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bookmark_borderWaffenlieferanten der Welt

Mit "Krieg" läßt sich viel Geld verdienen.

Es sind nicht die Län­der der "Drit­ten Welt", die sich unbe­dingt & frei­wil­lig mit Waf­fen aus­stat­ten wol­len - es sind die soge­nann­ten "Indu­strie­na­tio­nen", allen vor­an die U.S.A., die Hil­fe nur dann anbie­ten wenn sie zugleich Waf­fen lie­fern können.

Es wer­den Mit­tel in die armen Län­der ver­ge­ben, sogar beträcht­li­che Sum­men. Die sind zu einem über­wie­gen­den Teil dafür gedacht Waf­fen­käu­fe im Geber­land zu täti­gen. So fließt das "wohl­tä­tig gespen­de­te" Geld wie­der an die Wohl­tä­ter zurück und sta­bi­li­siert dort die Wirt­schaft - neben­bei wer­den die Aktio­nä­re immer reicher. 

Der­wei­len hun­gern die Men­schen in den betrof­fe­nen Län­dern und haben kein Dach über dem Kopf, weil das ins Land flie­ßen­de Geld von kor­rup­ten Poli­ti­kern ver­ein­nahmt wird. Nach­dem sie ihren 'Anteil' abge­zwackt haben zah­len sie die Kre­di­te bei den Gebern ab und erhal­ten ihre Macht & das dar­aus resul­tie­ren­de Wohl­le­ben durch Waf­fen­ge­walt - Waf­fen haben sie ja genug gehortet.

Wer Geschäf­te mit Waf­fen macht wird aus einer Über­sicht deut­lich, ver­ar­bei­tet sind die Zah­len bis 2009.

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"click!" auf die Abbil­dung vergrößert

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bookmark_borderMaut

Maut für Ausländer?
Nur für Ausländer?
Eine Lachnummer!

Ich hat­te schon frü­her dar­auf hin­ge­wie­sen wie das lau­fen wür­de - und nun sind wir bald soweit. Damals schrieb ich:
" .. Zwar faselt die CSU noch etwas von 'belastungsneutrale(-r) Ein­füh­rung' - aber das sind die übli­chen Nebel­ker­zen um die wah­ren Absich­ten zu verschleiern.

Für den Stra­ßen­bau wird nichts übrig blei­ben. Der Finanz­mi­ni­ster hat so vie­le Löcher zu stop­fen daß ihm ein sol­cher "Maut-Regen" nur recht sein kann .. "

Das, was ich damals schrieb ist auch heu­te noch aktuell.

Die CSU hat eine eige­ne "Ver­hand­lungs­de­le­ga­ti­on" für die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen. Allei­ne das ist eine Lach­num­mer oder ein Trau­er­spiel - je nach Natur des Betrachters.

Mei­ne Pro­gno­se für die Zukunft:
Wir bekom­men eine PKW-Maut.
Alle Auto­fah­rer wer­den zah­len müssen.
Ein Aus­gleich für deut­sche Fah­rer wird nicht stattfinden.
Das Geld wird nicht zweck­ge­bun­den für Stra­ßen­bau ein­ge­setzt werden.

Die Län­der wer­den Auto­bahn­ab­schnit­te - wie schon in eini­gen Län­dern aus­ge­führt - an pri­va­te Unter­neh­mens­kon­sor­ti­en lang­fri­stig "ver­mie­ten". Schon des­we­gen drängt die Zeit zur Ein­füh­rung einer PKW-Maut, denn dann steht wei­te­ren Ver­trä­gen mit "Inve­sto­ren" nichts mehr im Wege. Und die Poli­tik wird auch die­se für die Steu­er­zah­ler letzt­lich fata­le Rege­lung als "alter­na­tiv­los" ver­kau­fen. Das Geld wird in die Haus­hal­te flie­ßen, Gewin­ne machen die Betrei­ber­fir­men - und die Stra­ßen­bau­be­hör­den wer­den wei­ter aus Steu­er­mit­teln bezahlt werden.

Für die Inve­sto­ren wie "Geld drucken" - die Steu­er­zah­ler bluten.

Bleibt mir nur noch fol­gen­des anzumerken:
Ich war­te dar­auf, daß der erste CDU-Wäh­ler mir wegen der Maut sein Leid kla­gen will .... 

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Sie­he hier­zu auch:

 

bookmark_borderDer Bankrott der Vereinigten Staaten
ist nun sicher

Über­set­zung
des unter "http://www.thedailycrux.com/Post/43485/porter-stansberry-the-bankruptcy-of-the-united-states-is-now-certain" ver­öf­fent­lich­ten Tex­tes mit der Überschrift:

Por­ter Stans­ber­ry:
Der Bank­rott der Ver­ei­nig­ten Staa­ten ist nun sicher
Fri­day, 27. Sep­tem­ber 2013

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Heu­te beinhal­tet das Essay kei­ne kom­pli­zier­ten finan­zi­el­len Geheim­nis­se ... kei­ne lang­at­mi­gen Erklä­rung des Anlei­he­mark­tes ... kei­ne Anga­ben über eine aus­ge­feil­te Optio­nen-Stra­te­gie. Nein, nein. Heu­te möch­te ich über etwas reden, das ein­fach und grund­le­gend ist ... etwas, dass jeder Ame­ri­ka­ner ver­ste­hen sollte ...

Wenn Sie Geld lei­hen haben Sie es irgend­wann zurück­zu­zah­len ... plus Zinsen.

