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bookmark_borderRevisited: Perspektive

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.. die Wah­len sind frei, kosten­los,
man­che sagen sogar, sie sind umsonst .. 

[Vol­ker Pis­pers]

 
Manch­mal ist es eine gute Übung sich ein paar Kilo­me­ter vom eige­nen Stand­ort zu ent­fer­nen - ent­we­der prak­tisch durch Rei­sen oder theo­re­tisch durch rein gedank­li­ches "Ent­schwe­ben" .... und dann auf sich und die Umge­bung zu schau­en und sich zu fragen:

Was ist wirk­lich wichtig?

Der Wech­sel der Per­spek­ti­ve ist erhel­lend. All die Klei­nig­kei­ten und Klein­lich­kei­ten die - unter ande­rem hier und in wech­seln­der Inten­si­tät eben­so in ande­ren Blogs - dis­ku­tiert wur­den, wer­den mit einem Schlag unbedeutend.

Wäh­rend rund um uns die Welt zusam­men­bricht, ins Cha­os stürzt, und wir von den Par­tei­en, Regie­run­gen, Medi­en­grup­pen und inter­na­tio­na­len Pro­duk­ti­ons­ge­sell­schaf­ten belo­gen, betro­gen und bestoh­len wer­den, geht es in den Foren- und Blog­dis­kus­sio­nen um die sprich­wört­li­chen 'pea­nuts'.

Ver­nünf­tig hin­ge­gen wäre es, wenn der Auf­wand sich zugun­sten gemein­sa­mer Aktio­nen umlei­ten ließe:

  • Gegen die Taten­lo­sig­keit der Regie­rung hin­sicht­lich der Aus­spä­hung durch die NSA und die Kum­pa­nei der Nach­rich­ten­dien­ste mit genau die­sen Rechtsbrechern; 
  • Gegen die Aus­he­be­lung von demo­kra­ti­schen Ent­schei­dun­gen und deren Ersatz durch Geheim­ver­trä­ge wie bei­spiels­wei­se TTIP und die Ein­set­zung von Schieds­ge­rich­ten, die kei­ner­lei natio­na­ler und öffent­li­cher Kon­trol­le unterliegen; 
  • Gegen die Ein­schrän­kung der Netz­neu­tra­li­tät, die gera­de Blogs extrem benach­tei­li­gen und den Zugang ein­schrän­ken und ver­lang­sa­men würde; 
  • Gegen die stei­gen­de Bela­stung der Lohn­steu­er­zah­ler bei gleich­zei­ti­ger Ent­la­stung der Unter­neh­men und inter­na­tio­na­len Kon­zer­ne, die kei­ne Steu­ern mehr zah­len weil die Schlupf­lö­cher nicht ver­stopft werden; 
  • Gegen die zöger­li­che Ent­wick­lung von Alter­na­ti­ven und die Per­spek­tiv­lo­sig­keit im tech­ni­schen Bereich jen­seits der Auto- und Maschi­nen­bau­in­du­strie - hin zu einer För­de­rung der Infor­ma­ti­ons­tech­no­lo­gie im Hard- und Softwaresektor. 

Die Liste lie­ße sich erwei­tern, es gibt ein­fach zu vie­le Bau­stel­len durch die Taten­lo­sig­keit der Regie­run­gen seit Kohl, die uns in recht­lo­se Arbeits­skla­ven ver­wan­delt haben .... aber es sind Berei­che, die uns alle betref­fen, egal wo wir leben und Urlaub machen, ob in Wohn­wa­gen, Wohn­mo­bi­len oder 'Stein­häu­sern'.

Die Regie­run­gen Kohl CDU - CSU - FDP haben uns den €uro ein­ge­brockt. Eine Wäh­rungs­uni­on, mit der hei­ßen Nadel gestrickt, von der die Unter­neh­men pro­fi­tier­ten und die für die Ver­brau­cher einen Preis­sprung und eine Ent­wer­tung ihrer (gerin­gen) Gut­ha­ben brach­ten. Die Ver­brau­cher­prei­se stie­gen vor allem für den täg­li­chen Bedarf, weil viel­fach der Preis statt in DM in €uro umge­wan­delt wur­de - und das sta­ti­sti­sche Bun­des­amt woll­te uns jah­re­lang weis­ma­chen eine sol­che Stei­ge­rung habe nicht statt­ge­fun­den, obwohl wir es täg­lich bei Ein­käu­fen spürten.

Die Regie­run­gen Schrö­der, zusam­men­ge­setzt aus SPD und Grü­nen hat, in Per­son des Herrn Cle­ment, die Arbeit­neh­mer­rech­te auf­ge­ho­ben und den Weg für Zeit­ar­beit und pre­kä­re Arbeits­ver­hält­nis­se frei­ge­macht. Den Gip­fel bil­de­ten dann die Hartz-Refor­men. Das hat die Ver­un­si­che­rung der Arbeit­neh­mer wei­ter geför­dert, denn dadurch wur­den ihre Arbeits­be­din­gun­gen noch­mals ver­schlech­tert, wer nicht abstür­zen woll­te muß­te die dik­tier­ten Arbeits­be­din­gun­gen hinnehmen.
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.. Beson­ders deut­lich wur­de die­se Hal­tung durch die Agen­da 2010 in Deutsch­land, die aus einer Arbeits­lo­sen­un­ter­stüt­zung, die noch ein halb­wegs wür­di­ges Leben ermög­lich­te, Hartz-IV mach­te, das nur mehr das nack­te Über­le­ben gewährt und auch das nur unter stän­di­ger Drang­sa­lie­rung und Demü­ti­gung der Betrof­fe­nen. Aus anspruchs­be­rech­tig­ten Ver­si­cher­ten wur­den Emp­fän­ge­rIn­nen von Almo­sen, aus den Lebens­stan­dard ansatz­wei­se sichern­den Lei­stun­gen Gna­den­brot. Ein Gna­den­brot, das nur dann gewährt wird, wenn sich die Emp­fän­ger völ­lig unter­wer­fen und andau­ernd bewei­sen, dass sie eh wil­lig wären, jeden noch so schlech­ten Job anzu­neh­men, wenn es denn einen für sie gäbe .. 


[Aus­zug aus: Euro­pa, Kon­ti­nent der depres­si­ven Grei­se]

Die "Koali­ti­on" will dem­nächst Hartz IV 'ver­ein­fa­chen'. So recht koaliert hat­te man bis dato kaum, eher gestrit­ten und dann zäh­ne­knir­schend auf das Ende der gemein­sa­men Zeit geschielt, das Ende her­bei gesehnt. Wie bekannt bedeu­tet 'ver­ein­fa­chen' immer Ver­schär­fung der Sank­tio­nen und wei­te­re Nach­tei­le für die Betrof­fe­nen. Bei gleich­zei­ti­ger Aus­wei­tung admi­ni­stra­ti­ver Pro­zes­se. Kom­mu­ni­ziert wird selbst­re­dend das genaue Gegen­teil des­sen was pas­sie­ren soll.
Schließ­lich möch­te kein Poli­ti­ker ris­kie­ren bei der näch­sten Run­de, sprich Legis­la­tur­pe­ri­ode, nicht mehr dabei zu sein. 

