­bar­keit, Offen­heit, Höf­lich­keit, Pünkt­lich­keit, Acht­sam­keit und Rück­sicht nicht zur Dis­po­si­ti­on stehen. 

Grund­be­din­gun­gen sind unver­äu­ßer­bar, völ­lig unab­hän­gig vom soge­nann­ten Zeitgeist:
Die Miß­ach­tung ande­rer Men­schen und ihrer Rech­te und Bedürf­nis­se kön­nen nicht ent­schul­digt wer­den, soll­ten nicht ent­schul­digt wer­den - soviel Zeit und Auf­wand müs­sen selbst in hek­ti­schen, betrieb­sa­men Tagen zur Ver­fü­gung sein.

Ach­ten Sie mal dar­auf in die­sen geschäf­ti­gen Tagen der Vor­weih­nachts­zeit - wie sehr unter­schei­den sich die Lip­pen­be­kennt­nis­se der Men­schen in Fest­tags­stim­mung zu die­sem "Fest der Feste" von dem, wie sie mit ihren Mit­men­schen tat­säch­lich umgehen ....

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bookmark_borderNeues Thema ....
*update* (24-11-2013)

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Das gei­stert durch die Talk­shows und The­men­sen­dun­gen, Lehr­amts­stu­den­ten sol­len ler­nen es ihren Schü­lern zu ver­mit­teln und näch­stens gibt es eine The­men­wo­che. Natür­lich gibt es zudem Tipps und Hin­wei­se von 'beru­fe­ner' Sei­te. Selbst­ver­ständ­lich ist im Inter­net - bei "spon" - eine gan­ze Fül­le von wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zusam­men­ge­tra­gen. Da kann natür­lich die Zeit nicht zurück­ste­hen. Wer "kon­ser­va­tiv" und "rechts ein­ge­stellt" ist hat mehr davon als die "pro­gres­siv Lin­ken". Wie unschwer zu erken­nen rollt da eine Wel­le auf uns zu.

Es geht um 

GLÜCK

Ich füh­le schon wie mich das Glück überkommt ....

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*update*
(24−11−2013)
..Nicht mit Rhe­to­rik und Argu­men­ten wie in der grie­chi­schen Anti­ke - auf lei­sen Soh­len, ohne gro­ße Erzäh­lun­gen und mit vie­len Spie­len hat sich das post­mo­der­ne Glück in die Schu­len geschli­chen. "Seid jetzt ein­mal ganz ruhig!", sagt Kat­ja Reu­ter, Tanz­päd­ago­gin und Leh­re­rin für das Fach Glück an Grundschulen.. 
[Quel­le]

bookmark_borderErdbevölkerung

So vie­le Men­schen wie noch nie leben auf die­sem Planeten.
Wäh­rend die Res­sour­cen schwin­den wächst die Zahl der Men­schen ste­tig wei­ter. Nicht line­ar, son­dern expo­nen­ti­ell. Das Pro­blem ist nicht die schie­re Zahl, son­dern die Tat­sa­che, daß alle die­se Men­schen Ener­gie ver­brau­chen. Direkt, durch die täg­li­chen Bedürf­nis­se Nah­rung zuzu­be­rei­ten - und indi­rekt, weil die Erzeu­gung des Bedarfs in allen Lebens­be­rei­chen Ener­gie verbraucht.

Da ist es erfreu­lich fest­zu­stel­len, daß es Hoff­nung wenig­stens in Teil­be­rei­chen der Ver­sor­gung gibt. Durch die Erfin­dung und mitt­ler­wei­le fort­ge­schrit­te­ne Tech­no­lo­gie des 3-D-Druckens wer­den min­de­stens sol­che Pro­duk­te nicht mehr weit trans­por­tiert wer­den müs­sen die dem täg­li­chen Bedarf die­nen und sich auf die­sem Wege her­stel­len lassen.

Wer weiß, viel­leicht wird irgend­wann auf die­sem Wege der "Repli­ka­tor" aus der Star Trek-Serie Wirklichkeit:
Er ver­mag nicht nur Gegen­stän­de, son­dern auch Nah­rung ver­schie­den­ster Art herzustellen.

bookmark_borderMindestlohn

Armes Deutsch­land

Aus grund­sätz­li­chen Erwä­gun­gen - etwa, weil ein Jeder in die­sem Land die Bil­dungs­mög­lich­kei­ten nut­zen könn­te, es Vie­le aber nicht tun und daher nur ein gerin­ges Ein­kom­men erzie­len - könn­te man die The­se vertreten:
Ein Min­dest­lohn ist kon­tra­pro­duk­tiv - er stützt die intrin­si­sche Träg­heit schlecht aus­ge­bil­de­ter Men­schen sich wei­ter zu bil­den und dadurch bes­se­re Ein­künf­te zu erzielen.

Das ist aller­dings aus (min­de­stens) zwei Grün­den falsch: 

1. Zunächst wegen der mitt­ler­wei­le all­ge­mein aner­kann­ten Tat­sa­che, daß das Bil­dungs­sy­stem nicht allen Men­schen glei­che Chan­cen bie­tet. Daß es nicht das Bil­dungs­we­sen allei­ne ver­schul­det ist eben­so klar - aller­dings las­sen sich die ver­schie­de­nen Grün­de für ein Ver­sa­gen nicht pau­schal benen­nen. Dazu müß­te man die Umstän­de des Ein­zel­fal­les her­an­zie­hen und das ist schon wegen des Umfangs die­ser Daten schlicht unmög­lich. Des­we­gen also die Hilfs­kon­struk­ti­on "Män­gel des Bildungswesens".

