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bookmark_borderRatspräsident:in
*update* [06.07.2019]; *2. update* [07.07.2019]

Quiz­fra­ge:
Eine Bewer­be­rin hat in jedem Res­sort dem sie vor­ge­stan­den hat ver­sagt, und/oder gegen die Inter­es­sen der Wäh­ler Geset­ze durch­ge­paukt.

Ins­ge­samt geschah das in vier (4) Ressorts:

2003-2005
Lan­des­so­zi­al­mi­ni­ste­rin Niedersachsen
→ Abschaf­fung des Blin­den­gel­des (ein­zi­ges Bundesland!)

2005-2009
Bund Familienministerin
→ Kün­ge­lei mit Kir­chen­ver­tre­tern in Bezug auf Eltern­geld, Krip­pen und Kin­der­gär­ten; "Zen­sur­su­la", Internetzugangssperren

2009-2013
Bund Arbeitsministerin
→ Sank­ti­ons­aus­wei­tung beim ALG II

2013-heu­te
Bund Verteidigungsministerin
→ Beschaf­fungs­skan­dal Droh­nen, rechts­wid­ri­ge Beauf­tra­gung exter­ner Bera­ter ohne Aus­schrei­bung (und Verwandtschaft!).

Sie ist über­all dadurch auf­ge­fal­len, dass sie Sach­ver­hal­te ver­fälscht oder über­trie­ben, manch­mal frei erfun­den hat um ihre jewei­li­ge Agen­da durch­zu­set­zen. Das brach­te ihr den Spitz­na­men "von der Lügen" ein.

Für wel­che wei­te­re Ver­wen­dung hat sich die­se Poli­ti­ke­rin qualifiziert?

1. Für kein wei­te­res Amt - sie soll­te mit Poli­tik aufhören.
2. Sie muss belo­bigt wer­den weil sie dem Staat Aus­ga­ben erspart hat.
3. Sie wird erst­mal vor Gericht gestellt wegen Amts­miß­brauchs, dann sieht man weiter.

4. Sie wird Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin der EU ...!

So geht Poli­tik heute ....

Bild­text über­setzt: Sie wur­de durch eine Rei­he von bei­na­he lächer­li­chen Fias­kos wegen nutz­lo­ser Aus­rü­stung, einer Unter­su­chung eines Beschaf­fungs­skan­dals, und des mög­li­chen rechts­wid­ri­gen Ein­sat­zes exter­ner Bera­ter beschädigt.

Sie­he hier­zu auch → Video "extra-➂"

'*update* [06.07.2019]
Sie­he zusätz­lich "nach­denk­sei­ten" und ein zuge­hö­ri­ges Video

*2. update* [07.07.2019]

bookmark_borderWie, was?

Wenn man sicher gehen will, dass eine Umfra­ge aus­geht wie man es gern hät­te, muss man nur die Fra­gen rich­tig stel­len .... wie im nach­fol­gen­den Bei­spiel. Schön ein­fach, so, dass kein Teil­neh­mer mit unnö­ti­gen Über­le­gun­gen gequält wird!


[Ori­gi­nal-Quel­le die­ser Umfra­ge; "click!" auf das Bild ver­grö­ßert; "click!" auf das Wort "Quel­le" führt Sie zur Ori­gi­nal­sei­te mit Impressum.]

bookmark_borderÜberleben
*update* [03.07.2019]

Ein Zustand, in dem einem Men­schen die Mecha­nis­men zum Über­le­ben feh­len, endet tödlich.

So 'herz­los' es klin­gen mag wird deut­lich, dass ein gene­ti­scher Defekt auf die­se Wei­se nicht wei­ter ver­erbt wer­den kann - der Gen­pool wird dadurch ver­bes­sert. Sind wir nicht dafür gene­tisch aus­ge­stat­tet zu über­le­ben ver­lie­ren wir den Kampf. Was für das Indi­vi­du­um schlecht aus­geht ist für den Bestand der Art ins­ge­samt sinnvoll.

Lei­der haben wir als Men­schen durch reli­giö­se Gehirn­wä­sche in 2.000 Jah­ren ver­lernt was wir wirk­lich sind:
Ein Tier, eine Art, die ums Über­le­ben kämpft,
den Geset­zen der Natur unter­wor­fen wie ande­re Arten .... 

Ab hier *update* [03.07.2019]
Die Absät­ze oben stam­men aus einem Kom­men­tar, den ich zu einem Arti­kel bei 'kraut­re­por­ter' geschrie­ben hat­te - die­ser Kom­men­tar war nicht erwünscht
".. Ich möch­te dich daher bit­ten, dei­nen Kom­men­tar zu löschen. Es geht nicht dar­um, den Gedan­ken, den du for­mu­lierst, zu "zen­sie­ren", son­dern dar­um, dass das nicht der pas­sen­de Ort dafür ist .."

Mein Ein­wand dar­auf war
".. Ein "unpas­sen­der Ort" anstatt "Zen­sur", wenn das am Ende zum glei­chen Ergeb­nis führt? Wen soll denn die­ses "Neu­sprech" über­zeu­gen? Wenn die Sicht­wei­se auf den Tod der Toch­ter nur so aus­fal­len darf, dass das Buch der Mut­ter pro­mo­ted wird, dann wird mir klar, war­um mein Kom­men­tar uner­wünscht war .."

