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Dem Herrn step­pen­hund gewidmet:




   




Quel­le

Ich hin­ge­gen fra­ge mich, ob man heut­zu­ta­ge bis zum Abitur über­haupt noch das Fach "Mathe­ma­tik" bele­gen muß. Oder viel­leicht so ausgedrückt:
Braucht man als Jour­na­list kein mathe­ma­ti­sches Grund­ver­ständ­nis, sagen wir "auf Unterstufenniveau"?
Reicht es für die­sen Beruf die vier Grund­re­chen­ar­ten zu beherrschen?

Selbst­ver­ständ­lich sind Pro­zent­wer­te über 100 grund­sätz­lich mög­lich - aller­dings wäre es da bes­ser den Grund­wert zu nen­nen und von einer Stei­ge­rung um x % zu berichten.
Wie im hier vor­lie­gen­den Fall kann aller­dings die Pro­zent­an­ga­be dazu benutzt wer­den der Aus­sa­ge mehr 'Dra­ma­tik' zu ver­schaf­fen, da das all­ge­mei­ne Publi­kum Wer­te über 100 % als beson­ders 'extrem' einschätzt.

bookmark_borderBOOOooooomm ...!

Als ich 2000 in USA unter­rich­te­te frag­ten mich die Stu­den­ten was ich vom Boom der 'dot.com'-Firmen halte.

Mei­ne Ant­wort damals war:
Ein paar Com­pu­ter und eine gute Idee sind pri­ma - aber ohne Sub­stanz. Es wird nichts 'pro­du­ziert', es ent­ste­hen kei­ne (blei­ben­den) Werte.

Kurz danach platz­te die Blase.
Ein paar weni­ge Fir­men aus der Zeit um 2000 sind übriggeblieben.

Nun sind 12 Jah­re ver­gan­gen. Zu lan­ge offen­bar für man­che Men­schen, um sich noch dar­an zu erin­nern. Zu kom­pli­ziert zudem für die Mei­sten, die Ana­lo­gie zu 'dot.com' und den gif­ti­gen Immo­bi­li­en­pa­pie­ren her­zu­stel­len und dar­in das Muster zu erkennen.

"face­book" - das wird noch einen lau­te­ren Knall geben als bei den ande­ren "Bla­sen" - und zwi­schen­durch haben wie­der die Geld ver­dient die immer Geld ver­die­nen. Die auf Ver­lu­ste Ver­si­che­run­gen abschlie­ßen und dann bewußt Alles 'den Bach run­ter' gehen lassen:

Die Ban­ken ....

*edit*
Nach­trag dazu: 

  • Mel­dung bei hei­se ....
  • Eine wei­te­re Mel­dung bei hei­se ....

bookmark_border"Frue*er"™ ....

.... hieß es "Bau­knecht weiss was Frau­en wünschen!"

Die­se Rol­le will nun offen­bar der Media­Markt übernehmen:

Der Etat für die­se Kam­pa­gne ist raus­ge­wor­fe­nes Geld.
Die Agen­tur müß­te dem Media­Markt für die­sen däm­li­chen Vor­schlag noch 'was draufzahlen ....

Ande­rer­seits:
Wenn im tief­sten Süden der Repu­blik an der Frau­en­rol­le "Kin­der, Heim & Herd" fest­ge­hal­ten wird paßt die Wer­bung wenig­stens dorthin ....

[Via hei­se online]

bookmark_borderT-Mobile:
Schau an, schau an ....

Hat hier nie­mand öffent­lich gemacht:
T-Mobi­le zieht sich klamm­heim­lich (!) aus USA zurück .... für (angeb­lich?) 39 Mil­li­ar­den US$.
Der Steu­er­be­trü­ger Zum­win­kel hat es uns hier erst durch hor­ren­de Sum­men - trans­fe­riert nach U.S.A. - bezah­len lassen:
Gewon­nen wur­de das Geld über vie­le Jah­re aus völ­lig über­höh­ten Prei­sen für die im euro­päi­schen Ver­gleich man­gel­haf­ten Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­dien­ste der Tele­kom in Deutschland. 

Und wie bei DHL scheint es nun so, als ob geret­tet wird was noch zu ret­ten ist - und um damit die Löcher zu stop­fen, die mitt­ler­wei­le der euro­päi­sche Markt produziert .... 

Ich kann schon die Mana­ger-Sprü­che erahnen:

"Wir kon­so­li­die­ren unser Engagement"
"Wir kon­zen­trie­ren uns auf das Europageschäft"
"Der Zeit­punkt für eine Ver­äu­ße­rung ist bei den jet­zi­gen Wech­sel­kur­sen zum US$ genau richtig"
"Das Ende des Enga­ge­ments in U.S.A. sorgt hier bei uns für Sicher­heit der Arbeitsplätze"
- oder sowas ähnliches ....

