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bookmark_borderManchmal

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Der Kir­che und den Reli­gio­nen ste­he ich bekann­ter­ma­ßen eher kri­tisch gegen­über - was mich nicht dar­an hin­dert, posi­ti­ve Erschei­nun­gen auch ent­spre­chend zu würdigen.

So ließ der Köl­ner Kar­di­nal Woel­ki heu­te (Mo., 09.11.) bei einem Besuch in einer Flücht­lings­un­ter­kunft ver­neh­men er sei außer­or­dent­lich unge­hal­ten über die neu­er­li­chen Vor­stö­ße eini­ger Amts­trä­ger der Regie­rung man wol­le den Nach­zug von Fami­li­en begren­zen: "Das arbei­tet nur den Schlep­pern zu und schafft neue Tote, Frau­en und Kin­der, im Mittelmeer".

Schon frü­her ist der Kar­di­nal mit ähn­li­cher Über­zeu­gung und Empö­rung gegen die Paro­le "Das Boot ist voll!" vor­ge­gan­gen und wet­ter­te: " .. Solan­ge bei uns Luxus­au­tos in edlen Glas­pa­lä­sten aus­ge­stellt wer­den, haben wir längst nicht all unse­re Mög­lich­kei­ten aus­ge­schöpft. Solan­ge in hohen, wohl­tem­pe­rier­ten Emp­fangs­hal­len der Bank- und Ver­si­che­rungs­ka­the­dra­len noch schicke Desi­gner­so­fas auf Kund­schaft war­ten, soll­te sich doch für Flücht­lings­fa­mi­li­en eine men­schen­wür­di­ge Schlaf­ge­le­gen­heit fin­den lassen .. "

Recht hat er, der Herr Kar­di­nal Erz­bi­schof von Köln, ich hof­fe sehr sei­ne Wor­te wer­den von den Uni­ons­christ­li­chen gebüh­rend zur Kennt­nis genommen.
Mög­li­cher­wei­se könn­te er ja mal mit Exkom­mu­ni­zie­rung dro­hen wenn Wor­te nicht reichen?

bookmark_borderKonzerngewinn = Verlust der Massen

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In einer Welt wie der uns­ri­gen, mit den end­li­chen Res­sour­cen die die­ser Pla­net bie­tet, kann was pas­siert auf eine ein­fa­che For­mel gebracht werden:


Kon­zern­ge­winn = Ver­lust der Massen

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Man muss kei­ne Buch­hal­tungs­ko­ry­phäe sein um dies zu ver­ste­hen. Man muß sich nur umschau­en um die Wahr­heit, die in die­sem ver­kürz­ten Lehr­satz zum Welt-Finanz-Gebäu­de liegt, zu erkennen.

Zugleich bie­tet sich dar­aus die Lösung an:
Denen weg­neh­men die Geld mit Geld ver­die­nen - und denen mehr geben, die den Reich­tum produzieren.

So ein­fach ist das wirklich.
Wenn Sie eine Welt wol­len, in der Gerech­tig­keit, Gleich­heit und per­sön­li­ches Glück herr­schen soll.

Wenn.

bookmark_borderBittere Bilanz

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Excerpt aus:
‘‘Bit­te­re Bilanz – Inter­view von Yanis Varou­fa­kis mit Funk­haus Euro­pa (WDR)’’

.. Wir haben eine gemein­sa­me Wäh­rung geschaf­fen, die aber auf brü­chi­gen Fun­da­men­ten fußt. Fun­da­men­te, die den gro­ßen Erschüt­te­run­gen in der Finanz­welt und der glo­ba­len Wirt­schaft von 2008 bis 2010 nicht stand­hal­ten konn­ten. Wie ein Haus, das kei­ne festen Fun­da­men­te besitzt, Ris­se bekommt und ein­zu­stür­zen droht. Und die brü­chig­ste Wohn­ein­heit in die­sem Haus ist die, die als erste in Mit­lei­den­schaft gezo­gen wird. Und das ist Grie­chen­land .. Lei­der wei­gert sich Euro­pa seit fünf Jah­ren, die­se Fun­da­men­te zu ver­bes­sern, weil sich Deutsch­land und Frank­reich dabei nicht einig wer­den kön­nen, was zu tun ist .. 

