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bookmark_borderDer britische Philosoph Thomas Hobbes (1588-1679)

" .. Der bri­ti­sche Phi­lo­soph Tho­mas Hob­bes (1588−1679) konn­te dem Tod 1666 nur knapp ent­kom­men, als ein Aus­schuss des Par­la­ments zusam­men­trat, um her­aus­zu­fin­den, ob sein Athe­is­mus einen Aus­bruch der Pest ver­ur­sacht hatte.
Gott schien sehr irri­tiert dar­über zu sein, dass die Lon­do­ner sich mit einem skep­ti­schen Phi­lo­so­phen abfin­den wür­den, und so sand­te Gott eine töd­li­che Krank­heit aus, um die tole­ran­te Stadt zu erschrecken. Hob­bes' Freund John Aubrey bemerk­te zu der Zeit, dass "eini­ge der Bischö­fe einen Antrag stell­ten, den guten alten Herrn als Ket­zer ver­bren­nen zu las­sen." Hob­bes leb­te wei­te­re 13 Jah­re und starb mit 92 Jah­ren .. "
[Quel­le]

Hob­bes' Werk ist aus zwei Grün­den betrachtenswert:
Zuerst weil er in ein­fa­cher, ver­ständ­li­cher Spra­che Zwei­fel bei sei­ner Leser­schaft zu wecken in der Lage war; sodann, weil er die sprach­li­che Ursa­che des Got­tes­ver­ständ­nis­ses her­ge­lei­tet hat und so zeig­te, wie die *über­mensch­li­chen* Eigen­schaf­ten die­ses postu­lier­ten 'Got­tes' zustan­de kamen.

Zu dem ersten Punkt
Der Anfang des Glau­bens ent­steht für Hob­bes aus der damals noch herr­schen­den Unwis­sen­heit. Was nicht erklärt wer­den konn­te wur­de 'Gott' zuge­schrie­ben. Die Angst vor lebens­be­droh­li­chen Natur­er­eig­nis­sen, völ­lig unbe­herrsch­bar durch Men­schen, führ­te zu einer der Vor­stel­lungs­welt der dama­li­gen Men­schen ange­pass­ten Personifizierung.

Zu dem zwei­ten Punkt
An die­se Per­so­ni­fi­zie­rung schließt sich eine Über­tra­gung von Eigen­schaf­ten an, die die­ser 'Gott' haben soll. Hob­bes unter­sucht das von der Spra­che her und bringt über­zeu­gen­de, wie­der­um ganz ein­fach zu ver­ste­hen­de Bei­spie­le. Er redu­ziert auf das Prä­fix. Es sind all die Eigen­schaf­ten, die Men­schen nicht haben:

Mensch Gott
ohn-mäch­tig | all-mäch­tig
un-wis­send | all-wis­send
mate­ri­ell | im-mate­ri­ell
Dasein end­lich | Dasein un-end­lich

 


Aus all dem ergibt sich bei Hob­bes eine zusam­men­fas­sen­de Aussage:
" .. Sowohl Reli­gi­on als auch Aber­glau­be haben die glei­chen Män­gel, und der ein­zi­ge Unter­schied besteht dar­in, dass Reli­gi­on sozi­al akzep­tiert ist .. "

 [Die­se Betrach­tung besteht zum Teil aus über­setz­ten Pas­sa­gen aus dem ver­link­ten Arti­kel bei *pathe­os*]

 

bookmark_borderZitat (III)

Bald kommt wie­der die Zeit in der man sich ent­schei­den muss ob man beim 'alten' Strom­ver­sor­ger (bei uns "ente­ga") bleibt, oder sein Glück bei einem 'neu­en' Strom­ver­sor­ger ("bade­no­va") ver­sucht. Die­se Fra­ge hat­te ich im letz­ten Jahr mit "neu­er Strom­an­bie­ter" beant­wor­tet und als Dienst­lei­ster hat­te ich cheapenergy24 beauftragt.

Um es vor­weg zu sagen: Das war ein gro­ßer Fehler.
Denn am Ende wur­de die Ener­gie­ver­sor­gung beim 'neu­en' Strom­ver­sor­ger nicht nur teu­rer, es kam oben­drauf noch die (aus mei­ner Sicht nicht gerecht­fer­tig­te) Gebühr des Wechseldienstleisters.

cheapenergy24 | Schöpp­ler­stra­ße 9 | 86154 Augsburg
schrieb mir am 21.01.2019:

Ihre Opti­mie­rung war erfolgreich!
Lie­ber Herr wvs,
den Wech­sel Ihres Strom­ta­rifs haben wir ein­ge­lei­tet. Auf den bei­lie­gen­den Sei­ten haben wir Ihnen die wesent­li­chen Infor­ma­tio­nen zu dem Wech­sel trans­pa­rent auf­ge­führt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie in Kür­ze von Ihrem neu­en Anbieter.

