bookmark_borderWarum der Kapitalismus sich selbst zerstört
.... und was die Folgen für die Allgemeinheit abmildern könnte



 

Ab 09:40 wird im ersten Video der Wider­spruch des Kapi­ta­lis­mus an einem Bei­spiel aufgezeigt.

Im Text zum 2. Video heißt es:
" .. Eco­no­mist Yanis Varou­fa­kis, the for­mer Mini­ster of Finan­ce for Greece, says that it's becau­se you can be in poli­tics today but not be in power — becau­se real power now belongs to tho­se who con­trol the eco­no­my. He belie­ves that the mega-rich and cor­po­ra­ti­ons are can­ni­ba­li­zing the poli­ti­cal sphe­re, caus­ing finan­cial crisis. .. "

bookmark_borderWahl (III) .... " .. Wenn ich mir 'was wünschen dürfte .. "

Es gibt nur ein paar klei­ne, leicht zu erfül­len­de Wün­sche an die zukünf­ti­ge Frau Kanz­le­rin, die ich hätte:
Kei­ne Posten in der neu­en Regie­rung für 

  • Frau von der Leyen
  • Herrn Dob­rindt
  • Herrn Herr­mann
  • Herrn Schäub­le

Die haben bis­her schon mehr als genug rechts- und geset­zes­wid­ri­ge For­de­run­gen, Ver­öf­fent­li­chun­gen und Maß­nah­men in die Wege geleitet.
Jetzt ists 'mal gut damit.
Das Ver­fas­sungs­ge­richt stimmt mir da wahr­schein­lich zu, es wür­de den Damen & Her­ren dort viel Arbeit erspart.

Beson­ders will ich noch Herr Schulz (SPD) bit­ten, dass auch

  • Frau Nah­les

bit­te kei­ne für die Öffent­lich­keit sicht­ba­ren Auf­ga­ben haben soll­te. Am besten auch kei­ne unsicht­ba­ren Auf­ga­ben. Sie hat schon genug Scha­den ange­rich­tet.

bookmark_borderWahl - automatisierte "Entscheidungshilfe"
(Bundestagswahl 2017)
*update* [08.09.2017]

Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten die eige­ne, grund­sätz­li­che Ein­stel­lung zu Par­tei­en abzu­fra­gen. Mir gefal­len die com­pu­ter­ge­stütz­ten *Ent­schei­dungs­hil­fen* als aktu­el­ler Anreiz sich mit Inhal­ten der Wahl­pro­gram­me auseinanderzusetzen.

Die bes­se­re Vari­an­te scheint mir aber zu sein nach dem tat­säch­li­chen Stimm­ver­hal­ten und damit dem tat­säch­li­chen Han­deln der Par­tei­en zu schau­en - und das tut nur eines die­ser Pro­gram­me, wes­we­gen ich bei den ande­ren Beden­ken hin­sicht­lich der spä­te­ren Rele­vanz habe. Dies umso mehr, als mich "Wahl-Navi" (per *coo­kie*?) trotz Ände­rung eini­ger Ant­wor­ten immer wie­der über­zeu­gen woll­te "Die Grü­nen" zu wäh­len. Erst nach Löschung des Mini­pro­gram­mes war dann Schluß mit "grün" ....

Wir wis­sen doch Alle:
Was die Par­tei­en nach der Wahl tun unter­schei­det sich sehr von ihren Pro­gram­men - und es wer­den immer die glei­chen *Ent­schul­di­gun­gen* vor­ge­bracht .... Sach­zwän­ge, Eini­gungs­not­wen­dig­keit, Fle­xi­bi­li­tät, Regie­rungs­fä­hig­keit .... etc. 

Wer­den die Daten tat­säch­lich *anonym* aus­ge­wer­tet oder besteht da eine Absicht die Ein­stel­lun­gen noch­mal zu prü­fen und gege­be­nen­falls dann *Ereig­nis­se* statt­fin­den zu las­sen die die tat­säch­li­che Wahl beein­flus­sen könn­ten? Schließ­lich ist die Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung eine Insti­tu­ti­on die [mit­tel­bar] der Regie­rung unter­stellt ist und damit von deren Wei­sun­gen / Finan­zie­rung abhängig.

Oder bei den Pro­gram­men, die von Zei­tungs­ver­la­gen gespon­sert sind:
Wird die *Mei­nungs­bil­dung* ent­spre­chend der Ergeb­nis­se in *gewünsch­te Bah­nen* umge­lei­tet, indem man ten­den­ziö­se Berich­te lanciert?

Noch bes­ser fän­de ich aller­dings wenn als Basis für die Ent­schei­dungs­hil­fe-Pro­gram­me die lang­fri­sti­ge Hand­lungs­wei­se der Par­tei­en ein­be­zo­gen wür­de - dann könn­te es nicht sein, dass mir z.B. die "Grü­nen" emp­foh­len wer­den, weil sie ja wesent­lich am Ruin des sozia­len Gefü­ges mit­ge­wirkt haben. Oder den­ken wir an Baden-Würt­tem­berg, da ist der Mini­ster­prä­si­dent ein in grü­nem Gewan­de stecken­des CDU/SPD/FDP-Gesin­nungs- und Handlungskonglomerat ....


