bookmark_border"Merkel-Feminismus" - eine Definition

" .. Das ist der Mer­kel-Femi­nis­mus*: Alle mäch­ti­gen Män­ner der CDU solan­ge weg­zu­lo­ben oder zu beför­dern, bis sie selbst gehen, lahm gelegt oder jen­seits des ent­schei­den­den poli­ti­schen Ein­fluss­ra­di­us ange­langt sind. Koch geht. Rütt­gers ist abge­wählt. Wulff** wird Bundespräsident .. "

Das ist das Pro­blem in die­sem Land, ganz gene­rell, nicht nur auf die Poli­tik bezogen:
Fähi­ge Quer­den­ker und Men­schen, die Ande­re zu moti­vie­ren wis­sen, wer­den durch die Mit­tel­mä­ßig­keit 'alt­ein­ge­ses­se­ner' Amts­ver­wal­ter und durch geris­se­ne Empor­kömm­lin­ge, die recht­zei­tig die­nern und bei den 'Rich­ti­gen' schlei­men am Auf­stieg gehindert.

Deutsch­land ist nicht nur eine GmbH. Deutsch­land ist mitt­ler­wei­le ein Hort der unter­durch­schnitt­li­chen Amts­trä­ger und Ver­sa­ger - Muff wohin man schaut, Ideen­lo­sig­keit rund­um, Blocka­de jeg­li­cher Krea­ti­vi­tät zugun­sten halb­her­zi­gen Behar­rens auf Posi­tio­nen der Ära Kohl & Konsorten. 

[Quel­le des Zita­tes]

* [" .. Die Bun­des­kanz­le­rin ent­schei­det also dar­über, wer Bun­des­prä­si­dent wird. Ange­la Putin hat ihren Med­we­dew benannt. Was Wulff für den Job qua­li­fi­zert, ist sein Par­tei­buch. Sonst nichts. Es hät­te durch­aus schlim­mer kom­men kön­nen, aber es ist ein­fach lächer­lich, wie in die­ser Gur­ken­re­pu­blik poli­ti­sche Ämter besetzt wer­den . " (Zitat aus: "Impe­ra et divi­de")]

** [" .. Chri­sti­an Wullf ist ein Mann ohne beson­de­re Eigen­schaf­ten. Mit ihm ver­bin­det sich kein poli­ti­sches Pro­jekt, kei­ne Visi­on, kein Plan, kein intel­lek­tu­el­ler Wurf trägt sei­nen Namen. Gro­ße Reden – Fehl­an­zei­ge. Sei­nen letz­ten Wahl­kampf hat er frei von Aus­sa­gen bestrit­ten. Die Deut­schen kön­nen also beru­higt sein: von ihm sind kei­ne anstren­gen­den gei­sti­gen Her­aus­for­de­run­gen zu erwar­ten .. " (Zitat aus: "Der net­te Herr Wulff")] 

bookmark_borderFinster ....

Was Arbeits­plät­ze angeht sieht es in eini­gen Län­dern der Euro­zo­ne außer­or­dent­lich 'fin­ster' aus .... Frank­reich z.B. - davon war bis­her kaum die Rede - rutscht hin­sicht­lich der Arbeits­lo­sig­keit unter das Mit­tel der grö­ße­ren Euro­zo­ne (EU 27). Noch schlim­mer betrof­fen sind Irland, Ungarn, Polen, die Slo­wa­kei und die drei bal­ti­schen Staa­ten. Sogar die einst pro­spe­rie­ren­de schwe­di­sche Wirt­schaft liegt am Boden ....

Noch här­ter aller­dings sind die Spa­ni­er betroffen:
20% Arbeits­lo­sig­keit ins­ge­samt, und - was aus der Abbil­dung nicht her­vor­geht - sind 30% Arbeits­lo­sig­keit bei den unter 35-jäh­ri­gen Spa­ni­ern. Eine kom­plet­te Gene­ra­ti­on aus­ge­schlos­sen vom Arbeits­markt. Das ist mehr als bit­ter. Nun muß die spa­ni­sche Regie­rung auch noch das Baby­geld von €2.500,- ab 2011 völ­lig ein­stel­len - das wird auf die sowie­so schon schwä­cheln­de Gebur­ten­ra­te durchschlagen ....

bookmark_borderWenn ....

der "Immo­bi­li­en­stand­ort Mün­ster" von CAPITAL fünf Ster­ne erhält bedeu­tet das für Mie­ter nichts Gutes:
Es wer­den 'Heu­schrecken' ein­fal­len um einen 'schnel­len Euro' zu machen - ohne Rück­sicht, ohne sozia­les Gewis­sen, nur dem Pro­fit verpflichtet ....