2. Als wei­te­res Hin­der­nis muß ein Min­der­an­ge­bot an Stel­len in Betracht gezo­gen wer­den. Es sind schlicht­weg zu weni­ge Stel­len ver­füg­bar. Die zuneh­men­de Auto­ma­ti­sie­rung hat mensch­li­che Arbeit über­flüs­sig gemacht - und wo es kei­ne Auto­ma­ti­sie­rung gibt ist oft die Qua­li­fi­ka­ti­on der Stel­len­su­chen­den nicht für die ange­bo­te­nen Stel­len aus­rei­chend. Nach­schu­lung schei­tert an den Fak­to­ren "unzu­rei­chen­de Bil­dungs­fä­hig­keit" und "unzu­rei­chen­des Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bot" - ein­mal von der Fra­ge der Finan­zie­rung völ­lig abgesehen.

War­um also soll vor die­sem Hin­ter­grund ein Min­dest­lohn trotz­dem ange­mes­sen sein?

Der bestehen­de Zustand ist höchst unbe­frie­di­gend. Die Tat­sa­che, daß trotz Voll­zeit­ar­beit kei­ne aus­rei­chen­den Ein­kom­men erzielt wer­den basiert in vie­len Bran­chen nicht auf öko­no­mi­schen Zwän­gen, son­dern auf der Tat­sa­che, daß staat­li­che Unter­stüt­zung da zur Ver­fü­gung steht, wo das Ein­kom­men nicht aus­reicht. Unter dem Stich­wort "Auf­stockung" wer­den Sub­ven­tio­nen indi­rekt verteilt:
Indem der Staat den unter­be­zahl­ten Mit­ar­bei­ten­den eine ergän­zen­de Zah­lung zu ihren Ein­künf­ten aus unselb­stän­di­ger Arbeit zahlt.

Letzt­lich sind es also die Steu­er­zah­ler, die an Stel­le der Unter­neh­men für ihre min­der­be­zahl­ten Mit­men­schen den Aus­gleich erbrin­gen. Das folgt der Idee 

Gewin­ne pri­va­ti­sie­ren - Ver­lu­ste sozia­li­sie­ren
und feste Kosten mög­lichst der All­ge­mein­heit aufbürden!


 Das Trom­mel­feu­er der Unter­neh­men gegen einen Min­dest­lohn ist all­zu ver­ständ­lich - und durch­sich­tig - denn sie müß­ten die Mehr­ko­sten aus bis­he­ri­gem 'pro­fit' zah­len. Das Mär­chen vom Unter­gang gan­zer Bran­chen steht zwar im Raum, ist aller­dings wenig glaub­haft. Es wur­de - und wird - immer mit den schlimm­sten Fol­gen argu­men­tiert. Die Pra­xis zeigt stets ein ande­res Ergebnis.

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 ∙ ▪ - ▪ ∙ 

Eine erwei­ter­te Über­sicht zum Min­dest­lohn hat die Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung veröffentlicht.

bookmark_borderFähnlein im Wind ....


Schon erstaun­lich:

Wie schnell plötz­lich alle Ver­ant­wort­li­chen im Lan­de es natür­lich schon immer gewußt haben wie wir von den Ame­ri­ka­nern an der Nase her­um­ge­führt wer­den. Wie die Gedan­ken spru­deln was man dage­gen unter­neh­men könn­te. Wie betrof­fen selbst Jene sich geben, denen von Amts wegen die Machen­schaf­ten von Geheim­dien­sten bekannt sein müs­sen - weil sie davon pro­fi­tier­ten. Plötz­lich wuselt alles durch­ein­an­der. Die­ser Aktio­nis­mus ver­spricht nichts Gutes, ich befürch­te ein vor­der­grün­di­ges Ablen­kungs­ma­nö­ver wäh­rend im Hin­ter­grund ein "Wei­ter so wie bis­her!" abläuft.

"Flucht nach vorn" allei­ne zur Gesichts­wah­rung. Das ist offen­bar die Paro­le die aus­ge­ge­ben wur­de, um den völ­li­gen Kon­troll­ver­lust unse­rer Spit­zen­po­li­ti­ker zu ver­schlei­ern und die Bla­ma­ge der Dien­ste in Gren­zen zu halten. 

Ich wage fol­gen­de Behauptung:
Wer nicht eini­ge Zeit in den U.S.A. zuge­bracht hat ist unfä­hig die Ent­schie­den­heit der Men­schen dort zu ver­ste­hen sich durch­zu­set­zen, stets 'füh­rend' zu sein. Mit wel­cher Ener­gie Ame­ri­ka­ner ihre Zie­le gegen jede Form von Wider­stand ver­fol­gen muß man erlebt haben, denn in Euro­pa ist das ohne Bei­spiel. Die 'Blau­äu­gig­keit' was Ame­ri­ka angeht hat gro­tes­ke, manch­mal schon kaba­ret­ti­sti­sche Qualität. 

Ver­spre­chen wer­den von jen­seits des gro­ßen Tei­ches irgend­wann kom­men. Das hat aber nichts zu bedeu­ten, denn dann ist schon längst ein neu­es Hin­ter­tür­chen vorbereitet ....




[Bild-Quel­le]


- Ergän­zen­der LINK zum Thema;
- Die LTO hat auch einen Arti­kel dazu.
- Ohne gro­ße Auf­merk­sam­keit der hie­si­gen Pres­se - die die Regie­rungs­li­nie des Tot­schwei­gens und Her­un­ter­spie­lens auf­ge­nom­men hat anstatt ihrer Auf­ga­be der Unter­rich­tung der Bevöl­ke­rung nach­zu­kom­men - for­miert sich in den U.S.A. hef­ti­ger Wider­stand gegen die NSA-Schnüf­fe­lei, auch vor den Gerichten.