"Der hat mir Leid getan"
"Der hat mir leid getan"
Erklären Sie das 'mal einem Ausländer der gerade Deutsch lernt.
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Erklären Sie das 'mal einem Ausländer der gerade Deutsch lernt.
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.. die Wahlen sind frei, kostenlos,
manche sagen sogar, sie sind umsonst ..
Manchmal ist es eine gute Übung sich ein paar Kilometer vom eigenen Standort zu entfernen - entweder praktisch durch Reisen oder theoretisch durch rein gedankliches "Entschweben" .... und dann auf sich und die Umgebung zu schauen und sich zu fragen:
Der Wechsel der Perspektive ist erhellend. All die Kleinigkeiten und Kleinlichkeiten die - unter anderem hier und in wechselnder Intensität ebenso in anderen Blogs - diskutiert wurden, werden mit einem Schlag unbedeutend.
Während rund um uns die Welt zusammenbricht, ins Chaos stürzt, und wir von den Parteien, Regierungen, Mediengruppen und internationalen Produktionsgesellschaften belogen, betrogen und bestohlen werden, geht es in den Foren- und Blogdiskussionen um die sprichwörtlichen 'peanuts'.
Vernünftig hingegen wäre es, wenn der Aufwand sich zugunsten gemeinsamer Aktionen umleiten ließe:
Die Liste ließe sich erweitern, es gibt einfach zu viele Baustellen durch die Tatenlosigkeit der Regierungen seit Kohl, die uns in rechtlose Arbeitssklaven verwandelt haben .... aber es sind Bereiche, die uns alle betreffen, egal wo wir leben und Urlaub machen, ob in Wohnwagen, Wohnmobilen oder 'Steinhäusern'.
Die Regierungen Kohl CDU - CSU - FDP haben uns den €uro eingebrockt. Eine Währungsunion, mit der heißen Nadel gestrickt, von der die Unternehmen profitierten und die für die Verbraucher einen Preissprung und eine Entwertung ihrer (geringen) Guthaben brachten. Die Verbraucherpreise stiegen vor allem für den täglichen Bedarf, weil vielfach der Preis statt in DM in €uro umgewandelt wurde - und das statistische Bundesamt wollte uns jahrelang weismachen eine solche Steigerung habe nicht stattgefunden, obwohl wir es täglich bei Einkäufen spürten.
Die Regierungen Schröder, zusammengesetzt aus SPD und Grünen hat, in Person des Herrn Clement, die Arbeitnehmerrechte aufgehoben und den Weg für Zeitarbeit und prekäre Arbeitsverhältnisse freigemacht. Den Gipfel bildeten dann die Hartz-Reformen. Das hat die Verunsicherung der Arbeitnehmer weiter gefördert, denn dadurch wurden ihre Arbeitsbedingungen nochmals verschlechtert, wer nicht abstürzen wollte mußte die diktierten Arbeitsbedingungen hinnehmen.
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.. Besonders deutlich wurde diese Haltung durch die Agenda 2010 in Deutschland, die aus einer Arbeitslosenunterstützung, die noch ein halbwegs würdiges Leben ermöglichte, Hartz-IV machte, das nur mehr das nackte Überleben gewährt und auch das nur unter ständiger Drangsalierung und Demütigung der Betroffenen. Aus anspruchsberechtigten Versicherten wurden EmpfängerInnen von Almosen, aus den Lebensstandard ansatzweise sichernden Leistungen Gnadenbrot. Ein Gnadenbrot, das nur dann gewährt wird, wenn sich die Empfänger völlig unterwerfen und andauernd beweisen, dass sie eh willig wären, jeden noch so schlechten Job anzunehmen, wenn es denn einen für sie gäbe ..
[Auszug aus: Europa, Kontinent der depressiven Greise]
Die "Koalition" will demnächst Hartz IV 'vereinfachen'. So recht koaliert hatte man bis dato kaum, eher gestritten und dann zähneknirschend auf das Ende der gemeinsamen Zeit geschielt, das Ende herbei gesehnt. Wie bekannt bedeutet 'vereinfachen' immer Verschärfung der Sanktionen und weitere Nachteile für die Betroffenen. Bei gleichzeitiger Ausweitung administrativer Prozesse. Kommuniziert wird selbstredend das genaue Gegenteil dessen was passieren soll.
Schließlich möchte kein Politiker riskieren bei der nächsten Runde, sprich Legislaturperiode, nicht mehr dabei zu sein.
Die Rentenküzungen, von der Kohl'schen Regierung begonnen, wurden weiter fortgesetzt und es wurde die nutzlose Riester-Variante eingeführt. Die, wie sich mittlerweile herausstellt, mehr kostet als sie den Versicherten jemals bringen wird.
Dosenpfand & Bundeswehreinsatz im Ausland waren die Kröten, die unter Mithilfe der Grünen dem Bürger ins Maul gestopft wurden.
Die Regierungen Merkel, mit CDU/CSU und FDP, später als große Koalition mit der SPD, haben an allen Fronten weiter Rechte abgebaut und trotz gegenteiliger Versprechen Steuern erhöht.
