
Was es damit auf sich hat
lesen Sie dort → Vom Nutzen des Glaubens
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....

Was es damit auf sich hat
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So, nun ist es bekannt gemacht:
Frau May wird ihren Posten aufgeben.
Nach der unsinnigen Wieder-wieder-wieder-Vorlage ihres Vorschlages für den Brexit der weder ihr Parlament noch die EU zufriedenstellen konnte und daher zum Scheitern verurteilt war, wurde es Zeit das Possenspiel zu beenden.
Die Krokodilstränen allerdings hätte Frau May sich besser verkneifen sollen:
Die wären besser angebracht angesichts des desaströsen Zustandes des nationalen Gesundheitssystems, der fortschreitenden Verarmung durch beständige Kürzungen der Zahlungen an besonders bedürftige Gesellschaftsgruppen¹ und die Öffnung des Zugangs für US Konzerne² entgegen den Interessen der Bevölkerungsmehrheit.
Die Geschichte wird Frau May als mindestens 'ungeschickt', wahrscheinlich aber als 'unfähig' einschätzen. Alles andere würde mich sehr wundertn.

* The end of May - an allegorically-complex development
(Ü: Das Ende von May - eine allegorisch-komplexe Entwicklung)
Bei dem Namen der britischen Premierministerin bietet sich ein solches Wortspiel geradezu an - wenn es auch dem Herrn nömix bestimmt wieder die Laune verdirbt, es muss sein!

¹ »ATOS hilft der Regierung beim Kürzen von Millionen Pfund an Beihilfen für kranke und behinderte Menschen. Wir unterstützen alle, die dagegen ankämpfen, sowie jene ATOS Beschäftigten, die höhere Löhne fordern.«
² ".. Mit dem Verlassen der EU, so May, sei in den nächsten Jahren keine Allianz so wichtig wie die mit den USA. Ohne diese, so muss man hinzufügen, verliert das Land weltweit an Einfluss, weil es nicht mehr gemeinsam mit der EU als großer und wirtschaftlich bedeutsamer Block auftreten kann. Überdies will May, dass die USA bei der harten Haltung gegenüber Russland bleibt, wenn Trump Putin besucht .."
In dem Land, in dem nicht einmal eine Brustwarze auf dem Bildschirm zu sehen sein darf ohne dass ein 'Nationaler Notstand' ausgerufen wird, werden die meisten Pornos hergestellt:
Ausbeutung von Frauen,
die Produzenten kassieren,
Kapitalismus im Extrem!
Wie viele der extrem rechten, fundamentalistischen Christen das wohl wissen?
PS
Summe der hier genannten Produzenten → 61,2%.
Wer produziert die restlichen → 38,8%?
[Deutschland]
MERKE: Nicht alles was biologisch klingt oder Biologen sagen ist Biologie. Oder automatisch wahr.

Dieses Beispiel zeigt sehr eindeutig, wie einer, der von Biologie nichts versteht (unterer Kommentar), sich erklärt, dass der Biologe keine Antwort auf seinen Kommentar bekommt.
Richtig ist die Schlussfolgerung schon deswegen nicht, weil die Äußerungen des Biologen schlichtweg falsch, *unbiologisch* sind:
1. Die genetische Veränderung an allen Lebewesen ist rein zufällig - während die Veränderungen durch Zucht oder Genmanipulation gezielt mit einem Zweck verbunden sind.
2. Spontane Änderungen oder Zucht sind langsame Prozesse und da sie ohne menschliches Zutun ablaufen sterben ungünstige Kombinationen oder Eigenschaften aus - anders als bei der Gentechnik, wo sie erhalten werden wenn sie dem Manipulationszweck dienen.
3. Ein Beispiel - ein besonders positives Beispiel! - für die Gentechnik (hier die Herstellung von Lab für die Käseherstellung) bedeutet schon lange nicht, dass alle Manipulationen gleichermaßen sinnvoll und ungefährlich sind.
Vielleicht wäre es sogar besser auf diese künstliche Produktion von Lab zu verzichten wenn man unterstellt, dass Käse aus der Milch von Hochleistungskühen gemacht wird - und das verursacht Umweltschäden - da wäre es doch klüger weniger Lab zu haben, weniger Käse zu produzieren (nur aus tierischem Lab, wenigstens so lange Kälber noch geschlachtet werden) und so die Umwelt zu schonen.
Es ist zwar korrekt, dass bei der Manipulation gezielt vorgegangen wird, doch es ist dadurch nicht der Beweis erbracht, das sei 'ungefährlich'! Ganz im Gegenteil: Die Folgen von solchen Manipulationen - sollten diese Organismen irgendwie in die Umwelt 'entwischen' - sind völlig unklar. Sie können Alles sein: Von Frankensteins Monster bis rosarotem Einhorn, bildlich gesprochen. Niemand kann das voraussagen.
[U.S.A.]
Die Verkörperung dieser Asimov'schen Aussage ist der derzeitige Präsident. Und viele der von ihm ausgewählten Amtsträger. Und bestimmt von fast allen seiner Wähler.

