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bookmark_borderMindestlohn

Armes Deutsch­land

Aus grund­sätz­li­chen Erwä­gun­gen - etwa, weil ein Jeder in die­sem Land die Bil­dungs­mög­lich­kei­ten nut­zen könn­te, es Vie­le aber nicht tun und daher nur ein gerin­ges Ein­kom­men erzie­len - könn­te man die The­se vertreten:
Ein Min­dest­lohn ist kon­tra­pro­duk­tiv - er stützt die intrin­si­sche Träg­heit schlecht aus­ge­bil­de­ter Men­schen sich wei­ter zu bil­den und dadurch bes­se­re Ein­künf­te zu erzielen.

Das ist aller­dings aus (min­de­stens) zwei Grün­den falsch: 

1. Zunächst wegen der mitt­ler­wei­le all­ge­mein aner­kann­ten Tat­sa­che, daß das Bil­dungs­sy­stem nicht allen Men­schen glei­che Chan­cen bie­tet. Daß es nicht das Bil­dungs­we­sen allei­ne ver­schul­det ist eben­so klar - aller­dings las­sen sich die ver­schie­de­nen Grün­de für ein Ver­sa­gen nicht pau­schal benen­nen. Dazu müß­te man die Umstän­de des Ein­zel­fal­les her­an­zie­hen und das ist schon wegen des Umfangs die­ser Daten schlicht unmög­lich. Des­we­gen also die Hilfs­kon­struk­ti­on "Män­gel des Bildungswesens".

2. Als wei­te­res Hin­der­nis muß ein Min­der­an­ge­bot an Stel­len in Betracht gezo­gen wer­den. Es sind schlicht­weg zu weni­ge Stel­len ver­füg­bar. Die zuneh­men­de Auto­ma­ti­sie­rung hat mensch­li­che Arbeit über­flüs­sig gemacht - und wo es kei­ne Auto­ma­ti­sie­rung gibt ist oft die Qua­li­fi­ka­ti­on der Stel­len­su­chen­den nicht für die ange­bo­te­nen Stel­len aus­rei­chend. Nach­schu­lung schei­tert an den Fak­to­ren "unzu­rei­chen­de Bil­dungs­fä­hig­keit" und "unzu­rei­chen­des Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bot" - ein­mal von der Fra­ge der Finan­zie­rung völ­lig abgesehen.

War­um also soll vor die­sem Hin­ter­grund ein Min­dest­lohn trotz­dem ange­mes­sen sein?

Der bestehen­de Zustand ist höchst unbe­frie­di­gend. Die Tat­sa­che, daß trotz Voll­zeit­ar­beit kei­ne aus­rei­chen­den Ein­kom­men erzielt wer­den basiert in vie­len Bran­chen nicht auf öko­no­mi­schen Zwän­gen, son­dern auf der Tat­sa­che, daß staat­li­che Unter­stüt­zung da zur Ver­fü­gung steht, wo das Ein­kom­men nicht aus­reicht. Unter dem Stich­wort "Auf­stockung" wer­den Sub­ven­tio­nen indi­rekt verteilt:
Indem der Staat den unter­be­zahl­ten Mit­ar­bei­ten­den eine ergän­zen­de Zah­lung zu ihren Ein­künf­ten aus unselb­stän­di­ger Arbeit zahlt.

Letzt­lich sind es also die Steu­er­zah­ler, die an Stel­le der Unter­neh­men für ihre min­der­be­zahl­ten Mit­men­schen den Aus­gleich erbrin­gen. Das folgt der Idee 

Gewin­ne pri­va­ti­sie­ren - Ver­lu­ste sozia­li­sie­ren
und feste Kosten mög­lichst der All­ge­mein­heit aufbürden!


 Das Trom­mel­feu­er der Unter­neh­men gegen einen Min­dest­lohn ist all­zu ver­ständ­lich - und durch­sich­tig - denn sie müß­ten die Mehr­ko­sten aus bis­he­ri­gem 'pro­fit' zah­len. Das Mär­chen vom Unter­gang gan­zer Bran­chen steht zwar im Raum, ist aller­dings wenig glaub­haft. Es wur­de - und wird - immer mit den schlimm­sten Fol­gen argu­men­tiert. Die Pra­xis zeigt stets ein ande­res Ergebnis.