Erst die Mehrwertsteuer, dann Verbrauchssteuern auf Treibstoffe und Tabak, parallel dazu wurde die Steuerlast der Unternehmen weiter gesenkt.
Wir werden mit Billigung und unter Mithilfe der eigenen Regierung entgegen der gesetzlichen Regelungen von Auslandsdiensten (NSA etc.) ausgespäht, es wird abgewiegelt und wir werden belogen - zugegeben wird immer nur das, was die Presse bereits in Erfahrung gebracht hat.
Die gesamte Telekommunikation soll so reglementiert werden, dass die Freiheiten des Internets - Austausch von Informationen ohne staatlichen Einfluß - in sich zusammenfallen und wir wieder von der Regierung genehmen Medien berieselt werden sollen. Natürlich angeführt von amerikanischen Gesellschaften wie Kabel- und Medienbetreibern, das Geschäftsgebaren ist in den U.S.A. genau zu erkennen:
Immer weniger Leistung für immer mehr Geld.
Bei uns kommt dann noch die Zwangsabgabe für Radio/Fernsehen obendrauf.
Dazu: Nachdem die "Heuschrecken" in Gestalt von Hedge-Fonds schon vielerorts ganze Siedlungen aufgekauft haben und durch Umwandlung von öffentlichen in private Gesellschaften verteuerten, beginnen sie nun diese in teure Eigentums- oder Luxusmietwohnungen zu verwandeln. Diejenigen, die den "Betrieb" einer Stadt ermöglichen, die vielen Arbeiter und kleinen Angestellten, können es sich nicht mehr leisten da zu wohnen wo sie arbeiten.
Selbst Wasser und Straßenbau sollen "dem Markt" zugeführt werden, dadurch privatisiert und natürlich verteuert.
Wohin solche "Modelle" der Privatisierung führen können wir an den bereits bestehenden Fällen erkennen - sie waren stets mit höheren Kosten und weniger Rechtssicherheit für die Bürger verbunden.
Und nun sollen wir auch noch via EU durch die im geheimen verhandelten TTIP-Verträge gänzlich 'amerikanisiert' werden, indem die demokratischen Rechte an Schiedsgerichte und Konzerne abgegeben werden sollen, den Großkonzernen die Türen zur EU weit aufgestoßen werden. Fast zwei Drittel der EU-Bevölkerung will GLYPHOSAT, ein krebserregendes Pflanzenvernichtungsmittel das für das Bienensterben verantwortlich ist, nicht mehr haben. Die U.S.A. haben die weitere Benutzung wegen der Gefährlichkeit untersagt - und dennoch will die EU, angetrieben durch deutsche Politiker (!), dieses Teufelszeug für weitere sechs Jahre zulassen.
Das sogenannte "Tüpfelchen auf dem "I"" ist aber die schwarze Null des Finanzministers. Die Arbeitnehmer verarmt und die Gewinne der Eigner und Anleger steigert.
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[Quelle]
Vom Trauerspiel um Griechenland, wo die Hilfsmilliarden sofort an Banken und nicht zur Verbesserung der Struktur verwendet werden, ganz zu schweigen. Auch in diesem Fall werden wir belogen: Es wird uns in der Presse und im Fernsehen vorgegaukelt die 'faulen' Griechen bekämen unser Geld - dabei geht es an die europäischen Großbanken. Bei den Griechen kommen ganze 5% der gezahlten Beträge an.
Was wir in unserem Land brauchen ist ein Umdenken und "anders wählen"! Die letzten Regierungen haben stets viel versprochen und wenig gehalten - das Wenige was sie gemacht haben richtete sich gegen die Interessen derer, die sie gewählt haben.
Abschließend möchte ich eine Frage in den Raum stellen:
Fühlen SIE sich durch die Politik, Politiker und unsere Regierung gerecht behandelt?
Wenn Sie mit "JA" antworten frage ich zurück:
Wie kann es sein, dass die Renten in den letzten 20 Jahren um 30% geschrumpft sind, während durch Steuerflucht von Großverdienern (Einzelpersonen wie Schumacher, Beckenbauer und Gesellschaften wie Springer, BMW, Banken und Versicherungen) Jahr für Jahr mehr als 100 Milliarden Steuern verloren gehen?
Sehen Sie jetzt, wer ihre Interessen verraten hat und immer noch verrät?
Daran ändert sich auch nichts wenn in diesem Jahr "Wahljahr" - merken Sie die Absicht? - die Renten etwas höher gesetzt werden. Die Ungerechtigkeit der Abschläge aus der Rentenreform wird dadurch nicht einmal teilweise kompensiert.
So.
Jetzt nur noch der Appell beim nächsten Mal die zu wählen, die von dem "Block" aus CDU/CSU/SPD/Grüne/FDP am meisten bekämpft werden: "Die Linke". Die sich in den vergangenen Jahren gewandelt hat und als einzige Partei Wirtschaftskompetenz vorweisen kann - das "Weiter so!" der Koalitionäre verschlimmert nur die Situation, am Ende wird eine Währungsreform stehen.
