Sortiert nach

×

bookmark_border0,01% der globalen Biomasse

Ledig­lich 0,01% der glo­ba­len Bio­mas­se macht die Mensch­heit aus - und doch schickt sie sich gera­de dazu an den Pla­ne­ten zugrun­de zu rich­ten .... wenn das kei­ne evo­lu­tio­nä­re Fehl­ent­wick­lung ist!


["click!" ver­grö­ßert]

bookmark_borderWas der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika in einer öffentlichen Ansprache Ende April 2019 als Tatsache hinsichtlich (Spät-) 'Abtreibung' behauptete:

" .. Das Baby ist gebo­ren. Die Mut­ter trifft sich mit dem Arzt. Sie wickeln das Baby schön ein und dann bestim­men der Arzt und die Mut­ter, ob sie das Baby hin­rich­ten oder nicht .."

Sie­he hier­zu: Eine  ver­nich­ten­de Replik einer Ent­bin­dungs-Kran­ken­schwe­ster [in Englisch]

bookmark_borderThe Void
- die Leere, das NICHTS ...!

Lang­sam däm­mert es den Mit­glie­dern und Abge­ord­ne­ten der CDU:

Sie star­ren auf die gro­ße Lee­re, die Lee­re, die Ange­la Mer­kel in ihren Regie­rungs­jah­ren erzeugt hat indem sie . . . . nichts tat.

Wo es den Men­schen im Lan­de schon längst klar war, dass die Aktio­nen und Ent­wür­fe der Regie­rung, sowie ihre Plä­ne für zukünf­ti­ges Han­deln gene­rell an den Bedürf­nis­sen vor­bei gehen wür­den. Im schlimm­sten Fall nur denen die­nen könn­ten, die sowie­so nichts mehr brau­chen weil sie schon mehr als genug haben.

Die CSU hat in all den Jah­ren dafür gesorgt, dass es in Bay­ern vie­le Pro­gram­me gab die aus Bun­des­mit­teln co-finan­ziert wur­den. Dadurch hat sich der all­ge­mei­ne Lebens­stan­dard aus­ein­an­der ent­wickelt und es ist kein Zufall, dass am Starn­ber­ger See pro Kopf dop­pelt soviel ver­dient wird wie in Gelsenkirchen.

Nun ste­hen wir vor dem Scher­ben­hau­fen der Merkel'schen Regie­rungs­zeit und fra­gen uns 'Wie soll es wei­ter gehen?' Frau Kramp-Kar­ren­bau­er wird den Gegen­wind noch viel stär­ker spü­ren als zur Zeit. Sie hat dem nichts ent­ge­gen zu set­zen als alt­backe­ne Schub­la­den­pro­gram­me - die taug­ten frü­her nichts und sind durch lan­ge Lage­rung nicht bes­ser geworden!

Mit einem Finanz­mi­ni­ster der den Vor­gän­ger nach­äfft, und die unsäg­li­che *schwar­ze Null* wie die­ser 'anbe­tet', anstatt die Umwand­lung der Pro­duk­ti­on von ste­ti­gem Wachs­tum hin zu umwelt­ver­träg­li­cher und nach­hal­ti­ger Pro­duk­ti­on zu för­dern, und dafür alle Regi­ster der Finanz­po­li­tik zu zie­hen, ist bestimmt die Zukunft nicht rosig oder viel­ver­spre­chend. Ganz im Gegenteil.

Der­wei­len träu­men die Einen davon wenig­stens bis zum Monats­en­de 'flüs­sig' zu blei­ben, die Ande­ren davon eine aus­kömm­li­che Ren­te zu erhal­ten, und wie­der Ande­re davon gesund genug zu blei­ben um die immer spä­ter aus­ge­zahl­te Ren­te spä­ter auch genie­ßen zu kön­nen und nicht schon vor Aus­zah­lungs­be­ginn zu sterben.

