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bookmark_borderWenn Szenen aus "Der Pate" plötzlich drohen ganz real zu werden ....

.... und man sich fragt was schlim­mer ist, Fik­ti­on oder Wirk­lich­keit: Neue Dimen­si­on des geflü­gel­ten Wor­tes "Im Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten" - wenn der amtie­ren­de Prä­si­dent einem Zeu­gen nach Mafia-Boss-Manier droht ...!

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A fami­li­ar sym­bol — and this time, it’s no joke and not much of an exag­ge­ra­ti­on. Per­haps none.
[(Bloom­berg) — Micha­el Cohen, Pre­si­dent Donald Trump’s for­mer lawy­er and fixer, has post­po­ned his testim­o­ny to Con­gress citing con­cerns for his family’s safe­ty.]

Über­set­zung
Ein bekann­tes Sym­bol - und dies­mal ist es kein Witz und nicht beson­ders über­trie­ben. Viel­leicht über­haupt nicht.
[(Bloom­berg) - Micha­el Cohen, ehe­ma­li­ger Anwalt und 'Erle­di­ger' [Fixer] von Prä­si­dent Donald Trump, ver­schob sei­ne Aus­sa­ge vor dem Kon­gress und äußer­te Beden­ken hin­sicht­lich der Sicher­heit sei­ner Familie.]

bookmark_borderVon "Definitionen" ....

".. Des­halb ist Natur­wis­sen­schaft immer nur der aktu­el­le Stand des Irr­tums, Phi­lo­so­phie eine evi­denz­freie Mei­nungs­äu­ße­rung und Reli­gi­on der fest­be­to­nier­te Stand des Irr­tums .."

[Quel­le]

In end­lo­sen Dis­kus­sio­nen um die Rele­vanz von Defi­ni­tio­nen fal­len mir immer zwei Extre­me auf:
Die ganz ver­zag­te Ein­stel­lung es gäbe kei­ne all­ge­mein gül­ti­ge Defi­ni­ti­on, alles sei schließ­lich indi­vi­du­ell, so wie der Mensch, der sie auf­stellt - und die unver­rück­ba­re Über­zeu­gung es ste­he doch für vie­le Berei­che des Lebens schon eine kla­re Beschrei­bung mit end­gül­tig defi­nier­ten Begrif­fen fest. Was sonst noch vor­kommt fällt zwi­schen die­se Extreme.

Damit könn­te man es gut sein las­sen und sich nicht wei­ter dar­über Gedan­ken machen. Schließ­lich gibt es Wich­ti­ge­res! Ja? Gibt es das? Sind nicht Defi­ni­tio­nen das Gerüst, an dem wir uns, ande­re, das Leben, die Welt und das Uni­ver­sum mes­sen um zu ver­ste­hen? Das kann doch nicht unwich­tig sein.

Ist es bestimmt auch nicht - nur müs­sen Vor­aus­set­zun­gen ein­ge­hal­ten wer­den, damit Defi­ni­tio­nen einen Sinn haben. Es nützt doch nie­man­dem etwas, wenn man zwar den glei­chen Begriff aus­spricht, dar­un­ter aber etwas grund­sätz­lich Ver­schie­de­nes ver­steht. So ist es denn eine gute Grund­la­ge für Dis­kus­sio­nen sich über die Begrif­fe (und deren Defi­ni­ti­on) ein Bild zu machen, einen Kon­sens herzustellen.

Von da an wird es schwierig. 

Die Christ­li­chen - auf deren fest­be­to­nier­te Defi­ni­ti­on der Welt ich hier in die­sem Zusam­men­hang nicht wei­ter ein­ge­hen will - behaup­ten bei­spiels­wei­se die Evo­lu­ti­on sei als "Theo­rie" gekenn­zeich­net. Daher sei ihr Wahr­heits­an­spruch von vorn­her­ein abzu­leh­nen. Da besteht ein grund­sätz­li­cher Gedan­ken­feh­ler, denn "Theo­rie" bedeu­tet natur­wis­sen­schaft­lich etwas ande­res als in gei­stes­wis­sen­schaft­li­cher Deutung.
Natur­wis­sen­schaft­lich ist es eine offe­ne Aus­sa­ge, da sich durch expe­ri­men­tel­le For­schung, Beob­ach­tung und dar­aus her­zu­lei­ten­de Erkennt­nis die Sicht auf einen Zustand, eine frü­he­re Beweis­füh­rung und deren Ergeb­nis durch­aus ändern kön­nen, ohne dass dabei das gesam­te Gedan­ken­ge­bäu­de zusam­men­brä­che. Neh­men wir als Bei­spiel ein Haus, an dem eine Tür ver­brei­tert wird - dadurch ändert sich nichts Wesent­li­ches am Zweck aber bei der Nutz­bar­keit, denn nun pas­sen grö­ße­re Gegen­stän­de hindurch.
Gei­stes­wis­sen­schaft­lich betrach­tet ist eine "Theo­rie" so rele­vant wie die ande­re, es gibt kei­ne Mög­lich­keit die Rich­tig­keit der einen oder die Irrig­keit der ande­ren zu bewei­sen. Um ganz deut­lich zu wer­den: Dafür fällt mir kein pas­sen­des Bei­spiel ein. Mög­li­cher­wei­se liegt das dar­an, dass ich Natur- und kein Gei­stes­wis­sen­schaft­ler bin.

