bookmark_borderAbwanderung aus dem Osten

Wie­der mal so eine "Ente":

Angeb­lich hat sich laut aktu­el­lem "Jah­res­be­richt zur Deut­schen Ein­heit" die Abwan­de­rung aus dem Osten wegen der sta­bi­li­sier­ten Wirt­schafts­la­ge ver­rin­gert. Die Net­to­wan­de­rung soll durch den gleich­zei­ti­gen Zuzug West nach Ost auf ein sehr nied­ri­ges Niveau gesun­ken sein. Die Zahlen: 

Rück­gang von über 300.000 in 1989 auf nun­mehr 2.000 (Ost nach West). Neh­men wir 'mal an, es trifft zu. Damit mei­ne ich: Die Zah­len sind korrekt.

Es ist nicht das Ver­dienst der Poli­tik son­dern eine Fol­ge der jah­re­lan­gen Abwan­de­rung - wer gehen konn­te ist bis dato schon weg­ge­gan­gen. Irgend­wann wer­den Alle, die noch eine Chan­ce haben im Westen eine Stel­le zu fin­den, weg sein - und dann könn­te sogar die Zuwan­de­rung von West nach Ost überwiegen.
Die Regie­rung ver­brei­tet ".. dazu hät­ten die deut­lich ver­bes­ser­te Lage auf dem ost­deut­schen Arbeits­markt und die ins­ge­samt gute wirt­schaft­li­che Situa­ti­on bei­getra­gen .."

Die Wahr­heit ist:
Es sind ein­fach kei­ne Leu­te mehr übrig die noch in den Westen abwan­dern könn­ten. Den­noch schrei­ben vie­le 'mainstream'-Medien* genau das, was offen­bar als Agen­tur­mel­dung ver­brei­tet wurde.

Die Regie­rung - hän­de­rin­gend nach vor­zeig­ba­ren Ergeb­nis­se ihres Wir­kens suchend - ver­kauft die­ses Phä­no­men dem 'gemei­nen' Volk gegen­über als ".. Erfolg des jah­re­lan­gen Bemü­hens das jetzt end­lich zu wir­ken beginnt .."

Ein wei­te­res Kapi­tel aus der Rei­he "Lügen mit wah­ren Zah­len" .... und wer wird der Ver­kün­der die­ser 'guten Bot­schaft' sein?
Bun­des­in­nen­mi­ni­ster Hans-Peter Fried­rich (CSU).
Wer sonst?
OK, es hät­te auch Pofalla sein können ....

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

*

bookmark_borderTalkshows

Was mich an den Talk­shows stört ist die Zahl der Teilnehmer.
Wie?
Was soll denn da ärger­lich sein?

Es steht durch Teil­neh­mer­zahl & Gesamt­dau­er von vorn­her­ein fest wel­chen maxi­ma­len Rede­an­teil jeder ein­zel­ne Teil­neh­mer haben kann. Theo­re­tisch. Prak­tisch sind es immer bestimm­te Teil­neh­men­de die mehr als ande­re zu sagen haben - oder glau­ben zu sagen zu haben.

Nach dem alten Mot­to "Weni­ger kann oft mehr sein" wäre es der Infor­ma­ti­on dien­lich wenn die Teil­neh­mer sich nicht auf weni­ge Sät­ze beschrän­ken müß­ten, son­dern einen Gedan­ken kom­plett ent­wickeln und vor­tra­gen könnten.

Das kann wohl nicht so schwer sein sowas umzusetzen. 

Ob nun ein paar mehr Pseu­do-Pro­mi­nen­te ihre Wich­tig­keit bestä­tigt bekom­men oder nicht ist für das Leben in die­sem Land nicht sehr bedeut­sam. Sie sind übli­cher­wei­se in den Talk­shows das, was die Fül­lung im Gän­se­bra­ten ist: Net­tes Bei­werk - doch der Bra­ten schmeckt auch ohne ....

Wenn es mehr 'wert­hal­ti­ge' Infor­ma­ti­on in sol­chen Ver­an­stal­tun­gen gäbe wür­den es sicher auch mehr Zuse­her schät­zen und ansehen.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

bookmark_borderDAX & Konsorten

.
DAX, MDAX, DowJo­nes, und so weiter ....