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Eine erwei­ter­te Über­sicht zum Min­dest­lohn hat die Bun­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung veröffentlicht.

bookmark_borderTalkshows

Was mich an den Talk­shows stört ist die Zahl der Teilnehmer.
Wie?
Was soll denn da ärger­lich sein?

Es steht durch Teil­neh­mer­zahl & Gesamt­dau­er von vorn­her­ein fest wel­chen maxi­ma­len Rede­an­teil jeder ein­zel­ne Teil­neh­mer haben kann. Theo­re­tisch. Prak­tisch sind es immer bestimm­te Teil­neh­men­de die mehr als ande­re zu sagen haben - oder glau­ben zu sagen zu haben.

Nach dem alten Mot­to "Weni­ger kann oft mehr sein" wäre es der Infor­ma­ti­on dien­lich wenn die Teil­neh­mer sich nicht auf weni­ge Sät­ze beschrän­ken müß­ten, son­dern einen Gedan­ken kom­plett ent­wickeln und vor­tra­gen könnten.

Das kann wohl nicht so schwer sein sowas umzusetzen. 

Ob nun ein paar mehr Pseu­do-Pro­mi­nen­te ihre Wich­tig­keit bestä­tigt bekom­men oder nicht ist für das Leben in die­sem Land nicht sehr bedeut­sam. Sie sind übli­cher­wei­se in den Talk­shows das, was die Fül­lung im Gän­se­bra­ten ist: Net­tes Bei­werk - doch der Bra­ten schmeckt auch ohne ....

Wenn es mehr 'wert­hal­ti­ge' Infor­ma­ti­on in sol­chen Ver­an­stal­tun­gen gäbe wür­den es sicher auch mehr Zuse­her schät­zen und ansehen.

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bookmark_border'Schläue'

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.... wird bekannt­lich von "schlau" her­ge­lei­tet - und es soll nicht unbe­dingt posi­tiv ver­stan­den wer­den. Etwa wie 'Intel­li­genz' oder 'Abstrak­ti­ons­ver­mö­gen'. 'Schläue' hat stets eine nega­ti­ve Kon­no­ta­ti­on. Manch­mal wird das gestei­gert indem Worter­gän­zun­gen vor­an­ge­stellt / nach­ge­stellt werden:
Bau­ernschläue; Schlaumei­er.

Im Eng­li­schen gibt es Begrif­fe für die ver­schie­de­nen Aus­prä­gun­gen, die - als Ein­zel­wort - weit tref­fen­der in ihrer Aus­sa­ge sind:

ste­alth heim­li­che, ver­steck­te Schläue - Geheimniskrämerei
cun­ning ver­schla­ge­ne Schläue, Verschlagenheit
crafti­ness auf Erfin­dungs­reich­tum und Geschick basie­ren­de Schläue
shrewd­ness eine ver­schro­be­ne Art Schläue
sly­ness schmie­ri­ge, listi­ge Schläue, Listigkeit

Unse­re Spra­che braucht vie­le umschrei­ben­de Adjek­ti­ve um die Bedeu­tung und Absicht der Spre­chen­den deut­lich wer­den zu las­sen - was sie für Aus­län­der umständ­lich und ver­wir­rend erschei­nen läßt.

Wenn ich an prak­ti­sche Aus­prä­gung der 'Schläue' den­ke fällt mir immer ein bestimm­ter Mensch aus der Ver­gan­gen­heit ein:
Er war selbst nicht beson­ders gebil­det, wuß­te aber sich die Men­schen um sich her­um - jeden Ein­zel­nen für einen ver­schie­de­nen Zweck - zunut­ze zu machen. Auch eine beson­de­re Fer­tig­keit die nicht Alle besitzen. 

Es wird deut­lich, daß Intel­li­genz manch­mal nicht viel wei­ter hilft. Hin­ge­gen hilft eine gewis­se Pfif­fig­keit Schwejk'scher Prä­gung, die posi­ti­ve Aus­prä­gung von Schläue, oft sehr viel weiter ....

