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bookmark_borderSammelsurium (IV)*

Fol­ge IV | 29.Oktober 2013

Bei der  gibt es einen Rechts­quiz zum Schul­recht - da war ich neu­gie­rig und habe ihn gemacht. Das Ergeb­nis ist unten abge­bil­det. Mor­gen schicke ich die ersten Bewer­bun­gen für Stel­len als "Fach­an­walt Schul­recht" raus .... wie ich gele­sen habe bekom­men "Ein­ser-Kan­di­da­ten" sofort eine Stelle. ;)
 


 

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Über die "Bil­der­ber­ger" wird schon mal in der Pres­se berich­tet. Aller­dings eher ober­fläch­lich und nur das, was sich nicht ver­heim­li­chen läßt: Etwa, wer dazu ein­ge­la­den ist. 

Was ich bis­her nicht wuß­te ist, daß es ein Pen­dant dazu in den öst­li­chen Län­dern Euro­pas gibt, zu dem neu­er­dings auch Chi­ne­sen ein­ge­la­den wer­den. Beson­ders wich­tig scheint mir zu erwäh­nen, daß es Schnitt­men­gen zwi­schen den Teil­neh­mern die­ser bei­den Tref­fen gibt. "Alles Schall und Rauch" schreibt dazu:

.. Noch so ein Tref­fen der Éli­te über dass die west­li­chen Medi­en nie berich­ten fand zwi­schen dem 19. und 22. Sep­tem­ber in Jal­ta in der Ukrai­ne statt. Sie­he mei­nen ersten Arti­kel dar­über: "Das öst­li­che Pen­dant der Eli­te­tref­fen heisst YES" .. 

Hier wei­ter­le­sen: Das Eli­te­tref­fen des Ostens fand statt 

*edit*
Sie­he zu die­sem The­ma auch: "Bohe­mi­an Gro­ve" - Geheim­bund­ähn­li­ches Tref­fen der Rei­chen & Mächtigen

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Gro­ßen Auf­ruhr ver­ur­sach­te eine Glos­se im Frei­tag:
 


 

Es müs­sen wohl vie­le betrof­fe­ne aus Mün­ster den Frei­tag lesen - jeden­falls sah sich das städ­ti­sche Pres­se­amt zu einer Gegen­dar­stel­lung genötigt:
 


 

Ich gebe gern zu, daß ich beim ersten Lesen das Wort "Glos­se" glatt über­le­sen habe - und da ich Mün­ster ein wenig ken­ne schien mir der Inhalt nicht 'ver­däch­tig'. Einer Stadt, die dem Ord­nungs­amt poli­zei­ähn­li­che Aus­rü­stung gibt und sie auf die Bür­ger los­läßt traut man auch eine Maß­nah­me - wie in der Glos­se geschil­dert - zu. Bei­na­he hät­te ich es geglaubt.

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"faceb**k" han­delt häu­fig hart am Ran­de der gesetz­li­chen Nor­ma­li­tät bzw. Lega­li­tät - daher ist es nicht ver­wun­der­lich, wenn bekannt wird, daß es Zen­sur in weit grö­ße­rem Umfang gibt als bis­her erwar­tet wur­de. Erschreckend ist, daß die Sper­ren "auf Zuruf" ohne jede gesetz­li­che Kon­trol­le erfol­gen. Big Brot­her schaut schon um die Ecke ....
 



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Auf das fol­gen­de "youtube"-Video wur­de ich auf­merk­sam, weil es in einem Blog bespro­chen war. Bedau­er­li­cher­wei­se habe ich nicht notiert wo ich es fand - es ist aber durch­aus sehenswert.

Was näm­lich bei uns mit Elek­tro­nik und Pro­gram­mie­rung auf rie­si­gen 'bill­boards' gezeigt wird machen die Nord-Korea­ner mit außer­or­dent­li­cher Prä­zi­si­on und atem­be­rau­ben­der Geschwin­dig­keit von Hand, vie­le tau­send Betei­lig­te mit Farb­kar­ten erset­zen die Technik.
 



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* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es auch scam-Mails die sich von dem übli­chen Schrott abhe­ben — weil sie beson­ders dreist daher­kom­men. Oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden.

bookmark_borderVom Zufall "verfolgt"

Von Fuß­ball
ver­ste­he ich nichts. Es macht mir aber nichts aus und ich habe es bis­her in fast sie­ben Lebens­jahr­zehn­ten noch nie als Man­gel empfunden.

