bookmark_borderKein Aprilscherz ...!

Sie ken­nen bestimmt die­se Mails die Ihnen erklä­ren, dass man Sie gehackt hät­te, und nun Bil­der von einem Split-Bild­schirm ver­öf­fent­li­chen wer­de, das Sie bei der Selbst­be­frie­di­gung zeigt - es sei denn, Sie über­wei­sen einen bestimm­ten Geld­be­trag (in bit­co­in) an den Erpresser.

Das ist nichts Neu­es.

Was aber neu ist:
Die­se Nach­richt kommt nun nicht mehr nur in Deutsch und Eng­lisch, son­dern jetzt auch Ita­lie­nisch ("click!" ver­grö­ßert):


Ich war­te mit der Bezah­lung bis ich die­se Bot­schaft auf Klin­go­nisch erhalte.

Ich fra­ge mich ob da ein Zusam­men­hang besteht:
Vor etwa einer Woche habe ich bei "air-b'n'b'" nach einem Urlaubs­do­mi­zil in Ita­li­en gesucht und kürz­lich hat­te ich gele­sen "air-b'n'b'" sei kom­pro­mit­tiert. Irgend­wo­her müs­sen die­se Lum­pen ja die E-Mail-Adres­sen haben.

bookmark_borderWas bisher "GEHEIM" war
- jetzt exklusiv bei "RELAtief" enthüllt!

Wenn Sie schon ein­mal in Papen­burg waren und die Rie­sen­hal­len der MEYER WERFT gese­hen haben wer­den Sie sich fra­gen was denn wohl in die­sen Hal­len gebaut wird. Gemein­hin glaubt die Bevöl­ke­rung - und wird von der Pres­se dahin­ge­hend unter­rich­tet - es sei­en die­se gro­ßen Kreuz­fahrt­schif­fe, wie sie manch­mal vor den Hal­len lie­gen, oder die Ems hin­ab in die Nord­see gefah­ren werden.

Die Wahr­heit jedoch wird seit Jah­ren in den rasch errich­te­ten Hal­len ver­bor­gen. Die Bau­zeit ist enorm lang, denn es sind Rie­sen­ob­jek­te, die eine aus­ge­feil­te Tech­no­lo­gie und sehr vie­le gehei­me Bau­ele­men­te benö­ti­gen. Damit deren Zweck nicht sofort deut­lich wird fin­det der Zusam­men­bau funk­ti­ons­fä­hi­ger Ele­men­te erst in Papen­burg statt.


 


Die Enter­pri­se NCC-1701 läuft ver­mut­lich 2045 vom Dock, immer vor­aus­ge­setzt, die erfor­der­li­chen Geneh­mi­gun­gen für den dafür nöti­gen wei­te­ren Ener­gie­ver­brauch wer­den von der Welt-Ener­gie-Komis­si­on [WEC; World Ener­gy Commis­si­on] gestat­tet.
 

 

[Bild Werft­ge­bäu­de von Frank Vin­c­entz: Eige­nes Werk; CC BY-SA 3.0, Link ; im lin­ken Teil wer­den Schif­fe gebaut, im rech­ten Teil wird die ENTERPRISE gefer­tigt (links neben den Schif­fen der Antriebs­teil, rechts im fla­che­ren Hal­len­teil die Untertasseneinheit)]

bookmark_borderWahljahr 2022

Die Saar­land-Wahl war der Auf­takt die­ses Wahl­jah­res und für man­che Par­tei­en war deren Ergeb­nis eine Rie­sen­über­ra­schung. Die CDU konn­te sich nur die Augen rei­ben und fest­stel­len: Das war's wohl für lan­ge Zeit!

Nun wird es span­nend, denn die näch­sten Wah­len in Schles­wig-Hol­stein (08.05.), Nord­rhein-West­fa­len (15.05.) und Nie­der­sach­sen (09.10.) wer­den zei­gen, ob es sich nur um einen loka­len oder gene­rel­len Effekt kon­tra-CDU / pro-SPD handelt.