Das ist alles, was Sie wis­sen müs­sen, um die Finanz­kri­se - und die schreck­li­chen Fol­gen vor denen wir ste­hen - zu begrei­fen. Wenn wir nicht auf­hö­ren, Kre­di­te von aus­län­di­schen Gläu­bi­gern aufzunehmen.

Vor der Finanz­kri­se von 2008/2009 wur­de Ame­ri­ka in einen rie­si­gen Schul­den finan­zier­ten Aus­ga­ben­boom gestürzt. Unse­re Defi­zi­te gerie­ten außer Kon­trol­le, weil wir fort­ge­setzt mehr ver­brauch­ten als wir pro­du­zier­ten. Die Schul­den um die­sen Kon­sum zu finan­zie­ren häuf­ten sich in Form von Hypo­the­ken und Staats­de­fi­zit an. Der ent­stan­de­ne Immo­bi­li­en­boom trieb wie­der­um die Finanz­in­du­strie in das Deba­kel, das die AIG zer­stör­te und aus­lösch­te, Bear Stear­ns und Leh­man Brot­hers vernichtete.

Was Men­schen über "Boom & Bust"1 weni­ger rea­li­sie­ren ist, daß Aus­län­der wei­ter immer mehr US-Ver­mö­gens­wer­te anhäu­fen. In kur­zer Zeit erwar­ben so aus­län­di­sche Anle­ger Ver­mö­gen im Wert von net­to 2.5 Bil­lio­nen US-$$.

Das fol­gen­de Dia­gramm, mit Daten aus der Filia­le St. Lou­is der Fede­ral Reser­ve erstellt, zeigt die aktu­el­len Kon­to­stän­de von 1980 bis 2006. Wie Sie sehen kön­nen, ist der Han­dels- und Finanz­aus­gleich2 zwi­schen Ame­ri­ka und dem Rest der Welt völ­lig aus dem Gleich­ge­wicht gera­ten. Mit Beginn in der Mit­te der 1990er Jah­re und einer Beschleu­ni­gung in den Jah­ren nach 2000. Dies geschah, weil die Ame­ri­ka­ner irgend­wann begon­nen haben weit mehr zu ver­brau­chen als sie pro­du­zier­ten. Die Finan­zie­rung des Defi­zits wur­de über bil­li­ge Kre­di­te in Dol­lar, der Welt-Reser­ve­wäh­rung, ausgeführt ...

ABBILDUNG:
 
US-Finanzdesaster

Kein Gerin­ge­rer als der legen­dä­re Inve­stor War­ren Buf­fett hat im Jahr 2003 gewarnt, daß unse­re natio­na­le Prä­fe­renz für Kon­sum statt Spar­sam­keit unse­re Wäh­rung schließ­lich rui­nie­ren und eine Finanz­kri­se aus­lö­sen wür­de. Er war beson­ders besorgt, daß wir jetzt so viel Kre­dit­auf­nah­me und Aus­ga­ben hat­ten, dass wir von aus­län­di­schen Gläu­bi­gern abhän­gig gewor­den waren. Er beschrieb die Situa­ti­on in einem Arti­kel den er für die Zeit­schrift For­bes ver­faß­te und nann­te es "Squan­der­ville vs Thrift­ville."3

Buf­fett warn­te, daß wir in Bezug auf den Rest der Welt zwangs­läu­fig immer ärmer und unse­re Gläu­bi­ger immer rei­cher wür­den. Er schrieb:

Ich freue mich dar­über eine War­nung lie­fern zu kön­nen, denn unser natio­na­les Ver­mö­gen wird gera­de mit einer alar­mie­ren­den Geschwin­dig­keit ins Aus­land über­tra­gen. Eine Fort­dau­er die­ses Trans­fers wird zu gro­ßen Schwie­rig­kei­ten führen.

So kam es auch. Wir lie­hen uns so viel Geld, dass in den Jah­ren 2004, 2005 und 2006 die Finanz­ge­sell­schaf­ten mehr als 40% aller erziel­ten Gewin­ne im S&P-500 aus Zin­sen erwirt­schaf­te­ten! Wenn 40% aller Gewin­ne der Wirt­schaft aus Finan­zie­rungs­ge­büh­ren bezo­gen wer­den, haben wir eine Gesell­schaft, die außer Rand und Band gera­ten ist. Wir haben uns unser Land in eine Art rie­si­gen Geld­au­to­ma­ten ver­wan­delt ... was der Auto­mat aus­gab waren die Erspar­nis­se von aus­län­di­schen Investoren.

Es waren die­se Kre­dit­auf­nah­me und Aus­ga­ben, die­ser stän­di­ge Ver­brauch weit, weit über unse­re Fähig­keit zu pro­du­zie­ren. Das war die Ursa­che für unse­re finan­zi­el­len Pro­ble­me. Es gibt kei­ne ande­re, ein­fa­che­re und genaue­re Metho­de, um die wirk­li­chen Grund­la­gen des­sen zu ver­ste­hen, was pas­sier­te. Buf­fett erklär­te in sei­nem For­bes-Arti­kel wie das geschah:

"In der Tat hat sich unser Land wie eine außer­or­dent­lich rei­che Fami­lie benom­men, die einen rie­sen­gro­ßen Bau­ern­hof besitzt. Um vier Pro­zent mehr zu ver­brau­chen als wir pro­du­zier­ten - das ent­spricht dem Han­dels­bi­lanz­de­fi­zit - haben wir, Tag für Tag, sowohl Stücke der Farm ver­kauft, als auch Hypo­the­ken auf das, was wir noch besa­ßen, stän­dig erhöht."