Kön­nen Sie, lie­be Lesen­de, da helfen?

bookmark_borderWorauf wir achten sollten

Im Eng­li­schen gibt es den Ausspruch:
It's poli­cy, not per­so­na­li­ty that counts!

[Über­set­zung: Es zählt das Pro­gramm, nicht die Persönlichkeit!]

Wir haben es wohl nicht bes­ser ver­dient als mani­pu­liert zu wer­den. Schaut man sich an, wel­che Poli­ti­ker "Erfolg" bei den Wah­len hat­ten, so fin­det man immer häu­fi­ger durch­ge­styl­te, gebrief­te, und mit wohl­klin­gen­der Histo­rie ver­se­he­ne Mario­net­ten­fi­gu­ren. So aus­tausch­bar wie Lego­stei­ne oder Brioeisenbahnschienen. 

Es feh­len wirk­li­che Per­sön­lich­kei­ten, sol­che mit Ecken und Kan­ten, die aus­tei­len aber auch ein­stecken kön­nen. Die Eife­rer für eine Sache, nicht für ihren Ver­bleib im Amte und die damit ein­her­ge­hen­den Pfrün­de sind. Nicht Abzieh­bil­der und Anzieh­pup­pen, die Tex­te zur Wäh­ler­ein­lul­lung her­aus­spru­deln kön­nen. Den Per­sön­lich­kei­ten glaubt man die Absicht wirk­lich etwas ändern zu wollen.

Letz­te Woche fiel mir auf:
Die Grü­nen begin­nen Pflöcke für die Euro­pa­wahl zu set­zen, sie *be*setzen The­men. Da kam das The­ma Unter­neh­mens­steu­ern auf die aktu­el­le grü­ne Agen­da¹. Es sei, so wur­de ver­laut­bart, ein Unding, dass man über­all in Euro­pa Ver­fall sähe, Stra­ßen, Schu­le, öffent­li­che Ein­rich­tun­gen und für Bil­dung wäre natür­lich immer zu wenig Geld da ....

Da muß­te ich mir, wie­der ein­mal, bewei­sen, dass ich nicht von Hal­lu­zi­na­tio­nen geplagt war. Hat­te ich rich­tig gehört? Wer war denn vie­le Jah­re mit der SPD veban­delt und hat­te die poli­ti­sche Macht Steu­ern fest­zu­set­zen und ein gerech­tes System ein­zu­füh­ren? Son­der­bar, damals war es kein drin­gen­des Anlie­gen der Grü­nen da für gerech­ten Aus­gleich zu sorgen. 

Und wis­sen Sie, was mir da gera­de noch einfällt:
Waren es nicht die Grü­nen, die dafür plä­dier­ten den Treib­stoff so hoch zu besteu­ern, dass weni­ger davon ver­braucht wer­den wür­de? Wie sieht es denn damit aus? Wo sind die For­de­run­gen der Grü­nen flugs die Die­sel­fahr­zeu­ge still zu legen und den Kon­zer­nen, die die Käu­fer hin­ters Licht geführt haben den Aus­gleich für die Käu­fer zah­len zu lassen? 

Euro­pa­wahl, Unter­neh­mens­steu­ern, sicher ein wich­ti­ges The­ma, aber wie wol­len die Grü­nen das bewerk­stel­li­gen? Allei­ne und gegen Sozi­al­de­mo­kra­ten und Kon­ser­va­ti­ve in Euro­pa bestimmt nicht!
Und des­we­gen ist es rich­tig wenn die SZ¹ schreibt: " .. Der Kampf gegen Steu­er­ver­mei­dung, Steu­er­ver­kür­zung und Steu­er­ver­schie­bung bedarf inter­na­tio­na­ler Vereinbarungen .. "

Was also bleibt ist:
Eine Far­ce, eine Augen­wi­sche­rei, ein Popanz!