Die­ser Sport spielt also für mich kei­ne wesent­li­che Rol­le. Trotz­dem ver­fol­ge ich manch­mal die Gescheh­nis­se rund um den Fuß­ball. Mei­stens dann, wenn irgend­wel­che grö­ße­ren und inter­na­tio­na­len Tur­nie­re wie Euro­pa- bzw. Welt­mei­ster­schaft stattfinden.

Nun lese ich heu­te per Zufall vom Miß­ge­schick eines Frei­bur­ger Ver­eins, ver­ur­sacht von sei­nem Torwart:

- ".. Slap­stick-Tor­hü­ter Bau­mann schenkt HSV den Sieg .."

- ".. HSV nutzt Bau­mann-Feh­ler zum 3:0-Sieg in Freiburg .."

Gleich drei­mal im Spiel gegen den HSV stell­te er sich so toll­pat­schig an wie ein zwölf­jäh­ri­ger, auf­ge­reg­ter Kna­ben-Tor­wart aus Klein-Kleckers­dorf. Das habe ich mir dann in der Nach­rich­ten­sen­dung des Ersten von 23:00h ange­se­hen. Die Bil­der bestä­tig­ten was schrift­lich fest­ge­hal­ten wor­den war.

Mei­ne Schlußfolgerung:
Das kann mir nie­mand als rei­nen Zufall - oder bes­ser: drei­ma­lig hin­ter­ein­an­der auf­tre­ten­den Zufall - andrehen.
Mir fällt da eine Rei­he von Wett­be­trü­ge­rei­en ein, in die Tor­hü­ter, Feld­spie­ler und Offi­zi­el­le ein­ge­bun­den waren.

Daher wür­de es mich über­haupt nicht wun­dern, wenn wir über kurz oder lang erfah­ren, daß der Zufall doch kein Zufall war ....

bookmark_borderSchnüffel hier, schnüffel dort ....
*update* (30.12.2014)

schnüf­feln in nie gekann­tem Umfang!
Ich bin sicher: Was bis­her bekannt wur­de ist immer noch der gerin­ge­re Teil des­sen, was 'abge­saugt' und 'durch­for­stet' wird.

Der BND darf Bad Aib­ling eine - weni­ger wich­ti­ge - Neben­stel­le betrei­ben und damit Afghanistan/Pakistan abhö­ren. Die Daten wer­den an die U.S.A. gelie­fert - soviel ist mitt­ler­wei­le bekannt. Wäh­rend die ame­ri­ka­ni­sche NSA und der bri­ti­sche Abhör­dienst GCHQ die wirk­lich wich­ti­gen Kno­ten kon­trol­lie­ren, über die die Kom­mu­ni­ka­ti­on der Indu­strie­na­tio­nen läuft. Also sol­che Infor­ma­tio­nen, wo es sich 'lohnt' zuzuhören.

Dar­aus läßt sich able­sen was uns zuge­bil­ligt wird:
Eine Sta­ti­sten­rol­le, die 'pea­nuts' - wäh­rend die eng­lisch­spra­chi­gen Dien­ste die 'nug­gets' einsammeln ....

Unser über­for­der­ter Fried­rich spricht sein Ver­trau­en aus und stellt Sicher­heit über Men­schen­rech­te & Pri­vat­sphä­re. Wir wer­den wohl mit die­sem Dilet­tan­ten wei­ter leben müs­sen, den von den Par­tei­en auf­ge­stell­ten 'Listen' zu den Wah­len sei Dank.

Alt-Innen­mi­ni­ster Schi­ly spricht immer noch von "Para­no­iden Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­kern" und igno­riert alle Erkennt­nis­se die bis­her ans Licht gekom­men sind. Da ist es kei­ne Fra­ge mehr WER von Raum und Zeit abge­kop­pelt ist und die Welt rosa­rot sieht. 

Die Tele­kom in Per­so­na ihres Noch-Chefs René Ober­mann ver­traut auf 'Recht & Gesetz', die not­falls das Han­deln der Geheim­dien­ste über­prü­fen. Sol­che Naï­vi­tät traut man eher puber­tie­ren­den Kna­ben als einem Mann in die­ser Posi­ti­on zu.

Alle­samt haben sie immer noch nicht begriffen:
Meta­da­ten sagen mehr als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­hal­te, Ver­bin­dun­gen und Bezie­hun­gen zwi­schen Per­so­nen wer­den offenbart. 