Vie­le Men­schen (vor allem US-Poli­ti­ker) sagen stän­dig, daß die­se Defi­zi­te kei­ne Rol­le spie­len, dass wir sie "uns selbst" schul­den. Das ist ein­fach nicht wahr, wor­auf Buf­fett schon vor 10 Jah­ren hinwies: 

"Der Rest der Welt besitzt erstaun­li­che $ 2.5 Bil­lio­nen mehr an Wer­ten in den USA als wir in ande­ren Län­dern besit­zen ... Um die $ 2.5 Bil­lio­nen aus­län­di­scher Betei­li­gun­gen in Per­spek­ti­ve zu set­zen, muß man sie mit den $ 12 Bil­lio­nen Gesamt­wert aller von Pri­vat beses­se­nen US-Akti­en ver­glei­chen."

Aus­län­dern Mie­te (bzw. Zin­sen) auf deren Ver­mö­gens­wer­te zu zah­len wird unse­ren Wohl­stand und unse­ren Lebens­stan­dard unter­gra­ben. "So wie die aus­län­di­schen Betei­li­gun­gen wach­sen wer­den die jähr­li­chen Net­to-Kapi­tal­an­la­ge­ge­win­ne aus dem Land abflie­ßen", erklär­te Buf­fett. "Des­we­gen wer­den Divi­den­den und Zin­sen, die wir an die Welt zah­len, stän­dig anstei­gen, anstatt daß wir - wie in der Ver­gan­gen­heit - Net­to-Emp­fän­ger aus ande­ren Län­dern sind. Wir erle­ben eine nega­ti­ve Bilanz­ent­wick­lung: Adieu Freu­de - Hal­lo Frustration!"

Nun, wei­ter unten wer­de ich Ihnen ein paar Daten nen­nen. Aber Sie brau­chen grund­sätz­lich nicht ein­mal Fak­ten um die fol­gen­den Grund­satz­fra­gen zu beantworten ... 

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  • Hat sich in den letz­ten fünf Jah­ren irgend­et­was Greif­ba­res in der Art und Wei­se des Lebens und der Art, wie wir in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wirt­schaf­ten, verändert? 
  • Haben wir damit begon­nen tat­säch­lich mehr zu pro­du­zie­ren als wir verbrauchen? 
  • Haben wir auf­ge­hört, eine Gesell­schaft zu sein die davon beses­sen ist zu konsumieren?
  • Haben wir den Wahn­sinn gestoppt unse­ren Kauf­rausch durch Schul­den zu finanzieren?
  • Haben wir irgend­et­was aus der Kri­se gelernt - und unse­re finan­zi­el­len, kul­tu­rel­len oder mora­li­schen Aus­schwei­fun­gen geändert?

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Wie ver­spro­chen ... ein paar Fakten:
Seit dem vier­ten Quar­tal 2009 hat sich das US-Lei­stungs­bi­lanz­de­fi­zit um mehr als 100 Mil­li­ar­den Dol­lar pro Quar­tal erhöht. Als Ergeb­nis besit­zen Aus­län­der nun $ 4.2 Bil­lio­nen mehr US-Invest­ment­ver­mö­gen als wir im Aus­land besit­zen. Das sind $ 1.7 Bil­lio­nen mehr als zum Zeit­punkt der ersten War­nung Buf­fetts zu die­sem Rie­sen­pro­blem im Jahr 2003. Anders gesagt, das Pro­blem ist jetzt um 68 % größer.

Und hier kom­men ein paar Zah­len die Ihnen sonst nie­mand sagen wird - nicht ein­mal Buf­fett. Aus­län­der besit­zen nun 25 Bil­lio­nen US-$$ in US-Ver­mö­gens­wer­ten. Und trotz­dem kon­su­mie­ren wir wei­ter­hin weit mehr als wir pro­du­zie­ren, und wir ver­schul­den uns wei­ter mas­siv um unse­re Defi­zi­te zu finanzieren. 

Seit 2007 hat die gesam­te Staats­ver­schul­dung in den USA (auf Bun­des- , Staats- und loka­ler Ebe­ne) von etwa 10 Bil­lio­nen auf $ 20 Bil­lio­nen US-$$ verdoppelt. 

Unter­des­sen redu­zier­te sich die Grö­ße der bei Fan­nie und Fred­die4 gebuch­ten Hypo­the­ken seit 2007 leicht und sank von $ 4,9 auf 4,6 Bil­lio­nen Dol­lar. Das ist eine gute Nach­richt, nicht wahr? 

Kei­nes­wegs. Die Exzes­se wur­den ledig­lich in einer neu­en Agen­tur 'ver­bucht'. Die "Bun­des- Hypo­the­ken­bank", die "Fede­ral Housing Admi­ni­stra­ti­on", hält nun 20% aller Hypo­the­ken in den USA - gegen­über weni­ger als 5% in 2007. 

Die Ver­schul­dung der Stu­die­ren­den, eben­falls durch staat­li­che Garan­tien ange­spornt, boom­te genau­so, seit 2007 auf mehr als 1 Bil­li­on US-$$, eine Ver­dop­pe­lung. Ins­ge­samt hat Ver­schul­dung in unse­rer Wirt­schaft seit 2007 von rund 50 Bil­lio­nen auf mehr als 60 Bil­lio­nen US-$$ zugenommen. 

Viel­leicht könn­ten wir die­se Ver­pflich­tun­gen erfül­len wenn unse­re Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten rasch erwei­tert wür­den. Wur­den sie aber nicht. Seit 2007 hat sich die Pro­duk­ti­on auf einer Pro-Kopf-Basis redu­ziert. Real war das Pro-Kopf-BIP5 in den USA am Ende des Jah­res 2007 43.635,59 US-$$. Am Ende des Jah­res 2012 betrug es $ 43.063,36 US-$$. Ein wich­ti­ger Grund war­um die Pro­duk­ti­vi­tät sinkt: Mehr Ame­ri­ka­ner als je zuvor arbei­ten nicht. Heu­te sind mehr als 900.000 Ame­ri­ka­ner nicht in der Erwerbs­be­völ­ke­rung. Das sind 13% mehr Men­schen als im Jahr 2007 die nicht arbeiten. 