Was die Grü­nen errei­chen wol­len ist klar, sie wol­len mehr Sit­ze im Euro­pa­par­la­ment. Damit sie, dem Muster ande­rer Par­tei­en fol­gend, ein paar alt­ge­dien­te, ver­dien­te, nun im Lan­de über­flüs­si­ge Kan­di­da­ten nach Euro­pa 'abschie­ben' kön­nen. Machen sie doch Alle.

Wir stau­nen. Wir wis­sen, welch weit­rei­chen­de Ent­schei­dun­gen in Euro­pa zen­tral gefällt wer­den - und da kom­men uns nun die Grü­nen mit dem The­ma "Unter­neh­mens­steu­er", das nicht ein­mal in Deutsch­land selbst von ihnen je ange­gan­gen wur­de, als sie die poli­ti­sche Mög­lich­keit dazu gehabt hätten.

So nicht, lie­be Grü­ne, wir zie­hen uns die Hosen nicht mit der Kneif­zan­ge an.

¹ [Ad-Blocker muss "aus" sein] 

bookmark_borderOffener Brief an einen jungen Redakteur¹

"Ver­eint sind auch die Schwa­chen mächtig!"
"Fünf Fin­ger sind eine Faust!"
"Macht kaputt was euch kaputt macht!"

- all das hat irgend­wo auf der Welt den ver­meint­lich 'Schwa­chen' Mut gemacht & gehol­fen etwas zu verändern.

Hal­lo & guten Tag,

ich neh­me gern die Mög­lich­keit wahr auf ein paar Din­ge hin­zu­wei­sen und durch Fra­gen auf Män­gel in unse­rem Staa­te auf­merk­sam zu machen.

War­um sind wohl in den Schu­len seit den sech­zi­ger Jah­ren die Stun­den für Natur­wis­sen­schaf­ten, Geschich­te, Sozi­al­kun­de immer wei­ter zurück gefah­ren wor­den - wäh­rend Reli­gi­on noch immer auf den Stun­den­plä­nen steht? War­um gibt es kei­ne Unter­rich­te zu Ver­trags­ab­schlüs­sen (Kauf-, Arbeits-, Miet-, Lea­sing-), zu Bewer­bung und (neu­tral!) zu Geld & zum Haushalten?

Weil bes­se­re, brei­te­re Infor­ma­ti­on denen die Sup­pe ver­salzt, die mit der Unwis­sen­heit Geld verdienen.

War­um ist die Poli­tik nun bestrebt jun­gen Leu­ten das Inter­net in der bekann­ten Form weg­zu­neh­men (Netz­neu­tra­li­tät / Axel Voss, CDU, Lei­stungs­schutz­recht EU) und es weni­gen Play­ern zuzuspielen?

Weil viel­fäl­ti­ge Mei­nun­gen ande­re zum Den­ken anre­gen und die Mäch­ti­gen die Deu­tungs­ho­heit (sie­he Fern­se­hen, Rund­funk, 5 Groß­ver­la­ge in "D") ver­lie­ren und weil sie das erkannt haben unter­neh­men sie euro­pa­weit alles, was nur mög­lich ist es zu unter­bin­den bzw. zu unterlaufen.

Lin­ke Poli­tik ist immer schlech­ter dran als rech­te, deren Paro­len man leicht nach­plap­pern & dann auf Demos brül­len kann - weil für lin­ke Poli­tik die Men­schen ver­ste­hen müs­sen was ihnen die Mäch­ti­gen weg­neh­men, und zwar gegen deren Pro­pa­gan­da­ap­pa­rat. Sie müs­sen erken­nen, dass nicht der Spatz in der Hand das erstre­bens­wer­te Ziel ist, wie ihnen durch Sprich­wor­te ein­ge­bläut wird, son­dern die Tau­be auf dem Dach!

.... und auch ihr (set­ze: online Publi­ka­tio­nen) macht mit, wenn ihr "face­book" oder "whats­app" usw. damit 'adelt', dass ihr dahin ver­weist und dort etwas nie­der­legt. Weil sol­che *sozia­len Dien­ste* total unso­zi­al und Teil der *Kana­li­sie­rung von Mas­sen­un­mut* in eine den Mäch­ti­gen geneh­me Rich­tung sind. Wer bei denen dad­delt & schwa­felt kommt nicht auf die Idee Revo­lu­ti­on zu machen.

¹
Die­sen Brief habe ich an einen jun­gen Redak­teur geschickt, der gera­de zur Wirk­sam­keit von Schü­ler­pro­te­sten Infor­ma­tio­nen sam­melt- weil ich den­ke, dass man hier eine Stu­fe vor­her anfan­gen muss zu boh­ren um der Wahr­heit auf die Spur zu kommen.

