Sortiert nach

×

bookmark_borderHätten Sie's gedacht?
*update* [21.06.2021; 00:11h]

" .. Bei über 80 war’s evtl. auch Marsch­mu­sik vom Blas­or­che­ster „Alte Kame­ra­den“.. " so for­mu­lier­te ein mit­tel­al­ter Herr kürz­lich in einem Kom­men­tar. Die 80 bezog sich auf das Lebens­al­ter des Men­schen, der stö­rend lau­te Musik lau­fen hat­te und sei­ne Nach­ba­rin damit beeinträchtigte.

Immer wie­der stellt man fest, dass Men­schen mitt­le­ren Alters schwer­ste Vor­ur­tei­le gegen­über der Vor­ge­ne­ra­ti­on haben. Das liegt oft dran, dass die­se Leu­te nicht erken­nen, dass es ein Leben vor ihrem gege­ben hat, und zwar von denen, die sie nun mit ihren Vor­ur­tei­len belei­di­gen .... was für die nun 50-jäh­ri­gen als 'Musik' gilt, also Musik aus der Mit­te der 80-ziger Jah­re, ist nur ein Abklatsch des­sen, was es vor ihrer Zeit gege­ben hat. Als Musik noch eine har­mo­ni­sche Abfol­ge von Tönen war. Ein­mal ganz zu schwei­gen von klas­si­scher Musik, die dem Kom­men­ta­tor offen­bar völ­lig unbe­kannt ist und die er des­we­gen nicht als Geräusch­ur­sa­che annimmt. 

Und "Nein!" damit sind bestimmt kei­ne Mär­sche gemeint. Die wären wohl eher bei den 90-Jah­re-und-älte­ren Zeit­ge­nos­sen zu suchen, die noch in ihrer Jugend damit groß wurden.

*update*

Hal­lo Herr Neon Heselm­nann,

gera­de habe ich gese­hen, dass Sie mich nun end­gül­tig bei 'two­day' raus­ge­wor­fen haben. Anstatt sich mit der Berech­ti­gung für kri­ti­sche Anmer­kun­gen aus­ein­an­der­zu­set­zen den Kri­ti­ker raus­wer­fen - das ist die moder­ne Vari­an­te, die mit Gum­mi-Nut­zungs­be­din­gun­gen erreich­bar ist. 

Wo Sie doch selbst immer so über­legt und über­le­gen formulieren:
It's sim­ply not your f*ing business!

Ich stel­le mir amü­siert vor wie Sie Tag für Tag dar­auf gewar­tet haben
nun end­lich den Anlass zu bekom­men, mir zu zei­gen wer bestimmt
was ange­mes­se­nes und unan­ge­mes­se­nes Ver­hal­ten beim Blog­gen und kom­men­tie­ren ist:

Ha!
Da!
Endlich!
Jetzt kann ich 'wvs' end­gül­tig tilgen .... 

[Pas­sen­der Zeit­punkt, da wird mir mein heu­ti­ger 76. Geburts­tag lan­ge in Erin­ne­rung bleiben.]

Fach­lich mögen Sie gut sein, Herr Hesel­mann, als Mensch fal­len Sie durch.
Mög­li­cher­wei­se ist ihr auto­ri­tä­res Ver­hal­ten genau dar­aus zu erklären.
Inso­weit pas­sen Sie zu dem Pseu­do­po­li­ti­ker von 'ant­ville',
der nicht ein­mal mehr mit sei­nem eige­nen Namen auftritt ....

Herr Lo steht schon bereit zu applaudieren.

bookmark_borderWenn "Sicherheit" zu weit geht ....

Die ver­gan­ge­nen Tage war ich von mei­nem eige­nen Blog 'aus­ge­sperrt'!

Eine auto­masti­sier­te Funk­ti­on von fire­fox hat nicht das neue son­dern das vor­he­ri­ge Pass­wort in das ent­spre­chen­de Feld ein­ge­fügt, obwohl ich es gelöscht hat­te .... das Ergeb­nis war eine 165 Stun­den Sper­re. Wer mich kennt weiß, dass ich mit so etwas sehr, sehr schlecht umge­hen kann - ich has­se die­se Unmün­dig­keit, die man­che soft­ware-Pro­gram­me dem Nut­zer über­stül­pen, so als hät­ten sie es nur mit Idio­ten zu tun. 