Was ich aus­pro­biert habe

  • Wahl-O-Mat
     

    zhl
     
  • Wahl-Navi
     

    zhl
     
  • DeinWal.de
     

    zhl
     
  • [Wie zu erken­nen ist lie­gen die Ergeb­nis­se nah bei­ein­an­der, was ent­we­der bedeu­ten kann, dass ähn­li­che Pro­gramm­steue­run­gen benutzt wer­den - oder, dass alle eine kor­rek­te Aus­sa­ge zu machen in der Lage sind.]

    Hin­weis
    Beim »Spie­gel« gibt es wei­te­re Mög­lich­kei­ten sei­ne Über­zeu­gun­gen in Wahl­emp­feh­lun­gen zu verwandeln ....

    *update*
    [08.09.2017]
    Heu­te stieß ich auf eine wei­te­re Vari­an­te:

  • Sci­ence-O-Mat
     

    zhl
     
  • *2. update*
    [20.09.2017]
    Heu­te stieß ich auf eine wei­te­re Vari­an­te:

  • digi­tal-o-mat
     

    zhl
    zhl
     
  • bookmark_borderWem nützt BREXIT ...?

    brexit

    Link

    Die fünft­größ­te Wirt­schafts­na­ti­on, der min­de­stens zweit­wich­tig­ste euro­päi­sche Ban­ken­platz, das war es, was die Begehr­lich­keit der US-Mil­li­ar­dä­re schon lan­ge geweckt hat­te - eine "Über­nah­me" nur unmög­lich dadurch, dass Groß­bri­tan­ni­en zur EU gehör­te. Brexit, erschie­nen wie aus dem Nichts, war der erste Schritt zum Erfolg.

    Das sagt zumin­dest der oben ver­link­te Arti­kel - und es ist eine Aus­sa­ge die mit Fak­ten & Zah­len unter­legt ist. Ein­zel­ne Hin­wei­se gab es ja schon vor den Neu­wah­len die so desa­strös für die Regie­rungs­par­tei aus­ging. Wie bei­spiels­wei­se die finan­zi­el­le Aus­trock­nung des NHS, in ganz offen­sicht­li­cher Vor­be­rei­tung einer Pri­va­ti­sie­rung - und Ame­ri­ka­ni­sie­rung, indem US-Ver­si­che­run­gen der vor­ran­gi­ge Zugriff gesi­chert wer­den soll. Oder schon ist? Wir wer­den es erleben.

    » .. designed to set us
    into permanent alignment
    with Trump’s America .. «

    Das ist das Ziel. Im Arti­kel wird nach­ge­wie­sen wie in Zusam­men­spiel zwi­schen Agen­tu­ren und *Dien­sten* Face­book-Daten gezielt ein­ge­setzt wur­den um das erwünsch­te Ergeb­nis bei dem Brexit-Refe­ren­dum zu erreichen.

    *u p d a t e:
    Sie­he hier­zu auch "As a Bri­tish EU nego­tia­tor, I can tell you that Brexit is going to be far worse than anyo­ne could have gues­sed"*

    bookmark_border(M)Ein Mail an "correctiv" ....

    Hal­lo & guten Tag,
    wor­um geht es mir?

    In der Ein­lei­tung zum news­let­ter [v. 27.06.2017] heißt es [Zitat]:

    " .. Die demo­kra­ti­schen Par­tei­en, CDU, SPD, Grü­ne und FDP, müs­sen die Chan­ce nut­zen, offen­siv und angst­frei in den kom­men­den Mona­ten für die Demo­kra­tie zu streiten .. "

    Ich fin­de es befremd­lich, wenn hier "Die Lin­ke" ein­fach so weg­fällt bzw. durch das Weg­las­sen der Ein­druck ver­mit­telt wird es han­de­le sich nicht um eine der "demo­kra­ti­schen" Parteien.
    Das ist weder sach­lich, noch kor­rekt dar­ge­stellt, denn an inner­par­tei­li­cher Demo­kra­tie man­gelt es bei die­ser Par­tei schon lan­ge nicht mehr - und wenn immer wie­der der Vor­wurf »Nach­fol­ge­par­tei der SED« aus dem Hut gezau­bert wird dann man­gelt es an jour­na­li­sti­scher Sorg­falt, denn in CDU / SPD / FDP vor allem im Osten der Repu­blik wim­melt es immer noch von ehe­ma­li­gen Funk­tio­nä­ren - nur haben die sich geschickt ver­pie­selt und getarnt und sind daher nicht so sicht­bar gewe­sen wie ihre ehe­ma­li­gen Genos­sen die nun in der Lin­ken noch übrig sind.

    Ich fin­de es eben­so befremd­lich, wenn die Zusam­men­ar­beit der CDU / FDP Koali­ti­on unge­prüft und ohne kri­ti­sche Durch­leuch­tung als "bür­ger­li­che Koali­ti­on" bezeich­net wird, weil das sug­ge­riert sie hät­ten nur das Beste für die Bür­ger im Sinn. Ich gehe hier nicht auf Ein­zel­hei­ten ein, doch haben Sie z.B. selbst noch vor ein paar Tagen berich­tet, dass es CDU / FDP Poli­tik zu ver­dan­ken ist, dass der Wirr­warr um G8 / G9 ent­stand (und Frau Kraft mit der SPD /Grü­ne-Koali­ti­on das schließ­lich voll­endet hat).
    Im übri­gen ein Bei­spiel dafür, wie die SPD sich immer wie­der dazu brin­gen läßt gegen den Wider­stand ihrer Basis das zu voll­enden was die CDU ange­dacht & vor­be­rei­tet hat.