OT/
Wie zu erken­nen ist, hat die Rekon­struk­ti­on des Betriebs­sy­stems - bis auf Klei­nig­kei­ten - geklappt und die Inter­net­ver­bin­dung läuft einst­wei­len über LAN-Kabel - wir pas­sen auf nicht dar­über zu stolpern ....
 

bookmark_borderIn eigener Sache
*update* [19.01.2019]

Hal­lo & guten Abend,

durch eine klei­ne Ände­rung (Löschen von Schrif­ten) ist gestern eine Stö­rung am Betriebs­sy­stem des Lap­tops auf­ge­tre­ten. Wie es "Mur­phy" will fiel das fast zeit­gleich zusam­men mit dem Aus­fall unse­res WLAN (Rou­ter / dsl / Voda­fone). Die­se WLAN Stö­rung hält an, die Ver­bin­dung läuft über LAN-Kabel.
Der neue Rou­ter wird am Sonn­abend am 22.01.19 (Diens­tag) gelie­fert und bis dahin ist hof­fent­lich auch das Betriebs­sy­stem wie­der restau­riert .... bis dem­nächst also!

Beim Betriebs­sy­stem gibt es wei­ter rei­chen­de Pro­ble­me, das wird noch dauern.

bookmark_bordertwoday abgeschaltet ...!

Wir haben Twoday.net wie­der abge­dreht" so lau­tet die Über­schrift der Mit­tei­lung über das nun wohl end­gül­ti­ge Ende der Platt­form "Two­day" nach immer­hin 15 Jah­ren Laufzeit.

Wenn es im Text [von Tobi] heißt: " .. Ich bin selbst etwas bestürzt, über die Ansprü­che, die sich da bei eini­gen Two­day-Nut­ze­rin­nen her­aus­le­sen las­sen .." - dann wird klar: Hier ist kei­ne objek­ti­ve Hal­tung zur Sache zu erwar­ten, denn "her­aus­le­sen" ist kei­ne neu­tra­le Haltung. 

Nicht die Boten sind hier *schuld* an irgend­et­was, sie wei­sen ledig­lich auf eine dro­hen­de Gefahr hin - und anstatt dafür dank­bar zu sein auf die­se Gefahr hin­ge­wie­sen wor­den zu sein wird nun auf die War­nen­den ein­ge­dro­schen. Ver­kehr­te Welt.

Selbst nach mehr­fa­chem lesen der Tex­te habe ich nichts gefun­den, dass als "Ansprü­che" zu inter­pre­tie­ren wäre - mir scheint, hier wer­den Socken­pup­pen auf­ge­baut damit man sich spä­ter dar­auf beru­fen kann wenn bei "two­day" end­gül­tig 'dicht gemacht' wird.

[Eine Lösung zum Erhalt der Blogs von vor­ma­li­gen two­day-Nut­zern könn­te sein die­sen anzu­bie­ten sich bei ant­ville zu regi­strie­ren? Dann hät­ten sie ein neu­es, ver­schlüs­sel­tes Pass­wort und dem Gesetz wäre Genü­ge getan. Gleich­zei­tig wären die sowie­so ver­wai­sten Blogs vom Netz verschwunden ....]

Es bleibt spannend.
Ein Janu­ar, an den sich Vie­le erin­nern werden!

[Sie­he auch → https://t.co/KtoFsx6YHz]

bookmark_borderWer hat's erfunden?


[Quel­le]

Über­set­zung:


... im Ver­gleich dazu scheint das öffent­li­che Schul­sy­stem der Ver­ei­nig­ten Staa­ten (eine Idee, die übri­gens wir erfun­den haben) außer­or­dent­lich kleinlich ... 

Als ich die­se Aus­sa­ge las dach­te ich "Das kann so nicht rich­tig sein - das ist bestimmt wie­der so eine hoch­tra­ben­de ame­ri­ka­ni­sche Aus­sa­ge, die jeder Wahr­heit entbehrt!" 

Was in sol­chen Fäl­len hilft ist, sich schlau zu machen und nach den Anfän­gen des "Öffent­li­chen Schul­sy­stems" zu suchen. Gefun­den habe ich zuerst eine Zusam­men­stel­lung zu den Schu­len die vor dem Jahr 1500 nach­weis­lich vor­han­den waren und dann vie­le der danach begrün­de­ten Schulen.

Dann stieß ich auf einen Arti­kel beim Deutsch­land­funk, der unter dem Titel "300 Jah­re Schul­pflicht; Bil­dungs­hi­sto­ri­ker: Schu­le muss sich selbst neu erfin­den kön­nen" die Ereig­nis­se von 1717 [Erstes Friedrich'sches Dekret zur Unter­richts­pflicht¹], 1763 [Gene­ralland­schul­re­gle­ment] und 1794 [All­ge­mei­nes Land­recht für die Preu­ßi­schen Staa­ten²] in einer Dis­kus­si­on darstellt.

