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bookmark_borderGrundlagenforschung

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PS°°E°

 
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[Quel­le der Abbil­dung; gering­fü­gig ver­än­dert / ergänzt] 

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Die letz­te Rei­he des Peri­oden­sy­stems der Ele­men­te ist nun voll­stän­dig - nur die Namen der Ele­men­te 113, 115, 117 & 118 ste­hen noch nicht end­gül­tig fest. Einst­wei­len wer­den die Ord­nungs­zah­len als Benen­nung benutzt.
Welch eine Ent­wick­lung! Als ich im letz­ten Stu­di­en­jahr war (1976) hat­te man gera­de Ele­ment 106 und Ele­ment 107 aufgenommen.
Die ach­te Rei­he des Peri­oden­sy­stems zu fül­len wird wahr­schein­lich noch vie­le Jahr­zehn­te dau­ern. An sol­chen Ent­wick­lun­gen wird immer wie­der ein­mal deut­lich wie kurz doch unse­re mensch­li­che Lebens­span­ne ist.

bookmark_borderWieder da ....

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Für eini­ge Tage, fast zwei Wochen ins­ge­samt, war himm­li­sche Ruhe in unse­rer Nach­bar­schaft eingekehrt:
Kein Geräusch im Kel­ler, im Haus­flur, auf dem Dachboden ....

Doch nun ist er wie­der da, der klei­ne Pol­ter­geist, der tag­aus, tag­ein sein Unwe­sen treibt und ohne Unter­laß Geräu­sche pro­du­ziert die bei den unfrei­wil­li­gen Zuhö­rern abwech­selnd Schau­er des Schreckens oder Gän­se­haut der Angst her­vor­ru­fen - wenn nicht schon (bei­na­he) das Blut aus den Ohren rinnt, weil das Pol­tern und Rumo­ren, das Klap­pern und Zischen, das Krei­schen und Don­nern stän­dig und meist völ­lig uner­war­tet an- und abschwillt und ihnen die Vor­mit­tags-, Nach­mit­tags-, und Nacht­ru­he raubt.

Bald fängt die Schu­le wie­der an.
Ein Segen!
Dann wird der Pol­ter­geist sein Wir­ken wenig­stens für einen Teil des Tages dort­hin ver­le­gen und hier, bei mir, in mei­ner nähe­ren Umge­bung, wird erneut das Auf­tref­fen einer Steck­na­del auf dem Lami­nat (!) zu hören sein.

"Lami­nat" - ein Stich­wort zu dem ich näch­stens etwas schrei­ben wer­de. Weil ich es für die dus­se­lig­ste, schäd­lich­ste und über­flüs­sig­ste Erfin­dung zum Aus­gang des letz­ten Jahr­hun­derts halte ....

bookmark_borderVon einem der auszog das Fürchten zu lehren ....

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oder: Guter Rat muß nicht teu­er sein!

" .. United Euro­pean demo­crats we stand.
Divi­ded we fall.. " 

(Varou­fa­kis) El Dia­rio inter­view with Luis Martin

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Varou­fa­kis bleibt sich treu und nun geht er dar­an eine bereits ange­dach­te & ver­spro­che­ne Samm­lungs­be­we­gung in Euro­pa zu star­ten, die bestimmt eini­gen der füh­ren­den Köp­fe in der EU nicht son­der­lich gut gefal­len wird.
Der Ansatz hat Poten­ti­al. Es gibt eine brei­te Zustim­mung zu sei­nen The­sen. Kaum ver­wun­der­lich, sind sie doch viel ein­leuch­ten­der und über­zeu­gen­der als das, was wir von 'offi­zi­el­ler' Sei­te, von den EU-Büro­kra­ten, zu hören bekommen.