    Die CDU ist in NRW des­we­gen so stark, weil in den länd­li­chen Gebie­ten im Nor­den, Osten und Süden die katho­li­sche Ein­fluß­nah­me den ein­fa­chen Men­schen bei­bringt es sei gegen 'Got­tes Wil­le' etwas ande­res als CDU zu wäh­len und das unge­bil­de­te Land­volk dar­auf her­ein­fällt - oder die gro­ßen Bau­ern natür­lich ein Inter­es­se haben ihre Anlie­gen wei­ter bei die­ser Par­tei unter­zu­brin­gen, die 'Zusam­men­ar­beit' war ja finan­zi­ell auf allen Ebe­nen und für ale Betei­lig­ten lohnend.

    Wenn es wirk­lich um Arbeit­neh­mer­rech­te und Ver­tei­lungs­um­kehr (statt von unten nach oben von oben nach unten) gehen soll ist "Die Lin­ke" die ein­zi­ge Par­tei die in ihrem Pro­gramm kon­kret dazu etwas hat und es auch ernst meint, indem sie Lob­by­ein­fluß nicht zuläßt - wäh­rend der SPD-Kanz­ler­kan­di­dat sich den Agen­da-Gaz­prom-Schrö­der holt, was bestimmt kei­ne Umkehr oder Akti­on für mehr sozia­le Gerech­tig­keit bei der Ver­tei­lung signalisiert.

    "Die Lin­ke" ist, das müß­ten Sie fai­rer­wei­se nach­tra­gen, eine demo­kra­ti­sche Par­tei, die eben­so koali­ti­ons­fä­hig ist wie die FDP oder die Grü­nen. Thü­rin­gen / Rame­low wur­de ver­teu­felt und der Unter­gang der Nati­on an die Wand gemalt - und nun? Es wird dort Poli­tik für die Bür­ger gemacht!

    "Die Lin­ke" zu dis­kre­di­tie­ren ist sonst eher das Anlie­gen der Kräf­te in unse­rem Land die von dort etwas zu befürch­ten haben könn­ten, wie z.B. dazu gezwun­gen zu wer­den ihre Mit­ar­bei­ter gerecht zu bezah­len und am Erfolg des Unter­neh­mens teil­ha­ben anstatt es in den eige­nen Säckel ver­schwin­den zu las­sen .... da wol­len Sie sich doch nicht ein­rei­hen oder gemein machen?

    bookmark_border"Root", "Objective" & "Goal" der U.S.A.-Politik

    Hin­ter Cow­boy-Roman­tik ver­steckt, "Wil­dem Westen" und einer welt­um­span­nen­den Medi­en­in­du­strie (die kei­ne Fra­gen stellt son­dern ein vir­tu­el­les Bild des Lan­des zeigt) ent­wickel­te sich das Land seit den spä­ten sech­zi­ger Jah­ren zu einer Kriegs­ma­schi­ne­rie. Erbar­mungs­los und nur dar­auf abge­stellt 'pro­fit' für zu Hau­se mög­lich zu machen wer­den in neo-kolo­nia­lem, impe­ria­li­sti­schen Stil die hilf­lo­sen Völ­ker der Erde mili­tä­risch und mit­tels Geheim­dien­st­ein­satz 'sturm­reif' geschos­sen und dann ausgeplündert.
    Dabei wird der eige­nen Bevöl­ke­rung "Grö­ße" vor­ge­gau­kelt wo doch nur Gier regiert, ange­heizt durch die schma­le Schicht von Top-Ver­die­nern, denen es noch nicht genug ist mehr zu besit­zen als über 50% der rest­li­chen Weltbevölkerung.

    Mit eini­gen Schluß­fol­ge­run­gen zur Per­son Ber­nie San­ders - wie im ver­link­ten (und nur aus­zugs­wei­se über­setz­ten) Text dar­ge­stellt - bin ich nicht ein­ver­stan­den, weil sie ande­ren Quel­len wider­spre­chen und die Per­son ohne Not dis­kre­di­tie­ren, mit dem Rest der Demo­kra­ten in einen Topf wer­fen. Den­noch ist San­ders zu aller­erst Ame­ri­ka­ner - und wenn man das Erzie­hungs­sy­stem dort kennt ist selbst er das Ergeb­nis von "Gehirn­wä­sche durch Schu­len & Bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen" - und daher ist es eher ver­wun­der­lich sei­ne lin­ke Über­zeu­gung zu beob­ach­ten. Sein Land steht für ihn - kom­pro­miß­los - an erster Stel­le vor allen ande­ren Nationen. 