Und die SPD?
Weder vom Pro­gramm noch vom Wol­len wird man irgend­et­was glau­ben, was aus die­ser Rich­tung kommt. Zu oft umge­fal­len, zu oft ver­spro­chen und nicht gelie­fert, zu oft genau die Wer­te ver­leug­net und mit Füßen getre­ten die ein­mal Kern der SPD Pro­gram­ma­tik waren.

Noch geht es uns wirt­schaft­lich so gut, dass sich kei­ne Mas­sen mobi­li­sie­ren um die Schü­ler­de­mon­stra­tio­nen zu unter­stüt­zen und das Anlie­gen der Zukunfts­si­che­rung mit dem Anlie­gen einer gerech­te­ren Gesell­schaft zu verknüpfen.

Wenn aller­dings die Auto­in­du­strie zu schwä­cheln beginnt weil rund um den Glo­bus nicht die glei­che Phi­lo­so­phie wie hier­zu­lan­de geteilt wird - das Auto müs­se nur etwas spar­sa­mer sein und weni­ger Dreck aus­sto­ßen, dann sei die Zukunft gesi­chert - dann wird der Unter­gang der Gesamt­wirt­schaft nicht lan­ge auf sich war­ten las­sen. Dann wer­den mög­li­cher­wei­se die *bra­ven Bür­ger* aus ihrem Koma erwa­chen und unwirsch werden!

Der jetzt noch behä­big sich zurück leh­nen­de Bür­ger wird auf­ge­schreckt sein, sich am Kopf krat­zen und fra­gen, war­um ihm denn *Mut­ti Mer­kel* das alles nicht vor­her gesagt hat.
Wie sie ihn über­haupt so im Stich las­sen kann, wo er sie doch seit Jah­ren treu gewählt hat ....

bookmark_border"worst case scenario"

Die Hoff­nung dar­auf, ab 2020 einen Prä­si­den­ten der USA zu erle­ben, der die Bezeich­nung wert ist, schwin­det beträchtlich.

Der vor­ma­li­ge Vize­prä­si­dent Biden, der sofort nach sei­ner Kan­di­da­tur erheb­li­che (Bestechungs-)Gelder als Wahl­kampf­spen­den bekom­men hat, ist eine (männ­li­che) Neu­auf­la­ge von Frau Clinton.

Das bedeu­tet:
Wir wer­den mit Trump wei­ter leben müs­sen, denn die pro­gres­siv-links aus­ge­rich­te­ten jun­gen Kräf­te in der Par­tei sind ein­fach nicht zah­len­mä­ßig so auf­ge­stellt, dass sie die kon­ser­va­ti­ven Bestechungs­geld­emp­fän­ger aus den Ämtern ver­drän­gen können.

Sie haben zwar die bes­se­ren Ideen, die fort­schritt­lich­sten Pro­gram­me und fast zwei Drit­tel der Men­schen unter 40 Jah­ren hin­ter sich - doch bei den US Wah­len zählt wer das mei­ste Geld ein­set­zen kann und sich die schlimm­sten Ver­leum­dun­gen ausdenkt.

Weil aber ein drö­ger Lang­wei­lers.u. gegen Trumps Lügen­ti­ra­den nicht ankom­men wird bleibt die­ser wohl am Ende Sieger.

War­um ich stets "Bestechungs­gel­der" schrei­be hat einen ein­fa­chen Grund:
Wer spen­det erwar­tet irgend­ei­ne Gegen­lei­stung falls der Bespen­de­te gewinnt - und Geld an Amts­trä­ger nen­ne ich beim Namen.

B E S T E C H U N G !

s.u. dem aller­dings eini­ge *Über­grif­fe* (Tat­sche­rei­en!) nach­ge­sagt wer­den - und die füh­ren schon jetzt zu ent­spre­chen­den Reak­tio­nen der Republikaner → 

bookmark_borderUngeeignet!

Evolu­ti­on ist ein dyna­mi­scher Pro­zess - nur jene Lebe­we­sen, die mit evo­lu­tio­nä­rer Ver­än­de­rung Schritt hal­ten kön­nen, wer­den überleben. 