Die Ren­ten­kü­zun­gen, von der Kohl'schen Regie­rung begon­nen, wur­den wei­ter fort­ge­setzt und es wur­de die nutz­lo­se Rie­ster-Vari­an­te ein­ge­führt. Die, wie sich mitt­ler­wei­le her­aus­stellt, mehr kostet als sie den Ver­si­cher­ten jemals brin­gen wird.
Dosen­pfand & Bun­des­wehr­ein­satz im Aus­land waren die Krö­ten, die unter Mit­hil­fe der Grü­nen dem Bür­ger ins Maul gestopft wurden.

Die Regie­run­gen Mer­kel, mit CDU/CSU und FDP, spä­ter als gro­ße Koali­ti­on mit der SPD, haben an allen Fron­ten wei­ter Rech­te abge­baut und trotz gegen­tei­li­ger Ver­spre­chen Steu­ern erhöht.
Erst die Mehr­wert­steu­er, dann Ver­brauchs­steu­ern auf Treib­stof­fe und Tabak, par­al­lel dazu wur­de die Steu­er­last der Unter­neh­men wei­ter gesenkt.

Wir wer­den mit Bil­li­gung und unter Mit­hil­fe der eige­nen Regie­rung ent­ge­gen der gesetz­li­chen Rege­lun­gen von Aus­lands­dien­sten (NSA etc.) aus­ge­späht, es wird abge­wie­gelt und wir wer­den belo­gen - zuge­ge­ben wird immer nur das, was die Pres­se bereits in Erfah­rung gebracht hat.

Die gesam­te Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on soll so regle­men­tiert wer­den, dass die Frei­hei­ten des Inter­nets - Aus­tausch von Infor­ma­tio­nen ohne staat­li­chen Ein­fluß - in sich zusam­men­fal­len und wir wie­der von der Regie­rung geneh­men Medi­en berie­selt wer­den sol­len. Natür­lich ange­führt von ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaf­ten wie Kabel- und Medi­en­be­trei­bern, das Geschäfts­ge­ba­ren ist in den U.S.A. genau zu erkennen:
Immer weni­ger Lei­stung für immer mehr Geld.
Bei uns kommt dann noch die Zwangs­ab­ga­be für Radio/Fernsehen obendrauf.

Dazu: Nach­dem die "Heu­schrecken" in Gestalt von Hedge-Fonds schon vie­ler­orts gan­ze Sied­lun­gen auf­ge­kauft haben und durch Umwand­lung von öffent­li­chen in pri­va­te Gesell­schaf­ten ver­teu­er­ten, begin­nen sie nun die­se in teu­re Eigen­tums- oder Luxus­miet­woh­nun­gen zu ver­wan­deln. Die­je­ni­gen, die den "Betrieb" einer Stadt ermög­li­chen, die vie­len Arbei­ter und klei­nen Ange­stell­ten, kön­nen es sich nicht mehr lei­sten da zu woh­nen wo sie arbeiten.

Selbst Was­ser und Stra­ßen­bau sol­len "dem Markt" zuge­führt wer­den, dadurch pri­va­ti­siert und natür­lich verteuert.
Wohin sol­che "Model­le" der Pri­va­ti­sie­rung füh­ren kön­nen wir an den bereits bestehen­den Fäl­len erken­nen - sie waren stets mit höhe­ren Kosten und weni­ger Rechts­si­cher­heit für die Bür­ger verbunden. 

Und nun sol­len wir auch noch via EU durch die im gehei­men ver­han­del­ten TTIP-Ver­trä­ge gänz­lich 'ame­ri­ka­ni­siert' wer­den, indem die demo­kra­ti­schen Rech­te an Schieds­ge­rich­te und Kon­zer­ne abge­ge­ben wer­den sol­len, den Groß­kon­zer­nen die Türen zur EU weit auf­ge­sto­ßen wer­den. Fast zwei Drit­tel der EU-Bevöl­ke­rung will GLYPHOSAT, ein krebs­er­re­gen­des Pflan­zen­ver­nich­tungs­mit­tel das für das Bie­nen­ster­ben ver­ant­wort­lich ist, nicht mehr haben. Die U.S.A. haben die wei­te­re Benut­zung wegen der Gefähr­lich­keit unter­sagt - und den­noch will die EU, ange­trie­ben durch deut­sche Poli­ti­ker (!), die­ses Teu­fels­zeug für wei­te­re sechs Jah­re zulassen.

Das soge­nann­te "Tüp­fel­chen auf dem "I"" ist aber die schwar­ze Null des Finanz­mi­ni­sters. Die Arbeit­neh­mer ver­armt und die Gewin­ne der Eig­ner und Anle­ger steigert.
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[Quel­le]

Vom Trau­er­spiel um Grie­chen­land, wo die Hilfs­mil­li­ar­den sofort an Ban­ken und nicht zur Ver­bes­se­rung der Struk­tur ver­wen­det wer­den, ganz zu schwei­gen. Auch in die­sem Fall wer­den wir belo­gen: Es wird uns in der Pres­se und im Fern­se­hen vor­ge­gau­kelt die 'fau­len' Grie­chen bekä­men unser Geld - dabei geht es an die euro­päi­schen Groß­ban­ken. Bei den Grie­chen kom­men gan­ze 5% der gezahl­ten Beträ­ge an.

Was wir in unse­rem Land brau­chen ist ein Umden­ken und "anders wäh­len"! Die letz­ten Regie­run­gen haben stets viel ver­spro­chen und wenig gehal­ten - das Weni­ge was sie gemacht haben rich­te­te sich gegen die Inter­es­sen derer, die sie gewählt haben.

Abschlie­ßend möch­te ich eine Fra­ge in den Raum stellen:
Füh­len SIE sich durch die Poli­tik, Poli­ti­ker und unse­re Regie­rung gerecht behandelt?

Wenn Sie mit "JA" ant­wor­ten fra­ge ich zurück:
Wie kann es sein, dass die Ren­ten in den letz­ten 20 Jah­ren um 30% geschrumpft sind, wäh­rend durch Steu­er­flucht von Groß­ver­die­nern (Ein­zel­per­so­nen wie Schu­ma­cher, Becken­bau­er und Gesell­schaf­ten wie Sprin­ger, BMW, Ban­ken und Ver­si­che­run­gen) Jahr für Jahr mehr als 100 Mil­li­ar­den Steu­ern ver­lo­ren gehen?
Sehen Sie jetzt, wer ihre Inter­es­sen ver­ra­ten hat und immer noch verrät? 
Dar­an ändert sich auch nichts wenn in die­sem Jahr "Wahl­jahr" - mer­ken Sie die Absicht? - die Ren­ten etwas höher gesetzt wer­den. Die Unge­rech­tig­keit der Abschlä­ge aus der Ren­ten­re­form wird dadurch nicht ein­mal teil­wei­se kompensiert.