Gewiss ist jeden­falls eines:
Es wird an den Wahl­ta­gen kei­nen Alko­hol­ver­kauf oder Aus­schank geben!

Dem Bei­spiel Nor­we­gens fol­gend, das zuvor schon an Weih­nachts­ta­gen, und wegen Omic­ron Alko­hol­ver­bo­te erlas­sen hat­te, set­zen offen­bar die Ver­ant­wort­li­chen nun auch bei uns dar­auf so nur sol­che Wäh­ler an der Urne zu haben, die mit kla­rem Ver­stand ihre Kreuz­chen machen.

Die­se Vor­ge­hens­wei­se ist für mich nicht über­ra­schend, sorg­ten doch seit Jah­ren die Dro­gen­be­auf­trag­ten ver­schie­de­ner Regie­run­gen (Schrö­der / Mer­kel) und neu Scholz dafür, dass immer mehr Ein­schrän­kun­gen - meist begrün­det mit Jugend­schutz - bei Alko­hol und Ziga­ret­ten ein­ge­führt wur­den. Da ich seit Jah­ren nur noch spo­ra­disch zu Festen und Fei­ern ein­mal ein Gläs­chen Sekt oder Wein trin­ke betrifft mich die­se Rege­lung nicht. Ich hal­te sie trotz­dem für wider­sin­nig, denn er mehr sol­che Vor­ga­ben durch den Staat ver­tra­gen sich nach mei­ner Auf­fas­sung nicht mit einer fort­schritt­li­chen Demo­kra­tie, die den Bür­ger ernst nimmt anstatt ihn zu gängeln.

bookmark_borderDo famous people always have 'wise' thoughts?
Sind Gedanken berühmter Personen immer 'weise'?

Should the pro­per­ties in the head­line attri­bu­ted to famous peo­p­le bet­ter be "true", "cor­rect" or "appro­pria­te"?

" .. ¹ My par­ents taught me what the best tea­chers tell us all: that it is no sin to make a mista­ke, but unpar­donable not to try to make the most of our talents.

² To me, resi­li­ence of spi­rit (far more than bril­li­ance of intellect) is the essen­ti­al ingre­di­ent of a full life.

³ No mat­ter how smart we are, we can allow sor­rows and grie­van­ces to over­whelm us, or we can respond posi­tively to set­backs — be they cau­sed by our own mis­judgments or by forces bey­ond our con­trol .. " [source]

# ¹
Somehow the first part of the state­ment (par­ents and tea­chers) doesn't match the second part - at least not the way it's writ­ten the­re. The first part could bet­ter be '.. that our talents may be dif­fe­rent from other people's, but it is a mista­ke..' not try­ing to make the most of our talents. If we then take the second half of the sen­tence about mista­kes that Ms. Alb­right expres­ses in the quo­te, wouldn't it be appro­pria­te to stay with mista­kes instead of swit­ching to talents and for­mu­la­ting some­thing like '.. repea­ting the same mista­ke ..' or '.. not to learn from this mista­ke and chan­ge behavior ..'?
Such that the com­ple­te sen­tence would now read ".. My par­ents taught me what all the best tea­chers tell us: that the­re is no sin in making a mista­ke, but that it is unf­or­giva­ble not to learn from that mista­ke and chan­ge one's beha­vi­or accordingly .."