    Was in dem über­setz­ten Aus­zug zu lesen ist deckt sich aller­dings mit dem, was ich aus Recher­chen und Gesprä­chen mit US-Bür­gern erfah­ren konn­te und was ich selbst in meh­re­ren Jah­ren dort erlebt habe: 

    Eine glän­zen­de Fas­sa­de, hin­ter der sich - im über­tra­ge­nen Sin­ne for­mu­liert - Unmen­gen an Unrat ver­ber­gen. Anti­so­zia­le und ras­si­sti­sche Umtrie­be, über­füll­te Gefäng­nis­se, die Unter­schicht mas­siv in der Armee 'geparkt', ein­sei­ti­ge und abge­schot­te­te Medi­en­welt, hire-and-fire-Kapi­ta­lis­mus, Wucher­zin­sen und Ablen­kung von der Wirk­lich­keit durch ein fein gespon­ne­nes, all­um­fas­sen­des Unter­hal­tungs­sy­stem. Das alles noch getoppt von einer heuch­le­ri­schen Gläu­big­keit, deren Schein­hei­lig­keit nir­gend­wo auf der Welt über­trof­fen wird. 

    Hier zunächst der Text­aus­zug im Original
    The United Sta­tes does not have a natio­nal health care system wort­hy of the name, becau­se it is in the war busi­ness, not the health busi­ness or the social equa­li­ty busi­ness. The U.S. has the wea­k­est left, by far, of any indu­stria­li­zed coun­try, becau­se it has never escaped the racist, pre­da­to­ry dyna­mic on which it was foun­ded, which stun­ted and defor­med any real social con­tract among its peo­p­les. In the U.S., pro­gress is defi­ned by glo­bal domi­nan­ce of the U.S. Sta­te — chief­ly in mili­ta­ry terms — rather than dome­stic social deve­lo­p­ment. Ame­ri­cans only ima­gi­ne that they are mate­ri­al­ly bet­ter off than the peo­p­le of other deve­lo­ped nati­ons — a falla­cy they assu­me to be the case becau­se of U.S. glo­bal mili­ta­ry domi­nan­ce. More important­ly, most white Ame­ri­cans feel raci­al­ly entit­led to the spoils of U.S. domi­nan­ce as part of their patrim­o­ny, even if they don’t actual­ly enjoy the fruits. (“WE made this coun­try gre­at.”) This is by no means limi­t­ed to Trump voters.

    Race rela­ti­ons in the U.S. can­not be under­s­tood out­side the histo­ri­cal con­text of war, inclu­ding the con­stant sta­te of race war that is a cen­tral func­tion of the U.S. Sta­te: pro­tec­ting “Ame­ri­can values,” fight­ing “crime” and “urban dis­or­der,” and all the other euphe­misms for pre­ser­ving white supremacy.

    War is not a side issue in the United Sta­tes; it is the cen­tral poli­ti­cal issue, on which all the others turn. War mania is the ene­my of all social pro­gress — espe­ci­al­ly so, when it unites dis­pa­ra­te social forces, in oppo­si­ti­on to their own inte­rests, in the ser­vice of an impe­ria­list sta­te that is the tool of a rapa­cious white capi­ta­list éli­te. The­r­e­fo­re, the orche­stra­ted pro­pa­gan­da blitz­krieg against Rus­sia by the Demo­cra­tic Par­ty, in col­la­bo­ra­ti­on with the cor­po­ra­te media and other func­tio­n­a­ries and pro­per­ties of the U.S. ruling class, marks the par­ty as, coll­ec­tively, the War­mon­ger-in-Chief poli­ti­cal insti­tu­ti­on in the United Sta­tes at this histo­ri­cal junc­tu­re. The Demo­crats are ana­the­ma to any poli­tics that can be descri­bed as progressive.

    [Quel­le]

    __ __ __ Über­set­zung __ __ __ __ __ __ __ __ 

     

    Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten haben kein natio­na­les Gesund­heits­ver­sor­gungs­sy­stem das die­sen Namen ver­dien­te, weil das Land nicht im Gesund­heits- oder sozia­le Gleich­heits-Geschäft, son­dern im Kriegs-Geschäft ist.
    Die U.S.A. hat die schwäch­ste Lin­ke von allen indu­stria­li­sier­ten Län­dern, weil sie nie­mals der ras­si­sti­schen, räu­be­ri­schen Dyna­mik ent­wach­sen ist, auf der sie gegrün­det wur­de. Einer Dyna­mik, die einen wirk­li­chen sozia­len Zusam­men­halt in ihrer Bevöl­ke­rung ver­küm­mern und dege­ne­rie­ren ließ. In den USA wird der Fort­schritt durch die glo­ba­le Domi­nanz des US-Staa­tes - vor allem in mili­tä­ri­scher Hin­sicht - und nicht durch die hei­mat­li­che sozia­le Ent­wick­lung defi­niert. Ame­ri­ka­ner stel­len sich nur vor, dass sie wesent­lich bes­ser gestellt sind als die Men­schen ande­rer ent­wickel­ter Natio­nen - ein Irr­tum, dem sie wegen der US-Mili­tär­do­mi­nanz ver­fal­len. Noch wich­ti­ger ist, dass die mei­sten wei­ßen Ame­ri­ka­ner sich (ras­si­stisch) berech­tigt füh­len, die Beu­te der U.S. Domi­nanz als Teil ihres Erbes zu genie­ßen, auch wenn sie nicht wirk­lich dar­an teil­ha­ben. ("Wir haben die­ses Land groß gemacht.") Das ist kei­nes­wegs auf Trump-Wäh­ler beschränkt.