Trotz gerin­ger Ver­brei­tung des Akti­en­be­sit­zes in Hän­den der all­ge­mei­nen Bevöl­ke­rung [sie­he insb. Abs.2] wer­den Tag für Tag die Daten im Fern­se­hen aus­ge­brei­tet und ver­le­sen, oft auch noch in Zusam­men­hang und Aus­wir­kun­gen erläutert.

Ich fra­ge mich - und bin sicher, damit nicht allei­ne zu sein - wem die­se Zah­len samt Erläu­te­run­gen eigent­lich nüt­zen. Mich inter­es­siert es nicht, ande­re Infor­ma­tio­nen wären mir statt­des­sen viel lieber.

".. In deut­schen Hän­den sind wei­ter­hin 37 Pro­zent der DAX-Papie­re, wie aus der am Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten Ana­ly­se der Unter­neh­mens­be­ra­tung Ernst & Young her­vor­geht. 2005 hat­ten Inve­sto­ren aus dem Inland mit 49 Pro­zent noch die Ober­hand gegen­über 44 Pro­zent aus dem Aus­land .."[Quel­le; v. 10.05.2013]

Dabei han­delt es sich NICHT um Pri­vat­an­le­ger, son­dern im wesent­li­chen um insti­tu­tio­nel­le Anleger. 

".. Die Aktie ist - und bleibt vor­erst - das Stief­kind der Anle­ger in Deutsch­land .. Nur fünf Pro­zent ihres Geld­ver­mö­gens oder 250 Mrd. DM hat­ten sie Ende 1995 in Akti­en inve­stiert. Damit haben Divi­den­den­pa­pie­re rela­tiv gese­hen sogar Boden ver­lo­ren, betrug doch der Anteil der Akti­en am pri­va­ten Geld­ver­mö­gen Anfang der 70er Jah­re noch gut zehn Pro­zent, heißt es im jüng­sten Monats­be­richt .."[Quel­le]

Auch hier ist es eine pau­scha­le Anga­be: "die Anle­ger". Unter glei­chem Link wird wei­ter ausgeführt:

".. Sind in Deutsch­land ledig­lich 14,6 Pro­zent der Akti­en in pri­va­ter Hand, so sind es in den USA 36, in Groß­bri­tan­ni­en 30 und in Japan 22 Pro­zent .."[Quel­le]

Da wird doch mehr als deut­lich, wie unnütz die Akti­en­schau in den Nach­rich­ten ist. Selbst von die­sen 14,6% Akti­en­be­sit­zern wird nur ein Bruch­teil sich mit den spär­li­chen Infor­ma­tio­nen im Fern­se­hen zufrie­den geben:

Wer - ent­ge­gen dem all­ge­mei­nen Trend - tat­säch­lich sein Geld in Akti­en anlegt, wird sich bestimmt umfas­sen­der infor­mie­ren und dazu ein­schlä­gi­ge Bör­sen­blät­ter, Akti­en­be­ra­ter in Finanz­zeit­schrif­ten oder News­let­ter nutzen.

Die Bör­sen­mi­nu­ten sind vor die­sem Hin­ter­grund nicht nur nutz­los, son­dern über­flüs­sig - und das seit Jah­ren. Sie sind allen­falls für Eines gut: Sie zei­gen auf wie ver­kru­stet die Struk­tu­ren in den Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen (oder die ihrer vor­ge­setz­ten Stel­len) tat­säch­lich sind und wie drin­gend da etwas getan wer­den müßte.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

*edit* (19:40h)
Beim Herrn blöd­bab­b­ler ist heu­te (7. Nov, 19:05) dan­kens­wer­ter­wei­se ein Bei­trag erschie­nen, der sich mit den Fol­gen des Akti­en­hö­hen­flu­ges aus­ein­an­der­setzt - sehr emp­feh­lens­wer­te Lektüre!

bookmark_borderAnknüpfungspunkte ....

In vie­len Lebens­si­tua­tio­nen bei denen vor­her Unbe­kann­te sich tref­fen ist es nötig zu kommunizieren. 
Sich als Mensch in neu­er Umge­bung zu bewäh­ren erfor­dert Fle­xi­bi­li­tät des Den­kens und Han­delns und die Bereit­schaft zuzuhören.

Sehr häu­fig stel­le ich fest, daß das gründ­lich mißlingt.