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bookmark_borderDAX & Konsorten

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DAX, MDAX, DowJo­nes, und so weiter ....

Trotz gerin­ger Ver­brei­tung des Akti­en­be­sit­zes in Hän­den der all­ge­mei­nen Bevöl­ke­rung [sie­he insb. Abs.2] wer­den Tag für Tag die Daten im Fern­se­hen aus­ge­brei­tet und ver­le­sen, oft auch noch in Zusam­men­hang und Aus­wir­kun­gen erläutert.

Ich fra­ge mich - und bin sicher, damit nicht allei­ne zu sein - wem die­se Zah­len samt Erläu­te­run­gen eigent­lich nüt­zen. Mich inter­es­siert es nicht, ande­re Infor­ma­tio­nen wären mir statt­des­sen viel lieber.

".. In deut­schen Hän­den sind wei­ter­hin 37 Pro­zent der DAX-Papie­re, wie aus der am Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten Ana­ly­se der Unter­neh­mens­be­ra­tung Ernst & Young her­vor­geht. 2005 hat­ten Inve­sto­ren aus dem Inland mit 49 Pro­zent noch die Ober­hand gegen­über 44 Pro­zent aus dem Aus­land .."[Quel­le; v. 10.05.2013]

Dabei han­delt es sich NICHT um Pri­vat­an­le­ger, son­dern im wesent­li­chen um insti­tu­tio­nel­le Anleger. 

".. Die Aktie ist - und bleibt vor­erst - das Stief­kind der Anle­ger in Deutsch­land .. Nur fünf Pro­zent ihres Geld­ver­mö­gens oder 250 Mrd. DM hat­ten sie Ende 1995 in Akti­en inve­stiert. Damit haben Divi­den­den­pa­pie­re rela­tiv gese­hen sogar Boden ver­lo­ren, betrug doch der Anteil der Akti­en am pri­va­ten Geld­ver­mö­gen Anfang der 70er Jah­re noch gut zehn Pro­zent, heißt es im jüng­sten Monats­be­richt .."[Quel­le]

Auch hier ist es eine pau­scha­le Anga­be: "die Anle­ger". Unter glei­chem Link wird wei­ter ausgeführt:

".. Sind in Deutsch­land ledig­lich 14,6 Pro­zent der Akti­en in pri­va­ter Hand, so sind es in den USA 36, in Groß­bri­tan­ni­en 30 und in Japan 22 Pro­zent .."[Quel­le]

Da wird doch mehr als deut­lich, wie unnütz die Akti­en­schau in den Nach­rich­ten ist. Selbst von die­sen 14,6% Akti­en­be­sit­zern wird nur ein Bruch­teil sich mit den spär­li­chen Infor­ma­tio­nen im Fern­se­hen zufrie­den geben:

Wer - ent­ge­gen dem all­ge­mei­nen Trend - tat­säch­lich sein Geld in Akti­en anlegt, wird sich bestimmt umfas­sen­der infor­mie­ren und dazu ein­schlä­gi­ge Bör­sen­blät­ter, Akti­en­be­ra­ter in Finanz­zeit­schrif­ten oder News­let­ter nutzen.

Die Bör­sen­mi­nu­ten sind vor die­sem Hin­ter­grund nicht nur nutz­los, son­dern über­flüs­sig - und das seit Jah­ren. Sie sind allen­falls für Eines gut: Sie zei­gen auf wie ver­kru­stet die Struk­tu­ren in den Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen (oder die ihrer vor­ge­setz­ten Stel­len) tat­säch­lich sind und wie drin­gend da etwas getan wer­den müßte.