Das 'work-around' war schließ­lich nach eini­gen Schimpf­an­fäl­len und schlimm­sten Ver­wün­schun­gen für all die, die sol­che Pro­gram­me schrei­ben, die selbst den Nut­zer ausschließen: 

In den Ser­ver gehen und dort die ent­spre­chen­den plug-ins für word­press deaktivieren.

Geschafft, wie man an die­sem Bei­trag sieht .... ;c)
Nun bin ich trotz der hohen Tem­pe­ra­tu­ren wie­der to-tal fröhlich.

bookmark_borderKind fragt Papa

Ein Kind fragt sei­nen Papa, das kommt viel­tau­send­fach täg­lich vor. Eben­so oft gibt jeder Papa bereit­wil­lig Ant­wort. Die Ant­wort kann mehr oder weni­ger über­zeu­gend sein. Der im car­toon dar­ge­stell­te Dia­log stellt aus mei­ner Sicht eine wenig hilf­rei­che Ant­wort des Vaters dar:

  • 1. Es ist ungün­stig ein Kind dazu anzu­hal­ten etwas zu 'glau­ben' - man soll­te ihm emp­feh­len nur das zu akzep­tie­ren, was als Tat­sa­che bewie­sen ist;
  • 2. Man soll­te auf 'Hören­sa­gen' nichts geben, son­dern sich selbst vergewissern;
  • 3. Der Vater ist ein schlech­tes Vor­bild wenn er sich als gut­gläu­big dar­stellt anstatt dem Kind auf­zu­zei­gen, dass man sich nicht unge­prüft auf die Mei­nung ande­rer Men­schen verlässt.
  • Ori­gi­nalOriginal

     

     

     

    bookmark_borderVon Relationen ....
    Oder: Preise hoch - Einkünfte stagnieren
    aber Bevölkerung wählt wieder die Parteien, die das zu verantworten haben.

    Wir "Alten" gehö­ren noch zu denen, die DM-Zei­ten erlebt haben. Wir rech­nen den Euro in DM um und sind sehr erstaunt, wenn wir den Betrag zur Kennt­nis nehmen.

    Heu­te wur­de ich wie­der ein­mal dar­an erin­nert, wel­chen rasan­ten Ver­lauf die Prei­se nach der Euro-Ein­füh­rung genom­men haben.
    Für den Preis einer Erd­beer­schnit­te - 2,95 € - umge­rech­net in die Alt­wäh­rung - 5,90 Mark - konn­te man zu DM Zei­ten einen gan­zen Erd­beer­ku­chen kaufen.

    Um ein­mal die Rela­ti­on zu verdeutlichen:
    Der Min­dest­lohn liegt der­zeit bei 9,50 € / Stun­de, das wären 19 DM. Als 'stu­den­ti­scher Hilfs­ar­bei­ter' habe ich das 1974 im Hei­zungs­bau ver­dient. Damals koste­te ein Liter Ben­zin 60 Pfen­ni­ge, heu­te dage­gen 1,65 € (ent­sprä­che 3,30 DM).


    Für eine Stun­de Arbeit hät­te ich vor ca. 50 Jah­ren bei glei­chem Stun­den­lohn (!) einen gan­zen Erd­beer­ku­chen kau­fen kön­nen - heu­te bekommt man dafür drei Erdbeerschnitten.

     
    Zu die­ser Zeit koste­te ein Reihen(-mittel-)haus mit 140 m² ca. 55.000 DM; das glei­che Haus, im glei­chen Ort, ein wenig außer­halb von Han­no­ver gele­gen, kostet heu­te 280.000 € und für einen Neu­bau mit glei­cher Grö­ße zahlt man dort 360.000 €.

     

    PS:
    Ein gan­zer Erd­beer Cheese­ca­ke von Cop­pen­rath & Wie­se (jetzt Dr. Oet­ker) kostet 4,99 €

    bookmark_borderEin Video, wie versprochen ....

    Vor ein paar Tagen hat­ten wir das The­ma "Ana­nas zer­tei­len" und ich habe erklärt, dass ich die Tei­lung in Vier­tel nicht so gün­stig fin­de und selbst lie­ber in Sech­stel tei­le .... dazu woll­te ich ein Video auf­neh­men - und nun ist es fertig:

    bookmark_borderJetzt kommt die 'perfekte' Welle ...?