Übersetzung:
In den Vereinigten Staaten herrscht eine Kultur der Unwissenheit, und das war schon immer so. Die Belastung durch Antiintellektualismus schlängelt sich wie ein roter Faden durch unser politisches und kulturelles Leben, getragen von der falschen Vorstellung, dass Demokratie bedeutet, dass "meine Ignoranz ebenso gut ist wie dein Wissen".[Isaac Asimov]
[Deutschland]
Wie passen die beiden Titel, d.h. die dahinter stehenden Artikel zusammen? Es wird hier deutlich, warum es so schwer ist sich dem Thema "ISLAM" zu nähern, denn egal aus welchem Blickwinkel man es betrachtet: Selbst wenn man weltanschaulich neutral herangeht stößt man auf die Unvereinbarkeit - religiöse Gesetze nicht mehrüber weltliche zu stellen ist ein wesentliches Merkmal der *Aufklärung* gewesen und unverzichtbar für unsere heutige Sicht der Welt.
Es sei denn, man gehört den 'religiösen Arbeitskreisen' der Parteien an .....

[U.S.A. / Deutschland]
Zuviel Hygiene ist manchmal schlimmer als zu wenig! Das ist wenigstens der Befund einer Studie, die in www.journalmed.de besprochen wurde und aus den USA stammt..


Seit Jahren behaupte ich, dass es nicht gut sein kann mit chemischen Keulen gegen die unseren Körper besiedelnden Keime (Bakterien, Viren, Pilze) vorzugehen. Das gilt für die Haut und Körperhöhlen (die biologisch betrachtet überwiegend, mit Ausnahme des Verdauungstraktes, Hauteinstülpungen sind).
Wie jetzt im Rahmen einer Studie zur den Risiken von Krebs der oberen Luft- und Speisewege herausgefunden wurde, fördern auch die antiseptischen Mundspülungen das Krebsrisko.
Die Studie stammt aus USA. Dort empfehlen die Hersteller dieser Mundspülungen die mehrmals tägliche Benutzung ihres Produktes (!), mindestens aber nach jeder Nahrungsaufnahme. Klar, Zähne putzen ist unbequemer und dauert etwas länger - aber offensichtlich ist es risikoloser als Mundspülungen. Bequemlichkeit hat also, wie stets, ihren Preis.
[Deutschland]
Für viele Jahre war die Frau budenzauberin stets an vorderster Front wenn es darum ging schwerste Strafen gegen alle möglichen Missetäter zu verhängen, beispielsweise die Todesstrafe für Kinderschänder.
Ich dachte schon sie bliebe nun weg und verschonte die Welt von ihren teils irren abwegigen Ideen und Sichtweisen - aber neiiiin! - sie ist wieder da. Mercy, bewahre, ....

Alle* außer der Frau budenzauberin sind dumm, doof oder unterbelichtet:
Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen, andere Mütter, Verkäuferinnen ... Männer sowieso, etc. - wann immer diese Frau irgendwie in 'ihren Kreisen' gestört wird ist das Anlass (verbal) zuzuschlagen, mit dem Ziel der völligen Unterwerfung und Zerstörung des Objektes ihres Hasses und Unmutes.
Da kennt sie nichts, die Frau budenzauberin!
* ihre Kumpelinnen und unterwürfige Männer ausgenommen.
* u p d a t e *
[U.S.A.]
Eine Umfrage die US-Amerikaner während einiger Tage beantworten konnten stelle ich hier noch als Bild vor - mit der Anmerkung, dass das Ergebnis bei uns möglicherweise nicht viel besser aussehen würde..

Übersetzung des Bildtextes:
Sollten Schulen in Amerika Arabische Ziffern als Teil des Curriculums unterrichten?


Siehe hierzu: Eine vernichtende Replik einer Entbindungs-Krankenschwester [in Englisch]
Die Hoffnung darauf, ab 2020 einen Präsidenten der USA zu erleben, der die Bezeichnung wert ist, schwindet beträchtlich.

Der vormalige Vizepräsident Biden, der sofort nach seiner Kandidatur erhebliche (Bestechungs-)Gelder als Wahlkampfspenden bekommen hat, ist eine (männliche) Neuauflage von Frau Clinton.
Das bedeutet:
Wir werden mit Trump weiter leben müssen, denn die progressiv-links ausgerichteten jungen Kräfte in der Partei sind einfach nicht zahlenmäßig so aufgestellt, dass sie die konservativen Bestechungsgeldempfänger aus den Ämtern verdrängen können.
Sie haben zwar die besseren Ideen, die fortschrittlichsten Programme und fast zwei Drittel der Menschen unter 40 Jahren hinter sich - doch bei den US Wahlen zählt wer das meiste Geld einsetzen kann und sich die schlimmsten Verleumdungen ausdenkt.
Weil aber ein dröger Langweilers.u. gegen Trumps Lügentiraden nicht ankommen wird bleibt dieser wohl am Ende Sieger.
Warum ich stets "Bestechungsgelder" schreibe hat einen einfachen Grund:
Wer spendet erwartet irgendeine Gegenleistung falls der Bespendete gewinnt - und Geld an Amtsträger nenne ich beim Namen.
B E S T E C H U N G !