Unter­stellt man, daß es sich (mit Aus­nah­me von Fried­rich, bei dem ich mich immer noch fra­ge wie der es geschafft hat sein Stu­di­um zu Ende zu brin­gen) nicht um Klipp­schü­ler han­delt, so muß man erkennen:
Es ist gewollt - nur zuge­ben will es niemand!

*update*

(30.12.2014)
Sie­he hier­zu auch fol­gen­den Arti­kel: 2014 – ein Fazit

bookmark_borderAnknüpfungspunkte ....

In vie­len Lebens­si­tua­tio­nen bei denen vor­her Unbe­kann­te sich tref­fen ist es nötig zu kommunizieren. 
Sich als Mensch in neu­er Umge­bung zu bewäh­ren erfor­dert Fle­xi­bi­li­tät des Den­kens und Han­delns und die Bereit­schaft zuzuhören.

Sehr häu­fig stel­le ich fest, daß das gründ­lich mißlingt.

Zu sehr sind Vie­le dar­auf aus sich erst mal zu positionieren:
Etwas dar­zu­stel­len, von dem sie wol­len, daß es die Ande­ren als Tat­sa­che anneh­men ohne wei­ter dar­über nach­zu­den­ken oder es zu hin­ter­fra­gen. Das äußert sich in Aus­sa­gen und Aussehen.

Oder sie sind nicht in der Lage ihrem Gegen­über wirk­lich zuzuhören:
Sie las­sen sich von einem 'ersten Ein­druck', dem Auf­tre­ten und ihren Vor­ur­tei­len dazu lei­ten und neh­men nur das auf, was sie wahr­neh­men wol­len. Des­we­gen ist es völ­lig unmög­lich, daß sich aus die­sem Ver­lauf eine Bezie­hung zwi­schen den Betei­lig­ten ergibt.

Ein drit­ter Grund für man­gel­haf­ten Erfolg in sol­chen Lebens­la­gen kann der ein­ge­schränk­te Bil­dungs­grad mit ein­her­ge­hen­dem Man­gel an the­ma­ti­scher Brei­te sein:
Wer nur über tri­via­le The­men spre­chen kann (Fuß­ball, Motor­sport oder ander­wei­ti­ge Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen die­ser Art sei­en bei­spiel­haft erwähnt) wird über­for­dert sein wenn das Gespräch sich auf ande­re Fel­der bewegt. Den Betrof­fe­nen kann man sel­ten einen Vor­wurf machen, denn all­ge­mein ist ein Rück­gang an All­ge­mein­bil­dung zu kon­sta­tie­ren. Bei Älte­ren wird man frei­lich auch einen man­gel­haf­ten Bil­dungswil­len unter­stel­len - denn Zeit genug auf­zu­ho­len hät­ten sie ja bestimmt gehabt.

Wahr­schein­lich gibt es noch wei­te­re Grün­de und bestimmt auch Misch­for­men aus den vor­ge­nann­ten Fällen. 

Es bleibt die Fra­ge zu beant­wor­ten, wie dem zu begeg­nen ist. Eine sicher kom­ple­xe Auf­ga­ben­stel­lung, die nicht in weni­gen Sät­zen zu beant­wor­ten ist. Manch­mal - so mei­ne ich - reicht es aber schon die Fra­ge zu stel­len und die Beant­wor­tung ihnen, lie­be Leser, zu überlassen.

bookmark_borderWas du nicht willst, ....

.

Was du nicht willst, was man dir tu
- das füg' auch kei­nem andern zu!

Wie gut, daß es wenigs­tens jetzt einen Auf­schrei quer durch die Nati­on & die EU gibt weil Frau Mer­kel abge­hört wird. Angeb­lich ist das been­det. Wer's glaubt wird selig!

Das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz ist als völ­lig nutz­los ent­larvt. Die sit­zen sich offen­bar nur den Hin­tern platt. Die schlimm­sten Befürch­tun­gen sind bewie­sen. Ich bin gespannt, was da an Maß­nah­men erfolgt.

"Wir müs­sen ein biß­chen vor­sich­ti­ger sein wenn wir die Deut­schen aus­spio­nie­ren" - genau das muß ein Ende haben. Die Igno­ranz von Recht & Gesetz durch die Ame­ri­ka­ner darf so nicht wei­ter gehen - wird aber trotz­dem. Die U.S.A. sind wohl doch schon ein tota­li­tä­res System. Kein Zweifel.