    Es gibt, wie hin­rei­chend bekannt, eine Fül­le von Blogs die sich mit dem Rei­sen befas­sen. Rei­sen ist eine Beschäf­ti­gung für jung und alt - so jeden­falls erscheint es mir als Leser in die­sen Blogs. Und ich muss zuge­ben, es sind viel­fach inter­es­san­te Bil­der und Hin­wei­se, die denen, die rei­sen wol­len, wirk­lich hel­fen können.


    Was aber oft ver­nach­läs­sigt wird ist die Fra­ge, wie die Rei­sen­den von der ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung im Rei­se­land betrach­tet und auf­ge­nom­men wer­den. Die vie­len bun­ten und anspre­chen­den Blogs zum The­ma "Rei­sen" klam­mern immer aus was rund­her­um vor­geht, auf wel­chem Niveau die arbei­ten­de Bevöl­ke­rung des Rei­se­ge­bie­tes arbei­tet und verdient.
    Wäh­rend die Tou­ri­sten ein üppi­ges, mehr­gän­gi­ges Menü ver­spei­sen, sit­zen ein paar Kilo­me­ter ent­fernt oft die Men­schen auf Lehm­bo­den und haben außer einer Schüs­sel Reis und etwas Gemü­se nichts wei­ter zu essen.
    Bei Hin­wei­sen, die so for­mu­liert sind: "Las­sen Sie Wert­ge­gen­stän­de, Uhren, Rin­ge und son­sti­gen Schmuck im Hotel und füh­ren Sie nur Kopien der Päs­se mit sich." soll­ten Sie als erwar­tungs­vol­le Rei­sen­de ein­mal dar­über nach­den­ken WARUM die­ser Rat erteilt wird!
    Wenn Sie in ein Land rei­sen, des­sen Spra­che Sie nicht ver­ste­hen, wie wol­len Sie dann mehr als Sehens­wür­dig­kei­ten betrach­ten? Sie wer­den nichts über die Lebens­um­stän­de der dort leben­den Bevöl­ke­rung erfah­ren - außer natür­lich ein paar Folk­lo­re­dar­bie­tun­gen als Abendunterhaltung. 

     

    Nun bin ich aber schon wie­der abge­schweift, denn ich woll­te ja den Trend - so wie er sich für mich dar­stellt - erklä­ren. Es wird ein gewal­ti­ger Abschwung kom­men. Die Eupho­rie der Öff­nung nach der Pan­de­mie hat wohl zunächst einen Boom bei den Rei­sen zur Fol­ge - dann aber wird die Wel­le zusam­men­bre­chen und Vie­le wer­den sich dar­auf besin­nen, dass Rei­sen immer Vie­les an Vor­be­rei­tun­gen erfor­dern. Etwas, das man bei kur­zen Trips in die nähe­re Umge­bung nicht beden­ken muss. Dazu kom­men die oft lang­wie­ri­gen Abläu­fe bis man - end­lich - am Ziel ange­kom­men ist. 

    Den letz­ten 'Todes­stoß' bekommt die Rei­se­wel­le durch das gestie­ge­ne und noch wei­ter stei­gen­de Umwelt­be­wusst­sein der jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen. Die rei­sen nicht mehr als Tou­ri­sten für weni­ge Tage oder Wochen, die rei­sen als 'digi­tal nomads'. Arbei­ten an wech­seln­den Pro­jek­ten für wech­seln­de Auf­trag­ge­ber, wäh­rend sie frem­de Län­der inten­siv erkun­den, unter den Ein­hei­mi­schen leben, und sich auf deren Ebe­ne des Kon­sums begeben.

    Die Luxus­res­sorts wer­den nicht leer wer­den, aber ihre Zahl wird erheb­lich schwin­den. Das viel geprie­se­ne Dubai ist da ein gutes Bei­spiel: Man kann dort­hin zu Dum­ping­prei­sen oder Son­der­an­ge­bo­ten flie­gen - und dann?
    Ab in die umlie­gen­de Wüste wenn man des Glan­zes & Gla­mours satt ist?