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*edit* (19:40h)
Beim Herrn blöd­bab­b­ler ist heu­te (7. Nov, 19:05) dan­kens­wer­ter­wei­se ein Bei­trag erschie­nen, der sich mit den Fol­gen des Akti­en­hö­hen­flu­ges aus­ein­an­der­setzt - sehr emp­feh­lens­wer­te Lektüre!

bookmark_borderSurveillance chills speech


| Ori­gi­nal­text

".. Cel­lu­lar has beco­me the pri­ma­ry mode of per­so­nal com­mu­ni­ca­ti­on on the pla­net. The­re are more than 6 bil­li­on pho­nes in use, with com­mu­ni­ca­ti­on ser­vices ran­ging from voice to text to the app mar­ket­place. The con­so­li­da­ti­on of so many modes of com­mu­ni­ca­ti­on onto a sin­gle plat­form – cel­lu­lar con­ver­gence – has made cel­lu­lar tele­pho­nes the sin­gle most important tool for per­so­nal expres­si­on on the planet.

The NSA’s over­ze­a­lous coll­ec­tion of Ame­ri­can cel­lu­lar data is thus all the more insi­dious. Sur­veil­lan­ce chills speech. The omni­pre­sent poten­ti­al for sur­veil­lan­ce forces voice and other forms of expres­si­on into inno­cuous pathways, taking what should be a powerful tool for per­so­nal deve­lo­p­ment and dum­bing it down into yet ano­ther tool for mar­ke­ting. The argu­ment that only ‘meta­da­ta’ is being coll­ec­ted is a non­star­ter – such data often reve­als more about a user’s beliefs, pre­fe­rence, and actions than the con­tent of a call ..”

| Über­set­zung

"..Mobil­te­le­fo­ne haben sich zu pri­mä­ren Form der per­sön­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on auf dem Pla­ne­ten ent­wickelt. Es gibt mehr als 6 Mil­li­ar­den Han­dys im Ein­satz, wobei die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­lei­stun­gen von Tele­fo­nie über Text­an­wen­dun­gen bis zum App-Markt rei­chen. Die Kon­so­li­die­rung so vie­ler Arten der Kom­mu­ni­ka­ti­on auf einer ein­zi­gen Platt­form - ihre Kon­ver­genz auf den Mobil­te­le­fo­nen - hat die­se zum wich­tig­sten Gerät für die per­sön­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on auf dem Pla­ne­ten gemacht.

Die über­eif­ri­ge Samm­lung ame­ri­ka­ni­scher Han­dy-Daten durch die NSA ist somit viel heim­tücki­scher. Über­wa­chung führt zu Selbst­be­schrän­kung bei frei­er Rede. Das all­ge­gen­wär­ti­ge Poten­zi­al für Über­wa­chung zwingt die gespro­che­ne und ande­re For­men des Aus­drucks in unschäd­li­che Bah­nen, wodurch das, was ein lei­stungs­fä­hi­ges Werk­zeug für die per­sön­li­che Ent­wick­lung sein könn­te, zu einem wei­te­ren Instru­ment für Ver­mark­tung degra­diert wird. Das Argu­ment, dass nur "Meta­da­ten" gesam­melt wer­den ist eine Far­ce - sol­che Daten ver­ra­ten oft mehr über Über­zeu­gun­gen, Vor­lie­ben und Hand­lun­gen eines Benut­zers als der Inhalt des Gesprä­ches selbst."

[Ste­phen B. Wicker, elec­tro­nic sur­veil­lan­ce and pri­va­cy expert, pro­fes­sor of Elec­tri­cal and Com­pu­ter Engi­nee­ring at Cor­nell Uni­ver­si­ty dis­cus­ses how tech­no­lo­gy, social trends and govern­ment poli­cy have ope­ned the flood­gates for sur­veil­lan­ce and ero­ded pri­va­cy worldwide.]

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Sie­he hier­zu einen Bei­trag bei "tele­po­lis" der auf­zeigt, daß einer Mehr­heit in unse­rer Regie­rung die Pri­vat­sphä­re der Bevöl­ke­rung völ­lig schnurz & pie­pe ist.

bookmark_borderSammelsurium (V)*

Fol­ge V | 05.November 2013

 

 

 


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[Quel­le]


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Flot­te Sprü­che & Vergleiche
Xavier Naidoo:
Der Beweis, dass es den Wach­turm auch digi­tal gibt.

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i-pho­ne:
Schwanz­ver­gleich für Leu­te mit Bachelor.