Zu sehr sind Vie­le dar­auf aus sich erst mal zu positionieren:
Etwas dar­zu­stel­len, von dem sie wol­len, daß es die Ande­ren als Tat­sa­che anneh­men ohne wei­ter dar­über nach­zu­den­ken oder es zu hin­ter­fra­gen. Das äußert sich in Aus­sa­gen und Aussehen.

Oder sie sind nicht in der Lage ihrem Gegen­über wirk­lich zuzuhören:
Sie las­sen sich von einem 'ersten Ein­druck', dem Auf­tre­ten und ihren Vor­ur­tei­len dazu lei­ten und neh­men nur das auf, was sie wahr­neh­men wol­len. Des­we­gen ist es völ­lig unmög­lich, daß sich aus die­sem Ver­lauf eine Bezie­hung zwi­schen den Betei­lig­ten ergibt.

Ein drit­ter Grund für man­gel­haf­ten Erfolg in sol­chen Lebens­la­gen kann der ein­ge­schränk­te Bil­dungs­grad mit ein­her­ge­hen­dem Man­gel an the­ma­ti­scher Brei­te sein:
Wer nur über tri­via­le The­men spre­chen kann (Fuß­ball, Motor­sport oder ander­wei­ti­ge Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen die­ser Art sei­en bei­spiel­haft erwähnt) wird über­for­dert sein wenn das Gespräch sich auf ande­re Fel­der bewegt. Den Betrof­fe­nen kann man sel­ten einen Vor­wurf machen, denn all­ge­mein ist ein Rück­gang an All­ge­mein­bil­dung zu kon­sta­tie­ren. Bei Älte­ren wird man frei­lich auch einen man­gel­haf­ten Bil­dungswil­len unter­stel­len - denn Zeit genug auf­zu­ho­len hät­ten sie ja bestimmt gehabt.

Wahr­schein­lich gibt es noch wei­te­re Grün­de und bestimmt auch Misch­for­men aus den vor­ge­nann­ten Fällen. 

Es bleibt die Fra­ge zu beant­wor­ten, wie dem zu begeg­nen ist. Eine sicher kom­ple­xe Auf­ga­ben­stel­lung, die nicht in weni­gen Sät­zen zu beant­wor­ten ist. Manch­mal - so mei­ne ich - reicht es aber schon die Fra­ge zu stel­len und die Beant­wor­tung ihnen, lie­be Leser, zu überlassen.

bookmark_borderSammelsurium (III)*

[ws_table id="4"]

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es auch scam-Mails die sich von dem übli­chen Schrott abhe­ben — weil sie beson­ders dreist daher­kom­men. Oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden.

bookmark_borderWaffenlieferanten der Welt

Mit "Krieg" läßt sich viel Geld verdienen.

Es sind nicht die Län­der der "Drit­ten Welt", die sich unbe­dingt & frei­wil­lig mit Waf­fen aus­stat­ten wol­len - es sind die soge­nann­ten "Indu­strie­na­tio­nen", allen vor­an die U.S.A., die Hil­fe nur dann anbie­ten wenn sie zugleich Waf­fen lie­fern können.

Es wer­den Mit­tel in die armen Län­der ver­ge­ben, sogar beträcht­li­che Sum­men. Die sind zu einem über­wie­gen­den Teil dafür gedacht Waf­fen­käu­fe im Geber­land zu täti­gen. So fließt das "wohl­tä­tig gespen­de­te" Geld wie­der an die Wohl­tä­ter zurück und sta­bi­li­siert dort die Wirt­schaft - neben­bei wer­den die Aktio­nä­re immer reicher. 

Der­wei­len hun­gern die Men­schen in den betrof­fe­nen Län­dern und haben kein Dach über dem Kopf, weil das ins Land flie­ßen­de Geld von kor­rup­ten Poli­ti­kern ver­ein­nahmt wird. Nach­dem sie ihren 'Anteil' abge­zwackt haben zah­len sie die Kre­di­te bei den Gebern ab und erhal­ten ihre Macht & das dar­aus resul­tie­ren­de Wohl­le­ben durch Waf­fen­ge­walt - Waf­fen haben sie ja genug gehortet.

Wer Geschäf­te mit Waf­fen macht wird aus einer Über­sicht deut­lich, ver­ar­bei­tet sind die Zah­len bis 2009.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

 


"click!" auf die Abbil­dung vergrößert

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

 

bookmark_borderEinheit

Ein­heit - und blü­hen­de Land­schaf­ten - das wur­de uns schon vor vie­len Jah­ren ver­spro­chen.