Nichts davon wur­de *wahr*.
Weder lag die Ein­spa­rung tat­säch­lich über 30% - und trotz­dem wur­de eine 'Erfolgs­pro­vi­si­on' berech­net und bei mir abge­bucht, noch wur­de etwas bei dem neu­en Ver­trags­part­ner gespart - im Gegen­teil, die Kosten sind um ca. 10% gestiegen!

Vor dem neu­en Ver­trags­part­ner "bade­no­va" kann ich nur war­nen. Zuerst ein­mal war es unmög­lich einen tele­fo­ni­schen Kon­takt zu erhal­ten - Sie wis­sen schon, War­te­schlei­fe mit der Ansage 


"Ihr Anruf ist uns wichtig.
Im Moment sind alle Mit­ar­bei­ter in einem Kundengespräch.
Wir bit­ten um einen Augen­blick Geduld.
Der näch­ste freie Mit­ar­bei­ter wird sich um ihr Anlie­gen küm­mern."

 

Dann hat es gut zwei­ein­halb Mona­te gedau­ert, bis ich auf mein erstes E-Mail eine Ant­wort bekam. Die­se Ant­wort ging mit kei­nem Wort auf das Pro­blem ein, das ich moniert hat­te. Erst ein zwei­tes E-Mail wur­de dann wenig­stens zur Kennt­nis genom­men und ein Teil der Fra­gen wur­de beantwortet.

cheapenergy24 hat mitt­ler­wei­le auf mein letz­tes mail geant­wor­tet und mir erklärt:
Ganz falsch was ich da berech­ne, es kommt tat­säch­lich eine Erspar­nis raus, ich habe den Feh­ler gemacht vom Abschlags­be­trag aus­zu­ge­hen .... aha, ich kann also nicht rech­nen. Des­we­gen noch­mal gegen­über­ge­stellt die drei Berechnungen ....

Urtei­len Sie selbst:

¹ 1.111€ pro Jahr macht 92,58€ / Monat (aktu­el­le Zahlungen)

² 1.111€ -120€ = 991€ = 82,58€ / Monat

³   887,82 € pro Jahr macht 73,99€ / Monat ente­ga (alter Stromversorger)

¹ che­a­pen­er­gy sagt: ".. Der Abschlag bei bade­no­va soll­te bei einem kor­rek­ten Wert für bei 80 Euro/Monat lie­gen .." - Ob es dazu kommt? Fraglich.
² Berei­ningt auf geschätz­ten tat­säch­li­chen Ver­brauch (von che­a­pen­er­gy geschätzt) und unter Abzug des *Sofort­bo­nus* von 120€.
³ Kosten beim alten Versorger. 

 

bookmark_borderZitat (II)

Vor (end­los vie­len) Jah­ren, als ich ein wenig über Mit­te 20, also etwa fast 30 war, hat­te ich eine Freun­din mit der ich mich nicht nur gut ver­stand, son­dern sowohl über ern­ste wie auch über lusti­ge The­men unter­hal­ten konn­te. Sie stu­dier­te an der FH und war neben­bei in einem Rei­se­bü­ro tätig, das sta­bi­li­sier­te ihre Unter­halts­ko­sten, denn ihre Eltern konn­ten ihr ledig­lich einen klei­nen Zuschuss zahlen.

Nun erzäh­le ich Ihnen ein bis­her streng gehü­te­tes Geheimnis.
Näm­lich: Wie es kam, dass mir die Dame den Lauf­pass gab.

Das war fol­gen­de Situa­ti­on, hier nun eini­ge (fast wört­li­che) Zita­te von Frl. Schnei­de­reit (im fol­gen­den Text als "S" bezeichnet) ....

S: Du, wir müs­sen uns trennen.

Ich: Ach, und wieso?

S: Ich habe jeman­den kennengelernt.

Ich: Wo denn?

S: Ein Kun­de im Reisebüro.

Ich: Wie heißt er denn?

S: Fri­do­lin ....

Ich: (pru­stend vor lachen) F r i d o l i n

S: (indi­gniert) Lach nur - der ist nett!

Ich: Nett? Das sagt man über den Haus­mei­ster, oder den Briefträger.

S: Schmoll­pau­se.

Ich: Nun sag schon, was ist denn an Fri­do­lin so toll dass du mich abservierst?

S: Er kann bes­se­re Kom­pli­men­te machen als du.

Ich: Ich dach­te du hast was gegen Kom­pli­men­te, chau­vi­ni­stisch, ver­al­tet und unehr­lich - wenn ich es rich­tig erinnere ....