    "Aber die Senio­ren, die haben doch ihr Leben lang dar­auf gewar­tet end­lich gro­ße Rei­sen unter­neh­men zu kön­nen!" wer­den Sie den­ken. Ich ver­ra­te Ihnen 'mal wie das bei mir war und was ich zuneh­mend von Men­schen mei­nes Alters höre:

    Zuerst wird ganz wild die neue Frei­heit, die Unab­hän­gig­keit von Sai­son­zu­schlä­gen genutzt. Dann, im Ver­lauf der Jah­re, wer­den die Rei­sen immer weni­ger, und nun heißt es oft "War­um soll ich mir die­se Stra­pa­zen noch antun, wenn ich Berich­te aus allen ent­fern­te­sten Ecken der Welt durch die elek­tro­ni­schen Medi­en nach Hau­se gelie­fert bekomme?" 

    "Been the­re, done that!" sagen die Ame­ri­ka­ner - und ja, das ist eine tref­fen­de Zusam­men­fas­sung. Rei­sen Sie lie­ber - über­legt - wäh­rend Sie noch jün­ger sind ....

    bookmark_borderDer Kuchenwurm

    Gestern habe ich wie­der ein­mal Kuchen gebacken. Nicht so Pi*Daumen¹ die Zuta­ten zusam­men­ge­schüt­tet wie das mei­ne Mut­ter immer mach­te, son­dern hübsch 'ordent­lich' mit einer Back­mi­schung - da gelingt selbst dem unge­üb­ten Kuchen­bäcker was sonst nur mit viel Rou­ti­ne geschafft wird.

    Völ­lig unspek­ta­ku­lä­re Zuta­ten, eine gro­ße Tüte mit der Grund­mi­schung, eine klei­ne­re Tüte mit Scho­ko­stück­chen, eine Tüte mit fester Scho­ko­mas­se, die noch vor der Nut­zung erwärmt wer­den soll­te. Zur Back­mi­schung noch drei Eier, 250 g But­ter und 100 ml Milch. Das kam nach und nach in die Küchen­ma­schi­ne und nach fünf Minu­ten war der Teig gut durch­ge­mischt, die Kon­si­stenz zäh­flüs­sig und nach der Anlei­tung nun fer­tig für die Kuchenform.

    Da ich nicht gern die Kasten­form benut­ze habe ich einen Back­rah­men auf Back­pa­pier gestellt und auf dem gro­ßen Blech mit dem Teig dar­in in den Ofen geschoben.
    Der fer­ti­ge Kuchen wur­de nach ca. 35 Minu­ten auf das Kuchen­git­ter gepackt und nun kam die 'Ver­zie­rung': Zucker­guss, gut ver­teilt über die Ober­flä­che mit einem Back­pin­sel und dann die ver­flüs­sig­te Scho­ko­la­de .... und ich gebe zu, das Muster wur­de sehr 'abstrakt'. Mei­ne Frau sah es sich an und schüt­tel­te den Kopf.

    Dann der - in mei­nen Augen beste - Moment:
    Es wur­de der Kuchen ange­schnit­ten und je ein Stück auf die Tel­ler geschoben.
    O Lohn des Auf­wan­des, köst­li­cher Stracciatellakuchen!

    Nach drei Hap­pen spuckt mei­ne Frau den letz­ten Bis­sen aus und ruft entsetzt
    "Da war 'was läng­li­ches drin - ein Kuchen­wurm, igitt!"

    Eine nähe­re Unter­su­chung ergab .... nichts.

    Der Kuchen­wurm muss - ob sei­ner Ent­deckung - das Wei­te gesucht und sich ver­flüch­tigt haben. 

    ¹ π*Daumen

    bookmark_borderRevolution in Deutschland? Undenkbar ..!?

    Es gab - über die letz­ten 200 Jah­re betrach­tet - man­chen Auf­stand im Lan­de, aber so eine 'rich­ti­ge' Revo­lu­ti­on haben die Deut­schen nie hin­be­kom­men. Ich erin­ne­re noch eine Stel­le aus Tho­mas Manns Bud­den­brooks, [Zitat]

     
    ".. Kon­sul Bud­den­brook tritt ihnen ent­ge­gen. Er spricht einen 22-jäh­ri­gen Lager­ar­bei­ter sei­ner Fir­ma an, der in vor­der­ster Rei­he steht:
    „Nu red’ mal, Carl Smolt! Nu is’ Tied! Ji heww hier den lee­wen lan­gen Namid­dag bröllt” […] Smolt, wat wull Ji nu eent­lich! Nu seg­gen Sei dat mal!“
    „Je, Herr Kunsel, ick seg man bloß: wi wull nu ’ne Repu­bli­ke, seg ick man bloß …“
    „Öwer du Dös­kopp … Ji heww ja schon een!“
    „Je, Herr Kunsel, denn wull wi noch een .."
    [Zitat Ende]
    Die Revo­lu­ti­on fiel dann wegen Lächer­lich­keit aus.
     