# ²
I'm miss­ing a pre­cise defi­ni­ti­on of what is meant by "resi­li­ence". Is it about endu­ring set­backs and still going on? Or to keep track even when pre­sen­ted with exten­si­ve infor­ma­ti­on? May­be even not to des­pair under the bur­den of count­less pie­ces of infor­ma­ti­on and to work through them in an appro­pria­te and cor­rect order?
Is the second part of the state­ment now a licen­se for fools who have always main­tai­ned that bril­li­ant intel­li­gence is more of a hin­drance than help and basi­cal­ly super­fluous? Does she mean to imply that what has always been the­re sub­li­mi­nal­ly in the USA, name­ly a hosti­li­ty to sci­ence, is an accep­ta­ble way of thinking?
The state­ment allo­ws for end­less vari­ants of deter­mi­ning WHAT could be meant - it sounds super­fi­ci­al­ly con­vin­cing. But on clo­ser inspec­tion, it seems like an emp­ty phra­se to me.

# ³
The third para­graph now refers to HOW one reacts or could react. Not very con­cre­te, quite vague and open to inter­pre­ta­ti­on. A non-state­ment, to be pre­cise. Becau­se of cour­se we are eit­her respon­si­ble for what we do our­sel­ves, or we are made to do it by third par­ties ... and may later find out that it was a mistake.

Con­clu­si­on:
Emp­ty of con­tent and typi­cal poli­ti­ci­an jar­gon: Lots of words - litt­le content! 

" .. ¹ Mei­ne Eltern haben mir bei­gebracht, was die besten Leh­rer uns allen sagen: dass es kei­ne Sün­de ist, einen Feh­ler zu machen, aber unver­zeih­lich, nicht zu ver­su­chen, das Beste aus unse­ren Talen­ten zu machen.

² Für mich ist die Belast­bar­keit des Gei­stes (weit mehr als die Bril­lanz des Intel­lekts) der wesent­li­che Bestand­teil eines erfüll­ten Lebens.

³ Egal wie schlau wir sind, wir kön­nen zulas­sen, dass Sor­gen und Beschwer­den uns über­wäl­ti­gen, oder wir kön­nen posi­tiv auf Rück­schlä­ge reagie­ren – sei­en sie durch unse­re eige­nen Fehl­ein­schät­zun­gen oder durch Kräf­te ver­ur­sacht, die sich unse­rer Kon­trol­le ent­zie­hen [Quel­le]

Soll­te die Eigen­schaft im Titel, die man berühm­ten Per­so­nen zuord­net, mög­li­cher­wei­se bes­ser "wahr", "rich­tig" oder "tref­fend" lauten?

zu ¹
Irgend­wie passt der erste Teil der Aus­sa­ge (von Eltern und Leh­rern) nicht zum zwei­ten Teil - min­de­stens nicht so, wie er da steht. Der erste Teil könn­te bes­ser lau­ten '.. Dass unse­re Talen­te von denen ande­rer Men­schen ver­schie­den sein kön­nen, es aber ein Feh­ler sei ..' nicht zu ver­su­chen das Beste aus unse­ren Talen­ten zu machen. Neh­men wir dann den zwei­ten Halb­satz zu Feh­lern, den Frau Alb­right im Zitat aus­spricht, wäre es da nicht ange­bracht bei Feh­lern zu blei­ben anstatt zu Talen­ten zu wech­seln und etwa zu for­mu­lie­ren '.. den glei­chen Feh­ler zu wie­der­ho­len ..' oder '.. nicht aus die­sem Feh­ler zu ler­nen und sein Ver­hal­ten zu ändern ..'?
Der­ge­stalt, dass der kom­plet­te Satz nun lau­ten wür­de ".. Mei­ne Eltern haben mir bei­gebracht, was die besten Leh­rer uns allen sagen: dass es kei­ne Sün­de ist, einen Feh­ler zu machen, aber unver­zeih­lich, nicht aus die­sem Feh­ler zu ler­nen und sein Ver­hal­ten zu ändern .."

