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bookmark_borderLandsmannschaftliches.
Na ja, so in etwa ....
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Treffe ich in "der Fremde" auf Landsleute, so ist meine Reaktion durchaus gespalten:
- Einige Landsleute akzeptiere ich, sie benehmen sich angemessen im Gastland und respektieren örtliche Sitten und Gebräuche ....
- Landsleute aus dem gleichen Bundesland, oder gar der gleichen Region.
Ist es nicht sonderbar, wie sich die eigene Einstellung da sofort ins Positive verändert? Wer aus der gleichen Gegend kommt hat einem "Vertrauensbonus".
Gleicher Dialekt, ähnliches Verhalten und unausgesprochene Übereinstimmung in der Art wie bestimmte sprachliche Besonderheiten 'aufgenommen' werden. - Landsleute aus dem restlichen Bundesgebiet.
Da gibt es - ich sage es nur ungern - einige Länder, deren Bewohner es bei mir immer noch schwer haben:
Zu tief sitzt die unangenehme Erinnerung an unnötige Diskussionen mit DDR-Grenzern (weibliche schlimmer als männliche!), Festhalten im Transit nach Berlin für Stunden ohne jeden ersichtlichen Grund, und sonstige schikanöse Behandlung an den Grenzübergangsstellen. 'Unverdächtig' sind nur die Jüngeren, unter 40. Besonders verdächtig alle über 45, darunter insbesondere die über 60-jährigen, denn die waren in Führungspositionen, oft auch besonders 'linientreu' .... - .... und dann gibt es noch einen Rest. Die 'Anderen'. Weniger Respektvollen.
Jene, mit denen ich - bitte - nicht in einen Topf geworfen werden will .... das sind die Momente, in denen ich anfange Englisch zu sprechen, mit der breitest möglichen amerikanischen Färbung die ich leisten kann ....
Hierunter fallen wiederum zwei Kategorien:
+
bookmark_borderImmer noch gut für ein paar Dollar mehr ....
In der U.S.-Filmindustrie mangelt es nach den vielen Jahren
von 'blockbuster' zu 'blockbuster' zwischendrin immer mal wieder an Themen. Vor allem solchen, bei denen die Amerikaner gut aussehen und ihren eigenen Anspruch die beste, wirtschaftlich stärkste und demokratischste Nation der Welt zu sein, vorführen können.
Besonders beliebt sind dabei Rückgriffe auf die Nazizeit in Deutschland. Man sollte doch denken, daß irgendwann das Thema 'ausgemolken' ist. Ist es grundsätzlich ja auch.
Mit "Inglourious Basterds" reiht sich nun ein weiteres dieser Machwerke in die Kette von unglaubwürdigen und lächerlichen Geschichtsklitterungen ein.
Bedauerlich war bei diesem Streifen die Mitwirkung von vielen renommierten deutschen & österreichischen Schauspielern. Da gilt wohl das alte römische Sprichwort "pecuniam non olet".
Natürlich "siegen" am Ende die Guten - oder die, die in diesem moralisch wie menschlich fragwürdigen Streifen als die Guten aufgebaut wurden. Damit ist der 2001 wundgeschlagenen amerikanischen Nation wieder einmal die Wange getätschelt worden. So einfach geht das wenn man geschichtliche Wahrheit und Komplexität der politischen Situation verleugnet um mehr Spannung und Action in dem Film unterzubringen:
Wenn es mit vielen Explosionen richtig knallt, die Maschinenpistolen Leiber zerfetzen und Messer das Blut spritzen lassen ist dem simplen amerikanischen Durchschnittsgeschmack Genüge getan und die Kassen klingeln ....
Ich bedauere allerdings, daß solcher Schund vom Geld deutscher Gebührenzahler zur Vorführung angekauft wurde. Da ist es mir völlig egal wenn Tarantinos Film (bis er 2012 überholt wurde) laut WIKIPEDIA sein 'finanziell größter Erfolg' war.
Einnahmen und Qualität laufen nicht zwangsweise synchron.
bookmark_borderLebensplanung
Manchmal, wenn ich die Lebensentwürfe in den U.S.A. in Planung und Ausführung studiere, merke ich welche Unterschiede zu den hiesigen Grundlagen bestehen:
Während dort ein festes Raster von Vier-Jahres-Schritten besteht ist wegen der unterschiedlichen Startbedingungen bei uns in Deutschland kaum ein Lebenslauf wie der andere - und ich kann nicht erkennen, daß das besser wäre. Die Individualität hat ihre Tücken, das Fehlen einer gesellschaftlichen Norm macht die Orientierung* (besonders) für Heranwachsende schwierig - zumal es keine Gewähr dafür gibt, daß Anstrengung und intensives Lernen auch tatsächlich zu Lebenserfolg führen.