Ich habe nicht den Ein­druck, daß wir ein 'ein­heit­li­ches' Volk sind. Vor zehn Jah­ren hat­te ich mehr Hoff­nung als heu­te. Mitt­ler­wei­le war ich mehr­fach im soge­nann­ten "Osten". Sowie man als 'West­ler' erkannt wird ändert sich die Ein­stel­lung - lei­der bei den mei­sten Men­schen nicht zum Positiven. 

Das ist der Aber­witz: Wo kaum noch Geschäfts­tä­tig­keit statt­fin­det sind die Stra­ßen brand­neu, die Indu­strie­ge­bie­te geräu­mig und die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren sind auf dem neue­sten Stand - genau das Gegen­teil im Westen. Der Auf­bau Ost ist weit vor­an­ge­schrit­ten - dafür ist die Infra­struk­tur West am Ende weil die Kom­mu­nen kein Geld mehr haben. 

Das hat­te ich vor mehr als fünf­zehn Jah­ren schon mal vor­aus­ge­sagt und wur­de an dem Abend gleich von meh­re­ren mei­ner Freun­de ange­gan­gen. Ich sei zu nega­tiv, zu kri­tisch und überhaupt ....

Es ist in die­sem Fall bedau­er­lich Recht behal­ten zu haben.

bookmark_borderSehr interessant!

Was da in der Titel­zei­le steht war der Spruch von A. Bio­lek wenn sein Gast in der Koch­show etwas nicht ganz so Über­zeu­gen­des gekocht hatte
- sub­til ver­pack­te Skep­sis hin­sicht­lich der Qua­li­tät des Erreich­ten. Da konn­ten sich die Ein­ge­la­de­nen nicht düpiert fühlen.

Das trifft aller­dings nicht auf all jene Wäh­ler zu, die den Par­tei­en ihre Stim­men gege­ben haben, die nun als Oppo­si­ti­on oder Koali­tio­nä­re daste­hen - wobei letz­te­re wahr­schein­lich mit ein paar unwich­ti­gen Mini­ster­pöst­chen abge­speist wer­den und dar­über auch noch froh sein werden. 

Zwar ist es kor­rekt, daß die CDU/CSU zusam­men die höch­ste Stim­men­zahl auf sich ver­ei­ni­gen. Wie aber alle Kom­men­ta­re ganz rich­tig fest­stel­len reicht das nicht um zu regie­ren. Frau Mer­kel allei­ne kann es nicht.

Aller­dings ver­fü­gen die ande­ren Par­tei­en - SPD, Grü­ne und Lin­ke zusam­men über eine aus­rei­chen­de Stim­men­zahl und könn­ten eine wei­te­re Regie­rung Mer­kel verhindern.

Son­der­bar, daß von all den vie­len Stel­lung­nah­men kaum eine dar­auf verweist.
Wo doch, wird sofort die Ein­schrän­kug hin­ter­her­ge­scho­ben man kön­ne mit der Lin­ken nicht regieren.

Zu die­sem Sach­ver­halt gibt es eine Zusam­men­stel­lung und Erör­te­rung bei "neo­pres­se" aus der ich hier nur eine Pas­sa­ge als screen shot vor­stel­len will - anson­sten ver­wei­se ich auf den ver­link­ten Arti­kel. Der ist wirk­lich lesenswert.

∙ ▪  ▪ ∙
 
[Quel­le]

bookmark_borderVergebene Hoffnung

Am 27. Mai 2009 hat­te ich unter der Überschrift 
"Was unter­schei­det uns (Euro­pä­er) von den Ame­ri­ka­nern?" einen Bei­trag ver­faßt, der sich mit der Ver­schie­den­heit des U.S.- und euro­päi­schen Wis­sen­schafts­be­triebs befaßte.

Seit­her sind ein paar Jah­re ins Land gegan­gen und es hat den Anschein, daß es nicht nur die auf­stre­ben­den wis­sen­schaft­li­chen Köp­fe sind, die Ame­ri­ka in vie­len Berei­chen einen Vor­sprung verschaffen:

Mitt­ler­wei­le wur­de bekannt, in wel­chem Aus­maß die Spio­na­ge der Ver­ei­nig­ten Staa­ten mit Hil­fe ihrer Dien­ste welt­weit auf Daten aus öffent­li­chen, wirt­schaft­li­chen und pri­va­ten Quel­len zuzu­grei­fen in der Lage ist - und wie inten­siv die­se Mög­lich­keit in nie geahn­tem Maße auch tat­säch­lich genutzt wird.