Doch das preu­ßi­sche Bil­dungs­re­gle­ment stand nicht ganz am Anfang, "Die Zeit" ord­net es - nach Erfor­schung meh­re­rer Quel­len - eher ein hal­bes Jahr­hun­dert frü­her im Jah­re 1657 ein:

Ein all­ge­mei­nes Schul­recht, ver­bun­den mit einer Schul­pflicht für alle Kin­der, scheint end­gül­tig ab 1874 bestan­den zu haben³.

Dage­gen ste­hen die Daten aus der Kolo­nia­li­sie­rung der U.S.A.:
1607 Jame­stown Colony
1620 Besie­de­lung durch die "Pil­ger­vä­ter"
1776 Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung; Grün­dung der Ver­ei­nig­ten Staaten
17871788 Verfassung
18041806 Lewis-und-Clark-Expe­di­ti­on von
1842 Land­nah­men durch Sied­ler auf den Trecks nach Westen
1861 – 1865 Bürgerkrieg

Abge­se­hen davon, dass es ein umfas­sen­des, all­ge­mei­nes Schul­recht für Preu­ßen erst im Jahr 1794 gege­ben hat, waren doch schon seit min­de­stens dem Jah­re 1500 höhe­re Bil­dungs­an­stal­ten in Deutsch­land flä­chen­deckend vor­han­den. Das war etwa die Zeit, in der Ame­ri­ka gera­de ent­deckt wur­de [Okto­ber 1492]. 

Es scheint zudem vor dem Hin­ter­grund der Geschich­te der U.S.A. [sie­he aus­zugs­wei­se Zeit­ta­fel oben] wenig wahr­schein­lich, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten das Schul­sy­stem "erfun­den" haben als sie noch dabei waren den Westen zu besie­deln, und als es noch weni­ger als 35 Staa­ten in die­sem Land gab. Die Auf­nah­me von Ter­ri­to­ri­en in den Ver­bund setz­te sich über­wie­gend bis 1846, teil­wei­se noch ins 20. Jahr­hun­dert fort.

Ich habe trotz inten­si­ver Suche kei­nen Beweis dafür gefun­den, dass das Schul­sy­stem für Alle [All­ge­mei­ne Schul­pflicht] in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka *erfun­den* wur­de. Inso­weit hat sich mein erster Gedan­ke zu dem Zitat ganz oben auf die­ser Sei­te bestä­tigt. Soll­ten Sie, lie­be Lesen­de, dazu etwas wis­sen, so bit­te ich um Mit­tei­lung um hier even­tu­el­le Kor­rek­tu­ren vor­neh­men zu können. 

Dan­ke!

¹

²

³

Zita­te aus Leser­kom­men­ta­ren zu Arti­kel in der "Washing­ton Post":
1.
Hey, may­be our kids would bet­ter be able to make fri­ends if they were edu­ca­ted enough to be able to car­ry on a con­ver­sa­ti­on about some­thing bes­i­des styl­es and drugs and phones.

2.
Die­ses Zitat spielt dar­auf an, dass es eine zuneh­men­de Zer­split­te­rung des Schul­sy­stems gibt, die teil­wei­se aus reli­giö­sen Krei­sen her­vor­ge­ru­fen wur­de, da dem all­ge­mei­nen Schul­sy­stem unter­stellt wird es *bekämp­fe* den Glau­ben bzw. neh­me nicht die reli­giö­sen Stand­punk­te (Bei­spiel: Evo­lu­ti­on vs. Schöp­fungs­ge­schich­te) aus­rei­chend ernst.

Ein wei­te­res Zitat:

Inter­na­tio­na­ler Ver­gleich und Kritik
Im Ver­gleich zu ande­ren ent­wickel­ten Staa­ten errei­chen die Fähig­kei­ten der Schü­ler und Absol­ven­ten oft nur unter­durch­schnitt­li­che Lei­stun­gen. In den PISA der OECD beleg­ten 2003 in Mathe­ma­tik 15-jäh­ri­ge den 24. Platz, in Natur­wis­sen­schaf­ten den 19. Platz, in Lesen den 12. Platz und in Pro­blem­lö­sungs­fä­hig­kei­ten den 26. Platz. Teil­ge­nom­men an der Stu­die hat­ten 38 Staa­ten. Bei­na­he jeder drit­te Ame­ri­ka­ner ver­lässt die Schu­le ohne Abschluss.[2] Vie­le Wirt­schafts­füh­rer haben dahin­ge­hend Beden­ken geäu­ßert, dass die Qua­li­tät des US-Bil­dungs­sy­stems in sei­ner Gesamt­heit unter einem akzep­ta­blen Niveau liegt.