In den U.S.A. geht man bis zum sechsten Lebensjahr in den Kindergarten, dann vier Jahre Grundschule (mit regional bedingten Unterschieden, auf die ich hier nicht weiter eingehen will), dann vier Jahre Junior High School, vier Jahre Senior High School und alle Schüler machen mit 18 Jahren gemeinsam einen High School Abschluß.
Von da an trennen sich die Wege, denn je nach gewählten Fächern und erreichten Noten - und natürlich auch den finanziellen Möglichkeiten - schließen sich danach Studium oder Arbeitsleben an.
Sofern es sich um ein Studium handelt wird der Vier-Jahres-Zyklus fortgesetzt:
Vier Jahre bis zum Bachelors, vier Jahre bis zum Masters und wenn die Fähigkeit vorhanden ist noch weitere vier Jahre bis zum Doktorat.
Das bedeutet, die meisten Absolventen sind mit 22 durch den ersten Abschluß in der Lage einen Job anzunehmen. Wer weiterstudiert hat gute Aussichten auf ein überdurchschnittliches Einkommen, denn der Masters Abschluß öffnet Bereiche zu denen die Bachelorsabsolventen keinen Zugang haben. Mit 26 ist demnach die überwiegende Zahl von Schulabgängern produktiv im Arbeitsleben und kann gleichzeitig eine Lebensplanung auf finanziell gesunder Basis machen.
Es zeigt sich in dieser Art des Vorgehens auch die so verschiedene Mentalität:
Während bei uns 105% (!) Wissen im Studium angehäuft werden soll reicht es den Amerikanern eine Basis von Fachwissen zu schaffen. Ich schätze das auf ca. 66% - die dann in den ersten Jahren des Berufslebens, je nach Bedarf, leicht auf das nötige Niveau angehoben werden können, weil die Einsteiger noch jung genug sind um dazuzulernen - "on the job", besser als rein theoretisch ....
Über die Abhängigkeit der Ausbildung vom Vorhandensein finanzieller Mittel will ich hier nicht ausführlicher werden. Nur soviel: Studiengebühren sind zwar überall zu zahlen, dafür ist aber die Steuerlast der Elterngeneration (die sie zahlen muß) sehr viel geringer als bei uns - weswegen die Belastung für das Studium der Kinder zahlen zu müssen nicht das Gewicht und die Ausschlußfunktion hat wie hierzulande immer angenommen wird.
Mag es sein wie es will - die Individualität mit all ihren Beschränkungen bei uns führt nicht zu einem Zusammengehörigkeitsgefühl einer jeden Generation - im Gegenteil, das Gegeneinander wird gefördert und zementiert, mit dem Ergebnis ständigen Kampfes um die besten Arbeitsplätze und allem, was dann daran hängt.
Die mangelhafte Allgemeinbildung in U.S.A. ist natürlich zu beklagen, aber es ist wenigstens sichergestellt, daß alle Schulabgänger ein Mindestwissen vorzuweisen haben, das sie 'lebensfähig' macht. Ganz abzusehen von dem "Wir"-Gefühl bei gemeinschaftlichem Abschluß, das auch im späteren Leben zunächst einmal den Menschen im Vordergrund sieht - und nicht die Funktion oder den Beruf. Natürlich ist mir bekannt, daß das theoretisch zwar so korrekt ist aber praktisch nicht immer so läuft. Doch vom Grundsatz her stimmt es mindestens für die Masse der U.S.-Gesellschaft.
Je länger ich darüber nachdenke und je älter ich werde:
Verbunden mit dem Gedanken der Selbsthilfe statt Staatshilfe und Lenkung durch 'die Obrigkeit' in allen Lebenslagen scheint mir das dortige Modell besser geeignet ein zufriedenes und ausgefülltes Leben zu gewährleisten. Es ist wohl auch der Grund für das Streben Vieler nach den U.S.A. auszuwandern. Weil Menschen meist klüger sind als ihre "Obrigkeit" wahr haben will spüren sie nämlich Behagen oder Unbehagen auch wegen der bestehenden Lebensverhältnisse.