Den Spa­ni­ern gibt er der­weil eini­ge Rat­schlä­ge zum Umgang mit Troi­ka & Kon­sor­ten - er ver­fügt da ja über 'ein­schlä­gi­ge Erfah­rung':


YV°°G°

 

[Quel­le der Zitate] 


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Eine wei­te­re Pas­sa­ge des Tex­tes aus dem Inter­view stellt dar, wie der Pro­zeß initi­iert wer­den soll (Über­set­zung wvs):

" .. Erstens müs­sen wir die Bewe­gung zu eta­blie­ren. Dies wird am 9. Febru­ar gesche­hen, in Ber­lin. Der Zweck ist, die Euro­pä­er ent­lang einer ein­fa­chen, gemein­sa­men Agen­da zu mobi­li­sie­ren: Demo­kra­ti­sie­rung der EU-Institutionen.
Sobald die­ses "Gespräch" im Rah­men einer Akti­vi­sten­be­we­gung beginnt wird das, was (zur Demo­kra­ti­sie­rung der EU) getan wer­den muss sich als Kon­sens her­aus­stel­len, der dann sei­nen Aus­druck in jedem der Mit­glieds­staa­ten der EU fin­den muß.
Wel­che Wahl- und Orga­ni­sa­ti­ons­form die­se Bewe­gung in jedem Land anneh­men wird ist etwas, das gemein­sam ent­schie­den wer­den wird, orga­nisch. In eini­gen Län­dern kann es in Form einer brand­neu­en Par­tei sein. In ande­ren Län­dern kann unse­re Bewe­gung mög­li­cher­wei­se ein Bünd­nis mit bestehen­den Par­tei­en schmie­den. Dies bleibt zu dis­ku­tie­ren und zu entscheiden .. "

Das klingt - min­de­stens für mich - wie ein aus­ge­reif­ter Plan. Wir soll­ten zu unser aller Wohl dar­auf hof­fen, dass die­se Akti­on gelingt.

bookmark_borderEin halbes Jahrhundert ....

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Als ich mich im Juli 1963 per Schiff auf den Weg in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, kurz: U.S.A., auf­mach­te wuß­te ich kaum etwas über das, was mich da erwar­ten würde.

In Syra­cu­se, N.Y., emp­fing mich mei­ne Gast­fa­mi­lie, Vater, Mut­ter, Gast­bru­der & ~schwe­ster. Der erste Anlauf­punkt war das Haus der Schwe­ster mei­nes Gast­va­ters, die in Syra­cu­se wohn­te. Da gab es ein aus­ge­dehn­tes Abend­essen und am näch­sten Tag fuh­ren wir zum Wohn­ort der Gast­fa­mi­lie, nach Gou­ver­neur, N.Y., nicht weit vom St. Lorenz Was­ser­weg ent­fernt gele­gen. Jeden­falls eine typi­sche Klein­stadt im Nord­we­sten des Staa­tes New York, kaum 7.000 Ein­woh­ner und sechs Kir­chen, alle nahe des Ortszentrums.

In der Umge­bung - dem 'Coun­ty' - haupt­säch­lich Wei­de­wirt­schaft, Milch­kü­he, aber auch Tal­k­um­för­de­rung und Holzwirtschaft.

Die Schu­le, Gou­ver­neur Seni­or High School, war nur weni­ge Minu­ten vom Haus mei­ner Gast­fa­mi­lie ent­fernt. So konn­te ich den über­wie­gen­den Teil des Schul­jah­res dar­auf ver­zich­ten in den Schul­bus zu stei­gen um zum Unter­richt zu kommen.

In die­ser Regi­on der U.S.A. war die Welt noch in Ord­nung. Was nach Les­art der dor­ti­gen Gesell­schaft bedeu­te­te: Kei­ne Ras­sen­un­ru­hen, kei­ne Arbeits­lo­sig­keit, kei­ne reli­gi­ons­lo­sen Anwoh­ner - und wenn wel­che da gewe­sen wären hät­ten sie es der Mehr­heit bestimmt nicht mitgeteilt ....

Wäh­rend des Jah­res geschah dann das Ungeheuerliche:
Ein far­bi­ger Schü­ler wur­de ange­mel­det und besuch­te fort­an die Schu­le - und weil wenig über die Hin­ter­grün­de bekannt war bro­del­te die Gerüchteküche.



 
x°°y°

 

[Quel­le der Abbildung] 

Zu die­ser Zeit gab es in den Sezes­si­ons­staa­ten noch "Ras­sen­tren­nung"*, die erst 1964, dem Jahr in dem ich im Juni wie­der nach Deutsch­land zurück rei­ste, auf­ge­ho­ben wurde.