Sie­he dazu noch
Eine Fra­ge des Gel­des?; Das Bil­dungs­sy­stem der USA

bookmark_borderSprachgebundene Mißverständnisse

Sprach­ge­bun­den ist nicht ganz kor­rekt, denn es ist eher ein Schreib­feh­ler-gebun­de­nes Miß­ver­ständ­nis (letz­te Zeile)

• Eng­li­sche Originalaussage: Face­tious­ness is dangerous 
• Spa­ni­sche Übersetzung: La bur­la es peligrosa 
• [imitar con burla] jdn./etw. nachäffen 
• bufona­da [bur­la*] Narr­heit [Nar­ren­streich]
• Deut­sche Übersetzung:  Scherz­haf­tig­keit kann gefähr­lich sein 
• Fehl­in­ter­pre­tier­te Übersetzung:  Schmerz­haf­tig­keit kann gefähr­lich sein 

 
* hier­zu: "bur­lesk"

bookmark_border.... eine globale, kriminelle Organisation ....

Denken wir einen Moment nach und über­le­gen uns, wie die Regie­run­gen rund um den Glo­bus auf einen welt­um­span­nen­den Pädo­phi­len-Ring reagie­ren wür­den, des­sen Mit­glie­der rei­hen­wei­se Jun­gen und Mäd­chen jeden Alters miss­brau­chen. Tag für Tag. Ins­be­son­de­re dann, wenn die­se Orga­ni­sa­ti­on zwar Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den signa­li­sier­te, in der Pra­xis aller­dings Alles tun wür­de um zu ver­schlei­ern, zu ver­fäl­schen und die Täter vor einer Ver­fol­gung zu schüt­zen .... sie zu die­sem Zweck von Kon­ti­nent zu Kon­ti­nent rei­sen zu las­sen - mit der Gewiss­heit, dass sie am neu­en Ort ihren alten Gewohn­hei­ten nach­ge­hen werden. 

Über­set­zung:
Es ist eine alte und ermü­den­de Geschich­te, die immer wie­der berich­tet wer­den muss: Die katho­li­sche Kir­che ist eine glo­ba­le kri­mi­nel­le Orga­ni­sa­ti­on, die Ver­ge­wal­ti­ger und Pädo­phi­le schützt und deren Tun ermöglicht.

Ein neu­er aus­führ­li­cher Bericht von Asso­cia­ted Press berich­tet über das schreck­li­che Lei­den katho­li­scher Non­nen in Indi­en, die von Prie­stern ver­ge­wal­tigt und sexu­ell miss­han­delt wurden:

Die Non­nen spre­chen mit Grau­en von wie­der­hol­ten Ver­ge­wal­ti­gun­gen und von einer katho­li­schen Hier­ar­chie, die wenig zu ihrem Schutz beitrug. 

Der aus­führ­li­che Bericht ent­hält Inter­views mit meh­re­ren Non­nen, die von katho­li­schen Prie­stern in Indi­en sexu­ell miss­braucht und ver­ge­wal­tigt wur­den. In fast allen Fäl­len tat die Kir­che nichts, um die Opfer zu ver­tei­di­gen oder die Ver­ge­wal­ti­ger zu verfolgen.

Mitt­ler­wei­le sind wir es ja gewohnt von sol­chen Ver­tu­schungs­ma­nö­vern der katho­li­schen Kir­che zu hören - lan­ge genug hat es in vie­len Fäl­len gedau­ert, bis irgend­ei­ne oder irgend­ein Betrof­fe­ne/-r sich getraut hat eher ihre/seine Exi­stenz zu ver­lie­ren als wei­ter die­se Straf­ta­ten durch katho­li­sche Wür­den­trä­ger zu erdulden.

Es wird häu­fig dage­gen argu­men­tiert, das sei nur ein fin­ste­res Mach­werk, eine tota­le Erfin­dung von Fein­den des Katho­li­zis­mus. Nach und nach wird aller­dings klar: 

  • - Es han­delt sich nicht um ein­zel­ne Fälle, 
  • - es han­delt sich nicht um erfun­de­ne Geschichten, 
  • - es han­delt sich nicht um Aktio­nen von Ein­zel­per­so­nen um die katho­li­sche Kir­che zu schädigen, 
  • - son­dern es ist das Wesen die­ser Orga­ni­sa­ti­on sol­ches Fehl­ver­hal­ten zu generieren!