Die Ant­wort lautete
".. Mit Zen­sur hat das aber, wie gesagt, nichts zu tun, son­dern mit Rück­sicht .. Ina Milert pro­mo­tet ihr Buch nicht über KR son­dern hat uns die Buch­aus­zü­ge zur Ver­fü­gung gestellt .."

Mein abschlie­ßen­des Urteil in Kür­ze: " .. dass hier eine Schul­di­ge, eine zu Erzie­hung unfä­hi­ge Frau, sich selbst zu excul­pie­ren sucht indem sie auf 'Umstän­de' abwälzt ist schon schlimm genug .. Das auch noch zu poten­zie­ren indem sie nun dar­aus Geld macht ist der Gip­fel der Perversion .."

 

Der Ori­gi­nal­ar­ti­kel ist unter der fol­gen­den Adres­se zu finden:
Depres­si­on [1. Juli 2019 ]
„Wenn die Toch­ter stirbt, dann fühlt man sich erst ein­mal, als wür­de das eige­ne Leben enden“

Nun noch eini­ge Infor­ma­tio­nen und Bezü­ge zum Sub­stanz­miss­brauch, eine Erläu­te­rung, war­um ich hier reagie­re und nicht kom­pro­miss­be­reit bin.

Um mei­ne Sicht­wei­se auf Dro­gen­miß­brauch und mög­li­cher­wei­se erfol­gen­den Selbst­mord ein wenig deut­li­cher zu machen muss ich aus­ho­len und zurück gehen in die Jah­re 1975 bis 1977. Wäh­rend die­ser Zeit habe ich Bio­lo­gie und Che­mie an einer Insti­tu­ti­on in Han­no­ver unter­rich­tet, die den etwas son­der­ba­ren Namen "The­ra­pie­ket­te Han­no­ver" trug. Dort wur­den ('sau­be­re' bzw. 'trocke­ne') Alko­hol- und Dro­gen­ab­hän­gi­ge jun­ge Leu­te auf­ge­nom­men. Um ihren die Mög­lich­keit zu geben einen Schul­ab­schluss nach­zu­ho­len - den sie meist wegen ihrer Abhän­gig­keit nicht geschafft hat­ten. Denn wer spritz­te oder soff, hat­te nur noch Zeit für die Beschaf­fung des nöti­gen Gel­des und nicht mehr für Schule.

Teil­neh­men­de dort waren jun­ge Men­schen aus allen Gesell­schafts­schich­ten, ein über­wie­gen der so genann­ten 'bes­se­ren Krei­se' zu der Zeit als ich dort arbei­te­te mag ein Zufall gewe­sen sein.

 

Drei wesent­li­che Erkennt­nis­se habe ich aus die­ser Zeit mitgenommen:

1. Eine Sucht / Abhän­gig­keit besteht lebens­lang und nach Abset­zen der Dro­ge ist es für die ehe­mals Abhän­gi­gen ein bestän­di­ger Kampf gegen den Rückfall;

2. Um die Sucht / Abhän­gig­keit zu bedie­nen belü­gen, betrü­gen, besteh­len, ver­ra­ten und hin­ter­ge­hen die Abhän­gi­gen jede ande­re Per­son, egal in wel­chem Ver­hält­nis die­se Men­schen zu ihnen stehen;

3. Es hel­fen kei­ne Kom­pro­mis­se! Eine eiser­ne Ein­hal­tung von For­de­run­gen, Ver­ein­ba­run­gen hin­sicht­lich Absti­nenz und aller damit ver­bun­de­nen Regeln und Ver­hal­tens­wei­sen müs­sen unbe­dingt kon­trol­liert und ein­ge­hal­ten wer­den - jedes Zuge­ständ­nis, und sei es nur die klein­ste Geste eines Ent­ge­gen­kom­mens, ist eine Ein­la­dung an die Abhän­gi­gen sich wie­der ihrer Sucht hinzugeben.

 

 

Zum ver­link­ten Arti­kel bei "kraut­re­por­ter" ein paar Gedan­ken. Text­stel­len zitiert nach der dor­ti­gen Fassung

Zwei *Schlüs­sel­sät­ze* in dem Arti­kel, von denen der zwei­te Satz Anlaß für umge­hen­des Han­deln hät­ten sein müssen:
1. Lea (8) zu ihrer Mut­ter: „Ina, jetzt bin ich ja frech genug, jetzt kann ich aufhören.“
Dar­in steckt der Keim des Unter­gan­ges, ein schwer­wie­gen­der Erzie­hungs­feh­ler: Mut­ter ist nicht die beste Freun­din, nicht "Ina", son­dern eine Respekt­per­son die Din­ge weiß und regelt und die auch mal ein 'Macht­wort' spricht wenn Din­ge schief lau­fen oder Regeln nicht ein­ge­hal­ten werden.

2. Lea (12) zu ihrer Mut­ter: „Lass mich in Ruhe, du dum­me Fotze“
Wenn eine Zwölf­jäh­ri­ge so etwas zu ihrer Mut­ter sagt ist das Ver­hält­nis schon zer­rüt­tet. Und nicht das Kind ist dar­an Schuld, son­dern die Mut­ter - und alle wei­te­ren Fol­gen muss sie sich daher selbst zuschreiben.