So.
Jetzt nur noch der Appell beim näch­sten Mal die zu wäh­len, die von dem "Block" aus CDU/CSU/SPD/Grüne/FDP am mei­sten bekämpft wer­den: "Die Lin­ke". Die sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren gewan­delt hat und als ein­zi­ge Par­tei Wirt­schafts­kom­pe­tenz vor­wei­sen kann - das "Wei­ter so!" der Koali­tio­nä­re ver­schlim­mert nur die Situa­ti­on, am Ende wird eine Wäh­rungs­re­form stehen.
In der Par­tei "Die Lin­ke" sind übri­gens weni­ger alte SED-Genos­sen drin als in allen ande­ren Par­tei­en pro­zen­tu­al sit­zen .... gut getarnt, geschickt ver­steckt, von der Öffent­lich­keit daher nicht bemerkt - und dazu wer­den Sie nie in den Medi­en etwas hören.

[Erst­ver­öf­fent­li­chung August 2015; ergänzt & überarbeitet]

bookmark_borderVon Hundehaaren, Natoratten*, Chips- und Erdnußflockenresten

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Da liegt er nun, der Topf Hei­de­kraut, der einst sei­nen Platz auf dem Bal­kon der ersten Eta­ge hat­te. So tief gefal­len, ganz bis auf die Erde. Glück­li­cher­wei­se hat er nie­man­des Kopf getrof­fen. Na, das wäre ein schlim­mes Ende gewesen ....

 

 

 
So liegt er her­um. Nie­mand hat Scha­den genom­men außer dem Pla­stik­ge­fäß, das bei dem Auf­prall zer­sprun­gen ist. Seit Tagen schon liegt er da, ohne dass sein Feh­len im Bal­kon­ka­sten den Besit­zern auf­ge­fal­len wäre.

Wie es wohl dazu kam? Ein Blu­men­topf fällt ja nicht ein­fach so her­un­ter. Geschah es als der Wohn­zim­mer­tep­pich über die Bal­kon­brü­stung aus­ge­schüt­telt wur­de? Sowas pas­siert nicht am hellich­ten Tag. Dazu ent­schließt man sich spät­abends oder nachts. Wohl in der Hoff­nung so wer­de es bestimmt nicht bemerkt.

Doch spä­te­stens wenn Hun­de­haa­re, Nator­at­ten*, Chips- und Erd­nuß­flocken­re­ste auf dem unte­ren Bal­kon gefun­den wer­den steht fest:
Ent­sor­gung von Woh­nungs­schmutz ohne Staub­sauger - es geschieht offen­bar unter dem Gesichts­punkt der Ener­gie­er­spar­nis. Ein­mal den Tep­pich aus­schüt­teln - 0,05 Kw/h gespart!

Oder es ist ein­fach nur Nach­läs­sig­keit den Topf da lie­gen zu las­sen? Ein Sym­ptom dafür, wie wenig Sorg­falt bei man­chen Men­schen herrscht? Ein Indiz dafür, dass es offen­bar Über­fluß gibt? Denn das Feh­len eines Gewäch­ses in der Grup­pie­rung der Bal­kon­pflan­zen müß­te doch auf­fal­len .... irgend­wie, irgendwann?

Die­se häß­li­che Lücke im Arran­ge­ment der Blumenpracht.

Mög­li­cher­wei­se ist es die Tat­sa­che, dass ein sol­ches Hei­de­kraut, wenn es nicht gera­de blüht, nicht sehr ansehn­lich ist. Ein Stief­kind unter all den präch­ti­gen Pflan­zen. Zu unschein­bar, als dass sein Schick­sal die Besit­zer anrüh­ren könnte.

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* Nator­at­ten = Staub­ge­bil­de, Flu­sen, die sich zusam­men­bal­len und beson­ders auf glat­ten Böden die Ecken zie­ren - ihre Bewe­gung bei Luft­zug gleicht der von weg­hu­schen­den Ratten ....

bookmark_border"gen drive" -
Sollte der Mensch die Evolution verändern

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Es reicht nicht aus die Umwelt durch Aus­beu­tung kom­plett zu zer­stö­ren - nun wird "wei­ter gedacht":
Steue­rung der Evo­lu­ti­on in eine von Men­schen gewünsch­ten Richtung.

Selbst Bio­lo­ge inter­es­sie­re ich mich natür­lich für die Ergeb­nis­se der For­schung auf die­sem Gebiet. Gen­tech­nik ist an sich kei­ne Gefahr. Aller­dings sind die Anwen­dun­gen in den ver­gan­ge­nen Jah­ren stets dann beden­ken­los vor­an­ge­trie­ben wor­den wenn es mög­lich war damit Geld zu ver­die­nen. Dage­gen stel­len sich vie­le Berei­che der Wis­sen­schaft, manch­mal nicht selbst betrof­fen, son­dern ledig­lich theo­re­tisch an der Fra­ge­stel­lung inter­es­siert. Das ändert aller­dings nichts an den Ergeb­nis­sen - und die zei­gen, dass es noch nie gelun­gen ist die Zie­le der mensch­li­chen Ein­fluß­nah­me im gewünsch­ten Rah­men zu halten.

Dem 'pro­fit' die Natur zu opfern, obwohl nie­mand vor­her­sa­gen kann, wel­che lang­fri­sti­gen Aus­wir­kun­gen das auf die beleb­te Umwelt ins­ge­samt haben wird, heißt "Rus­si­sches Rou­lette" zu spie­len. Es wird im Nebel geto­chert. Es wird ver­mu­tet, wo doch Gewiß­heit als Grund­la­ge von Ent­schei­dun­gen nötig wäre.

Aus der Öko­lo­gie ist bekannt, dass die Ände­rung weni­ger Stell­grö­ßen das Gleich­ge­wicht über­pro­por­tio­nal beein­flus­sen kann [Flü­gel­schlag eines Schmet­ter­lings]. Nun behaup­tet der Autor:
" .. Der soge­nann­te Gene Dri­ve macht Ideen aus dem Labor ver­erb­bar .. Ich den­ke, eine Welt, in der Pan­do­ras Büch­se mit der Gene-Dri­ve-Tech­nik dar­in offen ist, hat das Poten­zi­al, eine weit­aus bes­se­re Welt zu wer­den als eine, in der die Büch­se geschlos­sen bleibt. Aber: Wenn wir kei­nen Weg fin­den, ver­ant­wor­tungs­voll mit die­sem mäch­ti­gen Instru­ment umzu­ge­hen, könn­te es auch eine schlech­te­re Welt wer­den. Bei­de Ent­wick­lun­gen sind denk­bar; es hängt davon ab, wie wir als Gesell­schaft damit umgehen .. "

Die "Öffent­lich­keit" in die Ent­schei­dung über eine sol­che bio­lo­gi­sche Tech­nik ein­zu­be­zie­hen und sie dar­über ent­schei­den zu las­sen ist kei­ne gute Idee. Denn um infor­miert zu ent­schei­den muß man erst ein­mal ver­ste­hen was da genau pas­siert und wel­che Fol­gen ein Ein­griff in die Natur hat. Wenn also selbst die Fach­wis­sen­schaft­ler es nicht wis­sen - wie soll­ten sie dann den stau­nen­den Lai­en ihre Ergeb­nis­se so prä­sen­tie­ren, dass die­se in der Lage wären zu entscheiden?