Wenn wenig­stens dabei her­aus­kommt, daß die Schnüf­fe­lei hier im Lan­de zurück­ge­fah­ren wird, ist schon etwas gewon­nen. Frau Mer­kel wäre gut bera­ten Frau Leu­theu­sser-Schnar­ren­ber­ger als Justiz­mi­ni­ste­rin zu behal­ten - das wäre ein gutes Signal an die Bevöl­ke­rung, daß man das The­ma "Bür­ger­rech­te" wahr­haf­tig ange­hen will.

bookmark_borderLate Night

Eine TV-Serie die ich gern gese­hen habe, aber manch­mal nicht bei der ersten Aus­trah­lung sehen konn­te, läuft der­zeit im Spät-Spät-Pro­gramm auf Pro7. Das wäre noch kein Pro­blem, da ich eher eine 'Nacht­eu­le' bin. Was mich nervt ist die Tat­sa­che, daß in den Wer­be­pau­sen nach Mit­ter­nacht fast nur noch sol­che Spots lau­fen die irgend­wel­che dubio­sen Tele­fon-, Video- & Inter­net-Sex-Ange­bo­te zum Inhalt haben. 

Mal abge­se­hen von den durch­aus ein­fäl­ti­gen Tex­ten ist das Muster offen­bar auf wirk­lich ganz simp­le Gemü­ter aus­ge­rich­tet. Wenn gespro­chen wird sind Ton­la­ge und Beto­nung son­der­bar künst­lich und unna­tür­lich - im 'nor­ma­len' Leben spricht kein ver­nünf­ti­ger Mensch auf die­se Wei­se. Das soll wohl 'ero­ti­sie­rend' wir­ken - ich fin­de es eher lächerlich.

Wer­bung soll sich - wenig­stens nach Lehr­buch - immer an eine Ziel­grup­pe rich­ten. Mir fal­len fol­gen­de Mög­lich­kei­ten ein:

  1. Die Ziel­grup­pen­ana­ly­se ist unvoll­stän­dig oder basiert auf fal­schen 'samples';
  2. Auf Grund mei­ner beson­de­ren per­sön­li­chen Bedin­gun­gen gehö­re ich nicht zum zen­tra­len Bereich die­ser Ziel­grup­pe - dann ist die Adres­sa­ten­ana­ly­se gene­rell kor­rekt und ich lie­ge ein­fach nur weit außer­halb des anzu­neh­men­den Mittelwertes;
  3. Es gibt kei­ne Adres­sa­ten­ana­ly­se - die Wer­bung folgt ledig­lich einem unbe­stimm­ten "Schrot­schuß-Prin­zip".

Wie dem auch sei.
Ich fin­de die­se Wer­bung peinlich.

bookmark_borderFaschistoïde Tendenzen

Am Wochen­en­de habe ich mir - lan­ge nach Mit­ter­nacht - noch einen Film ange­se­hen: Star­ship Tro­o­pers 3 "Mar­au­der". Wie bei Teil 1, den ich vor­mals im Kino sah, war ich nicht beson­ders erbaut von dem, was da über den Bild­schirm flimmerte.

Die Idee mit intel­li­gen­ten Kerb­tie­ren (Insek­ten) ist geni­al aus­ge­ar­bei­tet - ins­be­son­de­re deren Fähig­keit kol­lek­tiv zu agie­ren und über­legt zu han­deln. Auch das Vor­han­den­sein eines "super-bug" als "brain" für die gro­ßen Ent­wür­fe des Insek­ten­han­delns ist neu gewe­sen. Das wiegt aber - sehr bedau­er­lich - den son­sti­gen Schund in die­sem Film nicht auf. 

Eine Recher­che ergab dann auch, daß die Roman­vor­la­ge .. Mili­ta­ry Sci­ence-Fic­tion-Roman von Robert A. Hein­lein aus dem Jahr 1959. Die deutsch­spra­chi­ge Aus­ga­be erschien erst 20 Jah­re spä­ter unter dem Titel Sternenkrieger ..
[Quel­le]
nicht in allen Teil­aspek­ten dem ent­spricht, was nach­her in dem Strei­fen von Ver­hoe­ven dar­aus gemacht wurde. 