Wer arbei­tet? Die Regie­rung, die pro­du­ziert nichts. Wir schät­zen die Gesamt­be­schäf­ti­gung in der Bun­des­re­gie­rung wur­de seit 2007 um fast 400.000 erhöht - oder rund 10%. Offi­zi­ell ist die Zahl mit 276.000 Neu­ein­stel­lun­gen ange­ge­ben. Aber wir wis­sen, daß zwi­schen 100.000 und 200.000 Arbeits­plät­zen bei der Natio­nal Secu­ri­ty Admi­ni­stra­ti­on [NSA] bzw. CIA nicht gezählt wurden. 

Was tun all die­se net­ten Men­schen um uns zu die­nen? Mei­stens schrei­ben sie neue Regeln die wir befol­gen sol­len. Es gab im Jahr 2007 22.771 Sei­ten von Bun­des-Regeln und Vor­schrif­ten. Heu­te gibt es 27.274 Sei­ten von Regeln die die Bür­ger zu befol­gen haben - 20% mehr Regeln in nur sechs Jah­ren. Und wie wer­den die­se neu­en Mit­ar­bei­ter und die neu­en Regeln uns bei der Lösung unse­res Kern­pro­blems - den aus­ufern­den Aus­ga­ben - hel­fen? Mei­ne Wet­te ist sie wer­den nichts helfen. 

An den Ursa­chen der Finanz­kri­se hat sich über­haupt nichts geän­dert. Wir haben immer noch rie­si­ge Men­gen an Schul­den, viel zu viel, um sie jemals wirk­lich zu finan­zie­ren. Wir lei­hen noch wei­ter und und mit immer höhe­ren Beträ­gen, als ob über­haupt nichts schief gegan­gen sei. Nun, wie­der ein­mal, erwirt­schaf­ten die Finanz­un­ter­neh­men rie­si­ge, unver­hält­nis­mä­ßi­ge Gewin­ne die 20% des S&P 500 ausmachen. 

Das pas­siert nicht nur bei uns. In der Euro­päi­schen Wäh­rungs­uni­on belief sich die Staats­ver­schul­dung im Jahr 2007 auf 66% des BIP. Heu­te sind es mehr als 90%. Im Ver­ei­nig­ten König­reich betrug im Jahr 2007 die Staats­ver­schul­dung 43% der gesam­ten Wirt­schafts­lei­stung. Heu­te liegt sie eben­falls bei 90%. Unglaub­lich ... nie­mand in der ent­wickel­ten Welt zu sein scheint in der Lage zu sein mehr Wohl­stand zu erzeu­gen. Nur mehr Schulden. 

Um die­se Schul­den zu finan­zie­ren ver­kau­fen wir wei­ter­hin Tei­le unse­res "Bau­ern­hofs" an Aus­län­der. Auf die­se Wei­se sind wir im Lau­fe der Zeit viel ärmer gewor­den. Vor zehn Jah­ren erar­bei­te­ten die Volks­wirt­schaf­ten von Bra­si­li­en, Russ­land, Indi­en und Chi­na (die soge­nann­ten "BRIC" Natio­nen6) rund 29 % unse­rer Wirt­schafts­lei­stung. Bis 2007 waren ihre Volks­wirt­schaf­ten auf 53% der uns­ri­gen ange­wach­sen. Heu­te ent­spre­chen sie 91%. Unse­re Kre­dit­auf­nah­me treibt ihren Boom. Buf­fett hat­te gewarnt, dies wür­de gesche­hen. Und er hat­te Recht. 

Er warn­te auch davor, was pas­sie­ren wür­de, nach­dem wir uns all die­se Schul­den auf­ge­halst hätten: 

Frü­her oder spä­ter wird die Schul­den-Regie­rung, mit Blick auf immer höhe­re Zah­lun­gen für den Schul­den­dienst, sich ent­schei­den eine hoch infla­tio­nä­re Poli­tik zu betrei­ben - das heißt, die Drucker­pres­se anzu­wer­fen um mehr Dol­lars aus­zu­ge­ben, was deren Wert immer wei­ter ver­dün­nen wird ...

Die­se Aus­sicht ist der Grund war­um ich, wenn ich ein Bewoh­ner von 'Spar­stadt' wäre, mich für den direk­ten Besitz von 'Schuldenstadt'-Liegenschaften ent­schei­den wür­de anstatt Anlei­hen von der Regie­rung zu neh­men. Die mei­sten Regie­run­gen fin­den es mora­lisch viel schwie­ri­ger aus­län­di­sches Eigen­tum zu beschlag­nah­men, als die Kauf­kraft zu 'ver­dün­nen' und damit den Zins­an­spruch von Aus­län­dern real zu mini­mie­ren. Heim­li­cher Dieb­stahl wird so dem Dieb­stahl mit Gewalt gegen­über bevorzugt. 