* Insbesondere wird die Intergration von Zugewanderten aus anderen Kulturkreisen durch unser System erschwert, während das U.S.-System die Eingliederung erleichtert.
*edit*
Seit ich diesen Beitrag in einem der 'antville'-Blogs geschrieben hatte [Mittwoch, 8. Mai 2013 09:59h] hat sich das Bild der U.S.A. in der Welt durch die Spionageaktivitäten ihrer "Dienste" wesentlich verändert. Ich selbst fahre nie wieder dorthin - und die Zahl derer, die für immer dorthin will wird sich bestimmt auch reduzieren. Was bleibt ist aber ein offeneres Gesellschaftsmodell von dem wir etwas lernen könnten - denn das ist von den Machenschaften der Administration dort zu unterscheiden.
Admninistrationen kommen und gehen, die Grundstrukturen bleiben.
Schon deswegen ist das Land für viele Menschen in der Welt, in deren Ländern die Gesellschaft arm & unterentwickelt ist, weiter ein erstrebenswertes Ziel.
bookmark_borderSenioren-Einheitsbrei ...?
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oder:
"Die Alzis rallen nicht
dass sie das schon x-Mal gelesen haben."
![[screen shot]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/senioren-google_search.png)
![[screen shot]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/senioren-google-searchwords.png)
Die Stichwortsuche tauchte nun schon mehrfach in meinem 'counter' auf - da wurde ich neugierig und habe nachgesehen. Was ich fand war ein weiteres Beispiel dafür, wie wenig in manchen 'Blättern' selbst produziert sondern von Agenturen abgeschrieben wird. "Pressemitteilung" heißt es dann, das Produkt von dem abgeschrieben werden darf, nein, SOLL, denn Irgendwer steckt doch dahinter und zahlt. Will also eine möglichst große Verbreitung erreichen ....
![[screen shot]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/senioren-ruhrnachrichten.png)
![[screen shot]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/senioren-bluewin-ch.png)
![[screen shot]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/senioren-berlin-de.png)
![[screen shot]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/senioren-senioren-ratgeber-de.png)
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Alles "Qualitätspresse", versteht sich!
bookmark_borderWahl 2013 (4)
Schon häufiger habe ich geschrieben wie ich zum Fraktionszwang durch die Parteien stehe:
Das Grundübel aller Entscheidungen im Bundestag ist die Wegnahme der persönlichen Entscheidung - "Gewissensentscheidung" - der Abgeordneten durch diese Parteiregel. Wären sie nämlich auf sich selbst gestellt, so müßten sie sich breiter informieren. Das wäre ein Gewinn für die Demokratie. Weil mehr Information immer besser ist als der Parteiführung blind zu folgen und zu vermuten, die mache schon Alles richtig.
Wie nun bei einer Umfrage herauskam sind die Abgeordneten zu einer überwiegenden Mehrheit für Volksentscheide. Abgestuft, muß hinzugefügt werden, weil es in den einzelnen Parteien unterschiedliche Zahlen dazu gibt. Nicht verwunderlich ist, daß es bei der CDU/CSU die wenigsten Befürworter gibt (ca. 40%). Konservativ bedeutet wohl auch erstarrtes Denken hinsichtlich offener Meinungsbildung.
Wenn - wie im untenstehenden screen shot gezeigt - also eine Mehrzahl der Abgeordneten für Volksentscheide ist, müßte es doch möglich sein das auch zu etablieren. Um ständige Veränderungen auszuschließen könnte man hohe Hürden einbauen. Etwa eine mindestens fünf Prozent positive Willensäußerung der Wahlberechtigten.
Meine Hoffnung war bisher immer, daß die nachfolgenden Generationen wegen der fortgeschrittenen Informationsmöglichkeiten eine andere Haltung als die Elterngeneration einnehmen würde. Unbeeinflußt von wenigen großen Massenblättern, die zusammen mit den Wirtschaftsinstitutionen und Banken ein Interesse daran haben 'das Volk dumm zu halten' und insofern zu manipulieren.
Sieht man sich die Zahlen an, die erst jüngst von infratest erhoben wurden - immer mit Vorsicht, weil die Basis der Befragung nicht eindeutig bekannt ist - so entsteht der Eindruck, daß sich an den Durchschnittswerten für die 'großen' Parteien wenig ändern würde wenn diese Noch-nicht-Wähler erst wählen können.