zu ²
Hier fehlt es mir an einer genau­en Bestim­mung was denn unter "Belast­bar­keit" zu ver­ste­hen sein soll. Geht es dar­um Rück­schlä­ge zu erdul­den und trotz­dem wei­ter zu machen? Oder dar­um selbst bei umfas­sen­den Infor­ma­tio­nen den Über­blick zu behal­ten? Viel­leicht sogar dar­um unter der Last von unzäh­li­gen Infor­ma­tio­nen nicht zu ver­za­gen und sie in ange­mes­se­ner und kor­rek­ter Rei­hen­fol­ge abzuarbeiten?
Ist der zwei­te Teil der Aus­sa­ge nun ein Frei­brief für Dumm­köp­fe, die schon immer behaup­ten bril­lan­te Intel­li­genz sei eher hin­der­lich als dien­lich und im Grun­de über­flüs­sig? Will sie damit andeu­ten, dass das, was in den USA unter­schwel­lig schon immer vor­han­den ist, näm­lich eine Wissens(-chafts-)feindlichkeit eine akzep­ta­ble Den­kungs­art ist?
Die Aus­sa­ge läßt unend­li­che Vari­an­ten an Bestim­mung zu WAS denn nun gemeint sein könn­te - sie klingt vor­der­grün­dig über­zeu­gend. Doch bei nähe­rer Betrach­tung erscheint sie mir lee­re Phrase.

zu ³
Der drit­te Absatz bezieht sich nun dar­auf WIE man reagiert bzw. reagie­ren könn­te. Wenig kon­kret, sehr schwam­mig und für Inter­pre­ta­tio­nen offen. Eine Nicht-Aus­sa­ge, um genau zu sein. Denn natür­lich sind wir ent­we­der selbst ver­ant­wort­lich für das was wir tun, oder wir wer­den von Drit­ten dazu ver­an­lasst ... und stel­len spä­ter mög­li­cher­wei­se fest, dass das ein Feh­ler war.

Fazit:
Inhalts­leer und typi­scher Polit­ker­jar­gon: Vie­le Wor­te - wenig Gehalt!

bookmark_borderDa kommt der Schaufellader gerade recht ....

Nach­dem der Gar­ten hin­ter dem Haus zu 75% dem Erd­bo­den gleich gemacht wur­de - und nun wie­der, stel­len­wei­se gefräst, von Gras befreit und neu mit "Blu­men­wie­sen­saat" ver­se­hen wur­de, konn­ten die Arbei­ten an der Zuwe­gung, der Ein­fahrt und dem Haus­ein­gang (alles vor dem Haus) begon­nen werden.

Los ging es mit dem Ein­gangs­be­reich (drei Bil­der) und dann kam der Schau­fel­la­der und schon mit einem Hub gute drei Meter Stei­ne Gras und Kies­bett weg .... 

   

 

Wenn der Wind sich hier gelegt hat kommt noch ein Droh­nen-Video von der jetzt vor­han­de­nen Situation. 

bookmark_borderOpfer sein. Wie bequem!

Kürz­lich sah ich ein Video [Eng­lisch] in dem fest­ge­stellt wur­de, wie sich - schlei­chend - ein Wan­del in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung abge­spielt hat.
Ein Wan­del von

" .. ich bin für mein Leben selbst verantwortlich .."
zu
" .. ich bin ein Opfer, man spielt mir übel mit .. "

"Hopp­la!", dach­te ich, "es kommt mir doch sehr bekannt vor, ist es nicht hier­zu­lan­de genauso?"

Wir erle­ben seit Jah­ren, dass immer mehr Men­schen Ande­re dafür ver­ant­wort­lich machen wie ihr Schick­sal sich entwickelt.
Wenn eine chro­ni­sche Krank­heit auf­tritt ist bestimmt der Stress bei der Arbeit Schuld, nicht der über­mä­ßi­ge Gebrauch von Alko­hol & Ziga­ret­ten oder zu wenig Schlaf oder zu wenig kör­per­li­che Betätigung.