Buf­fett hat­te wie­der mal recht. Im Jahr 2009 begann die Fede­ral Reser­ve [Kurz­form: Fed; Anm.d.Ü.] mas­siv die US-Schul­den in Geld umzu­wan­deln. Das US-Finanz­mi­ni­ste­ri­um durf­te mehr Schul­den ver­an­las­sen und die Rück­zah­lung bestehen­der Schul­den ein­fach durch den Ver­kauf an die Fede­ral Reser­ve til­gen (die schafft die Mit­tel für sol­che Käu­fe durch Drucken von Geld). Die Fed hat seit­dem 3,5 Bil­lio­nen US-$$ gedruckt. Und gera­de in die­ser Woche ver­sprach sie das wei­ter so zu tun. Als Ergeb­nis ist seit 2007 der "M2" - ein grund­le­gen­des Maß für zir­ku­lie­ren­des Geld in der US-Wirt­schaft - um 38 % nach oben gegangen. 

Was machen nun unse­re aus­län­di­schen Her­ren? Sie ver­schleu­dern Regie­rungs-Schuld­ver­schrei­bun­gen und kau­fen US-Ver­mö­gens­wer­te. Chi­ne­si­sche Fir­men besit­zen nun IBMs PC-Spar­te, die AMC Film­thea­ter­ket­te, den Schwei­ne­fleisch­pro­du­zen­ten Smit­h­field, sowie eini­ge unse­rer wert­voll­sten neue Ener­gie­quel­len, über Equi­ty-Deals mit Devon Ener­gy und Che­sapea­ke Ener­gy. Bis­her hat allein Chi­na im Jahr 2013 10 Mil­li­ar­den US-$$ für US-Ver­mö­gens­wer­te aus­ge­ge­ben, ver­gli­chen mit weni­ger als 1 Mil­li­ar­de im Jahr 2008. 

Unse­re aus­län­di­schen Her­ren wer­den in Kür­ze mit dem Kauf gro­ßer Men­gen von US-Immo­bi­li­en begin­nen, indem sie ihre Bestän­de wegen der Ver­pflich­tun­gen von Fred­die und Fan­nie redu­zie­ren und direkt in die zugrun­de lie­gen­den Ver­mö­gens­wer­te inve­stie­ren. Im Jahr 2012 kauf­ten die Chi­ne­sen für 3 Mil­li­ar­den US-$$ gewerb­li­che Immo­bi­li­en in Kali­for­ni­en. Bald, so glau­be ich, wer­den sie den Kauf von gro­ßen Pake­ten von US-Wohn­häu­sern begin­nen. So wer­den Mil­lio­nen von Ame­ri­ka­nern ... in drei oder vier Jah­ren ... buch­stäb­lich Mie­te an die Chi­ne­sen zah­len. Es ist sicher, daß das passiert.

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1 Boom & Bust = in Euro­pa spre­chen wir von der "Immo­bi­li­en­bla­se", die schließ­lich platzt.
2 bei uns "Han­dels­bi­lanz­über­schuß"
3 to squan­der = ver­pras­sen, ver­schleu­dern; thrift = Spar­sam­keit, spar­sam sein.
4 Fan­nie und Fred­die US-Hypo­the­ken­ban­ken die vor der Immo­bi­li­en­kri­se den über­wie­gen­den Teil der staat­li­chen Sub­ven­tio­nen in Haus­bau & den über­wie­gen­den Teil pri­va­ter Haus­fi­nan­zie­rung abwickelten.
5 Pro-Kopf-BIP Brut­to-Inlands-Pro­dukt, Maß für die Wirt­schafts­lei­stung eines Lan­des (nicht unumstritten).
6 "BRIC"-Nationen, auch "BRICS", Bra­si­li­en, Russ­land, Indi­en, Chi­na und Süd­afri­ka - soge­nann­te "auf­stre­ben­de Wirt­schafts­na­tio­nen" (US-Les­art!); wobei sich die Fra­ge stellt, ob die­se - aus US-Sicht getrof­fe­ne Ein­ord­nung - heu­te noch Bestand hat oder nur noch Aus­druck der US-Hybris ist.

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Anmer­kung wvs:
Für die Über­set­zung wird kei­ne Gewähr über­nom­men. Es han­delt sich um eine frei­wil­li­ge· pri­va­te Lei­stung ohne Bezah­lung - und daher auch ohne jeg­li­che Haftung.

Eini­ge Absät­ze am Ende des ursprüng­li­chen Tex­tes wur­den nicht berück­sich­tigt, weil sie nach mei­ner Auf­fas­sung kei­ne neu­en Fak­ten anfüh­ren son­dern nur Ite­ra­tio­nen des vor­her Geschrie­be­nen darstellen.

Soll­ten sie, lie­be Leser, Feh­ler fin­den, so bit­te ich um Mit­tei­lung per Mail oder in den Kom­men­ta­ren. Danke.

bookmark_borderWas haben Frosch
& Calamarisalat miteinander zu tun?

Manch­mal ist es auf­schluß­reich in alten Kri­mis nicht nur auf die Hand­lung zu achten. 
In den Sze­nen sind ver­schie­de­ne Din­ge zu sehen die sich im Lauf der Jah­re geän­dert haben. Im Kri­mi aller­dings noch den Ori­gi­nal­zu­stand aus dem Jahr zei­gen, in dem gedreht wurde.

In einem Strei­fen aus 1988, Ham­burg, waren ver­schie­de­ne Prei­se mit Krei­de auf Tafeln gemalt zu erken­nen. Einer davon ist mir in Erin­ne­rung geblieben:

» Cala­ma­ri-Salat 9,00 DM «

Momen­tan lie­gen die Prei­se für ein sol­ches Gericht bei ver­schie­de­nen Brin­ge­dien­sten zwi­schen 7,50 und 10,50 €uro. Natür­lich ist das kein abso­lu­ter Ver­gleich, weil ja die Men­ge und Bei­la­gen nicht bekannt sind. So 'Pi-mal-Dau­men' kann es aber als Anhalt dienen.