Quel­le: NPR: Justi­ce Dept. Sues To Block AT&T's Acqui­si­ti­on Of T-Mobile

bookmark_borderIm Getöse um Guttenberg ....

ist bei­na­he unter­ge­gan­gen was sich sonst noch so getan hat - glück­li­cher­wei­se hat unter dem Titel "Schwe­rer Schlag für Zeit­ar­beit" Ste­fan Sas­se eine gut ver­ständ­li­che Zusam­men­fas­sung des Urteils und der Fol­gen verfaßt.

Hof­fent­lich wird die­sen Kri­sen­ge­winn­lern und gewis­sen­lo­sen Aus­beu­tern das Hand­werk gelegt! Wir wol­len nicht ver­ges­sen, daß die Regie­rung Schrö­der (SPD) den Weg für die­se Aus­beu­tung der Arbeits­kräf­te geeb­net hat .... und die GRÜNEN haben es mit­ge­tra­gen .... CDU/CSU samt FDP rei­ben sich die Hän­de: Kli­en­tel­po­li­tik - und die Ande­ren haben sich die Hän­de schmut­zig gemacht - nur nicht dar­an rühren ....

bookmark_borderAuf Kosten der Anderen leben (3) ....

Heu­te las ich an ver­schie­de­nen Stel­len im Inter­net - z.B. HIER und DORT - über die Bonus­zah­lun­gen an die Bän­ker der Commerzbank:
Gestützt von Steu­er­geld konn­ten sie sich gera­de noch ret­ten, es sind die mei­sten der Mit­ar­bei­ter, die das Cha­os und die enor­men Defi­zi­te ver­ur­sach­ten, nach wie vor in "Amt und Wür­den" .... und wäh­rend sie Mil­lio­nen abgrei­fen und nichts von den Schul­den abzah­len die sie bei uns Allen, den Steu­er­zah­lern, haben wer­den die Hartz IV-Bezie­her immer noch mit Ver­spre­chen auf eine Erhö­hung um 5,- Euro, mög­li­cher­wei­se sogar 8,- Euro (!) hin­ge­hal­ten .... mitt­ler­wei­le nähern wir uns dem Monat März, hof­fent­lich ver­ges­sen die spen­da­blen Poli­ti­ker nicht den Betrof­fe­nen die Nach­zah­lung mit­zu­über­wei­sen wenn es denn in die­sem Jahr noch 'was wird ....

bookmark_borderWo Licht ist ....

.... ist auch (mehr oder weni­ger) Schat­ten. Sagt der Volks­mund und meint damit:
Eine Sache mag vor­der­grün­dig nur posi­tiv erschei­nen, irgend­wo ver­steckt sich aber immer ein nega­ti­ver Aspekt ....

So heu­te bei der SPARKASSE.

Man kann am Auto­ma­ten Bar­geld abhe­ben und den Kon­to­stand prü­fen - auch als Kun­de einer ande­ren SPARKASSE als bei der, deren Auto­mat man gera­de nutzt.

Über­wei­sun­gen aus­füh­ren dür­fen aller­dings nur 'ört­li­che' Kun­den. Und am Schal­ter geht das auch nicht, es sei denn man hat eben bei die­ser SPARKASSE ein Kon­to .... also nichts mit 'mal eben 'was auf das eige­ne Kon­to ein­zah­len - da ist sie, die Lücke das Systems, der tief­schwar­ze Schatten ....

Ich kann mir das nicht erklären.
Weiß jemand den Grund?

bookmark_borderAuf Kosten der Anderen leben (2) ....

" .. Everything's fucked up, and nobo­dy goes to jail ... To add insult to inju­ry, the peo­p­le who actual­ly com­mit­ted the cri­mes almost never pay the fines them­sel­ves; banks caught defrau­ding their share­hol­ders often use share­hol­der money to foot the tab of justi­ce. "If the alle­ga­ti­ons in the­se sett­le­ments are true," says Jed Rakoff, a fede­ral judge in the Sou­thern District of New York, "it's manage­ment buy­ing its way off cheap, from the pockets of their victims ... "

[Quel­le] (via fefe)

Es ist erschreckend, daß wegen gering­fü­gi­ger Dieb­stäh­le aus der Not, in die Men­schen in U.S.A. durch die ver­bre­che­ri­schen Machen­schaf­ten vie­ler gro­ßer Invest­ment-Insti­tu­te gera­ten sind, zu Gefäng­nis­stra­fen von vie­len Jah­ren ver­ur­teilt wird - die eigent­li­chen Böse­wich­te & Schur­ken aber unge­scho­ren davonkommen.

