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bookmark_borderWaffenlieferanten der Welt

Mit "Krieg" läßt sich viel Geld verdienen.

Es sind nicht die Län­der der "Drit­ten Welt", die sich unbe­dingt & frei­wil­lig mit Waf­fen aus­stat­ten wol­len - es sind die soge­nann­ten "Indu­strie­na­tio­nen", allen vor­an die U.S.A., die Hil­fe nur dann anbie­ten wenn sie zugleich Waf­fen lie­fern können.

Es wer­den Mit­tel in die armen Län­der ver­ge­ben, sogar beträcht­li­che Sum­men. Die sind zu einem über­wie­gen­den Teil dafür gedacht Waf­fen­käu­fe im Geber­land zu täti­gen. So fließt das "wohl­tä­tig gespen­de­te" Geld wie­der an die Wohl­tä­ter zurück und sta­bi­li­siert dort die Wirt­schaft - neben­bei wer­den die Aktio­nä­re immer reicher. 

Der­wei­len hun­gern die Men­schen in den betrof­fe­nen Län­dern und haben kein Dach über dem Kopf, weil das ins Land flie­ßen­de Geld von kor­rup­ten Poli­ti­kern ver­ein­nahmt wird. Nach­dem sie ihren 'Anteil' abge­zwackt haben zah­len sie die Kre­di­te bei den Gebern ab und erhal­ten ihre Macht & das dar­aus resul­tie­ren­de Wohl­le­ben durch Waf­fen­ge­walt - Waf­fen haben sie ja genug gehortet.

Wer Geschäf­te mit Waf­fen macht wird aus einer Über­sicht deut­lich, ver­ar­bei­tet sind die Zah­len bis 2009.

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"click!" auf die Abbil­dung vergrößert

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bookmark_borderWahlbeteiligung & Sitzverteilung

Seit Wochen wer­den nun Gesprä­che zu einer neu­en Koali­ti­on geführt. Was her­aus­kom­men wird ist ein Par­la­ment in dem den Regie­rungs­vor­schlä­gen brei­te Zustim­mung sicher ist, denn kein Abge­ord­ne­ter, der noch­mal ins Par­la­ment will, kann es sich lei­sten sich "non-kon­form" zu ver­hal­ten. Sonst ist er bei der näch­sten Wahl (spä­te­stens) sei­nen Posten los ....

2008 hat­te ich ange­sichts der nied­ri­gen Wahl­be­tei­li­gung schon mal einen Vor­schlag gemacht den ich hier noch­mal auf­neh­men, mit den neu­en Zah­len neu berech­nen und betrach­ten will [Sitz­ver­ga­be im Par­la­ment (18.10.2008)].

Die Wahl­be­tei­li­gung hat bei 71,5% gele­gen. Dem­nach nur das Votum von ca. drei Vier­teln der wahl­be­rech­tig­ten Bevöl­ke­rung - die Par­tei­en haben es also nicht geschafft, die Bür­ger zur Urne zu bekommen! 

Nach dem jet­zi­gen System wer­den sie mit "Luft­sit­zen" im Par­la­ment belohnt, Sit­ze für Null-Stimmen:
Die Zahl der Par­la­men­ta­ri­er ist doch von der Zahl der Wahlberech­tig­ten abhän­gig - war­um also nicht Abge­ord­ne­ten­man­da­te redu­zie­ren wenn weni­ger Berech­tig­te tat­säch­lich wäh­len? - und zwar pro­por­tio­nal zur Wahlbeteiligung .... 

Alle Par­tei­en müß­ten so min­de­stens die Wahl­be­tei­li­gung 'gemein­sam' erhö­hen - wenn sie sich schon von den Inhal­ten her kaum noch unter­schei­den. Weni­ger "Ver­dros­sen­heit" des Wahl­volks bedeu­te­te dann mehr Sit­ze im Par­la­ment. Das wäre aus mei­ner Sicht ein wün­schens­wer­tes Ergeb­nis einer sol­chen "Neu­be­rech­nung" (Ich war schon groß­zü­gig und habe 'auf­ge­run­det' wenn gebro­che­ne Zah­len herauskamen ...!).