s.u. dem allerdings einige *Übergriffe* (Tatschereien!) nachgesagt werden - und die führen schon jetzt zu entsprechenden Reaktionen der Republikaner → 

Seit 10 Jahren bin ich für mehrere Monate jedes Jahr mit Wohnwagen unterwegs gewesen, einmal sogar eineinhalb Jahre am Stück in Spanien. Deswegen dachte ich daran zu wechseln und etwas anderes zu unternehmen. Da ich seit 2002, also 17 Jahre, nicht mehr in einem Flugzeug gesessen habe plagt mich auch kein *Umweltgewissen*, mein *CO2-footprint* ist 'sauber'.
So machte ich mich auf die Suche nach Flügen & Unterkunft in Mittel- und Südamerikanischen Ländern.
Dort, wo man Spanisch spricht - nach Brasilien wollte ich schon wegen der amtierenden rechtslastigen Regierung nicht .... Zuerst standen mögliche Länder mit pro und kontra auf der Liste. Danach waren die Flüge auf dem Programm, denn ich will dafür nicht mehr ausgeben, als ich für die Anreise nach Spanien (mit Wohnwagen) brauche, und das sind ca. 500,- €uro (einfach).
Nun, das war der Beginn einer mehrtägigen Odyssee durch das Internet, das bekanntlich auf ALLE Fragen eine Antwort haben soll. Nur auf meine Fragen offenbar nicht. Oder möglicherweise doch - und ich bin nur zu ungeschickt oder zu doof sie zu finden.
Das Land war zügig festgelegt, auch ungefähr die Region:
Mexico - und den zentral südlich von Guadalajara, der zweitgrößten Stadt des Landes, gelegenen See "Lago de Chapala" im Hochland Mexicos. Die Witterung ist mild, die Schwankungen sind eng begrenzt und es steht nicht zu befürchten, dass es allzu nass werden könnte.
Die Bedingungen sind dort für allerlei unerwünschtes Getier nicht besonders gut, insbesondere stellen tierische Einzeller (Chagas-Erreger, Malaria-Erreger), übertragen durch Wanzen / Mücken beim Blutsaugen, eine Gesundheitsgefahr dar. So toll also tropische Bedingungen sein könnten - die Negativbilanz zu Krankheitsgefahren überwiegt, und daher fällt das aus.

Was allerdings bei der Flugsuche stattfand war doch sehr ernüchternd. Mag sein, dass es daran liegt, dass ich erst Anfang nächsten Jahres fliegen will:
Im Buchungssystem der Lufthansa war es nicht möglich einen Zeitraum von mehr als drei Monaten einzugeben. So habe ich - nur um eine genauere Preisvorstellung zu bekommen - einen Flug von Januar 2020 bis Ende März 2020 eingegeben.
In dem System gibt es eine sehr sonderbare Vorgabe:
Wenn man einen (Hin-) Flug für ca. 340,- € eingegeben hat und dann den Rückflug wählt (der zu diesem Preis nicht zu haben ist, sondern ca. 480,- € kostet, dann springt das System für den Hinflug auf 460,- € - und anstatt einer Summe von 820,- € kommt ein Gesamtpreis von 940,- € heraus!
Eine Erklärung dafür gab es nicht, ein pop-up-Kasten zeigt lediglich die Nachricht, dass das so vorkommen könnte .... es ist eine von diesen Besonderheiten bei denen man sich fragt, ob die Airline denkt sie habe es mit dumpfen Gipsköpfen zu tun, die sowieso nichts zu wissen brauchen, sondern zu zahlen haben und damit "basta!".
Bei einer weiteren Suche wurden als Gesamtpreis (ab Januar) einmal 797,- €uro, dann wieder 1.024,91 €uro angegeben. Ich bin sehr gespannt was es dazu im Reisebüro geben wird.
Über die Tricks von einigen anderen Buchungsseiten will ich gar nicht erst anfangen - da werden ganz hinterlistig in Minidruck die Bedingungen aufgeführt wann der genannte Preis gültig ist, und siehe da, das ist genau dann, wenn Ostern Und Pfingsten zusammen fallen.
Eine Suche danach, über welchen Zeitraum maximal man einen Flug buchen kann, gibt es offenbar nicht. Lediglich die üblichen Buzz-Word-Fänger. Ein paar Foren in denen sich die Kiddies Phrasen an die Köpfe werfen und wenig Substanz liefern. Und einige Seiten bei denen man Informationen erst erhält, wenn man die gesamte Familiengeschichte samt Beruf des Großvaters eingegeben hat. Nein, Danke!
Bleiben Sie mir treu, abonnieren Sie mein Blog - dann werden Sie Ende des Jahres erfahren wo genau und wann ich den Süden Nordamerikas unsicher mache.