Zugleich ist es aber auch inter­es­sant, wie sol­che "Stu­di­en" zustan­de kom­men - CAPITAL arbei­tet mit 'ört­lich ansäs­si­gen Mak­lern' zusam­men. Die lie­fern Zah­len und Bei­spie­le, natür­lich völ­lig unei­gen­nüt­zig und ohne jeden Hin­ter­ge­dan­ken .... sie­he 'screen­shot' unten:



bookmark_borderHerr Middelhoff, ....

hat ja - wenn man den Zei­tungs­be­rich­ten glau­ben darf - Ärger mit der Staats­an­walt­schaft wegen sei­ner zwie­lich­ti­gen Rol­le beim Unter­gang von ARCANDOR: Einst als "Sanie­rer" hoch­ge­prie­sen ver­folgt man ihn jetzt wegen der Umstän­de, die zur Insol­venz geführt haben (Ver­dacht auf Bei­hil­fe zur Untreue).

Das aller­dings ist dem Hoch­schul­rat der Uni­ver­si­tät Mün­ster schnurz & pie­pe - denn da ist der besag­te Herr nun für die Finan­zen (!) in der "Finanz­kom­mis­si­on" des (Hoch­schul-) Rates verantwortlich .... 

Ent­we­der sind die an der Aus­wahl für sol­che Posten Ver­ant­wort­li­chen zu fei­ge oder zu unbe­darft. Dabei ist es völ­lig unwich­tig wel­che der Alter­na­ti­ven zutref­fend ist. Es zeigt wie­der ein­mal deut­lich, daß es offen­bar zwi­schen gro­ßen und klei­nen Gau­nern doch Unter­schie­de gibt:
Erste­re wer­den hoch gelobt und mit 'Pöst­chen' ver­sorgt. Letz­te­re wer­den ein­ge­locht. Auch eine Art von Inter­es­sen­aus­gleich und "Gerech­tig­keit" - denn unterm Strich, sta­ti­stisch, sind "Plus" plus "Minus" gleich NULL ....

bookmark_borderDie spinnen, die Texaner ....

PZ Myers, erklär­ter Athe­ist und schar­fer Kri­ti­ker der (christ­li­chen) Fun­da­men­ta­li­sten % Krea­tio­ni­sten in den U.S.A. hat wie­der ein­mal um Stimm­ab­ga­be gebe­ten - das WALL STREET JOURNAL hat eine 'online'-Abstimmung dar­über, ob man dem Vor­ha­ben des Texas School Board zustimmt, daß Ame­ri­ka ein Land sei, das auf "bibli­schen Wer­ten" auf­ge­baut wurde ....
Die Pro­zen­te waren vor sei­ner Bit­te um Stimm­ab­ga­be so verteilt:

  • Yes 64.9%
  • No 35.1%

- nun aber sehen die Pro­zent­wer­te so aus:



*update (23−05−2010; 18:00h)*



*update (27−05−2010; 12:00h)*


[Quel­le der Abbil­dun­gen]

bookmark_borderEnde der Fahnenstange ..?!

.. Man kann in Gerä­ten von der Grö­ße eines Han­dys sehr gut eine Kame­ra, ein Navi, ein Radio, einen MP3-Play­er und wei­te­ren Schnick­schnack unter­brin­gen, aber die Gerä­te wer­den dadurch immer unbe­dien­ba­rer und natür­lich lei­det unter den Platz­kom­pro­mis­sen die Qua­li­tät der Einzelkomponenten .. "

.... so las ich kürz­lich in einem Web­log.

Stimmt, dach­te ich, das gan­ze Gedöns ist völ­lig über­flüs­sig und lenkt von der eigent­li­chen Funk­ti­on eines Tele­fons - näm­lich damit tele­fo­nie­ren zu kön­nen - unnö­ti­ger­wei­se ab.

Die Her­stel­ler nen­nen es "Inno­va­ti­on" - dabei ist es nur das Zusam­men­wür­feln von mög­li­chen Bau­stei­nen; die Mar­ke­ting-Abtei­lung nennt es "line-exten­si­on" - da las­sen sich auf dem Fun­da­ment einer 'Mar­ken­treue' zusätz­li­che Ver­käu­fe täti­gen; ich nen­ne es "Lug & Trug" - weil weni­ger als 10% der Besit­zer wirk­lich ALLE Funk­tio­nen bedie­nen kön­nen und weni­ger als 1% sie auch tat­säch­lich nutzen ....