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Gegen Mer­kel Kaba­rett zu machen ist wie:
Der Ver­such einen Brand auf einer Bohr­in­sel auszupi***n.

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Eine Kalo­rien­ta­bel­le bei McDo­nalds ist wie:
Eine Liste von Geschlechts­krank­hei­ten über dem Ein­gang zu einem Bordell.

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[Quel­le]


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Die "Drei Affen" mal anders ....
 
 

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30.10.2013
| Plus­mi­nus-Sen­dung zum Sprach­ge­brauch durch aus­län­di­sche Ärzte
| 21:45 - 22:15h

".. opti­ma­ler­wei­se soll­ten die Ärz­te Deutsch sprechen .."
Prof. Dr. Fred Wei­ser, in der Sendung

".. Vom Ber­li­ner Finanz­se­na­tor bis zum Schwei­zer Ver­kehrs­mi­ni­ster sind alle emsigst auf der Suche nach dem über­stei­ger­ten Opti­mum:
So lau­tet die Vor­ga­be für den Ber­li­ner Haus­halt, die "finan­zi­ell opti­mal­ste Lösung zu fin­den", und ein Ver­trag mit Deutsch­land über die Luft­über­wa­chung wird zur "opti­mal­sten Lösung für die Schweiz". Was die Poli­tik kann, kann die Wer­bung schon lange:
"Dies alles garan­tiert Ihnen beste Bera­tung und opti­mal­sten Ser­vice", behaup­tet ein Schwei­zer Opti­ker im Internet .."
[Quel­le Zitat]


SUPEROPTIMALST ...!

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* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch das Inter­net & die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es auch scam-Mails die sich von dem übli­chen Schrott abhe­ben — weil sie beson­ders dreist daher­kom­men. Oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden.

bookmark_borderWahrscheinlichkeit

Es besteht kein Zweifel:
Wegen der unend­lich gro­ßen Zahl von Ster­nen ist die Wahr­schein­lich­keit groß, daß es vie­le Son­nen­sy­ste­me wie unse­res gibt. Aller­dings ist ein Nach­weis von deren Exi­stenz von­nö­ten. Ohne Nachweis kein wis­sen­schaft­li­cher Beweis.

Seit vie­len Jah­ren wird mit her­kömm­li­cher Tech­nik dar­an gear­bei­tet die­se Kon­stel­la­tio­nen von Son­ne mit meh­re­ren beglei­ten­den Pla­ne­ten zu fin­den. Zwar hat man vie­le Son­nen mit einem ein­zi­gen Pla­ne­ten schon frü­her ent­deckt und beschrie­ben - es waren aber nicht vie­le Syste­me mit meh­re­ren Pla­ne­ten bekannt.

Einen gro­ßen Fort­schritt dabei bedeu­te­ten die ver­schie­de­nen Tele­sko­pe die in den Welt­raum geschickt wur­den und die zudem mit fort­schritt­li­cher Elek­tro­nik aus­ge­stat­tet sind. 

Mit­tels eines sol­chen Tele­skops und unter­stüt­zen­den Beob­ach­tun­gen und Berech­nun­gen ist es jetzt gelun­gen ein Son­ne-Pla­ne­ten-System zu fin­den, das eini­ge Über­ra­schun­gen parat hatte:
Es gibt dort sie­ben Pla­ne­ten, die von der Syste­ma­tik her auch noch den Pla­ne­ten unse­res Systems ähneln.
 


 
Mehr dazu im Ori­gi­nal­ar­ti­kel bei "Astro­dic­ti­cum simplex".

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[Quel­le für den Bild­aus­schnitt]

bookmark_borderHut ab ....

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vor und eine Gra­tu­la­ti­on an Herrn Ströbele:
Der hat bewie­sen, daß es mög­lich ist etwas zu tun anstatt - wie die mei­sten offi­zi­el­len Spre­cher und son­sti­ge eil­fer­tig in jedes Mikro­fon spre­chen­de Poli­ti­ker - nur dümm­li­che Reden zu schwingen.

