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bookmark_borderDie auch ...?

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Mitt­ler­wei­le ist ja bekannt, dass wir von allen mög­li­chen Insti­tu­tio­nen rund um die Welt aus­ge­späht wer­den. Unse­re Regie­rung schweigt zu die­sem Skan­dal, wie­gelt ab oder tut die Tat­sa­che als "alter­na­tiv­los" ab.

Nun gibt es seit eini­ger Zeit in den U.S.A. Bewei­se dafür, dass die dor­ti­gen Tele­fon­ge­sell­schaf­ten ihre Kun­den­da­ten - zusam­men mit der Inter­net­nut­zung die­ser Kun­den - kom­pri­miert an Wer­be­un­ter­neh­men ver­kauft haben. Der Sturm der Ent­rü­stung hat nun eine der Gesell­schaf­ten - AT&T - dazu gebracht die ange­häng­ten 'track­ing number(-s)' weg­zu­las­sen. Ande­re Gesell­schaf­ten zei­gen kei­ne Nei­gung dazu ihre ille­ga­len Prak­ti­ken einzustellen.

Nun sind die Ame­ri­ka­ner in Sachen Daten­schutz eher wie stau­nen­de klei­ne Kin­der und hin­ter­fra­gen in Mas­se sel­ten was irgend­wer mit ihren Daten tut, des­we­gen bleibt die Tat­sa­che doch suspekt.

Wie sieht das hier­zu­lan­de aus? Das fra­ge ich mich seit­dem ich davon gele­sen habe. Die "übli­chen Ver­däch­ti­gen" sind natür­lich die gro­ßen Gesell­schaf­ten wie T-Com, voda­fone und 1&1. Das exkul­piert aber nicht auto­ma­tisch die klei­nen Betrei­ber, oft ja auch nur Toch­ter­ge­sell­schaf­ten der Großen.

Ich bin gespannt was wir in der Zukunft über die hie­si­gen Tele­fon­ge­sell­schaf­ten erfah­ren werden. 

bookmark_borderBegrifflichkeiten ....

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- 1 - 

Man­cher selbst­er­nann­te "Phil­an­throp" ent­puppt sich in Wahr­heit als "Mis­an­throp", weil die Absicht, die hin­ter den Äuße­run­gen steht, auf einen mie­sen Cha­rak­ter ver­weist. Süf­fi­sant wer­den Frech­hei­ten als Abwä­gung zwi­schen den Äuße­run­gen Drit­ter getarnt - es haben ja Ande­re gesagt.

- 2 - 

Bau­ern­mä­del mit Bau­ern­bei­spiel - einen "Stin­ke­fin­ger" zu zei­gen ist kei­ne "eige­ne Waf­fe", das ist schlicht Über­schrei­ten der Gren­ze zur Belei­di­gung. Und dann noch der Sei­ten­hieb auf mei­nen Namen. Das ken­ne ich seit mei­ner Schul­zeit. Neid frißt See­le auf, dabei wäre sie doch so gern auch eine Frau-von-und-zu-irgend­was, was ist egal, Haupt­sa­che "von" .... alles bes­ser als "Bau­ern­tram­pel".

bookmark_borderManchmal ....

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.... schau­keln sich - bekann­ter­ma­ßen - in Blogs die Emo­tio­nen auf und die Dis­kus­si­on in den Kom­men­ta­ren ent­gleist. Ganz so wie im rich­ti­gen Leben wer­den hef­ti­ge Vor­wür­fe aus­ge­kramt, und der ein­zi­ge Unter­schied ist dann, dass es nicht zu einer tät­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung kom­men kann ....

Neu­lich las ich einen gelun­ge­nen Satz zu einem The­ma das mir schon öfter vor­schweb­te wenn es wie­der mal hef­tig wurde:

Immer­hin gehört zum Blog­gen mehr
als zum Kom­men­tie­ren in ande­rer Leu­te Blogs.

[Quel­le: gnad­drig ad libi­tum]
(Hin­weis @ Frau iGing: Sie sind aus­drück­lich ausgenommen!)

Den Satz fand ich des­we­gen so geni­al, weil es der Wirk­lich­keit entspricht:
Als Blog­schrei­ber steht man jeden Tag erneut vor der Fra­ge was wohl für die Lesen­den inter­es­sant und des Lesens wert sein könn­te - und manch­mal trifft man das auf den Punkt, manch­mal eben dane­ben .... denn wer ein Blog schreibt hat auch gute und schlech­te Tage, so wie alle ande­ren Menschen.

Da trifft es umso här­ter, wenn ein Bei­trag 'nie­der gemacht' wird, wenn die Kri­tik mit der gro­ßen Keu­le vor­ge­bracht wird. Selbst­ver­ständ­lich muß Kri­tik sein, genau­so wie eine Dis­kus­si­on von gegen­tei­li­gen Mei­nun­gen - nur sach­lich soll­te es bleiben.

Die Leser soll­ten auch 'mal dar­an den­ken sich zu über­win­den und ein paar Wor­te zum Arti­kel schrei­ben. Das hilft min­de­stens eine Ten­denz zu erken­nen WIE der jewei­li­ge Bei­trag auf­ge­nom­men wurde.

Ein paar Sät­ze nur.
Wie wär's?

bookmark_border" .. another instance of mistaking
correlation for causation .. "

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" .. ano­ther instance of mista­king cor­re­la­ti­on for causation .. "
heißt übersetzt:
" .. ein wei­te­res Bei­spiel für Ver­wechs­lung von Kor­re­la­ti­on* und Kausalität** .. "

Das ist eine der Aus­sa­gen, die offen­bar nur weni­ge Men­schen zuord­nen - weil die Ver­mi­schung viel ein­fa­cher ist als die kla­re Dif­fe­ren­zie­rung bei­der Überlegungen.

War­um Ver­wir­rung ent­steht ist schnell gesagt:
Bei ober­fläch­li­cher Betrach­tung sind schein­ba­re Bezü­ge vor­han­den - die aller­dings bei genaue­rer Betrach­tung kei­ne sind.

Dazu ein Beispiel:
Frau Mei­er hat eine Katze.
Die Kat­ze hat etwas Unver­träg­li­ches gefressen.
Drau­ßen ist schlech­tes Wet­ter, es stürmt, blitzt und donnert
Die Kat­ze erbricht das Fressen.

Frau Mei­er sagt:
Immer wenn drau­ßen schlech­tes Wet­ter ist muß mei­ne Kat­ze brechen.

An die­sem Bei­spiel erkennt man sofort:
Es ist eine Kor­re­la­ti­on, kei­ne Kau­sa­li­tät gege­ben, denn die Kat­ze bricht nicht weil es blitzt und don­nert, son­dern weil sie etwas Fal­sches gefres­sen hat.

Schwie­ri­ger wird es schon im fol­gen­den Beispiel:
Frau Mei­ers Kat­ze hat etwas Fal­sches gefres­sen. Es geht ihr gar­nicht gut. Frau Mei­er gibt ihr ein Medikament.
Der Kat­ze geht es nach eini­ger Zeit wie­der besser.

Frau Mei­er sagt:
Das Medi­ka­ment hat mei­ner Kat­ze geholfen.

Der durch­schnitt­li­che Mensch schließt nun - genau­so wie Frau Mei­er - dass es der Kat­ze des­we­gen bes­ser geht weil sie das Medi­ka­ment bekom­men hat. 

Das ist aller­dings ein Trugschluß.
Denn ein Beweis ist es nicht. 

Es ist eine Kor­re­la­ti­on, kei­ne Kau­sa­li­tät - es könn­te genau­so­gut sein, das es der Kat­ze auch ohne Medi­ka­ment bald bes­ser gegan­gen wäre.

Wie kann man das Dilem­ma lösen?
Um einen Beweis für die Wirk­sam­keit des Medi­ka­men­tes zu füh­ren müß­te eine Ver­suchs­rei­he ange­legt wer­den in der ganz vie­le Kat­zen unter kon­trol­lier­ten Bedin­gun­gen unter­sucht wür­den. Eine Hälf­te der Kat­zen müß­te so behan­delt wer­den, dass sie Krank­heits­sym­pto­me zei­gen, die ande­re Hälf­te der Kat­zen ist die "Kon­troll­grup­pe".

Bei­de Grup­pen bekom­men dann das Medi­ka­ment und man schaut sich das Ergeb­nis an. Aus den gefun­de­nen Daten läßt sich errech­nen ob es eine Wir­kung des Medi­ka­men­tes gibt oder nicht.

Erst dar­aus kann eine Kau­sa­li­tät bewie­sen wer­den - alle ande­ren Annah­men sind nur unbe­wie­se­ne Kor­re­la­tio­nen und damit "Mei­nung", nicht "Wis­sen­schaft"!

 ・  ⚫  ・ 

* Wiki­pe­dia sagt dazu [Zitat]:
" .. Eine Kor­re­la­ti­on beschreibt eine Bezie­hung zwi­schen zwei oder meh­re­ren Merk­ma­len, Ereig­nis­sen, Zustän­den oder Funk­tio­nen. Zwi­schen Merk­ma­len, Ereig­nis­sen oder Zustän­den braucht kei­ne kau­sa­le Bezie­hung zu bestehen: man­che Ele­men­te eines Systems beein­flus­sen sich gegen­sei­tig nicht; oder es besteht eine sto­cha­sti­sche (= vom Zufall beein­fluss­te) Bezie­hung zwi­schen ihnen .. "

** Wiki­pe­dia sagt dazu [Zitat]:
" .. Kau­sa­li­tät (lat. cau­sa „Ursa­che“) ist die Bezie­hung zwi­schen Ursa­che und Wir­kung oder „Akti­on“ und „Reak­ti­on“, betrifft also die Abfol­ge auf­ein­an­der bezo­ge­ner Ereig­nis­se und Zustän­de. Oder: Ein Ereig­nis oder der Zustand A ist die Ursa­che für die Wir­kung B, wenn B von A her­bei­ge­führt wird .. "

bookmark_border*nerv* *tob* *kreisch*

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Die Titel­zei­le ent­hält eini­ge der laut­ma­le­ri­schen Wor­te die in den frü­hen Micky Maus-Aus­ga­ben benutzt wurden.
Es gibt Situa­tio­nen in denen ich mich an die­se Wor­te erin­ne­re - und ich glau­be mich eben­so zu erin­nern, dass es 'Onkel Dago­bert' war der sie zuerst benutzte.

Genau­so gibt es Situa­tio­nen, in denen ich selbst die­se Wor­te vor mich hin murm­le: Wie zum Bei­spiel wenn ich mei­nen Mail-Ord­ner auf­ma­che und mir schon wie­der ein Mail von

allpostersemail@em.allposters.com

ent­ge­gen­springt. Die Leu­te bei "http://www.allposters.de" den­ken wahr­schein­lich "Ste­ter Trop­fen höhlt den Stein!" und erwar­ten dem­nächst eine grö­ße­re Bestel­lung von mir. Anders ist es kaum zu erklä­ren, dass ich Tag für Tag von denen ein Mail mit Pro­mo-Code erhalte.

Aber wis­sen Sie was?
Bei mir bewir­ken die­se Mails genau das Gegenteil:

Wenn ich es irgend­wie hin­be­kom­men kann wer­de ich dort nie wie­der bestel­len. Weil mich der täg­li­che *Bla-bla-Vor­trag* nervt.

*doing, doing, doing*
*Ächz, Stöhn, Hust*

bookmark_borderSehr geehrter Herr Bundespräsident,

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erklä­ren Sie mir doch bit­te mal wie ihre Anspra­che zur Gefahr für die Demo­kra­tie durch "Die Lin­ke" als Regie­rungs­par­tei in Thü­rin­gen mit der Wel­le von DDR-Fern­seh­schund im Pro­gramm der zwangs­wei­se finan­zier­ten Fern­seh­an­stal­ten paßt:

Poli­zei­ruf 110 aus DDR-Pro­duk­ti­on vor der Wen­de, DDR-Sport­ler-För­de­rung mit eupho­ri­schem Lob und unter Aus­las­sung der gesund­heit­li­chen Schä­den bei den Ath­le­ten durch 'doping', DDR Jun­gend­or­ga­ni­sa­tio­nen, So war das Leben in der DDR, DDR-Ver­sor­gungs­la­ge .... usw.
[Link führt zu kom­men­den Sen­dun­gen, die Dich­te ent­spricht dem, was in den ver­gan­ge­nen Wochen schon gesen­det wurden].

"Es war dem Staat (DDR) als sol­chem wich­tig, dass sei­ne Sport­ler erfolg­reich waren" - sowas wird unwi­der­spro­chen im Fern­se­hen verbreitet.

Die "Lei­stung" der DDR-Füh­rung wird gelobt - und kein Kom­men­tar dazu, dass es sich um einen "Unrechts­staat" gehan­delt hat. Aber in Thü­rin­gen ist "Die Lin­ke" schon eine Gefahr weil es bei ihr Mit­glie­der gibt die genau die­se Aus­sa­ge nicht tref­fen wollen.

Das ver­ste­he wer will, ich ver­ste­he es nicht.

bookmark_border(K)ein Wort zum Sonntag

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Aus­gangs­punkt war ein Zitat in einer Sen­dung im Fern­se­hen das etwa lautete:

.. Zwi­schen uns und dem Tod steht nur die Eltern­ge­nera­ti­on - und wenn die weg ist wird uns bewußt, dass wir die Näch­sten sein wer­den! ..

Danach hat­te ich gesucht, denn es war aus dem Zusam­men­hang deut­lich gewor­den, dass es sich hier­bei um ein Zitat gehan­delt haben muß­te. Zwar ist das Zitat nicht wört­lich im Text von Caro­li­ne Y. Robert­son-von Tro­tha * zu fin­den, aber doch annä­hernd ähn­lich for­mu­liert. Die Autorin legt eine umfas­sen­de, akri­bisch aus­ge­ar­bei­te­te und aus­ge­feil­te Dar­stel­lung zur heu­ti­gen gesell­schaft­li­chen Sicht des Todes vor. Schlüs­sig, logisch, empfehlenswert!

Nun will ich es nicht allei­ne bei der - sehr per­sön­li­chen - Bewer­tung des Tex­tes belas­sen, son­dern eini­ge Gedan­ken hinzufügen.

Schon die Beschäf­ti­gung mit Tod und Ster­ben wird von der älte­sten Gene­ra­ti­on viel stär­ker ver­drängt als dies je zuvor der Fall war.

Das steht in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit den ver­bes­ser­ten medi­zi­ni­schen und sozia­len Bedin­gun­gen, deren posi­ti­ve Sei­ten die­se Gene­ra­ti­on - teil­wei­se auf Kosten der nach­fol­gen­den Alters­grup­pen - heu­te noch genießt. Wer sich um sei­ne 'festen Kosten' kei­ne Sor­gen zu machen braucht und dar­über hin­aus über 'flüs­si­ges Geld' ver­fügt wird leicht ver­ges­sen, öfters auch ver­drän­gen (!) wie es um die steht, die als "jün­ge­re Gene­ra­ti­on" die Ein­künf­te die­ser 'Nutz­nie­ßer' erwirtschaften. 

Erst vor kur­zer Zeit konn­te ich beob­ach­ten wie mit dem Tod in die­ser älte­sten Bevöl­ke­rungs­grup­pe - zugleich sozi­al inso­weit pri­vi­le­gier­ten Grup­pe, als sie sich meh­re­re Auf­ent­hal­te im Aus­land und auf pau­schal ange­bo­te­nen Rei­sen zugleich inner­halb eines Jah­res lei­sten kann - umge­gan­gen wird:

Einer aus der "Gemein­schaft" ver­starb inner­halb weni­ger Mona­te nach Krebs­dia­gno­se. Schon ein hal­bes Jahr danach wird kaum noch ein Gedan­ke dar­an 'ver­schwen­det'. Man geht sei­nen übli­chen Zer­streu­un­gen nach. Der Ver­stor­be­ne wur­de bei der Beer­di­gung beglei­tet. Pflicht laut gesell­schaft­li­cher Kon­ven­ti­on erfüllt!
Das war aber zugleich ein Abschluß, das Geden­ken redu­ziert sich fort­an auf Neben­sät­ze in der Alltagskonversation.

Die oft zitier­te "Ver­gäng­lich­keit" ist offen­bar. Nicht nur der Leib zer­fällt in sei­ne ato­ma­ren Bestand­tei­le und fließt so wie­der in den natür­li­chen Kreis­lauf ein, son­dern auch die Erin­ne­rung zer­fließt wie Nebel­schwa­den im Wind und man geht zur All­tags­ge­schäf­tig­keit über ....

Das, was wir uns als Indi­vi­du­um wün­schen, wür­dig zu ster­ben und lan­ge erin­nert zu wer­den, hat in der schnellebi­gen Gesell­schaft kei­nen Bestand mehr. Die Jün­ge­ren müs­sen 'schaf­fen', da bleibt kei­ne Zeit mehr Tra­di­ti­on und Erin­ne­rung zu pflegen. 

Was nicht bei 'face­book' und 'twit­ter' the­ma­ti­siert wird exi­stiert nicht - "up,up, and away" - das war's dann ....

Der Tod ist nichts als der Tod.
[Phil­ip Roth]

* Ist der Tod bloß der Tod? Tod und Ster­ben in der Gegen­warts­ge­sell­schaft – ein the­ma­ti­scher Umriss

Sie­he hier­zu noch:
1.
Der Tod ist gewiss, die Stun­de ungewiss ....
2.
Wenn der Tag gekom­men ist 
3.
Kein 'Ent­kom­men' ....

bookmark_borderLachnummer(-n)

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Der Tobi (Tobi­as) enga­giert sich mit "Zero­Ma­cho" für Frauenerechte.
Aber Hallo!
Der 'neue' Mann
- ist sensibel
- hört zu
- lebt Gleichberechtigung
- macht Hausarbeit
- hat Respekt vor Frauen
[via "Frau-TV"; (ab 20m00s)]
Für mich hört sich das so an, als ob end­lich Nor­ma­li­tät ein­keh­ren könn­te und alle bier­sau­fen­den, fuß­ball­schau­en­den, sack­krat­zen­den, rülp­sen­den und fur­zen­den Deutsch­män­ner - end­lich - zur Zivi­li­sa­ti­on bekehrt werden.

Die Ursu­la (von der Ley­en) enga­giert sich für mehr sozia­le Lei­stun­gen bei der Bun­des­wehr - wie­der mal. Weil es mit dem Groß­ge­rät nicht so gut klappt muß eine Ablen­kung her. Die Pres­se ist auch wil­lig dar­auf angesprungen ....

Der aus Bay­ern stam­men­de Herr Dob­rindt enga­giert sich für ein Maut-Kon­zept das lt. Fach­leu­ten schon im Ansatz teu­rer sein könn­te als sein Ertrag - ein, sagen wir es auf baye­risch: "nutz­lo­ser Ban­kert" der da das Licht der Welt erblicken soll - zugleich ein wei­te­rer Beweis dafür, dass Poli­tik nicht unbe­dingt etwas mit Ver­nunft oder gei­sti­ger Gesund­heit zu tun haben muß.

Der Deutsch­land­funk enga­giert sich mit sei­nen Pro­gram­men für:
Den­ken - Füh­len - Wissen
Toll, ist doch bes­ser als
Lee­re - Stumpf­sinn - Unwissen,
aber das taugt natür­lich weni­ger als 'tag line' ....
Gut, dass wir nun end­lich wis­sen wofür Gebüh­ren ver­langt werden.

bookmark_borderSpitzentechnologie

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Gera­de [Nacht vom 28. auf den 29.10.14] bekam ich eine "Eil­mel­dung" per E-Mail in der vom crash der letz­ten Rake­te berich­tet wur­de die 5000 (Am.) Pfund Last zur Raum­sta­ti­on brin­gen soll­te [Unman­ned Ant­ares Rocket Explo­des Short­ly After Take­off].

Glück­li­cher­wei­se sind kei­ne Men­schen zu scha­den gekom­men weil es sich um eine 'unbe­mann­te' Mis­si­on handelte.

Es ist aller­dings ein erneu­tes Zei­chen für die Gren­zen der Tech­nik - obwohl Viel erreicht wur­de, wenn man dar­an denkt, dass eine Raum­sta­ti­on seit Jah­ren die Erde umkreist und dort wesent­li­che Infor­ma­tio­nen für spä­te­re, wei­ter ins All füh­ren­de Mis­sio­nen gewon­nen werden.

Im Gegen­satz zu son­sti­gen "Ver­kehrs­mit­teln" ist die Rate der miß­glück­ten Flü­ge noch zu hoch und die Quo­te an getö­te­ten Astro­nau­ten - min­de­stens nach mei­ner Auf­fas­sung - eben­falls. Bevor wei­te­re Anstren­gun­gen für noch spek­ta­ku­lä­re­re Raum­flü­ge unter­nom­men wer­den soll­ten bes­ser die noch bestehen­den tech­ni­schen Män­gel aus­ge­merzt werden.

bookmark_borderNeulich ....

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Neu­lich hat­te ich vom ersten eige­nen "smart­phone" berich­tet. Mitt­ler­wei­le habe ich mich ein wenig damit ver­traut gemacht und weiß nun, wie Din­ge zu instal­lie­ren bzw. abzu­stel­len sind. 

Was mich aber wirk­lich auf­bringt ist die All­ge­gen­wär­tig­keit von Goog­le. Egal was man mit dem Tele­fon machen will:
Goog­le ist immer dabei und Goog­le weiß was ich mit dem Tele­fon mache, weiß wo ich mich auf­hal­te - und das auch ohne mein Zutun!

Goog­le+ darf ALLES:
- Tele­fon­sta­tus & Iden­ti­tät abrufen
- Bil­der & Vide­os aufnehmen
- Audio aufnehmen
- Genau­er Stand­ort bzw. unge­fäh­rer Standort
- Im sozia­len Stream lesen, schreiben
- Kon­tak­te ändern, lesen
- Kon­takt­da­ten & -kar­ten ändern ....
und so wei­ter, es fol­gen noch vie­le wei­te­re Erlaubnisbereiche.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

So schlimm hat­te ich es mir nicht vorgestellt.
Ich bin rich­tig schockiert.
Und sehr ärgerlich.
 ∙ ▪  ▪ ∙ 

Außer­dem hat­te ich jede Form von 'down­load' über die SIM-Kar­te abgeschaltet:
Trotz­dem war ein (vor­sorg­lich klein gehal­te­nes!) Gut­ha­ben inner­halb von 20 Tagen völ­lig auf­ge­braucht. Nicht für Tele­fon­ge­sprä­che, wohl­ge­merkt, son­dern für irgend­et­was im Hin­ter­grund - was es war kann ich nicht fest­stel­len. Das kann natür­lich dar­an lie­gen, dass ich mich noch nicht so gut auskenne.

Aller­dings habe ich den Ver­dacht, dass es mit Absicht sehr gut ver­steckt wird* um einen ste­ten Fluß von Ein­künf­ten für die Tele­fon­ge­sell­schaf­ten zu gene­rie­ren, denn die Mas­se der "android"-Telefone wird ja - anders als mein Tele­fon - nicht mit 'prepaid'-Karte son­dern Ver­trag betrieben.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

* Die­ser Ver­dacht ist durch­aus begründet.
Vie­le der Ein­stell­mög­lich­kei­ten sind zuerst mal nicht leicht zu fin­den, son­dern in der drit­ten und vier­ten Ebe­ne von Menüs 'ver­steckt'; zudem gibt es kei­ne gene­rel­le Abschal­tung von Daten­wei­ter­ga­be - rich­tig nut­zer­freund­lich wäre das schon: ein Knopf, ein Schie­be­schal­ter reich­te schon um das zu bewerk­stel­li­gen. Da es nicht vor­han­den ist wird es Absicht sein. Wenn nicht Absicht kommt noch Nach­läs­sig­keit in Fra­ge, dage­gen spricht aller­dings die anson­sten durch­dach­te Struktur.

bookmark_border"Normalität"

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Irgend­wie "anders" zu sein ist offen­bar eine For­de­rung der Zeit.

Wer tra­di­tio­nel­le Fami­lie bestehend aus Vater, Mut­ter, Kind(-ern) - und zwar genau von die­sem Vater und die­ser Mut­ter für 'rich­tig' hält kommt schon mit der Mehr­heit der Bevöl­ke­rung in Kon­flikt. Die näm­lich besteht zum über­wie­gen­den Teil aus soge­nann­ten "Patchwork"-Familien:
Bunt zusam­men­ge­wür­fel­te Kon­stel­la­tio­nen von Män­nern und Frau­en, gemischt- oder gleich­ge­schlecht­lich, bei denen weder Kin­der noch Eltern ver­wandt sein müs­sen - es manch­mal den­noch sind - und trotz­dem als "Fami­lie" gel­ten. Ich fän­de den Begriff "Zweck­ge­mein­schaft" oder "Lebens­ge­mein­schaft" dafür treffender.

Schon die­se paar Gedan­ken im vor­he­ri­gen Absatz ber­gen die Gefahr sich ins tota­le gesell­schaft­li­che Aus zu kata­pul­tie­ren. Dabei ist es völ­lig egal ob ich das etwa - trotz mei­ner Beden­ken - als die per­sön­li­che Ent­schei­dung der Betref­fen­den akzep­tie­re. Allein die Kri­tik an der Ver­wen­dung des Begrif­fes reicht für man­che Leu­te schon.

Sei's drum.
Ich muß­te das 'mal loswerden.

bookmark_borderKeine Sorge ....

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.... ist so groß wie die Sor­ge um Kinder.
Egal wie erwach­sen sie sind.
Auch wenn sie schon selbst Kin­der haben hört es nicht auf.

Kin­der benut­zen manch­mal nicht die Lebens­er­fah­rung der Eltern, das macht Eltern unru­hig - und doch wis­sen sie:
Man­che Erfah­run­gen müs­sen Kin­der selbst machen!

[Nur mal so, kein 'aktu­el­ler' Anlaß]