Des­we­gen wun­dert es mich auch nicht, fol­gen­de Rezen­si­on zu lesen:
.. Der Film wur­de von Ver­hoe­ven nach eige­ner Aus­sa­ge als Sati­re auf den Faschis­mus und Mili­ta­ris­mus konzipiert.[1] Die Bun­des­prüf­stel­le für jugend­ge­fähr­den­de Medi­en indi­zier­te den Film 1999 auf­grund der Gewalt­dar­stel­lun­gen und des pro-mili­ta­ri­stisch inter­pre­tier­ten Inhalts. Nach Ansicht der BPjM spie­len die sati­ri­schen Ele­men­te nur eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Der Film sei ver­ro­hend und geeig­net, Kin­der und Jugend­li­che sozi­al­ethisch zu desorientieren ..
[Quel­le]

Tota­le Mili­ta­ri­sie­rung & faschi­sto­ide Ten­den­zen - das ist eher unter­trie­ben. Die Ver­ro­hung der Gesell­schaft, öffent­li­che Hin­rich­tun­gen als Spek­ta­kel insze­niert, erin­nern eher an mit­tel­al­ter­li­che Feu­dal­struk­tu­ren als eine Zukunfts­per­spek­ti­ve für die Zivi­li­sa­ti­on auf unse­rem Planeten.

In sehr abge­schwäch­ter Form wird das bei "Wiki­pe­dia" ausgedrückt:
.. Zudem besinnt er sich auf die sati­ri­schen und schwarz­hu­mo­ri­gen Wur­zeln des ersten Teils und kari­kiert die immer noch neo­fa­schi­sti­sche Gesell­schaft, die Föde­ra­ti­on die jede Mög­lich­keit nutzt ihre Macht zu erhal­ten und den Krieg als not­wen­di­gen Bestand­teil ihrer Kul­tur zu verkaufen ..
[Quel­le]
Von "sati­risch" oder "schwarz­hu­mo­rig" kann aber wohl kaum die Rede sein. Min­de­stens nicht für mein Ver­ständ­nis die­ser Charakterisierung.

Ein absto­ßen­des, bil­li­ges Mach­werk, ganz ein­deu­tig an ein bestimm­tes Publi­kum gerichtet:
Die Leu­te, die man­nig­fal­ti­ge Explo­sio­nen, wil­de Schie­ße­rei­en, zer­fetz­te und blut­sprit­zen­de Kör­per und ein HASSOBJEKT - in die­sem Fall Insek­ten­ar­ti­ge - brau­chen um ihre eige­ne 'Supe­rio­ri­tät' bestä­tigt zu sehen.

Der sexi­sti­sche Aspekt ist bei Wiki­pe­dia nicht bespro­chen, des­we­gen will ich hier noch dar­auf ein­ge­hen. Dazu ein­gangs ein Zitat zur Pilo­tin, im Film ver­lobt mit einem Gene­ral, hin­ge­zo­gen aller­dings zu einem Colo­nel, den sie am Ende auch hei­ra­tet. Es ist die Schau­spie­le­rin Jolene Bla­lock die hier als zen­tra­les Objekt der Begier­de Vie­ler fungiert.
Notiz am Rande:
".. 2001 wur­de ihr schließ­lich die Rol­le der T’Pol in der Serie Enter­pri­se ange­bo­ten, die sie .. in allen 98 Epi­so­den der Serie ver­kör­per­te .. Zuletzt dreh­te Bla­lock an Star­ship Tro­o­pers 3: Mar­au­der, dem drit­ten Teil der Star­ship-Tro­o­pers-Rei­he .."

Die Schau­spie­le­rin pro­fi­tiert wohl auch von einer gewis­sen Ähn­lich­keit mit Ange­li­na Jolie und Jen­ni­fer Lopez - zumin­dest ist es der glei­che Frau­en­typ, der wäh­rend einer Pha­se vor und nach der Jahr­tau­send­wen­de pro­pa­giert wur­de, sie­he z.B. Pro­to­typ "Lara Croft: Tomb Rai­der 20012003".

Um die­ses Kabi­nett­stück ledig­lich auf 'pro­fit' abge­stell­ten Schund­films end­gül­tig unmög­lich zu machen wird dann zuerst sub­til ver­steckt, spä­ter deut­li­cher ange­deu­tet, und am Ende geballt ein­ge­paukt Reli­gi­on ins Spiel gebracht. Zuerst natür­lich die 'fal­sche' Reli­gi­on in Form der 'Anbe­tung' des gro­ßen Brain-Bugs. Fal­sche Göt­ter - so das Fazit - füh­ren zum Tode der Anbe­ten­den. Den 'ein­zig rich­ti­gen' Gott anzu­be­ten führt aller­dings zu Glück, Heil & Harmonie.