Das ist - mindestens für mich, deswegen habe ich in die Grafik ein Ausrufezeichen eingefügt - erstens erstaunlich und zweitens enttäuschend. Da ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig. Wahrscheinlich wird es aber nur gelingen, wenn es zugleich auch bessere Bildung für breitere Bevölkerungsgruppen gibt.
Da müßte aus meiner Sicht der Hebel angesetzt werden:
Anstatt in unseren Schulen immer weniger Inhalte in der Breite zu unterrichten müßte genau das umgekehrt werden.
- [Quellen:
- pro-volksentscheid | http://www.heise.de/tp/artikel/39/39889/1.html
- konservative jugend | http://www.heise.de/tp/Politisch-konservative-Jugendliche--/blogs/8/154950]
bookmark_borderSchlagfertigkeit ....
Es gibt Situationen, da wünschte ich mir mehr Schlagfertigkeit - doch allzu oft fehlt mir der 'coole' Spruch zur rechten Zeit.
Hier nun eine Argumentationshilfe für Hundebesitzer. Nicht alle Sprüche unbedingt etwas, was ich selbst sagen würde, aber überwiegend schon 'nutzbar':
![[sprueche]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/b0l9i8t7z6i-1a0b0c9d2e0f1g3.jpg)
[Ein herzliches "Danke!" an Blitzi für die Überlassung]
bookmark_borderWahl 2013 (1)
Am Montag, 08. Juni 2009 schrieb ich als Nachbetrachtung zur Wahl diesen Beitrag:
Was mich - nach Wahlen - am meisten an Politikern stört ….
Jetzt, nicht sehr weit vor der nächsten Wahl ist es verblüffend wie 'aktuell' manche Anmerkungen von damals heute noch sind - von ein paar Personalien abgesehen hat sich nämlich wirklich nicht viel geändert.
Wo sich etwas geändert hat eher zum Schlechteren.
Egal in welches Ressort man schaut.
bookmark_borderDer Calhoun-Effekt①
.. Ein Fünftel der jetzt 20-jährigen Südkoreaner soll für den Rest des Lebens Singles bleiben. Sinkt die Bereitschaft für feste Beziehungen oder nimmt der Trend zur Asexualität zu? Ein düsteres Bild der sexuellen Beziehungen in Südkorea malt das KIHASA②. Nach einem Bericht des Instituts werden immer mehr Männer und Frauen für den Rest ihres Lebens Singles bleiben ..
Stress durch Überbevölkerung und zuwenig Individualdistanz führen zu verringerter Fertilität & Libido - das erklärt den von KIHASA berichteten Befund. Siehe dazu auch "Proxemics"③, und dort speziell die Abschnitte zu Individualdistanz und Revierdistanz.
Was Calhoun① herausfand war ganz verblüffend:
Wächst eine Mäusepopulation in einem zur Verfügung stehenden Gebiet über eine bestimmte Individuenzahl hinaus, so entsteht eine Stresssituation, die die Fruchtbarkeit und Paarungsbereitschaft sinken läßt. Bis wieder genügend Indivdualraum vorhanden ist. Dann setzt die artspezifische Vermehrungsquote wieder ein.
So abstrakt das Thema möglicherweise auch auf den ersten Blick erscheinen mag, hat es doch praktische Bedeutung. Ich greife hier nur einen Aspekt heraus, weitere Informationen zu diesem Thema finden sich reichlich unter der Überschrift "Interkulturelle Kompetenz".
In den Kulturkreisen unseres Planeten herrschen sehr unterschiedliche Auffassungen zur Individualdistanz vor, die sich in der zwischenmenschlichen Verhaltens- und Interaktionsstruktur zeigt:
- kühl / entscheidend:
- Nordeuropa / Nordamerika (Deutschland, Norwegen, USA) - warmherzig / impulsiv:
- Lateinamerika / Südeuropa (Brasilien, Mexico, Italien, Spanien) - zuvorkommend / konfrontationsscheu:
- Asien (Vietnam, China, Japan)
Sexualität erfordert einen anderen Menschen in diese Nahzone, die "Individualdistanz", hineinzulassen. Dazu ist es notwendig Aggression zu unterdrücken. Stress durch zu häufige Erfahrung der Unterschreitung der Individualdistanz im Alltag macht aber zunehmend aggressiver - und reduziert so die Fähigkeit des Individuums "Nähe" zuzulassen. Unerwünschte und bei hoher Bevölkerungsdichte unvermeidbare Interaktion mit fremden Menschen zerrt so sehr an den Nerven, daß die Chance auf Sexualität sich zunehmend verringert.