Das Keusch­heits­ge­bot der Non­nen und der Zöli­bat der Prie­ster sind - bio­lo­gisch betrach­tet - der Ver­such grund­sätz­li­che Trie­be des Men­schen mit Kraft des Gei­stes "abzu­schal­ten". Genau­so gut könn­te man ver­su­chen, den Men­schen davon abzu­brin­gen etwas zu essen oder zu trin­ken. Beim Trieb zur Nah­rungs- und Was­ser­auf­nah­me ist das sofort Jeder­mann klar: Ohne zu essen stirbt der Mensch. Da man an "Ent­halt­sam­keit" nicht stirbt ent­steht die irri­ge Annah­me, es kön­ne gelin­gen, den mit dem Fort­pflan­zungs­trieb ein­her­ge­hen­den Lust­ge­winn durch spi­ri­tu­el­le Ritua­le unwirk­sam zu machen. Genau­so gut könn­te man ver­su­chen den Mond in gegen­läu­fi­ge Rich­tung zu zwingen. 

Es sind bei­lei­be nicht nur die Prie­ster, die sich an ihren Schäf­chen oder Non­nen ver­grei­fen, auch Non­nen selbst, oft in her­aus­ge­ho­be­ner Posi­ti­on, kön­nen als Täte­rin­nen zu einem Pro­blem werden.

Die Katho­li­schen ste­hen im übri­gen mit die­ser Leh­re nicht allei­ne da, für jüdi­sche Gläu­bi­ge gilt etwas ähn­li­ches. Obwohl es nicht aus­drück­lich benannt ist, sind eben­so in den pro­te­stan­ti­schen Vari­an­ten des Chri­sten­tums und im Islam die *Glau­bens­grund­sät­ze* trieb­feind­lich, d.h. alle Trie­be gel­ten erst ein­mal als etwas Böses. Schon das soll­te jedem klar den­ken­den Men­schen etwas über den Wert sol­cher Bedin­gun­gen von Glau­be / Reli­gio­nen sagen:

Sie sind alle­samt wirk­lich­keits­fremd und bio­lo­gisch unmöglich.

Aus die­sem letzt­ge­nann­ten Zwie­spalt zwi­schen Anspruch und Trieb(-kraft) ent­ste­hen die Struk­tu­ren in den Glau­bens­rich­tun­gen, die Schuld und Sün­de postu­lie­ren. Die Bestra­fung und Pei­ni­gung der Sün­der ist eine Stell­ver­tre­ter­tat durch die Rich­ten­den, denn sie sind von den glei­chen Sün­den geplagt wie ihre Opfer.

Wir kön­nen uns glück­lich schät­zen in einer Zeit zu leben, in der eine sol­che Auf­deckung von Trieb­tä­tern und Ver­ge­wal­ti­gern in Sou­ta­ne öffent­lich gemacht wer­den kön­nen ohne das es denen ans Leben geht, die der­glei­chen bekannt machen. Noch vor knapp 300 Jah­ren - ein­mal abge­se­hen von der damals man­geln­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­keit - hät­te die Gefahr bestan­den dass die Opfer des Miss­brauchs auch noch kri­mi­na­li­siert und tat­säch­lich ver­nich­tet wor­den wären.

Das allei­ne soll­te uns heu­te antrei­ben die immer noch vor­han­de­ne Macht der Kir­chen, ins­be­son­de­re der katho­li­schen Kir­che, unter­stützt von Poli­ti­kern die sich um deren *Segen* - und damit ein­her­ge­hen­der Emp­feh­lung an das Wahl­volk sie zu wäh­len - bemü­hen und so ihre Chan­cen zu ver­bes­sern. Tit-for-Tat, gibst du mir 'was, geb' ich dir 'was .... das muss in die­sem Jahr­hun­dert ein Ende haben!

Die neue­ste *Masche* des Katho­li­zis­mus ist es, die Opfer so dar­zu­stel­len, als ob sie mit den Taten ein­ver­stan­den, ja sogar die trei­ben­den Kräf­te gewe­sen sei­en, die Ver­füh­rer der kirch­li­chen Wür­den­trä­ger. So etwas fin­det man nur noch in Fil­men, wenn die Böse­wich­te der Poli­zei klar machen wol­len die Opfer hät­ten selbst Schuld Opfer gewor­den zu sein. Wie mein Vater immer zu sagen pflegte:

"Es kommt noch soweit, dass nicht die Täter bestraft wer­den son­dern die Opfer!"

bookmark_borderImmer mehr "Plastikmenschen"

Da wer­den Sie aber gestaunt haben, lie­be Lesen­de, als Sie das Wort: "Pla­stik­men­schen" lasen.