Die­se gefühlstrie­fen­de Ver­eh­rung eines Got­tes, mit den ent­spre­chen­den Ritua­len gar­niert, in Ver­bin­dung mit der pseu­do-reli­giö­sen mili­ta­ri­sti­schen Gesell­schafts­form über­schrei­tet dann auch jeg­li­che Gren­ze des Erträglichen.

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Die­ser Film reiht sich naht­los an ande­re, ver­gleich­ba­re ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­te an - alle­samt von einer "Herrenrasse"-Mentalität durch­zo­gen. Die darf sich ALLES erlau­ben, Recht und Gesetz sind 'was für 'sis­sies' ....

Da bleibt nur Shake­speare zu zitie­ren [»Ham­let« (II, 2)]
".. Ist dies schon Toll­heit, hat es doch Methode .. "

bookmark_borderSammelsurium (III)*

[ws_table id="4"]

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* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es auch scam-Mails die sich von dem übli­chen Schrott abhe­ben — weil sie beson­ders dreist daher­kom­men. Oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden.

bookmark_borderI - Robot ....

In einem 'telepolis'-Beitrag wird von Kampf­ro­bo­tern berichtet
die der U.S.-Armee von den Her­stel­lern in einer Waf­fen­show vor­ge­führt wur­den. Der Bei­trag mit dem Titel "Auto­nom im Kampf­ein­satz" stellt " .. die Fähig­kei­ten von Robo­tern .." dar - bedingt, denn nicht so aus­führ­lich, wie man es erwar­tet. Von 'auto­nom', soviel kann man her­aus­le­sen, ist aller­dings der­zeit nicht die Rede.

Immer­hin wird ange­deu­tet wel­che Lei­stun­gen sol­che Maschi­nen allei­ne brin­gen könn­ten und daß sie der­zeit noch von mensch­li­cher Ent­schei­dung abhän­gig sind:
Schie­ßen dür­fen sie nur wenn es ihnen ein Mensch erlaubt. 

Wie über­aus rücksichtsvoll.

bookmark_borderWochenend & Sonnenschein ....

und dann mit dir im Wald allein ....

Das war die Titel­zei­le eines Songs der "Come­di­an Har­mo­nists" - die Gene­ra­ti­on, der die­ses Lied bekannt ist, stirbt lang­sam weg .... damals waren die 'Bedürf­nis­se' nach Nähe genau­so aus­ge­prägt wie heu­te - aller­dings waren Zei­ten noch anders.
Strenger.
Prüder.
Eben 'sitt­sa­mer'.

"Die Pil­le" gab es auch noch nicht. Wer unver­hei­ra­te­ten Men­schen für ihre Akti­vi­tä­ten Unter­schlupf gewähr­te konn­te wegen Kup­pe­lei von übel­mei­nen­den Nach­barn ver­pfif­fen werden.

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Das war es aber nicht, von dem ich schrei­ben woll­te. Mir ist etwas ande­res auf­ge­fal­len und ich habe dar­auf­hin mei­ne Post­fä­cher und Web­logs in die Ver­gan­gen­heit hin überprüft:

Kein SPAM am Wochenende!

Da war ich doch eini­ger­ma­ßen platt. Die Spam­mer arbei­ten nicht etwa 247 - wie ich es erwar­tet hat­te - son­dern wie 'bra­ve Bür­ger' Mo-Do 9-17h, Fr 9-14h. Wer hät­te das gedacht. Son­der­bar auch des­we­gen, weil sie doch - angeb­lich! - aus so ver­schie­de­nen Län­dern kommen.

Oder etwa nicht?

Sofort habe ich eine neue "Ver­schwö­rungs­theo­rie" parat:
Es gibt gar kei­ne 'pri­va­ten' Spam­mer, das sind alles von irgend­wel­chen (wel­chen wohl!) Regie­run­gen ange­stell­te Leu­te, die wie­der und wie­der mit die­sen Metho­den ver­su­chen sich Zugang zu pri­va­ten Com­pu­tern zu verschaffen. 

