Bezug: Sendung von WISO zur Kartenzahlung

Deswegen: Eine sehr tendenziöse Darstellung - es gibt ganz andere Größenordnungen von Steuerhinterziehung die mit den Zahlungssystemen nichts zu tun haben. Sonderbar, daß nur die Kleindelikte ins Visier genommen werden und die großen Schurken mit *Sponsoring* (= Bestechung) dafür sorgen unbehelligt zu bleiben.
Die Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit (außerhalb der EU) wurden völig übergangen.
Wie sieht es mit Menschen mit geringen Einkünften aus deren Einkomen nicht dafür reicht eine Karte für Bezahlung zu bekommen? Oder Menschen mit Behinderungen, die Automaten und elektronische Zahlungssysteme nicht bedienen können? Beispiel "touchscreen" für Blinde??
Völlig außer Acht gelassen ist die enthaltene Tendenz zur völligen Abschaffung von Bargeld ... und wenn dann die elektronischen Systeme ausfallen, die Automaten für Bargeld weg sind - wie soll dann bezahlt werden?
Oder wenn es einen Systemwechsel gibt und der Staat die Elektronik abschaltet? Oder wenn die Guthaben mit irgendwelchen Abgaben belastet werden weil es der Finanzminister so verordnet? Bargeld kann so nicht mißbraucht werden.
Zuletzt: Eine Modenschau der Redakteurin wird gratis mitgeliefert, für jeden Anlaß das *richtige outfit* - Selbstdarstellung der Zugehörigkeit zu GenZ? Neiiin, natürlich alles reiner Zufall ....
Dazu eine Sammlung von Kommentaren, nicht ganz zufällig ausgewählt:












Ich kritisiere, dass es Unternehmen (Läden, Cafés) seit einiger Zeit offensichtlich erlaubt ist, die Annahme von Bargeld zu verweigern. Das war nicht immer so, es gab mal eine Pflicht zur Annahme von Bargeld als öffentliches Zahlungsmittel. Wer hat das wann geändert?
Quelle
Offenbar gibt es immer noch eine Pflicht zur Annahme von Bargeld - die ist allerdings wischi-waschi und keinesfalls befriedigend geregelt .... nun kann eine neue Aufmerksamkeit für das Thema möglicherweise eine breitere Diskussion anstoßen ....
[*Glück im Unglück*, da freut sich Herr nömix. Er sammelt Beispiele (siehe hier: NZZ in Hochform! ) für dieses Bonmot, richtig oder - meistens - falsch angewendet.]