Wenn man den Preis umrech­net sind das zwi­schen 14.60 bis 20.50 DM. In den 25 Jah­ren seit 1988 hat sich der Preis also um zwi­schen 62% und 128% erhöht. Das bedeu­tet eine jähr­li­che Stei­ge­rung zwi­schen 2,5 und 5,1%. Was defi­ni­tiv über dem liegt, wie sich die Löh­ne und Gehäl­ter in die­sen Jah­ren ent­wickelt haben.

Ich traue mich also zu behaupten:
Wenn uns das Sta­ti­sti­sche Bun­des­amt Jahr für Jahr mit­teilt die Preis­stei­ge­run­gen sei­en mar­gi­nal und immer unter den Stei­ge­run­gen der Ent­loh­nung, so war das - min­de­stens in die­sem Fall - falsch. 

Manch­mal sind es sol­che Klei­nig­kei­ten die die Wahr­heit ans Licht brin­gen, und es bestä­tigt hier punk­tu­ell das, was brei­te Bevöl­ke­rungs­schich­ten schon län­ger ver­mu­ten. Die Ein­füh­rung des Euro hat in vie­len Berei­chen zu einer Ver­teue­rung geführt. 

Die Ent­loh­nung hat die­se Stei­ge­rung nicht mit­ge­macht. Sowas nennt man "stil­le Infla­ti­on"*, schlei­chend und kaum merk­lich wird das ver­füg­ba­re Geld immer weni­ger, wäh­rend gleich­zei­tig die Prei­se ste­tig ansteigen.

Da erin­nert man sich an das Bei­spiel vom Frosch in zunächst kal­tem Was­ser, des­sen Tem­pe­ra­tur all­mäh­lich erhöht wird. Das hat Phil­ip Rös­ler (in einem Anflug von Wahr­heits­lie­be) bei Lanz gebracht:
Erhöht man die Tem­pe­ra­tur lang­sam, so wird der Frosch gekocht bevor er es merkt ...!

» Wir Bür­ger sind die Frö­sche die 'abge­kocht' werden! «

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* " .. Bereits jetzt zeigt die "stil­le" Infla­ti­on Wir­kung, da real Spar­ver­mö­gen durch die nied­ri­ge Ver­zin­sung ver­nich­tet wer­den. Gera­de die Deut­schen, die allein an Bar­geld und Spar­ein­la­gen im Okto­ber 2012 knapp 2.000 Mil­li­ar­den Euro besitzen .."


 

bookmark_borderUSA - China - BRD

Ver­gleicht man die Wirt­schafts­da­ten aus die­sen drei Län­dern hin­sicht­lich der Beschäf­tig­ten­zahl in der Pro­duk­ti­on von Gütern
wird sogleich klar war­um sich die U.S.A. in einer tie­fen Kri­se befinden:
Die Pro­duk­ti­on ist nach Chi­na ver­la­gert, im Lan­de wer­den kaum noch Güter pro­du­ziert. "Dienst­lei­stun­gen" machen nahe­zu 85% des­sen aus, was in den USA an Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen vor­han­den ist (obe­re Abbildung). 

Ich will es ein­mal salopp formulieren:
"Soft­ware" und gro­ße Inter­net­kon­zer­ne sind hei­ße Luft - es liegt kein greif­ba­res Pro­dukt zugrun­de. 'Des Kai­sers neue Klei­der' las­sen grüßen ...! 
 

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Bei uns läßt sich eben­falls eine Ten­denz weg von der Pro­duk­ti­on hin zu Dienst­lei­stun­gen fest­stel­len. Noch wer­den aber aus­rei­chend Güter her­ge­stellt die "Wert" besit­zen - und nur ca. 50% der Beschäf­tig­ten arbei­ten im Bereich "Dienst­lei­stun­gen" (fol­gen­de Abbildung).
 

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[Die Zah­len in der Dar­stel­lung sind pro­zen­tua­le Wer­te für die Bran­chen; ins­ge­samt sind ca. 42 Mio Beschäf­tig­te erfaßt. Quel­le: Sta­ti­sti­sches Bun­des­amt]

Chi­na hin­ge­gen pro­du­ziert für die U.S.A. all das, was dort nicht mehr kosten­deckend pro­du­ziert weden kann. Die Abhän­gig­keit hat natür­lich auch poli­ti­sche Fol­gen. Aber das zuzu­ge­ste­hen wird sich wohl nie­mand aus der poli­ti­schen Kaste getrau­en. "busi­ness as usu­al" und so tun als ob Alles in bester Ord­nung ist.

Ledig­lich in der Flug­zeug- und Waf­fen­in­du­strie der U.S.A. wird noch Sub­stan­ti­el­les pro­du­ziert - um dann auf den ver­schie­de­nen Kriegs- und Bür­ger­kriegs­schau­plät­zen wie­der ver­nich­tet zu wer­den. Auch da also kei­ne Güter von Bestand.
 

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Bild oben:

Aus der Dar­stel­lung der histo­ri­schen Ent­wick­lung läßt sich sehr gut erken­nen wie - mit Absin­ken der Beschäf­tig­ten­zah­len in der Indu­strie in den U.S.A. - sich der gegen­läu­fi­ge Trend in Chi­na abzeichnet.

Letz­tes Bild, ganz unten:
Eine Über­sicht zu den inlän­disch auf­ge­nom­me­nen Krediten.

Hier wird gut deut­lich, war­um wir eine Geld­druck­ak­ti­vi­tät son­der glei­chen in den U.S.A. zu ver­zeich­nen haben - wo kei­ne Ein­künf­te aus pro­du­zier­ten Pro­duk­ten erwach­sen kommt das Geld eben aus der Druckerpresse.