    Ras­sen­be­zie­hun­gen in den USA kön­nen nicht außer­halb des histo­ri­schen Kon­tex­tes des Krie­ges ver­stan­den wer­den, ein­schließ­lich des kon­stan­ten Zustands des Ras­sen­krie­ges, der eine zen­tra­le Funk­ti­on des US-Staa­tes ist: Schutz der "ame­ri­ka­ni­schen Wer­te", "Kampf gegen das Ver­bre­chen" und "Erhalt der städ­ti­sche Ord­nung" und all die ande­ren Euphe­mis­men, die für die Erhal­tung der wei­ßen Vor­macht­stel­lung stehen.

    Krieg ist in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten kei­ne Neben­sa­che. Es ist die zen­tra­le poli­ti­sche Fra­ge, an der sich der Rest ori­en­tiert. Kriegs­lust ist der Feind allen gesell­schaft­li­chen Fort­schritts - beson­ders wenn unglei­che gesell­schaft­li­che Kräf­te im Gegen­satz zu ihren eige­nen Inter­es­sen im Dien­ste des impe­ria­li­sti­schen Staa­tes (der das Werk­zeug einer räu­be­ri­schen, wei­ßen, kapi­ta­li­sti­schen Éli­te ist) ver­eint wer­den. Die von den Demo­kra­ten in Zusam­men­ar­beit mit den Medi­en­kon­zer­nen und wei­te­ren Funk­tio­nä­ren und Ver­tre­tern der herr­schen­den US-Klas­se orche­strier­te Pro­pa­gan­da für einen blitz­krieg gegen Russ­land weist die­se Par­tei als der­zei­ti­gen Kriegs­trei­ber Num­mer 1 in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten aus. Die Demo­kra­ten sind zu die­sem histo­ri­schen Zeit­punkt das genaue Gegen­teil jener Poli­tik, die man als 'pro­gres­siv' bezeich­nen würde.


    Noch ein Wort zum Abschluß:
    "Ame­ri­ka­feind­lich" ist die­ser Arti­kel bestimmt nicht. Wenn Tat­sa­chen benannt wer­den ist das völ­lig ohne jedes Urteil. Wenn­gleich das Ver­hal­ten der Ver­ei­nig­ten Staa­ten in Sum­me als "ver­ur­tei­lungs­wür­dig" bezeich­net wer­den kann. Aus der Ver­gan­gen­heit gibt es für jeden der genann­ten Teil­be­rei­che man­nig­fal­ti­ge Bele­ge, die - bei­spiels­wei­se was die US-Geheim­dienst­ak­ti­vi­tä­ten angeht - aus Quel­len genau die­ser Dien­ste stammen.

    bookmark_borderErdogan ante portas ..?!

    Soll man einem ange­hen­den Dik­ta­tor eine Plat­form in dem Land geben das er wie­der­holt als den Hort von Ter­ro­ri­sten (gegen die Tür­kei gerich­tet) bezeich­net hat? Die Ant­wort kann nur ein kla­res, unmiß­ver­ständ­li­ches "NEIN" sein.

    Sodann soll­te an den Schah-Besuch 1967 erin­nert wer­den, ein ähn­li­ches Poli­ti­kum, eine ähn­li­che Hintergrundkonstellation:

    • Unter­drück­te Opposition, 
    • ein­ge­ker­ker­te Journalisten,
    • Mei­nungs­frei­heit per­dü - nur die Regie­rung darf sagen was sie will,
    • Geheim­ge­fäng­nis­se mit Fol­ter und Ermor­dung von Regimegegnern,
    • Rei­se­be­schrän­kun­gen für regime­kri­ti­sche Besucher.

    Wenn die CDU / SPD Regie­rung die­sen Möch­te­gern­dik­ta­tor hier sein Gift ver­sprü­hen läßt, ihn 

  • - hier für eine Dik­ta­tur wer­ben läßt,
  • - schwa­dro­nie­ren läßt wie toll doch der Schritt zurück in einen mus­li­mi­schen Fun­da­men­ta­lis­mus ist, 
  • - sal­ba­dern läßt über die angeb­li­chen kur­di­schen Ter­ro­ri­sten - eine Volks­grup­pe, die er als inne­re Oppo­si­ti­on seit Jah­ren kujo­niert und syste­ma­tisch dezimiert, 
  • - schließ­lich Wer­bung für die Wie­der­ein­füh­rung der Todes­stra­fe ver­bun­den mit dem Refe­ren­dum machen läßt, 
  • dann muß sie sich nicht wun­dern wenn die Ver­dros­sen­heit der Men­schen hier­zu­lan­de sie immer wei­ter nach rechts in die offe­nen Arme der Rechts­ra­di­ka­len treibt. 

    Oder, das könn­te eine ande­re oder par­al­lel erfol­gen­de Rich­tung sein: Wenn sich die Oppo­si­ti­on gegen Erdo­gans Besuch in eine gegen die Regie­rung selbst gerich­te­te Ver­wer­fun­gen im Staa­te ver­wan­delt. Deren Dimen­si­on ist beacht­lich, wie wir in den Fol­ge­jah­ren nach '67, dem Auf­bruch einer " .. mehr Demo­kra­tie wagen .. " Bewe­gung gese­hen haben. Die fol­gen­de, star­ke, außer­par­la­men­ta­ri­sche Empö­rungs­wel­le mit Umsturz­ten­den­zen ist mir noch gut in Erin­ne­rung und wenn ich an die heu­ti­gen Mög­lich­kei­ten der Ver­net­zung per Elek­tro­nik den­ke wird mir Angst & Ban­ge .... oft haben in der Geschich­te klein­ste Anläs­se das Faß end­gül­tig zum Über­lau­fen gebracht.
    APO '68 und bald flash­MOB '18 ...?
    Hof­fent­lich nicht.