Da aber so um die 5-7% der Ver­brau­cher als "Novitäten-'freaks'" ein­ge­stuft wer­den kön­nen - die kau­fen alles was "neu" ist, koste es was es wol­le oder ob sie es brau­chen oder nicht, wer­den sich immer wie­der Men­schen fin­den, die sol­che "eier­le­gen­den Woll­milch­schwei­ne" als Tele­fon kaufen ....

bookmark_borderDEKLINATION (Linguistik):
Flexion der Substantive,
Artikel, Adjektive und Pronomen.

   

Weib­lich

 Kasus
(Fall)
 Sin­gu­lar
(Ein­zahl)
 Plu­ral
(Mehr­zahl)
 Nomi­na­tiv
 WER

 die Katze

 die Katzen 
 Geni­tiv
 WESSEN

 der Katze

 der Katzen 
 Dativ
 WEM

 der Katze

 den Katzen 
 Akku­sa­tiv
 WEN

 die Katze

 die Katzen

 

Männ­lich

 Kasus
(Fall)
 Sin­gu­lar
(Ein­zahl)
 Plu­ral
(Mehr­zahl)
 Nomi­na­tiv
 WER

 der Hund

 die Hunde 
 Geni­tiv
 WESSEN

 des Hundes

 der Hunde 
 Dativ
 WEM

 dem Hund(e)

 den Hunden 
 Akku­sa­tiv
 WEN

 den Hund

 die Hunde

 

☉ Säch­lich

 Kasus
(Fall)
 Sin­gu­lar
(Ein­zahl)
 Plu­ral
(Mehr­zahl)
 Nomi­na­tiv
 WER

 das Bild

 die Bilder 
 Geni­tiv
 WESSEN

 des Bildes

 der Bilder 
 Dativ
 WEM

 dem Bild(e)

 den Bildern 
 Akku­sa­tiv
 WEN

 das Bild

 die Bilder

 

bookmark_borderSeit mir ....

ein frü­he­rer Nach­bar* von gehei­men Ver­hand­lun­gen der Öl-Gesell­schaf­ten erzählt hat - die­se Gesell­schaf­ten 'ver­teil­ten' noch vor dem Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges die "Ein­fluß­be­rei­che" unter­ein­an­der, und zwar ohne jede Betei­li­gung oder Wis­sens einer demo­kra­tisch legi­ti­mier­ten Regie­rung (!) - glau­be ich zwar nicht jede "Ver­schwö­rungs­theo­rie", ich bin aber geneigt, man­che davon für wahr­schein­lich zu halten ....

Was­ser auf die Müh­len der Men­schen, die in sol­chen Ange­le­gen­hei­ten ähn­lich den­ken, ist die Geheim­nis­krä­me­rei um ACTA - zu Recht, wie sich nach und nach her­aus­stellt .... es geht dabei nicht nur dar­um einen gewis­sen 'Sta­tus' der Indu­strie­staa­ten zu kon­ser­vie­ren, auch das Patent­we­sen ins­ge­samt und die Neu­ent­wick­lung von Pro­duk­ten sind betrof­fen. Dazu gibt es viel zu lesen, aber auf die m.E. deut­lich­ste und am wenig­sten emo­ti­ons­ge­la­de­ne Abhand­lung bei "Kri­ti­sche Geo­gra­phie" bin ich erst kürz­lich per Zufall gestoßen ....

Es lohnt sich, dafür ein­mal etwas Zeit auf­zu­wen­den und den kom­plet­ten Arti­kel zu lesen ....

* Lei­ten­der Mit­ar­bei­ter in einem der größ­ten Unter­neh­men in "D", pro­mo­vier­ter Jurist mit Exami­na in "D" und "U.S.A." ....
 
Siche­rung → ACTA-Das gebun­ker­te Wissen-Dateien

bookmark_borderDer tiefe Griff in die Taschen der Bundesbürger ....