A Provinz/See CC BY-SA 3.0; TUBS; 04.August 2011.
B Karte der Provinz Jalisco mit Guadalajara; gemeinfrei.
C Lage von Mexico City CC BY-SA 3.0; TUBS; 04.August 2011.
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Ach ja, bevor ich es vergesse:
Sollten Sie Hinweise haben wo ich vielleicht ein günstigeres Angebot bekommen könnte, oder ein anderes Land, in dem Sie selbst gute Erfahrungen gemacht haben, dann hinterlassen Sie doch bitte einen Kommentar oder schreiben Sie mir ein E-Mail.
*update* [11.04.2020]
Glücklicherweise habe ich davon Abstand genommen nach Mexiko zu fliegen! Die Umzugsarbeiten (zwei Küchen gebraucht gekauft und für die neuen Räume angepasst eingebaut, plus all die anderen Kleinigkeiten wie Bilder, Kisten um- und auspacken, etc.) hatten sich bis spät in den Februar hingezogen - da hätte ich schon längst unterwegs sein müssen um noch genug Zeit vor der Regenzeit (Mitte Mai, etwa drei Monate andauernd) zu haben.
Wäre ich nun dort, dann säße ich wohl fest, denn die Flüge sind größtenteils storniert und die Notfall-Rückführungen waren ebenfalls begrenzt in der Zahl. Da sieht man wieder wie das Leben so spielt - was zunächst als verpasste Gelegenheit traurig war stellt sich im Nachhinein als günstige Fügung heraus.
Nein, die hehren Gesänge gibt es zwar noch, aber das "Britische Empire" ist Vergangenheit.
Bisher habe ich mich zurück gehalten zum Thema "Brexit" nur sporadisch geschrieben. Aus gutem Grund, denn die Zeit und der Aufwand das Punkt für Punkt zu verfolgen sind es nicht wert, weil nichts irgendwie geordnet ist. Eine Wendung folgt auf die nächste, ein totales Chaos!
Frau May hat die EU um eine Verlängerung über eine Zeit bis kurz nach der Europawahl gebeten, genauer bis zum 30. Juni. Kurz bevor sie diese Bitte abgeschickt hat wurde bekannt, dass die EU bereit wäre nicht nur um ein paar Monate zu verlängern, sondern bis April nächsten Jahres.
Trotzdem ist sie bei ihrem kurzen Zeitrahmen geblieben - und der Laie reibt sich in Unverständnis die Augen und fragt sich, warum sie das Scheitern wählt, wo doch Stabilität ganz einfach zu haben wäre. Möglich, dass das nicht grundlos¹ geschieht, was *ziellos* aussieht könnte durchaus *gezielt* sein!
Es drängt sich der Gedanke auf, dass Frau May eine Absage provozieren möchte, damit sie dann zu Hause sagen kann: 'Seht ihr, ich habe es versucht mit dem geregelten Brexit, aber die EU hat mich gezwungen es auf die harte Tour machen zu müssen'.
Dieses Totalversagen der Regierungschefin ist nicht mehr mit Vernunft durchschaubar. Die Situation ändert sich beständig, aber Frau May² bleibt bei ihrer einmal gefassten Vorgehensweise und will immer nur kurze Verlängerungen - wo doch mehr auch mehr Spielraum für Verhandlungen und Ergebnisse bedeuten würde.
Wie während der jahrelangen Verhandlungen: Keine Vorstellungskraft, keine Strategie, keine verbündeten Helfer unter den früheren Partnern. Gutwillige Angebote schroff abgelehnt und damit viel politisches Porzellan zerschlagen. Zurück bleibt ein Scherbenhaufen und ein zutiefst zerstrittenes Land, dessen dringende Probleme wie Gesundheitsversorgung, Sozialstruktur und Wohnungsmarkt in einer schweren Krise stecken. In 2016 schrieb ich³ noch "Die konservativen Kräfte (in der EU) sind im Niedergang begriffen - sie haben es nur noch nicht so richtig gemerkt.", das war eine Fehleinschätzung, mindestens für den Augenblick. Bessern könnte es sich bei der Wahl in diesem Jahr, doch auf den Brexit hat es dann keinen Einfluss mehr.
Was aber, wenn Frau May doch die Verlängerung bekommt um die sie die EU gefragt hat?
Dann werden die britischen EU Abgeordneten gewählt. Um dann am nächsten oder übernächsten Tag wieder nach Hause zu gehen - und die EU muss sich darauf vorbereiten diese Lücken (die ja in sämtlichen Gremien proportional vorhanden sein werden!) mit anderen Personen zu füllen.
Spätestens dann ist die Reputation des Inselreiches endgültig im Keller. Der Mangel an Demokratie in der EU ist nicht zu leugnen und das war ja stets ein Mangel, auf den die Briten - zu Recht - hingewiesen haben. Nach dem unseligen Hin und Her der Frau May in den letzten Jahren fällt es schwer noch zu glauben, dass dieses Anliegen tatsächlicher und nicht nur vorgeschobener Grund war.