Die Situa­ti­on der Erde ist kata­stro­phal und fatal - und weil sich in den "Top 10" der Län­der, die zusam­men 45% aller Umwelt­schä­den und schä­di­gen­den Emis­sio­nen ver­ur­sa­chen, nichts wirk­lich Nen­nens­wer­tes tut - scheint das Ende der öko­lo­gi­schen Aus­gleichs­fä­hig­keit gekom­men zu sein und das Über­le­ben der Mensch­heit immer unsicherer.

Wie ich kürz­lich in den Kom­men­ta­ren schon formulierte:

Es ist bestimmt rich­tig, dass Men­schen Vie­les in ihrer Umwelt falsch ein­schät­zen - dafür gibt es eine ein­fa­che bio­lo­gi­sche Erklä­rung, die Bio­lo­gen schon seit mei­ner Stu­di­en­zeit (und wahr­schein­lich auch davor schon) kann­ten. Es ist die Unzu­läng­lich­keit unse­res Gehirns sich auf die­se rasan­te, expo­nen­ti­el­le Ände­rung der Inpu­tra­te ein­zu­stel­len. Die *evo­lu­tio­nä­re Auf­rü­stung* hinkt hin­ter der *tech­nisch-prak­ti­schen Wand­lung* der Umwelt her. Kaum glau­ben wir etwas ver­stan­den zu haben, da hat es sich schon wie­der ver­än­dert - aus die­ser Dis­kre­panz nährt sich das Vor­ur­teil. Wir brau­chen eine Re-Syn­chro­ni­sie­rung der mög­li­chen evo­lu­tio­nä­ren Ände­rung mit der Ent­wick­lung die wir ansto­ßen, sonst wird die Zahl derer, die die Wirk­lich­keit rich­tig ein­schät­zen kön­nen immer kleiner.

Es fällt uns in der Hek­tik des All­tags nicht auf, eine gro­ße Zahl Men­schen wird es nicht ein­mal als Pro­blem erken­nen - und einer noch grö­ße­ren Zahl wird es völ­lig schnup­pe sein, dass es sich so ver­hält. 'Nichts Neu­es!' höre ich da man­che sagen, und ja, es ist ein Pro­blem, das wir seit vie­len Jahr­hun­der­ten haben. Der gro­ße Unter­schied ist allerdings:

Die Sche­re zwi­schen der Fähig­keit die Welt um uns her­um zu ver­ste­hen (grün) und dem Umfang des Fort­schritts, der Men­ge an Infor­ma­ti­ons­zu­wachs (rot) geht stän­dig wei­ter auf.

Ich behaup­te sogar, sie ist so weit aus­ein­an­der, dass es nie­man­den mehr auf die­ser Welt gibt, der alle Infor­ma­tio­nen allei­ne ver­ar­bei­ten, geschwei­ge denn ver­ste­hen kann. Inso­weit war mei­ne For­mu­lie­rung oben '.. sonst wird die Zahl derer, die die Wirk­lich­keit rich­tig ein­schät­zen kön­nen immer klei­ner ..' noch eine sehr opti­mi­sti­sche Sicht der Wirklichkeit.

Wir sind auf die­sem Pla­ne­ten als "Spe­zi­es" [ = Art] eine evo­lu­tio­nä­re Fehl­ent­wick­lung, "unge­eig­net", und des­we­gen wer­den wir - da revi­die­re ich mein vor­her geäu­ßer­tes Votum - untergehen.

bookmark_border1929 ... 2019
- wird sich die Geschichte wiederholen?