In der Partei "Die Linke" sind übrigens weniger alte SED-Genossen drin als in allen anderen Parteien prozentual sitzen .... gut getarnt, geschickt versteckt, von der Öffentlichkeit daher nicht bemerkt - und dazu werden Sie nie in den Medien etwas hören.
[Erstveröffentlichung August 2015; ergänzt & überarbeitet]
Da liegt er nun, der Topf Heidekraut, der einst seinen Platz auf dem Balkon der ersten Etage hatte. So tief gefallen, ganz bis auf die Erde. Glücklicherweise hat er niemandes Kopf getroffen. Na, das wäre ein schlimmes Ende gewesen ....
So liegt er herum. Niemand hat Schaden genommen außer dem Plastikgefäß, das bei dem Aufprall zersprungen ist. Seit Tagen schon liegt er da, ohne dass sein Fehlen im Balkonkasten den Besitzern aufgefallen wäre.
Wie es wohl dazu kam? Ein Blumentopf fällt ja nicht einfach so herunter. Geschah es als der Wohnzimmerteppich über die Balkonbrüstung ausgeschüttelt wurde? Sowas passiert nicht am hellichten Tag. Dazu entschließt man sich spätabends oder nachts. Wohl in der Hoffnung so werde es bestimmt nicht bemerkt.
Doch spätestens wenn Hundehaare, Natoratten*, Chips- und Erdnußflockenreste auf dem unteren Balkon gefunden werden steht fest:
Entsorgung von Wohnungsschmutz ohne Staubsauger - es geschieht offenbar unter dem Gesichtspunkt der Energieersparnis. Einmal den Teppich ausschütteln - 0,05 Kw/h gespart!
Oder es ist einfach nur Nachlässigkeit den Topf da liegen zu lassen? Ein Symptom dafür, wie wenig Sorgfalt bei manchen Menschen herrscht? Ein Indiz dafür, dass es offenbar Überfluß gibt? Denn das Fehlen eines Gewächses in der Gruppierung der Balkonpflanzen müßte doch auffallen .... irgendwie, irgendwann?
Diese häßliche Lücke im Arrangement der Blumenpracht.
Möglicherweise ist es die Tatsache, dass ein solches Heidekraut, wenn es nicht gerade blüht, nicht sehr ansehnlich ist. Ein Stiefkind unter all den prächtigen Pflanzen. Zu unscheinbar, als dass sein Schicksal die Besitzer anrühren könnte.
Es reicht nicht aus die Umwelt durch Ausbeutung komplett zu zerstören - nun wird "weiter gedacht":
Steuerung der Evolution in eine von Menschen gewünschten Richtung.
Selbst Biologe interessiere ich mich natürlich für die Ergebnisse der Forschung auf diesem Gebiet. Gentechnik ist an sich keine Gefahr. Allerdings sind die Anwendungen in den vergangenen Jahren stets dann bedenkenlos vorangetrieben worden wenn es möglich war damit Geld zu verdienen. Dagegen stellen sich viele Bereiche der Wissenschaft, manchmal nicht selbst betroffen, sondern lediglich theoretisch an der Fragestellung interessiert. Das ändert allerdings nichts an den Ergebnissen - und die zeigen, dass es noch nie gelungen ist die Ziele der menschlichen Einflußnahme im gewünschten Rahmen zu halten.
Dem 'profit' die Natur zu opfern, obwohl niemand vorhersagen kann, welche langfristigen Auswirkungen das auf die belebte Umwelt insgesamt haben wird, heißt "Russisches Roulette" zu spielen. Es wird im Nebel getochert. Es wird vermutet, wo doch Gewißheit als Grundlage von Entscheidungen nötig wäre.
Aus der Ökologie ist bekannt, dass die Änderung weniger Stellgrößen das Gleichgewicht überproportional beeinflussen kann [Flügelschlag eines Schmetterlings]. Nun behauptet der Autor:
" .. Der sogenannte Gene Drive macht Ideen aus dem Labor vererbbar .. Ich denke, eine Welt, in der Pandoras Büchse mit der Gene-Drive-Technik darin offen ist, hat das Potenzial, eine weitaus bessere Welt zu werden als eine, in der die Büchse geschlossen bleibt. Aber: Wenn wir keinen Weg finden, verantwortungsvoll mit diesem mächtigen Instrument umzugehen, könnte es auch eine schlechtere Welt werden. Beide Entwicklungen sind denkbar; es hängt davon ab, wie wir als Gesellschaft damit umgehen .. "
Die "Öffentlichkeit" in die Entscheidung über eine solche biologische Technik einzubeziehen und sie darüber entscheiden zu lassen ist keine gute Idee. Denn um informiert zu entscheiden muß man erst einmal verstehen was da genau passiert und welche Folgen ein Eingriff in die Natur hat. Wenn also selbst die Fachwissenschaftler es nicht wissen - wie sollten sie dann den staunenden Laien ihre Ergebnisse so präsentieren, dass diese in der Lage wären zu entscheiden?