[71,5% Wahl­bet.]

Par­tei
Pro­zent
 Sit­ze jetzt
 Sit­ze n. Korr.
CDU
34,1
 255
 182
CSU
7,4
 56
 40
 
 
CDU/CSU
41,5
 311
 222
SPD
25,7
 193
 138
Lin­ke
8,6
 64
 46
Grü­ne
8,4
 63
 45
GESAMT    631  451

 

180 (!) Abge­ord­ne­te weni­ger. Die Pro­por­tio­nen gleich, aber: weni­ger Dis­kus­sio­nen und Strei­te­rei­en, weni­ger Aus­ga­ben für das Par­la­ment .... man den­ke nur dar­an, wel­che enor­men Beträ­ge ein­ge­spart wür­den. Geld, das sinn­vol­ler als zur Ali­men­tie­rung von "Luft"-Sitzen im Par­la­ment genutzt wer­den könnte.

bookmark_borderGewollt - aber nicht gekonnt.

Kürz­lich hat­te ich über eine Stu­die zur Bil­dung in Euro­pa berichtet.

Auf einen Aspekt, der dort behan­delt wur­de, möch­te ich noch­mal näher ein­ge­hen. Es ist der Umgang der 'älte­ren Gene­ra­ti­on' mit dem Inter­net (trifft aber auch auf man­che Jün­ge­ren zu).

In der Stu­die war zu lesen die mei­sten Nut­zer könn­ten mal gera­de E-Mails ver­sen­den, sie in vor­be­rei­te­te Kate­go­rien ein­sor­tie­ren und sich von einer Web­sei­te zur näch­sten bewegen.

Nun wer­den immer wie­der Ange­bo­te gemacht die ver­spre­chen "Eige­ne Home­page in drei Minu­ten" oder so ähn­lich. Da gibt es eine Zahl von Per­so­nen, denen ein sol­ches Ange­bot ent­ge­gen­kommt und die sich dann dar­an 'ver­su­chen' - und das mei­ne ich wört­lich, denn meist enden die­se Ver­su­che kläglich.

Offen­bar gehen die Nut­zer sol­cher Ange­bo­te mit viel Élan dar­an etwas auf die Bei­ne zu stel­len. Dann mer­ken sie, daß es mit Auf­wand ver­bun­den ist. Und sie stel­len fest: Ganz ohne grund­sätz­li­ches Wis­sen zu Sei­ten­auf­bau und html/css geht es doch nicht.

Es bleibt also ein Frag­ment übrig. Wobei man­che Erstel­ler das nicht ein­mal als Frag­ment sehen - sie hal­ten es für 'nor­mal' oder 'kom­plett' oder gar 'nutz­bar'. Ins­be­son­de­re die Nut­zung des Apo­stroph hat eine beson­de­re Aus­prä­gung auf die­sen Seiten ....

Scha­de um jede Minu­te, die sich Jemand damit beschäftigt.

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Die ver­link­ten Sei­ten im Über­blick - "klick!" auf das jewei­li­ge Bild ver­grö­ßert.
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Der Besu­cher wird von ner­vi­gen Anzei­gen ver­folgt
die sich an sei­nen Maus­zei­ger heften ....

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Der Betrei­ber ver­fügt offen­bar über einen eige­nen Ser­ver
- das 'lay­out' kann aller­dings nicht über­zeu­gen ....
.... und das mit den Links muß noch geübt werden.

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Ein Bei­spiel bei dem der poten­ti­el­le Betrei­ber
vor der Auf­ga­be kapi­tu­liert hat ....