".. Die Ehe der Eltern hält nicht, aber der Vater zieht nur zwei Stra­ßen wei­ter .." steht in dem kraut­re­por­ter-Arti­kel, aber nir­gend­wo sonst taucht der Vater wie­der auf. Wo ist er? Wuss­te er von den Erzie­hungs­schwie­rig­kei­ten? Hat­te er Umgang mit sei­ner Toch­ter und wenn, wie war das Ver­hält­nis der Beiden?

The­ra­peu­ten, Schul­psy­cho­lo­gen, Sozi­al­ar­bei­ter, Fami­li­en­the­ra­pie - und das Alles ohne dass der Vater ein ein­zi­ges Mal erwähnt wird?

Wel­che schlim­me Tat hat er ange­stellt, dass er aus dem Leben sei­nes Kin­des aus­ge­schlos­sen ist oder war er gar ein­ge­schlos­sen und wird nur nicht in die­sem Buch erwähnt weil es um die Mut­ter geht, die sich hier ent­la­sten und von Schuld­ge­füh­len frei machen will?

Jah­re nach dem Selbst­mord der Toch­ter dar­über ein Buch zu ver­fas­sen und die­ses eige­ne, tra­gi­sche Erzie­hungs­ver­sa­gen auf­zu­zeich­nen um sich selbst zu ent­la­sten und *die Umstän­de* ver­ant­wort­lich zu machen ist dann doch zu billig.

Der Ver­lust eines Kin­des ist trau­ma­tisch, das ver­ste­hen selbst Men­schen die kei­ne Kin­der haben. Das soll­te aller­dings kein Hin­der­nis sein neu­tral nach­zu­se­hen was die Moti­va­ti­on einer Autorin sein mag, die ein sol­ches Buch zu verfassen.

Wir sind im Juli, und das Buch¹ ist bereits im Febru­ar erschie­nen. Erste Rezen­sio­nen sind vor Mona­ten²,³ erfolgt. Wenn nun Pas­sa­gen zur Bespre­chung in online-Medi­en frei gege­ben wer­den geschieht es nicht ohne Grund, ich ver­mu­te, es soll dadurch der Absatz geför­dert werden.

 

Frau Milert pro­mo­tet pro­fes­sio­nell, die Erlaub­nis Aus­zü­ge zu nut­zen sind kei­ne 'Wohl­tat' son­dern Kal­kül, weil bei 'kraut­re­por­ter' [KR] (offen­bar zu Recht) eine gro­ße Zahl von 'emp­fäng­li­chen' Per­so­nen aus der *Kuschel­ecken­zeit* in Kin­der­gär­ten und Schu­len mit ent­spre­chen­dem Zuwen­dungs­be­dürf­nis und Hang zur Har­mo­nie, in der Leser­schaft ver­mu­tet werden.

Ich habe einen Nach­mit­tag lang recher­chiert und eini­ges zu Tage gefördert:

Das eige­ne Unver­mö­gen ein Kind zu erzie­hen und sich kon­se­quent zu ver­hal­ten wird mit Depres­si­on, Druck von außen und all­ge­mei­nen Zwän­gen ent­schul­digt - da fra­ge ich mich:
- Was machen Men­schen mit weni­ger gut bezahl­ten Jobs?
- Ohne ein Netz­werk aus der beruf­li­chen Position?
- War­um hat die Autorin/Mutter nicht die beruf­li­che Bela­stung redu­ziert und sich um das Kind gekümmert?
- War­um war der Vater so wenig prä­sent, wenn er doch nur um die Ecke wohnte?

In einer der Bespre­chun­gen taucht kurz der (koope­ra­ti­ve) Vater auf, zu dem die Toch­ter 'ver­schickt' wird um sie aus dem Milieu zu lösen - aber die Toch­ter ist, ohne Wider­stand durch die Mut­ter, ruck-zuck wie­der in Ham­burg und geht so, unge­bremst von der heu­te so reu­igen Mut­ter, ihrem Ende entgegen ....
Tut mir leid, die *sto­ry* von der gebeu­tel­ten, trau­ern­den und zer­knirsch­ten Mut­ter passt nicht zu dem Ein­druck aus den Texten.

 

Gemein­schaft­lich finan­ziert von Sozi­al­ver­bän­den, Arbeits­amt und Wohlfahrtspflege.

Der Vater:
Dazu schreibt Frau Mila fol­gen­des in einem Kom­men­tar '.. Lea hat­te schon noch Kon­takt zu ihrem Vater. Da wir aber in spä­ter in ver­schie­de­nen Städ­ten wohn­ten, war er nicht unmit­tel­bar an ihrem All­tag betei­ligt .. aber auf­grund der Tren­nung war er im All­tag eben nicht prä­sent. Aus ver­schie­de­nen Grün­den habe ich mich .. auf mei­ne und Leas Sicht beschränkt ..'

¹ Tho­mas Stol­ze; Ima­gi­ne Ver­lag: LOKOMOTION – hans­an­ord; www.hansanord-verlag.de
"Tage­buch einer Sehn­Sucht"; Ina Milert (Preis: 14,90 €; ISBN: 978−3−947145−09−6) Sach­buch, 2019; 192 Sei­ten; Erschei­nungs­ter­min: 18. Febru­ar 2019; Abmes­sung: 211mm x 128mm x 22m; Gewicht: 261g; Johann-Bier­sack-Str. 9; D 82340 Felda­fing; Deutschland.

²focus

³Bri­git­te
Wie ich den Tod mei­ner Toch­ter über­leb­te - eine Mut­ter erzählt
BRIGITTE.de-Leserin Ina Milert ver­lor ihre Toch­ter Lea (18), die kei­nen Lebens­mut mehr hat­te. Die Mut­ter blieb zurück, vol­ler Selbst­vor­wür­fe und Trauer.

bookmark_borderUngezügelter Genuss

" .. es ist eine Krank­heit unse­rer Zeit, dass unge­zü­gel­ter Genuss ein Ersatz für Lebens­sinn sein soll .. "

Die­sen Satz las ich kürz­lich, und es ging dabei um Part­ner­schaft und Sexua­li­tät, um Poly- und Mono­ga­mie. Ein tol­ler, sehr lesens­wer­ter Arti­kel zu die­sem The­ma, das Beste, was ich seit lan­gem dazu gele­sen habe. 

Hier ver­le­ge ich mich auf eine ande­re Vari­an­te des 'unge­zü­gel­ten Genus­ses': Kaufen!
Nicht nur 'unge­zü­gelt', son­dern zugleich 'sofort', also *instant reward*, das ist es, was uns Wer­bung (= Mar­ke­ting) sug­ge­riert, wozu sie uns ver­lei­ten will. Was wir täg­lich viel­hun­dert­fach über Auge und Ohr, und, wenn wir an Bäcke­rei­en vor­bei­ge­hen, auch über den Geruch, ein­ge­trich­tert bekom­men. Was schließ­lich selbst den eiser­nen Vor­satz - sich nicht ver­ein­nah­men zu las­sen - irgend­wann in sich zusam­men­stür­zen lässt.
"Haben, haben - wie die Raben!" Das 'Besit­zen' von mate­ri­el­len Din­gen wird zum Ersatz für tat­säch­li­che Lebens­qua­li­tät, Ersatz für Bin­dung mit Per­so­nen, zum Vor­zei­ge­ele­ment für (ver­meint­li­chen) Lebens­er­folg. Wie schnell ver­pufft jedoch der *Kick* - spä­te­stens wenn das Objekt der Begier­de gekauft ist ver­fliegt sein Wert im Nichts .... und schon wird das Augen­merk auf die näch­ste Sache gelenkt. Kon­sum. Unge­zü­gel­ter Genuss. Ersatz für Sinn in einer auf sinn­lo­se Attri­bu­te aus­ge­rich­te­ten Gesellschaft.

So, wie "Ste­ter Trop­fen" den Stein höhlt, so wer­den wir durch die bestän­di­ge Berie­se­lung 'sturm­reif' geschos­sen, wer­den über­wäl­tigt und grei­fen schließ­lich zu, obwohl wir grund­sätz­lich mit Allem aus­ge­stat­tet sind was wir zum Über­le­ben brau­chen. Min­de­stens wenn wir uns in Euro­pa bewegen.

Was hilft uns aus die­sem Dilem­ma, was hilft Beson­nen­heit zu bewah­ren, was hilft sein Bud­get nicht zu über­schrei­ten - kurz: Nur das zu kon­su­mie­ren was wir tat­säch­lich benö­ti­gen um zu leben?

Ich schrei­be 'mal ein paar Mög­lich­kei­ten auf die ich hilf­reich fin­de - wür­de mich sehr freu­en, wenn noch ein paar Ideen von Lesen­den dazu kommen ....:

  • Ich habe stets maxi­mal 20,-€ an Bar­geld bei mir

    War­um soll­te ich mehr dabei haben? Heut­zu­ta­ge fin­det man an jeder Ecke Geld­au­to­ma­ten wenn es wirk­lich ein­mal drin­gend sein soll­te mehr Bar­geld zu haben.

  • Ich kau­fe bestimm­te Arti­kel nur mit Geld von einem dafür vor­ge­hal­te­nen Konto

    Für bestimm­te Zwecke habe ich zuge­ord­ne­te Kon­ten: Tan­ken und alles was das Auto betrifft von einem Kon­to, Ein­käu­fe für den Haus­halt von einem ande­ren Kon­to, usw. - und wenn kein Geld mehr auf dem Kon­to ist wird nichts mehr gekauft!
    [Wie­der­keh­ren­de Zah­lun­gen, monat­lich, quar­tals­wei­se oder jähr­lich wer­den von einem wei­te­ren Kon­to bezahlt, auf das ein fester monat­li­cher Betrag über­wie­sen wird - so erspart man sich die Über­le­gung von was sol­che Zah­lun­gen jeweils getä­tigt wer­den sollen.]

  • Eine Kre­dit­kar­te benut­ze ich wenn eine ande­re Zah­lungs­me­tho­de weni­ger sicher wäre

    Das kommt bei sol­chen Käu­fen vor, die im Aus­land getä­tigt wer­den. Da will ich nicht, dass mei­ne Kon­to­da­ten von Giro­kon­ten über Län­der­gren­zen gehen (Aus­nah­me ist da nur Über­wei­sung an mir per­sön­lich bekann­te Menschen)

  • Ich kau­fe nicht von *Grab­bel­ti­schen* auf die Ware unsor­tiert geschüt­tet wird

    Es ist eine beson­ders abscheu­li­che Zumu­tung den Kun­den in Waren­ber­gen wüh­len zu las­sen anstatt die Ware über­sicht­lich sor­tiert anzu­bie­ten. Jede 'Ord­nung' erfor­dert Per­so­nal, daher gilt im Umkehr­schluss: wer nicht sor­tie­ren läßt will nur den Pro­fit erhö­hen, zu Lasten der Kunden.

  • Ich kau­fe kei­ne *Son­der­an­ge­bo­te*

    Son­der­an­ge­bo­te sind meist Arti­kel 'die weg müs­sen', also Platz schaf­fen sol­len für neue Ware oder sie sind min­der­wer­tig pro­du­ziert, was den nied­ri­gen Preis recht­fer­tigt, sehen aber - bei­spiels­wei­se durch die Ver­packung - wert­voll aus.

  • Wenn ich etwas kau­fen will über­le­ge ich was ich dafür ent­sor­gen will* 

    Die mei­sten Men­schen kla­gen über zu viel Klin­ker­kram der bei ihnen her­um­steht. Dabei ist doch ganz ein­fach das zu ver­hin­dern indem man nicht immer­zu etwas kauft, was das Pro­blem verschlimmert.

* Beispiel:
Zwar ist es eine schö­ne neue Tas­se mit einem tol­len Spruch
- aber wel­che der zwan­zig(?) ande­ren Kaf­fe­pöt­te wer­fe ich dafür weg?

bookmark_borderManchmal ....

 

Manch­mal fin­det die Wis­sen­schaft etwas her­aus was in der Ver­gan­gen­heit als rei­ne Annah­me postu­liert wur­de. Wahr­schein­lich eine der bekann­te­sten Comic­fi­gu­ren ist 'Pop­eye' der See­mann, der stets dann zu einer Dose Spi­nat griff, wenn er gegen irgend­ein Hin­der­nis oder einen Wider­sa­cher kämp­fen muss­te.
 


Bei "The Dai­ly Car­too­nist" konn­te man jetzt lesen:
" .. It was the secret to Popeye’s super-human strength – but lea­ding ath­le­tes look likely to be ban­ned from fol­lo­wing his lead.
Near­ly a cen­tu­ry after the crea­ti­on of the car­toon sail­or, and his love of spin­ach, sci­en­tists have rea­li­sed he might have been on to something.
Rese­ar­chers at the Free Uni­ver­si­ty of Ber­lin have found that ecdy­ste­ro­ne – a hor­mo­ne found in spin­ach – is so powerful that they want it con­side­red a per­for­mance-enhan­cing drug.
The rese­arch team found a signi­fi­cant spike in per­for­mance among tho­se who took the sup­ple­ment in lar­ge quan­ti­ties. The team, who­se stu­dy was fun­ded by the World Anti-Doping Agen­cy (WADA), gave ath­le­tes cap­su­les of ecdy­ste­ro­ne during a ten-week strength trai­ning session .. "

Es war das Geheim­nis von Pop­ey­es über­mensch­li­cher Stär­ke - aber es ist wahr­schein­lich, dass Spit­zen­sport­ler dar­an gehin­dert wer­den, sei­nem Bei­spiel zu folgen.
Fast ein Jahr­hun­dert nach der Erschaf­fung des Comic-See­manns und sei­ner Lie­be zum Spi­nat haben Wis­sen­schaft­ler erkannt, dass er damit auf etwas gesto­ßen sein könnte.
For­scher der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin haben her­aus­ge­fun­den, dass Ecdy­ste­ron - ein im Spi­nat vor­kom­men­des Hor­mon - so stark ist, dass sie mei­nen, es als lei­stungs­stei­gern­des Medi­ka­ment betrach­ten zu müssen.
Das For­scher­team stell­te einen signi­fi­kan­ten Lei­stungs­an­stieg bei den­je­ni­gen fest, die das Sup­ple­ment [Anm.d.Übers.: Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel] in gro­ßen Men­gen ein­nah­men. Das Team, des­sen Stu­die von der Welt-Anti-Doping-Agen­tur (WADA) finan­ziert wur­de, gab Ath­le­ten wäh­rend eines zehn­wö­chi­gen Kraft­trai­nings Ecdysteron-Kapseln. 

Nach­dem nun - fast in all den gro­ßen Blät­tern des Lan­des - und in "Spek­trum der Wis­sen­schaft" dar­über zu lesen war muss es ja wohl wahr sein ...! 

Es bleibt aller­dings eine Fra­ge offen:
Wie­viel Spi­nat muss man essen um eine Wir­kung zu sehen?
Das erfah­ren Sie - zusam­men mit ande­ren Ein­zel­hei­ten, die hier nicht berich­tet wur­den - im Spek­trum­ar­ti­kel.

bookmark_borderUnmöglich ..!?

Eine Frau - im fünf­ten Monat schwan­ger - wird in den Bauch geschos­sen, über­lebt, und ver­liert bedau­er­li­cher­wei­se das Kind.

Nun wird sie wegen *Mord* (am Fetus) angeklagt.

Wenn Sie nun den­ken ich will Sie mit einer sol­chen absur­den Geschich­te ver­äp­peln, dann lie­gen Sie falsch. Es ist näm­lich eine wah­re Geschich­te, und sie spielt sich der­zeit im US-Staat Ala­ba­ma ab.

Mehr dazu dort → 

 

Mag sein, dass durch die­sen Fall die Bestre­bun­gen der ultra-kon­ser­va­ti­ven Chri­sten des US-Südens Feten zu *Per­so­nen* zu erklä­ren end­gül­tig zu weit getrie­ben wur­de und die lan­des­wei­te Empö­rung zu einer Umkehr des Den­kens führt .... den­noch blei­ben Zwei­fel, die weit­ge­hend unge­bil­de­ten, aber gläu­bi­gen Süd­staat­ler sind immer für eine Über­ra­schung gut. In dem "demo­kra­tisch­sten Staat der Welt" .... 

bookmark_borderBlindwütig
*update* [30.06.2019]

Die Gescheh­nis­se in den ersten Jahr­zehn­ten unse­rer Zeit­rech­nung sind nur man­gel­haft belegt, wes­we­gen die Geschichts­for­schung lücken­haft und die Ergeb­nis­se nicht immer schlüs­sig sind. 

Die grund­sätz­li­che Ein­schät­zung das 'alte Reich', das römi­sche Reich, habe still gestan­den, und sei des­we­gen ein leich­tes Ziel für die ersten Chri­sten gewe­sen, ist die über­zeu­gend­ste Erklä­rung von allen, die ich dazu gele­sen habe. Lei­der waren die Intel­lek­tu­el­len unter den Römern nicht zah­len­mä­ßig stark genug um gegen den Pöbel anzu­ge­hen .... man schaue nur nach USA im Jah­re 2019, wo der übel­ste Mob Mehr­hei­ten schafft! 

Die Taten der Chri­sten - nach­dem sie die Macht im Rest­reich der Römer inne­hat­ten - ent­larv­ten sie als tum­be Töl­pel, schwer­fäl­li­ge Den­ker, denen ein ein­fa­ches schwarz-weiss-Welt­bild natür­lich bes­ser ein­zu­trich­tern war als die kom­ple­xe Welt­sicht der Gelehrten.
Und stets bevor­zug­ten sie den Weg der blind­wü­ti­gen Gewalt und Ver­nich­tung, wenn sie die Den­ker jener Zei­ten nicht beschrän­ken konn­ten und um ihre Macht fürch­ten muss­ten. Wo ihnen die Argu­men­te aus­gin­gen brach­ten sie die Anders­den­ken­den ein­fach um - und schon war Ruhe im Karton!

Wir erle­ben aktu­ell eine ähn­li­che Situa­ti­on in Deutschland:
Zu vie­le unfä­hi­ge, kor­rum­pier­te und oft sehr ein­fäl­ti­ge Poli­ti­ker, die nicht in der Lage sind in die Zukunft zu den­ken und erst recht nicht zu han­deln. Die so weit vom 'nor­ma­len Volk' und des­sen Sor­gen abge­ho­ben sind, dass sie Aus­sa­gen tref­fen, die sie als welt­fremd ent­lar­ven; wir wer­den sie wegen der Beson­der­hei­ten der Kan­di­da­ten­aus­wahl durch die Par­tei­en nicht los .... und die Lücke in zeit­ge­mä­ßen Ent­wür­fen und Visio­nen die die Bür­ger von der Regie­rung erwar­ten, die aber nicht erfüllt wer­den, wird von Rechts­ra­di­ka­len und fun­da­men­ta­li­sti­schen christ­li­chen Sek­ten, teil­wei­se mit aus­län­di­scher Hil­fe, mit ein­fach­sten Denk­mu­stern gefüllt. 

Das Niveau der den Rat­ten­fän­gern Zulau­fen­den ist noch unter dem, was die Ein­peit­scher die­ser Orga­ni­sa­tio­nen haben - da rächt sich die schlech­te Schul­po­li­tik, die jah­re­lang danach streb­te durch Absen­kung der Anfor­de­run­gen mehr Absol­ven­ten zu gene­rie­ren, ohne auf die Fol­gen zu sehen. Wer nicht dif­fe­ren­ziert zu den­ken gelernt hat wird ein leich­tes Opfer der Demagogen.

Da schließt sich wie­der der Kreis:
Wer­te und kul­tu­rel­le Gepflo­gen­hei­ten wer­den nicht mehr für wich­tig gehal­ten, Stil und Form, ein Min­dest­maß an Höf­lich­keit, Acht­sam­keit und Zurück­hal­tung ist ver­lo­ren gegan­gen und hat ein Vaku­um hin­ter­las­sen, in das ein Sub­kul­tur­re­per­toire ein­ge­flos­sen ist, das in einem Satz als "Domi­nanz von phy­si­scher Stär­ke" beschrie­ben wer­den kann.

Wir sind durch das unse­li­ge Wir­ken der Reli­gio­nen auf einen prä-kul­tu­rel­len Urzu­stand zurück gefal­len - die christ­li­chen Par­tei­en wol­len es nicht wahr haben, die ande­ren trau­en sich nicht den Reli­gio­nen die 'rote Kar­te' zu zei­gen, sich mit ihnen aus­ein­an­der zu set­zen, und alle ande­ren Denk­rich­tun­gen schau­en zu und freu­en sich, nicht selbst im Visier zu sein. 