    Gefähr­lich wur­de aller­dings die Samm­lungs­be­we­gung um den SDS und Rudi Dutsch­ke, der als Vor­den­ker und Leit­fi­gur prä­zi­se zu for­mu­lie­ren ver­moch­te und über­wie­gend ver­ständ­lich dar­zu­stel­len wuss­te wor­an das Staats­sy­stem in den 60ziger Jah­ren man­gel­te und wie sich die im wach­sen befind­li­che Par­tei­en­struk­tur zu Ungun­sten der Bevöl­ke­rung zu eta­blie­ren begann - mit Regeln und Vor­ga­ben, die das eige­ne Stre­ben ver­fe­sti­gen sollten.
    Was, blickt man heu­te auf die ver­filz­ten Struk­tu­ren, durch­aus als gelun­gen ange­se­hen wer­den muss.
     

     

    Aus der Tat­sa­che, dass nach kürz­lich ver­öf­fent­lich­ten Papie­ren aus USA bekannt wur­de, dass Dutsch­ke lang­jäh­rig von US Geheim­dien­sten beob­ach­tet wur­de und man befürch­te­te er wol­le in die USA emi­grie­ren, hat sich die Vor­stel­lung ent­wickelt, das Atten­tat auf ihn kön­ne nicht die Tat eines Ein­zel­nen 'rech­ten' Atten­tä­ters gewe­sen, son­dern von den USA initi­iert wor­den sein. Eine Ver­bin­dung zwi­schen dem Atten­tä­ter Bach­mann und der NPD wur­de zwar nach­ge­wie­sen, nicht jedoch ein Auf­trags­mord durch die­se rech­te Par­tei. Ins­be­son­de­re die Tat­sa­che, dass der Atten­tä­ter ".. jedoch am 24. Febru­ar 1970 im Gefäng­nis im sech­sten Ver­such Sui­zid .." beging gab der The­se neu­en Auf­trieb Dutsch­ke sei auf Geheim­dienst­ge­heiß ange­schos­sen wor­den. Ist es nicht ver­wun­der­lich, dass so vie­le Per­so­nen unter unauf­zu­klä­ren­den Umstän­den Selbst­mord bege­hen, wenn sie etwas aus­sa­gen könn­ten, das herr­schen­de Poli­ti­ker / Regie­run­gen / Kor­po­ra­tio­nen bloß­stel­len könnte?

     
      [Quel­le: screen­shot]

     

    Hät­te Dutsch­ke eine Chan­ce gehabt die sich noch ent­wickeln­de Repu­blik nach links aus­zu­rich­ten wenn er nicht durch die Tat schwer beein­träch­tigt wor­den wäre?
    Schwer zu sagen.
    Bestimmt war er der Mensch mit den ent­schei­den­den Fähig­kei­ten, die nötig sind, um Mas­sen zu bewegen.
    Dabei aber kein "Dem­ago­ge" im her­kömm­li­chen Sinn, son­dern stets am Wohl der All­ge­mein­heit ori­en­tiert und immer so dar­ge­stellt, wie es die tat­säch­li­che Absicht war. Beson­ders die "Sprin­ger-Pres­se", mit Flagg­schiff BILD, stell­te das ver­zerrt und rück­wärts­ge­wandt als lin­ke Revo­lu­ti­ons­ab­sicht dar. Man erging sich in Lügen - weil das natür­lich viel ein­fa­cher war als sich inhalt­lich, argu­men­ta­tiv aus­ein­an­der­zu­set­zen. Revo­lu­tio­när war ledig­lich, dass eine Bewe­gung mit füh­ren­dem Kopf Dutsch­ke stand, die das All­ge­mein­wohl vor den 'Unter­neh­mens­pro­fit' einordnete. 

    Der SWR hat ein fünf­tei­li­ges Inter­view von Dutsch­ke durch Gün­ter Gaus aus­ge­strahlt, das auf you­tube ver­füg­bar ist. Eine Kopie liegt in mei­nem Ser­ver­space - nur für den Fall, dass die Serie mög­li­cher­wei­se bei you­tube nicht mehr ver­füg­bar sein soll­te. In die­sem Fall ände­re ich den Link. 

    bookmark_borderVon "Motivation" und "Erkenntnis" ....