Ins­ge­samt ein Bild des Grau­ens, denn hier wird deut­lich in wel­che Rich­tung die Volks­wirt­schaf­ten sich entwickeln:
Hin zu einem Total­ver­sa­gen. Die Ver­schul­dun­gen in den wich­tig­sten Indu­strie­län­dern sind mitt­ler­wei­le um ein Viel­fa­ches höher als in Jahr­zehn­ten (!) aus­ge­gli­chen wer­den kann. Von den 'ärme­ren' Län­dern der Welt ganz zu schwei­gen, dort sieht es teil­wei­se noch schlim­mer aus ....

Die weni­gen 'Umden­ker' in den U.S.A.* wer­den es wahr­schein­lich nicht lei­sten kön­nen die Gesell­schaft vor einem tie­fen Absturz zu bewah­ren. Ihre Zahl ist noch zu klein, sie hat­ten noch nicht genü­gend Zeit den Wachs­tums­wahn, ange­trie­ben durch die Mar­ke­ting­agen­tu­ren, ihren Lands­leu­ten vor Augen zu füh­ren. Zudem schätzt man es in den U.S.A. - ähn­lich wie bei uns - in brei­ten Bevöl­ke­rungs­krei­sen nicht sei­ner Bequem­lich­keit beraubt zu wer­den und etwa damit anzu­fan­gen nachzudenken.

Chi­nas inne­re Kre­dit­ver­ga­be­si­tua­ti­on sieht (unte­res Bild) hin­ge­gen schlim­mer aus als sie ist. Denn Chi­na hat über­all auf der Welt inve­stiert - und das aus "Gut­ha­ben", erwirt­schaf­tet von sei­ner rie­si­gen Bevölkerung.
 

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[Quel­le Abbil­dun­gen: fact­fi­sh | http://www.factfish.com]
 
* [! Nur ein Bei­spiel aus Vie­len, aller­dings in abso­lu­ten Zah­len eine Minderheit !]

bookmark_borderZum Gelde rennt ....

In der ver­gan­ge­nen Woche war ver­schie­dent­lich zu lesen
eini­ge Ban­ken gin­gen nun­mehr dazu über von Kre­dit­aus­kunf­tei­en Daten aus soge­nann­ten "Sozia­len Netz­wer­ken" auf­be­rei­ten zu las­sen und die­se in den 'score' für die Kre­dit­wür­dig­keit zu integrieren.

"Lesen der Zukunft aus Kaf­fee­satz" ist eine ver­gleich­ba­re Metho­de. Wenn­gleich sicher mit weni­ger Daten belegt, hat sie doch min­de­stens eben­sol­che Aussagekraft.

Wer mit wem in f*cebook o.ä. in Kon­takt steht ist in den mei­sten Fäl­len eine will­kür­li­che Fol­ge von Algo­rith­men, sel­te­ner eine bewuß­te Ent­schei­dung der Nutzer.

Was ist mit sol­chen Men­schen wie mir? Bin ich schon des­we­gen nicht kre­dit­wür­dig weil ich kei­ne 'freun­de' auf­wei­sen kann, da ich nicht bei f*cebook bin?

Es kam ja in der Ver­gan­gen­heit vor, daß die­se Aus­kunf­tei­en bei Nicht-Vor­lie­gen (!) von Daten die Kre­dit­wür­dig­keit der Betrof­fe­nen auf "Null - nicht kre­dit­wür­dig" gestellt haben. Natür­lich erfährt der Betrof­fe­ne das nicht, bekommt aber plötz­lich nicht mal mehr ein bil­li­ges Ersatz­teil aus dem Versandhandel ....

Auf der ande­ren Sei­te dann die Ban­ken & Bän­ker die sich weder mora­lisch noch geset­zes­treu ver­hal­ten und das nicht erst seit heu­te, son­dern schon vor 1921 - aus die­sem Jahr stam­men die nach­fol­gend zitier­ten Sätze.
 
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Wie sagt(-e) doch gleich unse­re - vor­geb­lich - belieb­te Kanzlerin?
"Die Ban­ken­ret­tung ist alternativlos!"
Das ist doch sowas ähn­li­ches wie "gott­er­ge­ben" ...?
 
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[Quel­le: *.pdf als down­load]

Fast schon pro­phe­tisch, möch­te man mit Blick auf unse­re süd­eu­ro­päi­schen Nach­barn mei­nen. Oder "top aktu­ell", das trifft eben­so zu.

Schließ­lich:
Sol­che mora­lisch und mensch­lich ver­kom­me­nen Leu­te bestim­men dann dar­über, ob Jemand "kre­dit­wür­dig" ist?

bookmark_borderSonnensteuer

Ganz recht, eine Steu­er auf Sonnenlicht ...!

Das hat sich die Ener­gie­ver­sor­gungs­ge­sell­schaft in Ari­zo­na aus­ge­dacht - Ori­gi­nal­text aus dem Blog "treehugger.com":

Arizona's big­gest power uti­li­ty, Ari­zo­na Public Ser­vice (APS), has announ­ced their inten­ti­on to imple­ment what would effec­tively be a tax on the sun .. APS would like to start char­ging a month­ly fee to sell clean power back to the grid (in their Orwel­li­an lan­guage, they call it a "con­ve­ni­ence char­ge"). A source says that that the fee could be of around $100/month or $1,200/year, enough to chan­ge the eco­no­mic attrac­ti­ve­ness of small systems. [No more free sun: Arizona's big­gest power uti­li­ty wants to tax solar]

Ich bin gespannt, wann hier bei uns die erste Gesell­schaft auf die Idee kommt ....

bookmark_borderHast du was - bist du was ...!