  • Wir ste­hen - nach Ansicht ernst zu neh­men­der Publi­ka­tio­nen - vor einer neu­en welt­wei­ten Wirtschaftskrise;
  • In meh­re­ren Län­dern auf dem Pla­ne­ten haben sich rechts­ge­rich­te­te, dik­ta­to­ri­sche Regimes eta­bliert¹, in vie­len wei­te­ren gibt es einen nicht zu über­se­hen­den Trend dahin, und meh­re­re Län­der wer­den von einer reli­gi­ös-fun­da­men­ta­li­sti­schen Füh­rung in mit­tel­al­ter­li­cher Knecht­schaft² gehalten;
  • Die lin­ke Par­tei­en­land­schaft ist gleich­zei­tig in vie­len Län­dern ent­we­der geschwächt oder als 'neue Mit­te' positioniert;
  • Groß­kon­zer­ne bestim­men die Wirt­schaft, Groß­ban­ken den Geld­fluss, und die Lebens­grund­la­gen Was­ser und Acker­flä­che gera­ten zuneh­mend in die Hand von Pri­vat­un­ter­neh­men, die dar­aus Pro­fit zie­hen wollen.
  • Die Gebur­ten­ra­te³ ist immer noch so hoch, dass in spä­te­stens zwei Jahr­zehn­ten zwei wei­te­re Mil­li­ar­den Men­schen den Pla­ne­ten besie­deln wer­den - und Alle nicht mehr aus­rei­chend ernährt wer­den können.

Zu alle­dem gesellt sich noch eine dro­hen­de öko­lo­gi­sche Kata­stro­phe, welt­weit, die kaum noch auf­zu­hal­ten scheint, da sich wesent­li­che 'Dreck­schleu­dern', Län­der, in denen die Umwelt­zer­stö­rung unge­bremst fort­schrei­tet, aus­ge­klinkt haben und behaup­ten es sei kein Bedarf für Reduktionsmaßnahmen.

Schau­en wir uns zu Hau­se um sieht es fin­ster aus für demo­kra­ti­sche Gesell­schaft und Staat:
Wie aus der Abbil­dung oben zu erken­nen ist ste­hen wir kurz vor einem Umfal­len der CDU in Sachen Koali­ti­on mit der AfD in gleich meh­re­ren ost­deut­schen Bun­des­län­dern. Dafür spricht, dass meh­re­re CDU­ler und der Innen­mi­ni­ster selbst äußerst rechts geson­nen sind und daher kei­ne Berüh­rungs­äng­ste, son­dern Gemein­sam­kei­ten mit den ultra­rech­ten Kräf­ten haben. 

Die Auf­merk­sam­keit der Medi­en, die jede rhe­to­ri­sche Kaprio­le der AfD Par­tei­obe­ren, jeden Aus­fall gegen angeb­li­che "Fein­de", jede Quen­ge­lei wegen angeb­li­cher "Dis­kri­mi­nie­rung" umfas­send kom­men­tiert, und damit ver­brei­te­ter gemacht haben als es ange­mes­sen gewe­sen wäre, ist die­sem Vor­gang sicher!

Die Zei­chen ste­hen auf *STURM*.
Wei­mar lässt grüßen.

¹ Isra­el; Ungarn; Brasilien.
² Iran; Sau­di Ara­bi­en; Brunei.
³ Indi­en; Indonesien.

bookmark_borderVom Lügen ....

Wir sind es seit Jah­ren gewöhnt von allen mög­li­chen Sei­ten belo­gen zu wer­den. Meist ist es so dreist, dass wir es sofort durch­schau­en. Manch­mal aber so gut ver­steckt oder plau­si­bel dar­ge­stellt, dass wir es nicht sofort ent­lar­ven und erst viel spä­ter dar­auf kom­men wie­der ein­mal einem Lügen­bold auf den Leim gegan­gen zu sein.

Kürz­lich las ich auf einer ame­ri­ka­ni­schen Sei­te von einem Pro­jekt, das mit­tels eines klei­nen Büch­leins die Lügen des der­zei­ti­gen Prä­si­den­ten ent­larvt in dem es sie dar­stellt, als Bild­ge­schich­ten, und ihnen nach Art der Bibel­trak­ta­te Bibel­sprü­che zuord­net. Die neh­men Bezug zu dem The­ma der jewei­li­gen Lüge die ent­deckt wurde.

Ich fand das eine sehr inter­es­san­te Metho­de - der angeb­lich so gläu­bi­ge (!) der­zei­ti­ge Prä­si­dent kon­fron­tiert mit einem Bibel­zi­tat. Das wird sei­ne bibel­treu­en Anhän­ger hof­fent­lich ins Grü­beln bringen.