    Die­ser car­toon stammt aus dem Jahr 2005 - und ist so aktu­ell als wäre er erst kürz­lich gezeich­net wor­den. Wir wis­sen ja um das 'Körn­chen Wahr­heit', das in Sar­kas­mus steckt. Mehr oder weni­ger. Hier beson­ders bissig.

    Ori­gi­nalOriginal

     

     

     
    Noch lie­ber wäre mir gewe­sen, wenn der Zeich­ner
    statt­des­sen for­mu­liert hät­te
    "..und dann hat er 'face­book' entdeckt!"

     

    bookmark_borderAntwort auf eine nicht gestellte Frage

    Wie Ihnen, lie­be Lesen­de, sicher bekannt ist, nut­zen die mei­sten Web­logs - wie auch ande­re im Inter­net ver­öf­fent­lich­te Infor­ma­ti­ons­lei­stungs­er­brin­ger (!) - den Dienst so-genann­ter "coun­ter", was zu Deutsch bedeu­tet "Zähl­ein­rich­tun­gen". Allein aus der Fül­le die­ser ein­schlä­gig arbei­ten­den Dien­ste ergibt sich schon, dass es sich hier um die Befrie­di­gung einer wesent­li­chen mensch­li­chen Eigen­schaft, näm­lich der NEUGIERDE, handelt.

    Zu dis­ku­tie­ren wäre natür­lich ob es immer oder mög­li­cher­wei­se nur ein­ge­schränkt mög­lich sein soll­te die­sem Begeh­ren nach Befrie­di­gung der NEUGIER nach­zu­kom­men, oder ob die Mög­lich­keit der Erfül­lung erst dazu bei­trägt, dass die NEUGIER per­p­etu­iert oder gar beför­dert wird. Doch das, lie­be Lesen­de, wird bes­ser in einem extra dafür zum schrei­ben­den Arti­kel zu erör­tern sein.

    Wie Sie, lie­be Lesen­de, nun rich­tig ver­mu­ten, habe ich als Mensch genau die­se - sagen wir nor­mal aus­ge­präg­te - Nei­gung, mir Zugang zu Infor­ma­tio­nen zu ver­schaf­fen, wer wie lan­ge und was von dem kon­su­miert, was hier ange­bo­ten wird. Die ein­gangs benann­te Viel­zahl der Anbie­ter schmilzt schnell auf eini­ge weni­ge ver­blei­ben­de Unter­neh­men zusam­men wenn man die hier­zu­lan­de gel­ten­den Per­sön­lich­keits­rech­te für die Arbeit sol­cher Dien­ste zugrun­de legt:

    Sie set­zen der o.g. NEUGIER nach Ein­zel­hei­ten wesent­li­che Hür­den ent­ge­gen, die zu über­schrei­ten hef­ti­ge juri­sti­sche Fol­gen haben könn­te, wes­we­gen sich die Infor­ma­ti­ons­samm­ler über­wie­gend zurück­hal­ten und die recht­li­chen Gren­zen ein­zu­hal­ten ver­su­chen. Nicht nur das, ihre Arbeit auch tat­säch­lich in den gesetz­lich gestal­te­ten Gren­zen halten. 

    Ein Rät­sel ist es mir nach wie vor - und ich bit­te Sie, lie­be Lesen­de, mir die­sen kur­zen Exkurs zu gestat­ten - wie sol­che Unter­neh­men sich finan­zie­ren, denn ich sehe bei­spiels­wei­se bei mir (dank tat­säch­lich arbei­ten­der Ad-Blocker) kei­ne Wer­bung. Das müss­te doch Wer­be­trei­ben­den bekannt sein - und sie zu der ein­zig betriebs­wirt­schaft­li­chen Erkennt­nis füh­ren, in sol­che "coun­ter" kei­ne Wer­bung zu setzen.

    Wovon also leben die­se Fir­men, die "coun­ter" kosten­los zur Ver­fü­gung stellen?