Dar­an, dass man nicht beruf­lich wei­ter kommt ist der Vor­ge­setz­te Schuld, der nicht das Poten­zi­al erkennt das man hat, oder es sind die miss­gün­sti­gen Kol­le­gen, die lästern und het­zen nicht etwa eige­ne Antriebs­lo­sig­keit, Des­in­ter­es­se an Fort­bil­dung oder schlicht Ableh­nung von mehr Verantwortung.

Reicht das Geld nicht sind es die hohen Abzü­ge, die hohen Lebens­hal­tungs­ko­sten oder die unver­schäm­ten Kosten für die Alters­vor­sor­ge, nicht etwa man­gel­haf­ter Über­blick über die eige­nen Aus­ga­ben oder Aus­ga­ben für über­teu­er­te, kurz­le­bi­ge Kon­sum­gü­ter um "IN" zu sein und mit­spre­chen zu kön­nen wenn es um das toll­ste Urlaubs­ziel geht.

Lebens­zie­le nicht zu errei­chen liegt an "Umstän­den", die nicht man selbst schafft, son­dern die von drit­ter Sei­te auf­ge­zwun­gen werden.

Schau­en wir auf Grün­de für Ein­schrän­kun­gen oder Miss­erfolg, so fällt auf:
Sehr, sehr sel­ten wer­den fal­sche Ent­schei­dun­gen, Feh­ler beim Ver­hal­ten oder schlech­tes Wirt­schaf­ten genannt.

Man ist "Opfer" von irgend­wel­chen omi­nö­sen "Umstän­den".

[Wie bei allen pau­scha­len Beur­tei­lun­gen ist gleich­sin­nig bei die­sem The­ma eine gewis­se Unschär­fe, eine man­gel­haf­te Tren­nung zwi­schen Wol­len und Kön­nen und/oder Unfä­hig­keit, sozia­ler Unge­rech­tig­keit und gesell­schaft­li­chen Gren­zen vor­han­den; der Kern jedoch, die Ablen­kung des Unmuts auf 'Umstän­de' greift aus mei­ner Beob­ach­tung immer wei­ter um sich.]

bookmark_borderVon 'Logik' - und Zweifeln

Heu­te beim Super­markt. Der übli­che umfas­sen­de­re Ein­kauf im letz­ten Monats­drit­tel, da dann die Läden nicht so voll sind und es schnel­ler von­stat­ten geht, der Auf­ent­halt sich redu­ziert. 'Umfas­sen­der' bedeu­tet, dass Dau­er­wa­ren in län­ge­rer Per­spek­ti­ve auf dem Ein­kaufs­zet­tel ste­hen, also nicht nur für die näch­sten Tage, son­dern Wochen.

Mein Ein­kauf liegt fast schon kom­plett auf dem Band - da spricht mich die fol­gen­de Kun­din an "Sie sind wohl 'prep­per'?" ich packe still wei­ter um die letz­ten Pro­duk­te auf das Band zu bekom­men. Sie, hart­näcki­ge­rer Ton­fall "Das haben Sie wohl nicht gern wenn man Sie dar­auf anspricht!"

Jetzt kann ich durch­lau­fen, vor den Kas­sen­be­reich und mei­ne Ware wie­der einpacken.
Die Dame ist beschäf­tigt mit dem Ver­frach­ten ihres Ein­kaufs auf das För­der­band, dabei mur­melt sie vor sich hin, halb zu den nach­fol­gen­den Kun­den, halb zur Kas­sie­re­rin gebeugt "Das nutzt dem nichts, für so lan­ge kann der sich nicht bevor­ra­ten wie das dau­ert wenn die Rus­sen erst mal hier sind."

Da ich fer­tig bin mit Ein­packen erwi­de­re ich "Die Rus­sen wer­den nicht kom­men, Herr Putin wird höch­stens eine Atom­bom­be wer­fen und dann ist hier Alles platt - da nützt ein Vor­rat über­haupt nichts."
Sie
"Atom­bom­be? Das wäre ja dumm von ihm, da hat er nichts vom Land und sei­nen Reichtümern!"