Wie stets in die­sem Land wer­den die wirk­lich unan­ge­neh­men The­men in Hin­ter­zim­mern ent­schie­den und klamm­heim­lich oder unter fal­schem Eti­kett an die Öffent­lich­keit gebracht .... wäh­rend in ande­ren Län­dern min­de­stens über die Art der Finan­zie­rung unse­rer soge­nann­ten "öffent­lich-recht­li­chen" Medi­en geschmun­zelt, meist aber offen gestaunt wird, will die Poli­tik - hier ins­be­son­de­re in Per­son des bun­des­po­li­tisch geschei­ter­ten Kurt Beck - den Bür­gern noch tie­fer in die Taschen grei­fen und scheut sich auch nicht einen wei­te­ren Daten-Moloch zu schaf­fen, der sich hin­ter "ELENA" kaum zu ver­stecken braucht.

Herrn Beck schert es auch nicht, daß poli­ti­sche Ein­fluß­nah­me auf die Rund­funk­an­stal­ten (aus gutem Grund!) an sich aus­ge­schlos­sen ist, nein, er erdrei­ste­te sich sogar, ein Gut­ach­ten zur neu­en Gebüh­ren­struk­tur über die Anstal­ten in Auf­trag geben zu las­sen und es aus Gebüh­ren zu finanzieren:
Die zu mel­ken­den Bür­ger bezah­len also auch noch für ein Gut­ach­ten, das ihnen vor­ent­hält, daß sie zukünf­tig noch höhe­re und von der Zahl der Gebüh­ren­pflich­ti­gen umfang­rei­che­re finan­zi­el­le Lasten auf­er­legt bekommen ....

Sowas gibt es nur in Deutsch­land, dem Land der Untertanen.
Wann wer­den es die Men­schen in die­sem Land end­lich begrei­fen, daß sie von den soge­nann­ten "gro­ßen" Volks­par­tei­en CDU und SPD glei­cher­ma­ßen belo­gen, betro­gen und bestoh­len werden?

Ein Zitat aus "CARTA":

.. Unser Fazit lau­tet: Mit der Prä­sen­ta­ti­on des Kirch­hof-Gut­ach­tens hat Kurt Beck die Öffent­lich­keit hin­ters Licht geführt. Der ins­ge­heim erar­bei­te­te StV-E behan­delt die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger als unmün­di­ge Sub­jek­te. Erhält er Geset­zes­kraft, so wird nichts ein­fa­cher und schon gar nichts bes­ser. Es wer­den mehr Daten als bis­her erfasst. Gebüh­ren­be­auf­trag­te und GEZ wird es wei­ter geben. Die Spiel­räu­me der Rund­funk­an­stal­ten bei der Aus­le­gung des Gebüh­ren­rechts neh­men zu. Ver­mie­ter, Woh­nungs- und Betriebs­stät­ten­ei­gen­tü­mer wer­den per Gesetz fak­tisch zu unbe­zahl­ten Gebüh­ren­be­auf­trag­ten. Im Ver­gleich zum StV-E ist sogar der gegen­wär­ti­ge Rechts­zu­stand besser .. "

[Zitiert aus: "Über Gebühr büro­kra­tisch und bür­ger­un­freund­lich:
Der Staats­ver­trags-Ent­wurf hin­ter den Haus­halts­ge­büh­ren"
]

bookmark_borderAus "alt" mach "neu" ....

Sehr ent­lar­vend fin­de ich die der­zeit statt­fin­den­de Het­ze­rei der Medi­en und der soge­nann­ten "eta­blier­ten" Par­tei­en gegen die Par­tei "Die Lin­ke" - wohin man auch schaut, es wird 'ver­ris­sen' und 'geschmäht' ....

Daß die DDR kein Rechts­staat war ist ja wohl mitt­ler­wei­le auch den Dümm­sten klar, was soll also die­se Meinungsmache?

Das vor dem Hin­ter­grund, daß in den ost­deut­schen Bun­des­län­dern genau die wie­der in den mitt­le­ren und unte­ren Ver­wal­tungs­ebe­nen sit­zen die schon zu DDR-Zei­ten dort geses­sen haben .... Alle soge­nann­ten "eta­blier­ten" Par­tei­en wis­sen und pro­fi­tie­ren davon, denn vie­le der betrof­fe­nen Per­so­nen sind nicht in der Par­tei "Die Lin­ke", son­dern haben Zuflucht in den ande­ren Par­tei­en gesucht - und gefun­den. Wahr­schein­lich ist es nur die Sor­ge man kön­ne sei­nen Ein­fluß ver­lie­ren - das führt näm­lich auch in den west­li­chen Bun­des­län­dern zu abstru­sen Äuße­run­gen über die 'Fein­de' außer­halb der eige­nen poli­ti­schen Heimat.