    Sicher ist nur Eines:
    Wenn man Erdo­gan gewäh­ren läßt bringt das nichts Gutes.
    Schon des­we­gen soll­te man ihm nahe­le­gen zu Hau­se zu bleiben.

    Ach, und die­sen Nach­satz kann ich mir nicht verkneifen:

    All jene Tür­ken die zu einer Erdo­gan-Jubel-Ver­an­stal­tung gegan­gen sind - und noch gehen wer­den - soll­ten sich über­le­gen wie schlecht es ihnen in die­ser deut­schen Demo­kra­tie geht - und sich schleu­nigst in ihre tür­ki­sche Hei­mat auf­ma­chen, wo sie den Herrn Erdo­gan tag­täg­lich im Staats­fern­se­hen reden hören können.

    Von "Inte­gra­ti­on in die deut­sche Gesell­schaft", so oft von den Asyl­su­chen­den & Flücht­lin­gen ver­langt, sind die Besu­cher der Erdo­gan-Ver­an­stal­tung jeden­falls mei­len­weit ent­fernt, darum: 

    Ab nach Hau­se in die Tür­kei
    - weil es dort so para­die­sisch ist ....

    __________________ 

    Das paßt zum Thema:

    bookmark_border"Why Are My Highly Educated Friends so Ignorant About Trade?"

    The abo­ve line is the tit­le of a sum­ma­ry artic­le deal­ing with & explai­ning the results "trade trea­ties" like CETA and TTIP / TPP. The impact on their lives is not gras­ped by a majo­ri­ty of peo­p­le around the world.

    Here's the link to the artic­le deal­ing with the sub­ject
    Why Are My High­ly Edu­ca­ted Fri­ends so Igno­rant About Trade?

    The big­gest dan­ger, howe­ver, is:
    Once in - never out!

    All the­se trea­ties are desi­gned to last fore­ver wit­hout the pos­si­bi­li­ty to lea­ve. This alo­ne is rea­son enough to be alar­med, becau­se life's les­son is that life is con­stant change ....

    ___________________________________________ 

    Soll­te der Arti­kel nicht mehr ver­füg­bar sein, so fin­det sich HIER eine Kopie (Abbildung/Bild), aller­dings ohne akti­ve Links.

    bookmark_borderFehler übertünchen ....

    .... ist eine Metho­de ein Objekt zu "schö­nen" ohne am tat­säch­li­chen Man­gel etwas zu ändern.

    Gabri­el geht .... und Schulz kommt?
    Natür­lich kommt er, des­we­gen ist das Fra­ge­zei­chen iro­nisch gemeint.

    Aber wird er auch bleiben?
    Bis zur Wahl bestimmt. Danach wohl nicht, dann geht er in den Ruhestand.
    Kanz­ler wird er nicht.
    Das scheint mir recht sicher.

    Die Gabriel'sche Miß­wirt­schaft hat die SPD von knapp 30% auf unter 20% sin­ken las­sen - und Schulz wird es nicht schaf­fen auf 40% aufzustocken.
    Nicht in den paar Mona­ten und nicht gegen die Inter­es­sen der Wirt­schaft, des Kapi­tals und der Medienkonzerne.

    Soll­te er doch in gefähr­li­che Nähe der CDU/CSU Quo­ten kom­men wird ein Dos­sier aus der Schub­la­de gezo­gen und es wird ihm etwas ange­hängt .... das ist eine bewähr­te Metho­de - und schließ­lich hat das Kanz­ler­amt die 'Auf­sicht' über die Geheimdienste.

    Die Grü­nen hin­ge­gen, mit ver­ant­wort­lich nicht nur für AGENDA 2010, son­dern dadurch eben­so für den Nie­der­gang der SPD, wer­den mit der CDU koalie­ren und sich ins Fäust­chen lachen. So wie Herr Trit­tin jetzt schon lacht wenn er der stau­nen­den Bevöl­ke­rung die Über­tra­gung der Ato­m­ent­sor­gung auf ihren Buckel lädt (unter Ent­la­stung der Kon­zer­ne, die sie zu tra­gen gehabt hät­ten) und es als " .. wir haben da eine all­ge­mein zufrie­den­stel­len­de Lösung gefun­den .. " verkauft. 

    Die ori­gi­nä­ren Zie­le der Grü­nen, ich ken­ne sie noch per­sön­lich aus deren Anfän­gen, sind längst ver­ra­ten. Wer den Mini­ster­prä­si­den­ten Kret­sch­mann anhört hät­te es erken­nen müs­sen. Seit des­sen Amts­an­tritt ist aus mei­ner Per­spek­ti­ve die­se Par­tei pas­se. Unter dem Stich­wort "Real­po­li­tik" ver­steckt sich der Betrug an der grü­nen Idee aus deren Ver­gan­gen­heit. Eine grün bemal­te FDP, ein grün getünch­ter CDU-Flü­gel, das ist es, wozu die Grü­nen ver­kom­men sind. In einer CDU-geführ­ten Koali­ti­on schau­feln sie ihr eige­nes Grab.
    Nicht scha­de drum.