Hei­li­ger Zorn: Wie die frü­hen Chri­sten die Anti­ke zerstörten

*edit/update* 30.06.2019
Wie her­bei­ge­ru­fen gab es heu­te (am 30.06.2019) eine Sen­dung Ter­ra X - die zum Arti­kel pas­sen­de Stel­le des Vide­os [41:25 min] star­tet automatisch.

bookmark_borderNewsflash: Pollution, the military is the culprit

Gera­de eben gelesen:
Jun 26, 2019; News; The Military's Dir­ty Litt­le Secret
[Das schmut­zi­ge, klei­ne Geheim­nis des (US) Militärs]

Sie fin­den das Ori­gi­nal dort → "Cli­ma­te News Net­work" via truth­dig

Hier nur ein paar über­setz­te Zei­len zur Ein­stim­mung {Her­vor­he­bun­gen von mir}

" .. Bri­ti­sche Wis­sen­schaft­ler haben einen der welt­weit größ­ten Emit­ten­ten von Treib­haus­ga­sen iden­ti­fi­ziert, eine stil­le 'Behör­de', die so viel Treib­stoff wie Por­tu­gal oder Peru kauft und mehr Koh­len­di­oxid aus­stößt als ganz Rumä­ni­en: das US-Militär.

Iro­ni­scher­wei­se ist sich die­se 'Behör­de' bewusst, dass der Kli­ma­not­fall die Welt gefähr­li­cher macht und das Risi­ko von Kon­flik­ten um den Pla­ne­ten erhöht. Und nur weil sie sich die­ses Risi­kos bewusst ist, wird sie immer häu­fi­ger fos­si­le Brenn­stof­fe verbrennen.

Die US-ame­ri­ka­ni­sche Mili­tär­ma­schi­ne mit einer glo­ba­len Lie­fer­ket­te und einem mas­si­ven logi­sti­schen Appa­rat, der dar­auf aus­ge­legt ist, wahr­ge­nom­me­nen Bedro­hun­gen in Kriegs­ge­bie­ten auf der gan­zen Welt ent­ge­gen­zu­tre­ten, wür­de als Natio­nal­staat in der glo­ba­len Rang­li­ste der Treib­haus­gas­emis­sio­nen allein auf­grund des Kraft­stoff­ver­brauchs den 47. Platz bele­gen .. "

bookmark_borderSelbstmorde

Wirt­schaft­li­che Unge­wiss­heit und Aus­sichts­lo­sig­keit für die Zukunft sind schwe­rer wie­gen­de Fak­to­ren als bis­her ange­nom­men. Vor die­sem Hin­ter­grund hal­te ich es für gerecht­fer­tigt zu behaupten:


Wer Men­schen in eine wirt­schaft­lich aus­sichts­lo­se Situa­ti­on treibt, ihnen die Basis ent­zieht, ist für einen Selbst­mord der Betrof­fe­nen ver­ant­wort­lich. 

Über­set­zung:
Der genaue Zusam­men­hang zwi­schen wirt­schaft­li­cher Ungleich­heit und Selbst­mord­ra­ten ist wei­ter­hin unklar, und Selbst­mord­ten­denz kann sicher­lich nicht ein­fach auf Wohl­stands­un­ter­schie­de oder finan­zi­el­le Bela­stun­gen redu­ziert wer­den. Bemer­kens­wer­ter­wei­se sind die Selbst­mord­ra­ten, im Gegen­satz zu den USA, spür­bar nied­ri­ger in west­eu­ro­päi­schen Län­dern, in denen Ein­kom­mens­un­ter­schie­de weit­aus weni­ger aus­ge­prägt sind. Die öffent­lich finan­zier­te Gesund­heits­ver­sor­gung wird als Recht ange­se­hen (und nicht als Weg zur Leib­ei­gen­schaft ver­teu­felt). Sozia­le Sicher­heits­net­ze sind meist umfang­rei­cher, und Lehr­lings­aus­bil­dungs- und Umschu­lungs­pro­gram­me für Arbeit­neh­mer sind wei­ter ver­brei­tet. Aus den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, Bra­si­li­en, Japan und Schwe­den geht her­vor, dass mit zuneh­men­der Ein­kom­mens­un­gleich­heit auch die Selbst­mord­ra­te zunimmt. Wenn ja, ist die gute Nach­richt, dass eine fort­schritt­li­che Wirt­schafts­po­li­tik einen posi­ti­ven Ein­fluss haben könnte.


[Source]
The pre­cise rela­ti­on­ship bet­ween eco­no­mic ine­qua­li­ty and sui­ci­de rates remains unclear, and sui­ci­de cer­tain­ly can’t sim­ply be redu­ced to wealth dis­pa­ri­ties or finan­cial stress. Still, strikin­gly, in con­trast to the United Sta­tes, sui­ci­de rates are noti­ce­ab­ly lower and have been decli­ning in Western Euro­pean count­ries whe­re inco­me ine­qua­li­ties are far less pro­no­un­ced, publicly fun­ded heal­th­ca­re is regard­ed as a right (not demo­ni­zed as a pathway to serf­dom), social safe­ty nets far more exten­si­ve, and app­ren­ti­ce­ships and worker retrai­ning pro­grams more wide­spread .. Evi­dence from the United Sta­tesBra­zilJapan, and Swe­den does indi­ca­te that, as inco­me ine­qua­li­ty increa­ses, so does the sui­ci­de rate. If so, the good news is that pro­gres­si­ve eco­no­mic poli­ci­es .. could make a posi­ti­ve difference.

 

bookmark_borderUSA: Neo-Faschisten

Erle­ben wir in den USA gera­de den end­gül­ti­gen Weg in den Faschismus?