¹ Wem nützt BREXIT ...? [26.06.2017]
² Mayday, Mayday* .... [12.07.2016]
³ "Should I Stay or Should I Go" [21.06.2016]
.... hier ein Link zu einer Kurzfassung eines Trailers
zu der These "Amerika ist die größte Nation der Welt"
→ click! auf das Bild
|
№ 1 only in three categories: 1. number of incarcerated citizens per capita 2. number of adults who believe angels are real 3. defense spending |
№ 1 nur in drei Kategorien: 1. Anzahl der inhaftierten Bürger pro Kopf 2. Anzahl der Erwachsenen, die glauben, dass es Engel wirklich gibt 3. Verteidigungsausgaben |

Übersetzung:
... im Vergleich dazu scheint das öffentliche Schulsystem der Vereinigten Staaten (eine Idee, die übrigens wir erfunden haben) außerordentlich kleinlich ...
Als ich diese Aussage las dachte ich "Das kann so nicht richtig sein - das ist bestimmt wieder so eine hochtrabende amerikanische Aussage, die jeder Wahrheit entbehrt!"
Was in solchen Fällen hilft ist, sich schlau zu machen und nach den Anfängen des "Öffentlichen Schulsystems" zu suchen. Gefunden habe ich zuerst eine Zusammenstellung zu den Schulen die vor dem Jahr 1500 nachweislich vorhanden waren und dann viele der danach begründeten Schulen.
Dann stieß ich auf einen Artikel beim Deutschlandfunk, der unter dem Titel "300 Jahre Schulpflicht; Bildungshistoriker: Schule muss sich selbst neu erfinden können" die Ereignisse von 1717 [Erstes Friedrich'sches Dekret zur Unterrichtspflicht¹], 1763 [Generallandschulreglement] und 1794 [Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten²] in einer Diskussion darstellt.
Doch das preußische Bildungsreglement stand nicht ganz am Anfang, "Die Zeit" ordnet es - nach Erforschung mehrerer Quellen - eher ein halbes Jahrhundert früher im Jahre 1657 ein:

Ein allgemeines Schulrecht, verbunden mit einer Schulpflicht für alle Kinder, scheint endgültig ab 1874 bestanden zu haben³.
Dagegen stehen die Daten aus der Kolonialisierung der U.S.A.:
1607 Jamestown Colony
1620 Besiedelung durch die "Pilgerväter"
1776 Unabhängigkeitserklärung; Gründung der Vereinigten Staaten
1787⁄1788 Verfassung
1804⁄1806 Lewis-und-Clark-Expedition von
1842 Landnahmen durch Siedler auf den Trecks nach Westen
1861 – 1865 Bürgerkrieg
Abgesehen davon, dass es ein umfassendes, allgemeines Schulrecht für Preußen erst im Jahr 1794 gegeben hat, waren doch schon seit mindestens dem Jahre 1500 höhere Bildungsanstalten in Deutschland flächendeckend vorhanden. Das war etwa die Zeit, in der Amerika gerade entdeckt wurde [Oktober 1492].
Es scheint zudem vor dem Hintergrund der Geschichte der U.S.A. [siehe auszugsweise Zeittafel oben] wenig wahrscheinlich, dass die Vereinigten Staaten das Schulsystem "erfunden" haben als sie noch dabei waren den Westen zu besiedeln, und als es noch weniger als 35 Staaten in diesem Land gab. Die Aufnahme von Territorien in den Verbund setzte sich überwiegend bis 1846, teilweise noch ins 20. Jahrhundert fort.
Ich habe trotz intensiver Suche keinen Beweis dafür gefunden, dass das Schulsystem für Alle [Allgemeine Schulpflicht] in den Vereinigten Staaten von Amerika *erfunden* wurde. Insoweit hat sich mein erster Gedanke zu dem Zitat ganz oben auf dieser Seite bestätigt. Sollten Sie, liebe Lesende, dazu etwas wissen, so bitte ich um Mitteilung um hier eventuelle Korrekturen vornehmen zu können.
Danke!

¹


²


³


Zitate aus Leserkommentaren zu Artikel in der "Washington Post":
1.
Hey, maybe our kids would better be able to make friends if they were educated enough to be able to carry on a conversation about something besides styles and drugs and phones.
2.
Dieses Zitat spielt darauf an, dass es eine zunehmende Zersplitterung des Schulsystems gibt, die teilweise aus religiösen Kreisen hervorgerufen wurde, da dem allgemeinen Schulsystem unterstellt wird es *bekämpfe* den Glauben bzw. nehme nicht die religiösen Standpunkte (Beispiel: Evolution vs. Schöpfungsgeschichte) ausreichend ernst.