Wie man es dreht und wen­det: Es ist eine fata­le Ent­wick­lung in die Evo­lu­ti­on ein­zu­grei­fen - egal, wie vie­le Men­schen dadurch poten­ti­ell vor Krank­hei­ten geschützt wer­den könn­ten. Es gibt genug Bei­spie­le der Bekämp­fung von Para­si­ten, Krank­hei­ten oder soge­nann­ten "Schäd­lin­gen", bei denen die Absicht lang­fri­stig zum Scha­den gereich­te und mit der (meist unvoll­stän­di­gen) Aus­rot­tung einer Pla­ge schuf man so eine viel schlim­me­re neue Gefahr. Deren Ein­däm­mung noch grö­ße­rer Anstren­gun­gen bedurf­te, wenn man nicht sogar macht­los zuse­hen muß­te, dass sich die Pro­ble­me nur ver­schlim­mert hat­ten, also von einer Gefahr auf eine neue über­ge­gan­gen waren. 

Ich wage wie­der ein­mal eine Prognose:
Wenn die Tech­nik breit ange­wen­det wer­den kann - etwa durch wei­te­re Ver­ein­fa­chung der Pro­ze­du­ren - wird es Unter­neh­men geben die sich ihrer bemäch­ti­gen und sie auch dann ein­set­zen, wenn die Fol­gen unab­seh­bar sind.
Gier, die jede ver­nünf­ti­ge Über­le­gung unterdrückt.

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[Quel­le der Textabbildung]

bookmark_borderÜ70 - na und ..!?
Keine Betrachtung zum "älter werden",
sondern zum "älter sein".

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[Frei über­setzt:
Genie­ße das Leben - es hat ein Ver­falls­da­tum.]
    "Sech­zig Jah­re und kein biß­chen weise,
aus gehab­tem Scha­den nichts gelernt.
Sech­zig Jah­re auf dem Weg zum Greise
und doch sech­zig Jahr' davon entfernt.


[ Songtext/Curd Jur­gens

 
Am Sonn­abend waren mei­ne Frau & ich mit einem befreun­de­ten Paar bei einer Musik­ver­an­stal­tung. Die avi­sier­te Band soll­te bekann­te Songs aus den Sech­zi­gern & Sieb­zi­gern zu Gehör brin­gen. Eine kor­rek­te Beschrei­bung, wie sich spä­ter herausstellte.

Wir waren eine Stun­de vor dem Beginn laut Fly­er dort. "Alle Plät­ze besetzt, drau­ßen [7°C] sind aber noch Tische frei", ließ uns der her­bei­ei­len­de Kell­ner wis­sen. Er habe aber Decken. Das war die Ret­tung, denn die Damen hät­ten sich ohne nicht zum 'drau­ßen sit­zen' bewe­gen lassen. 

Um die Musi­ker hat­te sich schon vor Beginn der Dar­bie­tung eine Grup­pe von jün­ge­ren Leu­ten geschart, so etwa zwi­schen 30 und 40. Die gleich nach den ersten Stücken durch Applaus & Zuru­fe erken­nen lie­ßen, dass die Musik nach ihrem Geschmack war.

Der Kell­ner kam mit den Geträn­ken, zwei­te Run­de, und bemerk­te neben­bei es sei­en nun drin­nen doch noch Plät­ze frei gewor­den. Wor­auf­hin sich die Frau­en flugs auf­mach­ten die zu 'beset­zen', denn trotz der Decken war es lau­sig kalt.

Wir blie­ben noch ein paar Minu­ten vor der weit geöff­ne­ten Dop­pel­tür, als Rau­cher in gehö­ri­gem Abstand, aus Rück­sicht und weil es immer mili­tan­te Nicht­rau­cher gibt die schon vom Anblick einer Ziga­ret­te Lun­gen­krebs bekommen.

Neben uns stan­den zwei jun­ge Frau­en die ab und an ver­stoh­len zu uns her schau­ten. Schließ­lich sag­te eine der Bei­den "Sind sie wegen der Musik hier ...? " und es war ihr anzu­se­hen, dass sie es aus ech­tem Erstau­nen frag­te - denn unser Alter ist uns durch­aus anzusehen.
"Genau! Und wir haben noch die Musi­ker live erlebt von denen die Musik stammt die gera­de gespielt wird. Des­we­gen sind wir hier."

Der Gesichts­aus­druck sprach Bän­de und sie war so per­plex, dass sie eine Ant­wort schul­dig blieb. Ü70 und Musik aus der Zeit zwi­schen 1960 und 1980? Einer Zeit also, zu der die mei­sten Anwe­sen­den noch nicht ein­mal gebo­ren waren? Irgend­wie unpas­send - das spie­gel­te sich in ihrem Blick wider.

Wäh­rend bei den Drei­ßig­jäh­ri­gen das Alter erst noch kommt, vie­le sich nicht ein­mal Gedan­ken dazu machen, bin ich bereits alt - min­de­stens aus deren Per­spek­ti­ve. All die Über­le­gun­gen zum "Alter" - die bei Vier­zig- und Fünf­zig­jäh­ri­gen bestimmt spo­ra­disch ange­stellt wer­den - lie­gen weit hin­ter mir. Und noch weit vor die­sen jun­gen Frau­en. So sehr erwach­sen sie sich füh­len mögen.

Wenn ich in den Spie­gel sehe ist mir mein Alter bewußt, anson­sten kaum. Von den Ein­schrän­kun­gen der Kraft, der Aus­dau­er und den nöti­gen, län­ger wer­den­den Ruhe­pau­sen ein­mal abge­se­hen. Was ich mit 20, 40 und sogar noch 60 spie­lend erle­di­gen konn­te über­las­se ich manch­mal lie­ber einem Hand­wer­ker, weil ich es zwar theo­re­tisch beherr­sche - prak­tisch aber nicht mehr schaf­fen kann. Mit Bauch­grum­meln, Sie wer­den das ken­nen, weil vie­le Arbei­ten sehr unter­schied­lich erle­digt wer­den kön­nen und nicht immer mit der 'besten' Lösung zu rech­nen ist. Prä­zi­si­on und Sorg­falt schei­nen im Hand­werk außer Mode zu kommen.