Von der Illu­stra­to­rin des Trak­ta­tes stammt denn auch das fol­gen­de Bild, das ich mit deren Erlaub­nis hier benutze:

Die hier gezeig­te Dar­stel­lung ist nur eine sta­ti­sche Form, das Ori­gi­nal ist ein *.gif, eine Spe­zia­li­tät der Künst­le­rin, die den tra­di­tio­nel­len japa­ni­sche Pin­sel­schwung in ihrer zeit­ge­nös­si­schen Arbeit her­vor­ra­gend ein­setzt. Eine Sel­ten­heit - und in der voll­ende­ten Form sehr sel­ten gewor­den. Ins­be­son­de­re im Inter­net, das meist eher zweck­mä­ssig als ästhe­tisch daherkommt.

Über­set­zung:

Demje­ni­gen, der sich ein­mal erlaubt, eine Lüge zu erzäh­len, fällt es viel leich­ter, es ein zwei­tes und drit­tes Mal zu tun, bis es end­gül­tig zur Gewohn­heit wird.

bookmark_borderWie ich beschloss (doch wieder einmal) zu fliegen
*update* [11.04.2020]


Seit 10 Jah­ren bin ich für meh­re­re Mona­te jedes Jahr mit Wohn­wa­gen unter­wegs gewe­sen, ein­mal sogar ein­ein­halb Jah­re am Stück in Spa­ni­en. Des­we­gen dach­te ich dar­an zu wech­seln und etwas ande­res zu unter­neh­men. Da ich seit 2002, also 17 Jah­re, nicht mehr in einem Flug­zeug geses­sen habe plagt mich auch kein *Umwelt­ge­wis­sen*, mein *CO2-foot­print* ist 'sau­ber'.

So mach­te ich mich auf die Suche nach Flü­gen & Unter­kunft in Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka­ni­schen Ländern.

Dort, wo man Spa­nisch spricht - nach Bra­si­li­en woll­te ich schon wegen der amtie­ren­den rechts­la­sti­gen Regie­rung nicht .... Zuerst stan­den mög­li­che Län­der mit pro und kon­tra auf der Liste. Danach waren die Flü­ge auf dem Pro­gramm, denn ich will dafür nicht mehr aus­ge­ben, als ich für die Anrei­se nach Spa­ni­en (mit Wohn­wa­gen) brau­che, und das sind ca. 500,- €uro (ein­fach).

Nun, das war der Beginn einer mehr­tä­gi­gen Odys­see durch das Inter­net, das bekannt­lich auf ALLE Fra­gen eine Ant­wort haben soll. Nur auf mei­ne Fra­gen offen­bar nicht. Oder mög­li­cher­wei­se doch - und ich bin nur zu unge­schickt oder zu doof sie zu finden.

Das Land war zügig fest­ge­legt, auch unge­fähr die Region:
Mexi­co - und den zen­tral süd­lich von Gua­d­a­la­ja­ra, der zweit­größ­ten Stadt des Lan­des, gele­ge­nen See "Lago de Cha­pa­la" im Hoch­land Mexi­cos. Die Wit­te­rung ist mild, die Schwan­kun­gen sind eng begrenzt und es steht nicht zu befürch­ten, dass es all­zu nass wer­den könn­te.

Die Bedin­gun­gen sind dort für aller­lei uner­wünsch­tes Getier nicht beson­ders gut, ins­be­son­de­re stel­len tie­ri­sche Ein­zeller (Cha­gas-Erre­ger, Mala­ria-Erre­ger), über­tra­gen durch Wan­zen / Mücken beim Blut­saugen, eine Gesund­heits­ge­fahr dar. So toll also tro­pi­sche Bedin­gun­gen sein könn­ten - die Nega­tiv­bi­lanz zu Krank­heits­ge­fah­ren über­wiegt, und daher fällt das aus.