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bookmark_borderSammelsurium (II)*

.
Bei Herrn Spreng war zu lesen:
Kanz­ler­kan­di­da­tin könn­te sie ohne­hin nur dann wer­den, wenn sie in Ger­hard-Schrö­der-Manier bei der Land­tags­wahl antritt: Die näch­ste Kanz­le­rin muss aus Nord­rhein-West­fa­len kom­men. Das wäre eine gewag­te Ope­ra­ti­on, denn es gibt – im Gegen­satz zu Nie­der­sach­sen - kei­ne NRW-Iden­ti­tät.
Tja, da bin ich völ­lig ande­rer Mei­nung - wenn es eine Lan­des-Iden­ti­tät gibt, dann doch wohl eher in NRW als in Nie­der­sach­sen. Denn die Nie­der­sach­sen sind sehr verschieden:

  • Nord­west-Nie­der­sach­sen mit sei­nen stoi­schen Friesen,
  • die Heid­jer süd­lich von Hamburg, 
  • die 'Dia­spo­ra' ent­lang der vor­ma­li­gen DDR-Grenze,
  • die Braun­schwei­ger mit der Tra­di­ti­on Heinrichs,
  • Salz­git­ter & Wolfs­burg aus dem Boden gestampft als Industriestandorte,
  • Göt­tin­gen und das Umland als Dichter-und-Denker-Standort,
  • die Weser­an­sied­ler mit ihrer sehr drö­gen Art und
  • schließ­lich das etwas pro­vin­zi­el­le, aber doch kul­tu­rell rei­che Hannover.
  • Wahr­haf­tig kei­ne "Lan­de­si­den­ti­tät".

Nein, Herr Spreng, ganz sicher hat das Land NRW eine grö­ße­re Iden­ti­tät, denn es sind nur drei Regio­nen aus­zu­ma­chen: Mün­ster­land, Ruhr­ge­biet und Rhein­schie­ne - und die sind durch Berg­bau und Indu­strie durch und durch verwoben.

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"65 is the new 39" [65 ist das neue 39; Bezug: Lebensalter]
**"Mil­len­ni­als kom­men in Klum­pen. Über­all, wo ich sie sehe bewe­gen sie sich in Klum­pen von 4 oder 5 oder 6 oder mehr durch das Leben. Ich bin mir nicht sicher, ob dies bedeu­tet, daß sie alle Team-Play­er zum n-hoch-x-ten-Grad sind, oder ob sie es sich ein­fach nicht lei­sten kön­nen, ihre eige­ne Woh­nung zu mie­ten oder ihr eige­nes Mit­tag­essen zu bezah­len. Es ist so ärger­lich zu sehen, wie sie 'ver­klumpt' zusam­men Mit­tag­essen indem sie 2 oder 3 klei­ne Tische zusam­men­schie­ben - die sie dann, wenn sie gehen, zusam­men­ge­scho­ben lassen.
Sie ste­hen auf und gehen fort ... in einem Klumpen.
Mei­ne Anmer­kung für die Mil­len­ni­als ist: "Gewöhnt euch an den Gedan­ken, ich habe nicht die Absicht, in den Ruhe­stand zu gehen damit ihr mei­ne Arbeit haben könnt. 65 ist das neue 39. :-)
Und ich bin ein­zig­ar­tig, nicht klump-fähig." 

Aus die­sem Bei­trag zur Alters­dis­kus­si­on habe ich drei Din­ge gelernt & bemer­kens­wert gefunden:
  1. Die Gene­ra­ti­on um die zwan­zig wird als "Mil­len­ni­als" bezeichnet; 
  2. Die­se Gene­ra­ti­on unter­nimmt ALLES in Gruppen; 
  3. Die Gene­ra­ti­on ist auf sich selbst bezo­gen und nimmt auf ihre Umge­bung kei­ne Rücksicht. 

Eine Beob­ach­tung, die ich ähn­lich auch schon gemacht habe. Ver­wun­dert gemacht habe, denn es trifft nicht nur in Ame­ri­ka zu (da kommt der Ori­gi­nal­text her), son­dern auch in euro­päi­schen Län­dern. Ich kann mir kei­nen Reim dar­auf machen war­um das so ist. Irgend­ei­ne Erklä­rung wird es aber bestimmt geben.

