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Siehe hierzu folgenden Beitrag:
"Die Guthabenkrise – die schlimmste Krise aller Zeiten"
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
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Siehe hierzu folgenden Beitrag:
"Die Guthabenkrise – die schlimmste Krise aller Zeiten"
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In meinem nächsten Leben werde ich nicht wieder studieren.
Es lohnt sich einfach nicht mehr.





Ich werde Fledermaus. Den Tag verschlafen, nachts wach & umtriebig, irgendwie geheimnisvoll und gefürchtet - dabei gleichzeitig als nützlich und schützenswert betrachtet. Im Film verherrlicht werden, und jede Menge Kohle verdienen ohne je eine Bildungsinstitution von innen gesehen zu haben ....
So ähnlich verläuft sonst nur manche Politikerkarriere. Nur die Sache mit "nützlich und schützenswert" muß nochmal überdacht werden ....
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.... weil nichts mehr da ist was gerettet werden könnte.
Der Pokal für den Architekten der Bedingungen des 3. "Rettungspketes":
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[Zitat]
" .. Happiness in intelligent people is the rarest thing I know .. "



Wie Seifenblasen werden viele Worte im Internet verbreitet.
Kurzlebig die meisten davon, wenige der Erinnerung wert.
Und doch zur Zeit des Erscheinens mindestens den Schreibenden bedeutsam.
In einhundert Jahren weiß man davon nichts mehr.
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John Oliver ist ein bekannter Fernsehunterhalter der Unwissenheit zu beheben versucht indem er Fakten liefert.
Das ist vielen Menschen deswegen unangenehm, weil sie dann ihre "Meinung" zu etwas vielleicht ändern müßten. Weil die "Fakten" das Gegenteil aussagen oder mindestens eine Modifikation erfordern.
To quote John Oliver, who on his show Last Week Tonight referenced a Gallup poll showing one in four Americans believe climate change isn’t real:
Who gives a shit?
You don’t need people’s opinion on a fact.
You might as well have a poll asking:
“Which number is bigger, 15 or 5?” or
“Do owls exist?” or
“Are there hats?”
Übersetzung:
" .. Um John Oliver zu zitieren der in seiner Sendung "Last Week Tonight" eine Umfrage vorstellte, nach der jeder Vierte Amerikaner glaubt Klimawandel sei eine Illusion und nicht vorhanden:
Wer macht sich da etwas daraus?
Man braucht keine "Meinung" von Leuten zu einer Tatsache.
Genausogut könnte man eine Umfrage zu folgenden Themen machen:
"Welche Zahl ist größer, 15 oder 5"?
oder
"Gibt es Eulen"?
oder
"Gibt es Hüte"?
Bedauerlich ist, dass so viele Menschen trotz solcher Beispiele nicht erkennen selbst genau Jene zu sein, die Fakten und Meinung durcheinander bringen.

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Nachdem ich die letzten Tage vor Ferienende einem steten - mal sehr lauten und störenden, mal etwas moderater getunten - Strom von Rap-Stücken ausgesetzt war wenn ich mich nach draußen setzte, der der Nachbarschaft von einem Heranwachsenden ungefragt präsentiert wurde, bin ich endgültig davon überzeugt, dass es sich nicht um "Musik" im herkömmlichen Sinne handelt:
Es ist eine Aneinanderreihung von übelster Gossensprache, mit rassistischen Untertönen (mal in entgegengesetzter Richtung, also gegen die 'bürgerliche Masse' gemeint) und Machoparolen gespickt.
Sie erkennen, liebe Lesesende, ich vermeide absichtlich das Wort "Musik" für dieses Unterschichtgetöse. Es spricht niedrigste Instinkte an und kann selbst von geistig Minderbemittelten - und die scheinen die größte Zuhörergruppe zu sein - verstanden und nachgeäfft werden.
Komme mir niemand mit "Generationenkonflikt"!
Die Ablehnung dieses Geschnatters ist keine Frage von "Generation", es ist eine Frage von mangelhafter Bildung, fehlgeleiteten Idealen und schamlos kommerzialisierter Subkultur.
*edit*
(16.08.2015; 20:00h)
Siehe hierzu: Der "Lehrer-Komplex" der Rapper

