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Bei RA Stadler gibt es stets fundierte Informationen zu lesen - so wie heute zum Thema "Acht Mythen zur Vorratsdatenspeicherung". Wer sich bereit machen will über das Thema "Vorratsdatenspeicherung" mit Zweiflern oder Befürwortern zu diskutieren findet in dem verlinkten Beitrag gute Argumente.
Kategorie: Andernorts
bookmark_borderSo geht's ....
" .. American Meb Keflezighi Wins Boston Marathon .. "
Was bei und fast ausschließlich im Fußball üblich ist hat in Amerika Methode:
Man vereinnahmt Ausländer als "Amerikaner" und schwupps! steht wieder ein "Amerikaner" an der Spitze der CIA-Statistik der besten Athleten der Welt.
The 'American Way', in der Tat ....
bookmark_borderWieder "online" ....
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Dank einer freundlichen Nachbarin, die zudem auch noch in der Lage ist fast verständlich Englisch zu sprechen - eine Besonderheit hierzulande - habe ich wieder Internet zur Verfügung. Bis meine eigene Leitung geschaltet ist kann es noch ein wenig dauern. Aber bekanntlich will "gut Ding" Weile haben ....
bookmark_border» Hinweis «
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... in eigener Sache
Ich bin - wo auch sonst? - den überwiegenden Teil des Jahres im Ausland. Es ist wärmer, preiswerter & die Menschen können auch mal lachen. Dort wechsle ich gerade von einem temporären in ein stationäres Domizil.
Was schon bei uns in Deutschland - wo ALLES bürokratisiert geregelt ist - schwierig & langwierig werden kann, ist es hier noch ein wenig komplizierter und langwieriger.
Einerseits macht das gerade den besonderen Charme der Südeuropäer aus, andererseits ist es natürlich manchmal nervig, wenn Termine nicht eingehalten werden und Versprechen schon garnicht. Oder erst nach mehrfacher Erinnerung.
Alles in allem läuft es aber bisher erstaunlich reibungslos.
Nur die Sache mit Internet & Telefon gestaltet sich komplizierter als gedacht, eher so wie beim "Hauptmann von Köpenick", aber ich bin unverzagt & voll Erwartung auf das - hoffentlich positive - Endergebnis.
bookmark_border21. Jahrhundert ....
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.... und im Staat Arizona / U.S.A. wurde in letzter Minute durch ein Veto der republikanischen Gouverneurin Jan Brewer ein Gesetz verhindert, dass es Geschäftsleuten erlaubt hätte bestimmte Kunden nicht mehr zu bedienen - weil sich besagte Geschäftsleute durch diese Kunden " .. in ihrer Religionsausübung behindert sähen .. ".
Es geht wohl im Kern um den (verlorenen) Kampf der Rechten gegen die Homosexualität, den sie auf diesem Wege noch zu gewinnen trachteten.
"Religionsfreiheit" als Instrument zur Unterdrückung andersartiger Lebensentwürfe - ein Trauerspiel.
Namhafte Firmen und sogar einige führende Republikaner (aus deren Reihen die Initiative zu der Gesetzgebung hervorging) hatten die Gouverneurin gedrängt ein Veto dagegen einzulegen.
So weit so gut.
Allerdings sind in weiteren Staaten der U.S.A. ähnliche Gesetze in Vorbereitung. Das ist ein Armutszeugnis für das "Land of the Free" und wäre ein Triumph für die bigotten Religionsfanatiker - wenn es dazu käme.
bookmark_borderWissenschaft & Erfolgsmessung
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Wenn es um Erfolgsmessung geht werden die meisten festangestellten Universitätslehrer (Professoren, aber auch die nachgeordneten Chargen) leicht nervös und reagieren gereizt - wie kann es das profane Volk wagen die Qualität ihrer Lehre zu untersuchen? Oder gar, noch viel unverschämter, in Zweifel ziehen?