Solan­ge aber die offi­zi­el­le Linie der U.S.A. noch von "Geheim­nis­ver­rat" in Zusam­men­hang mit den Snowden'schen Ent­hül­lun­gen spricht ist Snow­den gut bera­ten erst mal da zu blei­ben wo er jetzt ist.

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bookmark_borderFähnlein im Wind ....


Schon erstaun­lich:

Wie schnell plötz­lich alle Ver­ant­wort­li­chen im Lan­de es natür­lich schon immer gewußt haben wie wir von den Ame­ri­ka­nern an der Nase her­um­ge­führt wer­den. Wie die Gedan­ken spru­deln was man dage­gen unter­neh­men könn­te. Wie betrof­fen selbst Jene sich geben, denen von Amts wegen die Machen­schaf­ten von Geheim­dien­sten bekannt sein müs­sen - weil sie davon pro­fi­tier­ten. Plötz­lich wuselt alles durch­ein­an­der. Die­ser Aktio­nis­mus ver­spricht nichts Gutes, ich befürch­te ein vor­der­grün­di­ges Ablen­kungs­ma­nö­ver wäh­rend im Hin­ter­grund ein "Wei­ter so wie bis­her!" abläuft.

"Flucht nach vorn" allei­ne zur Gesichts­wah­rung. Das ist offen­bar die Paro­le die aus­ge­ge­ben wur­de, um den völ­li­gen Kon­troll­ver­lust unse­rer Spit­zen­po­li­ti­ker zu ver­schlei­ern und die Bla­ma­ge der Dien­ste in Gren­zen zu halten. 

Ich wage fol­gen­de Behauptung:
Wer nicht eini­ge Zeit in den U.S.A. zuge­bracht hat ist unfä­hig die Ent­schie­den­heit der Men­schen dort zu ver­ste­hen sich durch­zu­set­zen, stets 'füh­rend' zu sein. Mit wel­cher Ener­gie Ame­ri­ka­ner ihre Zie­le gegen jede Form von Wider­stand ver­fol­gen muß man erlebt haben, denn in Euro­pa ist das ohne Bei­spiel. Die 'Blau­äu­gig­keit' was Ame­ri­ka angeht hat gro­tes­ke, manch­mal schon kaba­ret­ti­sti­sche Qualität. 

Ver­spre­chen wer­den von jen­seits des gro­ßen Tei­ches irgend­wann kom­men. Das hat aber nichts zu bedeu­ten, denn dann ist schon längst ein neu­es Hin­ter­tür­chen vorbereitet ....




[Bild-Quel­le]


- Ergän­zen­der LINK zum Thema;
- Die LTO hat auch einen Arti­kel dazu.
- Ohne gro­ße Auf­merk­sam­keit der hie­si­gen Pres­se - die die Regie­rungs­li­nie des Tot­schwei­gens und Her­un­ter­spie­lens auf­ge­nom­men hat anstatt ihrer Auf­ga­be der Unter­rich­tung der Bevöl­ke­rung nach­zu­kom­men - for­miert sich in den U.S.A. hef­ti­ger Wider­stand gegen die NSA-Schnüf­fe­lei, auch vor den Gerichten.

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".. Seit dem 19. Jahr­hun­dert wur­de ..(der "Gol­de­ne Schnitt").. zunächst in der ästhe­ti­schen Theo­rie .. und dann auch in künst­le­ri­scher, archi­tek­to­ni­scher und kunst­hand­werk­li­cher Pra­xis als ein idea­les Prin­zip ästhe­ti­scher Pro­por­tio­nie­rung bewer­tet. Die wahr­neh­mungs­psy­cho­lo­gi­sche Fra­ge der Nach­weis­bar­keit einer der­art beson­de­ren ästhe­ti­schen Wir­kung ist in der For­schung aller­dings umstrit­ten, des­glei­chen die histo­ri­sche Fra­ge, ob der Gol­de­ne Schnitt auch schon bei der Pro­por­tio­nie­rung von Kunst- und Bau­wer­ken älte­rer Epo­chen eine Rol­le gespielt hat .."