Ich fin­de ein "Pla­stik­mensch" ist der Inbe­griff abso­lu­ter Rein­heit. Damit mei­ne ich sol­che Men­schen ohne Laster, Schwä­chen - und Mensch­lich­keit .... die bestehen natür­lich über­wie­gend nicht aus Pla­stik, son­dern aus Metal­len. Mit­tels KI, der künst­li­chen Intel­li­genz, sind For­scher dabei sol­che rei­nen, schie­ren Figu­ren zu schaf­fen. Sie wer­den dank ihrer Ober­flä­chen­be­schaf­fen­heit schon äußer­lich das dar­stel­len was sie durch ihre Elek­tro­nik sind, über­le­gen ihrem Vor­bild Mensch in meh­rer­lei Hinsicht:

- Fast unzer­stör­bar durch Spe­zi­al­ober­flä­che und beson­de­re Legierungen;
- Resi­stent gegen vie­ler­lei Umwelteinflüsse;
- Kraft­prot­ze, mit­tels Ser­vo-unter­stütz­ter Bewegungselemente.

- Schließ­lich ihre größ­te Stär­ke, ihr elek­tro­ni­sches Gehirn, viel­fach schnel­ler als das jedes Men­schen, und sta­bil in der Erin­ne­rung, durch draht­lo­se Anbin­dung an ein Zen­tral­ge­hirn mit schier end­lo­sem Wis­sen und simul­ta­nen Infor­ma­tio­nen zu Zustän­den von über­all her prak­tisch allwissend.

Kei­ne Laster, kei­ne Ver­su­chung, kei­ne Schwä­chen
--- und kein Fun­ke "Mensch­lich­keit".

["click!" auf das Robo­ter-Bild ver­grö­ßert]

Mir scheint, es besteht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf fest­zu­le­gen, was sol­che Wesen, die Pla­stik­men­schen, tun dür­fen und was nicht. Wer die Ein­hal­tung der Gren­zen ihrer Mög­lich­kei­ten kon­trol­liert und sicher­stellt, dass sie sich nicht gegen ihre - wenig per­fek­ten - Erbau­er wenden.

Ale­xa & Siri
Sca­ry Things Ale­xa & Siri Say Are Cau­se For Concern

Elek­tro­ni­sches Kän­gu­ru

bookmark_borderDer wahre Grund

Lie­bes Tagebuch,

ich weiß jetzt, war­um es immer noch so vie­le Men­schen nach Ame­ri­ka drängt. Also nicht rich­tig drängt, mehr so psy­chisch. Sie wol­len halt gern da hin. 

Die Musik allei­ne ist es nicht. Selbst die Coun­try­mu­sik­freun­de wis­sen, dass es kei­ne Cow­boys und India­ner wie in den Wild-West-Fil­men mehr gibt. Wo die Män­ner um das Feu­er sit­zen und reih­um Whis­key aus der Fla­sche trin­ken und rau­chen - das ist total "out", lie­bes Tage­buch, und vor allem in Ame­ri­ka, da darf man fast nir­gends mehr rau­chen. Da sit­zen nun die Män­ner so rum, einer spielt auf der Mund­har­mo­ni­ka und die ande­ren sin­gen Cow­boy-Coun­try-Musik, und plötz­lich kommt ein India­ner­über­fall, weil es die India­ner nicht gern haben, wenn die Her­den in ihrem Reser­vat gewei­det wer­den - und dann piff-paff! geht die Knal­le­rei los und eini­ge der Kon­tra­hen­ten lie­gen nach­her tot her­um. Das ist es nicht, weder die Cow­boy­ro­man­tik, noch die Countrymusik.

Man­che sagen, lie­bes Tage­buch, es ist wegen dem Äppel. Was ganz Beson­de­res, kostet ja so cir­ca 'nen Tau­sen­der so'n Teil. Aber des­we­gen nach Ame­ri­ka? Nein, nein, das kann man hier in den gro­ßen Städ­ten ja längst auch kaufen. 

Zu dem Herrn Trump will bestimmt eben­so nie­mand, wer weiß, was der wie­der so im Sinn hat und auf ein­mal - schwupp-di-wupp! - ist man im Gefäng­nis, schmort da ohne Rechts­bei­stand und wird dann, wenn man Glück hat, abge­scho­ben nach Hause.

Ein Freund von mir, lie­bes Tage­buch, ist jetzt dahin­ter gekom­men war­um es Leu­te gibt die trotz­dem nach Ame­ri­ka wollen:

Wenn näm­lich die Ame­ri­ka­ner über­all auf der Welt Krieg machen, so den­ken die, dann ist es am sicher­sten da, wo sie kei­nen Krieg machen wer­den - bei sich daheim. Die Ame­ri­ka­ner. In Ame­ri­ka. Wer wirk­lich nicht Krieg erle­ben will denkt zuerst: Da geh' ich doch gleich mal nach Amerika!

Nur - lie­bes Tage­buch - ob das die ande­ren Staa­ten, mit denen Ame­ri­ka Krieg macht oder die mit Ame­ri­ka Krieg machen, tat­säch­lich wis­sen und so lassen?