Die The­se, wonach man die Klei­nen hängt und die Gro­ßen lau­fen läßt ent­behrt also nicht eines (grim­mi­gen) Wahrheitsgehaltes ....

bookmark_border"Im Reich des weißen Drachens" oder:
Das Bruttosozialglück ist wichtiger als das Bruttosozialprodukt*

Aus rei­nem Zufall bin ich heu­te auf einen Begriff gesto­ßen, der mich vor allem des­we­gen über­rasch­te, weil ich trotz umfang­rei­cher Lese­tä­tig­keit im Inter­net bis­her noch nie dar­auf auf­merk­sam wur­de .... und sowas läßt in mir immer den Ver­dacht auf­kom­men, daß es dem "main­stream" der Poli­tik lästig wäre, wenn es zu die­sem The­ma eine brei­te­re gesell­schaft­li­che Dis­kus­si­on gäbe.

Wie in der Über­schrift bereits ange­spro­chen han­delt es sich um einen alter­na­ti­ven Gesell­schafts­ent­wurf, bei dem nicht mehr das Geld und die Kapi­tal­strö­me den Wert und die Lei­stung eines Lan­des reprä­sen­tie­ren, son­dern das Glück und die Zufrie­den­heit sei­ner Bewoh­ner. Ver­blüf­fend, ver­stö­rend und so ganz ver­schie­den von all dem, was wir gewohnt sind, was uns als erstre­bens­wer­tem Lebens­ent­wurf hier­zu­lan­de bei­gebracht wird.

Ich will hier­nicht wie­der­ho­len was schon an ande­rer Stel­le aus­führ­lich erör­tert wur­de, son­dern ledig­lich auf die­se Grund­sät­ze ver­wei­sen und zum wei­te­ren Nach­le­sen an den hier genann­ten Quel­len auf­for­dern. Ich bin näm­lich über­zeugt, daß es Vie­len so wie mir gehen wird:
Es gibt Alter­na­ti­ven zu unse­rer gesell­schaft­li­chen Grund­über­zeu­gung - und sie erschei­nen mir bes­ser, als das was unse­re bis­he­ri­gen Gesell­schafts­ent­wür­fe ausmacht.

Hier also zunächst die drei Grund­übel der Gesell­schaft** :

  • Unwis­sen­heit,
  • Hass
  • und 

  • Hab­gier

Da wird es wohl wenig Wider­spruch geben - denn es beschrei­ben die­se Begrif­fe in Kür­ze was uns quält.

Nun ein Blick auf die vier Ebe­nen, mit deren Hil­fe das grö­ße­re BSG/BNG (in Bhu­tan, woher der Ent­wurf stammt) erreicht wer­den soll:

  1. Schaf­fung einer Gesell­schaft in der die Men­schen sicher sind, wo jedem ein ordent­li­cher Unter­halt garan­tiert ist, und ein uni­ver­sel­ler Zugang zu guter Erzie­hung und Gesund­heits­ein­rich­tun­gen existiert;
  2. Eine glück­li­che Gesell­schaft fußt auf Hoff­nung und Zielen;
  3. Durch den sorg­sa­men Umgang mit der Mit­welt wer­den die Lei­den aller Lebe­we­sen verringert;
  4. Alle Ange­stell­ten im öffent­li­chen Dienst sol­len die Grund­sät­ze und Zie­le des Brut­to­so­zi­al­glücks verinnerlichen.

Alles nicht so neu, jedoch in die­ser Kom­bi­na­ti­on unbe­kannt. Erreich­bar ist es alle­mal - aber dazu müß­ten die "Pri­vi­le­gi­en­hal­ter" an die "Unter­pri­vi­le­gier­ten" abge­ben. Ich befürch­te dar­an wird es schei­tern. Man muß ja nicht die Hoff­nung auf­ge­ben, daß es - im Zei­chen eines glo­ba­len Abwärts­trends des kapi­ta­li­sti­schen Gesell­schafts­ent­wur­fes - mög­li­cher­wei­se doch eine Rich­tungs­än­de­rung im Den­ken der west­li­chen Gesell­schaf­ten geben könnte ....



[via: "Intel­li­genz und Evo­lu­ti­on - Rech­nung mit dem Wirt"]
* ["Gross Natio­nal Hap­pi­ness is more important than Gross Natio­nal Pro­duct" sie­he "Brut­to­na­tio­nal­glück"]
** [Es fol­gen meh­re­re prachlich ange­paß­te Zitate]

bookmark_borderSmørrebrød, Smørrebrød ....

Ver­bre­chen lohnt sich doch.
Aller­dings darf es nicht zu offen­sicht­lich sein.
Ein kom­pli­ziert gestrick­tes System von ver­floch­te­nen Schein­fir­men mit regem - auch angeb­li­chem (!) - Geschäfts­ver­kehr unter­ein­an­der und über Län­der­gren­zen hin­weg reicht da schon zur Ver­wir­rung der Allgemeinheit ....