Bei uns heißt es stets: "Nie wie­der Faschis­mus!" Weil wir tat­säch­lich oder ver­meint­lich aus der Ver­gan­gen­heit gelernt haben. Ganz unter­schied­lich ist es aller­dings in den USA - dort wird zwar immer auf den 'Holo­caust', die Ver­nich­tungs­ak­ti­on gegen die Juden in Euro­pa (nach Beset­zung diver­ser Län­der durch die Wehr­macht und Errich­tung einer Ver­wal­tungs­struk­tur durch die Natio­nal­so­zia­li­sten) hin­ge­wie­sen, die Ten­den­zen im eige­nen Land wer­den aber offen­bar - geflis­sent­lich oder unbe­ab­sich­tigt - kom­plett über­se­hen. Betrie­ben wer­den die­se Bestre­bun­gen der Trump-Admi­ni­stra­ti­on mit Hil­fe der rechts­ra­di­ka­len Unter­grund­or­ga­ni­sa­tio­nen wie dem KKK und den ultra-con­ser­va­ti­ven pro­te­stan­ti­schen Sek­ten des Süd­ostens der USA.

Min­de­stens in den 'mainstream'-Medien, die ich stets inten­siv ver­fol­ge, ist davon sel­ten bis über­haupt nicht die Rede.

Die Zei­chen¹ff. sind unübersehbar:

  • Asyl­su­chen­de wer­den in Lagern eingepfercht. 
  • Kin­der wer­den von ihren Eltern getrennt.
  • ⁴ Es gibt teil­wei­se kei­ne Bet­ten, son­dern rohen Beton und Alufolien.
  • Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten wer­den nicht erlaubt.
  • Spiel­zeu­ge - wie Fuß­bäl­le - wer­den konfisziert.
  • Es fin­den sexu­el­le Über­grif­fe auf Kin­der statt.
  • ⁶ Sei­fe, Zahn­pa­sta und son­sti­ge Hygie­ne­ar­ti­kel wer­den nicht ausgegeben.
  • ¹⁰ Men­schen sind in Lagern zu Tode gekom­men, die Zah­len sind widersprüchlich.

 

Die Lager wer­den ver­schie­den bezeich­net:

Seit letz­ter Woche ist bekannt, dass die Son­der­ein­heit "ICE" [United Sta­tes Immi­gra­ti­on and Cus­toms Enforce­ment] auf Geheiß und Erlaß des Prä­si­den­ten im gan­zen Land ille­ga­le Ein­wan­de­rer, alle Men­schen, die nicht "weiß" sind, auf­spü­ren und ver­haf­ten soll, damit sie in den Lagern einer Prü­fung unter­zo­gen wer­den und man dann von Sei­ten der Ein­wan­de­rungs­be­hör­de ent­schei­det ob sie blei­ben dür­fen oder aus­ge­wie­sen werden.

Die­se Son­der­ein­hei­ten haben weit­rei­chen­de­re Befug­nis­se als die Poli­zei - man kann ihre Rech­te gegen­über betrof­fe­nen Per­so­nen­grup­pen mit denen der Gesta­po des 'Drit­ten Reichs' ver­glei­chen: Men­schen nach bestimm­ten Merk­ma­len aus­son­dern und ohne Rechts­bei­stand oder rechts­staat­li­che Pro­ze­du­ren zur 'Wei­ter­be­hand­lung' in Lager verbringen.

Zusam­men­fas­send werden:

  • - Men­schen nach eth­ni­scher Her­kunft
    aus­ge­son­dert und in Lager verschleppt.

  • - Kin­der von ihren Eltern getrennt
    und miss­han­delt bzw. sexu­ell ausgebeutet.

  • - die so Behan­del­ten fest­ge­setzt
    ohne sich recht­lich zur Wehr set­zen zu können.

Wie heißt es so schön in einem ame­ri­ka­ni­schen Slo­gan?

"It walks like a duck,
it quacks like a duck,
it looks like a duck
- it is a duck!"

Unab­hän­gi­ge und im Aus­land behei­ma­te­te Nach­rich­ten­quel­len und sogar eini­ge Abge­ord­ne­te des US Kon­gres­ses bezeich­nen das, was da an Lagern besteht, als "Con­cen­tra­ti­on Camp" - "Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger".
Im "Land of the Free - home of the Brave!" ....

Über­set­zung: "Es läuft wie eine Ente, es quakt wie eine Ente, es sieht aus wie eine Ente - es ist eine Ente!"

¹ Detenti­on by the numbers
² DHS watch­dog finds 'egre­gious vio­la­ti­ons' at ICE immi­grant detenti­on facilities
³ While in ICE cus­t­ody, thou­sands of migrants repor­ted sexu­al abuse
The Ice­bo­xes at the Border
Thou­sands More Migrant Kids May Have Been Torn From Their Fami­lies at the Border

Mehr/more:
Trump Admin Argues Child­ren Appre­hen­ded at Bor­der Are Not Entit­led to Soap or Toothbrushes
ICE Detenti­on Cen­ter Says It’s Not Respon­si­ble for Staff's Sexu­al Abu­se of Detainees
DHS Is Locking Immi­grants in Soli­ta­ry Confinement
24 immi­grants have died in ICE cus­t­ody during the Trump administration
¹⁰ US: Deaths in Immi­gra­ti­on Detention
¹¹ What it's like for child­ren being held in immi­gra­ti­on facilities
¹² Hundreds of child­ren wait in Bor­der Pat­rol faci­li­ty in Texas