Das Fern­se­hen ließ Sen­ta Ber­ger durch eine Sen­dung führen.
[".. Vor­hang auf zur Pre­miè­re: um 19.30 Uhr prä­sen­tiert Sen­ta Ber­ger den ersten Teil der zwei­tei­li­gen histo­ri­schen Spu­ren­su­che "Die Geschich­te der Schön­heit". Als erste weib­li­che Mode­ra­to­rin berei­chert die Gran­de Dame des deut­schen Films die Rie­ge der Ter­ra X-Prä­sen­ta­to­ren. Mit Charme, Klug­heit und augen­zwin­kern­der Iro­nie bewegt sie sich als Kund­schaf­te­rin durch das Reich ästhe­ti­scher Rät­sel und Geheim­nis­se .."]
Es ist mitt­ler­wei­le mehr­fach wis­sen­schaft­lich fun­diert nach­ge­wie­sen, daß die Benut­zung des "Gol­de­nen Schnitts" kei­nes­falls in der kunst­hi­sto­ri­schen Fach­welt akzep­tiert ist - ganz im Gegen­teil. Aber wie so oft inter­es­siert sich dafür nie­mand solan­ge die Idee sich treff­lich ver­mark­ten läßt - und der Ein­satz von Frau Ber­ger ver­spricht "Quo­te".
Damit sind wir end­gül­tig auf dem Niveau der wer­be­fi­nan­zier­ten Sen­der angekommen.

In der Bio­lo­gie aller­dings muß man die The­se etwas dif­fe­ren­zier­ter betrach­ten, denn es gibt Nach­wei­se des Vorkommens:

 
".. Bei die­sen Pflan­zen teilt der Win­kel zwi­schen zwei auf­ein­an­der fol­gen­den Blät­tern den Voll­kreis von 360° im Ver­hält­nis des Gol­de­nen Schnit­tes, wenn man die bei­den Blatt­wur­zeln durch eine Par­al­lel­ver­schie­bung eines der Blät­ter ent­lang der Pflan­zen­ach­se zur Deckung bringt. Es han­delt sich dabei um den Gol­de­nen Win­kel von etwa 137,5° .."
 
Wie nach­zu­le­sen ist han­delt es sich um rein zufäl­li­ge Wachs­tums­form die eine opti­ma­le Licht­aus­beu­te für mög­lichst vie­le Blät­ter ermög­licht. Die Ver­tei­lung ist mathe­ma­tisch zu erfas­sen - so wie Vie­les sich mathe­ma­tisch erfas­sen läßt - aber ohne Ursa­che zu sein. Ich habe das - für mich - aus bio­lo­gi­scher Sicht so entschieden:
Pflan­zen ken­nen kei­ne Mathe­ma­tik. Wie erfolg­reich sie sind hängt von der gün­sti­gen Ver­tei­lung der Blät­ter ab - sol­che Pflan­zen bei denen die Blät­ter mehr Licht bekom­men pflan­zen sich mit grö­ße­rer Wahr­schein­lich­keit fort. So wird durch die Gene­ra­tio­nen eine bes­se­re Wuchs­form zum Standard. 

Ins­ge­samt ist es ein Bei­spiel dafür, wie fach­frem­de Erwä­gun­gen oder fach­fer­ne Schluß­fol­ge­run­gen die Sicht­wei­se ver­fäl­schen. Ein wei­te­res Argu­ment sol­che Über­le­gun­gen den Fach­wis­sen­schaft­lern zu überlassen.

Quel­le de Zitate

bookmark_borderZwischen Krimi und Schmonzette

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Fällt es ihnen mitt­ler­wei­le auch so schwer wie mir den Ein­schalt­knopf des Fern­seh­ap­pa­ra­tes zu drücken?

Tag für Tag der immer wie­der­keh­ren­de Einheitsbrei:

In Courths-Mahler-Stil gedreh­te Edel­sch­mon­zet­ten mit Herz, Schmerz und fei­ner Gesell­schaft, flan­kiert von Kitsch und gedreht an Schau­plät­zen, die ver­meint­lich oder tat­säch­lich ein brei­tes Publi­kum als 'wun­der­vol­le Land­schaft' anse­hen wür­de. Das Erfolgs­re­zept ist die Mischung aus stil­len Sehn­süch­ten vie­ler Frau­en nach Zärt­lich­keit, Gebor­gen­heit und einem treu­en, ver­ständ­nis­vol­len Part­ner - die Seri­en­hel­den ver­ei­nen stets all die­se Eigen­schaf­ten und sind natür­lich immer 'von geho­be­nem Stan­de', oft mit Titel und Adelsprädikat. 