Weil ich lan­ge im Aus­land war und nicht in Deutsch­land gefah­ren bin ist mir auf­ge­fal­len wie sehr sich der Ver­kehr auf den Auto­bah­nen ver­lang­samt hat. Wäh­rend frü­her die 'Schnel­len' kurz hin­ter­ein­an­der mit mehr als 200 km/h ange­braust kamen beob­ach­tet man sowas nur noch vereinzelt.

Ich habe kei­ne mit Selbst­ge­hä­kel­tem bezo­ge­ne Klo­rol­le auf der Abla­ge, auch kei­nen Wackel­dackel und erst recht kei­nen Tiro­ler­hut - und trotz der obi­gen Ein­sicht fah­re ich so, dass es nie­man­den zur Weiß­glut treibt. Aller­dings weiß ich aus Erfah­rung: Wenn ich mich antrei­ben las­se zah­le ich den Straf­zet­tel, nicht der Dräng­ler hin­ter mir. Je älter ich wer­de desto kla­rer steht mir die End­lich­keit (im Bild oben "Ver­falls­da­tum") des Lebens vor Augen. Ein guter Grund das Schick­sal nicht her­aus­zu­for­dern und kein unnö­ti­ges Risi­ko einzugehen. 

Anson­sten neh­me ich kei­ne Rück­sicht mehr auf die zar­ten Gefüh­le und Emp­find­lich­kei­ten der Umwelt, ins­be­son­de­re sage ich unver­blümt was ich den­ke. Ich wei­ge­re mich Sach­ver­hal­te zu beschö­ni­gen und so Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten 'ele­gant' zu umge­hen. Es geht mir nicht (mehr) um Har­mo­nie, son­dern um Lösun­gen. Man­chen erscheint das grob, ich nen­ne es effi­zi­ent. Eine sinn­vol­le Nut­zung der mir ver­blei­ben­den Zeit. 

Nun ver­ra­te ich Ihnen noch ein klei­nes Geheim­nis. Jedes Mal, wenn ich eine Beschrif­tung auf Lebens­mit­teln, Eti­ket­ten oder Web­sei­ten sehe die klei­ner als 6px aus­ge­führt ist, stel­le ich mir die "Schöp­fer" sol­cher Frech­hei­ten gegen­über uns 'Alten' vor:
Zu einer Zeit in der die­se Hans­wur­ste (selbst mit einer Seh­hil­fe!) nicht mehr lesen kön­nen was da geschrie­ben steht.

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Ein Bei­trag zu "#älter­wer­den", einer Blog­ak­ti­on bei Frau Qua­drat­me­ter

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Sie­he hier­zu auch:
Lei­stungs­zwang vs. Altersleistung
und
Alters­be­ding­te Leistungsminderung

bookmark_borderSPD

Die "Selbst­ver­zwer­gung" nimmt ihren Lauf ....
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.. Für die Mas­se der Arbeit­neh­mer gibt es kei­ne Lob­by. Die SPD hat uns schon lan­ge auf­ge­ge­ben. Sie ist überflüssig .. 

[Quel­le]

Es steht schlecht um die deut­schen Sozi­al­de­mo­kra­ten, nicht erst seit ein paar Mona­ten. Genau genom­men seit die Regie­rung Schrö­der sich anschick­te das sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Erbe ad absur­dum zu füh­ren und sich als schlim­me­re neo­li­be­ra­le Kapi­ta­li­sten auf­zu­füh­ren als CDU/CSU und FDP zusammen.

Die Funk­ti­ons­trä­ger in den Jah­ren danach taten ihr Übri­ges dazu den Schwund an Mit­glie­dern und beson­ders Wäh­lern wei­ter zu beschleu­ni­gen. Ankün­di­gun­gen als Oppo­si­ti­on oder Koali­ti­ons­part­ner wur­den blu­mig vor­ge­tra­gen, hoch und hei­lig wur­de ver­si­chert man wer­de kei­nen Zen­ti­me­ter von die­ser Posi­ti­on abwei­chen - nur um dann mit faden­schei­ni­gen Begrün­dun­gen das Gegen­teil des­sen zu tun was ver­spro­chen wor­den war.

Ken­nen Sie die Geschich­te vom Schä­fers­jun­gen der "Wolf, Wolf!" rufen soll­te wenn die Her­de in Gefahr ist? Das hat er ein paar Mal gemacht obwohl kei­ne Gefahr bestand - als schließ­lich tat­säch­lich Wöl­fe kamen hat ihm nie­mand mehr geglaubt. So ist es mit den Ver­spre­chen der SPD seit Jah­ren. Da wun­dert es den Betrach­ter nicht, dass nie­mand mehr der Par­tei und ihren füh­ren­den Köp­fen glaubt.

Es gibt weni­ge Aus­nah­men, Olaf Scholz (Ham­burg) bei­spiels­wei­se, der aller­dings ver­tritt schon immer eher rech­te Posi­tio­nen inner­halb der SPD. Oder Han­ne­lo­re Kraft (NRW), die sehr bür­ger­nah jeden ihrer Schrit­te und ihre Ent­schei­dun­gen erklärt. So, dass es von den Wäh­lern ver­stan­den wird. Obwohl ich man­che ihrer poli­ti­schen Win­kel­zü­ge weder bil­li­ge noch ver­ste­he, muß ich doch ihre Gerad­li­nig­keit anerkennen.

Dann ist aber schon fast Schluß mit kon­se­quent han­deln­den SPD-Poli­ti­kern, denn der Rest der Füh­rungs­mann­schaft fällt unter die "Steh­auf­männ­chen" (und "~frau­chen"). Die umkip­pen und sich schüt­teln, sich drei­mal um sich selbst dre­hen und dann wie­der ker­zen­ge­ra­de ste­hen. Zu die­sen gehört an vor­der­ster Front der Justiz­mi­ni­ster Hei­ko Maas - lesen Sie HIER von den Ent­wick­lun­gen zur Unter­bin­dung frei­er Mei­nungs­äu­ße­run­gen. Para­de­fall für eine 180°-Wende ist aller­dings die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung - egal wel­ches neue Label die­se Maß­nah­me bekom­men hat.

Sowas fällt selbst den an Poli­tik weni­ger inter­es­sier­ten Bür­gern auf - und selbst die neh­men sol­che Trick­se­rei übel. Von den Inter­es­sier­ten ganz zu schwei­gen, die hat die SPD schon lan­ge verloren.

Ein lang­jäh­ri­ges SPD-Mit­glied (!) hat eine Liste erstellt:

  • Hartz IV
  • Sozi­al­ab­bau
  • Neo­li­be­ra­lis­mus
  • Leih­ar­beit, Werk­ver­trä­ge, Offshoring
  • Ende der pari­tä­ti­schen Finan­zie­rung der Sozialversicherung
  • Zulas­sung hoch­spe­ku­la­ti­ver Finanzprodukte
  • Steu­er­be­frei­ung für Kon­zer­ne beim Ver­kauf von Unternehmensbeteiligungen
  • Neue und höhe­re Verbrauchssteuern
  • EEG-Umla­ge, Ökosteuer
  • Rie­ster-Ren­te als Para­si­ten-Tur­bo­mast­pro­gramm für die Maschmeyers
  • Miss­wirt­schaft in zahl­rei­chen Landesbanken
  • Vor­rats­da­ten­spei­che­rung
  • TTIPTISACETA, etc.
  • Tarif­ein­heits­ge­setz
  • Kriegs­ein­sät­ze der Bun­des­wehr im Ausland

Getoppt wur­de die Ent­wick­lung schließ­lich durch die Per­son Gabri­el als Par­tei­chef und Vize­kanz­ler. Der gibt vor wirt­schaft­li­chen Sach­ver­stand zu haben und wenn man genau hin­schaut sind sei­ne Phra­sen papa­gei­en­haft wie­der­hol­te Paro­len wie sie die Lob­by­isten gern unters Volk streu­en. Das bleibt eben­falls nicht unbemerkt.

Zudem noch ein paar flap­si­ge Sprü­che zum Inter­net und schon ist der Glanz end­gül­tig ab:
Da steht ein Mensch mit über­gro­ßem Ego und wenig Ahnung, dem die Ein­la­dung zu den Bil­der­ber­gern zu Kopf gestie­gen ist - und der auch anson­sten jede Boden­haf­tung ver­lo­ren hat.

Die Pro­gno­sen sehen die SPD bei 20% der Wäh­ler­stim­men. Das scheint mir hoch gegrif­fen, es wer­den wohl eher ein paar Pro­zen­te weni­ger wer­den. Ade, SPD

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* Wer ist mit "WIR" gemeint? Parteiführung?

bookmark_border"Mit Essen spielt man nicht!"

 
An den Satz [Titel des Bei­tra­ges] kann ich mich des­we­gen so gut erin­nern, weil ich als Kind einen gescheck­ten 'Blut­wurst­hund" aus einer Wurst­schei­be her­aus­ge­knab­bert habe - und als mein Vater das sah gabs 'was hin­ter die Ohren .... früh­kind­li­ches Trau­ma, Ver­lust jeder Initia­ti­ve wei­ter krea­tiv zu sein ;c)

Nein, ich habe kei­nen Scha­den genom­men, war ein paar Tage nicht gut auf mei­nen Vater zu spre­chen und im Rück­blick kann ich ihn sogar ver­ste­hen. Die schlim­men Jah­re von Nah­rungs­man­gel - wegen des Krie­ges - waren ja zu die­ser Zeit gera­de vor­über und das, was es zu kau­fen gab, war Anfang der fünf­zi­ger Jah­re (1950!) noch sehr viel 'wert­vol­ler' als wir es uns heu­te vor­stel­len kön­nen - sofern man es nicht, wie ich, noch am eig­nen Lei­be ver­spürt hat.

Nun will ich bestimmt nicht dar­auf hin­aus Spar­sam­keit und Ent­halt­sam­keit beim Essen zu pre­di­gen. Obwohl es heut­zu­ta­ge bestimmt für eine Men­ge Leu­te angbracht wäre.

1Ich esse gern das Gebäck, das als "Rus­si­sches Brot" bezeich­net wird. Und damit spie­le ich hem­mungs­los eine Art von Scrabb­le, indem ich es zu Wor­ten dra­pie­re. Unpas­sen­de Buch­sta­ben müs­sen gleich ver­zehrt wer­den, ein ange­neh­mer Nebeneffekt.

Wahr­schein­lich mag ich es des­we­gen so gern - und weil es so ziem­lich das ein­zi­ge Gebäck war, das nach dem Krieg rasch wie­der in den Tan­te-Emma-Läden ver­kauft wur­de, da es ohne Fett her­ge­stellt wird.
Das war auch Jah­re nach dem Krieg noch Mangelware. 

Wie bekannt wer­den sol­che Gewohn­hei­ten in frü­her Kind­heit geprägt, und bei mir war es eben das ABC-Gebäck. So wird es näm­lich auch genannt. 

Der Han­no­ver­sche Dau­er­back­wa­ren-Spe­zia­list Bahl­sen ver­treibt eine Sor­te Rus­sisch Brot unter der Bezeich­nung „Leib­niz-ABC“, das kau­fe ich nicht mehr so häu­fig. Denn seit Jah­ren schon gibt es eine Vari­an­te aus Dres­den, Dr. Quendt Back­wa­ren, die erstens genau­so gut schmeckt und zwei­tens noch um eini­ges preis­wer­ter ist.

Es gibt sogar eine Schrift­art die "Rus­si­sches Brot" heißt - und man kann sie kosten­frei her­un­ter­la­den.
 
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PS 
Der Text ganz oben heißt übri­gens: "bald" & "hare", zu Deutsch "Glat­ze" & "Hase" ....


 

bookmark_borderHat ein rumänischer Bauer mehr Sachverstand als der deutsche Wirtschaftsminister Gabriel ..!?

Oder hat er ein­fach nur kei­ne Lob­by­isten um sich her­um, die ihm ein­flü­stern was er sagen soll?
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 Der Augen­schein spricht gegen die Behaup­tung des Mini­sters er sei von nie­man­dem abhän­gig oder gesteu­ert ... die "Han­dels­ge­richts­bar­keit", die er vor­schlägt, ist nichts ande­res als "Schieds­ge­richts­bar­keit" unter neu­em Namen. 


[Sie­he: Moni­tor-Sen­dung vom 05.04.2016; TTIP und die Aus­wir­kun­gen - Bei­spiel für "Schieds­ge­richts­bar­keit" in Rumä­ni­en;
ab 23:46 min.

 

In der Dis­kus­si­on titu­liert Gabri­el Demon­stran­ten gegen TTIP als "noto­ri­sche Nörg­ler" die auf Demon­stra­tio­nen gin­gen weil sie sich dort "wohl­füh­len".

Eugen David - ein rumä­ni­scher Bau­er - sagt gegen Ende des Vide­os was Sache ist: ab 30:35 im ver­link­ten Video " .. Es gibt in Rumä­ni­en eine Justiz .. ", ab 32:35 - da stellt der ein­fa­che Bau­er dar was Vie­le so sehen:
War­um eine "Son­der­ge­richts­bar­keit" geschaf­fen wer­den soll, die neben der staat­li­chen Gerichts­bar­keit ohne jede recht­staat­li­che Kon­trol­le und Beru­fungs­mög­lich­keit Unter­neh­men in die Lage ver­set­zen soll ihre (ver­meint­li­chen!) Rech­te durchzusetzen.

Bleibt fest­zu­hal­ten:
Rechts­wis­sen­schaft­ler, Rechts­an­wäl­te, Betrof­fe­ne und aber­tau­sen­de von Bür­gern wol­len sol­che Son­der­ge­rich­te nicht - der Mini­ster hält dar­an um jeden Preis fest. Die neue Bezeich­nung soll Ände­run­gen vor­täu­schen, tat­säch­lich ändert sich an der Sub­stanz, der Absicht, nichts. Man fragt sich, war­um er so hart­näckig gegen Sach­ver­stand & Bür­ger­wil­le han­delt. Bis jetzt hat noch nie­mand die Grün­de herausgefunden. 

Trans­pa­renz des Han­delns von Regie­run­gen der EU - Fehlanzeige!
Solan­ge es nur um Ener­gie­spar­lam­pen und die Krüm­mung von Bana­nen ging war das noch lustig. Jetzt aber ste­hen die demo­kra­ti­sche Mit­spra­che der Bür­ger und die Haft­bar­keit der Staa­ten gegen­über Unter­neh­mens­for­de­run­gen auf dem Spiel. Das kann teu­er wer­den und muß des­we­gen noch kri­ti­scher durch­leuch­tet wer­den als vie­le der bis­her schon von der EU ver­ab­schie­de­ten Schildbürgerstreiche.

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Falls der Link zum Video nicht mehr aktiv sein soll­te fin­den sie => HIER eine Kopie.

bookmark_borderIslam von Innen - eine Studie

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.. Mehr "mit" Mus­li­men reden als "über" sie - und zwar mit den Men­schen vor Ort und nicht mit Funk­tio­nä­ren. Und wenn das alles nichts hilft, müs­se den Moschee­ge­mein­den auch mal klar gemacht wer­den, "wo sie hier eigent­lich leben" .. 


[Aus: Reli­giö­ser und radi­ka­ler;
Eth­no­lo­gin¹ ver­öf­fent­licht Drei­jah­res­stu­die zu Mus­li­men in Deutsch­land;
San­dra Trau­ner (dpa)]

 

In der Dis­kus­si­on zum Islam fehlt es in den aller­mei­sten Fäl­len an ver­läß­li­chen Infor­ma­tio­nen. In die­ses Vacu­um streu­en die inter­es­sier­ten Het­zer - aller­dings auch die unkri­ti­schen Islam­freun­de - je nach poli­ti­scher Gesin­nung ihre Mei­nung und ver­quir­len das dann zu "dem Islam". Den sie zu erken­nen glauben. 

Wie zu erwar­ten ten­diert das zu den Extre­men. Ent­we­der Ver­teu­fe­lung oder Lob­prei­sung. Dazwi­schen zu tre­ten und - mit Fak­ten unter­mau­ert - ein Bild es "wah­ren Islam in Deutsch­land" zu zeich­nen ist wich­tig, bringt aber der damit beschäf­tig­ten Wis­sen­schaft von den vor­ge­nann­ten Inter­es­sen­grup­pen Schelte:

Für die Einen ist der erho­be­ne Befund zu ver­zerrt, für die Ande­ren zu ver­zückt. Dabei ist (empi­ri­sche) Wis­sen­schaft - wenn sie denn nach plau­si­blen Kri­te­ri­en ange­legt und sau­ber durch­ge­führt wur­de - nicht zu dis­ku­tie­ren. Sie "ist", bezie­hungs­wei­se beschreibt eine Moment­auf­nah­me der Situa­ti­on zur Zeit der Durchführung.

Des­we­gen muß es genau so auf­ge­nom­men wer­den, als "Moment­auf­nah­me" die eine Ten­denz auf­zeigt. Aber nicht für alle Ewig­keit fest­schreibt wie der Islam in Deutsch­land tat­säch­lich gelebt wird.

¹ Prof. Dr. Susan­ne Schrö­ter ist Lei­te­rin des Frank­fur­ter For­schungs­zen­trums Glo­ba­ler Islam (FFGI)

bookmark_borderVom Augenschein zur Analyse

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In Comics - ob gezeich­net oder als Film - tre­ten meist zwei Frak­tio­nen an Cha­rak­te­ren auf: Die Erfolg­rei­chen, Sie­ger, Durch­set­zungs­fä­hi­gen - und ihre Gege­n­er, die Erfolg­lo­sen, Ver­lie­rer, Prügelknaben.


Meist erkennt man die Ange­hö­ri­gen die­ser bei­den ant­ago­ni­stisch agie­ren­den Krei­se schon an ihrer Dar­stel­lung. Die Ver­lie­rer wer­den mit dümm­li­chem Gesichts­aus­druck und ent­spre­chen­der Beklei­dung gezeich­net. Es gelin­gen ihnen selbst die ein­fach­sten Din­ge nicht oder nur mit viel Mühe oder der Hil­fe Dritter.

Ein Acces­soire, das viel­fach genutzt wird sind die­se Kap­pen, die so nach und nach auch bei uns in Mode kamen und unter Jugend­li­chen noch in Mode sind.
Auch da gibt es zwei Aus­füh­run­gen. Eine (1), die einen gro­ßen Schirm und eine fla­che, auf­ra­gen­de Stirn­sei­te hat, eine zwei­te (2), die einen klei­ne­ren, zu den Pro­por­tio­nen ins­ge­samt bes­ser pas­sen­den Schirm in Enten­schna­bel­form und eine fast halb­ku­ge­li­ge Stirn- und Rück­sei­te hat:

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Die­se Unter­schei­dung macht es, dass die Kap­pen­trä­ger ent­we­der dümm­lich, ver­schla­gen, und mit 'Brett vor dem Kopf' (1), oder nor­mal, offen, ver­trau­ens­wür­dig (2) aus­se­hen. Dabei gibt es sol­che Kap­pen des ersten Typs noch mit extra gro­ßem Schirm. Das macht den klei­ner erschei­nen­den Kopf des Trä­gers noch klei­ner - wodurch des­sen durch Beob­ach­ter geschätz­ter IQ ins Unend­li­che abfällt.

Die­se Ein­schät­zung ist iden­tisch mit der, die sol­che Kap­pen­trä­ger in den U.S.A. einteilt:
Der ganz oben abge­bil­de­te Elmer Fudd - glück­lo­ser Enten­jä­ger, dem Duffy Duck übelst mit­spielt - ist so ein Trot­tel. Unschwer an der flach vor der Stirn auf­ra­gen­den Kap­pe zu erkennen.
Und des­we­gen hal­ten die mei­sten Ame­ri­ka­ner es so, dass sie die Kap­pen­trä­ger der Elmer'schen Form (1) eben auch als Trot­tel sehen. Wer auf sich hält kauft die ande­re, rund­li­che Form (2).

In mei­ner Nach­bar­schaft gibt es einen sol­chen Kap­pen­trä­ger, Form (1), des­sen Geha­be und Intel­li­genz genau zu dem pas­sen was man auf den ersten Blick ver­mu­tet. Sei­ne Schweins­äug­lein ste­hen zusätz­lich noch etwas näher bei­ein­an­der als es nor­ma­ler­wei­se der Fall ist, was ihn nicht als Intel­li­genz­bol­zen erschei­nen läßt. Stel­len Sie sich dazu noch ein über­pro­por­tio­nal lau­tes, frag­men­tier­tes Spre­chen vor - - - und der Hor­ror ist perfekt.