Logik ist nicht jeder­manns Sache:
Wer so idio­tisch denkt, dass er eine Atom­bom­be wirft, der inter­es­siert sich nicht für Reich­tü­mer und Land­ge­winn - dem geht es dar­um Macht zu zei­gen und so Rich­tun­gen vorzugeben.

Wenn über­haupt 'Vobe­rei­tung' (oder *prep­pen* → to prepa­re), dann wegen der Panik­käu­fe man­cher Zeit­ge­nos­sen die schon wie­der los­gin­gen. Die Ant­wort war an den Rega­len zu lesen: Nur in haus­halts­üb­li­chen Men­gen, maxi­mal 3 Stück. Klo­pa­pier, Mehl, Raps- und Son­nen­blu­men-Öl, Nudeln ... ich fra­ge mich was die Leu­te damit an Mahl­zei­ten her­rich­ten wol­len ;c)

bookmark_borderDie Wandlung

Gewöhn­lich wer­fen gro­ße Ereig­nis­se lan­ge Schat­ten vor­aus, und wer in der Lage ist sie zu deu­ten kann etwas über zukünf­ti­ge Ent­wick­lun­gen sagen.

Nicht so bei die­sem Ereignis:
Der Kanz­ler­re­de vom 27. Febru­ar 2022. An die­sem Tag geschah ein der­ar­ti­ger Umbruch, wie ihn Euro­pa, ja die Welt seit mehr als 76 Jah­ren nicht erlebt hat. Bedeut­sa­mer als die Wiedervereinigung.

*

Was wir Bun­des­bür­ger uns als WAHL­bür­ger gut mer­ken soll­ten las­sen wir uns vom Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Merz erklären:
".. Deutsch­land ste­he vor einem „Scher­ben­hau­fen der deut­schen und euro­päi­schen Außen- und Sicher­heits­po­li­tik der letz­ten Jah­re und Jahr­zehn­te“, sag­te Merz .."
Ach?
Ach so!
Wer hat denn in den letz­ten Jahr­zehn­ten die Poli­tik bestimmt?

Es kann kein "Wei­ter so!" mehr geben:
Wir hän­gen in vie­len Berei­chen hin­ter ande­ren Staa­ten zurück.
Mer­kels unaus­ge­spro­che­ne, popu­li­sti­sche Hand­lungs­wei­se den Still­stand zu pfle­gen basier­te auf ihrem Gespür, dass die Deut­schen, in Frie­den und Wohl­stand schwel­gend, dem aktu­el­len Sta­tus quo nicht abschwö­ren woll­ten. Sie war beliebt vor allem bei den 'beque­men' Deut­schen (über­wie­gend) der älte­ren Jahr­gän­ge, weil sie deren Bedürf­nis nach Erhalt der bekann­ten Struk­tu­ren nicht störte.
Man wähl­te das "Wei­ter so!" 

Wenn es eine über­ra­schen­de und völ­lig uner­war­te­te Ent­wick­lung in den letz­ten 75 Jah­ren deut­scher Poli­tik gab, dann die Hand­lungs­wei­se von Scholz und sei­ner Koali­ti­ons­re­gie­rung. Eine Wand­lung wie der von der Rau­pe zum Schmet­ter­ling. Die Kon­se­quen­zen sind harsch, wir wer­den Alle dar­un­ter lei­den, ins­be­son­de­re finanziell. 

Hof­fent­lich kön­nen wir dann in ein paar Jah­ren zurück­den­ken und feststellen:
Selbst ein schreck­li­ches Ereig­nis wie ein unge­recht­fer­tig­ter Krieg hat nicht nur schlech­te Fol­gen - er rüt­telt auf und zwingt dazu umzu­den­ken und Zukunft zu gestal­ten anstatt wie in den ver­gan­ge­nen 16 Jah­ren nur gesche­hen zu lassen.