Was aller­dings bei der Flug­su­che statt­fand war doch sehr ernüch­ternd. Mag sein, dass es dar­an liegt, dass ich erst Anfang näch­sten Jah­res flie­gen will:

Im Buchungs­sy­stem der Luft­han­sa war es nicht mög­lich einen Zeit­raum von mehr als drei Mona­ten ein­zu­ge­ben. So habe ich - nur um eine genaue­re Preis­vor­stel­lung zu bekom­men - einen Flug von Janu­ar 2020 bis Ende März 2020 eingegeben.

In dem System gibt es eine sehr son­der­ba­re Vorgabe:
Wenn man einen (Hin-) Flug für ca. 340,- € ein­ge­ge­ben hat und dann den Rück­flug wählt (der zu die­sem Preis nicht zu haben ist, son­dern ca. 480,- € kostet, dann springt das System für den Hin­flug auf 460,- € - und anstatt einer Sum­me von 820,- € kommt ein Gesamt­preis von 940,- € heraus!

Eine Erklä­rung dafür gab es nicht, ein pop-up-Kasten zeigt ledig­lich die Nach­richt, dass das so vor­kom­men könn­te .... es ist eine von die­sen Beson­der­hei­ten bei denen man sich fragt, ob die Air­line denkt sie habe es mit dump­fen Gips­köp­fen zu tun, die sowie­so nichts zu wis­sen brau­chen, son­dern zu zah­len haben und damit "basta!".
Bei einer wei­te­ren Suche wur­den als Gesamt­preis (ab Janu­ar) ein­mal 797,- €uro, dann wie­der 1.024,91 €uro ange­ge­ben. Ich bin sehr gespannt was es dazu im Rei­se­bü­ro geben wird.

Über die Tricks von eini­gen ande­ren Buchungs­sei­ten will ich gar nicht erst anfan­gen - da wer­den ganz hin­ter­li­stig in Mini­druck die Bedin­gun­gen auf­ge­führt wann der genann­te Preis gül­tig ist, und sie­he da, das ist genau dann, wenn Ostern Und Pfing­sten zusam­men fallen.

Eine Suche danach, über wel­chen Zeit­raum maxi­mal man einen Flug buchen kann, gibt es offen­bar nicht. Ledig­lich die übli­chen Buzz-Word-Fän­ger. Ein paar Foren in denen sich die Kid­dies Phra­sen an die Köp­fe wer­fen und wenig Sub­stanz lie­fern. Und eini­ge Sei­ten bei denen man Infor­ma­tio­nen erst erhält, wenn man die gesam­te Fami­li­en­ge­schich­te samt Beruf des Groß­va­ters ein­ge­ge­ben hat. Nein, Danke!

Blei­ben Sie mir treu, abon­nie­ren Sie mein Blog - dann wer­den Sie Ende des Jah­res erfah­ren wo genau und wann ich den Süden Nord­ame­ri­kas unsi­cher mache.

A Provinz/See CC BY-SA 3.0; TUBS; 04.August 2011. 
B Kar­te der Pro­vinz Jalis­co mit Gua­d­a­la­ja­ra; gemeinfrei. 
C Lage von Mexi­co City CC BY-SA 3.0; TUBS; 04.August 2011. 


Ach ja, bevor ich es vergesse:
Soll­ten Sie Hin­wei­se haben wo ich viel­leicht ein gün­sti­ge­res Ange­bot bekom­men könn­te, oder ein ande­res Land, in dem Sie selbst gute Erfah­run­gen gemacht haben, dann hin­ter­las­sen Sie doch bit­te einen Kom­men­tar oder schrei­ben Sie mir ein E-Mail.
 