    Von der Über­nah­me der Kanz­ler­kan­di­da­tur durch Schulz wird die SPD jeden­falls nicht pro­fi­tie­ren. Und Gabri­el als Außen­mi­ni­ster? Braucht man für die­ses Amt nicht eher eine aus­ge­gli­che­ne, beson­ne­ne und selbst­be­wuß­te Per­son als einen "Ele­fan­ten im Porzellanladen"?

    bookmark_borderRevisited: Wozu die EU verkommen ist
    und warum das geändert werden muß ....

    .. die EU in ihrer jet­zi­gen Form ist unde­mo­kra­tisch und liegt an der Lei­ne neo­li­be­ra­ler Wirt­schafts­ma­gna­ten, Finanz­spe­ku­lan­ten und Groß­kon­zer­nen – sprich des Kapi­tals! Die Kom­mis­si­on bei­spiel­wei­se unter­steht NICHT dem Euro­pa­par­la­ment und wird auch nicht von die­sem ernannt! Solan­ge da nur eine hal­be Sache gemacht wird und sol­che Din­ge wie mit Grie­chen­land oder auch Spa­ni­en und Por­tu­gal lau­fen – also eine unso­zia­le Spar­po­li­tik auf Kosten der ein­fa­chen Leu­te gemacht wird, um Ban­ken, Super­rei­chen und Groß­kon­zer­nen ein Wei­ter­ma­chen wie bis­her zu ermög­li­chen, wird das mit der EU nichts (mehr) und die­se wird sich, so ver­mu­te ich, in Bäl­de zer­legt haben!

    [Quel­le]

    Die Rege­lungs­wut in Klei­nig­kei­ten - ohne hin­rei­chen­de Begrün­dung oft als will­kür­lich und schi­ka­nös emp­fun­den - trägt zusätz­lich dazu bei die gesam­te Kon­struk­ti­on zu dis­kre­di­tie­ren. Dies ist ein Grund dafür, war­um "Brexit" erfolg­reich war. Ganz davon abge­se­hen, dass die Beson­der­hei­ten und Emp­find­lich­kei­ten der bri­ti­schen Gesell­schaft von den Kon­ti­nen­tal­eu­ro­pä­ern schon immer mit Amü­se­ment oder soll­te es bes­ser hei­ßen "augen­zwin­kern­der Distanz" beob­ach­tet werden.   113

     

    Nicht zu unter­schät­zen ist außer­dem der Ein­fluß der U.S. Außen­po­li­tik: Sie kann kein Inter­es­se an einem 'star­ken' Euro­pa haben, das sowohl zah­len­mä­ßig wie von der Wirt­schafts­lei­stung den U.S.A weit über­le­gen ist. Ein weni­ger star­kes Euro­pa als Ver­bün­de­te der Ame­ri­ka­ner, um deren Inter­es­sen zu unter­stüt­zen, gegen die wach­sen­den Blöcke Indi­en / Süd­ost-Asi­en und Chi­na eine geball­te Alli­anz zu set­zen, das wird aller­dings dort als nütz­lich angesehen.

    Ansät­ze für eine Ände­rung in Rich­tung "ech­ter" Demo­kra­tie der EU gibt es schon genug von den ver­schie­den­sten Sei­ten - den Still­stand ver­ant­wor­ten jene Staa­ten deren Ver­tre­ter jetzt die dick­sten Kro­ko­dils­trä­nen über den Aus­tritt der Bri­ten weinen:

    Frank­reich, Deutsch­land und die Benelux-Länder.

    Weil sie die Ver­än­de­rung fürch­ten wie der Teu­fel das Weih­was­ser. Da bleibt wenig Hoff­nung. Inter­ne Pro­ble­me der EU und die Unfä­hig­keit wirk­li­che Demo­kra­tie zuzu­las­sen sind nichts als ein Spie­gel­bild der Ver­hält­nis­se in jedem die­ser Län­der. Es ist als ob ein Mann mit jedem Bein auf einem ande­ren Boot stün­de - wohl wis­send, wel­che Gefahr dabei ent­steht ins Was­ser zu fal­len - sich aber nicht ent­schlie­ßen kann wel­ches der Boo­te das Rich­ti­ge für ihn ist.

    Soll­te die EU TTIP tat­säch­lich in der bis­her bekann­ten Form zustim­men ist das ihr end­gül­ti­ger Unter­gang, denn dann wer­den Län­der die das nicht wol­len alles unter­neh­men um sich aus dem Ver­bund zu lösen. So, wie es im Zitat oben ange­deu­tet wird.

    ° Quel­le Abbildung

    ° update °
    (27062016; 10:30h)
    Sie­he hier­zu fol­gen­den Text (Aus­schnitt):

    114

    Quel­le / Die Lin­ke, die EU und ein alter wei­ßer Mann


    [Erst­ver­öf­fent­li­chung: 27. Jun 2016 @ 01:24h]
     

    bookmark_borderRevisited: Späte Genugtuung

    .
    Der "real exi­stie­ren­de Sozia­lis­mus" hat nicht funk­tio­niert - das steht seit dem Fall der DDR jeder­mann vor Augen. Doch wie sieht es mit dem "real exi­stie­ren­den Kapi­ta­lis­mus" oder, anders aus­ge­drückt "real exi­stie­ren­den Neo-Libe­ra­lis­mus" aus?