"Wis­sen ist Macht!" - und Macht bedeu­tet oft skru­pel­lo­ses und unge­setz­li­ches Vor­ge­hen. Eine Nati­on, in der sich füh­ren­de Krei­se nicht scheu­en eige­ne Bür­ger in gro­ßen Zah­len einem ver­meint­lich grö­ße­ren Ziel zu opfern (9 / 11; Video), wird sich frem­den Natio­nen gegen­über noch viel weni­ger Zwän­ge auf­er­le­gen. Wer in der Lage ist im eige­nen Land eine sol­che Mas­sen­ver­nich­tung zu insze­nie­ren und für sei­ne Zwecke zu nut­zen wird auch über die Mit­tel ver­fü­gen über­all auf der Welt ähn­li­che oder ver­gleich­ba­re Aktio­nen aus­zu­füh­ren und vor einer brei­ten Öffent­lich­keit zu ver­heim­li­chen. Das Netz­werk von Geheim­dien­sten rund um die Welt ist gespannt und wird in sei­nen Struk­tu­ren nicht zu erschüt­tern sein - denn wer damit & dar­in agiert kann schon im Vor­feld Oppo­si­ti­on erken­nen und Gegen­maß­nah­men einleiten.

Unter der Prä­mis­se, daß die "Mäch­ti­gen" der Welt in klei­nen Zir­keln Ent­wür­fe ver­fas­sen und zukünf­ti­ge Hand­lun­gen pla­nen, ist eine Betei­li­gung der jeweils füh­ren­den Poli­ti­ker in vie­len wich­ti­gen Län­dern rund um den Glo­bus anzu­neh­men. Zum 'Herr­schafts­wis­sen' gehört dem­nach auch das Wis­sen um die Betei­li­gung von Per­so­nen an die­sen ver­bor­gen agie­ren­den Netz­werk der Macht. Und weil sol­ches Wis­sen zugleich pri­vi­le­giert und gefähr­lich ist wer­den sie sich hüten es öffent­lich zu machen.

Inso­weit ist die Hoff­nung auf Auf­klä­rung der Machen­schaf­ten der Geheim­dien­ste sinn­los. Die Wel­len der Empö­rung wer­den abklin­gen - und man wird zu "busi­ness as usu­al" zurück­keh­ren. Schon ein Blick auf den Aus­gang der Wahl in Bay­ern - und das wird auch bei der Bun­des­tags­wahl am kom­men­den Sonn­tag nicht anders aus­se­hen - zeigt, daß die trä­gen Mas­sen nicht begrif­fen haben was da mit ihnen pas­siert. Hät­ten sie es begrif­fen, dann hät­te das Ergeb­nis anders aus­se­hen müssen.

Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten sind die letz­te Welt­macht, die sich noch gegen das fried­li­che Pri­mat des Wirt­schaf­tens wehrt, indem sie im eige­nen Lan­de wie in der Welt mit Waf­fen­ge­walt und Staats­ter­ro­ris­mus den Auf­bau zivi­len Wohl­stan­des für alle Bür­ger verhindert.

[tele­po­lis | http://www.heise.de/tp/artikel/39/39910/1.html]

Da wären wir beim zwei­ten gro­ßen Fra­ge­zei­chen - das ja, wie bereits anfangs aus­ge­führt - mit dem ersten Fra­ge­zei­chen hin­sicht­lich der ver­mu­te­ten Geheim­bün­de zusam­men­hängt. Frie­de rund um den Glo­bus kann weder im Inter­es­se sol­cher Zir­kel, noch im Inter­es­se der Geheim­dien­ste sein:
Den Einen ent­zieht es die Grund­la­ge für 'pro­fit', den Ande­ren ihre wirt­schaft­li­che Exi­stenz. Genau des­we­gen ist die Hoff­nung auf eine fried­li­che Welt - min­de­stens nach der­zei­ti­ger Situa­ti­on - vergebens.

bookmark_borderWahl 2013 (3)
Demokratie ausgehebelt:
Parteienwillkür!