S: (bestimmt) Manch­mal braucht man trotz­dem ein Kompliment.

Ich: Klar, je nach Situa­ti­on, so schnell ist die Eman­zi­pa­ti­on dahin ....

S: Man ist trotz Eman­zi­pa­ti­on immer noch Frau ....

Ich: Hab' ich geschnallt - und was hat er denn so gesagt?

S: Er hat gesagt '..Sabi­ne - du siehst aus wie eine Ste­war­dess, so blen­dend schön!..'

Ich: (sprach­los)

Nach­dem ich ein paar Unten­si­li­en wie Schall­plat­ten, Zahn­bür­ste, und Unter­wä­sche zum Wech­seln zusam­men­ge­klaubt hat­te sag­te ich freund­lich "Tschüss!" - und ein wei­te­res Kapi­tel "Bezie­hun­gen" war vorbei. 

Fri­do­lin stell­te sich übri­gens als Ein­tags­flie­ge her­aus, oder bes­ser "Schmet­ter­ling" .... denn er mach­te nach eini­gen hei­ßen Näch­ten mit S die Flat­ter. Schwups, weg war er! So wur­de mir von gemein­sa­men Bekann­ten berichtet. 

Aber mög­li­cher­wei­se woll­ten sie mir nur mein Ego pampern ....

bookmark_borderZitat (I)

Frau iGing (kei­ne Web­adres­se, Link unter dem Zitat) schreibt als Kommentar:

" .. das sind Wahr­neh­mun­gen, die man an sich selbst macht und die man nur selbst ein­ord­nen kann, wäh­rend einen die Umwelt nach wie vor immer für den glei­chen Men­schen hält und ggf. ent­spre­chen­de Erwar­tun­gen an einen stellt - da freut man sich schon, wenn man die­se Erwar­tun­gen sogar erfüllt, obwohl das frü­her eine Selbst­ver­ständ­lich­keit gewe­sen wäre! .. " [Quel­le]

Genau so ist es:
Die äuße­re Ver­fas­sung und der eiser­ne Antrieb nicht nach­zu­las­sen, immer noch zu 'lei­sten' ist der Grund dafür, war­um viel­fach Men­schen sich vor­zei­tig ver­schlei­ßen, schnel­ler altern als es nötig wäre.
Das Wich­tig­ste ist, eige­ne Gren­zen zu erken­nen und sich nicht auf fau­le Kom­pro­mis­se einzulassen.
Wenn man es nicht oder nur lang­sa­mer als zuvor erle­di­gen kann, was erle­digt wer­den soll, muss man es deut­lich sagen anstatt sich zu quälen.
Deut­lich sagen heisst eine "Ich-Bot­schaft" senden:

"Ich kann das nicht mehr, das ist zu schwer."
"Ich kann das nicht über Stun­den ohne Unter­bre­chung machen - ich brau­che eine / meh­re­re Pausen."
usw.

Mit zuneh­men­dem Lebens­al­ter etwas nicht mehr zu kön­nen ist nor­mal. Von 'älte­ren Men­schen' soviel zu ver­lan­gen wie von Drei­ssig­jäh­ri­gen ist (min­de­stens) gedankenlos. 

bookmark_borderVertrauen (IV)

 

Yemen ist ein typi­sches Bei­spiel dafür, wie aus Sicht der Regie­run­gen der USA - egal von wel­cher Par­tei - gehan­delt wer­den muss:
Sobald ein Man­gel an ÖL droht greift das US Mili­tär ein um die Ver­sor­gung sicher zu stel­len. 85.000 tote, ver­hun­ger­te Kin­der sind *col­la­te­ral dama­ge* beim lukra­ti­ven Geschäft mit Waffen.

Aber "WEHE!" die US Auto­fah­rer müs­sen zu tief in ihre Taschen greifen.
Dann schlägt das Impe­ri­um zu. 

So wird das nie etwas mit dem "STOP" für die glo­ba­le Erwärmung!

bookmark_borderVertrauen (III)

Ist es nicht son­der­bar, wie über­ein­stim­mend die Grund­be­din­gun­gen für die zwei wesent­li­chen Berufs­grup­pen in unse­rem Land sind?

Glau­bens­be­dien­ste­te [Prie­ster, Pfar­rer, Ima­me, etc.] und Poli­ti­ker sind dar­auf ange­wie­sen ihren Lebens­un­ter­halt zu ver­die­nen indem sie mög­lichst vie­le Men­schen belü­gen, ihnen das Geld aus den Taschen zie­hen und ihnen für die Zukunft die besten Aus­sich­ten ver­spre­chen - wenn sie nur ihnen und nie­mand ande­rem vertrauen.