Was ist nach 50 Jah­ren "Auf­he­bung der Ras­sen­tren­nung" das Fazit?
For­mal mag es zwar Ände­run­gen gege­ben haben, von einer Gleich­be­rech­ti­gung der far­bi­gen US-Bevöl­ke­rung kann aller­dings nicht die Rede sein. Es wer­den durch unver­hält­nis­mä­ßi­ge poli­zei­li­che Über­grif­fe immer noch Schwar­ze anders behan­delt als Wei­ße (Sie­he hier­zu auch "Black Lives Mat­ter" [#Black­Li­ves­Mat­ter] & die­sen Bericht).

Das Land hat sich ver­än­dert. Ich habe mich ver­än­dert. Wie anders soll­te man die Ent­wick­lung in fünf­zig Jah­ren beschrei­ben? Das Ame­ri­ka von heu­te ist nicht mehr das Land, in das ich all die Jah­re nach mei­ner Rück­kehr wie­der rei­sen und dort leben woll­te. Das habe ich schon 1998 gemerkt, als ich zum ersten Mal wie­der mehr als ein paar Wochen Urlaub dort ver­bracht habe. 

Noch viel hef­ti­ger war der Schock als die Regie­rung Bush 2002 begann das Land in ein Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis zu ver­wan­deln, von dem die drin­nen kaum etwas merken:
Ein­tritt und Aus­gang mit
- ver­schärf­ten Personenkontrollen,
- Metalldetektoren,
- Ganz­kör­per­scan­nern und
- sicher­heits­dienst­li­cher Behand­lung inclusive
- Iris­scan und
- Fingerabdrücken.

"Land of the Free" - das war ein­mal und ist unwie­der­bring­lich ver­lo­ren .... wenn es auch den Tou­ri­sten der ADAC-geführ­ten-deutsch­spra­chi­ge-Rei­se­lei­tung-inbe­grif­fen-Tour und den Drei-Tage-Shop­ping-New-York Rei­sen­den anders erschei­nen mag.

 * Sie­he hier­zu auch fol­gen­den LINK

bookmark_borderWe're sorry - your connection has expired ....
Entschuldigung - Ihre Internetverbindung ist abgelaufen ....

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Es ist nicht leicht objek­ti­ve Daten zu den Kosten einer Inter­net­ver­bin­dung zu errech­nen - vie­le Anbie­ter, vie­le Tarif­va­ri­an­ten, noch mehr Bedin­gun­gen im Klein­ge­druck­ten. Die­se müh­sa­me Arbeit haben jetzt für das ver­gan­ge­ne Jahr wie­der eini­ge Wis­sen­schaft­ler über­nom­men. Was als Ergeb­nis her­aus­kam ist im Aus­zug unten abge­bil­det. Zwei von meh­re­ren Dia­gram­men, die schon einen Ein­druck ver­mit­teln wo das Inter­net preis­wert und schnell, wo teu­er und lang­sam ver­füg­bar ist.

Riga, Amster­dam, Buka­rest vor Berlin!
Dan­ke, Tele­kom, Voda­fone, Telefonica ....


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[Quel­le der Abbildungen] 



 
Ich emp­feh­le den Ori­gi­nal­text abzu­ru­fen und durch­zu­le­sen, da ich hier natür­lich nur einen klei­nen Aus­schnitt bespro­chen habe.

bookmark_borderAnalogie

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Freun­de bei "face­book"
sind soviel wert wie
Geld bei MONOPOLY

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"Freun­de" in der NATO und ähn­li­chen Bünd­nis­sen sind noch viel schlim­mer: Sie stel­len ein Risi­ko für Leib & Leben dar, weil sie weit­ab der Kon­flikt­her­de mit nai­vem Gemüt Fik­tio­nen ersin­nen und die­se so lan­ge wie­der­ho­len bis sie sie schließ­lich selbst glauben!