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Bekanntlich stamme ich ja aus dem schönen Hessenland - wo ich allerdings nur bis zu meinem 16. Lebensjahr wohnte, da wir wegen beruflicher Veränderung meines Vaters ganz in den Norden Deutschlands umzogen, nach Westerland/Sylt. Auch nicht schlecht, aber so ganz anders als Hessen.
Die Prägung in Kindheit und Jugend ist aber so stark, dass die "Heimat" niemanden so recht losläßt. Selbst jahrelange "Hochdeutsch"-Konditionierung läßt eine leichte Färbung der Sprache durch den Dialekt nicht verschwinden. Wer aus der Gegend kommt hört es heraus, wer nicht daher stammt wird zumindest eine 'fremde' Färbung bemerken.
Typisch für jede Region sind besondere Nahrungsmittel, bei Bayern denkt man an Weißwurst, bei Schwaben an Spätzle und bei Hamburg an Labskaus.
Zu Hessen gehört Ebbelwoi [Apfelwein], Worscht [Fleischwurst im Ring] und Handkäs [Harzer Käse]. Letzterer scheidet die Geister:
Manchen Leuten ist er zu würzig, sie behaupten er stinkt. Ich bezeichne das eher als "aromatisch". Man ißt den Handkäs nicht solo, sondern mit einem Dressing aus Zwiebeln, Essig, Öl und Kümmel, gesalzt & gepfeffert nach Geschmack (die Marinade ist das, was als "mit Musik" bezeichnet wird). Einlegen verändert den Käse - es entsteht eine weißliche Außenschicht, ein wenig wie schrumpelige Haut nach längerem Verweilen im Badewasser ....

Mit einer Scheibe frischem Brot genossen, das darf auch gern mit Schmalz bestrichen sein (sonst bekommt man am Ende zu wenig Fett), ist es ein 'ausgewogenes' rustikales Abendbrot.
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Wir (meine Frau & ich) stehen an der Kasse, unsere Waren sind auf dem Band. Der Kunde vor uns hat Probleme mit seiner Kreditkarte. Im dritten Anlauf klappt es dann ....
Mittlerweile ist ein älterer Kunde am Ende des Bandes angekommen und hält einen Kassenzettel und eine Milchtüte in der Hand.
"Da stimmt was nicht!" sagt er hastig, bevor die Kassiererin mit unseren Artikeln beginnt.
"Was denn?" fragt die.
"Auf der Tüte steht 0,35 €, auf dem Kassenzettel sind 0,68 € berechnet."
Die Kassiererin schaut mehrfach zwischen Flasche, Preisschild und Kassenzettel hin-und-her.
"Stimmt." sagt sie und schaltet ihr Mikro ein:
"Frau Hansen bitte zu Kasse eins, Frau Hansen bitte!"
Wir warten ohne Kommentar.
Die Schlange füllt sich, es sind jetzt fünf Kunden hinter uns und es ist die einzige Kasse die offen ist.
Ein junger Mann kommt und sagt:
"Die telefoniert, sie kommt gleich."
Es vergeht einige Zeit. Bis Frau Hansen da ist stehen acht Kunden in der Schlange.
Frau Hansen kommt, zieht eine Karte durch den seitlichen Schlitz am Kassencomputer, die Kassiererin gibt mehrere Posten ein, öffnet die Kasse und zählt dem reklamierenden Kunden 0,33 € in die Hand .... woraufhin der - schon etwas genervt - sagt:
"Es waren aber zwei Tüten Milch!"
"Ja warum sagen Sie das nicht gleich, Sie haben da ja nur eine Tüte!" antwortet die Kassiererin, mittlerweile auch nicht mehr ganz ruhig.
"Auf dem Zettel stehen zwei Milch," erwiedert der Kunde, "soll ich etwa den ganzen Einkauf wieder reinschleppen?"
Er ist ebenfalls genervt.
Die Schlange wächst so sehr, dass ich mit dem Kunden zählen nicht mehr nachkomme.
"Frau Hansen bitte an Kasse eins, Frau Hansen bitte!" ruft die Kassiererin ins Mikro.
Zum Kunden gewandt:
"Das hätten Sie doch gleich sagen können!"
Die Schlange an der Kasse zählt so viele Kunden, dass die Letzten fast an der Fleischtheke stehen.
Frau Hansen kommt, zieht die Karte durch, die Kassiererin öffnet die Kasse und zahlt dem Kunden weitere 0,33 € aus.
Wir sind dran.
Der tiefgefrorene Blätterteig ist bestimmt schon Matsch.
Als ich nach Hause komme und die Einkäufe - was ich sonst eher selten mache - mit dem Kassenzettel vergleiche stelle ich fest ....
.... der ausgezeichnete Preis war 3,89 €, berechnet wurden auf dem Kassenzettel 4,79 €.
Ich denke NICHT darüber nach 12 Km hin-und-zurück zu fahren um das zu reklamieren, denke stattdessen:
"Das hat offenbar Methode" - denn mal 0,33 mehr, mal 0,90 € mehr macht am Ende des Tages ein hübsches Sümmchen extra, und meist werden es die Kunden nicht einmal merken.
Früher gab es noch "ehrliche" Kaufleute die ihre Kunden nicht betrogen haben. Die Zeiten haben sich geändert.
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"Marienerscheinung"
Die Kandidaten der Republikaner in den U.S.A. treten in einer Befragungsshow auf. Die letzte Frage, gestellt von einem Zuseher:

[Quelle]
Ich kenne die Antworten nicht, aber:
Wenn einer der Kandidaten nächstens einen Heiligenschein trägt wissen wir wer der nächste Präsident der U.S.A. wird.
† Ein Zeichen Gottes, darauf warten wir schon seit 2015 Jahren ....
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Es mangelt in der heutigen Zeit an zwei wesentlichen Fertigkeiten.
Um die Lage der Menschheit beurteilen zu können muß man die
⚫ Exponentialfunktion verstehen,
und
⚫ Transfer* & Abstraktion ** leisten.
Während es vielleicht gelingt den ersten Punkt mit fremder Hilfe & anschaulichen Beispielen zu erlernen wird der zweite Punkt für Viele zum unüberwindlichen Hindernis:
Reine Logik genügt nicht, es müssen Wissen & Phantasie dazu kommen. Wissen, wohlgemerkt, nicht "Glaube" der jeder Basis entbehrt.
Um also die Lage auf diesem Planeten zu verbessern reicht es nicht es sich zu 'wünschen' - man muß verstehen an welcher Stelle sich eine Änderung des menschlichen Einflusses am besten auswirkt. Da die Zahl derer, die das zu leisten imstande sind, sehr klein ist, werden wir der Selbstvernichtung kaum entgehen.
Ein Trost ist, dass wir wegen der exponentiellen Entwicklung kaum etwas davon merken & das Ende wird sehr plötzlich kommen. Für die Meisten.
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EINE von vielen Definitionen für "TRANSFER":
Als Transfer bezeichnet man die Übertragung von Lernergebnissen und Erkenntnissen von einer bestimmten Situation auf eine andere. Erfolgt eine Übertragung in die Breite und auf eine Vielzahl ähnlicher, jedoch anders gelagerter Situationen, spricht man von lateralem oder horizontalem T. Werden jedoch anspruchsvollere Voraussetzungen (z.B.: Begriffe, Regeln, …) benötigt, um höhere, komplexere Bereiche zu erfassen, handelt es sich um einen vertikalen T.. Jeder T., egal ob lateral oder vertikal, bewirkt Verhaltensänderungen. Wirken sich früher erworbene Lernerfahrungen auf nachfolgende Leistungen erleichternd aus, spricht man von einem positiven T.. Wird das nachfolgende Lernen durch den vorigen Verhaltensvorgang beeinträchtigt, handelt es sich um einen negativen T.. Von einen Null-T. spricht man, wenn sich weder eine positive noch eine negative Auswirkung auf die nachherige Lernsituation ergibt (vgl. Köck & Ott 1994, S. 408).
© / Quelle: Werner Stangl
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" .. Abstraktion ist eine Absehung von bestimmtem Inhalt - je nach dem, was Grund oder Zweck des Abstrahierens ist. Eine Abstraktion ohne Grund wäre willkürlich, also bloß zufällig und beliebig. In der Begründung steckt die Frage nach ihrem Sinn und Zweck, nach ihrer Substanz, dem Stoff ihrer Notwendigkeit, aus dem das besteht und wordurch sie eine Wirkung hat .. "
© / Quelle: kulturkritik

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Frei übersetzt: {Über mir der Sternenhimmel, in mir die Moral; Kant}
Daran mußte ich denken als ich spät in der Nacht eine letzte 'Gassi'-Runde mit dem Hund machte; die Straßenbeleuchtung wird teilweise auf Näherungsautomatik geschaltet, was dazu führt, dass man mehr vom Sternenhimmel sieht. Ein positiver Nebeneffekt der Bestrebungen die (nächtliche) Lichtverschmutzung einzudämmen.

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Nicht wissen wollen:
.. That was a very well laid out, rational point.
But I will still hold to my emotional opinion
- based on no facts or evidence ..
[Quelle]
Übersetzung:
Das war eine sehr gut beründete, rationale Argumentation.
Aber ich werde dennoch meine emotionale Meinung beibehalten
- die weder auf Tatsachen noch Beweisen beruht.