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Kürz­lich habe ich mal wie­der etwas Fern­ge­se­hen, der Film heißt:
Mars attacks!
Das ist noch schlim­me­rer Kla­mauk als ich dach­te - trotz Beset­zung mit der Crè­me de la Crè­me von Schau­spie­lern. Aus der Wer­bung zum ursprüng­li­chen Start des Films hat­te ich den Ein­druck gewon­nen: Nicht beson­ders sehens­wert! - und in der Tat, jetzt, nach­dem ich mir den Film in gan­zer Län­ge 'ange­tan' habe bin ich über­zeugt, daß es rei­ne Zeit­ver­schwen­dung war. Egal, was die Film­kri­tik dazu noch an ver­qua­sten Flos­keln beschö­ni­gend zu sagen hat:
Der­art an den Haa­ren her­bei­ge­zo­ge­nen Quatsch kann man wohl nur mit einem IQ unter 80 gut finden.
"Tim Bur­ton ließ sich für die­sen Film von Sam­mel­kar­ten inspi­rie­ren, die es in sei­ner Kind­heit in Kau­gum­mi­packun­gen gab." - kein Wun­der also, wenn sein 'Opus' ent­spre­chend flach & auf­ge­bla­sen wirkt .... es ist scha­de um jeden Cent der in die­ses Mach­werk inve­stiert wurde.

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* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es auch scam-Mails die sich von dem übli­chen Schrott abhe­ben — weil sie beson­ders dreist daher­kom­men. Oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden.

** Ori­gi­nal­text:
"Mil­len­ni­als Clump. Ever­y­whe­re I see them, they are moving through life in clumps of 4 or 5 or 6 or more. I'm not sure if this means they are all team play­ers to the nth degree, or if they sim­ply can't afford to rent their own apart­ment or buy their own lunch. It's so annoy­ing to see them clum­ped tog­e­ther for lunch with 2 or 3 litt­le tables pushed tog­e­ther, and then they lea­ve the litt­le tables pushed tog­e­ther when they rise and depart ... in a clump.
So my note to Mil­len­ni­als is "get used to it". I have no inten­ti­on of reti­ring so you can have my job. 65 is the new 39. :-) And I am sin­gu­lar, not clump-able."

bookmark_borderDie Tendenz ist klar, ....

der Erfolg ist zwei­fel­haft, die Fol­gen aller­dings sind absehbar.

Wie das Video im Bei­trag "Der Weg zum Über­wa­chungs­staat ...." zeigt, ist es schwer der Öffent­lich­keit eine Gefahr zu ver­mit­teln von der sie aktu­ell nicht betrof­fen ist, zukünf­tig aber betrof­fen sein wird. Unaus­weich­lich - um mit dem Lieb­lings­wort der Kanz­le­rin zu spre­chen: "Alter­na­tiv­los".

Wenn nicht eine Umbe­sin­nung ein­tritt. Wofür wenig Hoff­nung besteht.

Das kennt man aus ande­ren Berei­chen, wie z. B. aus dem Kata­stro­phen­schutz oder der Vor­sor­ge für das Ren­ten­al­ter (zusätz­lich zu der staat­li­chen Ren­te). Was nicht unmit­tel­bar bedroht wird aus­ge­blen­det, ver­drängt, negiert. Noch nicht ein­mal gleich­mä­ßig von allen poten­ti­ell Betrof­fe­nen weil es da noch indi­vi­du­ell abge­stuf­tes Gefah­ren­be­wußt­sein gibt.

Wenn irgend­wo in einer U-Bahn­sta­ti­on wie­der mal ein Über­fall statt­fin­det oder auf einer Innen­stadt­stra­ße eine Grup­pe über einen ein­zel­nen Men­schen her­fällt kommt sofort - reflex­ar­tig - der Ruf nach mehr Über­wa­chung. Die dann zwangs­läu­fi­ge Ver­schie­bung der kri­mi­nel­len Aki­vi­tä­ten aus dem über­wach­ten in die nicht über­wach­ten Berei­che ... mit der Ten­denz der Aus­brei­tung zur Total­über­wa­chung - dann ist end­lich abso­lu­te Sicher­heit erreicht.

.... und Deutsch­land ist end­gül­tig ein Überwachungsstaat.

bookmark_borderWort zum Sonntag.
Hier?
Ja!