In den letz­ten Tagen habe ich die Gele­gen­heit genutzt und wie­der mal quer durch das Inter­net­an­ge­bot gele­sen .... und dabei erstaunt fest­ge­stellt, wie vie­le Infor­ma­tio­nen und in den soge­nann­ten 'main­stream' Medi­en vor­ent­hal­ten werden. 

Ein Bei­spiel ist die Ent­sen­dung von 5.000 chi­ne­si­schen Eli­te­sol­da­ten nach Syri­en auf Ein­la­dung durch die Sowjet­uni­on. Nach­dem Putin die rela­ti­ve Untä­tig­keit - oder soll­te es bes­ser hei­ßen: Ver­schlep­pung von Ergeb­nis­sen - der U.S.A. in Sachen Daesh [ISIS] sicht­bar gemacht hat, wur­de ver­sucht uns hier weis zu machen die Rus­sen rich­te­ten mehr Scha­den als Nut­zen an. Ein bil­li­ger Ver­such der Pro­pa­gan­da vom eige­nen Unver­mö­gen und der man­geln­den Ana­ly­se­fä­hig­keit der U.S.A. abzulenken.

Die Bri­sanz der Situa­ti­on liegt nicht im Ein­grei­fen der Rus­sen, son­dern in der Unbe­re­chen­bar­keit des ver­bün­de­ten Erdu­an, der in der Regi­on der­zeit unge­stört sein blu­ti­ges Geschäft der Kur­den­ver­nich­tung betreibt - es schaut nie­mand so genau hin und das nutzt er aus. Spä­ter dann wird man genau­so damit ver­fah­ren wie mit der Ver­nich­tung der Arme­ni­er: Schwamm drü­ber, ist Geschichte.

bookmark_borderSoll ich Ihnen 'mal 'was verraten?

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Zum Bei­spiel wel­ches Wort aus 2015 für mich das "Wort des Jah­res" wer­den müßte?

Homöopathieverordnungsverbot 


[Hin­ter­grund: "Bri­tish MPs say homeopa­thic reme­dies are a waste of tax­payer money."
Die Eng­län­der sind gera­de dabei ihrem natio­na­len Gesund­heits­dienst ein Ver­bot für die Ver­ord­nung von homöo­pa­thi­schen Quack-Pro­duk­ten - deren Unwirk­sam­keit sie für erwie­sen hal­ten (!) - zu ver­bie­ten. Das Geld soll für sinn­vol­le­re Din­ge aus­ge­ge­ben wer­den, wie neue Kran­ken­schwe­stern, bes­se­re Brei­ten­ver­sor­gung und kür­ze­re War­te­zei­ten durch mehr Personal].

bookmark_border.... und wer schert sich um meine Gefühle?

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.. The­se enforce­ment mea­su­res are … inten­ded to con­trol the act of cele­bra­ting Christ­mas exce­s­si­ve­ly and open­ly, which could dama­ge the aqi­dah (beliefs) of the Mus­lim com­mu­ni­ty," the Mini­stry of Reli­gious Affairs said in a state­ment explai­ning the edict that was published in the Bru­nei Times.

[Quel­le]

Über­set­zung:
"Die­se Durch­set­zungs­maß­nah­men ... wer­den zur Ein­däm­mung der exzes­si­ven und offe­nen Fei­er des Weinh­nachts­fe­stes ein­ge­führt, die den Glau­ben der mus­li­mi­schen Gemein­de zer­stö­ren könn­ten", sag­te das Mini­ste­ri­um für reli­giö­se Ange­le­gen­hei­ten in einer Ver­laut­ba­rung die den Erlaß in der Bru­nei Times erläuterte.

Das Mini­ste­ri­um in Bru­nei soll­te sich fragen:

  1. Ist der Glau­be sei­ner mus­li­mi­schen Bür­ger so schwach, dass er schon durch ande­re reli­giö­se Fei­ern ins Wan­ken gebracht wird & zer­stör­bar ist?
  2. Ist es nicht ein Zei­chen von Will­kür gegen die - oder min­de­stens Miß­ach­tung der Rech­te der - christ­li­chen Min­der­hei­ten dort?
  3. Sol­che Zei­chen von Into­le­ranz gegen 'Frem­des' las­sen den Ver­dacht auf­kom­men, dass es in ande­ren Lebens­be­rei­chen nicht viel bes­ser bestellt sein kann. Dafür spricht zudem die Ein­füh­rung der Sharia-Gesetzgebung.

Bekann­ter­ma­ßen gehö­re ich weder der einen noch der ande­ren Glau­bens­rich­tung an. Nach der Lek­tü­re sol­cher 'state­ments' durch Regie­rungs­stel­len - egal von WO auf der Welt - stel­le ich immer fest: Wir sind noch sehr weit von einem fried­li­chen Zusam­men­le­ben auf die­sem Pla­ne­ten entfernt.

Es kann & darf nir­gend­wo Auf­ga­be eines Staa­tes sein sei­nen Bür­gern eine Reli­gi­on vor­zu­schrei­ben. Genau­so­we­nig darf es sein, das Gesetz, das für alle Bür­ger gel­ten soll, von der Reli­gi­on abhän­gig zu machen. Geset­ze & Ver­ord­nun­gen müs­sen unab­hän­gig von der­glei­chen Ein­flüs­sen sein und sich an den all­ge­mei­nen Men­schen­rech­ten der UN orientieren.

bookmark_borderSammelsurium XVIII

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America at War

Wie­vie­le Jah­re schät­zen Sie, lie­be Lesen­de, waren die U.S.A. NICHT im Krieg mit 'irgend­wem & irgend­wo' auf der Welt?
Dazu gibt es jetzt Daten & eine 'time­line'

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g°°gl°

[Quel­le: www.activistpost.com]

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=> Year-by-year Time­line of America’s Major Wars (1776−2011)

147

Die Welt­wirt­schaft wird nur von einer klei­nen Zahl von Unter­neh­men - die aller­dings beachht­li­che Grö­ße oder welt­um­span­nen­de Ver­bin­dun­gen haben - gesteuert.
Ich hat­te frü­her schon die Ver­mu­tung geäu­ßert, dass es nicht die Unter­neh­men selbst sind, die sol­che Bestre­bun­gen machen, son­dern die Auf­sichts­rä­te, besetzt mit Ban­ken­ver­tre­tern. Die Kre­dit­not­wen­dig­keit für gro­ße Unter­neh­men treibt sie in Abhän­gig­kei­ten zu Geld­häu­sern. Die dann wie­der­um über Fir­men­schick­sa­le ent­schei­den:
"Plat­zen" Kre­di­te sind die Unter­neh­men fer­tig, leicht für 'klei­nes Geld' zu haben und wer sitzt da an der Quel­le, wer hat das Wis­sen und die Macht?

Richard Dawkins

Richard Daw­kins ‏@RichardDawkins [vom 20.12.2015]

All reli­gious beliefs are stu­pid. But most­ly harm­less unless their fol­lo­wers take tho­se beliefs serious­ly. Or, worse, act on them.

Über­set­zung:
Jede Art reli­giö­sen Glau­bens ist dumm. Aller­dings harm­los, solan­ge die Gläu­bi­gen die­se Reli­gi­on nicht ernst neh­men. Oder, schlim­mer, sogar danach handeln.

Da kann ich nur beipflichten.

bookmark_borderSonntag, 20.12.2015:
Wahl in Spanien
*update* (20–12-2015)

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.. Am Sonn­tag wird in Spa­ni­en ein neu­es Par­la­ment gewählt und laut vie­len Vor­her­sa­gen wird es ein histo­ri­sches Ergeb­nis geben: Wie auch schon in Por­tu­gal und in Grie­chen­land zuvor, wird das bestehen­de eta­blier­te Zwei­par­tei­en­sy­stem auf­ge­bro­chen. Seit dem Ende der Fran­co-Dik­ta­tur haben immer ent­we­der die kon­ser­va­ti­ve Part­ido Popu­lar (PP) oder die Sozia­li­sten (PSOE) das Land regiert. Mit dem Erstar­ken des vor allem in der Kri­se ent­stan­de­nen lin­ken Zusam­men­schlus­ses Pode­mos und der wirt­schafts­freund­li­chen Ciu­da­d­a­nos scheint nun alles anders .. 