Wie man es dreht und wendet: Es ist eine fatale Entwicklung in die Evolution einzugreifen - egal, wie viele Menschen dadurch potentiell vor Krankheiten geschützt werden könnten. Es gibt genug Beispiele der Bekämpfung von Parasiten, Krankheiten oder sogenannten "Schädlingen", bei denen die Absicht langfristig zum Schaden gereichte und mit der (meist unvollständigen) Ausrottung einer Plage schuf man so eine viel schlimmere neue Gefahr. Deren Eindämmung noch größerer Anstrengungen bedurfte, wenn man nicht sogar machtlos zusehen mußte, dass sich die Probleme nur verschlimmert hatten, also von einer Gefahr auf eine neue übergegangen waren.
Ich wage wieder einmal eine Prognose:
Wenn die Technik breit angewendet werden kann - etwa durch weitere Vereinfachung der Prozeduren - wird es Unternehmen geben die sich ihrer bemächtigen und sie auch dann einsetzen, wenn die Folgen unabsehbar sind.
Gier, die jede vernünftige Überlegung unterdrückt.
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![]() [Frei übersetzt: Genieße das Leben - es hat ein Verfallsdatum.] |
"Sechzig Jahre und kein bißchen weise, aus gehabtem Schaden nichts gelernt. Sechzig Jahre auf dem Weg zum Greise und doch sechzig Jahr' davon entfernt. [ Songtext/Curd Jurgens |
Am Sonnabend waren meine Frau & ich mit einem befreundeten Paar bei einer Musikveranstaltung. Die avisierte Band sollte bekannte Songs aus den Sechzigern & Siebzigern zu Gehör bringen. Eine korrekte Beschreibung, wie sich später herausstellte.
Wir waren eine Stunde vor dem Beginn laut Flyer dort. "Alle Plätze besetzt, draußen [7°C] sind aber noch Tische frei", ließ uns der herbeieilende Kellner wissen. Er habe aber Decken. Das war die Rettung, denn die Damen hätten sich ohne nicht zum 'draußen sitzen' bewegen lassen.
Um die Musiker hatte sich schon vor Beginn der Darbietung eine Gruppe von jüngeren Leuten geschart, so etwa zwischen 30 und 40. Die gleich nach den ersten Stücken durch Applaus & Zurufe erkennen ließen, dass die Musik nach ihrem Geschmack war.
Der Kellner kam mit den Getränken, zweite Runde, und bemerkte nebenbei es seien nun drinnen doch noch Plätze frei geworden. Woraufhin sich die Frauen flugs aufmachten die zu 'besetzen', denn trotz der Decken war es lausig kalt.
Wir blieben noch ein paar Minuten vor der weit geöffneten Doppeltür, als Raucher in gehörigem Abstand, aus Rücksicht und weil es immer militante Nichtraucher gibt die schon vom Anblick einer Zigarette Lungenkrebs bekommen.
Neben uns standen zwei junge Frauen die ab und an verstohlen zu uns her schauten. Schließlich sagte eine der Beiden "Sind sie wegen der Musik hier ...? " und es war ihr anzusehen, dass sie es aus echtem Erstaunen fragte - denn unser Alter ist uns durchaus anzusehen.
"Genau! Und wir haben noch die Musiker live erlebt von denen die Musik stammt die gerade gespielt wird. Deswegen sind wir hier."
Der Gesichtsausdruck sprach Bände und sie war so perplex, dass sie eine Antwort schuldig blieb. Ü70 und Musik aus der Zeit zwischen 1960 und 1980? Einer Zeit also, zu der die meisten Anwesenden noch nicht einmal geboren waren? Irgendwie unpassend - das spiegelte sich in ihrem Blick wider.
Während bei den Dreißigjährigen das Alter erst noch kommt, viele sich nicht einmal Gedanken dazu machen, bin ich bereits alt - mindestens aus deren Perspektive. All die Überlegungen zum "Alter" - die bei Vierzig- und Fünfzigjährigen bestimmt sporadisch angestellt werden - liegen weit hinter mir. Und noch weit vor diesen jungen Frauen. So sehr erwachsen sie sich fühlen mögen.
Wenn ich in den Spiegel sehe ist mir mein Alter bewußt, ansonsten kaum. Von den Einschränkungen der Kraft, der Ausdauer und den nötigen, länger werdenden Ruhepausen einmal abgesehen. Was ich mit 20, 40 und sogar noch 60 spielend erledigen konnte überlasse ich manchmal lieber einem Handwerker, weil ich es zwar theoretisch beherrsche - praktisch aber nicht mehr schaffen kann. Mit Bauchgrummeln, Sie werden das kennen, weil viele Arbeiten sehr unterschiedlich erledigt werden können und nicht immer mit der 'besten' Lösung zu rechnen ist. Präzision und Sorgfalt scheinen im Handwerk außer Mode zu kommen.