"Bockig" - ja, so waren Schäub­le und Dijs­sel­b­loom in den Ver­hand­lun­gen mit Grie­chen­land. Sowas ord­net man her­an­wach­sen­den Jüng­lin­gen zu, nicht gedie­ge­nen Finanzministern .... 

Ein Satz aus einem Leser­brief:

Yanis Varou­fa­kis hat von vor­ne­her­ein klar gemacht, dass er kein Poli­ti­ker sei. wenn ich in Wiki­pe­dia sei­ne Vita lese, dann muss man schluß­fol­gern, dass er über­qua­li­fi­ziert ist. Intel­li­gen­te Men­schen, die vom Fach sind und dazu Spra­chen beherr­schen, haben es schwer.

Dage­gen ist die­ser unse­li­ge Dijs­sel­b­loom ein rück­grat­lo­ser, rach­süch­ti­ger Büro­krat, voll Neid auf die Aus­strah­lung Varou­fa­kis' - etwas, was er selbst nie haben wird. Das gilt glei­cher­ma­ßen für Schäub­le. Da weiß man, wie­viel Gift & Gal­le bei gleich zwei sol­chen Abzieh­bil­dern zusammenkommt.

bookmark_border# "LEITKULTUR"

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Mir wur­de von => https://twitter.com/MD_Franz
die "Leit­kul­tur" erklärt:

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Irgend­wie ver­mis­se ich da "Recht" bzw. "Geset­ze" (Grund­ge­setz?).
Oder ist das absicht­lich schwam­mig gehalten?

Mei­ne Ant­wort, eine Aus­wahl an Argumenten:

1

Ich kann mir nicht hel­fen, aber ich sehe nicht wo in Euro­pa "Leit­kul­tur" noch ver­sucht wird zu errei­chen - was ich sehe ist der tota­le Aus­ver­kauf von Mensch, Natur und Res­sour­cen zugun­sten Weni­ger die sich einen Dreck um die "Leit­kul­tur" scheren.

bookmark_borderDieser "Innenminister" ....

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Die­ser "Innen­mi­ni­ster"
han­delt auch in ihrem & mei­nem Namen,
lie­be Lese­rin­nen & Leser!

Wir soll­ten uns gegen die­sen men­schen­ver­ach­ten­den Zynis­mus aus­spre­chen und kei­ne Par­tei mehr wäh­len die sol­che Men­schen auf mäch­ti­ge, ein­fluß­rei­che Posten setzt. 

bookmark_borderLügenmäuler (II)

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Dem­ago­gen die das Volk belü­gen sind heu­te kei­ne Sel­ten­heit. Das war frü­her fast ohne Wider­spruch mög­lich, und es war eine lang­wie­ri­ge Auf­ga­be sol­che Lügen nachzuweisen.

Heu­te braucht es höch­stens ein paar Stun­den bis sol­che Argu­men­te den Gerüch­te­streu­ern um die Ohren fliegen:

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[Abbil­dung aus "twit­ter"]

Eine der ‘Paro­len’ ist, die Asyl­be­wer­ber sei­en bes­ser gestellt als Hartz IV-Emp­fän­ger - eine durch­sich­ti­ge Tak­tik um letz­te­re gegen die erste­ren auf­zu­het­zen. Alles gelogen!

Wir wer­den auch nicht "über­rannt":

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[Abbil­dung "ARD"]

Zwei Asyl­be­wer­ber auf 1.000 Ein­woh­ner, selbst mit Fami­li­en­nach­zug wären das vier oder fünf - auf 1.000 Deut­sche. Wer da von "Flut" redet will bewußt Unru­he säen.

bookmark_borderLügenmäuler

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Poli­ti­ker die das Volk belü­gen sind heu­te kei­ne Sel­ten­heit. Das war frü­her fast ohne Wider­spruch mög­lich, und es war eine lang­wie­ri­ge Auf­ga­be sol­che Lügen nachzuweisen.

Heu­te braucht es höch­stens ein paar Stun­den bis sol­che Argu­men­te den Gerüch­te­streu­ern um die Ohren fliegen:

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[Abbil­dung aus "twit­ter"]

Sowas paßt natür­lich nicht zu der The­se die Alba­ner kämen aus wirt­schaft­li­chen Grün­den. Antatt sol­che Unwahr­hei­ten in die Welt zu set­zen wäre es pro­duk­tiv, wenn sich die Poli­ti­ker end­lich ein­mal des Sach­ver­stan­des in der Bevöl­ke­rung bedien­ten, der ihnen dabei hel­fen könn­te, die Orga­ni­sa­ti­on der zustän­di­gen Behör­den end­lich in den Griff zu bekommen. 