Ein weiteres Zitat:
Internationaler Vergleich und Kritik
Im Vergleich zu anderen entwickelten Staaten erreichen die Fähigkeiten der Schüler und Absolventen oft nur unterdurchschnittliche Leistungen. In den PISA der OECD belegten 2003 in Mathematik 15-jährige den 24. Platz, in Naturwissenschaften den 19. Platz, in Lesen den 12. Platz und in Problemlösungsfähigkeiten den 26. Platz. Teilgenommen an der Studie hatten 38 Staaten. Beinahe jeder dritte Amerikaner verlässt die Schule ohne Abschluss.[2] Viele Wirtschaftsführer haben dahingehend Bedenken geäußert, dass die Qualität des US-Bildungssystems in seiner Gesamtheit unter einem akzeptablen Niveau liegt.
Siehe dazu noch
→ Eine Frage des Geldes?; Das Bildungssystem der USA
Im Jahre 1997 flogen wir - die ganze Familie, Eltern und Kinder, nach Denver, Colorado um dort bei und zusammen mit Freunden Weihnachten und Silvester zu feiern. 1998 war ich für zwei Monate geschäftlich in Pensylvania, New York (Staat) und Ohio unterwegs um für einen meiner Kunden Geschäfte mit U.S.-Unternehmen anzubahnen. Da das erfolgreich war reiste ich schließlich im Juli des gleichen Jahres wieder ein - diesmal um für den Kunden ein Büro ein zurichten und den Warenfluss zu organisieren.
Für Büroeinrichtung und Wohnungseinrichtung wurden Investitionen von ca. 6.000,- DM getätigt, die Wohnung mit Büro kostete damals etwas mehr als 400,- US$ Miete, Kabel, Telefon und Nebenkosten nicht enthalten. Heute bekommt man für diesen Preis nicht einmal mehr einen fensterlosen Abstellraum. In den ersten beiden Monaten lieh mir ein Freund aus High School-Tagen ein Auto - zur Nutzung bis alle Formalitäten erledigt waren, um selbst ein Auto zu kaufen und zulassen zu können. Dazu nur soviel:
Wer glaubt in U.S.A. sei alles ganz locker und ohne Komplikationen zu erledigen weil die Amerikaner ja so gut drauf sind der irrt gewaltig - die Bürokratie kann sich durchaus mit unserer messen. Was noch dazu kommt: In Europa "Erworbenes" wie Führerschein, akademische Grade, Versicherungsrabatte etc. zählt erst mal - -- --- NICHTS!

Als das erste Flugzeug in den Turm des World Trade Center flog war ich gerade in einer technischen Unterweisung über die Bestückung von Mobiltelefonplatinen der zweiten Generation [die mit den kleinen Farbdisplays] und half als Übersetzer aus, weil dort einige Techniker und Ingenieure teilnahmen, die noch nicht so fit in der englischen Sprache waren um den Ausführungen des Referenten zu folgen. Dieser Unterricht wurde abgebrochen und man versammelte sich im Pausenraum [eine eher seltene Errungenschaft in U.S.-Unternehmen, meist wird erwartet, dass die Mitarbeiter irgendwo in einem Schnellrestaurant ihre Mittagszeit verbringen]. Dort lief der Fernseher und niemand arbeitete mehr sondern sah die Berichterstattung.
Nach wenigen Tagen stand fest: Das Land war zutiefst erschüttert, in seiner Identität angeschlagen und jene Kräfte, die nach Rache lechzten, hatten das Heft in der Hand und sich durchgesetzt. Was folgte war der endgültige Verlust dessen, was wir in Europa unter der Überschrift "Der amerikanische Traum" kennen.
Für mich stand fest, dass ich in einem solchen Land nicht leben und arbeiten wollte. Ohne auf Einzelheiten einzugehen nur soviel zum Abschluss der Geschichte: Ich verkaufte die Einrichtung und zwei Autos, packte meine persönliche Habe in eine große Kiste und verließ mit Auslaufen meines Visums Anfang September 2002 das Land.

Zur Vorgeschichte - und zum besseren Verständnis - will ich noch erwähnen, dass ich in den Jahren 1963-64 ein Jahr als Austauschschüler im Staat New York, ganz im Norden, an der Grenze zu Kanada, zugebracht habe. Danach bin ich in mehr oder weniger großen Abständen immer wieder einmal dort gewesen. Dadurch kenne ich die Stimmung und die Menschen im Land zwar nicht aus allen Regionen, aber doch sicher besser als manche Urlauber, die einmal für ein paar Tage zum Shopping in einer der Metropolen waren .... dort herrscht oft diese 'aufgesetzte' Freundlichkeit vor, die nicht echt erscheint und es auch nicht ist!
Um es kurz zu sagen liebe ich das Land. Und jene einfachen Menschen, die die Masse der Bevölkerung ausmachen, die grundsätzlich freundlich zu Fremden sind, wenn diese sich rücksichtsvoll und angemessen verhalten. Es herrscht eine Hilfsbereitschaft die uns in Deutschland mindestens in Metropolregionen abhanden gekommen ist. Die Landschaften sind atemberaubend, und ich hatte das Glück mehr als 14 Staaten der U.S.A. intensiv zu bereisen und mich dort viele Wochen umzusehen - teils mit Freunden oder deren Bekannten, teils zusammen mit meiner Frau als "Touristen", aber immer auf eigene Faust, ohne die bei deutschen USA-Touristen so beliebte "deutschsprachige Führung", bei der nur der positive Ausschnitt des Lebens gezeigt wird, soziale und kulturelle Problemfelder ausgeblendet werden. "Alltag" mit seinen Schwierigkeiten wird bei solchen Pauschalreiseveranstaltern nicht wahrgenommen. Davon merkt kein Tourist etwas.
Zuletzt waren wir 2004 in den U.S.A. - und was wir da von den "Offiziellen" erlebt haben hat ausgereicht um zu sagen: Nie wieder, nicht ohne drastische Änderungen der Handhabung der Einreise durch die Behördenmitarbeiter.