Sich von einer Bank abhän­gig zu machen ist nie eine gute Idee. 

Das muß­ten jetzt in Öster­reich vie­le Kun­den einer Groß­bank erfah­ren, denen 'aus hei­te­rem Him­mel' die Über­zie­hungs­kre­di­te gestri­chen wurden. 

Lacher am Ran­de:
Der Über­zie­hungs­kre­dit wird dort als "Ein­kaufs­re­ser­ve"  bezeich­net - so klingt das doch gleich viel ange­neh­mer als "sich durch unüber­leg­te Ein­käu­fe in Schul­den stür­zen" ....
 


[28072013]

 


Was man aller­dings hin­sicht­lich des Daten­schut­zes aus die­ser Ange­le­gen­heit ler­nen kann:
Es gibt kei­nen Schutz vor miß­bräuch­li­cher Daten­nut­zung - es sei denn, die­se Daten wer­den über­haupt nicht erst erho­ben! In der Miß­lich­kiet für die betrof­fe­nen Kun­den liegt auch eine Chan­ce. So wird eine brei­te­re Öffent­lich­keit dar­auf auf­merk­sam wie Ban­ken ohne gesetz­li­che Grund­la­ge und ohne Skru­pel selbst mit lang­jäh­ri­gen Kun­den umgehen.

Zugleich wird deut­lich, wie wich­tig "Daten­schutz" auch für jene Bür­ger sein kann, die sich nicht inten­siv im Inter­net bewe­gen und oft den Stand­punkt ver­tre­ten
"Das geht mich nichts an - mit dem Inter­net habe ich nichts am Hut!"

bookmark_borderZeichen der Zeit ....

Grund­sätz­lich ist es ja so, daß die lebens­not­wen­di­gen Grund­la­gen (Ener­gie, Was­ser, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel) in die Begehr­lich­keit Jener fal­len, die dadurch Abhän­gig­keit erzeu­gen & Pro­fit gene­rie­ren wollen: 

Aber gera­de beim Was­ser haben sie auf EU-Ebe­ne vor ein paar Wochen eine Abfuhr erteilt bekom­men - was nicht heißt, daß da der Kampf zu Ende ist - man sieht ja wie immer wie­der aufs Neue ver­sucht wird unter ande­rem Namen das Glei­che durch­zu­brin­gen (Bsp. ACTA). In der Hoff­nung die Bestän­di­gen zu zer­mür­ben und dann doch zu obsie­gen. In eini­gen Län­dern ist das gelun­gen, da erkennt man dann wie die Nach­tei­le die (zuvor) ange­prie­se­nen Vor­tei­le über­wie­gen [Eng­land, Spanien].

Bei den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln sind wir schon über­töl­pelt wor­den - da ist der Zug abge­fah­ren! Erst haben wir in Euro­pa die tech­ni­schen Grund­la­gen gelegt und die Paten­te ver­ges­sen zu for­mu­lie­ren - dann haben die Ame­ri­ka­ner sich die Tech­no­lo­gie zu eigen gemacht und das nöti­ge Per­so­nal 'ame­ri­ka­ni­siert':
Nun ist die welt­weit benutz­te Hard- und Soft­ware fast aus­schließ­lich in U.S.-Hand und dem­entspre­chend wer­den wir 'gemol­ken'. Was die Hard- und Soft­ware­fir­men noch nicht geschafft haben erle­di­gen dann die Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men im Gleich­klang und in Gleichschaltung ....

Es ist eine böse Welt. Aber die Geschich­te zeigt, daß der­glei­chen Machen­schaf­ten immer wie­der ver­sucht wur­den - und schließ­lich an sich selbst, ihrer Uner­sätt­lich­keit, ihrer mora­li­schen Ver­kom­men­heit & Gier zer­bro­chen sind. Es scheint in der mensch­li­chen Natur begrün­det zu sein, daß sol­che Struk­tu­ren sich auf­bau­en und wie­der zer­bre­chen, wie eine Sinus­wel­le, auf- und abschwingend.

bookmark_borderL E G ....

Mei­ne Vor­her­sa­ge für die LEG, die jetzt an der Bör­se gehan­delt wird:

Das wird die näch­ste "Bla­se", denn die Sub­stanz der Woh­nun­gen wird zugun­sten einer guten Divi­den­de nicht mehr erhal­ten wer­den, die anfäng­li­che Über­hit­zung wird sich in Eises­käl­te ver­wan­deln - und dann wer­den wie­der vie­le, vie­le Leu­te Geld ver­lie­ren .... mög­li­cher­wei­se nicht mas­sen­haft 'direkt', also aus eige­ner Anla­ge, son­dern 'indi­rekt', als Begün­stig­te aus insti­tu­tio­nel­ler Anla­ge, weil deren Erträ­ge sinken.

Wer's nicht glaubt soll mal nach­se­hen - auf­ge­legt wur­de der 'Schwin­del' Bör­sen­gang von Gold­man Sachs, da klin­gelt doch 'was ....

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Der Wirt­schafts-Nobel­preis­trä­ger Paul Krug­man schreibt zur Wahl in U.S.A.:


"Wir bekom­men auf jeden Fall eine Regie­rung von den 0,01 Pro­zent durch die 0,01 Pro­zent für die 0,01 Prozent."


Ich erlau­be mir fol­gen­de Änderung:


"Wir bekom­men auf jeden Fall eine Regie­rung von den 0,01 Pro­zent durch die 0,001 Pro­zent für die 0,0001 Prozent."