Vor eini­gen Jah­ren hat­te ich schon dar­auf hin­ge­wie­sen und kom­me jetzt, nach­dem ich einen Bericht mit ähn­li­chen The­sen bei 'gul­li' gele­sen habe noch­mal dar­auf zurück:
Durch die Lan­des­li­sten und Pla­zie­rung von bestimm­ten "Schlüs­sel­kan­di­da­ten" - wohl bes­ser als "Wunsch­kan­di­da­ten bestimm­ter Mei­nungs­füh­rer einer Par­tei" zu beschrei­ben - wird das Wahl­recht* ausgehebelt.
Der Bür­ger ver­kommt zu "Stimm­vieh", denn er wählt nicht Kan­di­da­ten son­dern eine Par­tei - und stimmt damit nur über deren Gesamt­zahl an Sit­zen ab.


* " .. Der Ver­fas­sungs­recht­ler Prof. Dr. Hans Her­bert von Arnim kri­ti­siert das deut­sche Wahl­recht als "Geschöpf der poli­ti­schen Klas­se" und for­dert mehr Demokratie .. "

bookmark_borderWahl 2013 (1)

Am Mon­tag, 08. Juni 2009 schrieb ich als Nach­be­trach­tung zur Wahl die­sen Beitrag:
Was mich - nach Wah­len - am mei­sten an Poli­ti­kern stört ….

Jetzt, nicht sehr weit vor der näch­sten Wahl ist es ver­blüf­fend wie 'aktu­ell' man­che Anmer­kun­gen von damals heu­te noch sind - von ein paar Per­so­na­li­en abge­se­hen hat sich näm­lich wirk­lich nicht viel geändert.

Wo sich etwas geän­dert hat eher zum Schlechteren.
Egal in wel­ches Res­sort man schaut.

bookmark_borderZum Gelde rennt ....

In der ver­gan­ge­nen Woche war ver­schie­dent­lich zu lesen
eini­ge Ban­ken gin­gen nun­mehr dazu über von Kre­dit­aus­kunf­tei­en Daten aus soge­nann­ten "Sozia­len Netz­wer­ken" auf­be­rei­ten zu las­sen und die­se in den 'score' für die Kre­dit­wür­dig­keit zu integrieren.

"Lesen der Zukunft aus Kaf­fee­satz" ist eine ver­gleich­ba­re Metho­de. Wenn­gleich sicher mit weni­ger Daten belegt, hat sie doch min­de­stens eben­sol­che Aussagekraft.

Wer mit wem in f*cebook o.ä. in Kon­takt steht ist in den mei­sten Fäl­len eine will­kür­li­che Fol­ge von Algo­rith­men, sel­te­ner eine bewuß­te Ent­schei­dung der Nutzer.

Was ist mit sol­chen Men­schen wie mir? Bin ich schon des­we­gen nicht kre­dit­wür­dig weil ich kei­ne 'freun­de' auf­wei­sen kann, da ich nicht bei f*cebook bin?

Es kam ja in der Ver­gan­gen­heit vor, daß die­se Aus­kunf­tei­en bei Nicht-Vor­lie­gen (!) von Daten die Kre­dit­wür­dig­keit der Betrof­fe­nen auf "Null - nicht kre­dit­wür­dig" gestellt haben. Natür­lich erfährt der Betrof­fe­ne das nicht, bekommt aber plötz­lich nicht mal mehr ein bil­li­ges Ersatz­teil aus dem Versandhandel ....

Auf der ande­ren Sei­te dann die Ban­ken & Bän­ker die sich weder mora­lisch noch geset­zes­treu ver­hal­ten und das nicht erst seit heu­te, son­dern schon vor 1921 - aus die­sem Jahr stam­men die nach­fol­gend zitier­ten Sätze.
 
[screen shot]
 
Wie sagt(-e) doch gleich unse­re - vor­geb­lich - belieb­te Kanzlerin?
"Die Ban­ken­ret­tung ist alternativlos!"
Das ist doch sowas ähn­li­ches wie "gott­er­ge­ben" ...?
 
[screen shot]
 
[Quel­le: *.pdf als down­load]

Fast schon pro­phe­tisch, möch­te man mit Blick auf unse­re süd­eu­ro­päi­schen Nach­barn mei­nen. Oder "top aktu­ell", das trifft eben­so zu.

Schließ­lich:
Sol­che mora­lisch und mensch­lich ver­kom­me­nen Leu­te bestim­men dann dar­über, ob Jemand "kre­dit­wür­dig" ist?