    Wenn Sie, lie­be Lesen­de, nun dach­ten DAS sei die in der Über­schrift auf­ge­wor­fe­ne Fra­ge, so muss ich Sie ent­täu­schen. Dar­um geht es nicht, ich bin nur - wie­der ein­mal mehr - von dem zunächst geplan­ten Kon­zept für die­sen Arti­kel abge­wi­chen. Habe Sie - was mich tat­säch­lich hin und wie­der betrübt wenn ich alte Arti­kel von mir noch­mal lese - zwar nicht in die Irre, so doch auf Abwe­ge geführt. Da Sie mir aber die Treue hal­ten und immer 'mal wie­der her­kom­men und lesen und kom­men­tie­ren gehe ich aller­dings davon aus, dass Sie das mei­nem fort­ge­schrit­te­nen Alter und der dar­aus resul­tie­ren­den, nach­las­sen­den Kurz­zeit­er­in­ne­rung zuschrei­ben, und dass es Sie grund­sätz­lich nicht stört.

    Die Fra­ge um die es geht ist "Wie vie­le Besu­cher lesen denn über­haupt das hier ange­bo­te­ne Sam­mel­su­ri­um von Gedan­ken zur Zeit?" und ich hät­te das in zwei Zei­len samt einem Bild, das hier wei­ter unten ange­zeigt wird, berich­ten kön­nen. Dann wäre Sie ver­mut­lich nur ein paar Sekun­den hier gewe­sen, hät­ten das Bild ange­se­hen, sich die­se oder jene Gedan­ken gemacht - und wären ent­täuscht gewe­sen mit einem Gedan­ken­split­ter abge­fer­tigt wor­den zu sein, wo Sie doch eine umfang­rei­che­re Erör­te­rung erwar­tet hatten.

    In den drei Jah­ren, die ich nun die­sen "counter"-Service mit der Bezeich­nung "Bloggerei.de" benut­ze, sind 42.000 Besu­cher hier gewe­sen. Das waren pro Jahr 14.000, pro Monat ca. 1.167, und pro Tag ca. 39 'ech­te' Besuche.

    bookmark_borderAnanas

    Irgend­wie habe ich den Ein­druck, dass in den letz­ten Mona­ten ver­mehrt Ana­nas in den Obst­ab­tei­lun­gen ange­bo­ten wird. Her­kunfts­land Costa Rica, eines der sta­bi­le­ren Län­der in Mit­tel­ame­ri­ka und von Staats wegen dar­auf bedacht die Umwelt zu erhal­ten, nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten zu för­dern, und immer mehr Gebie­te des Lan­des in Natur­re­ser­va­te umzuwandeln.

    Wenn man Ana­nas kauft hän­gen manch­mal klei­ne Zet­tel­chen dran, die erklä­ren, wie man an den Teil der Frucht kommt, der von Inter­es­se, näm­lich 'ess­bar' ist. Sehr bedau­er­lich wie das erklärt wird: Über­wie­gend falsch!


    Die Abbil­dung zeigt eine fal­sche Metho­de bei der ein guter Teil des ess­ba­ren Frucht­fleischs ver­lo­ren geht - und wenn man es anders macht bekommt man mehr davon für den Ver­zehr und weni­ger Abfall.

    Übri­gens:
    Was bei der Suche unter "Ana­nas schä­len" an Video-Anlei­tun­gen her­aus­kommt ist trau­rig. Eini­ge Vide­os sind dilet­tan­tisch gemacht, ande­re zei­gen Men­schen die Angst vor gro­ßen Mes­sern haben, wie­der ande­re zer­mat­schen die Frucht oder wäh­len völ­lig untaug­li­che Metho­den. Bei dem mei­sten 'Köchen' geht aber mehr als nötig an Frucht verloren.

    Wie es rich­tig geht
    1. Strunk (Blü­ten­an­satz oben, läng­lich-spit­ze Blät­ter) quer mit Brot­mes­ser abschneiden;
    2. Boden par­al­lel zum obe­ren Schnitt entfernen;
    3. Frucht auf die unter Schnitt­flä­che stel­len und rund­um von oben nach unten die äuße­re bräun­li­che Haut entfernen;
    4. Auf­recht ste­hen­de Frucht mit drei Schnit­ten (!) von oben nach unten längs in Sech­stel teilen;
    5. Von jedem der sechs Stücke den innen lie­gen­den har­ten Kern abtrennen;
    6. Je nach Wunsch in Strei­fen (längs) oder Stücke (quer) schneiden,

    Man soll ja nicht nur meckern, son­dern es bes­ser machen - des­we­gen dem­nächst hier dazu ein Video ....