*update* [11.04.2020]
Glück­li­cher­wei­se habe ich davon Abstand genom­men nach Mexi­ko zu flie­gen! Die Umzugs­ar­bei­ten (zwei Küchen gebraucht gekauft und für die neu­en Räu­me ange­passt ein­ge­baut, plus all die ande­ren Klei­nig­kei­ten wie Bil­der, Kisten um- und aus­packen, etc.) hat­ten sich bis spät in den Febru­ar hin­ge­zo­gen - da hät­te ich schon längst unter­wegs sein müs­sen um noch genug Zeit vor der Regen­zeit (Mit­te Mai, etwa drei Mona­te andau­ernd) zu haben.
Wäre ich nun dort, dann säße ich wohl fest, denn die Flü­ge sind größ­ten­teils stor­niert und die Not­fall-Rück­füh­run­gen waren eben­falls begrenzt in der Zahl. Da sieht man wie­der wie das Leben so spielt - was zunächst als ver­pass­te Gele­gen­heit trau­rig war stellt sich im Nach­hin­ein als gün­sti­ge Fügung heraus.

bookmark_borderEILMELDUNG: Krokodilstränen
*update* [18.04.2019]

Es ist sicher ein Ver­lust für die Kunst - Not­re-Dame de Paris scheint kom­plett ver­lo­ren. Da geht eine Kir­che ver­lo­ren, und es wird getan als ob die Welt zusammenbricht.

Wel­che wei­ner­li­che Dar­stel­lung fand heu­te Abend zu den 21:45h Nach­rich­ten im ZDF statt!

Dass zugleich die Umwelt total zer­stört ist und wir nicht vor einem Kli­mawan­del, son­dern vor einer Kli­makata­stro­phe ste­hen, das scheint kaum einer Bericht­erstat­tung wert. Und wenn, wird dar­über dis­ku­tiert ob es rich­tig oder falsch ist wenn Schü­ler gegen die Untä­tig­keit der Poli­tik euro­pa­weit auf die Stra­ßen gehen und zwar zu Zei­ten, in denen sie im Unter­richt sit­zen sollten.

An einem Bei­spiel wie die­sem erkennt man die Prio­ri­tä­ten der öffent­lich-recht­li­chen Sender:

Sie sind Staatsfunk.
Sie lügen zwar nicht, son­dern ver­fäl­schen die Dring­lich­keit von The­men durch Ver­schwei­gen oder durch Ablen­kung von Nach­rich­ten die der deut­schen Indu­strie unan­ge­nehm sind, und für die die Poli­tik es ver­säumt hat Lösun­gen vorzubereiten. 

*edit/update*

Zitat aus den hpd-Mit­tei­lun­gen vom 16.04.2019
[Her­vor­he­bun­gen von mir]
".. Was mir eher Schnapp­at­mung ver­ur­sacht: Mil­li­ar­därs­fa­mi­li­en, die sonst mit immensen Mit­teln für nied­ri­ge­re Steu­er­sät­ze lob­by­ie­ren, machen bin­nen 24 Stun­den 300 Mil­lio­nen Euro flüs­sig, um eine von zehn­tau­sen­den zuse­hends unge­nutz­ten Kir­chen in Euro­pa wie­der zu restau­rie­ren. Für ein foto­ge­nes Bau­denk­mal. Gibt es kei­ne dring­li­che­ren Sor­gen auf der Welt? ..

Lasst uns doch bit­te krampf­haft an Relik­te klam­mern, weil uns sonst nix Iden­ti­tät gibt – oder wir uns selbst eine geben müss­ten ..

Ja, frei­lich darf – nein: muss! – man in einer Welt mit begrenz­ten Res­sour­cen immer fra­gen, wo jene Mit­tel feh­len wer­den (oder bereits feh­len), die nun zu Zweck X ein­ge­setzt wer­den sol­len. Und wenn der Natio­nal­stolz Frank­reichs oder der kul­tur­christ­li­che Stolz Euro­pas schwe­rer wie­gen als die Wür­de bzw. das Wohl­erge­hen hun­der­ter Mil­lio­nen Men­schen, für deren all­täg­li­ches Lei­den kei­ne inter­na­tio­na­le Geber-Kon­fe­renz ein­be­ru­fen wird, dann kann sich Euro­pa sei­nen Stolz dort­hin stecken, wo kei­ne Son­ne scheint. .." 

Anläss­lich die­ses Arti­kels sehe ich mei­ne Sicht des Ereig­nis­ses min­de­stens durch eine ratio­na­le Erör­te­rung bestätigt.