Kri­mi­se­ri­en mit Spiel­or­ten in allen Groß­städ­ten der Repu­blik, dazu "Fahn­der", "Che­fin & Chef", "Kri­mi­na­list", "Poli­zei­ruf", und ande­re Poli­zei­grüpp­chen zu Lan­de, zu Was­ser und in der Luft.

Was uns frü­her in Gro­schen­ro­man­hef­ten von Art des "Jer­ry Cot­ton" ver­kauft und von ein­schlä­gi­gem Publi­kum ver­schlun­gen wur­de macht sich heut­zu­ta­ge auf dem Bild­schirm breit.
Dem Durch­schnitts-Seher muß es so vor­kom­men, als ob das Ver­bre­chen an jeder Ecke lau­ert, die Ver­bre­cher immer einen Schritt vor­aus sind, und wenn sie dann doch gefan­gen wer­den liegt es dar­an, daß sie selbst einen Feh­ler machen der sie ans Mes­ser liefert.
Kein Wun­der, wenn gera­de älte­re Bür­ger den Ver­käu­fern von Siche­rungs­tech­nik für Pri­vat­woh­nun­gen Jahr für Jahr stei­gen­de Gewin­ne besche­ren und den Innen­mi­ni­stern jedes ver­lo­ge­ne Wort zur Not­wen­dig­keit wei­te­rer Maß­nah­men zu Per­so­nen­über­wa­chung von den Lip­pen ablesen.

Dazu die Talk­run­den mit stets den glei­chen Gesich­tern, von denen man mitt­ler­wei­le schon weiß wel­che Gesin­nung und Par­tei­li­nie sie ver­tre­ten, selbst wenn sie nicht - wie die ein­ge­la­de­nen Poli­ti­ker - schon von vorn­her­ein zuge­ord­net sind. Mal locker-flockig, mal staats­tra­gend-erzie­he­risch, mal volks­nah-beleh­red oder seicht-dahin­plät­schernd ver­eint sie alle­samt der Man­gel stets dem 'main­stream' ver­haf­tet zu blei­ben und selbst ein Titel wie "hart aber fair" hält nicht was er ver­spricht: Gesell­schaft­li­che Grund­män­gel wer­den nicht auf­ge­zeigt, man ver­bleibt im Mittelmaß.

Abschlie­ßend ver­ra­te ich noch was mich am Fern­se­hen am mei­sten stört:
ZDF neo - bewor­ben mit ".. ZDF­neo bie­tet jun­ges und unter­halt­sa­mes Fern­se­hen mit inter­na­tio­na­len Seri­en und Spiel­fil­men, Shows, Fac­tu­als und Dokus ..". Die Seri­en über das "Drit­te Reich" und die Wehr­macht spre­chen aber eine ganz ande­re Sprache. 

Unter dem Deck­män­tel­chen der Geschichts­auf­ar­bei­tung wer­den die Nazi-Zeit ver­herr­li­chen­de Sen­dun­gen aus­ge­strahlt, Ori­gi­nal­film-Aus­schnit­te ein­ge­blen­det und zwi­schen den Zei­len strot­zen die­se Sen­dun­gen nur so von unver­hoh­le­ner Bewun­de­rung für "Groß­deutsch­land", den Füh­rer und sei­ne treu­en Mit­strei­ter - Deutsch­land selbst­re­dend in den Gren­zen von 1939!
Finan­ziert aus Gebüh­ren, eine boden­lo­se Unver­schämt­heit. Das rei­ßen die ander­wei­ti­gen Pro­gram­me dort nie heraus.

*edit*
Sie­he hier­zu auch:
- "Cou­si­nen­wirt­schaft .... "
- Total demo­kra­tisch