Ins­ge­samt ein Kon­glo­me­rat aus Macht­er­halts­stra­te­gien, Tak­tie­re­rei, Zukunfts­sor­ge, denn die Basis der alt­ein­ge­ses­se­nen Par­tei­en wird immer schma­ler .... gut so, aus mei­ner Sicht, denn ich sehe mit Jenen, die uns z.Zt. regie­ren kei­ne Mög­lich­keit für eine zukunfts­ge­rich­te­te Handlungsweise.

bookmark_borderVom "Pfeifen im Walde" ....

Frau Kraft ver­dient für ihren - sehr per­sön­li­chen - Erfolg bei der Land­tags­wahl in NRW bestimmt Aner­ken­nung. Was aber stört ist ihre abwe­gi­ge Inter­pre­ta­ti­on des Ergebnisses:
Nicht "die SPD" hat gewon­nen, sie hat 2,6% weni­ger Stim­men bekom­men als bei der letz­ten Land­tags­wahl (!). Also kein "gro­ßer Sieg für die SPD" wie uns Stein­mei­er und Co. glau­ben machen wol­len. Es war Frau Kraft die den wei­te­ren "Absturz" der SPD gebremst hat, und es hat kei­ne Aus­wir­kung auf das zukünf­ti­ge Abschnei­den der SPD. Von der unmit­tel­ba­ren Wir­kung einer Ver­än­de­rung der Mehr­hei­ten im Bun­des­rat (die wahr­schein­lich wur­de) ein­mal abge­se­hen. Das ist ein Teil der "Quit­tung", die die CDU für ihre trä­ge Regie­rungs­po­li­tik in Zei­ten höch­ster 'Not' - wo schnel­les, über­leg­tes und fol­ge­rich­ti­ges Han­deln gefragt gewe­sen wäre - bekom­men hat.

Die "Grü­nen" im Sie­ges­tau­mel - wahr­haf­tig ein Bild völ­li­ger Ver­ken­nung der Tatsachen:
Auch bei ihnen gilt. was ich zuvor für die SPD gesagt habe, denn eine lang­fri­stig wir­ken­de Mei­nungs­än­de­rung der Wäh­ler ist das Ergeb­nis bestimmt nicht - es ist kein "Erfolg" im Sin­ne von Mei­nungs­um­schwung, es ist das Ergeb­nis einer Ver­le­gen­heits­wahl, das Ergeb­nis einer Abwä­gung der Wäh­ler was denn mög­li­cher­wei­se das gerin­ge­re Übel sein könnte ....

Erschreckend und zugleich eine Unter­stüt­zung für mei­ne Ein­schät­zung des Ergeb­nis­ses ist das wei­te­re Absin­ken der Wahl­be­tei­li­gung. Noch­mals fast fünf Pro­zent weni­ger Wäh­ler als bei der vori­gen Land­tags­wahl. Das muß zu einem Umden­ken in Sachen Wäh­ler­mo­bi­li­sie­rung füh­ren - Struk­tu­ren im Vor­feld von Wah­len müs­sen sich ändern, sonst lan­den wir am Ende bei einer Wahl­be­tei­li­gung von nur noch einer 'Éli­te' - und das könn­te man dann nicht mehr als "demo­kra­ti­sche Wahl" bezeichnen ....

Wir müs­sen weg von der par­tei­ge­bun­de­nen, par­tei­be­zo­ge­nen Wahl nach Lan­des­li­sten, die auch den Ver­sa­gern unter den Poli­ti­kern einen Wie­der­ein­zug in die Par­la­men­te ermög­li­chen, die aus par­tei­in­ter­nen Grün­den einen 'Rück­halt' haben und des­we­gen oben­auf den Lan­des­li­sten ste­hen. Wir müs­sen hin zu einer Wahl­form, die dem Wäh­ler eine tat­säch­li­che Aus­wahl zwi­schen Per­so­nen sei­nes Ver­trau­ens gibt. Nicht der "treue Par­tei­sol­dat" der alles mit­macht und sich duckt darf obsie­gen, wir brau­chen die Quer­den­ker, Wider-den-Sta­chel-Löcker und Glo­ba­li­sten um die Zukunft bewäl­ti­gen zu kön­nen - und das erfor­dert ein neu­es Wahlsystem ....