Es ist eine Schande, was in den vergangenen 15 Jahren aus diesem Land durch die Geldgier und ungezügelte Bereicherung Weniger geworden ist. Dazu kommen die Einschüchterungen einer schlecht ausgebildeten und schießwütigen Polizei, schleichend wiederkehrender Rassismus, der unter Trump nun ganz offensichtlich wird und kaum noch Widerstand erzeugt.
Waren es in den sechziger und siebziger Jahren noch die kleinen Kommunen die die Masse der Bevölkerung beherbergten, so sind es nun die größeren Städte, die den Ton angeben und der Menschlichkeit abgeschworen haben - wer nicht kämpft oder kämpfen kann ist rettungslos verloren, wer krank wird ist finanziell meist ruiniert, wer dem ständigen Druck noch mehr zu arbeiten und noch weniger Freizeit zu haben nicht standhalten kann greift immer häufiger zu Drogen und macht sich so kaputt.

Wohltätigkeit gegenüber Bedürftigen (siehe Abbildung)- einst ein Kennzeichen der amerikanischen Gesellschaft - wird heute als Förderung von Schmarotzertum gebrandmarkt, Hilfsbereitschaft, Mitleid und Menschlichkeit werden als linksradikales Gedankengut verteufelt.
Die US-Gesellschaft ist in ihren Grundfesten erschüttert, nicht erst seit Trump. Wenn sich durch die Übernahme des Repräsentantenhauses (Wahl vom Novemver 2018) durch die Demokraten nichts ändert, weil in deren Reihen sich mindestens so viele von "special interest (groups)"¹,² bestochene Abgeordnete befinden wie bei den Republikanern, dann sehe ich schwarz für das Land. Die einzige Hoffnung sind jene jungen, sozial und demokratisch engagierten Abgeordneten, die bei der letzten Wahl die verkrusteten Strukturen in Frage stellen konnten und bei den Wählern damit ankamen.
Da ruht meine Hoffnung .... und wer weiß, möglicherweise erlebe ich es noch und kann wieder dorthin fliegen ohne bei der Einreise wie ein Verbrecher gescannt und befragt zu werden.

¹ Ein besonderes politisches Thema, das im Mittelpunkt der politischen Interessenvertretung steht.
² Eine Interessengruppe.
Ist Ihnen, liebe Leser, auch schon aufgefallen wie hierzulande über den britischen Oppositionsführer Jeremy Corbyn berichtet wird? Oder über den US-Politker Senator Bernie Sanders? Oder - um im Inland zu bleiben - über die Politik und Programmatik die "Die Linke" vorschlägt?
Wenig bis gar nicht - und wenn doch, dann immer mit Seitenhieben wie "sozialistische Grundhaltung", "proto-marxistisches Programm" oder "Unerfahrenheit in Sicherheitsfragen" und gar "Terroristensympathisant".
Es sind diese scheinbar nebensächlichen Attribute, diese beschreibenden Adjektive, die den Zuhörern suggestiv mitteilen sollen: Ein solcher Politiker taugt nicht für eine Spitzenrolle, als Premier, als international anerkannter Gesprächspartner. Wenn das noch nicht genügt werden noch ein paar »Jugendsünden« hervorgekramt und es wird unterstellt sowas sei nicht "regierungsfähig".
All das kommt uns doch sehr bekannt vor, es wird in gleicher Weise in vielen Ländern rund um den Globus gehandhabt. Gelobt werden eher rechts und konservativ stehende Kräfte, beschrieben als "bürgerliche Mitte". Das sind jene Politiker, die ihre Seele - und gegebenenfalls ihre Großmutter - für einen bequemen Posten an Großspender verkaufen [in U.S.A. euphemistisch schon mal als "special interest" bezeichnet]. Was früher "Korruption" genannt wurde heißt heute vornehm umschreibend "Networking" und ist gesellschaftsfähig geworden.
Verteufelt werden all Jene, die von der Story abzuweichen wagen die der derzeitigen Regierungsmeinung und -einschätzung entspricht. "Anti-Establishment" wird zum Schimpfwort, und (fast) kein Journalist aus den großen Medien wagt sich eine gegenteilige Einschätzung öffentlich zu verlauten.
Wer sich dennoch getraut eine alternative Betrachtung zu berichten muß schon eine starke Hausmacht im Hintergrund haben - oder eben keine Angst vor Verlust der bequemen Position: Das sind nicht viele Politiker oder Journalisten, weder bei uns noch in den U.S.A. oder Großbritannien.
Überlegen Sie doch mal was in den letzten Monaten und Jahren so passiert ist und was davon hier bei uns wahrgenommen werden konnte - es sei denn, man informiert sich aus Internetquellen und nicht nur aus den 20:00h-Nachrichten & Tageszeitungen .... viel interessanter ist nämlich das was in den Nachrichten nicht berichtet wird, woran die Bevölkerung nicht denken soll, was angeblich nebensächlich oder vernachlässigbar ist.
Es geht auch anders - und deswegen ist es den »Etablierten« so wichtig das tot zu schweigen:
" .. Unlike most of the leaders of major Western political parties, Jeremy Corbyn chose to be honest rather than treating citizens like children, and to the surprise of many he gained support. In the end, his party picked up 32 seats and a larger “government in waiting” role in a hung parliament .. " [Quelle]
treating citizens like children - genau das ist es, was zum Beispiel jene Politiker machen die behaupten die Bürger wüßten nichts mit dem Instrument der "Volksabstimmung" anzufangen. Es verschleiert nur unzureichen ihre Angst vor den Wählern, denn dann könnten sie ihre Fäden noch so fein spinnen, und die würden von Fall zu Fall durch den Wählerwillen zerrissen. Vorbei wäre es mit der bisherigen behäbigen Ruhe in dem Intervall zwischen den Wahlen ....
Ist es nicht Sache der Politik in einer Demokratie / einem Rechtsstaat den Inhalt eines zur Volksabstimmung stehenden Sachverhaltes allgemein verständlich zu präsentieren und erst dann abstimmen zu lassen?
Die Schweiz hat - und da bemühe ich wieder die von mir so geliebte Standardabweichungskurve - nicht mehr oder weniger Schlaue und Dumme als wir, und dort klappt es ganz gut mit solchen Abstimmungen.
Ganz nebenbei bezweifle ich, dass unsere »Volksvertreter« immer die Weisheit besitzen solche komplexen Vorgänge um die es bei Volksabstimmungen oft (wenn auch vereinfacht auf dem Stimmzettel vermerkt) geht, BESSER zu entscheiden als der/die durchschnittliche Michel/Micheline.
Politikverdrossenheit fängt genau da an wo sich Wähler nicht ernst genommen fühlen. Wenn es den Politikern wirklich ernst mit einer Bürgerbeteiligung wäre hätten sie doch in der Vergangenheit schon reichlich Gelegenheit gehabt das zu fördern. Weil es nicht passiert ist glaube ich es nicht mehr .... wenn es auch vor Wahlen immer mal wieder behauptet wird.
Ehrlichkeit ist für die Masse unserer Poltiker ein Fremdwort.
Oder haben Sie einen einzigen Volksvertreter [außer bei "Die Linke"] sagen hören, dass jene Länder am härtesten mit Terrorismus zu kämpfen haben die in Koalition mit den U.S.A. ausgezogen sind dieses Übel auszurotten?
Corbyn hat gesagt " .. Britain’s militarist foreign policy and intervention in Middle East conflicts .. " sei ein wesentlicher Faktor dafür sich als »Ziel« von Terrorismus zu positionieren.
Recht hat er.
Immer mehr Überwachung, Schnüffelei, Reduzierung der Bürgerrechte soll ja angeblich mehr Sicherheit bringen - wann kommt bei uns ein Politiker der mit dieser wahnwitzigen Lüge aufräumt?
Mir kommt es vorrangig darauf an einmal festzuhalten, dass ein Politiker mit "Wahrheit" Zugewinn hatte - und diese Wahrheit lautet "Der Westen (alle an den Konflkten z.B. des nahen Ostens Beteiligten, sei es direkt durch Soldaten oder indirekt durch Material / Logistik) ist selbst daran schuld wenn durch seine Handlungen Terroristen geschaffen werden weil oft die eigenen Grundsätze nicht erfüllt sind, die jeder angeblich bei sich erfüllt sehen will."
Der Preisträger des Aachener Walter-Hasenclever-Literaturpreises [2018], der östereichische Schriftsteller und Essayist Robert Menasse, hat am 25. November vor den Zuhörenden der europäischen Politik die Leviten gelesen:
" .. Das Preisschild unserer Werte war in den Zeitungen unlängst veröffentlicht: 5,73 Milliarden Euro! Das ist der Preis, für den wir unsere Werte verkauft haben. Das ist die Summe, die Saudi-Arabien für Waffenlieferungen aus Europa bezahlt. Die europäischen Staaten verkauften um diesen Preis damit nicht bloß „Waren“, sie verkauften damit auch die Werte, die die Grundlage des Europäischen Friedens- und Einigungsprojekts sind. Das ist doch der große historische Fortschritt gewesen: dass Europa in Gestalt der EU der erste und einzige Kontinent ist, der die Menschenrechtscharta zu seiner Verfassungsgrundlage gemacht hat .. "
Schauen wir abschließend noch einmal nach Frankreich, da feiert die Rhetorik Triumphe: Der (nicht mehr ganz so) neue französische Präsident Macron ist dazu da die Arbeiterrechte zu schrumpfen und den Profit der Superreichen zu mehren (siehe Steuerreform, die die Gelbwesten auf die Straßen brachte!). Man könnte ihn mit unserem unseligen Schröder vergleichen. Das ganze Ausmaß dessen, was Macron vor hat, werden die Franzosen erst merken wenn es kein Zurück mehr gibt, auch so wie bei uns, wo Alle dachten 'da kommt der Messias ...!'
Schneller als hierzulande haben sie bisher immer gehandelt, das zeigen die jüngsten Proteste - und wie wenig sie dort ihren Politikern noch trauen wird dadurch deutlich, dass die Franzosen nicht sofort alle Proteste abgeblasen haben als ihr Präsident Gesprächsbereitschaft signalisierte, sondern wachsam und abwartend sind.