Weil ich lange im Ausland war und nicht in Deutschland gefahren bin ist mir aufgefallen wie sehr sich der Verkehr auf den Autobahnen verlangsamt hat. Während früher die 'Schnellen' kurz hintereinander mit mehr als 200 km/h angebraust kamen beobachtet man sowas nur noch vereinzelt.
Ich habe keine mit Selbstgehäkeltem bezogene Klorolle auf der Ablage, auch keinen Wackeldackel und erst recht keinen Tirolerhut - und trotz der obigen Einsicht fahre ich so, dass es niemanden zur Weißglut treibt. Allerdings weiß ich aus Erfahrung: Wenn ich mich antreiben lasse zahle ich den Strafzettel, nicht der Drängler hinter mir. Je älter ich werde desto klarer steht mir die Endlichkeit (im Bild oben "Verfallsdatum") des Lebens vor Augen. Ein guter Grund das Schicksal nicht herauszufordern und kein unnötiges Risiko einzugehen.
Ansonsten nehme ich keine Rücksicht mehr auf die zarten Gefühle und Empfindlichkeiten der Umwelt, insbesondere sage ich unverblümt was ich denke. Ich weigere mich Sachverhalte zu beschönigen und so Meinungsverschiedenheiten 'elegant' zu umgehen. Es geht mir nicht (mehr) um Harmonie, sondern um Lösungen. Manchen erscheint das grob, ich nenne es effizient. Eine sinnvolle Nutzung der mir verbleibenden Zeit.
Nun verrate ich Ihnen noch ein kleines Geheimnis. Jedes Mal, wenn ich eine Beschriftung auf Lebensmitteln, Etiketten oder Webseiten sehe die kleiner als 6px ausgeführt ist, stelle ich mir die "Schöpfer" solcher Frechheiten gegenüber uns 'Alten' vor:
Zu einer Zeit in der diese Hanswurste (selbst mit einer Sehhilfe!) nicht mehr lesen können was da geschrieben steht.
Die "Selbstverzwergung" nimmt ihren Lauf ....
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.. Für die Masse der Arbeitnehmer gibt es keine Lobby. Die SPD hat uns schon lange aufgegeben. Sie ist überflüssig ..
[Quelle]
Es steht schlecht um die deutschen Sozialdemokraten, nicht erst seit ein paar Monaten. Genau genommen seit die Regierung Schröder sich anschickte das sozialdemokratische Erbe ad absurdum zu führen und sich als schlimmere neoliberale Kapitalisten aufzuführen als CDU/CSU und FDP zusammen.
Die Funktionsträger in den Jahren danach taten ihr Übriges dazu den Schwund an Mitgliedern und besonders Wählern weiter zu beschleunigen. Ankündigungen als Opposition oder Koalitionspartner wurden blumig vorgetragen, hoch und heilig wurde versichert man werde keinen Zentimeter von dieser Position abweichen - nur um dann mit fadenscheinigen Begründungen das Gegenteil dessen zu tun was versprochen worden war.
Kennen Sie die Geschichte vom Schäfersjungen der "Wolf, Wolf!" rufen sollte wenn die Herde in Gefahr ist? Das hat er ein paar Mal gemacht obwohl keine Gefahr bestand - als schließlich tatsächlich Wölfe kamen hat ihm niemand mehr geglaubt. So ist es mit den Versprechen der SPD seit Jahren. Da wundert es den Betrachter nicht, dass niemand mehr der Partei und ihren führenden Köpfen glaubt.
Es gibt wenige Ausnahmen, Olaf Scholz (Hamburg) beispielsweise, der allerdings vertritt schon immer eher rechte Positionen innerhalb der SPD. Oder Hannelore Kraft (NRW), die sehr bürgernah jeden ihrer Schritte und ihre Entscheidungen erklärt. So, dass es von den Wählern verstanden wird. Obwohl ich manche ihrer politischen Winkelzüge weder billige noch verstehe, muß ich doch ihre Geradlinigkeit anerkennen.
Dann ist aber schon fast Schluß mit konsequent handelnden SPD-Politikern, denn der Rest der Führungsmannschaft fällt unter die "Stehaufmännchen" (und "~frauchen"). Die umkippen und sich schütteln, sich dreimal um sich selbst drehen und dann wieder kerzengerade stehen. Zu diesen gehört an vorderster Front der Justizminister Heiko Maas - lesen Sie HIER von den Entwicklungen zur Unterbindung freier Meinungsäußerungen. Paradefall für eine 180°-Wende ist allerdings die Vorratsdatenspeicherung - egal welches neue Label diese Maßnahme bekommen hat.
Sowas fällt selbst den an Politik weniger interessierten Bürgern auf - und selbst die nehmen solche Trickserei übel. Von den Interessierten ganz zu schweigen, die hat die SPD schon lange verloren.