Wenig verwunderlich ist, daß das in dem Beitrag bei 'heise' für asiatische Länder beschrieben wird: Ist doch dort die Dichte der Bevölkerung besonders groß. Das, gepaart mit der asiatischen Abneigung gegenüber Konfrontation (s.o.), ist geradezu eine 'Brutstätte' für stressbedingte Asexualität.
① John B. Calhoun; [Wikipedia; gibt's bedauerlicherweise nur auf Englisch]
② (KIHASA) [www.kihasa.re.kr Korea Institute for Health and Social Affairs ]
③ Proxemics
⑤ [Überbelegung von Zuchtkäfigen]
bookmark_borderWer die Wahl hat ....
.... hat die Qual.
So lautet ein gängiges deutsches Sprichwort. Das trifft bei den Entscheidungshilfen für eine Wahlentscheidung aus meiner Sicht nicht zu.
Ich habe den Wahl-O-Mat¹ und das ParteienNavi² ausprobiert. Die Ergebnisse sind recht ähnlich, das ParteienNavi unterscheidet aber deutlicher und zeigt auch, wen ich auf keinen Fall wählen würde - diese Partei bekommt dort einen 'negativen' Wert zugeordnet.
Letztens hatte ich schon eine dritte Möglichkeit genutzt. Auf "Abgeordnetenwatch"³, begleitet/ausgewertet von der Universität Mannheim, Sonderforschungsbereich 884.
Das Ergebnis dort unterscheidet sich sehr von dem, was ich heute bei den zwei anderen 'Tests' als Ergebnis sah. SPD und Grüne vor den Piraten? Das hat mich dann doch sehr erstaunt. Der Unterschied ist allerdings, daß sich das auf Wahlkreisebene abspielt, denn man startet mit einer Eingabe der Postleitzahl und die Positionen der dortigen Kandidaten werden verglichen - was bedeutet, daß es nicht immer die Position der Gesamtpartei sein muß, mit der da verglichen wird.
Letztendlich ist es aber wohl so:
Wegen des Fraktionszwangs nützt es mir nichts, wenn in meinem Wahlkreis ein Kandidat eine andere Position als die Gesamtpartei einnimmt - denn die Parteilinie wird obsiegen! Insoweit ist diese "Entscheidungshilfe" eher 'kontraproduktiv' und verschleiert die tatsächliche Parteienposition.
Mir hat die Variante des ParteiNavi am besten gefallen - klare Grafik, gute Trennung. Bei der Bundeszentrale ist die Unterscheidung weniger deutlich - das kommt mir so vor, als ob man auch den Parteien, die der Wähler eher nicht haben will noch ein wenig mehr "Raum" geben will. Die von Abgeordnetenwatch angebotene Variante läßt sich - wie oben schon erläutert - nicht direkt vergleichen, sie hat mir aber wegen Mängeln bei der Handhabung nicht besonders gut gefallen.
¹

²

³

¹ http://www.parteienavi.de/
² http://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-o-mat/bundestagswahl-2013/
³ http://www.abgeordnetenwatch.de/
bookmark_borderNamenssuche
Per Zufall bin ich heute auf eine Seite gestoßen
die die Verteilung von Namen in verschiedenen Ländern der Welt anzeigt.
Unter http://www.locatemyname.com kann man seinen Nachnamen oder den Vornamen eingeben und bekommt eine Landkarte mit der Verteilung angezeigt.
Ich wurde in U.S.A. lokalisiert:

Wahrscheinlich bin ich tatsächlich der Einzige aus der Familie, der dort mal länger gelebt hat und deswegen in öffentlichen Registern auftaucht. Für Deutschland müßte das ganz anders aussehen. Aber Deutschland ist in das Namensverzeichnis offenbar noch nicht aufgenommen.
bookmark_borderTier & Tier
- Tier & Mensch
∙ ▪ ▪ ∙
["Danke!" an blitzi für die Überlassung der Bilder]
![[15092013]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/p0r9o-v8o7l6k5s4e3n2t1s0c9h8e7i6d.png)
![[15092013]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/j00u9n8g7w6a5e4h3l2e1r9v8o7t6u5m.png)