    Nicht sehr viel besser.
    Die Anzei­chen des Kol­lap­ses meh­ren sich.
    Der Kapi­ta­lis­mus frißt sei­ne Basis, nach­dem das Fun­da­ment schon bröcke­lig wurde.

    Karl Marx hat­te doch Recht mit sei­ner Ana­ly­se - wenn es auch nir­gend­wo gelun­gen ist ein Staats­we­sen zu begrün­den, das die vor­her­ge­sag­ten Feh­ler hät­te ver­mei­den können.

    Aber:
    Die Beschrei­bung des Nie­der­gan­ges wird nicht dadurch weni­ger bedeut­sam oder unwahr, dass sie kei­ne idea­le Repä­sen­ta­ti­on in der Wirk­lich­keit hat.

    Die Pro­duk­ti­on von Gütern für die Mas­sen ist von einem Land zum ande­ren gewan­dert - immer dem Armuts­ge­fäl­le fol­gend. Und nun ist die Situa­ti­on erreicht in der es kei­ne "noch ärme­ren und bil­li­ge­ren" Pro­duk­ti­ons­stät­ten bzw. Stand­or­te mehr gibt!
    Mit­tel­ame­ri­ka, der Fer­ne Osten, Chi­na, Indi­en und des­sen Randstaaten:
    Alle aus­ge­reizt, bil­li­ger geht es nicht.

    Afri­ka ist sei­ner Roh­stof­fe über­wie­gend beraubt - zurück bleibt eine zuneh­mend ver­ar­men­de Bevöl­ke­rung deren Wan­de­rungs­druck nach Nor­den mit dra­ko­ni­schen Abwehr­maß­nah­men beant­wor­tet wird deren Bestand bei wei­ter anschwel­len­dem Druck bezwei­felt wer­den darf.
    Das Ver­hal­ten der Euro­pä­er ist, obwohl sie doch immer so stolz auf ihre christ­lich-huma­ni­tä­ren Errun­gen­schaf­ten sind, bestimmt weder das eine oder das andere.
    In Süd­ame­ri­ka sieht es nicht bes­ser aus, da ist aller­dings die Geo­lo­gie mit dem 'Eng­paß' Mit­tel­ame­ri­ka wie bei einer Eier­uhr das regu­lie­ren­de Element.

    Jetzt packt das wirt­schaft­li­che Grau­en lang­sam aber ste­tig auch die Staa­ten, die zuvor noch halb­wegs sicher der Mas­se ihrer Bevöl­ke­rung ein zukünf­tig sor­gen­freí­es Leben bie­ten konnten.
    Die soge­nann­te "Unter­schicht" ist schon an den Rand gedrängt. Vie­le sind schon über den Rand gefal­len. Mitt­ler­wei­le geht es der Mit­tel­schicht ans Zeug.

    Seit Jah­ren sta­gnie­ren - unter Ein­be­zug der sich erhö­hen­den Steu­ern, Abga­ben und Kosten - die ver­füg­ba­ren Ein­kom­men, in vie­len Bran­chen wer­den, um "Wett­be­werbs­fä­hig­keit" vor­zu­gau­keln, sogar die tat­säch­li­chen Bezü­ge gesenkt, Erhö­hun­gen zeit­lich ver­zö­gert oder ganz gestri­chen. Der schö­ne Schein wird durch Kauf auf Pump erhal­ten - doch gera­de das drängt Krei­se an den Abgrund, die zuvor in der Geschich­te nie von der­glei­chen Schick­sal bedroht gewe­sen sind. Die Mit­te wird zur bröckeln­den Kante.

    Eine schma­le Schicht gewinnt, die Mas­sen verlieren.
    Das hat Marx schon vor­her­ge­se­hen. Er hat das Prin­zip beschrie­ben, ohne sich auf einen zeit­li­chen Rah­men festzulegen:

    Kon­zen­tra­ti­on der Groß­kon­zer­ne und Ban­ken - das beste Bei­spiel für einen Pro­zeß, der am Ende auf ganz weni­ge ver­blei­ben­de Akteu­re zuläuft. Bei­spiel Soft­ware­gi­gan­ten - kon­so­li­die­ren­de Wan­de­run­gen und Schaf­fung immer grö­ße­rer Ein­hei­ten durch Ankauf, Zer­schla­gung oder man­geln­de Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Kon­kur­ren­ten. Das gilt für die Auto­in­du­strie und deren Zulie­fe­rer, ande­re Bran­che, glei­ches Muster.

    Die­se Rei­he lie­ße sich fort­set­zen, wäre aller­dings eine Wie­der­ho­lung. Das Prin­zip ist klar, wer sei­ne Augen öff­net und genug Ver­stand hat erkennt die Tendenz.

    .... und trotz­dem regen sich Vie­le über Blat­ter auf. 

    Ohne sich über das System auf­zu­re­gen, das sol­che Halun­ken groß wer­den läßt - und das sie selbst durch Wah­len auch noch legitimieren.

    [Erst­ver­öf­fent­li­chung 1. Jun 2015 @ 13:30]