* Alter­na­tiv: Video via BR

bookmark_borderVon Kategorien

Da schaut man ein­mal ein paar Tage nicht genau hin was so im Lan­de pas­siert ... und schon macht der Bun­des­prä­si­dent Mist.
Das ist nichts Neu­es, eher eine Art 're-play'.

Obschon ich die RAF und ihre Moti­ve anders sehe als 'main­stream' und das ger­ne ver­mit­teln möch­te, ist es doch min­de­stens geschmack­los sie in einem Atem­zug mit Rosa Luxem­burg, Hil­de­gard von Bin­gen oder Han­nah Are­ndt zu nen­nen. Wie über­haupt kommt es, in die­ser Frau­en­rie­ge 'bedeut­sa­me' Per­sön­lich­kei­ten zu sehen?
Genau­so unver­ständ­lich wie G. Ens­slin in die­ser Rei­hung zu haben ist es, H. Are­ndt und Hil­de­gard von Bin­gen zu ver­ge­sell­schaf­ten. Das hat man davon, wenn frü­he Eso­te­rik und reli­giö­se Ver­zückt­heit zu einem 'Lebens­werk' hoch­sti­li­siert wer­den - wäh­rend bei­spiels­wei­se Wider­stand gegen auto­ri­tä­re Macht­struk­tu­ren des frü­hen deut­schen Kai­ser­reichs und angren­zen­der Gebie­te besten­falls als zu belä­cheln­de, tum­be Toren dar­ge­stellt wer­den (Bei­spiel: Micha­el Kohl­haas).

bookmark_borderManchmal ....

Manch­mal ist es klug lie­ber klei­ne Schrit­te zu gehen als Din­ge zu über­stür­zen. Gro­ße Schrit­te zu machen ist zwar oft durch 'instant reward' belohnt - doch ist die Freu­de schnell ver­pufft und es bleibt die Not­wen­dig­keit zur gründ­li­chen Sanie­rung bzw. Feh­ler­be­he­bung. Das wird meist teu­rer als aus­ge­dehn­te Abwä­gung und sorg­fäl­ti­ge Prü­fung der Bedin­gun­gen. Also: Lie­ber Zeit las­sen und zwei­mal über wesent­li­che Ent­schei­dun­gen schlafen.

Dem­ge­gen­über wird es in man­chen Fäl­len not­wen­dig rasch zu ent­schei­den und Gele­gen­hei­ten beim Schop­fe zu packen bevor sie unwie­der­bring­bar ver­ge­hen. Wie oft kommt es vor, dass man sich sagt 'Hät­te ich nur ...', zwei­fels­oh­ne mit dem bit­te­ren Gefühl sich selbst im Wege gewe­sen zu sein.

Die ande­ren Hand­lungs­ka­te­go­rien jen­seits des­sen, was bis hier­her beschrie­ben wur­de, sind indes Misch­for­men und kei­ne eigen­stän­di­gen Optionen. 

Wel­che Ent­schei­dun­gen hat­ten Sie zu tref­fen die in die eine oder ande­re Kate­go­rie ein­ge­ord­net wer­den können?
Waren Sie auch spä­ter noch mit ihrer Ent­schei­dung zufrie­den - oder war­um wür­den Sie heu­te anders entscheiden?
Ist es aus ihrer Sicht tat­säch­lich nötig - oder völ­lig unwich­tig - zwi­schen die­sen Extre­men zu unterscheiden?

Wenn Sie jetzt grü­beln wie ich dar­auf kom­me und woher ich die Zeit genom­men habe dar­über zu reflek­tie­ren, und sich - mich im War­te­zim­mer einer Pra­xis - vor­stel­len, so ist das kor­rekt. Mei­ne Über­le­gun­gen zu den Mit-War­ten­den behal­te ich lie­ber für mich. Erspa­re Ihnen gleich­falls die Gesprächs­fet­zen die man unwei­ger­lich (mal stau­nend, mal ent­setzt, häu­fi­ger amü­siert) mithört.