Sach­ver­stand gibt es genü­gend in die­sem Land - nur nicht in den Amts­stu­ben, wo sich trä­ge und sat­te Amts­in­ha­ber um sich selbst dre­hen, ihre Büro­blu­men gie­ßen und nicht wis­sen wo sie anfan­gen sollen.

bookmark_borderDas Recht auf Information

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Kürz­lich las ich bei "twit­ter" fol­gen­de Zei­len:
" .. Die Sprach­ver­stümm­ler sit­zen längst nicht mehr auf der Schul­bank. Die sind inzwi­schen Staats­se­kre­tär und „geden­ken den Opfern“ .. "

Doch gehen wir einen Schritt zurück. 

Vor dem Schrei­ben kommt Schu­le, kommt Aus­ein­an­der­set­zung mit Text, Lite­ra­tur, Nach­rich­ten, Medi­en ganz all­ge­mein. So war es wenig­stens. Heu­te hat sich das geändert.

Da es in unse­ren Schu­len mitt­ler­wei­le mehr Aus­nah­men als Regeln für die Bewer­tung von Schü­ler­lei­stung gibt kommt es nicht mehr dar­auf an wie etwas schrift­lich von einem Schü­ler nie­der­ge­legt wird. Kor­rek­te Recht­schrei­bung ist nur noch etwas für Puri­sten, sol­che, die sich der­ar­ti­gen Bal­last auf­bür­den und nicht ein­fach so 'schrei­ben wie man spricht'.
Selbst Inhal­te sind nicht mehr Bewer­tungs­maß­stab. Eine in sich geschlos­se­ne Argu­men­ta­ti­on - mag sie auch noch so abwe­gig, unlo­gisch und fern der Wirk­lich­keit lie­gen - reicht schon aus. Für ein Abitur, zum Beispiel. 

So kommt es, dass mitt­ler­wei­le meh­re­re Gene­ra­tio­nen in Mas­se Abitu­ri­en­ten her­vor­ge­bracht haben, die nicht mehr in der Lage sind sich unzwei­deu­tig zu arti­ku­lie­ren. So, dass sie von ande­ren Men­schen ver­stan­den werden.

Nun gehen wir einen Schritt nach vorn. 

Vor dem Ver­ste­hen kommt 'sinn­erfas­send lesen'. Das setzt eine Auf­merk­sam­keits­span­ne vor­aus die über die Schnitt­fol­ge von Fern­seh­sen­dun­gen und you­tube-Vide­os hin­aus­reicht. Sowas ist sehr sel­ten gewor­den. Alle For­ma­te ten­die­ren zu immer kür­ze­ren Schnit­ten, eine brei­te Ent­wick­lung eines Gedan­kens ist nicht oder nur sel­ten zu finden.

Es gibt zwar ein Recht auf Infor­ma­ti­on, aber kaum noch Leu­te die das zu nut­zen ver­ste­hen. Um das zu ver­schlei­ern fin­det im Fern­se­hen etwas statt was in den U.S.A. seit Jah­ren gang und gäbe ist:
Es wer­den Nach­rich­ten nicht nur schrift­lich prä­sen­tiert, Reden nicht nur im Ori­gi­nal gezeigt, son­dern sie wer­den von einem Mode­ra­tor dem Publi­kum erklärt.

Sol­che Erklä­run­gen haben (nicht nur) einen wesent­li­chen Mangel:
Sie sind nicht objek­tiv. Das wäre nicht so tra­gisch, wenn es ins­ge­samt eine Aus­ge­wo­gen­heit zwi­schen den ver­schie­de­nen Inter­pre­ta­ti­ons­mög­lich­kei­ten gäbe - was aber ja nach Sen­der oder Her­aus­ge­ber (bei 'print') nicht mehr gewähr­lei­stet ist.

Bestes Bei­spiel:
45 Jah­re B*LD-Lektüre (ver-)bilden die Lesen­den in einer Art Gehirn­wä­sche. Geglaubt wird nach Jah­ren nur das, was so klingt & prä­sen­tiert wird wie es die­se Lesen­den gewohnt sind.

Von "Infor­ma­ti­on" kann also nicht mehr die Rede sein. Was übri­gens glei­cher­ma­ßen für die Fern­seh­ka­nä­le - egal ob öffent­lich-recht­lich oder pri­vat - gilt.

Das "Recht auf Infor­ma­ti­on" mag bestehen und mög­li­cher­wei­se sogar erfüllt wer­den. Es feh­len aller­dings die Rezi­pi­en­ten, die die­ses Recht auch zu nut­zen wis­sen. Wie immer sind "Rech­te" zu nichts nüt­ze wenn man sich ihrer nicht bedie­nen kann. Eine 'frei­heit­lich-demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung' die die­ser Art von Analpha­be­tis­mus Vor­schub lei­stet ver­dient den Namen nicht.

bookmark_borderFast unbemerkt

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Der "Rhein-Main-Donau-Kanal" war sei­ner­zeit ein umstrit­te­nes Pro­jekt - doch es war ein Pre­sti­ge­ob­jekt hin­ter dem die CSU stand, die sich schließ­lich durch­setz­te. Die Aus­la­stung ist zwar über die Jah­re ange­wach­sen, hat aber nie das pro­jek­tier­te Volu­men erreicht. Der Kanal ist Teil der Ver­bin­dung Rot­ter­dam – Con­stanța am Schwar­zen Meer.

Doch wie stets wenn Geld ver­dient wer­den kann gibt es jetzt ein EU-Pro­jekt, das den Rhein-Main-Donau-Kanal über­flüs­sig machen könnte:
1
[Quel­le; "click!" vergrößert.]

Die­ser Kanal ist - so min­de­stens die vor­han­de­nen Infor­ma­tio­nen dazu - um ca. 1.000 km kür­zer als die Was­ser­stra­ße von Rot­ter­dam nach Con­stanța. Zeit ist Geld, und so vie­le Kilo­me­ter weni­ger bedeu­ten einen finan­zi­el­len Vorteil.

Was bleibt sind das zer­stör­te Alt­mühl­tal und die War­tungs- und Betriebs­ko­sten des Kanals in Bay­ern [die Kosten tra­gen zu ⅔ der Bund, ⅓ der Freistaat].

Etwas Schwund ist immer.
Das ken­nen wir ja schon von ande­ren Großprojekten. 

bookmark_borderFakten vs. Meinung

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  .. Ich kann mich über­haupt nicht in jeman­den rein­ver­set­zen, der Fak­ten für ver­han­del­bar hält .. Mir ist schon häu­fi­ger auf­ge­fal­len, dass die­ses Wort irgend­wie bei man­chen Leu­ten als "das könn­te mor­gen wider­legt wer­den" inter­pre­tiert wird.
Nein.
Kann es nicht.
Sowas wie "bei einer Befra­gung gaben 50% der Befrag­ten an, an Engel zu glau­ben" ist ein Fakt.
"Also glau­ben 50% der Bevöl­ke­rung an Engel" nicht.

Das wird nicht anders, wenn man ande­re befragt und ande­re Ant­wor­ten kriegt. Nicht mal dann, wenn man die­sel­ben Men­schen noch­mal befragt, und sie dies­mal anders antworten .. 

Fak­ten sind wirk­lich und bestehen und kön­nen weder wahr noch falsch sein. Inter­pre­ta­tio­nen der Fak­ten kön­nen wahr oder falsch sein .. 

[Quel­le; #2.update]

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Das paßt zu dem, was bereits häu­fi­ger hier dis­ku­tiert wurde.
Zum Bei­spiel dort => Eine Fra­ge der Perspektive ....
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Ande­res Bei­spiel, das aus einem Blog stammt:

.. oder man­ja­na (übri­gens das Lieb­lings­wort der Spanier) .. 
[Zitat]

- das aller­dings wird anders geschrie­ben als man es spricht:

mañana,

das "n" mit der Til­de "ñ" wird wie "nj" gesprochen.

Wie­der so eine Klugscheißerei.
Wen inter­es­siert denn sowas?

OK, das ist ein Bei­spiel dafür,
dass man nicht "glau­ben" kann,
son­dern "wis­sen" muß
- oder es ist eben falsch.
Es läßt sich nicht 'dis­ku­tie­ren'.