Die Reform der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung ist ja angeb­lich ein "tol­ler Wurf" - und den rech­net sich Frau Nah­les zu. Nicht ahnend, wel­ches Kuckucks­ei sie da aus­ge­brü­tet hat.

Es wird ein paar Klein- und Mit­tel­un­ter­neh­men geben die sich des n euen Instru­men­tes bedie­nen - aller­dings geht die­se "Jahr­hun­dert­re­form" einer viel grö­ße­ren Zahl von Arbeit­neh­mern an den wohl­ge­hü­te­ten Spar­strumpf:

Denn die gro­ßen Unter­neh­men im Lan­de wer­den die bis­her garan­tier­ten Lei­stun­gen - für die Rück­stel­lun­gen gemacht wer­den muß­ten & gemacht wur­den - zurück­fah­ren. Und zwar bis zu der gesetz­lich garan­tier­ten Gren­ze.

Frau Nah­les soll­te es doch irgend­wann ein­mal ler­nen:
Wenn die CDU/CSU einem gut gemein­ten sozia­len Vor­schlag der SPD folgt dann nur, weil das ihren 'Spon­so­ren', den Groß­un­ter­neh­men & Ban­ken wei­te­re Gewin­ne oder ein sonst­wie gear­te­tes "PLUS" in die Kas­se spült ....

[Kom­pe­tenz, Frau Nah­les, kommt von "Kön­nen". Älte­re & neue­re Ger­ma­ni­stik und Poli­tik­wis­sen­schaf­ten schei­nen doch nicht das rich­ti­ge Fun­da­ment für weit rei­chen­de Ein­grif­fe in die sozia­len Siche­rungs­sy­ste­me zu sein.]

*update*
[21.09.2017]
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