Ein langjähriges SPD-Mitglied (!) hat eine Liste erstellt:
Getoppt wurde die Entwicklung schließlich durch die Person Gabriel als Parteichef und Vizekanzler. Der gibt vor wirtschaftlichen Sachverstand zu haben und wenn man genau hinschaut sind seine Phrasen papageienhaft wiederholte Parolen wie sie die Lobbyisten gern unters Volk streuen. Das bleibt ebenfalls nicht unbemerkt.
Zudem noch ein paar flapsige Sprüche zum Internet und schon ist der Glanz endgültig ab:
Da steht ein Mensch mit übergroßem Ego und wenig Ahnung, dem die Einladung zu den Bilderbergern zu Kopf gestiegen ist - und der auch ansonsten jede Bodenhaftung verloren hat.
Die Prognosen sehen die SPD bei 20% der Wählerstimmen. Das scheint mir hoch gegriffen, es werden wohl eher ein paar Prozente weniger werden. Ade, SPD!
* Wer ist mit "WIR" gemeint? Parteiführung?
An den Satz [Titel des Beitrages] kann ich mich deswegen so gut erinnern, weil ich als Kind einen gescheckten 'Blutwursthund" aus einer Wurstscheibe herausgeknabbert habe - und als mein Vater das sah gabs 'was hinter die Ohren .... frühkindliches Trauma, Verlust jeder Initiative weiter kreativ zu sein ;c)
Nein, ich habe keinen Schaden genommen, war ein paar Tage nicht gut auf meinen Vater zu sprechen und im Rückblick kann ich ihn sogar verstehen. Die schlimmen Jahre von Nahrungsmangel - wegen des Krieges - waren ja zu dieser Zeit gerade vorüber und das, was es zu kaufen gab, war Anfang der fünfziger Jahre (1950!) noch sehr viel 'wertvoller' als wir es uns heute vorstellen können - sofern man es nicht, wie ich, noch am eignen Leibe verspürt hat.
Nun will ich bestimmt nicht darauf hinaus Sparsamkeit und Enthaltsamkeit beim Essen zu predigen. Obwohl es heutzutage bestimmt für eine Menge Leute angbracht wäre.
Ich esse gern das Gebäck, das als "Russisches Brot" bezeichnet wird. Und damit spiele ich hemmungslos eine Art von Scrabble, indem ich es zu Worten drapiere. Unpassende Buchstaben müssen gleich verzehrt werden, ein angenehmer Nebeneffekt.
Wahrscheinlich mag ich es deswegen so gern - und weil es so ziemlich das einzige Gebäck war, das nach dem Krieg rasch wieder in den Tante-Emma-Läden verkauft wurde, da es ohne Fett hergestellt wird.
Das war auch Jahre nach dem Krieg noch Mangelware.
Wie bekannt werden solche Gewohnheiten in früher Kindheit geprägt, und bei mir war es eben das ABC-Gebäck. So wird es nämlich auch genannt.
Der Hannoversche Dauerbackwaren-Spezialist Bahlsen vertreibt eine Sorte Russisch Brot unter der Bezeichnung „Leibniz-ABC“, das kaufe ich nicht mehr so häufig. Denn seit Jahren schon gibt es eine Variante aus Dresden, Dr. Quendt Backwaren, die erstens genauso gut schmeckt und zweitens noch um einiges preiswerter ist.
Es gibt sogar eine Schriftart die "Russisches Brot" heißt - und man kann sie kostenfrei herunterladen.

PS
Der Text ganz oben heißt übrigens: "bald" & "hare", zu Deutsch "Glatze" & "Hase" ....
Oder hat er einfach nur keine Lobbyisten um sich herum, die ihm einflüstern was er sagen soll?
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Der Augenschein spricht gegen die Behauptung des Ministers er sei von niemandem abhängig oder gesteuert ... die "Handelsgerichtsbarkeit", die er vorschlägt, ist nichts anderes als "Schiedsgerichtsbarkeit" unter neuem Namen.
In der Diskussion tituliert Gabriel Demonstranten gegen TTIP als "notorische Nörgler" die auf Demonstrationen gingen weil sie sich dort "wohlfühlen".
Eugen David - ein rumänischer Bauer - sagt gegen Ende des Videos was Sache ist: ab 30:35 im verlinkten Video " .. Es gibt in Rumänien eine Justiz .. ", ab 32:35 - da stellt der einfache Bauer dar was Viele so sehen:
Warum eine "Sondergerichtsbarkeit" geschaffen werden soll, die neben der staatlichen Gerichtsbarkeit ohne jede rechtstaatliche Kontrolle und Berufungsmöglichkeit Unternehmen in die Lage versetzen soll ihre (vermeintlichen!) Rechte durchzusetzen.
Bleibt festzuhalten:
Rechtswissenschaftler, Rechtsanwälte, Betroffene und abertausende von Bürgern wollen solche Sondergerichte nicht - der Minister hält daran um jeden Preis fest. Die neue Bezeichnung soll Änderungen vortäuschen, tatsächlich ändert sich an der Substanz, der Absicht, nichts. Man fragt sich, warum er so hartnäckig gegen Sachverstand & Bürgerwille handelt. Bis jetzt hat noch niemand die Gründe herausgefunden.
Transparenz des Handelns von Regierungen der EU - Fehlanzeige!
Solange es nur um Energiesparlampen und die Krümmung von Bananen ging war das noch lustig. Jetzt aber stehen die demokratische Mitsprache der Bürger und die Haftbarkeit der Staaten gegenüber Unternehmensforderungen auf dem Spiel. Das kann teuer werden und muß deswegen noch kritischer durchleuchtet werden als viele der bisher schon von der EU verabschiedeten Schildbürgerstreiche.
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.. Mehr "mit" Muslimen reden als "über" sie - und zwar mit den Menschen vor Ort und nicht mit Funktionären. Und wenn das alles nichts hilft, müsse den Moscheegemeinden auch mal klar gemacht werden, "wo sie hier eigentlich leben" ..
In der Diskussion zum Islam fehlt es in den allermeisten Fällen an verläßlichen Informationen. In dieses Vacuum streuen die interessierten Hetzer - allerdings auch die unkritischen Islamfreunde - je nach politischer Gesinnung ihre Meinung und verquirlen das dann zu "dem Islam". Den sie zu erkennen glauben.
Wie zu erwarten tendiert das zu den Extremen. Entweder Verteufelung oder Lobpreisung. Dazwischen zu treten und - mit Fakten untermauert - ein Bild es "wahren Islam in Deutschland" zu zeichnen ist wichtig, bringt aber der damit beschäftigten Wissenschaft von den vorgenannten Interessengruppen Schelte:
Für die Einen ist der erhobene Befund zu verzerrt, für die Anderen zu verzückt. Dabei ist (empirische) Wissenschaft - wenn sie denn nach plausiblen Kriterien angelegt und sauber durchgeführt wurde - nicht zu diskutieren. Sie "ist", beziehungsweise beschreibt eine Momentaufnahme der Situation zur Zeit der Durchführung.
Deswegen muß es genau so aufgenommen werden, als "Momentaufnahme" die eine Tendenz aufzeigt. Aber nicht für alle Ewigkeit festschreibt wie der Islam in Deutschland tatsächlich gelebt wird.
¹ Prof. Dr. Susanne Schröter ist Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam (FFGI)
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In Comics - ob gezeichnet oder als Film - treten meist zwei Fraktionen an Charakteren auf: Die Erfolgreichen, Sieger, Durchsetzungsfähigen - und ihre Gegener, die Erfolglosen, Verlierer, Prügelknaben.
Meist erkennt man die Angehörigen dieser beiden antagonistisch agierenden Kreise schon an ihrer Darstellung. Die Verlierer werden mit dümmlichem Gesichtsausdruck und entsprechender Bekleidung gezeichnet. Es gelingen ihnen selbst die einfachsten Dinge nicht oder nur mit viel Mühe oder der Hilfe Dritter.
Ein Accessoire, das vielfach genutzt wird sind diese Kappen, die so nach und nach auch bei uns in Mode kamen und unter Jugendlichen noch in Mode sind.
Auch da gibt es zwei Ausführungen. Eine (1), die einen großen Schirm und eine flache, aufragende Stirnseite hat, eine zweite (2), die einen kleineren, zu den Proportionen insgesamt besser passenden Schirm in Entenschnabelform und eine fast halbkugelige Stirn- und Rückseite hat:

Diese Unterscheidung macht es, dass die Kappenträger entweder dümmlich, verschlagen, und mit 'Brett vor dem Kopf' (1), oder normal, offen, vertrauenswürdig (2) aussehen. Dabei gibt es solche Kappen des ersten Typs noch mit extra großem Schirm. Das macht den kleiner erscheinenden Kopf des Trägers noch kleiner - wodurch dessen durch Beobachter geschätzter IQ ins Unendliche abfällt.
Diese Einschätzung ist identisch mit der, die solche Kappenträger in den U.S.A. einteilt:
Der ganz oben abgebildete Elmer Fudd - glückloser Entenjäger, dem Duffy Duck übelst mitspielt - ist so ein Trottel. Unschwer an der flach vor der Stirn aufragenden Kappe zu erkennen.
Und deswegen halten die meisten Amerikaner es so, dass sie die Kappenträger der Elmer'schen Form (1) eben auch als Trottel sehen. Wer auf sich hält kauft die andere, rundliche Form (2).
In meiner Nachbarschaft gibt es einen solchen Kappenträger, Form (1), dessen Gehabe und Intelligenz genau zu dem passen was man auf den ersten Blick vermutet. Seine Schweinsäuglein stehen zusätzlich noch etwas näher beieinander als es normalerweise der Fall ist, was ihn nicht als Intelligenzbolzen erscheinen läßt. Stellen Sie sich dazu noch ein überproportional lautes, fragmentiertes Sprechen vor - - - und der Horror ist perfekt.
Heute fängt glücklicherweise wieder die Schule an. Dann ist wenigstens bis in den frühen Nachmittag Ruhe vor den pubertären Irrungen und zugehöriger Lautstärke.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche ....