Die bösen Atheisten ....
".. Nach neue­ren For­schun­gen haben ein Drit­tel der jun­gen Erwach­se­nen über­haupt kei­ne Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit. Der Glau­be wird nicht in ange­mes­se­nem Umfang an die näch­ste Gene­ra­ti­on wei­ter­ge­ge­ben. Das ist der Grund, war­um wir Maß­nah­men ergrei­fen müssen.
Es ist von ent­schei­den­der Bedeu­tung, dass die Katho­li­ken die Res­sour­cen haben, die sie brau­chen, um Athe­is­mus und Unglau­ben zu bekämp­fen, und so haben wir gera­de einen neu­en Satz von Res­sour­cen beti­telt mit "Den Athe­isten ant­wor­ten" produziert.
Nur durch die Groß­zü­gig­keit von Unter­stüt­zern wie Ihnen kön­nen wir Mate­ri­al kosten­los lie­fern um den Glau­ben der jun­gen Katho­li­ken zu schüt­zen, zu stär­ken oder wiederherzustellen.
Für Ihre Spen­de von $ 40, ...
Für Ihre Spen­de von $ 60, ...
Schließ­lich, wenn Sie in der Lage sind ab $ 75, oder mehr zu spen­den, sen­den wir Ihnen .."

[{Über­set­zung aus};Quelle. {Ori­gi­nal­text ganz unten in die­sem Artikel}]

"Haste mal'n €uro?" - wer kennt nicht den etwas her­un­ter­ge­kom­me­nen, mit­leid­erre­gen­den Bitt­stel­ler in der Nähe von Wochen­märk­ten, auf Super­markt­park­plät­zen oder bei Volks­fe­sten jeder Art ...?

Wenn aber die katho­li­sche Kir­che daher­kommt um Geld zu sam­meln - damit sie gegen die Athe­isten vor­ge­hen kann - ist das nicht ganz all­täg­lich. Trotz­dem nicht ver­wun­der­lich, wenn Bischö­fe Unsum­men ver­pul­vern:
Da bleibt für den 'guten Zweck' der Athe­isten-Bekeh­rung und 'Ret­tung jun­ger See­len' natür­lich kein Geld mehr übrig.

Mich wun­dert aller­dings doch etwas. Wie blind müs­sen sol­che Leu­te durch die Welt gehen, wenn sie nicht erken­nen, daß es nicht die Athe­isten sind, die jun­ge Men­schen vom 'Glau­ben' abhal­ten, son­dern zu einem viel grö­ße­ren Anteil gera­de die Reprä­sen­tan­ten der (katho­li­schen*) Kir­che selbst?

  • Schon ver­ges­sen die Zusam­men­ar­beit der Vatik­an­bank mit Mafio­si und ande­ren Geldwäschern? 
  • Schon ver­ges­sen die Kin­der­schän­der in Priesterornat?
  • Schon ver­ges­sen die Prü­gel­at­tacken auf Kin­der in katho­li­schen Heimen?
  • Schon ver­ges­sen die Koope­ra­ti­on der Hl. Röm. Kir­che mit Mousso­li­ni und Hit­ler (per Kon­kor­dat & Geheim­ver­trä­gen), und in jün­ge­rer Zeit mit den Dik­ta­to­ren in Argen­ti­ni­en & Chile?

Wenn sich die Kir­chen zwar mit Wor­ten got­tefürch­tig und gebots­treu geben, in ihren Taten aller­dings die­se Tugen­den fal­len las­sen und sich mit dem Bösen ver­ban­deln, dann haben sie jeden Anspruch auf Zuwen­dung und Erhalt verspielt.

Ganz abge­se­hen von Alledem:
Wer dar­an glaubt, daß es Engel gibt, daß es eine 'jung­fräu­li­che Geburt' geben könn­te, daß 'Wun­der' und 'Hei­lun­gen' durch glau­ben & Hand auf­le­gen statt­fin­den - dem ist nicht zu hel­fen. Die Erkennt­nis aus 2.000 Jah­ren christ­li­cher Leh­re ist:

Für ein Wir­ken einer höhe­ren Macht gibt es
- trotz die­se lan­gen Zeitraums -
noch immer kei­nen ein­zi­gen stich­hal­ti­gen Beweis.