Heu­te fängt glück­li­cher­wei­se wie­der die Schu­le an. Dann ist wenig­stens bis in den frü­hen Nach­mit­tag Ruhe vor den puber­tä­ren Irrun­gen und zuge­hö­ri­ger Lautstärke.

Ich wün­sche Ihnen einen guten Start in die Woche ....

bookmark_borderAndernorts, ....

.... bei­spiels­wei­se im Inter­net, gibt es so viel Leben. Es brummt nur so. Alle sind beschäf­tigt und sau­sen von hier nach da, mit oder ohne ohne Ori­en­tie­rung - Haupt­sa­che dabei sein. 

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag - oder war es der Mitt­woch? Die­se vie­len Fei­er­ta­ge brin­gen das Zeit­ge­fühl völ­lig durch­ein­an­der. Und dann noch die Zeit­um­stel­lung. Muß sowas denn immer auf ein­mal passieren?

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag - sagt mei­ne Frau auf Nach­fra­ge - es war also doch der Don­ners­tag, saß ich in der Fuß­gän­ger­zo­ne auf einer Bank und bewun­der­te die Hot­dog essen­den Vorbeieilenden.
Haben Sie schon mal gese­hen wie man im Gehen einen Hot­dog mit roter & gel­ber, her­un­ter­lau­fen­der Soße ißt? Ele­gant ist das nicht. Eine fürch­ter­li­che Schmie­re­rei. Trotz­dem machen es die Leute.

Gestern habe ich lang Geschich­ten und Infor­ma­tio­nen zu Füch­sen gele­sen. "Fuchs du hast die Gans gestoh­len", eine Ver­leum­dung der Füch­se durch die Jäger­schaft. Unwi­der­spro­chen. Und was ler­nen Kin­der aus sowas? So wer­den Vor­ur­tei­le geschaf­fen. Bei "twit­ter" gab es eine Dis­kus­si­on zu "häß­li­chen Tie­ren" - es gibt kei­ne häß­li­chen Tie­re, das nur so neben­bei bemerkt. 

Auch am Don­ners­tag gese­hen: Tipp-tipp-tipp auf dem Mobil­te­le­fon. Mir wür­den die Dau­men schon nach weni­gen Minu­ten schmer­zen. Bestimmt wird irgend­wann die x-te Gene­ra­ti­on eine ver­än­der­te Dau­men­stel­lung haben. Wenn nicht vor­her wie­der eine tech­ni­sche Revo­lu­ti­on das Tipp-tipp-tipp ersetzt und so ande­re Kör­per­tei­le des Men­schen nutzt. Es gibt eine Rei­he Tipp-Tip­per, die essen neben­bei auch noch Eis - erste Son­nen­strah­len, erste Eis-Esser kom­men in die Fuß­gän­ger­zo­nen. War­um bekom­men die Kin­der immer eine Kugel Eis? War schon zu mei­ner Kind­heit so, mei­ne Groß­mutter nahm mich mit zum Ein­kau­fen und dann gab's beim 'Ita­lie­ner' eine Kugel. Zehn Pfen­ni­ge, das waren noch Zeiten!

Füch­se, das will ich noch kurz ein­schie­ben, hat­te ich oben ver­ges­sen, eig­nen sich nicht als HAUSTIERE (nur falls Sie sich 'mal mit dem Gedan­ken getra­gen haben einen zu hal­ten, man­che Leu­te kom­men ja auf son­der­ba­re Ein­fäl­le). Lesen Sie nicht das Kapi­tel zur Pelz­tier­zucht. Es ist nicht sehr erbau­lich. Was Men­schen Tie­ren so antun. Wie grob, roh oder sonst­was muß man sein um das zu können?

Ein Nach­bar, mitt­le­ren Alters, erzählt einer Nach­ba­rin, schon hoch betagt, er habe kürz­lich in einem Café geses­sen und Leu­te, ganz jun­ge Leu­te, beob­ach­tet. Die hät­ten nicht mit­ein­an­der gere­det son­dern sich sms- oder whats­app-Nach­rich­ten geschickt. Er mache das nicht mit. Die­se mobi­le Revolution.
Es war mehr ein Mono­log, denn die hoch­be­tag­te Nach­ba­rin weiß nicht mal mehr wel­cher Wochen­tag ist. Und erst recht nicht, was eine sms ist. Über die Zuwen­dung des Jün­ge­ren hat sie sich aller­dings sicht­bar gefreut. Man redet sel­te­ner mit Men­schen die unter Demenz lei­den. Wie auch, wenn die Alles ver­ges­sen und ihnen die Welt selt­sam fremd erscheint.

Wie­der zu den Don­ners­tag-Beob­ach­tun­gen. Tele­fo­na­te auf der Stra­ße. Wenn ich es mal ver­ste­hen kann (man hört mit zuneh­men­dem Alter schlech­ter. Mist.) wun­de­re ich mich meist über die Inhal­te. So über­haupt nicht ver­gleich­bar mit mei­ner eige­nen 'Lebens­welt'. Es beschäf­tigt mich aller­dings sehr oft noch län­ger, weil ich mir aus­den­ke wie die­se Gesprä­che wohl wei­ter gehen.

Was Rent­ner so tun.
Beige tra­gen, gran­teln.
Schlimm bestellt um die­se Welt. 

Ich schau mir jetzt lie­ber die Bil­der vom ersten Enkel an.
Ein her­zi­ges Kerlchen.

bookmark_border"action!"

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Über­set­zung: Isra­el begrenzt die Höchst­sum­me des Gehal­tes für Bank­ma­na­ger auf 2,5 Mil­lio­nen She­kel [US$ 650.000] pro Jahr oder 44 mal den Betrag, den die nied­rig­ste Lohn­grup­pe der Bank gezahlt bekommt.
[Reu­ters]


Isra­el - anson­sten nicht gera­de ein Modell­fall für ein demo­kra­ti­sches Staats­ge­fü­ge - macht sich dar­an die exor­bi­tan­ten Bezü­ge der Bank­ma­na­ger zu kap­pen. Es wird inter­es­sant sein das zu beob­ach­ten. Weil es bei uns heißt, der Ban­ken­sek­tor wer­de "unter­ge­hen" wenn die Mana­ger­be­zü­ge ange­ta­stet wür­den .... Abwan­de­rung, Sie verstehen.

Nichts wird passieren.
Die Damen & Her­ren wer­den da blei­ben wo sie sind. 570.000 €uro sind doch immer noch ein mehr­fa­ches des­sen was ande­re Men­schen in Jahr­zehn­ten (!) als Ent­gelt bekommen.