Das erklärt doch zumin­dest, war­um die Geheim­dien­ste in vie­len Fäl­len, von denen wir Bür­ger glau­ben die wären wich­tig, kei­ne Ahnung haben. 

So, wie eini­ge Mit­ar­bei­ter der soge­nann­ten "Dien­ste" gan­ze Zei­tun­gen ein­scan­nen um einen Arti­kel über eine Par­la­men­ta­rie­rin zu spei­chern, ent­wer­fen & ver­sen­den Kol­le­gen von denen SPAM-Mails und wer­ten sie aus. Damit kann man ganz, ganz vie­le Behör­den­mit­ar­bei­ter beschäf­ti­gen - und weil die Zahl der Com­pu­ter­nut­zer immer noch steigt braucht man halt immer mehr davon .... 

Ich weiß auch, wer sich das aus­ge­dacht hat. Die Idee stammt von Fried­rich, die prak­ti­sche Umset­zung wur­de Pofalla übertragen.

 ∙ ▪ + ▪ ∙ 


Hier eine "Ori­gi­nal­fas­sung":


 
 

bookmark_borderBlickwinkel

Immer wie­der stel­le ich erstaunt fest:
Es gibt Men­schen in unse­rem Land die vom täg­li­chen Kampf ums Über­le­ben nichts mit­be­kom­men und daher glau­ben es sei schon Alles ganz gut & rich­tig so wie es ist.

Es stimmt natür­lich, daß es uns grund­sätz­lich viel bes­ser geht als den Men­schen in 'armen' Län­dern, wie z.B. fast über­all in Afri­ka. Wir haben eine bes­se­re Ver­sor­gung an Grund­nah­rungs­mit­teln, Sicher­heit und Gesund­heit. Zusätz­lich noch aller­lei unnö­ti­gen Schnick-Schnack der zum Über­le­ben nicht gebraucht wird, des­sen Erwerb und Unter­halt und einen gro­ßen Teil des müh­sam erwor­be­nen Ein­kom­mens kostet.

Unter­schie­de in der Lebens­er­war­tung rüh­ren in der heu­ti­gen Zeit nicht mehr allei­ne von den grund­sätz­li­chen Lebens­be­din­gun­gen her. Die immer wie­der auf­flam­men­den Kon­flik­te wer­den zwar von Mili­zen aus­ge­tra­gen, aber von der Zivil­be­völ­ke­rung erdul­ded, erlit­ten und mit dem Leben bezahlt. 

Bei uns sind sol­cher­lei Gefah­ren nicht vor­han­den. Wir lei­den an Krank­hei­ten die durch Über­maß an Essen, Trin­ken und Arbeit - oder Kom­bi­na­tio­nen dar­aus - her­rüh­ren. Oder es sind Unfäl­le bei Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen die den 'Kick' lie­fern, den unser zivi­li­sier­tes Leben anson­sten nicht mehr hergibt.

Na ja, manch­mal ist das so.
Wenn wir uns kei­ne Frei­zeit­be­schäf­ti­gung lei­sten kön­nen weil die Ein­künf­te gera­de mal die Exi­stenz sichern sieht es schon ganz anders aus. Und da kom­me ich wie­der zu dem ein­gangs dar­ge­stell­ten Gedan­ken wie gut es uns denn tat­säch­lich geht.

Fünf­zehn bis zwan­zig Pro­zent der Bun­des­bür­ger, je nach Quel­le, ver­die­nen min­de­stens ca. 30% mehr als dem bun­des­deut­schen Durch­schnitt ent­spricht. Die haben bestimmt nicht zu kla­gen. Aber wie sieht es mit dem Rest aus? Wenn zehn Pro­zent der Arbei­ten­den von ihrer Arbeit allei­ne nicht leben kön­nen und zusätz­li­che staat­li­che Hil­fe in Anspruch neh­men müs­sen? Wenn wei­te­re zehn Pro­zent, also mit den vor­he­ri­gen zusam­men zwan­zig Pro­zent, kei­ne feste Anstel­lung mehr haben, oder Ver­trä­ge, die über Jah­re als befri­stet abge­schlos­sen wer­den und nie Sicher­heit gewähr­lei­sten. Zukunfts­per­spek­ti­ve? Null!

Es gibt selbst in die­ser Grup­pe vie­le zufrie­de­ne Men­schen - trotz all der Unsi­cher­heit. Da sind die Äuße­run­gen der Igno­ran­ten dop­pelt schmerz­haft und ganz sicher unangebracht.