".. Der Glau­be wird nicht in ange­mes­se­nem Umfang an die näch­ste Gene­ra­tion wei­ter­ge­ge­ben. Das ist der Grund, war­um wir Maß­nah­men ergrei­fen müs­sen. .." Eine ver­ständ­li­che Sor­ge aus Sicht einer Reli­gi­ons­ge­mein­schaft die ver­su­chen muß, ihre Mit­glied­schaft zu hal­ten. Das ist doch die Basis für ihr Ein­kom­men & ihre Sicher­heit in der Zukunft. 

Glück­li­cher­wei­se steigt die Zahl derer, die nicht mehr nur "glau­ben", son­dern "wis­sen" wol­len. Des­we­gen habe ich Hoff­nung für die Zukunft - nicht nur was die christ­li­chen Glau­bens­ge­mein­schaf­ten angeht, nein, auch hin­sicht­lich der ande­ren Reli­gio­nen. Die freie Infor­ma­ti­on wird rund um den Erd­ball dafür sor­gen Wun­der­glau­be durch Sach­wis­sen zu erset­zen. Das ist gut so.

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* und ande­rer Glaubensgemeinschaften!
 
Ori­gi­nal­text-Zitat zur ein­gangs ver­öf­fent­lich­ten Über­set­zung:
Accor­ding to recent rese­arch, a third of young adults have no reli­gious affi­lia­ti­on at all.
The Faith is not being pro­per­ly pas­sed on to the next gene­ra­ti­on. That’s why we must take action.
It’s cri­ti­cal­ly important that Catho­lics have the resour­ces they need to com­bat athe­ism and unbe­lief, and so we’ve just pro­du­ced a new set of resour­ces tit­led Ans­we­ring Atheism.
It’s only by the gene­ro­si­ty of sup­port­ers like you that we can pro­vi­de mate­ri­al free of char­ge to help pro­tect, streng­then, or resto­re the faith of young Catholics.
For your gift of $40, ...
For your gift of $60, ...
Final­ly, if you’re able to dona­te $75 or more, we’ll send you ...
 

bookmark_borderHistorische Figur oder fiktionaler Charakter?
*update*

Das Chri­sten­tum wur­de - und wird! - benutzt um Mas­sen zu kontrollieren.

Ame­ri­can Bibli­cal scho­lar Joseph Atwill will be appearing befo­re the Bri­tish public for the first time in Lon­don on the 19th of Octo­ber to pre­sent a con­tro­ver­si­al new discovery:
Anci­ent con­fes­si­ons recent­ly unco­ver­ed now pro­ve, accor­ding to Atwill, that the New Testa­ment was writ­ten by first-cen­tu­ry Roman ari­sto­crats and that they fab­ri­ca­ted the enti­re sto­ry of Jesus Christ.
{Über­set­zung: sie­he letz­ter Absatz}
. [Quel­le]

[screen shot]

Des­we­gen ist die Ant­wort auf die Titel­fra­ge eindeutig:
"Fik­tio­na­ler Cha­rak­ter" - histo­risch nicht zu bele­gen - und ich setz­te aus mei­ner Sicht hin­zu "Mas­sen­psy­cho­lo­gi­sches Instru­ment", des­sen Nütz­lich­keit stets von den Mäch­ti­gen aus­ge­nutzt wur­de, des­sen Ursprung aber in dem soge­nann­ten "Dunk­len Zeit­al­ter" der Geschich­te ver­lo­ren ging.


 

Nun blei­ben natür­lich Fra­gen offen, wie z.B. "War­um hat das frü­her nie­mand gemerkt?" oder "Wo waren die jetzt her­an­ge­zo­ge­nen Quel­len gela­gert?" und eine beson­ders wich­ti­ge Fra­ge "War­um wer­den die­se Infor­ma­tio­nen in einem Buch ver­öf­fent­licht - und nicht wie üblich in einem wis­sen­schaft­li­chen Fachblatt?"