Aus meiner eigenen Erfahrung in Amerika wundert mich das Verhalten hierzulande sehr. Eine Bewertung der Qualität der Lehre, meiner Arbeit, durch Kollegen und Studenten war mir sogar Recht. Wie sonst hätte ich erkennen sollen ob das, was ich unterrichte, ausreichend in das Fachgebiet eingebettet ist und die Erwartungen der Kollegen & Studenten nach Methode und Tiefe erfüllt?
Singuläre Themen die nirgendwo Bezug haben mögen zwar vom rein akademischen Standpunkt her interessant sein, sind aber manchmal für eine Gesamtschau des Fachgebietes nutzlos. Studenten erwarten Orientierung, denn sie überschauen noch nicht wohin sie das jeweilge Thema einordnen müssen. Sie können aber Auskunft darüber geben, ob sie aus einer Veranstaltung Kenntnisse erworben haben - oder nicht. Oder ob die Methode passend war, weil sie das Verständnis gefördert hat.
Die Kollegen hingegen können die Inhalte einordnen und entscheiden, ob der Anspruch angemessen ist. Deswegen ist ihre Stellungnahme dazu ebenso wichtig wie notwendig.
Aus beiden Bewertungen ergibt sich demnach eine Nutzenabwägung für das eigene Lehrvorhaben.
Die vielgepriesene "akademische Freiheit" ist zwar wünschenswert, hat aber nichts mit der Qualität der Lehre zu tun - den Unterricht zu bewerten heißt also nicht die akademische Freiheit des Lehrenden einschränken.
Qualitätsprüfung ist ein dringendes Erfordernis, denn gerade in den mehr und mehr verschulten Bachelor- und Masters-Studiengängen bauen die Veranstaltungen aufeinander auf und es ist nicht im Interesse eines Studienfortschritts wenn die Lehrveranstaltungen nicht das erbringen, was von ihnen erwartet wird.
Ob allerdings Studien wie jüngst in U.S.A. durchgeführt* schlüssig über die Qualität der Lehre Auskunft geben können erscheint mir mindestens zweifelhaft.

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"A New Kind of Study Seeks to Quantify Educational Quality" Either America’s colleges are the envy of the world, or they’re of questionable worth.
bookmark_borderImmer wieder erfreulich ....
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.... ist es, wenn zu Unrecht eingesperrte Menschen endlich ihre Freiheit erlangen. Da schwebt uns hierzulande natürlich sofort das Bild des Herrn Mollath aus Bayern - wo die Uhren noch anders gehen - vor Augen ....
Doch "Halt!", das hat sich seit vorgestern geändert, da wurde der Herr Chodorkowski 'befreit':
Nachrichtensendungen und die mainstream-Presse sind voll davon und einhellig der Meinung:
Einer dem Unrecht getan wurde ist zu Recht vorzeitig frei gekommen.
Im Geschwurbel der Medien fehlt mir die (ausgewogene, differenzierende) Hintergrundinformation - sonst gibt es zu jedem Pipifax eine "Sondersendung", hier wäre eine erweiterte Betrachtung der Geschehnisse durchaus wünschenswert und angebracht gewesen. Aber "Nada!", "Nichts!", "Nothing!"
Was mich besonders stört:
Niemand scheint eine Initiative für die bestimmt unschuldige Chelsea Manning [vormals: Bradley Manning] zur Befreiung aus den U.S.-Kerkern angestoßen zu haben. An der wurde ein Exempel statuiert, nämlich Staatsraison vor Rechtsstaatlichkeit.
Aber vielleicht weiss ich nur nichts davon und es gibt eine 'geheime Mission' ....
Mollath - Manning - Chodorkowski - drei wahllos herausgegriffene Beispiele bestimmt nicht direkt vergleichbarer Fälle von abgestufter Staatswillkür. Allein schon Umfang und Art der Berichterstattung darüber lassen weitgehende Schlüsse über den Zustand und die Zielrichtung unserer Republik zu.
bookmark_borderIch sag' nur: PRIOL ...!
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Wo hoch die Kanzel
und niedrig der Verstand
da ist das Bayerische Oberland
[Urban Priol: Tilt! Tschüssikowski 2013; ZDF 22:15h]
*update* [20.12.2022]
bookmark_borderBrauchen Sie ein Gästebett ...?
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Gerade in der Weihnachtszeit braucht man manchmal ein zusätzliches Bett - und das soll den Rest des Jahres nicht irgendwo "störend" herumstehen. Ein Arbeitszimmer bietet sich z.B. für den Einbau an, denn das hier gezeigte Bett "verschwindet" und macht sich klein ....
[via "Roll Out Guest Bed Plans"; source: "Tiny Revolution"; gültig bis Ende Dezember 2013!]
bookmark_borderHeftiger Widerstand
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Ohne große Aufmerksamkeit der hiesigen Presse und sonstigen Medien - die die Linie der Regierung Merkel des Totschweigens und Herunterspielens aufgenommen hat, anstatt ihrer Aufgabe der Unterrichtung der Bevölkerung nachzukommen - formiert sich in den U.S.A. heftiger Widerstand gegen die NSA-Schnüffelei, auch vor den Gerichten.
Dabei geht es naturgemäß zunächst um die Interessen der U.S.-Bevölkerung. Wenn wir Glück haben fallen auch ein paar Brosamen für uns ab - was allerdings eher unwahrscheinlich ist.
Wie zu erkennen ist mittlerweile der Aufklärungswille unserer Regierung der Angst vor weiteren Enthüllungen durch Herrn Snowden gewichen:
Das legt die Vermutung nahe, daß noch einge 'Leichen' im Keller liegen .... deren Entdeckung man gern verhindern will.
Durch die NSA-Affäre ist die Aufmerksamkeit zudem nicht mehr den Koalitionsverhandlungen zugewandt. Ein Nebeneffekt den die Verhandler sicher begrüßen - wird doch so der Bevölkerung nicht deutlich wie ihre Interessen von den zukünftigen Koalitionären nach und nach dem Pöstchengerangel geopfert werden.
bookmark_borderWahrscheinlichkeit
Es besteht kein Zweifel:
Wegen der unendlich großen Zahl von Sternen ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß es viele Sonnensysteme wie unseres gibt. Allerdings ist ein Nachweis von deren Existenz vonnöten. Ohne Nachweis kein wissenschaftlicher Beweis.
Seit vielen Jahren wird mit herkömmlicher Technik daran gearbeitet diese Konstellationen von Sonne mit mehreren begleitenden Planeten zu finden. Zwar hat man viele Sonnen mit einem einzigen Planeten schon früher entdeckt und beschrieben - es waren aber nicht viele Systeme mit mehreren Planeten bekannt.
Einen großen Fortschritt dabei bedeuteten die verschiedenen Teleskope die in den Weltraum geschickt wurden und die zudem mit fortschrittlicher Elektronik ausgestattet sind.
Mittels eines solchen Teleskops und unterstützenden Beobachtungen und Berechnungen ist es jetzt gelungen ein Sonne-Planeten-System zu finden, das einige Überraschungen parat hatte:
Es gibt dort sieben Planeten, die von der Systematik her auch noch den Planeten unseres Systems ähneln.

Mehr dazu im Originalartikel bei "Astrodicticum simplex".
[Quelle für den Bildausschnitt]
bookmark_borderHut ab ....
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vor und eine Gratulation an Herrn Ströbele:
Der hat bewiesen, daß es möglich ist etwas zu tun anstatt - wie die meisten offiziellen Sprecher und sonstige eilfertig in jedes Mikrofon sprechende Politiker - nur dümmliche Reden zu schwingen.
Solange aber die offizielle Linie der U.S.A. noch von "Geheimnisverrat" in Zusammenhang mit den Snowden'schen Enthüllungen spricht ist Snowden gut beraten erst mal da zu bleiben wo er jetzt ist.