[Quel­le des Zita­tes & wei­te­re Links zum Thema]

Die Spa­ni­er sind es leid von einer kor­rup­ten und men­schen­feind­li­chen Jun­ta regiert zu wer­den, einer Regie­rungs­mann­schaft, die schwar­ze Kas­sen nor­mal fin­det aus denen Bestechungs­gel­der an sie flie­ßen wäh­rend der Bevöl­ke­rung ange­tra­gen wird den Gür­tel enger zu schnal­len. Die restrik­ti­ve Gesetz­ge­bung zum Ver­samm­lungs­we­sen (Demon­stra­tio­nen) hat dem Trei­ben dann noch das "i"-Tüpfelchen aufgesetzt.

Die Umbrü­che wer­den nicht ohne Aus­wir­kung blei­ben - nicht nur in Spa­ni­en, son­dern auch in ganz Europa:
Die Austeri­täts­po­li­tik, der Aus­ver­kauf von staat­li­chen Unter­neh­men an Geld­an­le­ger (bei uns frü­her auch schon mal als "Heu­schrecken" bezeich­net) hat ein Aus­maß erreicht, das selbst abge­brüh­ten Wirt­schafts­fach­leu­ten den Atem stocken läßt.
Die Prei­se für Was­ser, Abwas­ser, Strom sind so hoch, dass sie vie­ler­orts die Miet­prei­se über­tref­fen. Und das bei einer Arbeits­lo­sig­keit von mehr als 20% (jün­ge­re Arbeits­su­chen­de 25 mehr als 45%). Gäbe es nicht ein funk­tio­nie­ren­des System der gegen­sei­ti­gen Hil­fe für Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge, so wären die Aus­wir­kun­gen noch viel här­ter - und die Stim­mung wohl noch bri­san­ter als der­zeit zu beob­ach­ten ist. 
1. [Sie­he hier­zu auch => LINK; Eng­lisch]
 
2. [Ich wer­de zum Wahl­aus­gang anfangs der Weih­nachts­wo­che berichten]
 
3. El Pais (Eng­lish)

4. C. Valen­cia

5. The Spain Report (Eng­lish)

bookmark_borderSelten ....

b°g br°th°r
Screen­shot aus Wis­sens­kü­che

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Sel­ten kom­men spe­zi­fisch "bio­lo­gi­sche" Grund­satz­fra­gen in den Blogs zur Spra­che. Was wohl an der erstens gerin­gen Zahl von blog­gen­den Bio­lo­gen aus der sowie­so schon gerin­gen Zahl an Bio­lo­gen ins­ge­samt zu erklä­ren ist. Zwei­tens sind ja häu­fig zum Ver­ständ­nis sol­cher Fra­ge­stel­lun­gen min­de­stens durch­schnitt­li­che Fach­kennt­nis­se nötig, was von brei­ten Leser­krei­sen nicht erwar­tet wer­den kann. Dies um so weni­ger, als die Poli­tik seit Jah­ren gera­de den natur­wis­sen­schaft­li­chen Fächern/Themen im Cur­ri­cu­lum immer weni­ger Raum zugesteht.

Bei sol­chen Vor­aus­set­zun­gen läßt es auf­hor­chen wenn eine Bio­lo­gin* mit Titeln wie "Hat Höcke recht, aber wir dür­fen es nicht sagen?" [sie­he Text­aus­zug oben] oder "Masern: Wie wär’s, wenn wir erst­mal damit anfan­gen, die Impflücken der Impf-Befür­wor­ter zu schlie­ßen?" oder kri­ti­schen Kom­men­ta­ren wie zu die­sem The­ma: „Der Tod kommt mit dem Wind“ bloggt.
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Was wei­ter in dem als screen­shot dar­ge­stell­ten Arti­kel steht spricht mir aus der Seele:
Die Ver­ein­nah­mung der Bio­lo­gie, ins­be­son­de­re der Gene­tik, für ideo­lo­gi­sche Zwecke - bei gleich­zei­ti­ger Ver­zer­rung der wah­ren Befun­de ja nach poli­ti­scher Oppor­tu­ni­tät - ist zwar weit ver­brei­tet, hat aber bedau­er­li­cher­wei­se kein trag­fä­hi­ges, fach­lich sau­be­res Fundament.