Egal wie die Sache letzt­lich aus­geht ist sie doch in einer Wei­se 'auf­rüt­telnd':
Die Ver­mu­tung, in den Kir­chen­ar­chi­ven lage­re noch eine Fül­le von Infor­ma­tio­nen bekommt neue Nah­rung. Weder die Wis­sen­schaft und schon erst recht nicht das brei­te­re Publi­kum erfährt WAS die Kir­che even­tu­ell dort noch verbirgt. 

Denn es ist sicher, daß bri­san­tes Mate­ri­al, das den Bestand der Kirche(-n) gefähr­den könn­te, sehr sicher unter Ver­schluß ist. Da wird es wohl bleiben.

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* Der ame­ri­ka­ni­sche Bibel­wis­sen­schaft­ler Joseph Atwill wird in Lon­don am 19. Okto­ber vor der bri­ti­schen Öffent­lich­keit zum ersten Mal zu sehen sein, um sei­ne umstrit­te­ne Ent­deckung zu prä­sen­tie­ren: Histo­ri­sche Auf­zeich­nun­gen die er kürz­lich ent­deck­te bewei­sen, so Atwill, dass das Neue Testa­ment von römi­schen Ari­sto­kra­ten im ersten Jahr­hun­dert geschrie­ben wur­de und dass sie die gesam­te Geschich­te von Jesus Chri­stus frei erfun­den haben.
 


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*update* (14.10.2013; 12:00h)
Bei "tele­po­lis" gibt es hier­zu jetzt auch einen Artikel
"Ver­schwö­rungs­theo­rie: Chri­sten­tum als Psy-Op-Pro­gramm zur Nahostbefriedung"

bookmark_borderZufall

Rück­blickend stel­le ich fest:
Die Erfol­ge bestimm­ter Musik­grup­pen in den sieb­zi­ger und acht­zi­ger Jah­ren waren nicht aus ihrem Reper­toire oder der Qua­li­tät der Instru­men­ten­be­herr­schung der Band­mit­glie­der zu erklären.

Sie sind allei­ne Aus­druck der jewei­li­gen Kapa­zi­tät der Plat­ten­fir­men - dies in Sicht auf deren Pro­dukt­port­fo­lio und die Zahl der ver­füg­ba­ren Mit­ar­bei­ter für die jeweils vor­han­de­nen Sparten. 

Das Mar­ke­ting hat bewußt Ent­wick­lun­gen vor­ge­hal­ten, pau­siert oder geför­dert, je nach­dem wel­che Ver­kaufs­er­lö­se aus den gera­de pro­mo­te­ten Künst­lern erreicht wurden:
Wenn das Publi­kum die prä­sen­tier­ten Künst­ler & deren Musik nicht annahm stan­den schon die näch­sten 'in Reser­ve' und wur­den auf den Markt geworfen.

Selbst außer­or­dent­lich gute Bands hat­ten also kei­ne Chan­ce wenn sie das Geschäft gestört hät­ten solan­ge nicht der 'pro­fit' (zusätz­lich zu den Kosten der Pro­mo­ti­on der jewei­li­gen Grup­pen) ein­ge­fah­ren war, solan­ge wur­den neue Ent­wick­lun­gen unterdrückt.

Die U.S.-Musikproduzenten haben sich welt­weit eta­bliert und han­del­ten schon vor Jahr­zehn­ten als Kar­tell - des­sen Vor­han­den­sein aber bestimmt nie­mand wird nanchwei­sen kön­nen, weil es das Wesen sol­cher gehei­mer Ver­ein­ba­run­gen ist kei­ne Spu­ren zu hinterlassen.

Bands, die dem­nach zur "Unzeit" - also der Erfolgs- und Ertrags­zeit einer ande­ren Grup­pe - ihre Pro­duk­te anbo­ten konn­ten noch so gut sein, man hat­te an ihnen kein Inter­es­se, weil sie ein bereits flo­rie­ren­des Geschäft gestört hät­ten. Und das mit unge­wis­sem Aus­gang, denn man wuß­te ja was die pro­mo­te­te Band ein­brach­te, wäh­rend es bei einer 'neu­en' For­ma­ti­on noch durch­aus unge­wiß erschei­nen mußte.