Sie­he Ver­trau­en (I) und Ver­trau­en (II)

bookmark_borderVertrauen (II)

Trau­en Sie nie­man­dem der für sei­nen Lebens­un­ter­halt dar­auf ange­wie­sen ist mög­lichst vie­le Men­schen zu belü­gen, ihnen das Geld aus den Taschen zu zie­hen und ihnen für die Zukunft die besten Aus­sich­ten zu ver­spre­chen - wenn sie nur ihm und nie­mand ande­rem vertrauen.

An wel­chen Beruf haben Sie da spon­tan gedacht?
- Versicherungsvertreter?
- Losbudenverkäufer?
- Anlageberater?
- Wahrsager?
- andere?

Alle falsch.
Außer 'ande­re'.

Ver­su­chen Sie es nochmal ....

Auf­lö­sung:

bookmark_borderVertrauen (I)

Trau­en Sie nie­man­dem der für sei­nen Lebens­un­ter­halt dar­auf ange­wie­sen ist mög­lichst vie­le Men­schen zu belü­gen, ihnen das Geld aus den Taschen zu zie­hen und ihnen für die Zukunft die besten Aus­sich­ten zu ver­spre­chen - wenn sie nur ihm und nie­mand ande­rem vertrauen.

An wel­chen Beruf haben Sie da spon­tan gedacht?
- Versicherungsvertreter?
- Losbudenverkäufer?
- Anlageberater?
- Wahrsager?
- andere?

Alle falsch.
Außer 'ande­re'.

Ver­su­chen Sie es nochmal ....

Auf­lö­sung:

bookmark_borderSachverstand

Wir haben aber­tau­sen­de Wis­sen­schaft­ler in die­sem Land. Sie stel­len eine Éli­te dar, auch welt­weit betrach­tet. Ihre For­schung ist fak­ten­ba­siert, in der Pra­xis bewährt, sofern es sich um prak­ti­sche Anwen­dun­gen handelt. 

Den­noch zie­hen es die Poli­ti­ker vor selbst bei Fra­gen, in denen sie kei­ne Kom­pe­tenz haben kön­nen, nicht etwa wis­sen­schaft­li­che Hil­fe in Anspruch zu neh­men, son­dern lie­ber zu dilettieren.

Wer wählt nur immer und immer wie­der sol­che Men­schen, die - mit Mas­se - bei jeder nor­ma­len Bewer­bung schon nach Abga­be der Bewer­bungs­map­pe von der beauf­trag­ten Sekre­tä­rin aus­ge­son­dert wür­den, weil sie nicht ein­mal einen Aus­bil­dungs­ab­schluss nach­wei­sen können?

bookmark_borderAlles - oder Nichts!

Ein Öko­sy­stem ist kein Ver­hand­lungs­part­ner – ein Öko­sy­stem folgt Gesetz­mä­ßig­kei­ten. Man nennt es Evo­lu­ti­on. Die ist seit Jahr­mil­lio­nen unveränderlich.

Dar­aus folgt:
Ent­we­der wir ler­nen uns dem zu unter­wer­fen, oder wir ster­ben aus.

Das müss­te selbst der dümm­ste Poli­ti­ker oder Lob­by­ist verstehen.
1 + 1 ist ja schließ­lich auch nicht 3

bookmark_borderBoykott ..!?

Manch­mal - so zwi­schen rich­ti­gem Auf­wa­chen und noch ein wenig vor mich hin dösen - stel­le ich mir vor wie es wohl wäre wenn die Regie­rungs­chefs der Län­der, die mit Ame­ri­ka Ver­bin­dung haben, ein­fach ein­mal beschlie­ßen wür­den mit Herrn Trump nicht mehr zu spre­chen. Ihn links lie­gen zu las­sen, und auch Ein­la­dun­gen zum Ein­zel­ge­spräch abzulehnen.

Man spricht doch anson­sten nicht mit Mafia­bos­sen und auf­ge­bla­se­nen Selbstdarstellern.
War­um also mit einem an der Spit­ze der US-Regie­rung ste­hen­den 'Padri­no' reden?

bookmark_borderDer Berg kreißte -- und gebar eine Maus! (II)

Pri­ma Klima?
Wohl kaum ....

Der erste Arti­kel mit dem obi­gen Titel war Der Berg kreiß­te -- und gebar eine Maus!, vom Dezem­ber 2013 dreh­te sich um Frau Nah­les als "Front­frau" der SPD. Die ist sie schon nicht mehr. 

Wie immer ging die SPD mit gro­ßen Ankün­di­gun­gen in die jüngst abge­lau­fe­ne Kli­ma­run­de - und wie immer hat sie sich vom Koali­ti­ons­part­ner dik­tie­ren las­sen was tat­säch­lich gemacht wer­den soll: 

Zu wenig und zu langsam.