Die Ver­zer­rung der gene­ti­schen Erkennt­nis­se in eine "Ras­sen­ideo­lo­gie" einer­seits, und die Leug­nung aller Ver­schie­den­heit und Indi­vi­dua­li­tät von der lin­ken Sei­te des poli­ti­schen Spek­trums sind mir gleich ver­däch­tig und sie ent­spre­chen kei­nes­falls dem, was von Sei­ten der Bio­lo­gie erforscht und ver­öf­fent­licht ist.

Es feh­len die soge­nann­ten "Quer­den­ker" - Men­schen, die sich von ideo­lo­gi­schen Dog­men nicht ein­neh­men las­sen und auf Feh­ler im Den­ken der Ideo­lo­gen hin­wei­sen. Von den weni­gen Per­so­nen die dazu in der Lage sind über­grei­fend zu den­ken ist wie­der­um eine gro­ße Zahl zu vor­sich­tig der­glei­chen zu ver­tre­ten. Weil das kei­ne Freun­de schafft und viel Über­zeu­gungs­ar­beit erfordert.

Vie­le Arti­kel von Frau Adam-Rad­ma­nic sind da eine her­vor­he­bens­wer­te Aus­nah­me. Aller­dings schießt auch sie an man­chen Stel­len über das Ziel hin­aus und ver­tei­digt - zuge­ge­ben mit sach­lich fun­dier­ten Argu­men­ten - die Übel­tä­ter, die es treff­lich ver­ste­hen sich der wil­li­gen Wis­sen­schaft­ler zu bedie­nen, die für ein ange­mes­se­nes Hono­rar schon mal 'Fün­fe-gera­de-sein' lassen.

Was Gen-ver­än­der­te Sor­ten lang­fri­stig bewir­ken und wie sie gan­ze Land­stri­che ver­än­dern, schon durch ihre höhe­re Wirt­schaft­lich­keit bei groß­flä­chi­gem Anbau, das läßt sich in Stu­di­en nicht erfas­sen. Wohl aber beob­ach­ten, wie z.B. in Indi­en, wo der­glei­chen Vor­ge­hen einer­seits die Bau­ern ver­ar­men ließ und ande­rer­seits bewie­sen wer­den konn­te, dass die blu­mi­gen Wer­be­aus­sa­gen der Gen-Saat­gut & -Insek­ti­zi­d/-Her­bi­zid Pro­du­zen­ten nicht ein­mal annä­hernd der Wahr­heit ent­spra­chen. Ein groß ange­leg­ter Feld­ver­such, der bestimmt nicht zu Gun­sten der Indu­strie ausging.

Kurz gesagt:
Bei allem Wil­len zu rei­ner Wis­sen­schaft darf man dar­über nicht ver­ges­sen das Umfeld zu sehen und einen Abgleich zwi­schen wis­sen­schaft­li­chem Befund und tat­säch­li­cher Aus­wir­kung in der prak­ti­schen Anwen­dung zu beob­ach­ten und in die Über­le­gun­gen ein­zu­be­zie­hen. Moral ist etwas, was Groß­kon­zer­ne ganz zuletzt inter­es­siert - aber das wird Frau Adam-Rad­ma­nic bestimmt irgend­wann noch erkennen. 

*[Was mir weni­ger gefällt ist die kaum ver­steck­te Wer­bung für Bücher & Gerät­schaf­ten, aber schließ­lich müs­sen alle außer den Rent­nern an ihren 'Brot­er­werb' den­ken; wesent­lich ist dabei, dass in der Sache kei­ne Kom­pro­mis­se wegen des gleich­zei­ti­gen finan­zi­el­len Aspek­tes gemacht wer­den. An die­ser Stel­le beschli­chen mich Zwei­fel, ob die Wis­sen­schaft­lich­keit nicht auch manch­mal wie ein Schild vor­an­ge­tra­gen wird - und damit unbe­que­me prak­ti­sche Aspek­te bei­sei­te gescho­ben wer­den. Das Geld kommt schließ­lich von der Indu­strie, nicht von deren Kritikern.]