Das (mit hoher Wahr­schein­lich­keit) posi­ti­ve Ergeb­nis ist schnell gezeigt → PSA 2,92 ng/ml [alles klei­ner 4 ng/ml ist OK]. Ein­schrän­kend lässt sich - lapi­dar - sagen: Män­ner über 70 ster­ben gemein­hin mit, nicht an Prostatakrebs 

bookmark_borderViele, viele Steine ....

Oder:
Haben Sie schon ein­mal 1566 Stei­ne an einem Tag bewegt?



 
Hat­te ich bis­her noch nie in mei­nem Leben .... und obwohl ich noch die War­nung mei­nes Vaters im Ohr habe "Jun­ge, wenn du nichts lernst wirst du als Stei­ne­klop­per enden!" und dar­auf­hin alle Anstren­gung auf einen aka­de­mi­schen Beruf rich­te­te .... ende­te ich heu­te genau da wo ich eigent­lich nie hin woll­te. Na ja, nicht so ganz, denn 'Stei­ne bewe­gen' ist ja nur ein Teil der Tätig­keit 'Stei­ne ver­le­gen', die Vor­ar­beit dazu.

Sie erken­nen, wor­auf das hinausläuft:
Arbeit! Reich­lich Bewe­gung an fri­scher Luft - genau das, was mir kürz­lich mein Arzt mit blu­mi­gen Umschrei­bun­gen nahe leg­te, wenn ich nicht unter Qua­len an Herz- oder Hirn-Infarkt ver­ster­ben wolle.
Lei­se Zwei­fel habe ich schon, ob er an sol­che 'Bewe­gung an fri­scher Luft' dachte.
Um ganz ehr­lich zu sein war ich nicht allein. Wir haben zu zweit gear­bei­tet. Immer­hin waren es bei mir acht Stun­den, bei mei­nem Hel­fer vier Stun­den (er schafft pro Stun­de sehr viel mehr als ich, denn er ist nur halb so alt.

Grö­ße­re Ereig­nis­se wer­fen ihre lan­gen Schat­ten voraus:
Ab Monats­en­de wird eine völ­li­ge Umge­stal­tung des Ein­gangs-, Ein­fahrts-, und Vor­gar­ten­be­rei­ches begin­nen, die seit Mona­ten geplant und vor­be­rei­tet wur­de. Die Stei­ne muss­ten einer­seits neu geschich­tet wer­den weil sie sehr ungün­stig (mit­ten in der ver­mut­li­chen Bewe­gungs­flä­che des Klein­bag­gers) lagen. Ande­rer­seits weil sie noch als Pfla­ster­flä­che einen Teil des Gar­tens bedeck­ten .... und wer mei­ne Ein­stel­lung kennt weiß, dass ich eher 'Blu­men­wie­se' als 'ordent­li­chen Zier­gar­ten' schät­ze. So wer­den vie­le Qua­drat­me­ter wie­der der Natur die­nen wo vor­her bür­ger­li­che Tot­flä­chen geschaf­fen wor­den waren.

Wenn das Wet­ter mit­spielt wer­de ich den Fort­gang der Arbei­ten mit der Droh­ne begleiten.

Was bewegt wurde
14 x 21 cm große,
14 x 10 cm klei­ne Beton-Pflastersteine

2 x 14 Rei­hen x 36 gr. Steine
1 x 15 Rei­hen x 36 gr. Steine
1 x 10 Rei­hen x 36 gr. Steine
[1 Rei­he = (0,14 x 0,21 =) 0,0294 x 36 = 1,0584 m²]
39 Rei­hen → 41,28 m²

1 x 05 Rei­hen x 54 kl. Steine
[1 Rei­he = (0,14 x 0,10 =) 0,014 x 54 = 0,756 m²]
5 Rei­hen → 3,78 m²

Ernst:

Quatsch: