.... muß man davon ausgehen, dass eine Aussage irrelevant ist.

Siehe hierzu folgenden Artikel: Wenn man vom Rathaus kommt, ist man klüger ....
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
.... muß man davon ausgehen, dass eine Aussage irrelevant ist.

Screenshot aus [Quelle: twitter]
Ich bezweifle, dass die Schlußfolgerung korrekt ist. Shakespeare war ein getriebener Mensch der all das loswerden mußte was in seinem Kopf herumschwirrte. Eine möglicherweise alternative Präsentation des Themas vielleicht, aber einen so wichtigen Aspekt menschlicher Wesenäußerung ganz weglassen? Wohl kaum.
Jedenfalls begegnen wir hier wiederum dem Phänomen der Bestimmtheit der Lebewesen durch die molekulare Chemie, die letztlich auf das Atom zurückzuführen ist. So wenig es uns gefallen mag:
Wir sind nicht "selbstbestimmt" im Sinne von "frei" oder "unabhängig", sondern Ergebnis von unwillkürlicher Interaktion von Atomen. Zufällig so wie wir sind. Wie alles Leben auf diesem Planeten.
| Lao-Tse sprach: |
» Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen. Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe. Freundlichkeit im Geben schafft Liebe « |
» Güte beim Denken erzeugt Tiefe, Güte beim Verschenken erzeugt Liebe, Güte in den Worten erzeugt Wahrheit « |
» Je mehr scharfe Waffen im Volk, umso wirrer der Staat. « |
» Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr. « |
.
Big or small - all lies are LIES
[Klein oder groß - alle Lügen sind LÜGEN]
There is no such thing as "mild torture"
- torture is torture, now matter how you call it
[Es gibt keine 'milde' Folter - Folter ist stets Folter, egal wie man sie nennt]
.
" .. another instance of mistaking correlation for causation .. "
heißt übersetzt:
" .. ein weiteres Beispiel für Verwechslung von Korrelation* und Kausalität** .. "
Das ist eine der Aussagen, die offenbar nur wenige Menschen zuordnen - weil die Vermischung viel einfacher ist als die klare Differenzierung beider Überlegungen.
Warum Verwirrung entsteht ist schnell gesagt:
Bei oberflächlicher Betrachtung sind scheinbare Bezüge vorhanden - die allerdings bei genauerer Betrachtung keine sind.
Dazu ein Beispiel:
Frau Meier hat eine Katze.
Die Katze hat etwas Unverträgliches gefressen.
Draußen ist schlechtes Wetter, es stürmt, blitzt und donnert
Die Katze erbricht das Fressen.
Frau Meier sagt:
Immer wenn draußen schlechtes Wetter ist muß meine Katze brechen.
An diesem Beispiel erkennt man sofort:
Es ist eine Korrelation, keine Kausalität gegeben, denn die Katze bricht nicht weil es blitzt und donnert, sondern weil sie etwas Falsches gefressen hat.
Schwieriger wird es schon im folgenden Beispiel:
Frau Meiers Katze hat etwas Falsches gefressen. Es geht ihr garnicht gut. Frau Meier gibt ihr ein Medikament.
Der Katze geht es nach einiger Zeit wieder besser.
Frau Meier sagt:
Das Medikament hat meiner Katze geholfen.
Der durchschnittliche Mensch schließt nun - genauso wie Frau Meier - dass es der Katze deswegen besser geht weil sie das Medikament bekommen hat.
Das ist allerdings ein Trugschluß.
Denn ein Beweis ist es nicht.
Es ist eine Korrelation, keine Kausalität - es könnte genausogut sein, das es der Katze auch ohne Medikament bald besser gegangen wäre.
Wie kann man das Dilemma lösen?
Um einen Beweis für die Wirksamkeit des Medikamentes zu führen müßte eine Versuchsreihe angelegt werden in der ganz viele Katzen unter kontrollierten Bedingungen untersucht würden. Eine Hälfte der Katzen müßte so behandelt werden, dass sie Krankheitssymptome zeigen, die andere Hälfte der Katzen ist die "Kontrollgruppe".
Beide Gruppen bekommen dann das Medikament und man schaut sich das Ergebnis an. Aus den gefundenen Daten läßt sich errechnen ob es eine Wirkung des Medikamentes gibt oder nicht.
Erst daraus kann eine Kausalität bewiesen werden - alle anderen Annahmen sind nur unbewiesene Korrelationen und damit "Meinung", nicht "Wissenschaft"!
«Eine Regierung muss sparsam sein, weil das Geld, das sie erhält, aus dem Blut und Schweiss ihres Volkes stammt. Es ist gerecht, dass jeder einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.»
sagte der als "Der Alte Fritz" in die Geschichte eingegangene Preußenkönig Friedrich*
* [Quelle: Friedrich II. von Preussen (1712−1786)]
Oft hat man nur eine gewisse "Ahnung", daß nämlich ein "Prinzip" hinter manchen Machenschaften stehen könne - auf den verlinkten Seiten werden Mechanismen, Strukturen und Handlungsweisen in Bezug gebracht und neutral dargestellt ....
Dazu paßt das Murphy'sche vS'sche Gesetz der Manipulation:
"nette" Beleidigungen gefällig?
Das ist es, was ich an juristischen Texten so liebe - die unnachahmliche Verklausulierung völlig banaler Sachverhalte durch Satzbausteine wie den folgenden:
" .. die Ausführungen bleiben im Ungefähren .. "
" .. dass das Persönlichkeitsrecht eines Menschen ..
seinem Träger keinen Anspruch darauf vermittelt,
öffentlich nur so dargestellt zu werden,
wie es ihm selbst genehm ist .. "
" .. Die Verjährung ist ein Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck .. "
[Text gelesen bei "http://www.jurabilis.de/" und "http://www.stefan-niggemeier.de/blog/"
- hier 'überarbeitet' und neu gestaltet.]

Zitiert zu werden ist immer eine Ehre. Mit Namensnennung zitiert zu werden aber bestimmt noch besser. Getoppt wird ein Zitat mit Nennung des Autors allerdings erst dadurch, daß es auch noch optisch, also grafisch "aufgewertet" wird ....
Ich habe das Zitat schon vor 20 Jahren gelernt & verwendet, bei *wikipedia* findet sich der Text den ich beim Herrn Pathologen benutzt habe ....
und alle, die es werden wollen:
.... und wenn das alles nicht zutrifft hilft nur eine Haftpflichversicherung.
oder
[Islam]
oder
[Aus einer 'Bertelsmann'-Studie]
oder
Ja was denn nun?
Ich neige dazu, eine These folgenden Inhalts aufzustellen:
"Der Zustand einer Gesellschaft
zeigt sich in ihrem Umgang mit den Schwächsten in ihren Reihen."
Wie z.B. in einem Fall eines Asylbewerbers, der pro Woche(!) €1,91 'Taschengeld' erhält. Es ist eine himmelschreiende Schande wie hierzulande mit manchen Menschen umgegangen wird ....
"Soziale Marktwirtschaft"?
Nur noch auf dem Papier ....