So kam es, daß mei­ne Favo­ri­ten trotz her­aus­ra­gen­der Musik nie über eine brei­te Öffent­lich­keit verfügten.


=> Gitar­re bei 1:45 !!

 

bookmark_borderWeiter so ...!

In der Pres­se ist zu lesen:

" .. Ange­sichts des anhal­ten­den Skan­dals um den Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst haben .. Kir­chen­aus­trit­te im Bis­tum Lim­burg deut­lich zuge­nom­men .. seit sei­nem Amts­an­tritt zum Jah­res­be­ginn 2008 bis Ende ver­gan­ge­nen Jah­res rund 25.000 Katholiken .. "

Der Ein­satz des Bischofs ist bemer­kens­wert. Ich hof­fe sehr, er macht noch eini­ge Zeit so wei­ter, min­de­stens so lan­ge, bis die Wel­len der Ent­rü­stung deut­lich über das Bis­tum hin­aus wirk­sam wer­den und auch im Rest der Bun­des­re­pu­blik die (noch) ein­ge­tra­ge­nen Katho­li­ken erken­nen wor­um es bei (nicht nur der katho­li­schen) Kir­che geht:

Wohl­le­ben der Amts­trä­ger zu Lasten 
von Kir­chen­mit­glie­dern und Steuerzahlern.

Wie kaum bekannt ist - und auch sel­ten ver­öf­fent­licht wird - unter­stützt der Staat die Kir­chen jähr­lich mit hor­ren­den Beträ­gen. Die Sum­men sind wegen der Ver­flech­tun­gen gera­de in sozia­len Berei­chen nicht exakt zu bezif­fern, belau­fen sich aber nach all­ge­mein ver­füg­ba­ren Quel­len auf min­de­stens 450 Mio. €uro.

Was Jahr­zehn­te an Über­zeu­gungs­ar­beit der Athe­isten nicht lei­sten konn­ten - weil die Ansät­ze meist an den Intel­lekt und nicht an das Gefühl der Noch-Kir­chen­mit­glie­der und 'Gläu­bi­gen' gerich­tet waren - schafft nun mög­li­cher­wei­se im Allein­gang ein ein­zel­ner katho­li­scher Bischof:

Umden­ken und Kir­chen­aus­trit­te en mas­se ....


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  • " .. Alle ost­deut­schen Bun­des­län­der zusam­men hal­ten die Kir­chen auf die­se Wei­se mit der stol­zen Sum­me von 93 Mil­lio­nen Euro allein an "Dota­tio­nen" aus [Stand: 2009] .. "
    Quel­le
  • " .. 459 Mil­lio­nen Euro, wel­che die deut­schen Bun­des­län­der bis­her Jahr für Jahr an die bei­den deut­schen Wohl­stands- und Macht­kir­chen, die römisch-katho­li­sche Kir­che und die evan­ge­li­sche Kir­che .. (zah­len)"
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  • " .. Die kirch­li­chen Sozi­al­ein­rich­tun­gen Dia­ko­nie und Cari­tas wer­den .. mit ca. 50 Mil­li­ar­den Euro jähr­lich vom Staat finan­ziert, .. zusätz­lich zu ca. 15 Mil­li­ar­den Euro Staats­gel­dern und neun Mil­li­ar­den Euro Kirchensteuern .. "
    Quel­le | Car­sten Frerk [2000/2002] "Finan­zen und Ver­mö­gen der Kir­che in Deutschland"
  • " .. 2010 kom­men ins­ge­samt 459 Mil­lio­nen Euro zusam­men, allein 103 Mil­lio­nen in Baden-Würt­tem­berg und 88 Mil­lio­nen in Bay­ern. 266 Mil­lio­nen gehen an die evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen, 193 an die katho­li­schen Bistümer .. "
    Quel­le