.... beispielsweise im Internet, gibt es so viel Leben. Es brummt nur so. Alle sind beschäftigt und sausen von hier nach da, mit oder ohne ohne Orientierung - Hauptsache dabei sein.
Am vergangenen Donnerstag - oder war es der Mittwoch? Diese vielen Feiertage bringen das Zeitgefühl völlig durcheinander. Und dann noch die Zeitumstellung. Muß sowas denn immer auf einmal passieren?
Am vergangenen Donnerstag - sagt meine Frau auf Nachfrage - es war also doch der Donnerstag, saß ich in der Fußgängerzone auf einer Bank und bewunderte die Hotdog essenden Vorbeieilenden.
Haben Sie schon mal gesehen wie man im Gehen einen Hotdog mit roter & gelber, herunterlaufender Soße ißt? Elegant ist das nicht. Eine fürchterliche Schmiererei. Trotzdem machen es die Leute.
Gestern habe ich lang Geschichten und Informationen zu Füchsen gelesen. "Fuchs du hast die Gans gestohlen", eine Verleumdung der Füchse durch die Jägerschaft. Unwidersprochen. Und was lernen Kinder aus sowas? So werden Vorurteile geschaffen. Bei "twitter" gab es eine Diskussion zu "häßlichen Tieren" - es gibt keine häßlichen Tiere, das nur so nebenbei bemerkt.
Auch am Donnerstag gesehen: Tipp-tipp-tipp auf dem Mobiltelefon. Mir würden die Daumen schon nach wenigen Minuten schmerzen. Bestimmt wird irgendwann die x-te Generation eine veränderte Daumenstellung haben. Wenn nicht vorher wieder eine technische Revolution das Tipp-tipp-tipp ersetzt und so andere Körperteile des Menschen nutzt. Es gibt eine Reihe Tipp-Tipper, die essen nebenbei auch noch Eis - erste Sonnenstrahlen, erste Eis-Esser kommen in die Fußgängerzonen. Warum bekommen die Kinder immer eine Kugel Eis? War schon zu meiner Kindheit so, meine Großmutter nahm mich mit zum Einkaufen und dann gab's beim 'Italiener' eine Kugel. Zehn Pfennige, das waren noch Zeiten!
Füchse, das will ich noch kurz einschieben, hatte ich oben vergessen, eignen sich nicht als HAUSTIERE (nur falls Sie sich 'mal mit dem Gedanken getragen haben einen zu halten, manche Leute kommen ja auf sonderbare Einfälle). Lesen Sie nicht das Kapitel zur Pelztierzucht. Es ist nicht sehr erbaulich. Was Menschen Tieren so antun. Wie grob, roh oder sonstwas muß man sein um das zu können?
Ein Nachbar, mittleren Alters, erzählt einer Nachbarin, schon hoch betagt, er habe kürzlich in einem Café gesessen und Leute, ganz junge Leute, beobachtet. Die hätten nicht miteinander geredet sondern sich sms- oder whatsapp-Nachrichten geschickt. Er mache das nicht mit. Diese mobile Revolution.
Es war mehr ein Monolog, denn die hochbetagte Nachbarin weiß nicht mal mehr welcher Wochentag ist. Und erst recht nicht, was eine sms ist. Über die Zuwendung des Jüngeren hat sie sich allerdings sichtbar gefreut. Man redet seltener mit Menschen die unter Demenz leiden. Wie auch, wenn die Alles vergessen und ihnen die Welt seltsam fremd erscheint.
Wieder zu den Donnerstag-Beobachtungen. Telefonate auf der Straße. Wenn ich es mal verstehen kann (man hört mit zunehmendem Alter schlechter. Mist.) wundere ich mich meist über die Inhalte. So überhaupt nicht vergleichbar mit meiner eigenen 'Lebenswelt'. Es beschäftigt mich allerdings sehr oft noch länger, weil ich mir ausdenke wie diese Gespräche wohl weiter gehen.
Was Rentner so tun.
Beige tragen, granteln.
Schlimm bestellt um diese Welt.
Ich schau mir jetzt lieber die Bilder vom ersten Enkel an.
Ein herziges Kerlchen.
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Übersetzung: Israel begrenzt die Höchstsumme des Gehaltes für Bankmanager auf 2,5 Millionen Shekel [US$ 650.000] pro Jahr oder 44 mal den Betrag, den die niedrigste Lohngruppe der Bank gezahlt bekommt.
[Reuters]
Israel - ansonsten nicht gerade ein Modellfall für ein demokratisches Staatsgefüge - macht sich daran die exorbitanten Bezüge der Bankmanager zu kappen. Es wird interessant sein das zu beobachten. Weil es bei uns heißt, der Bankensektor werde "untergehen" wenn die Managerbezüge angetastet würden .... Abwanderung, Sie verstehen.
Nichts wird passieren.
Die Damen & Herren werden da bleiben wo sie sind. 570.000 €uro sind doch immer noch ein mehrfaches dessen was andere Menschen in Jahrzehnten (!) als Entgelt bekommen.