Hin­ter einer Sau­ber­mann­fas­sa­de wer­den zwie­lich­ti­ge Geschäf­te gemacht. Ich hat­te vor Jah­ren 'mal einen Stu­den­ten der aus einer der Groß­ban­ken kam und sei­nen 'Bil­dungs­ur­laub' zur Erlan­gung der näch­sten aka­de­mi­schen Stu­fe nutz­te - der gab das unum­wun­den zu und erwei­ter­te mei­ne dump­fen Ver­mu­tun­gen zu Tatsachenkenntnissen ....

"Ach", höre ich Sie sagen, "das sind doch nur Ver­schwö­rungs­theo­rien und wo, bit­te­schön, ist denn ein Beweis?"

Lesen Sie Bör­sen­nach­rich­ten und Geschäfts­be­rich­te der Groß­ban­ken und Ver­si­che­rungs­kon­zer­ne! Da steht ALLES ganz offen drin ....

Mei­ne Groß­mutter sag­te immer:
Man muß etwas Wert­vol­les nicht ver­stecken son­dern ganz offen liegenlassen.

Einen sol­chen Rat muß frü­her irgend­wer den Geschäf­te­ma­chern gege­ben haben. Mei­ne Groß­mutter ist aller­dings über jeden Ver­dacht erha­ben - sie war es bestimmt nicht.

bookmark_borderGroßtechnologie & Weltwirtschaft

The EMMA MAERSK, part of a Danish ship­ping line, is shown on the lin­ked page.
What a ship!
No won­der 'Made in Chi­na' is dis­pla­cing North Ame­ri­can made goods big time. This mon­ster trans­ports goods across the Paci­fic in just 5 days!

This is one of three ships pre­sent­ly in ser­vice, with ano­ther two ships com­mis­sio­ned to be com­ple­ted in 2012. The­se ships were com­mis­sio­ned by Wal-Mart to get all their goods and stuff from Chi­na. They hold an incre­di­ble 15,000 car­tons and have a 207 foot deck beam! The full crew is just 13 peo­p­le on a ship lon­ger than a US Air­craft Car­ri­er (which has a crew of 5,000). With its 207' beam it is too big to fit through the Pana­ma or Suez Canals .. It is strict­ly transpacific.

The goods arri­ve 4 days befo­re the typi­cal con­tai­ner ship (18−20 knots) on a Chi­na-to-Cali­for­nia run. 91% of Walm­art pro­ducts are made in Chi­na . So this behe­mo­th is huge­ly com­pe­ti­ti­ve even when car­ry­ing peri­s­ha­ble goods. The ship was built in five sec­tions. The sec­tions floa­ted together
and then wel­ded. The com­mand bridge is hig­her than a 10-sto­ry buil­ding and has 11 car­go cra­ne rigs that can ope­ra­te simul­ta­neous­ly unloa­ding the enti­re ship in less than two hours.
Addi­tio­nal info:

  • Coun­try of ori­gin - Denmark
  • Length - 1,302 ft
  • Width - 207 ft
  • Net car­go - 123,200 tons
  • Engi­ne - 14 cylin­ders in-line die­sel engi­ne (110,000 BHP)
  • Crui­se Speed - 31 knots [Sili­co­ne pain­ting applied to the ship bot­tom redu­ces water resi­stance and saves 317,000 gal­lons of die­sel per year.]
  • Car­go capa­ci­ty - 15,000 TEU (1 TEU = 20 cubic feet)
  • Crew - 13 people!
  • First Trip - Sept. 08, 2006
  • Cons­truc­tion cost - US $145,000,000

bookmark_borderG O L D . . . !

Zählt man alle Gold-Zer­ti­fi­ka­te der Welt zusam­men - so fand ein gewitz­ter Ana­lyst in U.S.A. her­aus - so müß­te die 45-fache Men­ge des­sen an Gold vor­han­den sein als die, von deren tat­säch­li­chem Bestand man weiß ....

Rela­ti­on 1:45?
44-facher Betrug beim GOLD?
Wür­de mich nicht wundern.
Nicht bei den Span­nen die DAS bedeu­ten würde ....

Inter­es­sant dazu auch fol­gen­der Text [Aus­zug / Quel­le]:


Wie unschwer zu erken­nen ist geht es hier dar­um die Gold-Inve­sto­ren in Sicher­heit zu wie­gen und wei­te­re Kun­den zu gewin­nen .... mein Mit­leid für die sol­cher­ma­ßen Irre­ge­lei­te­ten hält sich in Grenzen.